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Tournee

West Side Story

Something's coming


© Johan Persson
© Johan Persson
Nicht viele Shows sind dermaßen eng mit ihrer Original-Choreografie verbunden wie die "West Side Story". Wo auch immer die fingerschnipsenden Sharks und Jets mit ihren akrobatischen Tanzschritten auftauchen, weiß das Publikum sofort, dass es sich in dem Broadway-Klassiker überhaupt befindet. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das einzige Element, das in der aktuellen neu inszenierten Tourneeversion von BB Promotion übernommen wurde, die Choreographie ist, während dem Stück in vieler anderer Hinsicht eine willkommene Frischzellenkur verordnet wurde.

(Text: Frank Guevara Pérez)

Premiere:14.12.2022
Rezensierte Vorstellung:06.01.2023
Showlänge:150 Minuten (ggf. inkl. Pause)


Im Interview zur Neuinszenierung der Tourneeproduktion beschreibt Regisseur Lonny Price die "West Side Story" als eines der kraftvollsten Bühnenwerke, die je geschaffen wurden. Dies liege seiner Meinung nach an der Kombination aus Buch, Musik, Text und Tanz. Und tatsächlich ist "kraftvoll" wohl das Wort, dass diese Produktion am besten zu beschreiben vermag.

© Johan Persson
© Johan Persson


Schon bei den ersten Klängen der Ouvertüre legt das zwanzigköpfige Orchester unter der Leitung von Grant Sturiale ein dermaßen hohes Tempo vor, dass einem die Sorge überkommt, ob die Tänzer auf der Bühne diese Schlagzahl auf Dauer durchhalten können. Aber nicht nur das Tempo, sondern auch die Akkuratesse und Differenziertheit, die da aus dem Orchestergraben klingen, sind bemerkenswert. Wunderbar säuselnd in den ersten Takten von "Maria", aufbrausend und emotional im zweiten Teil des Songs, wenn Tony seine Verliebtheit in die Welt hinaussingt. Eine der großen Schwachstellen von Tourneeproduktionen ist oft die Soundqualität, die je nach Spielort stark schwankend sein kann. Im Deutschen Theater München gelingt die Abmischung sehr gut. Sowohl Lautstärke als auch die Ausgeglichenheit zwischen Orchester und Stimmen sind tadellos.

© Johan Persson
© Johan Persson


Die Handlung der "West Side Story" wird zu einem nicht unerheblichen Maße durch Tanz erzählt – umso erfreulicher ist es, dass die anfängliche Sorge um die Tänzer sich auch schnell als völlig unbegründet erweist. Die Tänzer atmen quasi die ikonischen Choreographien von Jerome Robbins (in der Bearbeitung von Julio Monge) und setzen sie mühelos und gleichzeitig hochdramatisch um. Die Kampfszenen der verfeindeten Gangs gelingen durch ihre Härte überzeugend und haben trotzdem ein hohes Maß an Eleganz und Anmut. Unterscheiden lassen sich die Mitglieder der beiden Banden durch die Farbgebung ihrer im zeitgenössischen Stil gehaltenen Kostüme. Die New Yorker Jets in kühlen Blau, die puerto-ricanischen Sharks in warmen Rot- und Brauntönen, wobei sich diese farbliche Unterscheidung in den Kostümen von Tony und Maria dann gegenseitig auflöst und somit die Geschichte zusätzlich auch über die Ebene der Kostüme erzählt wird.

