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Märchen

Die Schöne und das Biest

Bleib ich hier einen Tag oder ewig?


© Thommy Mardo
© Thommy Mardo
Das Budapester Operetten- und Musicaltheater geht mit einer freien deutschsprachigen Inszenierung des Broadway-Musicals mit Musik von Alan Menken auf Tournee durch den deutschsprachigen Raum.

(Text: mr)

Premiere:27.10.2011
Rezensierte Vorstellung:28.11.2013


Die Produktion gastierte seit 2011 in folgenden Häusern im deutschsprachigen Raum:
27.10. - 19.11.11 - Deutsches Theater bewegt, München
01.12. - 18.12.11 - Musical Dome, Köln
12.07. - 29.07.12 - Semperoper, Dresden
01.08. - 12.08.12 - Nationaltheater, Mannheim
29.11. - 16.12.12 - Stadthalle, Wien
20.12.12 - 06.01.13 - Alte Oper, Frankfurt/M.
23.01. - 27.01.13 - Festspielhaus, Baden-Baden
11.07. - 21.07.13 - Oper, Leipzig
24.07. - 28.07.13 - Musical Dome, Köln
31.07. - 18.08.13 - Staatsoper, Hamburg
27.11. - 22.12.13 - Theater 11, Zürich
25.12.13 - 06.01.14 - Colosseum, Essen
08.01. - 12.01.14 - Musicaltheater am Richtweg, Bremen
30.07. - 10.08.14 - Opernhaus, Hannover
28.11. - 13.12.14 - Admiralspalast, Berlin
17.12.14 - 11.01.15 - Deutsches Theater, München
01.07. - 12.07.15 - Deutsche Oper, Düsseldorf
09.09. - 20.09.15 - Musical Dome, Köln
25.11. - 13.12.15 - Musical-Theater, Basel
25.12.15 - 03.01.16 - Colosseum, Essen
13.07. - 17.07.16 - Alte Oper, Frankfurt/M.
22.07. - 31.07.16 - Theater am Marientor, Duisburg
08.12. - 17.12.16 - Admiralspalast, Berlin
21.12. - 31.12.16 - Theater 11, Zürich
01.01. - 15.01.17 - Stadthalle, Wien
19.01. - 22.01.17 - Festspielhaus, Baden-Baden
28.06. - 09.07.17 - Oper, Graz
13.07. - 30.07.17 - Semperoper, Dresden
02.08. - 20.08.17 - Landestheater, Linz
06.12. - 17.12.17 - Musicaltheater am Richtweg, Bremen

(Text: mr)




Verwandte Themen:
News: "Schöne und das Biest" in München und Köln (24.08.2011)



Kreativteam

MusikAlan Menken
TexteHoward Ashman
Tim Rice
BuchLinda Woolverton
InszenierungGyörgy Böhm
Musikal. LeitungLászló Makláry
ChoreografieÉva Duda
BühnenbildIstván Rózsa
KostümeErzsébet Túri
Deutsche EinstudierungMartin Harbauer


Besetzung

Biest Sándor Barkóczi
Belle Kitti Jenes
Gaston Norman Szentmártoni
Lefou László Sánta
Lumière Ádám Bálint
Herr von Unruh Tamás Földes
Babette Edit Vörös
Madame Pottine Lilla Polyák
Tassilo Maurice Schnieper
Madame de la Grande Bouche Ildikó Sz. Nagy
Maurice Attila Bardódzy
M. D’Arque Ottó Magósc




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Nilz Böhme
© Nilz Böhme
© Thommy Mardo
© Thommy Mardo
© Thommy Mardo
© Thommy Mardo

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


12 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Disney goes dark

06.02.2017 - Oder zumindest: a little bit darker.

