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Off-Broadway-Revue

Closer Than Ever

Es ist nicht so einfach


Die 1989 uraufgeführte Revue brachte es am Off-Broadway auf 312 Vorstellungen und erlebte seitdem viele Inszenierungen in den Vereinigten Staaten. Vier Darsteller schlüpfen in zahlreiche Rollen, um viele kleine Episoden rund um die Themen Liebe und Beziehung zu spielen. Zum Ensemble gehören Stephanie Tschöppe ("Mamma Mia"), Theodor Reichardt ("König der Löwen") sowie Michael Schüler ("Robin Hood").

(Text: mr)

Premiere:03.04.2010
Letzte bekannte Aufführung:18.04.2010


Musicalrevue von Richard Maltby Jr., David Shire und Stephen Scott Smith


Erster Akt:
Der Raum ist dunkel. Das Licht geht an, und 4 Personen stehen vor offenen Türen. ("Türen") Sie sind modern, zeitlos, urban, trendy, kultiviert, verloren und vor Ehrfurcht ergriffen von den überwältigenden Möglichkeiten, die vor ihnen liegen.
Das Leben und vor allem die Liebe können ganz schön kompliziert sein. ("Sie liebt mich nicht")
Ein Mann möchte die Beziehung zu seiner Freundin beenden und packt dies in schmeichelnde Worte, doch seine Ex hat gleich eine kurze und bündige Antwort parat. ("Du wärst so gern mein Freund?")
Wenn Liebe nicht erwidert wird, wird selbst der stärkste Mann zum hilflosen Wesen. ("Warum nur?")
Nach unsäglich schlechten Beziehungen beschliesst eine Zoologin, es der Tierwelt gleich zu tun - sie klärt uns auf, wie die Männer dort benutzt werden, und zwar um Nachkommen zu zeugen und sonst nichts. ("Der Bär, der Tiger, der Maulwurf und der Aal")
Die Geborgenheit die hinter manchen Türen auf uns wartet, gibt uns ein Gefühl von unendlicher Wärme. ("Wie ein Baby")
Eine scheinbar ruhige, scheue und unauffällige Dame hat ein kleines schmutziges Geheimnis, welches sie mit uns teilen möchte... Aber sie sagt kein Wort. ("Frau Spatz")
Türen aus längst vergangener und ruhiger Zeit erinnern daran, dass uns nicht jeder Fortschritt glücklich macht. ("An die Hintergrundmusik")
Die Sehnsucht nach Dingen, die unser Leben verändern können, lassen einen Mann davon erzählen, dass er sich im Leben trotzdem richtig entschieden hat. ("Einer der Guten")
Der Jugendwahn macht es fast zur Pflicht, sich dem Sport und der Fitness hinzugeben, auch wenn es schmerzhaft und qualvoll ist, da nur das Endergebnis zählt. ("Es ist das Beste")
In einer bittersüßen Geschichte erzählt uns eine Frau über ihr bisher gelebtes Leben, ohne sich dabei zu beschweren. ("Lebensgeschichte")
Türen öffnen und schließen sich, mal sind es richtige und mal falsche Entscheidungen. Wir erleben gute und schlechte Zeiten. Höhen und Tiefen in der Liebe und im Leben lassen uns trotz der Ungewissheit hoffnungsvoll und mit erhobenem Haupt vorwärts schreiten. ("Bald schon / Ich will nicht zurück")


Zweiter Akt:
Im zweiten Akt werden wir weiterhin durch allerlei Türen geschleust, wir treffen drei Collegefreunde, die zusammen aufgewachsen sind und sich mit der Zeit immer mehr voneinander entfernt haben, sie versuchen jedoch, ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten. ("Drei Freunde")
Ein auf der Karriereleiter emporstrebendes Ehepaar hat Probleme, Job und Kinder unter einen Hut zu bringen. ("Fandango")
Ein anderes Paar wiederum merkt, dass die Beziehung sich dem Ende zuneigt, da er nie für sie da ist, und es leider keinen Weg zurück gibt. ("Da")
Die Midlifecrisis lässt eine Frau rastlos erscheinen, doch sie findet Ruhe und Frieden in Ihrer eigenen kleinen Welt. ("Alltag")
Türen voller Hoffnung öffnen sich bei einem Paar, welches es wagt, ein zweites Mal zu heiraten... mit einem sehr amüsanten Eheversprechen. ("Ein etwas anderes Hochzeitslied")
Mit großem Stolz und voller Freude zollt ein Mann seinem ehrwürdigen Vater Kredit, da dieser ihm die Liebe zur Musik und die Liebe zum Leben beigebracht hat ("Denn ich sing"), während eine Frau mit einer jazzigen Scateinlage ihrem basspielenden Freund den Hof macht. ("Gut im Spiel")
Weiterführende Türen zeigen, dass das Altern unaufhaltsam ist. All das Ungewisse und die Angst, die vor uns liegt, lassen uns trotzdem weiter vorwärts marschieren. ("Der Marsch der Zeit")
Die Verbindung der Generationen und der Kreis des Lebens wird hier von den Herren der Schöpfung erzählt...("Väter von Vätern"), während die Damen die bleibenden und auch schwindenden Schmerzen der Liebe miteinander teilen. ("Es ist nicht so einfach / All das kenn ich schon")
Letztendlich wurden auch Türen geöffnet, die die Erwartungen erfüllten. Die ein Licht auf die Hoffnung, die Freuden und auch auf die Schmerzen und Niederlagen, welche uns durch andere Türen widerfuhren, warfen.
Ob nun geöffnet oder geschlossen... Wenn wir durch diese Türen gehen, dann können wir sagen: "Wir haben so vieles überwunden, haben uns dann doch gefunden, immer noch stärker, immer noch klarer, ich rücke noch näher... zu dir!"