© Johan Persson
© Johan Persson


Das Bühnenbild besteht an den beiden Seiten sowie in der Mitte aus heruntergekommene Fragmente der typischen New Yorker Hochhausschluchten mit ihren Feuertreppen an den Balkonen. Die drei Elemente werden immer wieder in unterschiedlichen Kombinationen gedreht und zusammengeschoben und bilden so die verschiedenen Handlungsorte wie Docs Drugstore, das Brautmodengeschäft in dem Maria mit ihrer Schwägerin in spe Anita arbeitet oder eben auch die – direkt aus "Romeo und Julia" entliehene – Balkonszene. Die meisten Szenenwechsel finden deswegen quasi auf offener Bühne statt und sind in den Handlungsfluss eingewoben. Alle Bühnenelemente werden per Hand verschoben und es verwundert beinahe, wie flüssig diese Abläufe vonstattengehen. Die Darsteller betreten von der Straßenseite aus ein Haus, das entsprechende Element wird gedreht und die Szene spielt übergangslos im Inneren weiter. Unterstützt wird dies durch das Lichtdesign, das die dämmrigen Großstadtstraßen ebenso stimmungsvoll ausleuchtet wie den Tanzsaal, in dem die beiden verfeindeten Gangs aufeinandertreffen und sich zum verhängnisvollen Kampf verabreden. Gerade im Einsatz des Lichts ist sehr schön erkennbar, wie sehr Lonny Price die Einheit der einzelnen Elemente der "West Side Story" als großes Gesamtwerk betrachtet und umsetzt: Die Beleuchtung einzelner kleiner Szenen auf der Bühne erfolgt immer absolut synchron auf den Schlag der Musik.

© Johan Persson
© Johan Persson


Besonders bei "Somewhere" fließen dann alle Elemente der Show wunderbar ineinander. Das Bühnenbild, in dem Maria Tony gerade noch den Mord an ihrem Bruder verzeiht, verschwindet elegant in den Hintergrund, die Beleuchtung der dann komplett leeren Bühne wechselt in einen sphärisch-träumerischen Gelb-Ton und die beiden verfeindeten Banden tanzen gemeinsam eine friedliche Version ihrer Welt, während Maria aus dem Off den zur Hymne der Friedensbewegung gewordenen Song singt. Anschließend wechselt das Licht wieder in das kalte und unfreundliche Blau, während die verfallenen Häuserschluchten zurück in den Vordergrund kommen und das Publikum geradezu wieder auf den Boden der Tatsachen zurückschleudern.

Die Besetzung ist bis in die kleinsten Rollen sehenswert. Sowohl Stuart Dowling als etwas dümmlicher Schul-Sozialarbeiter als auch Darren Matthias in der Rolle des Doc vermögen es, ihren Nebenrollen einen Charakter zu geben, obwohl sie das Buch eher zu Stichwortgebern degradiert hat. Die Mitglieder der Jets und der Sharks sind allesamt mit großartigen, frischen Talenten besetzt, die vor allem dem jungen Teil des Publikums das eine oder andere sehnsüchtige Seufzen entlocken.

© Johan Persson
© Johan Persson


In der männlichen Hauptrolle steht Jadon Webster auf der Bühne. Sein Tony wirkt wie nicht von dieser Welt und träumt vor sich hin, während auf den Straßen New Yorks der Kampf zwischen den beiden Gangs tobt. Beim ersten Aufeinandertreffen mit Maria verliebt er sich wortwörtlich auf den ersten Blick. Wohl selten war ein Tony so sehr verliebt in seine Maria wie in dieser Inszenierung! Mit seiner samtweichen und trotzdem charaktervollen Stimmfarbe erobert Webster nicht nur Marias Herz, sondern auch die Herzen des Publikums im Sturm.
Als Maria stand ihm in der besuchten Vorstellung Michel Vasquez zur Seite, die an diesem Abend ihr Rollendebüt gab. Umso überraschender ist es, wie gut die beiden Protagonisten nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch harmonieren. Mit ihrem glockenhellen Sopran und ihrem durch und durch sympathischen Auftreten macht Vasquez von Anfang an klar, warum Tony sich in Maria verlieben muss.
Kyra Sorce ist eine energische und heißblütige Anita mit einer großen Bühnenpräsenz, die sowohl stimmlich bei "A Boy Like That / I Have a Love" als auch tänzerisch bei "America" auf ganzer Linie überzeugt.

© Johan Persson
© Johan Persson


Nicht zuletzt durch diese Besetzung und Ausstattung schafft das Team um Lonny Price, die bereits über sechzig Jahre alte Show zu entstauben, ohne ihr ihren ganz eigenen Charakter zu nehmen, und eröffnet sie damit einer neuen und jungen Generation an Theatergängern. Die Handlung der "West Side Story" ist nach wie vor zeitlos aktuell – die Neuinszenierung holt auch die Optik und den Klang ins Hier und Jetzt.