Das ungarische Operetten- und Musicaltheater ist nun schon seit einigen Jahren mit Disney's DIE SCHÖNE UND DAS BIEST im deutschsprachigen Raum auf Tournee.
Anders als bei der STAGE-Version (die versuchte mit weniger Einsatz und Produktionskosten die Originalproduktion mehr schlecht als recht zu kopieren), hat man hier nun einen gelungenen neuen Ansatz für die Inszenierung und Ausstattung gewählt.
Etwas dunkler, etwas düsterer ist der Gesamteindruck. Insbesondere die Schlossszenerie erinnert in ihrer fatal-romantischen Stimmung mehr an Jean Cocteaus La belle et la bête-Interpretation als an Disney-Schmalz. Das bekommt dem Stück sehr gut.
Erstaunlich aufwändig für eine Tourneeproduktion kommen Ausstattung, Lichtdesign und Kostümbild daher. Die Herausforderung, dass verzauberte Personal darzustellen, ist ausgezeichnet gelungen. Fehler haben sich allerdings bei den Dorfbewohnern eingeschlichen, die sehr städtisch daherkommen. Auch dass die "Three silly girls", wie hässliche Vogelscheuchen ausgestattet sind, ist nicht durchdacht. Es macht im Bezug auf die Bedeutung dieser Charaktere keinen Sinn und ist insbesondere in der Interaktion mit Gaston kontraproduktiv.

Die Besetzung ist gesanglich bestens disponiert. Es gibt ausnahmslos typgerecht passende, wunderbare Stimmen zu hören.
Der ungarische Akzent ist kaum wahrnehmbar.
Allerdings merkt man doch deutlich, dass der Text rein phonetisch erlernt wurde.
Das Schauspiel leidet darunter. Viele Dialoge wirken doch etwas recht steif aufgesagt und Pointen gehen unter.

Dennoch ist diese Version von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST eine gut gelungene und sehenswerte Interpretation des modernen Musical-Klassikers.
Der aber leider auch die ernüchternde Einsicht mit sich bringt, dass ich inzwischen 30 bis 40 Jahre zu alt für Disney bin.

kevin (122 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ein Spektakel für alle Sinne!

20.01.2017 - - 17.12.2016 - Admiralspalast Berlin

Dieses Musical ist der beste Beweis dafür, wie Disney es schafft eine fantasievolle Welt zu kreieren und dennoch den Trieb nach Tiefe nicht verliert. So wird man hier in eine Liebesgeschichte entführt, die uns doch immer wieder spüren lässt, wie mächtig Liebe und Warmherzigkeit sind. Gepaart mit einem vor Selbstliebe strotzenden und dadurch gehassten Widersacher, einer Brise Komik und magischen Momenten, erwacht die Geschichte des alten Volksmärchen zu neuem Leben. Alan Menkens Melodien tragen ihren Teil zur Verzauberung des Publikums bei, entdecken sich stets neu und erweisen sich als wahre Ohrwürmer.

----------------------------------

Die Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters ist gradlinig und braucht nicht viel, um die fantastische Welt von Belle und dem Biest auf die Bühne zu transformieren. Dabei verzichtet man weitestgehend auf Kitsch und verleiht dem Stück einen Charme zwischen Märchen und Drama, was sich als sehr stimmungsvoll erweist und durch flotte Choreographien ergänzt wird, wobei auch die Charakterbeziehungen nicht zu kurz kommen. An dieser Stelle erwähnenswert ist die Gestaltung des Prologes, bei dem die Vorgeschichte des Biestes von einer Mutter als Geschichte für ihren Sohn erzählt wird und sich langsam die Bühne ins Frankreich der Neuzeit verwandelt. Das pompös besetzte Orchester spielt engagiert und spielerisch durch die Partitur und umschmeichelt damit die Szene in angenehmer Lautstärke, was u.a. auch an einer bemerkenswert klaren Tontechnik liegt. Das Bühnenbild ist für eine Tourneeproduktion extrem wandlungsfähig und beeindruckend. Durch ein prächtiges Farb- und Lichtspiel wird ein stimmiges Gesamtbild auf der Bühne geschaffen. Die detailverliebten, kreativen und opulenten Kostüme zeigen die ganze Märchenpracht hinter der Geschichte und sorgen für große Augen.
Mit Ausnahme des Biestes ist keinem der Darsteller ihr ungarischer Ursprung anzuhören; alle brillieren durch eine ausgezeichnete Artikulation. Das genannte Biest gibt seiner Figur sowohl stimmlich als auch im Spiel gewisse charismatische Züge, zeugt von tiefer Auseinandersetzung mit dieser und lässt uns doch vor ihn etwas erschaudern. Liebevoll und mit glasklarem Sopran erstrahlt Belle und lebt ihre Rolle aus. Überzeugen tuen auch die Bediensteten, vor allem ihr Gesang schmeichelt sehr. Und auch Gaston spielt den großprotzigen Muskelmann mit Bravur und gesanglichen Höhepunkt. In Kombination mit dem Ensemble ergibt sich ein spielfreudiges Künstlerteam.

