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Gospel-Comedy

Sister Act

Take me to Heaven!


© Stage Entertainment
© Stage Entertainment
Ein Abend voller Nonnen, Ohrwürmer, mitreißender Choreographien und zündender Solo- und Ensemblenummern.

(Text: cwo)

Premiere:02.12.2010
Dernière:26.08.2012


Das Licht wird dunkel im Saal und die deutsche Synchronstimme von Whoopie Goldberg spricht ein paar Worte an das Publikum. Und schon befinden wir uns im Kloster und hören einer Chorprobe der Nonnen zu - bei der man ob der gewollt schiefen Töne kurz geneigt ist, die Ohrstöpsel aus der Tasche zu holen. Die schnell gleitenden Klostermauern (Bühnenbild: Klassisch mit ein paar modernen Akzenten von Klara Zieglerova entworfen) verwandeln sich schnell in den Nachtclub, in dem Deloris und ihre beiden Backgroundsängerinnen sehr fetzig "Zeig mir den Himmel" proben. Zodwa Selele spielt die Rolle der Deloris van Cartier mit viel Charme und noch mehr Stimme, allerdings wirkt Ihr Spiel anfangs leicht gestelzt, der Sprechtext etwas einstudiert. Doch dies tut ihrem Charisma und ihrer Lebhaftigkeit keinen Abbruch: Sie fegt wie ein Wirbelwind über die Bühne und setzt die schwungvolle Choreographie von Anthony van Laast gekonnt um. Der Zuschauer fühlt sich fast wie in einem Konzert von "Diana Ross and the Supremes" und möchte an dieser Stelle eigentlich lieber mittanzen, anstatt sitzen zu bleiben. Doch da wird er schon vom Gansterboss und seinen Schergen gebremst, die Deloris nach dem Leben trachten. Cusch Jung in der Rolle des Obergangsters Curtis Shank bleibt leider etwas oberflächlich, was aber eher dem Buch, als dem bühnenerfahrenen Darsteller anzulasten ist. Seine drei leicht dusseligen Komplizen (Dave Mandell, Tetje Mierendorf und Pedro Reichert) haben die nicht immer leichte Aufgabe, den teils sehr gewollt wirkenden Textwitz umzusetzen. Dafür macht ihr Terzett "Hey Schwester" - hier kann Tetje Mierendorf mit seiner tiefen und warmen Stimme punkten - sehr viel Spaß.
An ihrem Zufluchtsort, im Kloster, angelangt muss Deloris sich mit den strengen Regeln und der noch strengeren Mutter Oberin auseinandersetzen. Daniela Ziegler verleiht ihrer Mutter Oberin viel Ausstrahlung, Würde und Resolutheit – gewürzt mit Witz und Charme sowie einer wundervollen Sprechstimme.
Auch die Nonnen, denen Deloris "Stimmen und Beine" macht, sorgen für viel Freude unter den Zuschauern. Besonders hervorzuheben sind hier Ina Trabesinger als Schwester Mary Robert, Martine de Jager als Schwester Mary Patrick und Sonya Martin als rappende Schwester Mary Lazarus.
Für eine kleine Überraschung in der ansonsten aus dem Film bekannten und somit vorhersehbaren Story sorgt Mathieu Boldrion in der Rolle des schüchternen Gesetzeshüter, Eddie Fritzinger. Nur so viel sei hierzu verraten: Sie macht Spaß!
Die ins Ohr (und in die Beine) gehende Musik von Alan Menken ist an den Sound der 70er Jahre angelehnt und lässt Erinnerungen an Diana Ross, die Jackson 5 und Marvin Gaye aufkommen. Nur selten findet sich in der Komposition ein "musicaltypischer" Song. Daher wird die Musik, die vom Orchester mit viel Groove gespielt wird, sicher auch Menschen, die dem Genre Musical ansonsten nichts abgewinnen können, in Ohren (und Beine) gehen.
Auch die Kostüme (Design: Lez Brotherston) lassen das Flair der 70er Jahre aufleben, sorgen für manch kleine Überraschung und ordentlich Glitzer.
Für die nicht immer originell übersetzten deutschen Liedtexte zeichnen Kevin Schroeder und Heiko Wohlgemuth verantwortlich. Die deutsche Übersetzung der Sprechtexte von Ruth Deny wartet mit manch plattem Witz auf, über die die meisten Zuschauer dennoch lachen können.
Insgesamt ist "Sister Act" ein sehr unterhaltsamer Abend, bei dem man mit toller Musik in den Ohren und Groove in den Beinen das Operettenhaus verlässt.