(Text: Frank Guevara Pérez)



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News: "West Side Story" in der Semperoper (13.04.2006)



Kreativteam

== ab 2022/23 ==

InszenierungLonny Price
Musikalische LeitungGrant Sturiale
ChoreografieJulio Monge
BühnenbildAnna Louizos
KostümeAlejo Vietti


Besetzung

== 2022/23 ==

TonyJadon Webster
MariaMelanie Sierra
AnitaKyra Sorce
(Majo Rivero)

RiffTaylor Harley
BernardoAntony Sanchez
DocDarren Matthias
Lt. ShrankBret Tuomi
Officer KrupkeErik Gratton
Glad HandStuart Dowling
ActionAnthony J. Gasbarre
III.
A-RabSky Bennett
Baby JohnCalvin Ticknor-Swanson
Snow BoyLiam Johnson
Big DealAshton Lambert
DieselMarek Zurowski
GrazlellaNatalie Soutier
VelmaVictoria Biro
MinnieNicole Lewandowski
ClariceKaitlin Niewoehner
AnybodysLaura Leo Kelly
ChinoChristopher Alvarado
PepeAlessandro J. López
LuisMichael Bishop
AnxiousVako Gvelesiani
NibblesGerardo Esparza
MooseErnesto Olivas
RosaliaMichel Vasquez
ConsueloDeanna Cudjoe
TeresitaGianna Annesi
FranciscaMajo Rivero
MargaritaVeronica Quezada
SwingsAaron Patrick Craven
Rachel Kay
Justin Lopez


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


29 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31710
Broadway-Klassiker

11.01.2018 - Nun habe ich es in Köln auch endlich mal geschafft die Tour von BB Promotion zu besuchen und ich muss sagen, dass ist "Broadway-Musical" in Perfektion. Besonderer Wert wird hierbei auf die Choreographien gelegt, tänzerisch alles top. Auch gesanglich überzeugen die Darsteller, allen voran Kevin Hack als Tony und Natalie Ballenger als Maria. Das Orchester ist für eine Tour erstaunlich groß und gut besetzt, insgesamt ein tolles Gesamtprodukt, welches in bester Broadway-Manier daher kommt. Sehenswerte Produktion.

Besuchte Vorstellung:
09.01.18 - Musical Dome, Köln

Inszenierung: 4,0 von 5
(Aufwertung wg. der Choreographie)
Musik: 4,5 von 5
Besetzung: 4,0 von 5
Ausstattung: 3,0 von 5

Gesamtfazit: 4,0 von 5

MyMusical (26 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


31424
Gute, packende Inszenierung

07.05.2017 - Aktuell läuft der Musical Klassiker West Side Story im Deutschen Theater München. Ich kannte bis dato dieses Stück nur vom Film, den ich noch nie sonderlich mochte. Trotzdem sollte ich dem Stück eine Chance geben und es hat sich sehr gelohnt. Die Inszenierung ist klassisch und versucht keine neuen Aspekte reinzubringen, was meiner Meinung nach auch nicht nötig ist da die Brisanz und Aktualität trotzdem offensichtlich ist. Optische gibt das Stück viel her. Sowohl was Kostüme betrifft als auch die Kulisse.
Das Orchester spielt Bernsteins Partitur mit viel Schwung und Elan.
Auch die Cast ist sehr jung besetzt. Die beiden Hauptdarsteller, die Darsteller von Maria und Tony sind gut razsgerissen hat es für mich jedoch die Darstellerin der Anita, die schauspielerisch aber vor allem gesanglich mich nachhaltig beeindrucken konnte.

