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Klamauk

Anything Goes

Und jetzt regnet es auch noch!


Einer der größten Broadway-Erfolge der 30er-Jahre auf der Nürnberger Opernbühne: eine freche und wahnwitzige Verwechslungskomödie, der die mitreißende Musik von Cole Porter mit ihrem swingenden Charme den angemessenen klanglichen Rahmen liefert. Und wo es nur so von falschen Pfarrern, verkleideten Chinesen und schönen Frauen wimmelt, weiß irgendwann niemand mehr so genau, wer mit wem, wann und warum ...

(Text: Theater)

Letzte bekannte Aufführung:19.02.2006


An Bord des Luxusliners "S.S. American" auf der Fahrt von New York nach London trifft sich – mehr oder weniger zufällig – eine recht bunte Gesellschaft: die zur Nachtclubsängerin mutierte ehemalige Laienpredigerin Reno Sweeney in Begleitung ihrer Varieté-Girls; die finanziell etwas angeschlagene Witwe Evangeline Harcourt in Begleitung ihrer Tochter Hope und des als reicher Schwiegersohn ausersehenen Engländers Lord Evelyn Oakleigh; ein echter Pfarrer in Begleitung zweier missionierter Chinesen, die die Passagiere kräftig abzocken; ein schießwütiger falscher Pfarrer, der Kleinkriminelle Moonface Martin nämlich, in Begleitung der auf Männerfang erpichten Erma, der Braut von „Schlangenauge“, dem meistgesuchten Verbrecher Amerikas; der verkrachte Börsenmakler Elisha Whitney; und schließlich – neben Reportern, FBI-Agenten und dem übrigen Schiffspersonal – dessen Assistent, der pfiffige Playboy Billy Crocker, der sich als blinder Passagier einschleicht, um die Heirat seiner neuen Liebe Hope Harcourt mit dem spleenigen Lord mit Hilfe seiner alten Freundin Reno zu verhindern.

Musikalische Leitung: Christian Hutter
Inszenierung: Peter Hathazy
Bühne: Günter Hellweg
Kostüme: Cornelia Kraske
Choreographie: Elisabeth Clarke
Choreinstudierung: Günter Wallner

Besetzung:
Reno Sweeney: Melanie Wiegmann
Hope Harcourt: Marlene Mild
Evangeline Harcourt: Angelika Fichtinger
Lord Evelyn Oakleigh: Richard Kindley
Eilsa Whitney: Hartmut Schmiedner
Billy Crocker: Marco Steeger
Moonface Martin: Sibrand Basa
Erma: Ruth Anna Hardmeier
Luke: Song-Hu Liu
John: Du-Sik Cha
Kapitän: Klaus Brummer
Zahlmeister: Hans Kittelmann
Matrosen: Albertus Engelbrecht/Adam Wisniewski, Luzuko Mahlaba/Timothy Hamel, Moon Shick Oh/Dariusz Siedlik, Cheol Kang/Eric Keller
Henry T. Dobson: Kurt Leo Sourisseaux
Fred: Hannes Dworak
FBI-Agenten: Nicolai-L. Klawa, Bartolomiej Misiuda
Reporterin: Kerstin Geitner
Fotograf: Michael Dudek, Oliver Kuntze
Matrose: Luzuko Mahlaba
Seine Frau: Carole Walters

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


8 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


1690
FANTASTISCH!

31.12.2009 - Tolle Story mit viel Witz.
Fantastische Schauspieler und tolle Kulissen.

Daniela Bach


3264
Hingehen, eigene Meinung bilden .

31.12.2009 - Der differenzierten Beurteilung von A. M. kann ich mich voll anschließen: soll heißen, diese Musicaldarbietung ist noch ausbaufähig, doch schon jetzt sehenswert : Melanie Wieggmann ist für mich die Antwort auf Nicole Kidman. Ich war in der Aufführung vom 28.11.04- das Publikum war begeistert.Erfreulich die Tatsache, ein Jazz-Musical in Nürnberg auf die Bühne zu bringen.

H.G.B.


7614
Hausfrauen-Aerobic des Gesangsvereins

26.08.2005 -

Jac


3784
Tolle Unterhaltung, tolle Hauptdarstellerin, super Bühnenbild!

28.12.2004 -

Florimund Mercy


2878
nicht empfehlenswert

30.10.2004 -

Sosia


1513
schrecklich, unmöglich, langweilig,

26.05.2004 - war in der Prämiere und fand es einfach grauenvoll. Die Musik wurde zu langsamm gespielt. Die Hauptdarstellerin war überfordert,ihr Gesang war o.k. aber keinerlei Bewegung und Ausstrahlung. Der Hauptdarsteller(ein Opernsänger) lag völlig daneben, vorallem im Tanz. Die Tanzscenen mit dem Operchor waren nur peinlich!

