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Grusical

Dracula (Svoboda)

Gräflicher Besuch im Schloss


Den Dracula-Mythos haben bereits diverse Komponisten für die Musicalbühne bearbeitet. Die Schlossfestspiele Ettlingen zeigen die Version von Karel Svoboda (Musik), Zdenek Borovec (Texte) und Richard Hes (Originallibretto), deren Handlung dem Vampirgraf über mehrere Jahrhunderte hinweg folgt. Für die deutsche Übersetzung zeichnet Michael Kunze verantwortlich.

(Text: ks)

Premiere:24.06.2010
Letzte bekannte Aufführung:14.08.2010


Im 16. Jahrhundert zieht Fürst Dracula mordend und plündernd durchs Land. Als er ein Kloster überfällt, wird er von einem sterbenden Mönch zu ewigem Leben und unstillbarer Blutgier verflucht. Auf seine Burg zurückgekehrt stirbt Draculas geliebte Frau Adriana nach der Todgeburt seines Kindes. Dracula will sich das Leben nehmen, muss aber feststellen, dass sich der Fluch des Mönchs bewahrheitet hat: Er kann nicht sterben. Zunächst von der Aussicht des ewigen Lebens begeistert, versteht es Dracula noch 300 Jahre später, nicht nur Schrecken, sondern auch Faszination zu verbreiten.
Lorraine und ihr Bruder suchen den Grafen auf, um ihn um Geld zu bitten, und sie verliebt sich sofort in ihn. Das Schicksal nimmt seinen Lauf...
Im 21. Jahrhundert ist Dracula ein mächtiger Casino-Boss, allerdings hat ihn seine Kraft verlassen. Sandra, die Draculas Frau zum Verwechseln ähnlich sieht, überfällt mit ihrer Gang das Casino. In einem fulminanten Finale erscheinen nochmals Draculas Opfer. Aus Mitleid mit Dracula lässt Sandra Sonnenstrahlen in den dunklen Raum fallen...



(Text: Veranstalter)




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News: PdW: Dracula (21.06.2010)



Kreativteam

Musikalische Leitung Jürgen Voigt
Regie Udo Schürmer
Bühnenbild Steven Koop
Kostümbild Kiki de Kock


Besetzung

DraculaHans Neblung,
(Marc Schlapp)

Adriana
Sandra
Nina Janke,
(Saskia Dreyer)

LorraineVanessa Wilcek,
(Verena Raab)

ScapidoThomas Christ,
(Thomas Schirano)

StevenAndré Sultan-Sade
NickStefan Stara
PriesterThomas Schirano
MönchMarc Schlapp
NymphenTina Podstawa
Tammy Sperlich
Lilian Wilhelm
EnsembleJanna Blaurock
Stefanie Derner
Saskia Dreyer
Verena Raab
Lars Rindelaub
Tim Schulz
Marc Uljen



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


28608
Solide Leistung mit Abstrichen

31.07.2010 - zum Stück:
das Musical selbst folgt dem klasischen 3-Akter. Die Musik dazu hat 2,3 Highlights, sonst eher "Zwischenmusik" und Reprisen. Ein Wlethit ist dieses Musical sicher nicht, aber für einen unterhaltsamen Abend reicht es allemal. Die Musik ist eingängig und passt sich den jeweiligen Zeitepochen durch wechselnde musikalische Stile an.

Band:
Die Band hat die Musik ohne höhrbare Patzer gut auf die Bühne gebracht. Solide Arbeit.

Darsteller:
Die Darsteller waren durchweg gut bis sehr gut. Der Text war fast immer gut verständlich. Selbst der große Chor konnte textlich gut verstanden werden.
Die Solisten waren vernünftig auf ihre Rolle angepasst gewählt.
An den Darstellern gibt es eigentlcih nichts zu meckern.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Darsteller trotz einetzendem Regen weitergespielt haben und sich nichts anmerken ließen.
Erst als die Vorstellung vor dem Pausenfinale kurz unterbrochen werden musste, um die Bühne trocken zu wischen, erkannte man, wieviel Wasser doch heruntergekommen war. Top.
Hier geht auch ein Lob an den Veranstalter, de rnicht bei der ersten Regenwolke das ganze absagt udn trotzdem Geld kassiert, wie so manch anderes Freilichttheater.

Bühne:
Das Bühnenbild war modern und schlicht gehalten. Dies war auch gut so, denn jegliche ausgeschmückte Bühne hätte sich wohl mit dem realen Schloshintertergrund nicht vertragen. Das Schloss samt Balkon, Türen und Fenstern wurde gut in das Stück integriert.

Tontechnik:
Fast durchgehend verstanden es die Tontechniker Band und Gesang passend abzumischen (Verhältnis). Der Text der Darsteller war gut verständlich. Alles in allem war es nicht zu laut.

Lichttechnik:
Hier kommt der erste richtige Mangel. Bereits zu Beginn des ersten Aktes (16. Jhd.) waren die Kirchenkulissen mit farblich wechselnden Neon-Licht-Schläuchen umrandet. Hintergründe und Kulissen wurden in stetig wechselnden knallbunten Farben angestrahlt.
Dies war für diese Zeit nicht nur unpassend (hier hätte neutrales Licht oder Feuer oder,... besser gewirkt) sondenr man hatte sich damit auch die Steigerung für den 3. Akt weggenommen.
Eine wirklich merkliche Veränderung zum jahr 2010 konnte dann nicht mehr erreicht werden, da sämtliche Effekte vorher schon verbraucht waren. Gerade hier hätte man aber auftrumpfen können. Ebenso wurde das Casinofeeling nicht spürbar.
Zu guter Letzt, war es für die Zuschauer kaum nachvollziehbar, an was Dracula nunendlich starb. Dass Licht in den Raum strömte, war nicht mehr zu erkennen. Dies hätte man richtig toll umsetzen können.

Regie:
Die Auf-und Abgänge waren durchdacht und meist nachvollziehbar. Manche Aktionen waren zwar nicht immer gleich verständlich, doch die grobe Handlung war begreiflich.
Bis auf den Schluss war alles gut verständlich. Hier konnte das Finale nicht mehr trumpfen. Das Pausenfinale hatte mehr "Feuer" als das reale Finale. Ebenso wurde die Todesursache Draculas nicht sauber genug herausgearbeitet. Hatte man sich vorher nicht mit der Geschichte vertraut gemacht, merkte man, dass der der bisher nie sterben konnte, tot war, nur warum?
Ebenso merkwürdig war die Rolle des Narren, Diener Arztes. Dieser begleitete Dracula Jahrhundertelang, nahm immer neue Rollen an, um isch der Zeit anzupassen. Man ging, auf Grund von mehr als 400 Jahrne Lebenszeit, daon aus, dass er wohl auch ein Vampit sei wie der Rest des Gefolges. Doch erstaunlichwerweise konnte er erschossen werden. Diese Unlogik wurde bis zum Schluss des Stückes nicht aufgelöst.

Trotz einiger kleiner Mängel / Haken war das ganze eine solide Leistung. Besonderen Respekt gilt den Darstellern.
Ein Weltmusical in EnSuite Fassung / Ausstattung darf man nicht erwarten. Einen schönen Unterhaltsamen Abend aber allemal. Und durch die Überdachung der Zuschauer macht das Freilicht-Theater in Ettlingen nochmal mehr Spaß.

Count Krolock (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


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