Fazit: wer sich ein klassisches Musical in einer klassischen Inszenierung anschauen möchte ist hier goldrichtig. Wer allerdings neue Ideen und neue Interpretationen sehen möchte sollte sich dieses Stück eher an diversen Stadttheatern anschauen

LiveinTheater (99 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


31403
Wunderbare, berührende Show: Hingehen !

21.04.2017 - Was für ein glorreicher Abend: Mitreißende, bis in den kleinen Finger synchrone Original-Choreografien, ein lustvoll aufspielendes Ensemble, stimmungsvolles Licht in einem flexiblen Bühnenbild und die fantastischen, zeitlosen Melodien Bernsteins machten diesen Theaterabend zu einem der besten dieses Jahres.
Das 17-köpfige Orchester klang hierbei größer, als es eigentlich war.
Zugegeben, diese weltberühmte Partitur mit lediglich 4 Streichern zu spielen grenzt fast schon an Sünde, aber man darf ja heutzutage schon froh sein, wenn überhaupt Streicher im Orchestergraben sitzen. Und immerhin war man hier ehrlich genug, sie nicht mit künstlichen Sythesizerklängen und Samples aufzufüllen.
Star des Abends war für mich Kevin Hack in der Rolle des Tony:
Nicht nur optisch ein absoluter Hingucker, sondern auch ausgestattet mit einer Singstimme aus Samt, rührte er mich bereits bei "Maria" zu Tränen.
Wenn ich hier anmerke, dass Maria ruhig ein wenig unschuldiger und naiver hätte agieren dürfen und dass Anita mit mehr Würde und tieferer, existenziellerer Angst hätte auftreten sollen, dann ist dies Kritik auf ganz hohem Niveau.
Für diese wunderbare Tourneeproduktion gilt der ganz klare, eindeutige Tipp:
HINGEHEN !

AdamPascal (67 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


31313
überbewertet

02.01.2017 - Am 31.12.2016 haben wir die Inszenierung in Essen im Colosseum besucht. Positiv zu bewerten ist die tänzerische Leistung aller Darsteller. Das war wirklich auf den Punkt und es waren tolle Choreographien. Auch die schauspielerische Leistung war passabel. Gesanglich allerdings blieben einige Wünsche offen. Bis auf Maria, die einen sehr schönen Sopran zu Gehör brachte und mit dem auch umzugehen wusste, ging es entweder nur laut oder nur leise. Meistens laut. Tony ließ überhaupt keine Dynamik erkennen.In den leiseren Passagen war die Stimmführung zwar in Ordnung, aber Zwischentöne konnte er nicht und hat seine Partnerin gerade bei den kraftvoller angelegten Stellen regelrecht überschrien, so dass sie streckenweise gar nicht mehr zu hören war. Auch stimmten leider nicht alle Töne. Die anderen Solisten hatten allesamt Probleme mir ihrer Gesangstechnik. Leise Passagen waren stimmlich teilweise sogar schlecht geführt, was mit Lautstärke an anderer Stelle auszugleichen versucht wurde. Überhaupt war die Lautstärke, mit der der Tontechniker die Sänger abgemischt hatte, nicht nur belastend, sondern das Orchester wurde streckenweise regelrecht übertönt. Überhaupt war die Klanregelung sehr merkwürdig. Der Sound kam nämlich fast ausschließlich von der linken Seite, obwohl das Orchester im Graben ordnungsgemäß platziert war. Einzig das Orchester selbst unter Leitung von Donald Chan war ganz hervorragend und von ausgezeichneter Dynamik. Dass der Knall schon zu hören und Tony auch passend umgefallen war, obwohl Chino noch gar nicht auf der Bühne erschienen war, um Tony zu erschießen, mag eine verzeihliche Panne sein. Aber die Karte hat 100,- € pro Person gekostet. Für diesen Preis hatten wir mehr erwartet. Die Inszenierungen von My Fair Lady und Cabaret am Grillo-Theater in Essen waren beide besser und wesentlich preiswerter.

Ulrike (erste Bewertung)


30286
Der Klassiker lebt

02.02.2014 - Wer die Verfilmung dieses Klassikers kennt und liebt, wird sicher nicht enttäuscht werden.
Diese Produktion lebt vor allem durch ein klasse Orchester, super Tänzer, einfaches aber raffiniertes Bühnenbild und ein tolles Ensemble.
BB-Promotion hat hier eine tolle Tournee-Produktion auf die Bühne gebracht. ACHTUNG! Alles auf englisch! (Aber mit Untertitel)
Der Funke springt vielleicht nicht bei jedem über, warum? --> Es wirkt teilweise zu routiniert, zu eingespielt, die Emotionen kommen daher nicht immer so 100 % rüber. Aber alles in allem eine schöne Produktion, die sich auf jeden Fall lohnt.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


