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Komödie

Success!­

Ein Päckchen nach Timbuktu


Das neue Musical eines talentierten jungen Kreativteams unterhält blendend durch seine lustige Handlung und nette Melodien. Eine kleine, aber feine Show mit Herz, die gerade zur Vorweihnachtszeit perfekt ins Kölner Kult-Theater "Gloria" passt.

(Text: Andreas Haider)


Die naive Lilly bekommt jedes Jahr zu Weihnachten ein Päckchen voller unbrauchbarer Geschenke von ihrer Tante Irene aus Timbuktu. Mit ihrer Freundin Monique teilt sie nicht nur die Wohnung, sondern auch die Vorliebe für den Schauspieler und Sänger Chris di Pomodoro. Ihr trotteliger Nachbar Thorben, der schon lange in Lilly verliebt ist, ermöglicht es ihr, ihren Star persönlich kennenzulernen, indem er ihr Backstagepässe für dessen Konzert organisiert. Als plötzlich mehrere berühmte Schauspielerinnen aus dem Umfeld von Chris spurlos verschwinden, muss sich dieser zu seinem Schutz verstecken und quartiert sich bei den Mädels ein. Doch auch Chris hat ein dunkles Geheimnis, dem Lilly und Monique mit der Hilfe von Thorben auf die Spur kommen. Dabei stellen sie fest, dass die Geschenke von Tante Irene doch nützlich sein können, und schließlich schicken sie ihr ein Päckchen zurück, das ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk enthält.
Die Komödie will keine anspruchsvolle Unterhaltung bieten, sondern das Publikum zum Lachen bringen, was am Premierenabend auch durchaus gelungen ist.
Buch und Musik stammen von Heiko A. Neher, der sich durch sein erstes Musical "Caspar Hauser" im letzten Jahr bereits einen Namen gemacht hat. Die Charaktere in "Success" nehmen sich selbst nicht ernst. Sie sind zwar etwas überzogen und stereotypisch angelegt, aber durch ihre natürlichen Alltagsdialoge wirken sie realistisch genug, so dass man sich als Zuschauer mit ihnen identifizieren kann. Generell sind die Dialoge frech und enthalten gelungene, zum Teil zweideutige Pointen.
Besonders amüsant ist auch das plötzliche Auftauchen von "Horrorelementen" in der Handlung. Mit diesem unerwarteten Kontrast rechnet man als Zuschauer nicht, da sich die Geschichte zuvor nur in der heilen und bunten WG-Welt abspielt.
Freunde des schwarzen Humors kommen besonders gegen Ende des Stücks sicherlich auf ihre Kosten.
Die Songs sind vom Stil her eher im leichten Popbereich anzusiedeln. Klingen im ersten Akt noch viele der Melodien ähnlich, so bemerkt man durch die Reprise-Sequenzen im zweiten Akt, dass man sie dennoch in positiver Erinnerung hat. Musikalisch überzeugen vor allem Lillys schöne Balladen "Der Prinz aus dem Schuhkarton" und "Er allein", wobei die fetzigen und lustigen Nummern von Chris beim Publikum besonders gut ankommen.
Die Songtexte klingen teilweise recht plump. Beispielsweise singen Lilly und Thorben im finalen romantischen Liebesduett: "Du bist mein Zimtstern ? du bist mein Zellkern ? du machst mich wach wie 15 Tassen Kaffee." Im Ganzen gesehen sind es aber genau solche Zeilen, die hervorragend zum Stück passen, indem sie die Charaktere liebenswerter machen, und den Songs ihren individuelle Charme verleihen.
Das Theater bietet zwar eine intime Atmosphäre, hat jedoch nur beschränkte technische Möglichkeiten. So wird zu Halbplaybacks gesungen, und die Bühnenausstattung fällt zwar farbenfroh, aber recht einfach aus. Dennoch holt Jungregisseur Christoph Bietz das beste heraus, indem er zum Beispiel bei manchen Songs Schnappschüsse an die Wand projizieren lässt, die die Phantasie der singenden Person darstellen. Gleichzeitig werden auf diese Weise einige sehr kitschig klingenden Textzeilen parodiert. Außerdem bezieht Bietz das Publikum mit ein, wenn die beiden Darstellerinnen von der Bühne steigen und in der ersten Reihe Platz nehmen, so dass man als Zuschauer plötzlich gemeinsam mit Lilly und Monique im Konzert von Chris di Pomodoro sitzt.
Alle vier Darsteller haben bereits Erfahrungen in Großproduktionen wie "Jekyll & Hyde" und "Tanz der Vampire" gesammelt, jedoch bisher nur als Zweitbesetzungen. Bei "Success" beweisen sie ihr Talent. Jessie Roggemann spielt die brave, unschuldige Lilly. Ihre komödiantische Seite wird besonders bei ihren ersten Begegnungen mit Chris deutlich, demgegenüber sie sich völlig verkrampft und ehrfürchtig verhält. Wer Jessie schon als Prostituierte Lucy in "Jekyll&Hyde" gesehen hat, der wird von ihrer Vielseitigkeit begeistert sein, denn die beiden Rollen könnten nicht konträrer sein. Das Mitleid des Publikums ist sofort auf der Seite von Christoph Trauth, wenn er als spießiger Thorben wiederholt vergeblich versucht, an Lilly heranzukommen.
Karin Germann überzeugt als freche Monique, die davon träumt, selbst ein Star zu sein, genauso wie Martin Bacher als selbstverliebter, schleimiger Star Chris, der optisch perfekt zwischen seine beiden Showgirls passt. Nicht zu vergessen: die Stimme der Schauspielerin Hella von Sinnen als Tante Irene, die per Brief ihre Weihnachtsgeschenke kommentiert.