(Text: cwo)




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Besetzung

Besetzung November 2011 bis August 2012

Deloris van CartierZodwa Selele
Patricia Meeden
Nyassa Alberta [vom 22.01. bis 18.03.2012],
(Peti van der Velde)

Mutter OberinDoris Kunstmann,
(Barbara Krabbe)
(Sonja Herrmann)

Curtis ShankCusch Jung,
(Armin Kahl)
(Detlef Leistenschneider)

Eddie FritzingerMathieu Boldron
Dominik Doll [vom 14.01. bis 19.03.2012],
(Victor Hugo Barreto)
(Francisco del Solar)

Schwester Mary RobertLisa Habermann,
(Anne Hoth)
(Martina Lechner)
(Henriette Grawwert)

Schwester Mary PatrickMartine de Jager,
(Alex Avenell)
(Yvonne Köstler)

Schwester Mary LazarusSonya Martin,
(Barbara Krabbe)
(Susanne-Elisabeth Walbaum)

BonesTetje Mierendorf,
(Detlef Leistenschneider)
(Tobias Weis)

TJDave Mandell,
(Armin Kahl)
(Sandro di Lucia)

DineroPedro Reichert,
(Claudio Goncalves)
(Francisco del Solar)

Monsignor HowardUwe Dreves,
(Detlef Leistenschneider)
(Tobias Weis)

Kay-TPeti van der Velde,
(Rachel Colley)
(Vanessa Wilcek)

LaRosaErdmuthe Kriener,
(Alex Avenell)
(Kristina da Costa)

EnsembleAlex Avenell
Victor Hugo Barreto
Kristina da Costa
Karen Helbing
Sonja Herrmann
Anne Hoth
Armin Kahl
Erdmuthe Kriener
Yvonne Köstler
Anja Mattner
Lillemor Spitzer
Katrin Taylor
Peti van der Velde
Susanne-Elisabeth Walbaum
Tobias Weis
SwingsRachel Colley
Claudio Goncalves
Henriette Grawwert
Kati Heidebrecht
Martina Lechner
Sandro di Lucia
Tina Podstawa
Francisco del Solar
Stephanie Sturm
Vanessa Wilcek


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29612
das ist auch kein musical

16.06.2012 - lieber den film kuken und das ist auch kein musical auch nur ab zoge von der stage-entertainment

musical40 (3 Bewertungen, ∅ 2 Sterne)


29523
Toll

30.03.2012 - Macht dem Film alle Ehre!

Gudrun77 (10 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


29418
wirklich schlecht und langweilig.

07.01.2012 - ich hatte mir deutlich mehr erwartet, da ich den film sehr mag. als gesamtwerk lässt die produktion jeglichen charme vermissen. das ganze wirkt wie eine aufgeblasene dinnershow, wo man die rechte an der originalmusk nicht gekriegt hat.

die diskonummern sind langweilig und nichtssagend, die langsamen nummern reine fahrstuhlmusik. teils erschreckend geschmacklose showkostüme. die gags der gangster sind so platt wie friesland. und dass man den darsteller des Eddie Fritzinger wegen seines starken akzents kaum versteht ist eine frechheit.

und bei einigen nummern fehlen eindeutig tänzer, das sieht sehr sparsam aus (dolores disco-traum).

spacefly (5 Bewertungen, ∅ 1.2 Sterne)


29306
irgendetwas fehlt...

09.11.2011 - ....und ich glaube es ist die fehlende Identifikationsmöglichkeit mit der Hauptrolle. Sehr viel Gutes hat das Stück zu bieten: tolles Bühnenbild, klasse Kostüme, neue Musik, durchweg gute SängerInnen. Es gibt natürlich auch Schattenseiten, wie die sehr elektronische Instrumentierung, teilweise sehr flache Kalauer und eine sehr vorhersehbare Geschichte, aber das erwartet man ja auch gar nicht anders. Leider hat mich jedoch das alles so gar nicht berührt, weil ich von Anfang an keine Beziehung zur Hauptrolle aufbauen konnte, da sie als anstrengende Göre, zickig mit vulgärem Mundwerk, viel zu gut aussehend und oberflächlich dargestellt wurde. Das auftretende Problem, um das sich die weitere Geschichte drehen soll, wird so verulkt dargestellt, dass auch hier keine Möglichkeit gegeben wird mitzufiebern. Es lässt einfach alles kalt. Letztlich hat die Hauptrolle auch noch die langweiligsten Lieder zu singen, so dass die Rolle leider abfällt und die Geschichte dadurch langweilt. Keine Chance für Frau Selele! Dagegen stehen aber eben auch die sehr gut gezeichneten Nebenrollen, der Nonnen und der Gängster. Auch Eddie hatte gute Momente, aber kann man diese Rolle nicht mit einem besser deutsch sprechenden Darsteller besetzen? Fazit: kein verlorener Abend, aber auch keine Wiederholung wert.

