Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )Musical Tenors (2010-12)


Konzertprogramm

Musical Tenors (2010-12)

Musical und Pop


Die Musical Tenors - das sind Jan Ammann, Christian Alexander Müller, Mark Seibert und Patrick Stanke, die mit einem größtenteils aus Musical-Melodien bestehenden Konzert durch den deutschsprachigen Raum touren.

(Text: Michael Rieper)

Premiere:30.10.2010
Rezensierte Vorstellung:15.11.2010
Letzte bekannte Aufführung:12.11.2012


Die vier Herren präsentieren ein abwechslungsreiches Programm - Altes und Neues, oft und selten gehörte Songs, Lieder aus Frauen- oder Männerrollen. Schwerpunkte bilden die Musicals "Drei Musketiere" und "Grease", darüber hinaus erklingen aber auch Melodien aus "Gambler", "Tanz der Vampire", "Glöckner von Notre Dame" und "Love Never Dies", um nur einige Shows zu nennen. Und auch der Roland-Kaiser-Schlager "Am Ende bleiben Tränen" sowie der 90er-Jahre-Pop-Song "More Than Words" gefallen in den mehrstimmigen Arrangements, die ein besonderes Highlight des Abends darstellen. Die fünf-köpfige Band unter Leitung von Marina Komissartchik stattet die meisten Songs mit ungewöhnlichem Vor- oder Zwischenspiel aus, wenn sie nicht sogar komplett auf unübliche Art und Weise arrangiert sind - so erklingt "Weil ich weiß, in der Straße wohnst du" aus "My Fair Lady" als betont lässige Swing-Nummer und Bernsteins "Maria" kommt als Flamenco-Nummer über die Bühne.
Aber auch gesanglich befindet sich der Abend auf einem erfreulich hohen Niveau. Alles andere wäre allerdings eine Überraschung gewesen, haben doch alle vier Sänger in den vergangenen Jahren als renommierte Solisten bereits zahlreiche Musical-Hauptrollen gemeistert.
Doch gerade wegen dieses hohen Niveaus lässt sich eine gewisse Gleichförmigkeit, die zeitweise schon fast in Langeweile mündet, nicht verleugnen. "This is the Moment" z.B., im Musical "Jekyll & Hyde" einer der Höhepunkte, bei dem das Publikum gespannt auf die Interpretation des Darstellers wartet, ist hier nur eine von vielen dramatischen Balladen. Und bei vier Sängern, die gemeinsam oder auch gegeneinander an singen, kommt es weniger auf die individuelle Interpretation als auf den schönen bzw. kraftvollen Gesang an, eben genau wie bei den vielen anderen Balladen des Abends.
Und so sind die wahren Highlights der Show die Solo-Stücke, von denen jeder der Sänger im Lauf des Abends zwei zum Besten gibt: die vor Spannung geradezu bebende Interpretation von "Musik der Nacht" durch Christian Alexander Müller oder das mitreißende "Wie wird man seinen Schatten los?" von Patrick Stanke stechen aus dem Progamm hervor. Als kleine Abwechslung von den Männerstimmen gehört ein weiblicher Gaststar zum Konzept des Abends. An vergangenen Tournee-Stationen wurden bereits u.a. Roberta Valentini oder Maricel begrüßt, in Hamburg gesellte sich die Schweizerin Monica Quinter zu den Herren, die mit ihrer Interpretation von "Gold von den Sternen" nicht ganz das hohe Niveau der männlichen Kollegen erreichte.
Erfreulicherweise wurde auf regelmäßige Conferencen verzichtet. Da der Zuschauerraum des Altonaer Theaters fest in "Musical-Fan-Händen" war - selten wurde bei einem Musical-Abend in Hamburg so viel gekreischt wie hier und das Blitzlichtgewitter aus den zahllosen Digi-Cams während der Zugaben störte den Genuss an der Darbietung erheblich -, waren keine großartigen Erklärungen zu den vertretenen Musicals nötig. Und so tauchen nur selten Dialoge zwischen den Songs auf. Die wenigen Gespräche der Tenöre auf der Bühne allerdings klingen dann so auswendig gelernt, dass man darauf auch getrost hätte verzichten können. Vor ihren Solo-Nummern geraten die Herren aber doch noch etwas ins Plaudern, und dabei zeigt sich, dass sie durchaus Spaß an zumindest spontan wirkenden Bemerkungen haben, so dass für kommende Konzerte der Wunsch nach etwas mehr Auflockerung des festen Konzeptes aufkommt. Regisseur und Choreograph Paul Kribbe hat mit den Sängern für einige Lieder dezente Tanzschritte einstudiert, die zumindest im ersten Akt eher unfreiwillig komisch wirkten, das Tanzen scheint für keinen der Tenöre die Lieblings-Musical-Disziplin zu sein. Das ist aber wirklich nur eine Randbemerkung über einen Abend, der sowohl bzgl. der Song-Auswahl als auch der musikalischen Darbietung wirkliche Musical-Highlights bietet.

