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Drama

Aida

Sind die Sterne gegen uns


Musical mit der Musik von Elton John und Texten von Tim Rice über die verbotene Liebe einer Prinzessin und dem Verlobten einer anderen.

(Text: esh)

Premiere:22.06.2011
Letzte bekannte Aufführung:31.07.2011


Am 22. Juni 2011 startet die neue Spielzeit mit der Premiere des Musicals "AIDA". Sir Elton John hat 22 Songs geschrieben, die mal rockig und fetzig, mal balladenhaft unter die Haut – und in die Beine gehen. Er selbst behauptet von seinen Songs: "Sie gehören zu den Besten, die ich je geschrieben habe."

Die nubische Prinzessin Aida wird in Ägypten gefangen gehalten. Sie trifft auf den Heerführer Radames, der von ihrem Mut, ihrer Willensstärke und ihrer adligen, aufrechten Art beeindruckt ist und sich in sie verliebt. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Beide wissen, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Sie ergeben sich dennoch in ihr Schicksal.

(Text: Theater)




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Kreativteam

Regie Marcel Krohn
Musikalische Leitung Ralph Scheiner
Choreografie Kerstin Bruhn
Assistenz Petra Hofmann
Kostüm Ulla Birkelbach
Maske Grimeburo MANJA Raalte
Hannie
Gerard de Lobie
Licht und Technische Leitung Sven Seidel
Ton Horst Deller
Werkstätten und Bühnenbetrieb Frank Neumann
Herbert Klinger


Besetzung

Aida Sidonie Smith
Radames Sasha Di Capri
Amneris Katja Wiesigkstrauch
Zoser Hans Steunzer
Mereb Eddie Jordan
Ein Soldat Karsten Kenzel
Amonasro Hans Hirschmueller
Nehebka Iris Wilk
Pharao Kurt Spielmann
Eine Dienerin Lena Wischhusen
Ein Krieger Benedikt Ivo



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


14 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29139
wirklich sehr gut gemacht

17.07.2011 - Ich tue mich sehr schwer mit irgendwelchen subjektiven Bewertungen, wie sie hier schon zur genüge zu lesen sind. Ob einem eine Charakterdarstellung, oder Inszenierung gefällt ist nunmal höchst subjektiv. Dashalb möchte ich hier auch überhaupt nicht urteilen, ob mir jetzt die Darstellung der Amneris gefallen hat, oder ob ich das Bühnenbild gut oder schlecht fand. Hier hat eh jeder eine eigene Meinung.
Deshalb möchte ich mich auf möglichst objektive Kriterien stützen und die muss man einfach überwiegend positiv bewerten. Alle Darsteller sind absolut Textsicher und spielen ihre Rolle mit Leidenschaft. Der Gesang ist zu 99% sauber und auch vom Orchester sind keine falschen Töne wahrnehmbar.
Alles andere ist irgendwie Geschmackssache. Mir hat es gefallen!

p_kuhn (erste Bewertung)


29138
SUUUUUUUUPER!

16.07.2011 - Versteh nicht, was Ihr alle habt, war doch ein super Abend!Speziell zwischen Zoser (Hans Steunzer) und Radames (Sasha di Capri) ging bei WIE VATER,SO SOHN die Post ab, da saß jeder Ton, das hatte richtig Energie, wie die beiden über die Bühne fegten. Hab dieses Hardrock-Duett noch nie so gut gehört! Super auch Amneris (Katja Wiesigkstrauch) und Sidonie Smith als Aida. Man hätte bestimmt noch mehr aus diesen Darstellern rausholen können, ist aber nicht mein Ding, das zu bewerten!