Lorenz (55 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


29257
"...doch bei allen Schimmer dieser Glitzerwelt - Was bleibt davon übrig, wenn der Vorhang fällt...?"

05.10.2011 - Mit diesem Zitat aus Dolores Solo im 2. Akt möchte ich meine Rezession beginnen.

MUSIK: Ich habe die Show in London vor 2 Jahren erlebt und war fasziniert wie eingängig die neuen Songs von Alan Menken waren und wie schnell man in den verschiedenen Stilrichtungen bekanntes ausmachen wollte. Soweit sogut.

Die Deutsche CD habe ich schon lange und somit war ich bestens mit der wie ich finde gelungenen Übertragung vertraut.

Nun habe ich am 4.10.2011 die Show in Hamburg erlebt und es bleibt irgendwie etwas LEERE.

BÜHNENBILD: Natürlich musste man sich vom Londoner Original lösen und dafür wurden im Operettenhaus tolle Lösungen gefunden. Manchens sah allerdings stark nach Stadttheaterbudget aus bzw. ist schon so tourneetauglich konzipiert. Dennoch Optisch bietet die Show einiges.

ORCHESTER: Die musik von Alan Menken hätte echte Streicher verdient. Es klingt mit 12 Musikern doch recht lahm und leer. Das hat mich sehr gestört. Vieles wird zugespielt oder klingt so nach Keyboard. Schade.

DIE CAST: Zodwa Selele ist eine gute Sängerin und konnte mitreisen. Vor allem im Schlussbild mit Pelzstola riss Sie alle von den Plätzen.

Doris Kunstmann ist eine wirklich brilliante Schauspielerin und gibt eine strenge aber liebenswerte Frau. Ihre tiefe Sprechstimme hat etwas sehr beruhigendes auch wenn Sie wichtiges zus sagen hatte. Der Gesang ist ebenfalls sehr tief angelegt und wird teilweise sprechend dargeboten, aber das stört wenig. Sie berührt in den 2 Soli sehr. Zudem macht es vielmehr deutlich wie nötig der Nonnenchor eine entspr. Leiterin brauchte.

EDDY konnte man komischerweise beim Singen besser verstehen als beim sprechen. Nach fast einem Jahr Spielzeit noch mit solch starkem akzent zu sprechen und zu spielen ist nicht normal. Phonetik wäre angebracht, obwohl der Mann alles richtig macht. Seine Rolle gibt nicht allzuviel her und er holt das Beste raus.

Der Rest der Cast war sehr gut (Nonnen) bis naja was teilweise an einer etwas seltsamen "Antriebslosigkeit" zu spüren war. Besonders der Gangster und die Helfer waren eher lahm. Schade.

KOSTÜME und LICHT
Die Kostüme sind sehr sehenswert und natürlich mit viel Glitzer versehen. Das List ist bisweilen sehr gut aber in machen Szenen blieben teilweise Darsteller im dunkeln, bzw. der SPOT flackerte mehrmahls. Das war nervig

CHOREOGRAPHIE
1a. Tolle Bilder, tolle Gesten. Einzig die Verfolgungsjagd im Kloster war nicht gut umgesetzt.

FAZIT:
Ich habe es nicht bereut due Show auf Deutsch gesehen zu haben. Warum allerdings aus einer durchaus realistischen Geschichte (Film) ein eher comichaftes, albernes Stück macht bleibt mir ein Rätsel. Sicher in erste Linie dient das Stück der Unterhaltung. Jedoch retten 3-4 Nummern mit tanzenden und singenden Nonnen keinen Abend zumal bei den Preisen.

Der erste Akt hat im Nachklapp gesehen einige Längen und es fehl zwischen all den Balladen eine schnissigere Nummer bis endlich die Nonnen soweit sind. Der Zweite akt ist wesentlich dichter und stimmiger. Aber auch hier konnte man auf die typischen Comicgeräusche beim "verkloppen" nicht verzichten. Ich war erinnert an Gaston und Lefou in "Die Schöne und das Biest".

Die Kalauer waren weniger dümmlich als erwartet und passen an sich gut zu der Zeit vor 30 Jahren. Warum das Happy Meal aber so beworben wird - Keine Ahnung! (Gab es das schon 1978 ???).