(Text: Veranstalter)




Verwandte Themen:
News: Premiere von "Closer Than Ever" verschoben (11.11.2009)



Kreativteam

Regie Michael Schüler
Michael Wallfass


Besetzung

Frau 1 Lillemor Spitzer
Victoria Fleer
Frau 2 Stephanie Tschöppe
Roimata Templeton
Mann 1 Theodor Reichardt
Mann 2 Michael Schüler
Pianist
Mann 3
Boris Leibold
Bassist Michal Budnik
Christian Niehues



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28423
Nicht entgehen lassen...

12.04.2010 - ... sollte man sich dieses phantastische Musical. Mit minimalistischer Ausstattung gelingt es den Darstellern den ganzen Abend lang dem Zuschauer die Geschichten des Lebens nahe zu bringen. Und mit Nahe ist auch wirklich Nahe gemeint, denn sie haben mich zum Lachen und Weinen gebracht. Die schönen Stimmen im harmonischen Satzgesang taten ihr übriges. Das 2-Mann-Orchester wurde mit eingebunden und war so "mittendrin und nicht nur dabei", was das Ganze noch runder machte. Neben der wundervollen Musik waren auch die großartigen Texte von Nina Schneider ein Highlight des Abends - und sie waren zu 95% gut zu verstehen - und das unverstärkt. Das hat man bei vielen Großproduktionen noch nicht mal verstärkt. Ich werde mir das Stück auf alle Fälle nochmals anschauen und hoffe, dass noch viele weitere Hamburger dieses Kleinode in der Marschnerstraße entdecken. Das Stück hat es verdient!

flamingoHH (erste Bewertung)


28420
Unbedingt hin!

12.04.2010 - Es ist sicherlich sehr deprimierend für die großartigen Darsteller vor nur ca. 30 Zuschauern zu spielen. Und das haben sie und die gesamte Produktion einfach nicht verdient!
Wunderbare Musik, Komik und schöne Stimmen ohne Verstärkung; dazu eine feine musikalische 2-Mann-Begleitung und Eintrittspreise um 20 €. Was will man mehr?!
Also, bitte unterstützt dieses Projekt, damit noch weiteres so schönes folgen kann.

Hardy (28 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


28397
Unterhaltsamer Musicalabend in gemütlicher Atmosphäre

04.04.2010 - Ein Bassist, ein Pianist, 2 Sänger und 2 Sängerinnen, 4 weiße Türen, 4 schwarze Stühle. Auf den ersten Blick recht wenig für ein abendfüllendes Musical, doch langweilig wird es nie! Alle 4 Darsteller/innen und sogar die beiden Musiker schlüpfen in immer wieder neue Rollen und überzeugen nicht nur gesanglich, sondern vor allem auch schauspielerisch. „Türen“, der wohl bekannteste Song aus dem Musical, zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück. So schlicht wie die Musik ist die Kleidung der Akteure, doch auch die Einfachheit hat ihren Reiz. Ob im Duett, Terzett oder Quartett: Die Stimmen der Sänger klingen sehr harmonisch zusammen. Mal lustig, mal traurig, mal tragisch, mal komisch zeigt das Stück die Höhen und Tiefen des Lebens und regt durchaus zum Nachdenken an. Jeder wird sich in einer der Szenen wiedererkennen, mit einem der Charaktere identifizieren können. Ganz wunderbar passt das Kammermusical in das kleine Theater an der Marschnerstrasse mit dem roten Samtvorhang. Ein charmantes Episodenstück in gemütlicher Atmosphäre, das einen unterhaltsamen Abend verspricht und zeigt, dass man auch mit wenigen Mitteln so einiges auf die Bühne stellen kann!

clickcat (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


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