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Komödie

Crazy For You

Der entstaubte Gershwin


1930 hieß Gershwins Musical noch "Girl Crazy" - gut 60 Jahre später machte es als Neuauflage mit parodistischen Elementen und einer Reihe neu eingefügter Songs (z.B. "Shall We Dance" oder "They Can't Take That Away From Me") am Broadway Furore.

(Text: cl)

Premiere:01.04.2011
Letzte bekannte Aufführung:30.12.2011


Bobby Child, New Yorker Bankierskind, möchte gern auf die Bühne. Doch seine Mutter und seine Verlobte sähen ihn lieber im Bankgeschäft. Daher wird er beauftragt, im Wilden Westen Raten einer Hypothek einzutreiben. Doch die Immobilie ist ausgerechnet eine Showbühne! Sie dient zwar heute als Poststation, aber die Postmeisterin Polly – die Tochter des Besitzers, der früher selbst auf der Bühne stand – ist so attraktiv, dass sich Bobby in sie verliebt. Da auch Postmeisterinnen nicht auf Hypothekeneintreiber stehen, gibt sich Bobby als ein berühmter Showproduzent aus, der hier eine aufwändige Revue plant. Vom heiteren Musical darf man das Happyend erwarten, und so werden Bobby und Polly am Ende natürlich ein Paar. Doch die Aufregungen bis dahin versprechen viel Amüsement für die Zuschauer: Cowboys müssen zu Showstars erzogen werden, Bobbys Mutter und seine Verlobte tauchen auf – und schließlich sogar der Produzent, der Bobby vorgibt zu sein ...
Als „Girl Crazy“ war 1930 die Uraufführung des Musicals das Karrieresprungbrett der 19-jährigen Ginger Rogers nach Hollywood. Musik wie „I Got Rhythm“ begeisterte das Publikum. „Crazy For you“ heißt das Musical seit Anfang der 1990er Jahre, als Ken Ludwig und Mike Ockrent aus dem Westernmusical eine Westernparodie machten und viele berühmte Gershwin-Songs neu ins Musical einfügten. So z. B. „Shall We Dance“, „Tonight’s The Night“, „They Can’t Take That Away From Me“ und „Nice Work If you Can Get It“.


Musikalische Leitung: Alexander Stessin
Inszenierung/Choreographie: Iris Limbarth
Bühne: Reinhard Wust
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley
Choreinstudierung: Elena Pierini
Dramaturgie: Anja Eisner


Bobby Child: Gaines Hall
Bela Zangler: Thomas Kohl
Lank Hawkins: Matthias Mitteldorf
Everett Baker: Michael Schober
Polly Baker: Femke Soetenga
Irene Roth: Sandra Schütt
Eugene Fodor: Jens Bauer
Patricia Fodor: Brigitte Roth
Mrs. Lotti Child: Uta Haase
Perkins: Jens Bauer
Moose: Marvin Scott
Mingo: Anton Leiß-Huber
Sam: Joshua Farrier
Tess: Franziska Juntke
Patsy: Hellen Swantje Wecker

(Text: Theater)




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News: "Crazy for You" mit Soetenga und Hall in Nordhausen (21.01.2011)

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29414
Viel schönes aber Potential nicht ausgeschöpft...

03.01.2012 - Ich besuchte die letzte Vorstellung von CRAZY FOR YOU im Nordhäuser Theater am 30.12.2011 und vorab will ich sagen, dass sich der Abend wirklich gelohnt hat und die Show auch den Zweck erfüllt, den sie beabsichtigt: Spaß haben! Die aufwändigen Steppchoreografien sind der Hingucker schlechthin und sind ebenso mitreißend wie eindrucksvoll. Höhepunkt ist wohl der Hit I GOT RYTHM. Lebendiger könnte man sich diese Szene nicht wünschen. Die Bühnenbilder sind wirklich toll umgesetzt und mit den passenden Kostümen ausgestattet. Darstellerisch gibts leider wenig Lobe. Ganz und gar fabelhaft ist das Hauptdarstellerduo. Gaines Hall als Bobby ist ein unglaubliches Stepptalent und performt höchst professionell. Abgesehen davon, dass mich sein Lispeln oftmals ablenkte wirkte sein Spiel dennoch teilweise zu routiniert und eingefahren. Das konnte ich bei Femke Soetenga (Polly) nicht sagen. Zwar steppt sie nicht so meisterhaft wie Hall, wobei sie eigentlich keine Chance hatte das zu zeigen, singt sie überragend (mit Keck in den frecheren Songs und sehr gefühlvoll in den Balladen) und spielt dazu wirklich sehr schön. Sonst wären vielleicht Uta Haase als Bobbys Mutter Lotti und Thomas Kohl als Zangler positiv zu erwähnen, die souverän und mit viel Witz agierten. Der Rest der Solisten verblieb blass. Michael Mitteldorf als Lank ist im Gesamtbild fehlbesetzt und kann auch spielerisch nicht überzeugen. Sandra Schütt ist stimmlich einfach keine Irene und war teilweise zu sehr drüber. Zudem unterliefen leider viele Pannen in der Vorstellung. Angefangen bei Microproblemen über Techniker die bei den Umbauten einfach zu privat waren bis hin zu dem Timing, dass oftmals einfach nicht saß. Wäre man ganz pingelig müsste ich anmerken, dass mir auffiel, dass ein paar Balletttänzer sowie (fast)alle Chorleute viel zu konzentriert und unsicher wirkten und sehr steif. Das fand ich alles sehr schade. Denn die Inszenierung an sich hätte mit einer noch ausgeklügelteren Besetzung richtig glänzen können. Es war auffallend, dass ohne die Musicalprofis Hall und Soetenga die Show etwas untergegangen wäre. Daher wirklich bedauerlich, hätte man die Nebenrollen ebenso gut besetzen können. Dennoch war es schöne Unterhaltung und Limbarths Inszenierung war charmant gestrickt und schön anzusehen. Musikalisch war es übrigens erste Sahne! Unter der Leitung von Elena Pierini swingte das Orchester mit starken Klängen so richtig ab. Empfehlenswert wäre diese Inszenierung auf jeden Fall gewesen, allein die Hauptdarsteller, Musik und Steppszenen sind es wert gewesen.