SPEEDY2412 (erste Bewertung)


29133
Gut gespielt, gut gesungen!

13.07.2011 - Unsere diesjährige Sommertheatertour führte uns von Bad Hersfeld ("Sunset Boulevard") und Fuld ("Die Päpstin")zum ersten Mal nach Klingenberg am Main, nachdem uns zuvor ein recht hämischer Aufsatz im aktuellen DA CAPO neugierig gemacht hat, in dem die AIDA-Inszenierung auf der Clingenburg sehr untergriffig als Musical-"Comedy" herabgewürdigt wurde, in derselben Kritik wird auch ein Triumphmarsch herabgewürdigt, der in der Musicalfassung gar nicht vorkommt. Was auf der Clingenburg über die Bühne ging, war keine Musical-"Comedy", sondern eine völlig normale durchschnittlich gute Sommertheater-Musicalinszenierung mit allen notwendigen Zutaten, vielen ergreifenden, aber auch erheiternden Momenten, honoriert mit minutenlangen Beifallsstürmen von einem dankbaren Publikum.

An dieser Stelle erlaube ich mir anzumerken, dass man zumindest das Libretto kennen sollte, wenn man sich beauftragt fühlt, eine Kritik zu schreiben. Einige Rezensenten vor mir haben hervorgehoben, dass es Szenen in der Klingenberger AIDA gibt, die ein Lachen oder Schmunzeln provozieren. "TIM RICE SEI DANK!", dass dieses Musical nicht in einen langweiligen hochdramatischen Kitsch abtriftet, denn das wäre wirklich lächerlich. Es ist nun einmal lustig, wenn der Pharao davon spricht, dass ihm der Krokodilkotaufguss nicht bekommt oder wenn das Blondchen Amneris (großartig gespielt und gesungen von Katja Wiesigkstrauch)sich über das "jungfräuliche Gebiet" wundert, auf das der Feldherr Radames vorgestoßen ist. All diese Szenen lockern den sonst vor Pathos triefenden Abend auf und machen Libretto und Übersetzung erträglich. Hier geht es nicht um anspruchsvolle Weltliteratur oder um ein Bühnenweihespiel wie in der Oper. Wir haben in Bremen auch geschmunzelt, als der Bischof in "Jekyll & Hyde" von Hyde angezündet wurde oder wir in Oberhausen zum ersten Mal das kitschig verunstaltete Biest in "Die Schöne und das Biest" erblickten. Musical ist Unterhaltungstheater und diesem Anspruch wird die Clingenburger Aufführung voll und ganz gerecht. Man sollte das alles nicht so ernst nehmen, wie vom Rezensenten vor mir richtig angemerkt.

Sidonie Smith ist mit eine schönen Stimme gesegnet und spielt eine anmutige Aida,kämpft jedoch mit ihrem Deutsch, Sasha Di Capri ist ein attraktiver Radames, der vor allem mit gefühlsvollen Balladen punkten kann, beide Protagonisten kommen sich zwar spürbar näher, die große Leidenschaft füreinander wird jedoch nicht vermittelt, der als Bösewicht abonnierte Wiener Hans Steunzer, den wir noch gut als eindringlichen Annas in der legendären Bad Hersfelder "Jesus Christ Superstar"-Inszenierung in Erinnerung haben, ist eine ideale Zoser-Besetzung. Unbedingt erwähnenswert ist noch Eddie Jordan, der den Diener Mereb sehr gefühlsvoll und komödiantisch anlegt und damit zum Sypathieträger des Abends wird. Es ist natürlich ganz besonders fies,wenn Zoser ihm in den Rücken sticht. Die Inszenierung ist insgesamt solide, ein wenig zu plakativ, aber sie entspricht allen Erwartungen einer Freilichtaufführung und dazu gehört auch, dass aus technischen Gründen keine schnellen Szenenwechsel möglich sind und die Inszenierung in einem einzigen Set spielt. Gut gespielt, gut gesungen, einzigartiger Spielort mit herrlichem Ausblick auf das Maintal. Auf jeden Fall sehenwert!