29633
Schöne Tourneeproduktion mit Entwicklungspotential

28.06.2012 - Diese Produktion von WSS feierte am Dienstag in der Deutschen Oper Berlin Premiere, einer hoffentlich erfolgreichen Tour.
Ich hoffe für alle Darsteller und Musiker, dass die wirklich miserable Tontechnik ein Relikt der Deutschen Oper ist und damit an allen anderen Standorten der Ton deutlich besser.
Die unglaublich junge Cast leidet sehr darunter. Der Ton wirkt flach und wird bei den Damen so schlecht gesteuert, dass sie streckenweise sehr schrill klingen.
Die Sprechtexte klingen oft verwaschen und unsauber, die spanischen Sänger (Bernardo und Maria) sind auch beim Gesang nur schwer zu verstehen. Maria (Elena Pereg)mit ihrer klassischen Opernstimme und dem deutlichen Vibrato wirkt sowieso ein wenig fehl am Platz und wie vom anderen Stern, mir hat das besonders im Zusammenspiel mit Tony (Liam Tobin) wenig gefallen.
Liam Tobin ist dafür wirklich Klasse und stellt einen Tony dar, wie man ihn sich vorstellt, im Gesang ganz stark. Er war für mich das Highlight der Show. Ebenfalls schauspielerisch wirklich gut Bernardo (P.Munoz) gesanglich gut aber schlecht zu verstehen. A bereits gespielt hat, sehr souverän und mit viel Energie.
Insgesamt merkt man der jungen Cast an, dass sie noch etwas Trainingsbedarf hat, dann wirken auch die Originalchoreographien nicht so angestrengt.
Das Bühnenbild trotz oder wegen des Minimalismus sehr wirkungsvoll, die Kostüme erinnern etwas an den Film, jedoch für die Puerto Ricaner etwas bunter.
Insgesamt gesehen eine interessante Show, wir hatten einen schönen Abend

Charlotte (56 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


29524
Super

30.03.2012 - Zum Dahinschmelzen!

Gudrun77 (10 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


1866
Einfach super toll!

31.12.2009 -

Sakura


2377
Großartige Tourneeproduktion

31.12.2009 - Die "West Side Story" ist zwar in Deutschlands Stadttheatern des öfteren auf dem Programmplan zu finden, dann aber häufig in deutscher Übersetzung. Entsprechend wohltuend war es, die Show einmal im amerikanischen Original zu sehen.

Auch unabhängig von der sprachlichen Problematik kann die Broadway-Tourproduktion begeistern. Die Solisten (allen voran Lana Gordon als Anita) sind nahezu allesamt stimmgewaltig, das großartige Tanzensemble und eine gute Choreographie schaffen es, auch bei den langen Tanznummern die Spannung aufrecht zu erhalten und das Bühnenbild ist einfach, aber effektiv und dank schöner Farbeffekte sehr nett anzusehen.

Die Abänderungen in der Liedabfolge ("Cool, Boy" wurde in den ersten Akt verlegt und von Riff interpretiert, während man "Gee, Officer Krupke" in den zweiten Akt gesteckt hat - wohin es leider weder inhaltlich noch von der beschwingten Melodie passt) sind ein kleines Manko, das sich aber im Großen und Ganzen verschmerzen lässt.

Highlight der Produktion: Das von Laura Griffin (Maria) traumhaft interpretierte und wunderschön in Szene gesetzte "Somewhere".

Claudia Leonhardt


2490
Professionell

31.12.2009 - Begeisternd: das Orchester(leider mikrophonverstärkt),
die Tänzer, die Choreographie -
sehr schön: Bühnenbild und Ausstattung -
weniger begeisternd: "Tony" und "Maria" (Dauervibrato, kaum stimmliche Differenzierungen) -

Alles in allem eine etwas sterile, routinierte Abwicklung - ohne Reue, relativ viel Geld für die Karten bezahlt zu haben.

bwv147


4181
supergenial

31.12.2009 - einfach genial

Kevinus von Grabenfels


13688
sehenswert

31.12.2009 - Gesehen am 25.07.06 in der Semperoper, der 2. Akt war zu fade und endete aprupt. Der 1. Akt war tänzerisch und solistisch sehenswert!