Hans-Joachim Tluczynski


1314
tolle Hauptdarsteller, witzig

04.05.2004 -

Alex


896
Ein lachendes und ein weinendes Auge

04.02.2004 - Das erfreuliche an "Anything Goes" im Opernhaus der zum Staatstheater aufgestiegenen Nürnberger Bühnen ist, dass endlich auch hier Musical gespielt wird.
Da dieses Genre bisher an diesem Platz praktisch nicht existent war, ist das auf jeden Fall positiv und lässt auf weitere gute Nachrichten hoffen.
Leider merkt man dieser Inszenierung von Cole Porters turbulentem Stück aber auch deshalb sehr an, wie schwer man sich hier mit einem Musical tut und wie begrenzt die Resourcen des Hauses in diesem Bereich sind.
Die Regie stellt sich dummerweise selbst ein Bein, indem sie die ganze Szenerie frontal orientiert und damit den Showcharakter betont. Es geht immer zur Rampe und immer in Publikumsrichtung ... aber es fehlt die "Show". Manchmal artet das auch in klassische Rampensingerei aus. Alle Akteuere hätten darstellerisch noch wesentlich mehr in die Vollen greifen können. Meist sind Ansätze da, aber nicht konsequent fortgeführt und auf den Punkt gebracht. Inhaltlich trifft das ganz besonders zu, denn von den Spitzen, die das Stück hat (und die durchaus auch aktuell sind), war keine einzige zu sehen. In der ersten Szene des zweiten Akts, wenn die Verbrecher als Helden gefeiert werden, wird das sehr beispielhaft. Auch die Turbulenz einer typischen Verwechsungskomödie ist nicht vorhanden. Das Tempo fehlt.
Cole Porter im Operngesangsstil liegt allerdings viel zu schwer im Magen. Immerhin, die Inszenierung erliegt nicht der Versuchung die Musikstücke in deutsch zu bringen ... das hätte vollends alles verdorben. Die Leichtigkeit und Finesse, eben der "Swing" wird durch die bleischwere Darbietung im klassischen Gesangstil völlig erdrückt. Beispiel: Marlene Wild als Hope. Ein schöner Sopran und im Opern- oder auch Operettenfach sicher eine prima Besetzung, aber wenn sie einsam auf Deck im Mondlicht sinniert, hört man nichts von Cole Porter.
Auch Melanie Wiegmann als Reno kann nur bedingt mit ihrer gesanglichen Darbietung überzeugen. Entweder ist sie von Haus aus schon mit diesem klassischen Einschlag behaftet oder er wurde ihr für diese Produktion ans Herz gelegt. Beides ist in diesem Fall fatal. Das Abgründige fehlt. Auch ihr Spiel blieb etwas zu unterkühlt. Allerding ein absoluter Pluspunkt: Ihre optische Erscheinung ist wirklich umwerfend. Wow! Was für eine tolle Frau. Schade nur, dass sie in der einzigen echten Shownummer "Blow Gabriel" zwar irrsinnig gut aussieht und der Kidman im Moulin Rouge Outfit locker Konkurrenz macht, aber ein wenig steif wirkt, so dass man ihr den souveränen Showstar nicht ganz abnimmt. Marco Steeger als Billy war der einzige, der wirklich in Richtung Musical ging. Moonface Sibrand Basa hielt sich prima, nur gesanglich machte die Klassik hier wieder den Minuspunkt. Hartmut Schmiedner war als Eilsa Whitney kaum akustisch zu verstehen.
Thema Tontechnik: Wenn mit Mikroport, dann doch bitte konsequent! Die Momente in denen die Tontechnik die Mikros rauszieht und die Darsteller auf ihre stimmtechnischen Fähigkeiten zurückwirft, sind unnötig. Es bleibt kein harmonischer Höreindruck und das Ohr muss dauernd zwischen (schlechtem) Mikrosound und Naturstimme hin und her schalten. Das ist nervig und trübt den Hörgenuss immens.
Den Bereich Tanz habe ich schmerzlich vermisst! Die Musik fordert das ja geradezu. Warum gab man z.B. den vier behäbigen Matrosen-Chorherren nicht noch vier echte Matrosentänzer aus dem Ballett dazu?
Da dem Ensemble die dynamischen Tänzer a la Gene Kelly fehlen bzw. nicht zur Verfügung stehen, die für ein solches Frontal-Konzept absolut notwenig sind, hätte sich die Regie besser mehr auf die Spielszenen konzentrieren und die Darsteller nicht in Richtung Publikum sondern zueinander orientieren sollen. Irgendwie war der Versuch, durch ein paar tanzartige Bewegungen der Hauptakteure die Illusion von "Show" zu erzeugen (gerade auch während der Auftritte von Reno) fast putzig, doch leider demonstrierte genau das das grosse Manko erst so richtig. Da halfen auch die erfrischenden und schwungvollen Auftritte der vier Damen aus Renos Gefolge nicht viel weiter.
Das Bühnenbild und die Kostüme waren ok ... nichts neues für "Anything Goes", aber in Ordnung. Vielleicht bot das Bühnenbild etwas zu viel Raum, den die Inszenierung und die Darsteller nicht füllen konnten. Das ist aber grundsätzlich nicht der Fehler des Bühnenbilds, das für das Stück zwar eigentlich richtig, aber für diese Inszenierung eher entlarvend als hilfreich war. Lichttechnisch hätte man noch mehr herausholen können. Ganz besonders, wenn es darum geht eine leere Bühne zu kaschieren (die Duette von Reno wirkten immer sehr verloren) und den Focus des Zuschauers zu lenken.
Fazit: Gut, dass es Musical auch in Nürnberg gibt! Es gibt noch viel zu tun ... Bleibt zu hoffen, dass das Opernhaus mehr Musicals spielt, aber das Ausführungskonzept gründlich überdenkt und den Mut hat, konsequent in echtem Musicalstil zu produzieren und auch adäquate Darsteller als Gäste zusätzlich zum Ensemble einzuladen.

A. M.


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