DRHOUSE (erste Bewertung)


29130
Selten so gelacht

12.07.2011 - Ich habe mit viel Interesse die Berichte in den letzten Wochen hier gelesen und bin kurzfristig letztes WE nach Klingenberg gefahren. Ich muss sagen: Leute, seht das doch alles nicht so ernst. Ich habe selten so gelacht. Es ist eigentlich nur eine Einstellungsfrage, wie man in diese Show hinein geht, daher haben fast alle Beiträge hier irgendwo recht. Ich habe Aida vor etlichen Jahren auf einer Tournee gesehen und fand es sehr ernst, fast schon kitschig-dramatisch. Das war damals mit Bettina Mönch als Amneris. Dagegen ist diese Show doch wirklich extrem unterhaltsam im Sinne von "Fröhliches Gesicht". Natürlich tragen dazu auch diverse Gesangsleistungen, Kostüme oder inszenarische "Überraschungen" bei, aber dies alles zusammen ergibt einen höchst lustigen MIx. Ich habe mich fast nie gelangweilt, nur zum Schluss, als es dann doch wieder ernster wurde, konnte ich ein leichtes Gähnen nicht verkneifen. Aber das waren vielleicht zehn Minuten, ansonsten habe ich selten solch ein breites Grinsen im gesicht gehabt wie auf der schönen Clingenburg. Ich gehe auch davon aus, dass dies gewollt war, denn niemand würde beispielsweise uninspiriert solch eine Amneris spielen (lassen). Kompliment, endlich mal ein Drama, über das man lachen kann.

KatiFränkin (erste Bewertung)


29121
Aida - First Aid needed

04.07.2011 - Trau ich mich, oder trau ich mich nicht? Diese Frage muss sich Intendant und Regieleiter Marcel Krohn wochenlang gestellt haben und letzlich unbeantwortet gelassen haben, bevor er sein Ensemble und den Laienchor in dieses Musicalabenteuer stürzte.
Ein solide angeleiteter und wirklich guter Laienchor, unterstützt von professionellen Musicaldarstellern, gute bis sehr gute Solisten und ausgezeichnete Nebenrollen machen nicht immer eine gute Besetzung aus. Sasha di Capri und Sidonie Smith in den Titelrollen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während di Capri solide singt, gut spielt, jedoch nicht überzeugend die gefragten Emotionen vermitteln kann, versucht Smith mit hervorragendem Mienenspiel ihre sprachlichen Defizite wett zu machen. Ihr Gesang macht ihr dann aber einen Strich durch die Rechnung, die ansonsten schöne, wenn auch zu dünne, Stimme, verlässt sie bei jedem Solo. Katja Wiesigstrauch als Amneris überzeugt durch ihren exzellenten Gesang, wenn auch die Stimmfarbe nicht unbedingt zur Rolle passt - so ist denn auch ihr Spiel schön, harmonisch und ansprechend - allerdings hat die Inszenierung ihre Rolle derart verkaspert, dass sie einige wie eine überzogene Parodie erscheit. Dennoch, ihr Spiel gehört zu den stärksten. In den Nebenrollen überzeugen in erster Linie Lena Wischhusen als Nehebka und Eddie Jordan als Mereb. Wischhusen wird leider wenig Aufmerksamkeit zu Teil, obwohl bei den wenigen Textstellen, Tanzeinlagen und Soli deutlich wird, dass sie sowohl vom Schauspiel, der Sprache und dem Gesang eine gefährliche Konkurrentin für eine der Titel- oder Hauptrollen wäre... ja wäre nicht die Besetzung so falsch gelaufen.