Was bleibt denn wenn der Vorhang fällt? - Der Glitzer ist weg und die Realität hat einen wieder. Aber berühren konnte mich die Story/Show nur in ganz wenigen Momenten:

Eddy´s Song, Dolores Solo und das Zwiegespräch mit der mutter Oberin. Ansonsten wird eine slapstiklastige Komödie mit Gesangsnummern abgespielt.

Ich bin auf eine mgl. Wiener Cast Aufnahme gespannt mit 10 Mann/Frau mehr im Graben. Der Unterschied dürfte deutlich zu hören sein.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Show spätestens kommendes Jahr rotieren wird, bzw. später einmal auch für Freilichtspiele freigegeben wird. Dafür wäre Sie bestens geeignet.

Aber bei Preisen um 50-140€ ist mir zu viel Luft in der Verpackung. Daher nur 3 Sterne und ohne die teils fetzige Musik wären es nur 2. Schade.

mrmusical (69 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29089
wenig erwartet - positiv überrascht

12.06.2011 - Auf Grund der eher durchwachsenen bis schlechten Rezessionen startete der Abend mit wenig Erwartung - doch wir wurden eines Besseren belehrt.
Sister Act ohne die Filmhits - unmöglich. Doch es kam anders. Zwar wartete man innerlich bis zum Schluss irgendwie auf "I will follow him" doch kann sich die neue Musik hören lassen.

Die altbekannte Story wird (teils stark gekürzt) auf die Bühne gebracht. Manch neuer Handlungsstrang eingeflochten (z.B. die komplette Geschichte mit dem sich wandelnden Polizisten).

Was erwartet einen?
Natürlich erwartet einen keine hochkopmplexe Story (Wicked, TdV,...), keine oppulente Technik-Bühnenshow (Tarzan), es erwarten einen 2,5 Stunden Unterhaltung.
Einzuordnen zwischen den Storymusicals und den reinen Compilation Shows.

Neben anfänglichen ab und zu auftretenden Längen, wird die Show zunehmend schmissiger.
Die Hauptdarsteller waren gesanglich und schauspielerisch durchweg gut und man hat das Gefühl, dass es zwischenzeitlich deutlich besser / runder läuft, als die Rezessionen von den Anfängen berichten.
Etwas zu stark ins Lustige gezogen werden die Gangster. Der Spagat zwischen wirklich gefährlischem Boss und den trotteligen Hilfsgangstern (das waren sie schon im Film) klappt nicht so ganz.
Nervig übertrieben charikatiert ist auch der Priester der Gemeinde, der nichts mit dem Original zu tun hat.

Schade auch, dass die Verfolgung im Casino weggelassen wurde und durch eine Verfolgung im Kloster, die irgendwie nicht so recht lustig werden wollte, ersetzt wurde.

Schlussendlich endet das Stück in der Show für den Papst, wobei das Lied hier irgendwie nicht der Höhepunkt der Show ist. Hier wurde zuviel Glitzer und Diso eingebaut. Die Höhepunkte waren bereits früher im Stück. Da war die Originalmischung im Film gelungener.

Ansonsten war das Bühnenbild sehr flexibel und interesant. Die verschiedensten Räume wurden gekonnt dargestellt. Licht und Ton waren sehr stimmig und man hatte bei allen Darstellern, selbst bei den Chören, ein gutes Textverständnis.

Alles in allem überzeugte diese Show und hielt was sie verspricht: Ein schmissiger und unterhaltsamer Abend.

Mehr will das Musical nicht sein, mehr als unterhalten wollte das Original auch nicht.

Es gibt sicher in allen Bereichen bessere Shows, aber diese ist keinesfalls schlecht.

Wer gut unterhalten werden will, einen netten Abend mit schmissigen Liedern verbringen will, ist hier richtig.

Count Krolock (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


29037
Der Herrgott bewahre mich.....!

24.04.2011 - Die Disconummern sind mitreissend, die Kostüme haben Schauwert .... aber im Großen und Ganzen sehr dürftig.