--------------------------------- --

Diese Tourneeproduktion braucht sich allemal nicht hinter Großproduzenten und Stadttheater verstecken. Sie zeigt genau das, was Musical sein soll: Magie, Liebe zum Detail und eine bewegende Geschichte. Und gerade deshalb, dass sie die Geschichte nicht neu erfindet, erlebt man hier ein einzigartiges Meisterwerk für Groß und Klein - für Disney-Fans ein Must-See!

Hook98 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Ein wunderbarer Adventsabend

13.12.2016 - Beauty and Beast in der ungarischen Inszenierung finde ich absolut empfehlenswert. Ein großes Orchester welches durch den gut ausgesteuerten Sound im Admiralspalast hervorragend zur Geltung kam, ein sehr guter Cast und natürlich die schönen Kostüme, haben den Abend zu einem schönen vorweihnachtlichen Erlebnis gemacht. Die Darsteller haben erstaunlich wenig Akzent, der eher in den Sprechszenen hörbar wird, dafür aber ganz tolle Stimmen. Der Gesang ist sehr gut verständlich, ein Lob auch an den Phonetiktrainer. Das Bühnenbild ist für eine Tourneeversion sehr gelungen.

Charlotte (44 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein sehr schöner Abend

13.01.2014 - Wir waren gestern Abend in der letzten Vorstellung Bremens im Musical Theater. Ich muss zugeben, dass auch ich recht voreingenommen in die Vorstellung ging, da ich hier die ganzen Rezensionen der Kenner gelesen habe, was die Verständlichkeit und den Akzent der Budapester Spieltruppe angeht. Im Nachhinein kann ich die negativen Kommentare gar nicht so nachvollziehen. Hier ist mal mein subjektiver Eindruck: Wir hatten Glück und konnten noch Karten in der 1. Reihe (wenn auch ganz am Rand) ergattern. Somit waren wir genau vor dem Orchestergraben und ganz Nahe am Geschehen. Die Musiker waren klasse, das Bühnenbild wunderschön und die Schauspieler haben alle - durch die Bank weg - durch ihr schauspielerisches Können, Gesang und Tanz überzeugt. Dadurch, dass wir so nahe dran waren, konnten wir die Sänger auch ohne Mikrofon/Lautsprecher singen hören und das war wirklich qualitativ 1A - auch die Mimik war super. Alle waren mit Leidenschaft dabei und es hat uns mitgerissen und überzeugt. Ja ok, ein kleiner Akzent war da schon zu hören...aber im Laufe der Vorstellung gewöhnt man sich dran. Wir haben fast alles verstanden. Manchmal versteht man doch auch die Texte der Lieder nicht so ganz, auch wenn es in der Muttersprache gesungen wird. Für uns war es ein wunderschöner Abend. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

FrischerWind (erste Bewertung)


Schön, mit einer Schwäche...

16.07.2013 - Schon vor vielen Jahren hab ich mich von dem Stück begeistern lassen - damals noch in der Originalinszenierung. Wenn man diese nicht kennt, wird man die gezeigte Tourneeversion sicherlich toll finden. Die Musik ist einfach überzeugend, genauso wie die Dialoge, die Handlung und der Witz. Einzig und allein das Bühnenbild / Kostüme machen einen manchmal traurig - aber wie gesagt, dies nur, wenn man weiß, wie es sein könnte. Meine Tochter kennt die andere Inszenierung nicht und war total begeistert.
Der Akzent - ja. Man hört ihn, aber nicht durchgehend, sondern nur bei einigen Sprechszenen. Beim Singen gar nicht. Es wäre sicherlich an manchen Stellen witziger, wenn die Sachen wirklich "deutsch" betont werden würden. Aber die Stimmen waren gesanglich so stark, dass das in Summe wieder ausgeglichen wurde. Also - 3 Sterne, weil ich es als empfehlenswert empfand - und auch das Publikum in der ausverkauften Oper Leipzig war begeistert (Standing Ovations). Mehr kann ich wg. des Akzents und dem Bühnenbild dann leider aber auch nicht geben. Aber - in Summe macht es Spaß!

