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Rockoper

Jesus Christ Superstar

Heaven on Their Minds


Ordentliche Produktion der Rockoper von Lloyd Webber und Rice. Nicht jeder Regieeinfall zündet, dafür ist die musikalische und gesangliche Leistung tadellos.

(Text: Robin Jantos)

Premiere:29.07.2011
Rezensierte Vorstellung:29.07.2011
Letzte bekannte Aufführung:10.09.2011


"Jesus Christ Superstar" ist nicht gerade ein dankbares Stück für die Freilichtbühne: Relativ wenig Handlung, dafür umso mehr innere Kämpfe der Protagonisten. Die Entwicklung und die Motive der Figuren müssen vor allem über die Mimik glaubhaft werden. Das auf einer riesigen Bühne wie der in Tecklenburg umzusetzen, bei der man als Zuschauer zwangsläufig oft weit weg ist, ist eine Herausforderung.
Es gelingt auch nur zum Teil. Es gibt Strecken, in denen auf der Bühne wenig Überraschendes passiert und die Show ein wenig dahinplätschert. Die Darsteller tragen historisierende Kostüme und spielen die Handlung nach, nicht jede Motivation wird klar. Aber es gibt auch andere Strecken.
Ihren stärksten Moment hat die Inszenierung, als Regisseur Marc Clear auf das Abstrakte setzt. In dessen Todesszene werfen Tänzer in Fantasiekostümen Seile um Judas, ziehen diese immer mehr zusammen, bis sie den verzweifelten Protagonisten schließlich erwürgen. Ein Gänsehautmoment.
Auch "Superstar" hätte das Potenzial dazu. Der geschundene Jesus liegt mitten auf der Bühne, um ihn herum tanzt das riesige Ensemble und feiert ausgelassen. Dieser Kontrast und die in der Musik angelegte Spannung lassen schlucken. Allerdings verliert die Szene, als die Darsteller das Publikum nachdrücklich zum Mitklatschen auffordern. Das reagiert erst zögernd (Meinen die das wirklich ernst?), klatscht aber dann munter drauflos. Am Ende gibt es tosenden Applaus für eine hervorragend choreographierte (Doris Marlis) und umgesetzte Shownummer. Der Gänsehauteffekt geht aber verloren.
Die Bühne ist relativ karg ausgestattet (Susanne Buller). Im Hintergrund ein Gerüst, auf und unter dem mit hölzernen Rahmen mehrere weiß abgehängte Räume angedeutet sind. Als später Szene für Szene die Abhängungen abgerissen werden, kommt dahinter allerdings nichts zum Vorschein außer den jeweiligen Darstellern, die auf ihren Auftritt warten. Eine inhaltliche Funktion haben die Rahmen offenbar nicht.
Clear erfindet eine zusätzliche Figur, nämlich einen weiß gekleideten Jungen (Kristian Gajaczek), der ähnlich des kleinen Amadeus ("Mozart!") stumm mit den Hauptfiguren interagiert. Er hat den ersten und den letzten Auftritt in der Show, bleibt nach Jesus Kreuzigung in hellem Licht auf der Bühne sitzen. Die Deutung bleibt dem Zuschauer überlassen.
Ungewöhnlich ist auch, wie entrückt und wenig sympathisch Jesus in den Anfangsszenen dargestellt wird. So erinnert es geradezu an einen Harem, wenn der ruhende Messias in "Alles wird gut sein" in einem separaten Zelt von zehn Frauen umsorgt und und umschmeichelt wird.
Punkten kann die Produktion auf der musikalischen Seite. Klaus Hillebrecht lässt seine große Band druckvoll und tadellos spielen. Patrick Stanke (Jesus) und Mischa Mang (Judas) haben ihre Parts auch in den Höhen unter Kontrolle und setzen viel Power in ihre Songs. Stanke gelingen auch die Übergänge zu ruhigen, nachdenklichen Momenten, wobei er die Rolle insgesamt mit relativ viel Wut anlegt. Die ist bei Mang noch stärker zu beobachten: Judas ist von Anfang an verzweifelt und wütend, steigert das sogar noch. Wut ist auch die zentrale Emotion bei Herodes (Adrian Becker). Dessen Song gerät trotz der eher tuntigen Kostüme erfreulich unalbern und wird als Showstopper gefeiert.
Am differenziertesten ist der Pilatus angelegt. Regisseur Marc Clear, der diese Rolle selbst spielt, kann von Unbehagen über Ratlosigkeit und Wut bis zur Verzweiflung alle Facetten zeigen. Netter Regieeinfall: Als er singt, dass er seine Hände in Unschuld wäscht, wäscht er sie tatsächlich. Dann schleudert er die Waschschale wütend gegen die Wand. Dort bleibt ein Blutfleck zurück.
Musikalisch ebenfalls stark sind die Chöre. Hier macht es sich bezahlt, dass sowohl in den Nebenrollen als auch im Ensemble etliche etablierte Darsteller engagiert sind. Unterstützt werden sie vom großen Laienchor, der schauspielerisch stärker ist als mancher professionelle Opernchor und die Massenszenen bereichert.
Unterm Strich bleibt eine Show, die sicherlich nicht als revolutionär in die Geschichte der JCS-Inszenierungen eingehen wird. Die aber professionell und in der musikalischen Umsetzung stark genug ist, um gut zu unterhalten.