lavendel


28117
Vorstellung vom 04.12.2009

07.12.2009 - Eine West Side Story wie Sie Ihresgleichen in Deutschland sucht!
Kein deutsches Stadttheater ist derzeit in der Lage solch eine Auffuehrung zu schultern.
Glänzende Gesangssolisten, eine äusserst starke und zugleich zerbrechliche Maria, ein hevorragender Toni und eine Anita, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, sind die Highlights in einem super Ensemble , ein Orchester welches die Partitur detailgetreu, punkt und taktgenau zelebriert, lässt diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebniss machen.
Für Freunde der West Side Story ein unbed. MUSS! etwas besseres gibt es derzeit wohl in ganz Europa nicht!
Rowel

Rowel (19 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


27830
kein bisschen alt

10.06.2009 - Man muss gar nicht erst versuchen Stoff und Textbuch zu modernisieren. Die West Side Story ist zeitlos.
Die Darsteller, im Schnitt Mitte 20, kommen alle aus den Staaten, singen und kämpfen in diesem Oldie, als sei es ihre eigenes Leben. Das hat Feuer, Dampf und Action!
Das Orchester für Tourneeverhältnisse riesig und mit 26 Musikern genau die Besetzung, für die Bernstein einst komponierte..Da braucht es weder Keyboard noch E-Gitarre um reichlich Rrrums zu erzeugen. Volles Blech und klasse Streicher!
Und das Bühnenbild? Schlicht wie eh und je. Die berühmten Feuerleitern, zum Hochhinausklettern für die Liebenden. Turngerät für die Halbstarken und trostloses Lebensumfeld mit viel Rost.
Die West Side Story hingegen wirkt blitzeblank wie zur Premiere 1957. Super!

jupdihui (erste Bewertung)


24595
Naja...

20.02.2008 - ...habe in der Pause fluchtartig das Baden-Badner Festspielhaus verlassen, nachdem ich eingeschlafen war. Bin sehr enttäuscht.

A.S.


24594
Eher ein Flopp!

20.02.2008 - War gestern dort in Baden-Baden und bin in der Pause gegangen. Die Darsteller waren gut, aber das Musical an sich nicht so mein Fall.

S.W.


22407
anita kanns

04.11.2007 - ich war sehr enttäuscht, tourneegeplänkel bis auf anita nichts dabei der tony ein desaster.

werner


22358
Großartige Tänzer

31.10.2007 - Einerseits ist die Originalchoreographie von 1957 zu sehen, andererseits können sich die Kostüme nicht zwischen 50ern und heute entscheiden. Die fantastischen Tänzer und Sänger machen aber alle Mängel wett.

mitternachtseule


21985
mattes dahingeplänkel

03.10.2007 - leider packt diese tolle show nicht in der druchführung, sängerisch mittelmässig und soooo unreflektiert museal, schade.

friedrich


13862
Ich habe es nicht bereut! TOLLE SHOW!

05.08.2006 - Am 1. August war ich in der Semperoper. Die Show hat mir sehr, sehr gut gefallen, allen voran "Tony". Großartige Stimmen, super Tänze. Wirklich eine gelungene Show. Das Publikum hätte ruhig etwas mehr aus sich heraus gehen können, war ziemlich altbacken. Ich habe nicht bereut, 85 Euro für eine Karte ausgegeben zu haben. Wir waren in Familie dort, also rund 250 Euro ausgegeben. Hat sich aber wirklich gelohnt!

Alexis


2502
Taschentücher nicht vergessen

13.09.2004 - War sehr schön anzusehen und anzuhören.

Pumuckel


2493
West Side Story

11.09.2004 -

Elbanwohner


2066
ein evergreen

23.07.2004 - es ist und bleibt ein evergreen...

Sandy


1879
super!