Die Charaktere verharren in einfachsten Klischees ( Wieso gibt sich eine Schauspielerin wie Daniela Ziegler dafür her????? )Die stimmlichen Leistungen sind ok bis sehr gut, erwartungsgemäß räumt Deloris ab ( bis auf ihr Solo allein vor der Himmelprojektion- das hat überhaupt nICHT berührt und sollte aber der intensivste ehrlichste zarteste Moment der Show sein? )

Absolut unter aller Kanone die Darstellunge der Comic Gangsterm nicht eine Sekunde wird glaubhaft, dass Delioris in Gefahr ist.Da lobe ich mir jede West Side Story an einem Stadttheater, wo es um ETWAS geht...bei S. A. sind es nur Karikaturen Gangster ( Schade, Cusch , wenn ich an deine TdW Zeiten denke und nun so etwas )

Genervt haben die dicke und die "alte" Schwester total und von der ersten Minute ihres Auftretens ( ohne sie, wäre es aber noch öder geworden )



Alles in allem seichteste Unterhaltung,die an Stücke wie WICKED ODER den aufwändigen TANZ DER VAMPIRE nicht ranreicht. Das Haus auch halb leer.

Am Ende sprangen alle von den Sitzen,weil die Hauptdarstellerin mit ner weißen Pelzstola überm Abendkleid rauskam....Gott ist dieses Publikum leicht zu unterhalten, auweia.

Bella115 (8 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


28953
Viel Lärm um wenig

09.02.2011 -

Vanilleeis (3 Bewertungen, ∅ 2.7 Sterne)


28920
Einfach Göttlich !

22.01.2011 - Wir waren nicht das letzte Mal dort. Es ist neben Wicked momentan das beste Musical in Deutschland. Ich kann echt nur jedem empfehlen sich dieses fantastische Musical anzuschauen. Die Story kennt ja jeder, aber trotzdem ist man gespannt wie es weiter geht. Die Besetzung: einfach klasse! Patricia Meeden, Ina Trabesinger und Daniela Ziegler waren schauspielerisch und stimmlich einfach göttlich... Der rest natürlich auch ;)
Es hat uns noch besser gefallen als in London! Es ist witzig und macht einfach nur Spaß, was man auch an der Stimmung im Publikum gemerkt hat. Die Musik ist auch super. Für jeden etwas dabei.Es ist auf jeden Fall eine Reise nach Hamburg wert. Wir kommen wieder ;)

Wickedfanob (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


28848
Das Bein verselbstständigt sich...

15.12.2010 - Ich habe den Abend bei Sister Act sehr genossen. Ich fühlte mich gut unterhalten und bekam tollen Sound, fetzige Musik und tolle Bilder geboten. Das Bein konnte ich bei vielen Stücken nicht still halten! Sicher sind die Witze flach, aber die meisten Darsteller machen Ihre Aufgabe bravourös. Insbesondere sind hier Martine De Jager und Sonya Martin hervorzuheben, die mich das gesamte Stück köstlich unterhielten! Die Stimme von Zodwa Selele ist der Hammer. Einzig Cusch Jung und Daniela Ziegler enttäuschten mich etwas. Sicher tut hier auch die unglückliche Rolle ihr übriges!

Sicherlich ist dies keine tiefgehende Musical-Story, die ich aber auch nicht erwartet habe. Wer dies ebenso nicht erwartet, kann in Hamburg einen tollen Abend erleben!

Pallachs (12 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


28842
Der Herr stehe uns bei!

13.12.2010 - Auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner, der eine möglichst große Zuschauerschafft ansprechen könnte, hat die SE nun den 90er Jahre Filmklamauk SISTER ACT ausgegraben.

Das Ganze hätte ein stimmiges Projekt und eine gelungene Musicalcomedy werden können.
Leider knirscht es jetzt aber doch gewaltig im Getriebe der Produktion. Die Langatmigkeit und Schwächen von Buch und Text sind die Störfaktoren im gesamten Ablauf der Show. Die unterhaltsame und schmissige Musik von Alan Menken wirkt in Verbindung mit Anthony van Laasts Choreographie allerbestens. Leider werden diese Shownummern immer wieder unterbrochen und ausgebremst indem man auf sehr zähe und unoriginelle Weise das bisschen Plot erzählen will, das die Musik verbindet. Der Humoristische Gehalt des gesprochenen Wortes hält sich sehr in Grenzen und gleitet mehr als einmal auch ins Ordinäre ab.

Das Musical steht und fällt natürlich auch mit seiner Hauptdarstellerin, die den Abend zum großen Teil tragen muß. Hamburgs Deloris ist dieser Aufgabe nicht ganz gewachsen. Da wird ziemlich grob gezeichnet, übertrieben und karikiert. Der schmale Grad zwischen Komödie und Klamauk, den eine wirklich gute Schauspielerin und Komödiantin treffen müßte, wird hier ständig überschritten.

Insgesamt hatte ich wenig zu lachen und bin von dem Gesamtergebnis eher enttäuscht.

kevin (154 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


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