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Klassiker

Cabaret

Bloß nichts Mama sagen!


Diese sauber und geradlinig gearbeitete Inszenierung ist eine runde Sache mit einer sehr guten Besetzung und ansprechendem Bühnenbild - allein deshalb dürfte sie ihr Publikum finden. Doch unnötigerweise ist sie bieder und in manchen Szenen langatmig geworden...

(Text: Tobias Höfling)


Irgendwie sind alle Aspekte da, die man von diesem Stück erwartet: Glamour, zwei tragische Liebesbeziehungen und das mulmige Gefühl des aufkeimenden Nationalsozialismus. Doch wirklich intensiv ist keine der Emotionen, die da von der Bühne kommen - man nimmt sie halt wahr. Bei "Der morgige Tag ist mein" gibt es gar Gekicher im Publikum, weil man diesen fanatischen Patriotismus nicht so richtig ernst nehmen kann.
Darunter leiden auch die Figuren, die alle ein bißchen schrullig, ein bißchen tragisch und ein bißchen verliebt sind; am ärgsten trifft es Andreas Zaron als "Conferencier": Zaron ist ein Vollblut-Schauspieler, der von Talent nur so sprüht, aber er agiert weder dämonisch noch schmierig genug, um die Rolle wirklich interessant zu machen. Asita Djavadi als "Sally" und Ben Zimmermann als "Cliff" haben da einen besseren Stand: Sie beeindruckt mit starker Stimme und elegantem Tanz, er versprüht Charm und glänzt mit leidenschaftlichem, tiefgreifendem Spiel. Johanna Hanke (Frl. Schneider) und Berthold Korner (Herr Schultz) spielen das alternde Liebespaar nicht nur - sie sind es und schaffen immer wieder bewegende Momente.
Das sowohl tänzerisch als auch gesanglich voll zufriedenstellende Ensemble tanzt die manchmal mitreissenden manchmal etwas zu braven Choreographien (Klaus Seiffert; auch Regie) präzise und engagiert. Barbara Krott hat schöne Kostüme und ein Bühnenbild geschaffen, das schnelle Umbauten komfortabel ermöglicht und realistische Schauplätze schafft.
Gerade weil so viel stimmt, fragt man sich, wieso z.B. Cliffs homosexuelle Neigungen völlig unter den Teppich gekehrt wurden (Stuttgart hätte sowas bestimmt verkraftet) und die Charaktere nicht ein bißchen kantiger sein durften. Dann wäre die Inszenierung ein Hit geworden - so ist sie immer noch gut, aber etwas zu harmlos.

(Text: th)






Kreativteam

Musikalische Leitung Sylvio Zondler
Inszenierung Klaus Seiffert
Choregraphie Klaus Seiffert
Mario Mariano
Ausstattung Barbara Krott


Besetzung

Conferencier Andreas Zaron
Sally Bowles Asita Djavadi
Cliff Bradshaw Ben Zimmermann
Herr Schulz Berthold Korner
Frl. Schneider Johanna Hanke
Ernst Ludwig Nils Weyland
Ensemble Katja Hentschel
Melanie Döhler
Annic-Barbara Fenske
Stefanie Krüll
Stefanie Schwendy
Silke Muriel Fischer
Thomas Harke
Mario Mariano



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


680
Willkommen Benvienue Welcome...

31.12.2009 - Eine Cabaret Inszenierung ganz ohne übertriebenen Glamour aber auch mit manchen Überraschungen.

Sauber von allen Beteiligten gespielt und besonders gesungen. Einige Figuren bleiben flacher als im Film andere haben dagegen eine besondere Präsenz. Das Bühnenbild sehr stimmungsvoll und durch die Bühne in der Bühne lassen sich viele schöne Bilder kreiren.

Besonders Eindrucksvoll im etwas schweren und langatmigen zweiten Akt die Szene in dem der Conferencier und 3 Balletmädchen auf dem Trapes das Hakenkreuz andeuten. Die Zeiten ändern sich und als dann die Beteiligten noch einmal über Bradshaw auf der brücke über der Stadt an ihm vorbeiziehen befällt einen schon so manches Gefühl. Eine wirklich gelungene Aufführung mit einer großartigen Sally Bowles und einem herrvoragendem Orchester.

musicals


851
Leider eine große Enttäuschung...

20.01.2004 - Wie so oft wären alle Voraussetzungen für eine anregende Inszenierung gegeben.
Dann fragt man sich, wie konnte der Regisseur so oberflächlich und uninspiriert inszenieren??
Bei der besuchten Vortellung wurde die Rolle des M.C. von der Zweitbesetzung gegeben. Man hat ihn leider überhaupt nicht verstanden, noch besaß er irgendetwas Charismatisches. Eine gänzliche Fehlbesetzung!
Die anderen Darsteller schienen in ihren Figuren vom Regisseur allein gelassen.
Als Zuschauer interessiert es nicht, ob die Kit Kat Girls eine Doppeldrehung hinbekommen...etc...
Man will Typen, Charaktere, Geschichten sehen.
Mehr szenische Arbeit wäre gut gewesen.
Allein Ben Zimmermann als Cliff konnte positiv auf sich aufmerksam machen.

Ein braves Cabaret, das schnell langweilt.

Agent


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