(Text: ah)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


15 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Super lustig!

31.12.2009 - Hat super Spaß gemacht, vor allen Dingen die beiden männlichen Darsteller sind einfach klasse in ihren Rollen! Klasse Komik in dem Stück - gerne nochmal! :-)

Bubbles


Vergnügen pur!

31.12.2009 - Heiko A. Neher ist mit "Success! - Ein Päckchen nach Timbuktu" wirklich ein kleiner Geniestreich gelungen:Das Stück bietet perfekte Unterhaltung - und das auch noch mit Hintersinn!
Eine ausführliche Kritik gibt es auf www.musicals-unlimited.net zu lesen.

cbp


Schräg und witzig

13.12.2003 - Ich hatte das Glück, in der (vorerst) letzten Show dabeigewesen zu sein. Das Musical ist einfach Klasse, es kommt keine Langeweile auf. Die Lieder sind witzig und gut, die Darsteller waren echt toll (besonders wenn man bedenkt, dass Karin Germann am Tag vorher mit einer Lebensmittelvergiftung von der Bühne musste) und zeigten super schauspielerisches Talent gepaart mit tollen Stimmen.
Ich hoffe, dass es weitere Aufführungen gibt, ich werde dann da sein ...

riggie56


Na ja

05.12.2003 - Nette Show aber noch lange nicht der Renner!

Meg


Tolle Musik - unterschiedliche Darsteller

04.12.2003 - Tolle, witzige Show mit klasse Musik voller Ohrwürmer. Martin Bacher und Christoph Trauth sind in ihren Rollen einfach traumhaft besetzt. Nur bei der Besetzung der beiden Frauenrollen scheint dem Regisseur scheint der Regisseur kein wirklich glückliches Händchen gehabt zu haben. Das ist manchmal einfach schrill und zu überzogen.
Alles in allem aber macht das Stück richtig Spass und gute Laune.

Linda


Gelungener Abend! Tolle Musik!

19.11.2003 -

Thomas


grottenfurchtbar

17.11.2003 -

sams


Kultig

13.11.2003 - Ganz im Stil von Little Shop of Horrors, Rocky Horror Show oder Eating Raul. Das Stück könnte ein neues Kultstück in Deutschland werden. We love Chris di Pomodoro!

