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One-Woman-Show

Die Kellnerin Anni

Musik-Mix


Uraufführung des Musicals, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Herbert Rosendorfer. Die Produktion stammt von Ana C. Haffter in Zusammenarbeit mit dem Off-Broadway Musicaltheater München, dem Kulturreferat der LH München und dem Hofbräukeller. Sanni Luis, u.a. bekannt als Eponine in Les Misérables, verkörpert die Titelrolle.

(Text: esh)

Premiere:16.09.2010
Letzte bekannte Aufführung:12.05.2012


„Ich habe mir geschworen, nie mehr mit einem verheirateten Mann. Das stellt man sich vorher schöner vor, als es nachher ist.“ Aber wie konnte die Kellnerin Anni auch ahnen, dass der Maxl ausgerechnet ihr Henna-Shampoo benutzt und dann zwangsläufig mit seinen spärlichen karottenroten Haaren zu seiner Frau nach Hause muss. Klar, dass die Beziehung damit zu Ende und Anni wieder einmal „Singel“ ist. Was auch seine Vorteile hat, wie sie seit der Scheidung von ihrem Giselher weiß. Nichts als Sport hatte der im Kopf, und immer nur für einen Campingurlaub hatte es gereicht mit ihm. Da ist die Pilgerreise nach Rom, zu der Anni völlig überraschend kommt, ganz was anderes. Und das abrupte Ende dieser Busfahrt entpuppt sich gar als Glück für die inzwischen arbeitslose Enddreißigerin …

Mit der „Kellnerin Anni“ hat Herbert Rosendorfer eine echte Münchner Figur aus dem Milieu der „kleinen Leute“ geschaffen: pfiffig, bodenständig und kein bisschen rührselig. Anni bewältigt ihr Leben, indem sie klug in die falsche Richtung träumt. Ob hinter dem Tresen, auf der Pilgerfahrt nach Rom oder in St. Moritz, so dumm können ihre Geschichten gar nicht ausgehen, dass sie nicht doch das bessere Ende für sich herausziehen würde und schlussendlich ungeschoren davonkommt.

Der Figur dieser unverwüstlichen Anni haben die Regisseurin Ana C. Haffter und der Komponist David Schröder nun ein Musical auf den Leib geschrieben – mit Zustimmung Herbert Rosendorfers. Sein unverwechselbarer humoristischer und münchnerischer Ton bleibt dabei in der Bearbeitung erhalten, deren Text – auch derjenige der Songs – sich eng an den die Buchvorlage hält. „Die Kellnerin Anni auf die Bühne zu bringen hat mich schon lange gereizt“ sagt Ana C. Haffter, „es ist ein großartiger und facettenreicher Monolog für eine Darstellerin. Immer aber habe ich mir vorgestellt, diesen Text um ein musikalisches Element zu erweitern, denn der Lebensweg der Anni bietet die Gelegenheit viele verschiedene Musikstile wirklich sinnvoll einzubauen.“ Und so ist die Musik von David Schröder stilistisch höchst mannigfaltig, Gstanzln, Songs und Chansons verbinden sich mit Anlehnungen an Tango, Richard Strauß und Wagner und begleiten Annis Lebensfahrt von München über New York bis Bayreuth und Venedig. Eine musikalische Bandbreite, die der Darstellerin einiges abverlangt . Die bekannte Sängerin Sanni Luis verkörpert in dieser One-Women-Show stimmgewaltig und vielseitig die robuste Anni mit ihrem unverwüstlichem Münchner Charme und viel (manchmal auch unfreiwilligem) Humor.

Als Theater der kleinen Form steht das Stück in einer bei Karl Valentin beginnenden Traditionslinie und findet im Off-Broadway Musicaltheater München seinen idealen Spielort. Gegründet 2009 in den Räumen des ehemaliges Karl Valentin Theaters, im Keller des Hofbräukellers, steht es als Spielstätte für die unmittelbarste und kleinste Form des Musiktheaters und füllt damit eine Lücke im Spielplan der breitgefächerten Theaterszene Münchens.