Schließlich kann ich mich den anderen Beiträgen anschließen, dass Kurt Spielmann und Hans Hirschmüller ihre Rollen mit Leben und Esprit füllen und auch ein Hans Steunzer, trotz totaler Abwesenheit jeglichen Körperspiels, durch seine Sprachfertigkeit auffällt.
Die schauspielerische Leistung der Darsteller steht und fällt schließlich doch mit der Inszenierung. Die ist, gelinde gesagt, bestenfalls drittklassig. Dass die Regie sich an Elton Johns Vorlage orientiert, war klar. Dass sie allerdings einen Spannungsbogen kreiert, der so spannend ist, wie ein Lokalzeitung vom letzten Jahr, ist bedauerlich. Zudem sind die Übergänge holperig, viele Stellen sind unlogisch konzipiert, die wichtigen Momente in der Beziehung zwischen Radamis und Aida wurden mit dem größtmöglichen Verzicht an Emotion und Tiefe in Szene gesetzt. Die Choreographien der Tänze sind zudem äußerst bescheiden und bedienen sich irrelevanter Bewegungen, sodass die angedeutete Pyramide über dem Kopf zum Lied fast schon als böswillige Unterstellung der niederen intellektuellen Auffassungsgabe des Publikums zu verstehen ist. Der Abgang von Aida und Radamis am Ende erinnert fast schon an Heidi und Hans beim Lauf über die Weide und setzt dem Ganzen das Kitschtüpfelchen auf, dass diese Inszenierung auf Schultheaterniveau noch gebraucht hat.
Das kritische Auge lässt vermuten, dass die Regie sich zu sehr auf die Darsteller verlassen hat, ob ihre Einfalls- und Konzeptlosigkeit. Hätte noch gefehlt, dass man die Nubier schwarz anmalt - die Farce wäre Perfekt gewesen.
Das bei einem späteren Auftritt - ja, man kann es sich auch zweimal angeschaut haben - die Vertretung di Capris, Karsten Kenzel, vom Intendanten angekündigt wird, mit der indirekten Frage, ob er tatsächlich so stark wie di Capri sein würde, ist eine Frechheit am eigenen Mitarbeit und unverzeilich.
Und es stimmt, dieser Intendant schleicht umher, scheint zu belauschen und zu kontrollieren, wo es nur geht. Eine wahrlich unangenehme Erscheinung, zumal er doch das Gesicht der Festspiele ist.
Mit Aida hat sich Marcel Krohn keine Krone aufgesetzt, sondern vielmehr verdeutlicht, dass Regie nicht jedermanns Metier ist. Zu Recht, wenn man das Kinderprogramm mit "Mein Freund Wickie" am Vormittag, unter der Regie von Hans Hirschmüller, gesehen hat, werden die inszenatorisch qualitativen Unterschiede mehr als deutlich. Aida hätte ein großer Erfolg werden können, bei der geballten Qualität und Erfahrung des Ensembles, der Leistung des Chores und dem tollen Einsatz der technischen Mitarbeiter. Die Inszenierung und die damit verbundene schlechte Anleitung der Darsteller hat die Suppe versalzen.

