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Rock

Spring Awakening

So'n verficktes Leben!


Schüler und Studenten aus der Region bringen die Musical-Version von Wedekinds "Frühlings Erwachen" unter der Leitung von Svenja Schröder (Produktion) und Philipp Rosendahl (Regie) auf die Bühne. Gespielt wird die deutsche Übersetzung von Nina Schneider.

(Text: dv)

Premiere:04.08.2011
Letzte bekannte Aufführung:30.10.2011


Elf Jugendliche kämpfen sich durch eine Welt in der die Erwachsenen und der Staat das Sagen haben. Mit den Problemen des Erwachsenwerdens werden die Schüler dieser Welt alleine gelassen. Das Motto der Erziehung lautet: “Wer sein Kind liebt, der züchtigt es!” (Spring Awakening 24). Folglich wird unterdrückt und weggeschaut. Unter enormem Leistungsdruck und jeder mit seinen Problemen allein gelassen, versuchen die Schüler ihren Weg zu finden. Sie werden unter anderem mit ihrer Sexualität, Schuldruck, Identitätsfindung, Liebe, Schwangerschaft und der Veränderung des eigenen Körpers konfrontiert. Jeder der Teenager versucht sich mit seinen ganz eigenen Problemen einen Weg durch diese Gesellschaft zu bahnen, doch nicht jeder schafft es, seinen neuen Sommer als junger Erwachsener zu erleben.

Kreativteam:
Produktion: Svenja Schröder
Regie: Philipp Rosendahl
Regieassistenz: Phil Basener
Choreographie: Constantin Hochkeppel
Bühne: Martin Holzhauer
Kostüm: David Müller
Austattung: Anett Krumbein
Dramaturgie: Julian Timm

Cast:
Melchior: Frederic Jenewein
Wendla: Tamara Bodden
Moritz: Constantin Hochkeppel
Ilse: Judith Caspari
Martha: Sandra Bodden
Hänschen: Janis Knorr
Ernst: Lasse Fischer
Georg: Jay Barry Gurondiano
Otto: David Liedtke
Thea: Noëlle Haeseling
Anna: Miriam Schröder
Erwachsener Mann: Phil Basener
Erwachsene Frau: Lucia Knäpper
weibl. Swing: Miriam Umhauer

(Text: Veranstalter)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29216
Mitreißend

09.08.2011 - Dass auf der Bühne hauptsächlich Schüler und Studenten stehen, scheint dem Zuschauer schier unmöglich. Die unglaubliche Authentizität und das musikalische Talent der zum Teil gerade mal 15 Jahre alten Darsteller berührt nicht nur, sondern reist das Publikum förmlich zurück in die aufwühlende Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, in der Prüderie, Schamhaftigkeit und eine fragwürdige Moral Jugendliche unterdrückten. Die kindliche Unschuld sowie die zerbrechlichen Seelen Wedekinds Charakteren werden nahezu perfekt verkörpert. Vor allem Constantin Hochkeppel, Sandra Milena Bodden und Lasse Fischer überzeugen in den Rollen der alleingelassenen naiven Kinder Moritz, Martha und Lasse. Auch Frederic Jenewein scheint die Figur des Protagonisten auf den Leib geschneidert zu sein. Nicht nur das fortschrittliche Denken, sondern auch die tiefen Abgründe der Charaktere Melchior stellt er, nicht plakativ, sondern auf eine sehr subtile Art dar. Kontrastiv trägt die karikative und schräge Darstellung aller Erwachsenen, genial gespielt von Phil Basener und Lucia Knäpper, nicht zuletzt zur tragischen Komik des Dramas bei. Abgerundet wird diese schauspielerische Glanzleistung durch rockige Musik, die mitten ins Herz trifft. Besonders Judith Caspari beweist durch ihre Gesangseinlagen Starpotential. Mit der Kassler Version des Broadway-Hits „Spring Awakening“ ist Svenja Schröder (Produktion) und Philipp Rosendahl (Regie) ein kleines Meisterwerk gelungen, das in jedem Falle sehenswert ist.

KM_Sty (erste Bewertung)


29215
Ein echtes Erlebnis!

08.08.2011 - Wir haben uns sehr gefreut über das engagierte junge Kreativteam und die ambitionierten jugendlichen Darsteller! Die Liebe zu diesem Genre ist bei allen wirklich spürbar und kommt voll rüber! Der Mut, sich mit einem so schwierigen Stück auseinander zu setzen, ist einfach bewundernswert! Und das mit den spärlichen finanziellen Mitteln, die hier zur Verfügung stehen. Spitzen-Bühnenbild, Kostüme, Ausstattung, Choreografie, Programmheft, alles Drumherum: super. Die Location: GENIAL! Es hat uns einen Riesen-Spaß gemacht und die lange Anfahrt hat sich wirklich gelohnt! DANKE!
Rainer und Ursula

Ursula und Rainer (erste Bewertung)


29213
Passabel...

07.08.2011 - Bei dieser Darbietung von Spring Awakening wurde leider viel des Potentials des genialen Stückes verschenkt.
Phil Basener und Lucia Knäpper glänzten als Erwachsene und retteten die insgesamt eher schwache Show. Musikalisch waren die Darbietungen mäßig. In der Band, die in sich nicht harmonisch war, störten regelmäßig Geige und Gitarre und es fehlte der Kontakt zu den Darsteller. Diese schienen innerhalb der Musik ziemlich verloren. Es fehle an Klang und Diktion.
Die ideenreichen Choreographien wurden von den Darstellern zwar umgesetzt daber nicht gefühlt und wirkten dementsprechend stoisch.
Das Schauspiel war akzeptabel, blieb aber leider an der Oberfläche und war nicht ausgearbeitet. Man hätte es den Darstellern vor allem Tamara Bodden, Frederic Jenewein, Constantin Hochkeppel und Judith Caspari gewünscht, dass sie musikalisch und schauspielerisch eine andere Führung gehabt hätten. Denn das Potential ihres Könnens war erkennbar, doch sie konnten leider nie völlig überzeugen. Die Technik war leider auch nicht ausgefeilt. Lichteffekte waren spärlich gesetzt und die Songs extrem schlecht abgemischt (Solisten unereinander, wie auch Band vs. Snger). Ein Highlight waren dennoch die wunderschönen stilechten Kostüme und das atemberaubende Bühnenbild. Alles in allem, eine passable Leitung der Darsteller, die aber hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert schienen und somit nicht verschafften die Zuschauer mit der Aussage des Stückes zu erreichen.

ellestar (erste Bewertung)


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(3 Leser)


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