MsDesmond (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Wunderschön!

27.01.2013 - Ich finde die Negativbemerkung im Forum als nicht angemessen. Bei einer Tourproduktion muss man immer Abstriche machen, da diese mit etwas einfacher Kulisse und Einschränkungen verbunden sind. Das Team aus Budapest hat dieses hervorragend gemeistert, trotz der hier erwehnden Akzente. Sollte dieses jemanden stören, dann sollte man sich lieber ein Muscial anschauen was stationär an einem Theater läuft. Die Produktionen werden immer aufwendiger und wer soll dann den Preis dafür zahlen. Einige Darsteller konten durchaus deutsch sprechen und ich war froh die Schöne und das Biest anschauen zu dürfen. Ich bin selbst Musiker und war begeister von der gesanglichen Qualität. OK, an manchen Stellen konnte man die Text schlecht verstehen, aber das hat mich nicht gestört. Dann muss man sich halt eine englischsprachige Version ansehen, wenn sie denn läuft und dann halt seine sprachkenntnisse spielen lassen. Das Schloss selbst hätte ich mir sicher auch etwas phantasievoller vorstellen können, aber die Preis im Festspielhaus Baden-Baden, von dem ich klanglich begeister bin, waren recht moderat. An anderen Theater kann das sicher anders aussehen. Ich selbst habe versschiedenste Muscial in verschiedenen Aufführungen gesehen, und denke das ich das ganze recht gut beurteilen kann, auch wenn ich kein Profi bin. Vielen dank nach Budapest!

sachsenthoms (erste Bewertung)


Einfach genial!

24.01.2013 - Gestern am 23.01.2013 waren wir in der Premierevorstellung im Baden-Badener Festspielhaus.

Also ich kann einige der vorherigen Bewertungen überhaupt nicht verstehen. Die Darsteller hatten zwar akzente, aber immerhin ist es ein Musicaltheater aus Budapest, das diese Produktion inszeniert. Die Darsteller spielen in einer Fremdsprache und haben das super gemacht. Dies dazu ...

Zu meiner Bewertung:
- Das Bühnenbild ist für eine reisende Produktion umwerfend und sehr abwechslungsreich!
- Die Kostüme sind faszinierend, man weiß gar nicht genau wo man hinschauen soll - so viel Liebe zum Detail, dass es jedemenge zu bestaunen gibt!
- Die Musik ist toll und stimmlich haben die Darsteller auch einiges geleistet. Nur von die Besetzung für Gaston ist stimmlich nicht sehr gut ausgewählt, da hätte ich mir eine festere Stimme gewünscht, äußerlich allerdings sehr treffend :-)

Ich kann nur sagen - rundum ein schöner Abend, hat sich allemal gelohnt! Bei "Die schöne und das Biest" - dem Solo von Madam Pottin hab ich Gänsehaut bekommen, das war total schön!

einafetS (erste Bewertung)


Schönes Musical mit kleinen Schwächen

06.01.2013 - Alles in allem war es ein richtig gut gelungenes Musical. Die Darsteller spielten mit sehr viel Freude und sangen alle sehr gut. Einzig der Akzent den mache Darsteller hatten war ein bisschen störend.

Für eine Tourproduktion war das Bühnenbild sehr gut gemacht, es war fast ständig eine Veränderung auf der Bühne.
Die Kostüme waren sehr schön und aufwendig gemacht mit vielen kleinen Details.