Edwin van Tweede (erste Bewertung)


29120
Schöne Aufführung, unnötige Längen

04.07.2011 - Wenn man so gute Musicalsolisten und Schauspieler und einen derartig engagierten und gut singenden Laienchor und so viele freiwillige Helfer (steht im Programmheft)zur Verfügung hat, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, nicht so auf der Clingenburg, denn der Abend hängt phasenweise ganz schön durch, was u.a. daran liegt, dass keine sauberen Übergänge zwischen den Szenen inszeniert wurden und nach jedem Zwischenapplaus viel zu lange gewartet wird, bis es weiter geht. Und was gar nicht geht, ist die überlange Pause. Da schlafen einem ja die Füße ein! Kein Wunder, dass der eine oder andere ein Glas zu viel kippt und dann in den 2.Teil torkelt. Stückende um 23 h 40? Das ist eindeutig an der Schmerzgrenze, da muss noch einiges gerafft und nachgebessert werden, was der insgesamt schönen Aufführung dienlich sein könnte.

Zu den Darstellern: Professionelle Musicalsolisten und Schauspieler mit Laienchoristen zu mischen ist ja bei Freilichaufführungen durchaus üblich, nur sollte der Regisseur auch richtig einschätzen, wo er da die Grenzen ziehen muss. Man spürt ja sehr viel Engagement unter den Laien und die Chorpassagen sind wirklich gut, aber tanzen sollte man sie auf gar keinen Fall lassen. Scheinbar hat der Regisseur nicht gemerkt, dass so manche Solistenleistung erheblich abgeschwächt wird, denn was zählt, ist doch der Gesamteindruck. Mit einer derartig lahmen Soldatentruppe lässt sich kein Krieg in Nubien gewinnen. Es hätte der Aufführung sehr gut getan, sämtliche Tanzsequenzen entweder zu vereinfachen oder gleich ganz weg zu lassen und damit den Abend voran zu bringen. Es reicht nicht, wenn 2 Darsteller deutlich sichtbar und spürbar tanzen können und auffallen und sich der Rest der Truppe bemüht. Und die Kostüme? Die passen zwar ins Gesamtbild, haben aber viel zu wenig Pfiff.

Nichtsdestotrotz: Sasha Di Capri ist ein glaubhafter verknallter Kriegsherr Radames, Sidonie Smith als Aida singt gut und zeigt große Gefühle, Zoser (Hans Steunzer) rockt als Zoser und ist erfrischend sarkastisch, Eddie Jordan blödelt sich als Mereb in die Herzen der Zuschauer, Katja Wiesigkstrauch hat eine sehr gute Stimme und schafft den Wandel von der Tussi ins ernste Leben und Kurt Spielmann überzeugt als kranker Pharao.

Was mich am Schluss besonders genervt hat, war die ungeschickte Applausordnung. Minutenlang wird man da penetriert, bis sich endlich alle Choristen einzeln ! oder in kleinen Grüppchens verbeugt haben, bis dann endlich die Solisten kommen. Das dauert doch viel zu lange. Fehlt dem Regisseur da das Feingefühl? FAZIT: Wer viel wagt, gewinnt nicht immer! Trotzdem sehenswert.

Hermine2318 (erste Bewertung)


29115
wunderbare aufführung

04.07.2011 - Ich war am Samstag schon das 2. Mal dort, und bin nach wie vor begeistert.
Ich möchte als erstes auf die Bewertungen bis dato eingehen.
Die Kritik, dass es manchmal komödiantisch wirkt, kann ich überhaupt nicht verstehen. Das macht doch den Reiz aus. Ein Musical soll doch unterhalten und ist nun mal auch leichte Unterhaltung, ansonsten schau ich mir die Oper Aida von Verdi an. Und selbst in Opern, wie zB der Zauberflöte, wird der Pathos der Helden Tamino und Pamina durch die komödiantischen Figuren Papagenos und Papagenas aufgelockert......also ich möchte keine hoch dramatische Aufführung Aidas sehen.
Die Kritik an Katja Wiesigkstrauch als Amneris kann ich auch nicht nachvollziehen. In den beiden Aufführungen in denen ich war, war sie stimmlich hervorragend und hat wunderbar gespielt, was übrigens auch alle anderen meinten, mit denen wir uns unterhielten. Ein Vergleich mit "Miss Piggy" ist wirklich eine Unverschämtheit, das klingt als hätter der Schreiber ein persönliches Problem mit ihr...
An den Kostümen fand ich auch nichts auszusetzen, außer dass die Nubier etwas "sklavenhaftere" Kostüme tragen könnten.
Die einzige Kritik, die ich bestätigen muss ist teilweise die Choregraphie, die wirklich manchmal ins unfreiwilig komische gerät, was meiner Meinung nach daran liegt, dass es sich bei den Tänzern um Leihen handelt, die sich aber unglaublich viel Mühe geben und trotzdem einen riesen Spass an der Sache zu haben scheinen.
Ach ja, interessant ist, dass hier jemand meinte, dass die Pyramide, in der das Orchester sitzt, zur besseren Akustik mehr geöffnet werden sollte.....und was soll das bitte nützen, wenn die Musik abgenommen wird und über die Lautsprecher kommt? Ich glaube kaum, dass E-Gitarre und Keyboard in der Pyramide zu hören sind, da dort bestimmt kein Verstärker steht.
Ich fand es eine wunderbare Aufführung und war hell auf begeistert. Diese Aufführung ist nur weiter zu empfehlen.
Übrigens stottert keiner mehr. Dieser ewas klägliche Regieeinfall wurde anscheinend wieder gestrichen.