Hinweis: Wir haben eine Zuschauer-Rezension wegen beleidigender Inhalte gelöscht und eine weitere, weil der Autor die Show nach eigenem Bekunden noch nicht gesehen hat. Bitte nutzt für Diskussionen über Form und Ton der Leserkommentare das Forum. Diese Seite ist dafür gedacht, Bewertungen zur Show abzugeben.

(Text: rj)




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Kreativteam

Regie Marc Clear
Choreografie Doris Marlis
Bühne Susanna Buller
Kostüme Karin Alberti


Besetzung

Jesus Patrick Stanke
Judas Mischa Mang
Maria Magdalena Femke Soetenga
Pilatus Marc Clear
Kaiphas Tom Tucker
Annas Stefan Poslovski
Petrus Frank Winkels
Herodes Adrian Becker
Simon Zelotes Thomas Hohler
Priester 1 Sebastian Sohn
Priester 2 Mathias Meffert
Priester 3 Marius Hatt
Mädchen am Feuer Michaela Schober
Ensemble David Lake
Wolfgang Postlbauer
Kevin Foster
Hakan T. Aslan
Benjamin Witthoff
Siegmar Tonk
Sven Olaf Denkinger
Michael Clauder
Jan Altenbockum
Michaela Schober
Rachel Marshall
Rebecca Stahlhut
Christina Hindersmann
Silja Schenk
Anke Merz
Sophie Blümel
Daniela Römer
Angela Malinowski



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


13 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29235
Begeistert!

06.09.2011 - Zum zweiten mal habe ich diese Inszenierung von JCS in Tecklenburg jetzt gesehen und bin nachwievor restlos begeistert. Die feinheiten dieser Regie liegen wirklich zwischen den Zeilen und man muß dieses Stück erstmal auf sich wirken lassen um zu verstehen worum es geht.
Durch den großen und inzwischen routinierten Chor wirken die Massenszenen absolut beeindruckend, aber auch die Einzelnszenen sind emotional und trotzdem nicht überzogen. (herausragend: die Bettlerszene und Judas' Tod!).
Patrick Stanke spielt den Jesus einfühlsam und mit starker Stimme. Mischa Mang als Judas mit unbändige Energie, aber stellenweise etwas unverständlich. Mit sanfter Stimme und emotionalem Spiel: Femke Soetenga als Maria Magdalena.
Auch die Nebenrollen sind hier Top besetzt und gliedern sich toll in die Inszenierung ein.
Ich kann vestehen das einige mit diesem Stück nichts anfangen können. Es ist wirklich Geschmackssache..., aber die tollen Regie-einfälle haben mich absolut überzeugt. Vor allem das Kind als (für mich) tröster und vergebender Geist. Auch Judas'Tod ist beeindruckend in Szene gesetzt. Ein insgesamt toller Abend. Danke Tecklenburg und bis nächstes Jahr!

