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Drama

Aida

Liebe bis in den Tod


Bei Aida denkt man an Verdi und seinen Triumphmarsch, an riesige Pyramiden und echte Elefanten auf der Bühne – wahrhaft großartiges Theater. Und doch ist Aida fast ein Kammerspiel. Die Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf. Eine Geschichte von Beständigkeit und Treue bis in den Tod, von falschen und wahren Heldentaten.

(Text: Theater Lüneburg)

Premiere:20.11.2010
Letzte bekannte Aufführung:25.06.2011


Radames, junger ägyptischer Kriegsheld und Anwärter auf den Thron, ist Amneris verspochen, der Tochter des Pharaos. Von seinem jüngsten Feldzug hat er Aida, Tochter des nubischen Königs, als Sklavin mitgebracht, ihr in plötzlicher Zuneigung das Leben geschenkt und sie ausgerechnet seiner zukünftigen Frau zum Geschenk gemacht. Die zeitlose Geschichte von einem Mann zwischen zwei Frauen, hin- und hergerissen zwischen der einen Liebe und seinen politischen Ambitionen und Verpflichtungen, umgeben von den falschen Beratern und skrupellosen Intriganten.

Vor zehn Jahren schrieben Popgigant Elton John und Musicalweltstar Tim Rice in lockerer Anlehnung an Verdis Oper ihre Version der Geschichte der Sklavin Aida und ihrer Liebe zu Radames, die Raum und Zeit überwindet.

Musikalische Leitung: Nezih Seckin
Inszenierung: Iris Gerath-Prein
Choregraphie: Francisco Sanchez Martinez
Bühne: Barbara Bloch
Kostüme: Sabine Meinhardt


Besetzung:

Aida - Daniela Grubert / Yaroslava Romanova
Radames - Matthias Stockinger
Amneris - Ursula Anna Baumgartner
Zoser - Friedrich von Mansberg
Mereb - MacKenzie Gallinger
Pharao - Wlodzimierz Wrobel
Amonasro - Marc Westphal

(Text: Theater Lüneburg)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28981
Gute Umsetzung eines schlechten Stücks

28.02.2011 - Auch ich habe Aida bereits in Essen gesehen und war eher gelangweilt, da das Stück viele Längen und zu viele Balladen aufweist. Daher war ich von der gekürzten Fassung in Lüneburg schon mal positiv überrascht - trotzdem bleibt das Stück an sich fade. Das Bühnenbild gefiel mir gut, lediglich die Idee "Sternenhimmel" wirkte etwas billig und hätte auch gut unterbleiben können. Die DarstellerInnen, die Kostüme und der Gesamteindruck waren völlig o.k., aber eben auch keine atemberaubenden Glanzleistungen.
Fazit: ein harmloser Abend

Lorenz (55 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


28802
eine nette Show - mit einigen Abstrichen

28.11.2010 - Ich persönlich finde es großartig, dass sich endlich auch die Stadttheater an das großartige Musical AIDA wagen und bin mit großer Vorfreude nach Lüneburg aufgebrochen. Geboten wurde dort eine durchaus solide Show, deren großes Plus vor allem die bewegende Geschichte und die wundervolle Musik von Elton John sind.

Insgesamt scheint dieses Stück dann allerdings doch eine Nummer zu groß für das Lüneburger Stadttheater zu sein. Diesen Eindruck kann man nicht nur bei vielen Szenen gewinnen, die eigentlich als Enselble-Nummern konzipiert sind und in Lüneburg nur von Solisten bestritten werden (z.B. "Eine Pyramide mehr" , wo nur Zoser allein auf der Bühne steht). Auch in vielen anderen Punkten sind Grenzen des Machbaren sichtbar erreicht und werden leider gelegentlich auch überschritten.


Mit einer Länge von gerade einmal 2 Stunden und 15 Minuten (inklusive Pause) kommt die Lüneburger Aida deutlich kürzer daher als die originale Disney-Produktion oder auch ihre Tecklenburger Vorgängerin. Erster und zweiter Akt haben jeweils eine Länge von nur einer Stunde.
Die gekürzten Dialoge sind an einigen Stellen durchaus wohltuend (z.B. Gefängnisszene im 2. Akt), allerdings wurden Sprechtexte teilweise so massiv zusammengestrichen, dass inhaltliche Zusammenhänge auf der Strecke bleiben oder nur schwer zu konstruieren sind.
Dem Rotstift zum opfer fielen nicht nur etliche Szenen/ Dialoge, sondern auch einzelne Rollen. So gibt es in Lüneburg keine Nehebka! Aber auch einige Lieder wurden leider zusammengestrichen. So entfällt zum Beispiel die Modenschau-Szene bei "Mein Sinn für Stil".
Dementsprechend einfach sind auch die Kostüme gehalten. Kreative Kreationen wie in
Tecklenburg oder bei der Disney-Produktion sucht man daher vergebens.

Das Bühnenbild ist insgesamt ebenfalls vergleichsweise einfach gehalten.
Während die Museumsszene (die sehr kreativ inzeniert wurde und bereits läuft, wenn der
Zuschauer den Saal betritt) noch vergleichsweise oppulent ausgestattet wurde, hinterlassen die übrigen Bilder wenig bleibenden Eindruck.
Insbesondere das Begräbnis von Radames und Aida unter dem Sande Ägyptens wirkt wenig überzeugend und einfallslos.
Das Lichtdesgin kommt selbst für eine Stadttheater-Produktion eher nüchtern bis langweilig daher.

Darstellerisch und gesanglich fällt Matthias Stockinger absolut aus dem sonstigen Ensemle heraus. Insbesondere seinen Vater und Gegenspieler Zoser (der optisch eher an Karl Lagerfeld erinnert), gespielt von Friedrich von Mansberg singt er gnadenlos in Grund und Boden. Von Mansberg hingegen hat stellenweise große Probleme, Töne richtig zu treffen oder ordentllich zu halten.
Ursula Anna Baumgartner kann als Amneris durchaus gesanglich überzeugen. Sie hat aber (auch aufgrund der gekürzten Texte) keine Möglichkeit die Wandlung der Amneris vom naiven und komischen Modepüppchen (Blondchen kann man hier nicht sagen, da sie dunkelhaarig ist) zur
ernsten Herrscherin des Landes glaubhaft zu vollziehen. Anders als ihre Vorgängerinnen in den großen Produktionen legt sie die Rolle der Amneris von Anfang an ernster an. Einzelne Gags ("Radames, komm und nimm in Besitz was dein ist") entfallen leider völlig.
Yaroslava Romanova stand in der besuchten Vorstellung das erste Mal in dieser Rolle auf der Bühne. Obwohl sie eine große Spielfreude zeigt und die Liebe zu Radames absolut glaubhaft spielt, mag man ihr aufgrund von Aussehen und Akzent die Rolle der afrikanischen Sklavin

einfach nicht abnehmen. Mehrfache Texthänger schienen der generellen Nervosität geschuldet.

Viele der Ensemble-Darsteller wirken blass und gehen auch gesanglich unter (da größtenteils ohne Microports gesungen wird).

Wer die Disney-Produktion aus Essen oder die Tour-Produktion der Stage-Entertainment nicht

kennt und in Lüneburg zum ersten Mal dieses Stück sieht, wird nicht viel vermissen und sich
gut unterhalten fühlen.
Wer das Stück anderswo bereits gesehen hat, wird aber eine gewisse Enttäuschung vermutlich
nicht verbergen können.

EdgarBeane (6 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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