charles (erste Bewertung)


29113
Super Abend

03.07.2011 - Ich habe Aida in Leipzig schon einmal gesehen und war nicht halb so gut unterhalten.Es wurde in Klingenberg eine gute Wahl an Darstellern getroffen.Gesanglich sind alle super und Amneris muss man einfach mögen.Sie hat eine super Stimme und wer das nicht hört.ist einfach unrealistisch.Wir werden es uns auf jeden Fall nochmal ansehen.

oldiford (erste Bewertung)


29112
Unterhaltsam, aber....

03.07.2011 - Ich muss gestehen, dass ich durch die ersten berichte hier neugierig auf das Stück wurde. Ich konnte mir daher kurzfristig ein Ticket für die Freitagvorstellung besorgen, um mir selbst ein Bild zu machen. Und ich muss sagen, dass ich keine Pghase des Abends langweilig fand. Ich muss dazu sagen, dass ich Aida bislang nur einmal im Colosseum in Essen gesehen habe. Demgegenüber ist Klingenberg tatsächlich eher eine Comedy-Version. Die regie finde ich wirklich schrecklich, aber, wie es einer meiner Vorschreiber bereits geschrieben hat, so schlecht, dass sie eigentlich urkomisch ist. Bühnenbild und Musik verdienen sich gute Noten, ebenso Sidonie Smith als Aida und Sasha di Capri als Radames. Über Amneris kann/muss man wohl geteilter meinung sein, denn wenn ich das richtgi gelesen habe, war einer meiner Mitschreiber in der gleichen Vorstellung wie ich Und da hat sie, sobald sie in die Nähe der hohen Töne kam, schrecklich gewackelt und ist des öfteren gekippt. Mereb fand ich toll, Zooser hingegen ist ein reiner Schauspieler, der mimisch gut agiert hat, aber wirklich nicht singen konnte, dennoch Unterhaltungswert hatte. Ganz schrecklich hingegen waren die Kostüme, was haben die mit dem alten Ägypten zu tun???? Und was sollte der Stotterer, über die hier ja schon geschrieben wurde?
Ich habe mir auf der Hinfahrt die neue Da Capo mit dem Premierenbericht zu "Aida" geholt, aber erst auf der Rückfahrt gelesen. Auch wenn wir am Freitag keine "Besoffenen" vor der Bühne torkeln hatten, so stimme ich dem Tenor weitgehend zu, der doch sehr sarkastisch ausgelegt ist. Denn mir fehlt hier eine regie, eine klare Linie. Entweder inszeniert man so, wie Radames und Aida gespielt haben, nämlich ernsthaft und mit Kenntnis der tragischen Liebesgeschichte. Oder man macht eine reine Comedy-Show draus, wofür hier Amneris und Mereb stehen. Aber so, wie es gemixt wurde, ist es unglaubwürdig. ABER: Es ist ganz klar unterhaltsam, denn entweder lacht man oder man beschäftigt sich damit, was den Regisseur geritten hat, nun wieder auf so eine Idee zu kommen. Und eines sollte man auch ganz klar sagen, auch wenn es hart klingt: Außer den beiden Hauptdarstellern steht hier kein einziger wirklich guter Sänger auf der Bühne!

Valentine_32 (erste Bewertung)