Hannah


sehr gute Unterhaltung

12.11.2003 -

Bobby


Wirklich empfehlenswert

12.11.2003 - Ich habe mir Success! mit zwei Freunden angesehen und muss sagen, dass wir alle total positiv überrascht waren. Von der ersten bis zur letzten Minute haben wir uns einfach köstlich amüsiert. Eine total gelungene Parodie auf Romantic Comedies und den DSDS Wahnsinn mit witzigen, zum Teil bissigen Texten. Auch die Musik hat uns besonders im zweiten Akt mitgerissen. Songs wie "Jenseits der Moral", "Morden für Lilly" oder "Ein Päckchen nach Timbuktu" sind mir noch bis heute im Ohr und ich würde mir wünschen, die Musik ganz schnell ine meinen CD Player einlegen zu können.
Auch von den vier Darstellern waren wir restlos begeistert. Man hat die immense Spielfreude gemerkt und das Talent für Timimg und Komik.
Auf jeden Fall finden wir es alle genial, dass es immer mehr Mut in Deutschland gibt, eigene Produktionen herauszubringen und wir hoffen, dass dieser Mut auch belohnt wird.
Leider scheint ja in Deutschland immer wieder die Tendenz da zu sein, alles was neu, unbekannt, jung ist, niederzuschreiben - im Gegensatz zu den U.S.A., wo solche Produktionen ganz anders aufgenommen werden.
Zumindest ist es Success zu wünschen, dass es sein Publikum findet und ein weiterer Schritt zu Musicals made in Germany ist.

Andy


Äußerst Amüsant

11.11.2003 - Ich habe mich selten so köstlich amüsiert wie in diesem Stück. Alle vier Darsteller haben eine absolut phänomenale Leistung auf der Bühne gegeben, so dass man kleine Schwächen des Stückes getrost übersehen konnte. Und auch die Texte waren zum Teil wirklich genial, wenn auch etwas kitschig. Alles in allem ist "Success" ein kleines, aber sehr feines Stück, was endlich mal etwas frischen Wind bringt!

Angie


Ich fand es enttäuschend

09.11.2003 -

Schorsch


Besser als Jekyll

06.11.2003 - War am Montag bei der Premiere von "Success!" und muss sagen, dass dies im Vergleich zu der Hochglanzproduktion Jekyll & Hyde das eindeutig bessere Musical in Köln ist. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut amüsiert. Ein total witzig skurile Geschichte, tolle Musik mit jeder Menge Ohrwürmern und ein fantastischer Christoph Trauth als Thorben. Nur die beiden Frauen sollten noch etwas an ihrem Gesang arbeiten. Sie fielen etwas zurück in der Produktion, aber alles in allem sehr empfehlenswert.
Ich denke, für die 19 euro, die Success Eintritt kostet, hat man einen wesentlich aufregenderen und unterhaltsameren Abend als die 80 euro für eine Jekyll&Hyde Karte.

Maik


Klein aber fein!

05.11.2003 - Eine super witzige Show, die mir von der ersten bis zur letzen Minute Spass gemacht hat. Auch die Songs (besonders toll waren Jenseits der Moral, Morden für Lilly und Egal was passiert) waren für mich richtige Ohrwürmer. Christoph Trauth als tollpattschiger Thorben ist einfach fantastisch.
Werde auch versuchen die Show nochmal im Dezember nochmals zu sehen.
Hoffentlich gibt es auch eine CD davon!

Franzi


Super Unterhaltung!

04.11.2003 - Habe mich köstlich amüsiert! Super Darsteller und tolle Musik.
Insgesammt ist die Show etwas zu lang geraten (fast drei Stunden). Aber für eine Uraufführung war es wirklich genial!
Ich gehe im Dezember auf jeden Fall nochmals hin!

Maria


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