Jekyll/Hyde (16 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


29090
Bombastisch!

13.06.2011 - Gestern endlich .... ich hatte Karten für "Crazy for you" in meinem geliebten Nordhäuser Theater bekommen. Es gibt nichts auszusetzen (gut, manchmal stimmte die Tonmischung zwischen Soli und Orchester nicht ganz). Iris Limbarth Inszenierung und die Choreos sind super gelungen, mitreissend und die Stimmung unter den Zuschauern kaum zu toppen. Femke, die gestern auf der Bühne den DaCapo Award verliehen bekam, hat mich berührt, zum Lachen gebracht und verzaubert. Bei Gaines Hall das Gleiche. Er steppt wie ein Besessener! Vor allem aber möchte ich diese homogene Ensemble Leistung loben. Jede einzelne Partie genial besetzt. Herausstachen aber Mathias Mitteldorf als fieser Hank Hawkins, nahe dem Nervenzusammenbruch; Thomas Kohl als Bela Zangler und dieses Cowboy Trio aus zwei amerikanischen Schränken (Marvin Scott und Josua Farreir) und Anton Leiss-Huber, die komödiantisch alle Register zogen. Hut ab! Danke, Danke, Danke ich komme nächste Spielzeit wieder, denn Gott sei Dank erlebt dieses Stück seine Wiederaufnahme in Nordhausen. Die Provinz braucht sich nicht zu verstecken.

Manitu (3 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


29012
I got Rythm.....

04.04.2011 - Gestern besuchte ich die zweite Vorstellung von Crazy for you am Theater Nordhausen mit Femke Soetenga als Polly und Gaines Hall als Bobby. Das Theater hat an Akteuren, Tänzern, Bühnenbild und Kostüme alles aufgefahren, was es zu bieten hat. Dieser Aufwand hat sich gelohnt! Bis ins kleinste Detail stimmt diese Show. Orchester spitze! Sound super! Die Steppnummern sind so mitreißend, dass ich mich immer wieder dabei ertappte, wie meine Beine mitzappelten. Femke, was soll man da noch sagen, toll gesungen und gespielt und Gaines "The leader of the show". 5 Sterne +++!
Neben die zwei Hauptfiguren, die sich ihren Applaus absolut verdient haben, gruppiert sich ein phantastisches Ensemble an Nebenfiguren und hauchen Deadrock Nevada Leben ein. Wie oft bei diesem Stück sind die heimlichen Stars des Abends die Cowboys! Aber diese Cowboys gehören zu den lustigsten, stimmgewaltigsten und komischten, die es gibt. Joshua Farier, Marvin Scott und Anton Leiß-Huber (herrlich quäkige Stimme in den Dialogen) tanzten und sangen sich in mein Herz.
Thomas Kohl spielt Bela Zangler und gibt mit Gaines eine richtig witzige Spiegelszene. Die Follie Girls steppen, dass die Beine nur so fliegen.
Danke an jeden einzelnen Beteiligten! Wir hatten einen wunderbaren Abend!

ShowBoat (10 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


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 muz-Lexikon
Handlung
Der New Yorker Bankierssohn Bobby Child möchte lieber Theater spielen, als sich um Geldgeschäfte zu kümmern. mehr

Weitere Infos
Neue Fassung der 1930 uraufgeführten Westernparodie "Girl Crazy" von George und Ira Gershwin. Das Buch stammt von Ken Ludwig, der das Original gemeinsam mit Mike Ockrent überarbeitete. Die Broadwaypremiere von 1992 gewann drei Tony Awards.

 Leserbewertung
(3 Leser)


Ø 4.33 Sterne

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