29108
AIDA - gut, trotz Regie

01.07.2011 - Am 25.06. fehlte leider der Sommer auf der schönen Clingenburg-Bühne, die Darsteller haben mir leid getan. Dennoch konnten mich Einige erwärmen: Eddie Jordan als Mereb, der Gesang von Amneris (Katja Wiesigkstrauch) und von AIDA - Sidonie Smith, das Orchester wurde einfühlsam durch das Stück dirgiert. Sehr schön waren für mich die Duette von AIDA und Nehebka (Lena Wischhusen), die auch schauspielerisch zu überzeugen wussten. Einige "Einfälle" der Regie fand ich bodenlos schlecht: Amneris muss zunächst eine Miss Piggy-ähnliche Darstellung zeigen (sie bekommt allerdings den Wandel zur ernsthaften Pharaonentochter im zweiten Akt recht gut hin). Die "Modenschau" und die rumpelnden Tanzeinlagen der Krieger waren schon fast peinlich und leider wurde die schwache Regie auch noch durch ein paar Lacher im Publikum bestätigt. Ein Krieger musste auch noch künstlich stottern - ich lasse den Namen des armen Darstellers lieber fehlen. Die "Liebesgeschichte" von Radames und AIDA wurde nicht nachvollziehbar umgesetzt, die Inszenierung kann nicht von einem Menschen stammen, der sich mit diesen zwischenmenschlichen Gefühlen auskennt. Brrr - da wurde mir so richtig kalt. Allerdings machte die schöne Musik von Sir Elton John und die phasenweise von den Darstellern ausgehende Spielfreude einiges wett. Die Technik und den Sound fand ich gut, nur leider konnte man manchmal aus dem Ort Klingenberg eine Rockband hören. Das störte die leisen Passagen für manche "Spitzohren"; die Bühne finde ich toll in dem Ambiente. Nun lasst es Sommer werden, schickt den in der Pause überall umherschleichenden Intendanten nach Hause (oder macht es wie die Gallier mit Troubadix) - ich sah ihn ca. 15 mal an ganz verschiedenen Orten - aber nie in einem Gespräch mit Andern!?!?!
Das Anfangs- und das Schlussbild gefiehl mir wieder sehr gut, ein stiller Schluss, der leider durch die mit Musik unterlegte Applausordnung dem Publikum den Spaß an der Belohnung der guten Truppe eindämmt.

pantscher (2 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


29106
Naja...

29.06.2011 - Also, ich kann viele Bemerkungen der Erstschreiberin bestätigen. Allerdings fand ich, so komisch sich das anhören mag, das Stück schon so schlecht, dass ich es chon wieder gut fand, weil es nie langweilig war und immer unterhaltsam, wenn auch nicht auf die Art, die ich normalerweise bei Aida erwarten würde. Toll sind die Location und die Lage, auch das Bühnenbild war völlig ok. Musikalisch hätte man die Pyramide mit dem orchester mehr öffnen sollen, sonst war es auch in Ordnung. Das die Darsteller wirklich teilweise hahnebüchen schlecht waren, konnte ich letztlich sehr amüsiert zur Kenntnis nehmen. Ich weiß nicht, wie man solch schlechten Sängern den Part der Amneris und des Zoser geben kann, aber das war (phasenweise) wirklich so grauenhaft, dass es wirklich Unterhaltungswert hatte. In einer Weinanbaugegend wird eben nicht nur angebaut, sondern auch Wein getrunken, daher kann mann auch mal die lustigen Torkeler bewundern, die durchs Bild laufen. Und die Kostüme machten mein Grinsen nur noch breiter. Also wirklich, das war das beste Beispiel dafür, dass auch "schlecht" richtig gut sein kann, zumindest was den Unterhaltungswert angeht. Da ich aber schon handwerklich benoten möchte, gebe ich nur zwei Sterne, denn sonst würde ich anderen Bühnen und Darstellern für ihre Arbeit unrecht tun.