Ich kann jedem empfehlen sich das Musical anzusehen es hat wirklich viel Spaß gemacht die perfekte Mischung aus Spass, Romantik (ohne kitschig zu werden) und etwas Grusel ein Musical für groß und klein.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Fantastisch

29.12.2012 - Ich persönlich kann mich leider keinem der Posts anschließen,
und ich habe ebenfalls die Aufführung in der Frankfurter Oper besucht.

Es stimmt zwar, dass die Schauspieler ihre Rollen mit einem leichtem Akzent vortrugen,
meiner Meinung nach wurde, -obwohl die Schauspieler nicht von französischer Herkunft sind- damit sogar unterstrichen, dass sich die Handlung nicht in Deutschland, sondern in Frankreich zutrug. Zuerst hielt ich jenen Akzent sogar für französisch!

Die Sprache war also seriös genug, und ich meinerseits konnte alle Texte und Passagen
bestens verstehen.

Die Kostüme konnten aus meiner Sicht auch keine Mängel aufweisen,gerade das des Biestes, der Belle und das der Mme Pottine wirkten auf mich nicht zu aufgesetzt, sondern sehr originell.

Und auch kleinere "Stunts" waren bei 'meiner' Aufführung trotz der teilweise relativ schweren Kostüme(Gerade beim Biest) möglich und hervorragend aufgeführt.

Dies verhalf dem Stück an vielen Stellen einen nicht nur romantischen, sondern auch actionreichen Anstrich, der mich persönlich sehr begeisterte.

Dazu trugen auch die "spezielleren" Fähigkeiten der Darsteller bei, die der Akrobaten zum Beispiel.
Man merkte aber auch bei anderen Tänzen, dass sich die Schauspieler in ihren Kostümen nicht notgedrungen bewegten,
sondern sich frei bewegen konnten(die Darsteller TANZTEN anstatt nur herumzuschaukeln,
gerade im Wirtshaus und bei dem Tanz)

Die bewegte Atmosphäre wurde ebenfalls durch das drehbare Podium(meiner Meinung nach mit viel Liebe zum Detail inszeniert) unterstützt,
welches ein tiefes, weiträumiges Bühnenbild verschaffte.
So konnten die Figuren weitaus besser hervorgehoben,
und einzelne Szenen (z.B. der Kampf) hervorragend unterstrichen werden.
Außerdem verlieh das Podium ,aber auch die verworrene Kulisse des Waldes, dem Stück eine geradezu romantisch-düstere Atmosphäre,
die ebenfalls in dem Film unterstrichen wird,
und die einfach zu diesem Stück gehört.

Ebenso faszinierte mich der Gesang ALLER Solisten,
die Emotionen aber auch der Klang waren wunderbar hervorgehoben, keine Arie wirkte in irgendeiner Weise aufgesetzt, genauso wenig wie die Sprachparts an sich, die Schauspieler machten sich, wie ich befand großartig in ihren einzelnen Rollen,
und erschufen so, der Szene angemessen, eine bildschöne, aber wie bereits erwähnt auch eine romantisch-düstere,elegante,dramatische und eine imposant-fröhlich(französische)Disposition und Stimmung.

Die Effekte fielen eventuell nicht ganz so gigantisch aus, was dem Stück jedoch in keinster Weise schadete,
durch die teilweise spärliche Beleuchtung wurde meines Erachtens nach der dunkle, tragisch/dramatische Charakter des Stückes auch sehr gut zur Geltung gebracht,
bei "fröhlichen" Situationen war die Bühne jedoch immer wunderbar ausgeleuchtet, größtenteils Sprachen die Figuren aber auch für sich,
sodass zu große Effekte nicht von Nöten waren,
so schienen mir die Verwandlung des Biestes in Prinz Adam ebenfalls erfolgreich gelungen, genauso wie das Arrangements der Lieder (gerade bei "sei hier Gast").

Ich hätte mir das Stück mindestens zum gleichen Preis wieder angesehen.

Die Atmosphäre hatte mich also
alles in allem begeistert, das Bühnenbild und die Stimmung waren wundervoll inszeniert,
die Emotionen und Arien berührend, besser als sie es sein sollten.