rasana (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


29234
Enttäuschend

05.09.2011 - Bislang haben mich Inszenierungen in Tecklenburg noch nie enttäuscht. Entsprechend erwartungsfroh reiste ich auch zu "Jesus Christ Superstar", zumal das Stück musikalisch genau meinen Geschmack trifft. Im Vergleich zu den Leistungen der letzten Jahre fällt diese Inszenierung aber leider deutlich ab.

Beginnen wir mit dem Positiven: Das Orchester war hervorragend aufgelegt, hier und da für meinen Geschmack etwas zu wenig Tempo in den Szenen, dafür gleich zwei hervorragende Gitarristen, die interessante eigene Akzenze herausarbeiteten. Marc Clear als Pilates war gewohnt solide, Stefan Poslovski stahl als Annas so manche Szene, Adrian Beckers angenehm exaltierter Herodes traf ganz offensichtlich genau wie Thomas Hohler als Simon Zelothes voll den Geschmack des Publikums.

Vergleichbar schwach fand ich hingegen leider das Hauptdarstellertrio. Mischa Mangs Spiel blieb eindimensional, die Textverständlichkeit ließ immer wieder zu wünschen übrig. Femke Soetenga punktete mit "Wohlgesang", blieb aber eine glatte Maria Magdalena, der aufgrund der Regieanw ohne Ecken und Kanten, der aufgrund der Regianweisungen eine erkennbare "Bindung" zu Stankes Jesus versagt blieb. Hauptdarsteller Stanke hingegen ließ immer wieder Emotionalität vermissen und spielte wie auch Mang recht undifferenziert. Gut gesungen, ja, das kennt man ja von ihm, aber Leid, Zerrissenheit und Wut, die ich zumindest stellenweise klar erwarte, gingen da etwas unter.

Deutlichster Schwachpunkt dieser "JCS"-Inszenierung war für mich allerdings die etwas ideenlose Regie. Wie Robin Jantos schon treffend schrieb, plätscherte das Stück oftmals einfallslos dahin, eine "Ich sitze auf einem Stuhl - oh jetzt hab ich eine Zeile zu singen, also springe ich auf - jetzt ist meine Zeile vorbei, also setze ich mich wieder"-Choreographie erwarte ich nicht unbedingt auf professionellen Bühnen, das wirkte doch sehr "bemüht", ebenso wie das schon angemerkte "Mitklatsch-Superstar", das völlig den Fokus vom eigentlich interessanteren Teil wegnahm. Die Maria Magdalena war mehr mit dem Mini-Jesus beschäftigt als mit Jesus selber, so dass ihre großen Balladen emotional keine Wirkung entfallten konnten, nicht zuletzt auch von der ebenfalls von Robin Jantos angesprochenen "Haremsszene" bei "Alles wird gut sein", die mehrere Zuschauer im Umfeld hörbar als Bordell interpretierten.

Insgesamt eine Inszenierung mit nur wenig Höhepunkten, der etwas weniger Massenchor und etwas mehr klare Rollenarbeit und deutlich herausgearbeitete Motivationen der Charaktere gut getan hätte.

everythingisrent (6 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29229
Etwas kurz aber sehenswert

28.08.2011 - Diese Vorstellung in Tecklenburg war sehr kurz aber sehenswert, hatte nicht die Qualität wie sonst die letzten Jahre. Wir hoffen auf nächstes Jahr auf "Marie Antoinette".Trotzdem ist Tecklenburg immer wieder eine Musical-Reise Wert.