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


29104
Sehr stimmige Freilichtaufführung

28.06.2011 - Trotz schlechter Wetterprognose haben wir am 24.Juni die Fahrt von Frankfurt nach Klingenberg gewagt und wir wurden nicht enttäuscht.
Dieses herrliche Musical von Elton John, das wir 2004 zum ersten Mal im Essener Colosseum-Theater erleben durften, wurde in Klingenberg sehr solide umgesetzt, obwohl einiges zu plakativ inszeniert wurde. Dass man die Rolle des Nubierkönigs Amonasro nicht mit einem Schwarzen besetzt hat, hat uns allerdings sehr gestört, was sich nicht gegen den Schauspieler Hans Hirschmüller richtet, denn der hat in seiner kleinen Szene große und packende Emotionen gespielt. Naturkulisse und Bühnenbild auf der Clingenburg sind einmalig, Kostüme und Maske allerdings viel zu opernhaft, was speziell bei Zoser extrem auffällt, weniger wäre da mehr, denn der Wiener Hans Steunzer bringt ausreichend Sarkasmus und Bösartigkeit in seine Rolle ein und hat eine einprägsame kräftige Stimme mit dem idealen dreckigen Timbre für diese Rolle, seine Interpretation von „Eine Pyramide mehr!“ ist ein erster musikalischer Höhepunkt in dieser Show, eine große Nummer, die zum ersten Mal ahnen lässt, was noch kommen wird. Und es kommt noch eine Menge sehr schöner Sequenzen, wunderbare Bilder und Stimmungen, die man mit nach Hause nimmt. Schade, dass durch die unzureichende Tontechnik kein ordentlicher Groove entsteht. Warum Aida von der Ausstattung her gleich in ihrer ersten Szene als Prinzessin zu erkennen ist, bleibt uns ein Rätsel. Sidonie Smith ist eine erstklassige und sehr ausdrucksstarke Aida, in „Die Sonne Nubiens“ strahlt ihre wunderschöne Stimme über einem gut studierten Laienchor. Sasha di Capri ist ein Bilderbuch- Radames, ein richtiger Kerl mit hitzigem Temparament und großen Emotionen, das Duett „Sind die Sterne gegen uns“ hat Gänsehautcharakter. Die Überraschung des Abends ist aber die blutjunge Katja Wiesigkstrauch als Amneris, eine Darstellerin, von der man in Zukunft bestimmt noch einiges hören wird. Sie hat Witz, Charme und eine unglaublich starke Stimme und spielt an diesem Abend eine glaubhafte Entwicklung von der oberflächlichen und verwöhnten Blondine zur verantwortungsbewussten Pharaonentochter. Die Rolle des Mereb mit einem reiferen Darsteller zu besetzen, war eine kluge Entscheidung, denn Eddie Jordan liefert eine berührende Charakterstudie. Bravo, ein gelungener Abend, schade, dass das Wetter so kalt war!

SUNSHINE13 (erste Bewertung)


29103
***

28.06.2011 - Also, wie waren am Samstag, 25.6.2011 dort und fanden es toll. Das Bühnenbild ist wirklich gut gelungen und auch die Leistung der Leihenschauspieler war gut. Die Profis hatten wohl leider Probleme mit der Tontechnik, aber das liegt ja dann nicht an den Personen persönlich.
Zoser hat seine Rolle als Bösewicht sehr gut verkörpert und Amneris war sehr erfrischend. Alles in allem, hatten wir einen schönen abend, auch mit kleinen Pannen ;-)
Wir würden es uns noch einmal anschauen!

amilli (erste Bewertung)


29100
Lustig, aber schrecklich

27.06.2011 - Sorry, aber was war das denn? Wie kann man bei so einem Thema nur so viel Gelächter im Publikum haben??? Das kann nur Sarkasmus gewesen sein ob der Leistungen der Darsteller und einiger "Besonderheiten". Aida und Radames konnten einem leid tun, die waren zwar nicht toll, aber immer noch ordentlich. Doch was diese Amneris gespielt und gesungen hat, bekommt man in jeder Schulaufführung besser. Und der Zoser-Darsteller konnte ja gar nicht singen. Dazu ein stotternder Soldat auf der Bühne, Kostüme (War das ein Jogginganzug???) aus dem 21. Jahrhundert. Und das Peinlichste waren die betrunkenen Besucher, die torkelnd vor der Bühne zum Ausgang wankten, während oben Radames Aida seine Liebe erklärte. Das war ein peinlicher Abend, über den Mann wirklich nur lachen konnte und bei dem nur die Ausstattung und die Location einen Punkt verdient haben.

SusiZett (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


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