//Die Schöne und das Biest //
Es war wunderschön.

leah9 (erste Bewertung)


Absolut enttäuschend!

23.12.2012 - Ich habe mich lange auf dieses Musical im Vorfeld gefreut... ich ging mit einem Lächeln in die alte Oper und kam mehr als enttäuscht wieder hinaus.
Für fast 60 € (und es gab noch weitaus teurere) hätte ich weitaus besseres erwartet. Dieses Stück war meines erachtens nicht mal die Hälfte Wert. Dem ersten Post kann ich mich hier nur vollends anschließen! Ich saß zwar im Pakett, aber weit genug weg, um Fehler oder andere Auffälligkeiten an Kleidern nicht zu sehen... Aber den "Gesang" und die "Monologe" konnte ich dafür hören.. leider? Die Schauspieler waren der deutschen Sprache absolut nicht mächtig, viele Passagen habe ich absolut nicht verstanden. Es war teilweise mehr als anstrengend, das Musical gesanglich oder sprachlich zu verfolgen. Wörter wurden falsch betont, oder waren gar total unverständlich. Das Schloß war wirklich dürftig, was auch das ständige Drehen nicht wettmachen konnte.

Für den Preis, für die Frankfurter Oper: Sprachlich eine absolute Fehlleistung! Absolut nicht empfehlenswert.

selphul (erste Bewertung)


Den Preis nicht wert

12.12.2011 - Ich kenne und schätze die BBP-Produktionen seit mehreren Jahren. Ich habe einige der Produktionen gesehen und war immer überzeugt. Es gab also keinen Grund, bei „Die Schöne und das Biest“ nicht auf die Qualität der Produktion zu vertrauen.

Was hier allerdings geboten wird, entspricht leider in keinerlei Hinsicht den Maßstäben, die die BBP mit ihren vorherigen Produktionen gesetzt haben.

Gesehen habe ich eine nette Adaption des Stückes in völlig neuer Inszenierung, die aber in ihren Möglichkeiten meilenweit hinter der bekannten Original-Broadway-Inszenierung zurückbleibt.

Musical-Tickets von Stage und BBP sind ja bekanntlich teuer, dafür bekommt man in der Regel jedoch auch „mehr für sein Geld“. Das heißt: Hochkarätige Besetzungen, aufwändige Bühnenbilder, Tricktechnik und Kostüme und einen vollen Klang im Zuschauerraum. Diese sind meines Erachtens eigentlich den Ticketpreis von hier bis zu 90 Euro zu gewährleisten. Doch was ich gestern gesehen habe, entspricht in keinem dieser Punkten einer üblichen deutschen Musical-Produktion.

Die Budapester Solisten waren durch die Bank zwar gesanglich stark, konnten aber (da wohl keiner von Ihnen der deutschen Sprache mächtig war) den gesprochenen Text des Stückes vermitteln. Bei einem durchkomponierten Stück à la Kunze/Levay mag das vielleicht weniger problematisch sein, bei einem Stück nach amerikanischem Typus mit vielen Sprechsituationen ist das jedoch nahezu desaströs. Allen Schauspielern viel es schwer oder war es überhaupt nicht möglich, den Text des Librettos zu interpretieren und akzeptabel umzusetzen, von den Fehlbetonungen und teilweise dadurch sogar unverständlichen Passagen ganz zu schweigen.
Bühnenbild und Kostüme waren nett, aber bei weitem nicht auf dem üblichen Niveau. Der Kulisse des Schlosses sah man das billige Pappmaché an, es schwankte auch stark unter den Schauspielern. An den Kostümen, die aufwändig und opulent wirken sollten, es aber nicht waren (vor allem schmerzlich in der Ballsaal-Szene) sah man auf den ersten Blick die Mängel, teils waren die Kostüme löchrig und man sah die hängenden Fäden. Die Schauspieler verhedderten sich zudem mit Ihren Kleidern in der Kulisse, was ich so noch nie in einer professionellen Darbietung gesehen habe. Die Inszenierung selbst war zudem ungemein bieder und stark frontal ausgerichtet, was mehrfach den Blick von den vorderen teueren Plätzen behinderte. Ich kenne die Saalsituation im Budapester Operettenhaus nicht, aber ich hoffe, dort kommen diese Stücke besser zur Geltung. In Köln war es oft unmöglich, das Bühnenbild komplett einzusehen. Alles in allem wirkte das Ganze wie eine der Ostblock-Balett-Produktionen, die häufiger zur Weihnachtszeit in Deutschland gastieren.
Die Bühnentechnik war ein Witz, um es nett zu formulieren. Es gab eins-zwei wenig spektakuläre Pyro-Effekte. Man verzichtete komplett auf die Verwandlung des Biestes zu Beginn des Stücks und die Rückverwandlung zum Schluss war auf derartig billigem Niveau umgesetzt, dass ich teils schon in Amateurproduktionen aufwändigeres gesehen habe.
Der Klang der Orchestermusik war genauso unmöglich. Dumpf waberte die Begleitung aus den Boxen. Mehrfach gab es Mikrofon-Ausfälle. Das kann mal passieren, darf aber eigentlich nicht und schon gar nicht mehrfach in einer Profi-Aufführung in einem von der BB Promotion fest bespielten Haus.