Katifan (erste Bewertung)


29209
erst "lau" dann "wow"

06.08.2011 - die premiere war meiner meinung nach eher durchwachsen. eine woche später hab ich die show dann nochmal gesehen und bin total erstaunt! beim zweiten mal hat mich das stück ganz schön mitgerissen. die darsteller waren durch die bank ausdruckstark und haben es geschafft den funken ins publikum überspringen zu lassen. die begeisterungsstürme beim schlussapplaus sprechen für sich. wer also die premiere mit schlechten kritiken abstraft, sollte dem stück vielleicht doch noch eine 2. chance geben. ich kann nur sagen, dass sich meine etwas verhaltene meinung nach der ersten show vollständig in luft aufgelöst hat, nachdem ich es ein zweites mal gesehen habe! JCS 2011 ist eine tolle inszenierung, intensiv gesungen und gespielt! und weils so toll gesungen war, ist mir letztlich auch egal, ob das stück nun auf deutsch oder auf englisch gespielt wird! 4 sterne = sehr empfehlenswert!

nachtschwärmerin (erste Bewertung)


29205
Rockig-virtuos, außer die dt. Texte

01.08.2011 - Die Inszenierung schafft es, Stimmungen zu erzeugen. Ein rockig virtuoser Judas (Mischa Mang) und ein beeindruckend leidender Jesus (Patrick Stanke) spielen wunderbar nebeneinander! Selten wurden so große Höhen in diesem Genre so gefühlvoll gesungen wie von Patrick Stanke. Großer Ideenreichtum in zahlreichen Szenen: Die Tempelszene zeigt, wie die Hilfesuchenden fast schon zombieartig Jesus bedrängen. Herodes in seinem Kostüme ist schon ein Hingucker. Nur schade, dass Jesus sein Kreuz nicht tragen muss. Ich denke, jeder wird noch Details entdecken, die ihn persönlich beeindrucken oder berühren. Femke Soetenga als Maria Magdalena singt weich und gefühlvoll. Frank Winkels (Petrus) singt herrlich schön, besonders im Duett mit Femke. Der Chor hat schauspielerisch alles gegeben. Die großen Bilder gelingen dadurch sehr gut. Noch mehrmals würde ich diese Aufführung besuchen, wegen der besonders ausdrucksstarken Einzelcharaktere und der super musikalischen Umsetzung durch Klaus Hillebrecht und seine Band. Standing Ovations. Verdient. Einen Punkt Abzug für die schlechten deutschen Texte. Ich weiß dass Tecklenburg nichts für diese schlechten Texte kann. Aber sie hätten ja auf Englisch spielen können. Die englischen Texte sind wesentlich aussagekräftiger.

Hylarious (erste Bewertung)


29204
Klasse

01.08.2011 - Zwar kommt JCS nicht an die Stücke der letzten Jahre ran. Aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt und war berührt. Musikalisch absolut top, alle Darsteller in Schauspiel und Gesang ganz stark. Die Choreografie hätte vielleicht etwas mehr Pepp haben dürfen, aber insgesamt eine runde Show. Besonders der Tod von Judas ganz toll inszeniert. Und als sie das Kreuz aufgestellt haben, musste ich erst den Atem anhalten. Das war ja doch ganz schön hoch.

fleurdelys (3 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


29200
wirklich schade

31.07.2011 - Auch ich habe die Premiere gesehen, und war wirklich sehr enttäuscht. Ich bin nicht der Meinung, dass die Rollen fehlbesetzt sind, vielmehr scheinen mir die Darsteller in eine Regie gequetscht, die ihnen jegliche Spielfreude nimmt. Die Inszenierung wirkt sehr statisch und lässt Gefühle und Dramatik sehr vermissen. Patrick Stanke tut mir wirklich leid! Diese furchtbare Perücke erinnert doch sehr an die Jekyll & Hyde-Perücke von David Hasselhoff am Broadway. Ständig musste er sich die Strähnen aus dem Gesicht pusten, oder hat sie in Elphaba-Manier (Wusch Wusch) aus dem Gesicht gefegt. Stimmlich ist die Inszenierung gut besetzt, wenn man sie denn hören kann. Das Orchester oder die Band werden viel zu laut abgespielt. Vielleicht war es aber beabsichtigt, um nicht die furchtbare deutsche Übersetzung zu hören. Ich bin ein begeisterter Tecklenburgbesucher, und erhoffe mir für die nächsten Jahre wieder ein glücklicheres Händchen, besonders was die Regie angeht (obwohl M. Clear im letzten Jahr wirklich gut inszeniert hat).