(Text: Michael Rieper)




Verwandte Themen:
News: Sound of Music steigt ins Tourneegeschäft ein (01.02.2010)



Kreativteam

Regie und ChoreografiePaul Kribbe


Besetzung

mitJan Ammann
Christian Alexander Müller
Mark Seibert
Patrick Stanke



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


4 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29336
Einfach ein ganz toller Abend

24.11.2011 - Also ich glaube, die "negativen" Meinungen sind eher Jammern auf ganz hohem Niveau. Ich habe die Berliner Tourneestation genosssen und ich 2 3/4 Stunden einfach nur toll unterhalten gefühlt. 4 tolle Stimmen, wobei aus meiner Sicht Patrick Stanke den höchsten Wiedererkennungswert hat, Christian Alexander Müller für mich die Überraschung des Abends mit seiner "Musik der Nacht" - Gänsehaut pur, Jan Ammann mit seinem Solo "Gott ist tot" ebenfalls ein Highlight, Mark Seibert passte gut zum Trio, hat für mich aber den geringsten Wiedererkennungswert unter vielen Stimmen.

Alles in allem ein echt genialer Abend !

andycibis (26 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


29332
Rezension der muz trifft ins Schwarze

22.11.2011 - Ich habe mich gerade sehr über den Text von Herrn Rieper gefreut, da er eins zu eins meinen Eindruck des gestrigen Konzertabends in Chemnitz widerspiegelt. Die Einzelleistungen der Tenöre sind es, was den Abend tatsächlich spannend machen. Viele der gemeinsamen Nummern sind leider 'einfach nur schön (laut)' und mit dem letzten Ton schon wieder aus dem Gedächtnis verschwunden. Schade, dass in Chemnitz keine weibliche Unterstützung für Frau Komissartchik auf der Bühne stand... woran lags?
Außerdem möchte ich nochmal deutlich unterstreichen: Ich bin fest davon überzeugt, dass die vier Herren über mehr Charme verfügen als sie in ihren Moderationen gezeigt haben. Bitte mehr Mut zum Moment und weniger Struktur :)

catecaneverall (20 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


28866
Sensationell

20.12.2010 - Wir waren gestern im Konzert in der Filharmonie in Stuttgart-Filderstadt. Was wir zu hören bekommen haben, ist einfach sensationell.

Einen der vier hervorzuheben wäre unfair, da sie alle sehr gut waren. Die Songauswahl war hervorragend und genau die richtige Mischung zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem bzw. Unerwartetem.

Insbesondere war es überraschend Songs von 4 Männern zu hören, die eigentlich normalerweise von Frauen gesungen werden. Songs aus dieser Kategorie haben für mich u.a. zu den Highlights gehört. Memory aus Cats, eigentlich ein oft gespielter Song, nun von 4 Männern gesungen und ihm auch noch neue Facetten gegeben oder auch "Wer kann schon ohne Liebe sein" aus 3 Musketiere. Normalerweise von 3 Frauen, nun von 4 Männern gesungen (zugegebnermaßen mit leichten textlichen Anpassungen) war höchst amüsant und spannend.

Insgesamt war der Block aus 3 Musketiere ein Highlight. Besonders gefallen konnten aber auch Solonummern wie "Draussen" aus dem Glöckner von Notre Dame von Mark Seibert, "Musik der Nacht" aus Phantom der Oper von Christian Alexander Müller, die "Unstillbare Gier" aus Tanz der Vampire von Jan Ammann und "wie wird man seinen Schatten los" aus Mozart von Patrick Stanke.

Die 4 Sänger wurden von einem hervorragenden aufgelegten 5 köpfigen Orchester begleitet. Licht und Ton sowie die Kostüme haben auch gepasst.

Insofern insgesamt eine runde Sache und sehr empfehlenswert. Dieses Konzert reiht sich für mich nahtlos in die besten Musical-Konzerte bzw. Galas ein (z.B. Pfingstgala in Tecklenburg), die ich bisher gesehen habe.

Susan (25 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


28726
... einfach toll!

03.11.2010 -

sissi1982 (11 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Bitte melden Sie sich an, wenn Sie einen Leserkommentar abgeben wollen.
Neu registrieren | Logon

 
Details können Sie hier nachlesen: Leserkommentare - das ist neu
 
 

 Theater / Veranstalter
Sound of Music Concerts
Thea-Leymann-Straße 12
D-45127 Essen
0201/721381
Homepage
Hotels in Theaternähe

 So fand ich die Show
Jetzt eigene
Bewertung schreiben!
 Kurzbewertung [ i ]
(mr)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Best-of-Konzert auf hohem Niveau

 Leserbewertung
(4 Leser)


Ø 4.50 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

Ein Platz für Ihre Werbung?




   HOTEL.DE

THEATER-TIPPS


Sitzen, Parken, Gastro: Unsere Leser geben Tipps für den Theaterbesuch.
Freilichtspiele Tecklenburg, Neue Flora Hamburg, Operettenhaus Hamburg, Raimund Theater Wien, SI-Centrum Stuttgart.
Partnerseite: Musical-World


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;