Ich hätte die Aufführung sicherlich sehr genossen, wenn ich sie als eine der erwähnten Wanderproduktionen für 20 Euro/Ticket in einer kleineren Halle in Deutschland gesehen hätte oder in Budapest zu ähnlich geringem Preis in der ungarischen Fassung. Von dem Musical-Besuch auf Niveau einer Broadway-/Westend-/Stage Entertainment-Produktion war dieser Abend aber Lichtjahre entfernt. Wer die Original-Inszenierung kennt, weiß, was an Umsetzung möglich gewesen wäre. Was man statt dessen zu sehen bekommt, ist plump und unbeholfen in mehr als einer Hinsicht und dem Preis von bis zu 90 Euro keinesfalls angemessen.

nuriko (erste Bewertung)


Lieber eine andere Produktion anschauen

08.12.2011 - Ich habe die Premiere in Köln besucht und war sehr enttäuscht.
Schlechter Sound, schwer verständliche Darsteller und im ganzen eine sehr langatmige Produktion.
Besonders die zweite Hälfte fällt nochmal stark ab. Teilweise wird die Bühne nur mit einem Spot beleuchtet, um von dem spärlichen (nicht immer) Bühnenbild abzulenken. Auch gibt es Szenen, die ich stimmlich, als auch vom Sinn her gar nicht verstanden habe bzw. die man sich hätte sparen können.
Die Hauptdarstellerin hat eine sehr nervige und quitschende Stimme, der Prinz überzeugt nur Ansatzweise.
Eigentlich eine Produktion, die man sich, wie das geld für die Tickets, sparen kann!

Musicalsturm (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


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Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Die Tour zeigt eine dunklere Version mit weniger Kitsch als das Original. Eine beeindruckende rasch verwandelbare Bühne, sowie phantasievolle Kostüme begeistern. Das Ensemble und Orchester spielen frisch und einfühlsam. Sehenswert.

01.12.2013

 Leserbewertung
(12 Leser)


Ø 3.25 Sterne

 Termine
Di25.07.19:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Mi26.07.19:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Do27.07.19:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Fr28.07.14:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Fr28.07.19:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Sa29.07.14:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Sa29.07.19:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
So30.07.13:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
So30.07.13:30 Uhr
Sächsische Staatsoper (Semperoper) (Dresden)
Mi02.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Do03.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Fr04.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa05.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa05.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So06.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So06.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Di08.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Mi09.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Do10.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Fr11.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa12.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa12.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So13.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So13.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Di15.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Mi16.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Do17.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Fr18.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa19.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Sa19.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So20.08.14:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
So20.08.19:30 Uhr
Musiktheater Volksgarten (Linz)
Mi06.12.18:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Do07.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Fr08.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Sa09.12.14:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Sa09.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
So10.12.13:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Mi13.12.18:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Do14.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Fr15.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Sa16.12.14:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
Sa16.12.19:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)
So17.12.13:30 Uhr
Musicaltheater am Richtweg (Bremen)


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