Golradir (erste Bewertung)


29197
solide Arbeit

31.07.2011 - Ich habe mich in Tecklenburg wieder gut unterhalten gefühlt, auch wenn JCS die Leistungen der Vorjahre nicht erreichen konnte!

Ich bleibe aber dabei: Tecklenburg ist immer eine Reise wert!

Pallachs (12 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29193
Ich fand es auch klasse

30.07.2011 - Ich fand es auch klasse. War auch in der zweiten Show. Tolle Sänger, alle sehr ausdrucksstark. Als Simon hat mir Thomas Hohler sehr gut gefallen. Totzdem finde ich, dass Patrick Stanke die richtige Entscheidung war. Er verzauberte mich mit seinem Gethsemane und ich habe mit ihm mitgelitten als er ans kreuz geschlagen wurde. Mark Clear hat aber mit Femke Soetenga und Misha Mang noch weitere Hauptdarsteller gefunden, die sehr gut spielen und singen. Clear selbst ist faszinierend als römischer Statthalter. Mein Highlight: Die Peitschenhiebe, toll vom Chor dargestellt. Und natürlich Gethsemane und die Kreuzigung. Sehr gefühlvoll. Zum Schluss musste ich heulen und ich sah auch viele andere Leute im Pulikum, die ebenfalls sehr ergriffen oder verheult aussahen. In Tecklenburg hat man also erneut den Geschmack des Publikums getroffen. Der Applaus der zweiten Vorstellung hat das bestätigt. Ich schau es mir nochmal an.

ViveLeRoi (erste Bewertung)


29192
ein echter geniestreich

30.07.2011 - ich kann mich meinen vorrednern überhaupt nicht anschließen. ich war in der zweiten vorstellung und wurde nicht enttäuscht. patrick stanke ist ein toller jesus. alle songs hat er super gemeistert. auch optisch finde ich ihn absolut passend. wo steht geschrieben dass jesus ein spargeltarzan sein muss? außerdem schon mal was von künslterischer freiheit gehört?! femke soetenga hat mir mit ihrer klaren stimme auch gefallen. auch mischa mang mit seiner rockröhre. marc clear ist nicht nur ein begnadeter schauspieler und sänger. er hat jcs in tecklenburg auch echt toll inszeniert. er hatte viele einfälle wie mit dem kind. so wie er es inszeniert hat ist es perfekt. mehr kann man aus diesem musical einfach nicht heraus holen. man merkt einfach dass sich marc clear mit dem stoff richtig bechäftigt hat und sich gedanken gemacht hat. damit meine ich eigene gedanken und nicht bei anderen musicals geklaut. weiß echt nich wo er aus anderen musicals geklaut haben soll. allein die szene mit der peitsch... wieso soll die aus les mis geklaut sein. wo gibt es dort so eine szene? außerdem gibt es diese szene mit der peitsche seit es jcs als musical gibt. eigentlich sogar schon seit 2000 jahren. ich habe mich in tecklenburg wie immer sehr, sehr wohl gefühlt. mein tipp: unbedingt selber ansehen!

procso (6 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


29186
sehr schade !