03.07.2004 -

Hasipfuzzi


1593
eine sehr gute show

02.06.2004 -

crazygirl


1446
geil getanzt, mies gespielt

19.05.2004 - Sicherlich die best getanzte WEST SIDE die derzeit zu sehen ist*wow*...stimmlich ok aber kein geniestreich...
enttäuschend die schauspielrischen fähigkeiten. grade durch den 2.akt wird gerannt als ob jemand auf den schnell-such-vorlauf gedrückt hätte, so dass kein gefühl aufkommen mochte. gestik der maria (gesehen in münchen am 18.mai)beschränkten sich doch tatsächlich auf zwei...eines der musikalischen highlights des 2.aktes "a boy like that/i had a love" wurden zu keinem höhepunkt da die tiefe aussage der darsteller fehlte. wirklich fantastisch war einfach nur der tanz, der doch leider fast nur im ersten akt zu bewundern war...

gerrit


1348
Sehr Tanz betont

09.05.2004 - Wir waren in München am Samstag nachmittag vor dem Muttertag. Wir erlebten eine sehenswerte Aufführung dieses Musical's, das immer noch modern ist und nichts an Aktualität verloren hat.Es wurde viel des Inhalts tänzerisch ausgedrückt, dies hat mir sehr gut gefallen.
Das Stück wird in englischer Sprache gespielt, an der Seite läuft der Text in deutscher Übersetzung. Wer möchte, kann mitlesen, wer es nicht braucht wird nicht gestört.
Die "Maria" war sehr stark, sowohl vom Gesang und noch mehr von der schauspielerischen Leistung. Zum Schluß wurden viele Taschentücher gezückt, sie hat das Publikum berührt. Den Tony fand ich nicht so stark, er hatte anfangs Probleme mit dem Gesang. Eine sehenswerte Aufführung dieses Musical's, das immer noch modern wirkt und an seiner Aktualität nichts verloren hat. Die gesamte Ensemble-Leistung hat mich überzeugt. Am Schluß bedankte sich das Publikum mit begeistertem Applaus.

ChristineL


1269
klasse schauspieler schöne geschichte

28.04.2004 - Super Musical, hat mir sher gut gefallen, aber die Jets hatten in den Tönen einige Fehler(;(nicht weietr schlimm)

Mister XYZ


759
Tolle Show, manchmal leicht unmelodisch

18.12.2003 -

Andiiiii


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Handlung
Der Amerikaner Tony verliebt sich in die Puertorikanerin Maria. mehr

Weitere Infos
Leonard Bernsteins moderne Adaption der Romeo-und-Julia-Geschichte mit Texten von Stephen Sondheim ist eines der bekanntesten Musicals überhaupt. Die Uraufführung fand am 26. September 1957 im Winter Garden Theatre in New York statt. Die Verfilmung des Musicals aus dem Jahr 1961 wurde mit zehn Oscars honoriert. 1968 wurde das Musical in der Wiener Volksoper zum ersten Mal in deutscher Sprache gezeigt. Die deutsche Fassung stammt von Max Colpet und Walter Brandin.

 Kurzbewertung [ i ]
(Frank Guevara Pérez)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Eine bis in die kleinste Rolle großartig besetzte Cast, ein wuchtiges Orchester und eine energiegeladene Neuinszenierung machen dem Broadway-Klassiker auf Tour alle Ehre!

07.01.2023

 Leserbewertung
(29 Leser)


Ø 3.52 Sterne

 Termine
Di04.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Mi05.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Do06.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Fr07.04.19:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Sa08.04.15:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Sa08.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
So09.04.19:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Mo10.04.14:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Mo10.04.19:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Mi12.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Do13.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Fr14.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Sa15.04.15:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Sa15.04.20:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
So16.04.14:00 Uhr
Alte Oper (Frankfurt am Main)
Termine 2024
Do04.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Fr05.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Sa06.01.2415:00 Uhr
Deutsches Theater (München)
Sa06.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
So07.01.2414:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
So07.01.2419:00 Uhr
Deutsches Theater (München)
Di09.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Mi10.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Do11.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Fr12.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
Sa13.01.2415:00 Uhr
Deutsches Theater (München)
Sa13.01.2419:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
So14.01.2414:30 Uhr
Deutsches Theater (München)
So14.01.2419:00 Uhr
Deutsches Theater (München)


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Alle Theater, alle Spielpläne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -Süd, Österreich, Schweiz, Niederlande, London.


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