Musik: David Schroeder
Text: Ana C. Haffter nach dem gleichnamigen Buch von Herbert Rosendorfer
In der Titelrolle: Sanni Luis
Klavier: David Schroeder
Inszenierung: Ana C. Haffter

(Text: Theater)



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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28690
Mit leiser Stimme zum Erfolg

06.10.2010 - Leider habe ich von der wunderbaren Sanni Luis seit Jahren nicht mehr gesehen. Und plötzlich ist sie ein einem kleinen Kellertheater in Münchern. Ein wunderbarer Spielort für die Kellnerin Anni. Die Luis steht da fast 2 Stunden auf der Bühne und es macht Spaß ihr zuzuschauen. Sie ist nicht die Idealbestzung einer Anna, weil sie insbesondere im ersten Teil immer gegen ihren Typ anspielen muss. Aber sie hat mit Ana Haffter eine sehr kluge Regisseurin an Ihrer Seite, die ihr über so manche Klippe geholfen hat. Nach der Pause ist die Vorstellung dann das reine Vergnügen. Das Team Luis/Haffter in Höchstform. Die Gesangsstimme der Luis ist strahlend wie immer. Kleine Kritik, ihre Sprechstimme reicht oft nicht über die Mitte des Raumes.

guenterresch (erste Bewertung)


28678
Wunderschön

19.09.2010 - Ich liebe Rosendorfers Anni. Allerdings war sie für mich immer nur die Karikatur der dumm-dreisten Münchner Bedienung, die zum Glück inzwischen weitgehend ausgestorben sind. Warum ausgerechnet Anni am Ende einen sog. Besseren Herrn ehelicht, hat sich - Rosendorfer möge verzeihen - mir nie so recht erschlossen.
Die Anni der Sanni Luis ist anders. Nicht dumm-dreist, sondern naiv und mit viel Herzenswärme ausgestattet. Keine Karikatur, sondern ein richtiger Mensch. Da wird am Ende der "Aufstieg" auch glaubhaft. Sanni Luis spielt und singt das alle so wunderbar, das einem richtig warm uns Herz wird.

RenateLutz (erste Bewertung)


28675
Großartiger Wiesnauftakt

17.09.2010 - Sanni Luis als Kellnerin Anni? Ja, geht das überhaupt? Und wie das geht! Natürlich ist die Luis (zum Glück) nicht der Prototyp einer urbayrischen Kellnerin. Sie ist nicht derb, dafür gewitzt und liebenswert. Das Leben hat es mit Anni nicht immer gut gemeint. Und wenn sie am Schluss doch noch auf die Butterseite fällt, dann freut man für sie.

Sanni Luis spielt das alles glaubhaft und stimmig. Witzig im ersten Teil; berührend zum Schluss. Und natürlich, dass wussten wir schon, ist Sanni Luis stimmgewaltig.

Ana Haffter hat an dieser Stelle vor einigen Monaten mit „Dancer in the Dark“ einen künstlerischen Triumph errungen. Und auch diesmal ist man beeindruckt, was sie mit Sanni Luis erarbeitet hat. Ganz nah am Original (es gibt nur wenige Striche) und auf den Typ der Luis genau zugeschnitten. Auf kleinste Nuancen bedacht und ein hervorragendes Gefühl für Timing. Die von Haffter geschriebenen Texte zu den sind Liedern stimmig.

Was zu den Songs von David Schroeder - der auch selbst am Flügel begleitet - führt. Auch sie fügen sich wunderbar in die Geschichte ein und treiben die Geschichte voran. Ich persönlich hätte gerne noch mehr Songs von Schroeder gehört, aber das Team Haffter/Schroeder war da sehr diszipliniert. Mehr Songs hätten das den Rahmen zeitlich und dramaturgisch gesprengt. Aber die Musik von David Schroeder macht Appetit auf mehr.

Schön war´s. Ein richtiges Kleinod. Der Raum war bis zum letzten Platz gefüllt. Team und Zuschauer glücklich. Jubel!

ullrichhepp (erste Bewertung)


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