30.07.2011 - Kann mich alphabaer in allen Punkten anschliessen. Es ist wirklich schade, denn JCS ist ein tolles Stück, der Spielort passend und es agieren an sich tolle Darsteller. Aber daraus wurde leider nicht viel gemacht. Die Inszenierung und Musik wirkte "kraftlos", da sprang kaum mal der Funke über. Warum spielt ein weiss gewandeter Jugendlicher mit einem roten Holzpferd, während Maria Magadalena zu ihrer Liebe zu Jesus singt ? Warum sind tanzende Vögel auf der Bühne ? Warum streiten sich Judas und Jesus vor Gethsemane über zig Meter Entfernung hinweg ? usw...
Also eigene Meinung bilden, vielleicht fehlt mir ja der Zugang zu dieser Inszenierung.

dolcetto (22 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


29184
Enttäuscht

30.07.2011 - Als Tecklenburg-Fan bin ich doch ziemlich enttäuscht. Und dies betrifft gerade die Hauptrolle. Ich verstehe die Personenauswahl nicht, ich denke auch, dass Thomas Hohler der viel, viel bessere Jesus gewesen wäre. Patrick wirkt viel zu abgebrüht, das war überhaupt nicht authentisch. Und wenn ich im letzten Jahr noch Gänsehaut von der tollen Musketier-Regie bekommen habe, so geht die Dramaturgie dieser JCS-Inszenierung komplett an mir vorbei. Ich stimme meinem Vorredner zu, in diesem Jahr lohnt sich Crazy for you in Tecklenburg ohne jeden Zweifel, aber JCS ist in dieser Form die schwächste Inszenierung, die Tecklenburg in den letzten sechs Jahren gesehen hat.

SusiZett (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


29181
Leidenschaftslose Passionsspiele

30.07.2011 - War schon lange nicht mehr so enttäuscht von Tecklenburg! Was ich gestern abend zu sehen und zu hören bekam hat mich in keinster Weise berührt. Beim Dirigat fehlte der Pfiff, gemütlich plätscherte die Musik so dahin. Choreographien einfallslos. Vom Schauspiel so gut wie keine Spur. Patrick Stahnke, die absolute Fehlbesetzung, nicht nur körperlich, was viele im Publikum zum schmunzeln anregte, agierte er absolut eitel, gesanglich versuchte er technisch Gefühle zu stemmen, geriet aber häufig stimmlich an seine Grenzen. Wenn man nicht befangen wird, wenn Jesus stirbt funktioniert das Stück nicht! Mischa Mang konnte den schwierigen Part des Judas gut singen,aber es schien als ob er hier und da Stimmprobleme hatte. Auch wirkte er seltsam gehemmt im Spiel, was er durch sein Jesus Christ Superstar Lied wieder gut machte. Marc Clear und Femke Soetenga können wirklich sehr gut singen, aber wirkten in ihren Rollen verloren. Leider konnte ich Femke die Liebende nicht glauben, den Zweifel konnte ich bei Herrn Clear auch nicht erkennen. Erfrischend hingegen Adrian Becker als Herodes und der "idealere Jesus" Thomas Hohler, von diesen beiden hätte man gerne mehr gesehen.
Regisseur Marc Clear klaute aus vielen Musicals, aber nicht gut:ein junger Jesus, siehe Mozart, Peitschenhiebe siehe Les Miserables, Tod von Judas siehe Elisabeth etc. Aber es mag einfach keine interessante Geschichte werden. Beziehungen zwischen den Figuren oder Kritik an der Gesellschaft wären Interessanter gewesen. Herr Clear konnte mit diesem Stück einfach nichts anfangen.
Nur große Namen reichen einfach nicht, dann lieber konzertant aufführen.
Also meine Meinung: lieber Crazy for you anschauen, um Längen besser!

alphabaer (7 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


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Handlung
Die letzten sieben Tage Jesu Christi. mehr

Weitere Infos
Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 18. Februar 1972 in der Halle Münsterland (Münster) mit Reiner Schöne in der Hauptrolle statt.

 Kurzbewertung [ i ]
(rj)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Gut gesungen, solide inszeniert.

31.07.2011

 Leserbewertung
(13 Leser)


Ø 3.23 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2020. Alle Angaben ohne Gewähr.

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