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Gothic-Musical

Jekyll & Hyde

Dies ist die Stunde...


Wissenschaftler Dr. Jekyll will das Gute vom Bösen trennen - das Selbst-Experiment gelingt, aber das Böse gewinnt die Überhand. Frank Wildhorns düsterer Musical-Thriller, hier in einer Inszenierung von Iris Limbarth.

(Text: cl)

Premiere:09.04.2010
Letzte bekannte Aufführung:30.12.2010


Die moderne Wissenschaft begibt sich immer öfter in Grenzbereiche, in denen niemand mehr vorhersagen kann, ob die Ergebnisse Segen oder Fluch für die Menschheit bringen. Dr. Henry Jekyll, ein begabter Arzt und Forscher, der kurz vor seiner Hochzeit steht, meint einen Menschheitstraum erfüllen zu können: „Jeder von uns ist die Verkörperung von zwei klar unterscheidbaren gegensätzlichen Kräften: gute und böse, die in uns um die Vorherrschaft kämpfen. Wenn wir nun diese beiden Kräfte trennen könnten, wäre es möglich, das Böse zu kontrollieren, letztlich zu eliminieren und die Menschheit davon zu befreien.“ Doch der Vorstand seines Hospitals untersagt die Versuche an Patienten. Jekyll, überzeugt davon, auf dem richtigen Weg zu sein, beginnt daher den Selbstversuch. Doch der gerät außer Kontrolle. Das Böse – Mr. Hyde – beginnt, ein Eigenleben zu führen. Die Leben anderer löscht er brutal aus. Auch die Prostituierte Lucy, die ihn die Abgründe seiner Seele erkennen lässt, kann ihn nicht retten. Das Böse kann doch nur der Tod besiegen.
Die Autoren entnahmen dem über 100 Jahre alten, berühmten Doppelgänger-Roman von Robert Louis Stevenson einige der wichtigsten Motive und machten daraus ein aktuelles Stück lebendigen Musiktheaters. Frank Wildhorn ist der erste Komponist nach George Gershwin, von dem gleichzeitig drei Inszenierungen am Broadway liefen. Allein sein 1990 uraufgeführtes Musical „Jekyll & Hyde“, in dem sich romantische Lieder wie „This Is The Moment“ und „Once Upon A Dream“ mit rockigen Songs abwechseln, erlebte dort mehr als 1500 Aufführungen!

Musical von Frank Wildhorn
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden
Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse
Musik von Frank Wildhorn
Orchestrierung von Kim Scharnberg
Arrangements von Jason Howland
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

(Text: Theater)






Kreativteam

Musikalische Leitung Mathias Mönius
Inszenierung und Choreographie Iris Limbarth
Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme Elisabeth Stolze-Bley
Choreinstudierung Daniel Mayr


Besetzung

Henry Jekyll/Edward Hyde Daniel Eriksson
Lisa Corinna Ellwanger
Lucy Femke Soetenga
Nina Vlaovic
Gabriel John Utterson Anton Leiß-Huber
Sir Danvers Carew Thomas Kohl
Lady Beaconsfield Brigitte Roth
Der Bischof von Basingstoke
Pfarrer
Daniel Coninx
Lord Savage Toni Burkhardt
General Lord Glossop Michael Schober
Sir Archibald Proops Jens Bauer
Simon Stride Abraham Singer
Nelly Anja Daniela Wagner
Spider Marvin Scott
Poole Ingolf Faber



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


5 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28890
Bravo! Der Besuch hat sich sehr gelohnt!

01.01.2011 - Ich hatte es noch geschafft einen Platz für die letzte Vorstellung in Nordhausen zu bekommen. Der Weg dorthin hat sich nach meinem Theaterbesuch auf jeden Fall gut bezahlt gemacht. Ich kann mich dementsprechend meinen Vorrednern nur anschließen. Eine gute Inszenierung mit Spannung und auch neuen Ideen, wovon es ruhig mehr hätte geben können, aber war nicht weiter schlimm. Manche Choreografien waren auch etwas naja. Aber sonst, vor allem musikalisch und darstellerisch war die Aufführung erste Sahne. Ich denke das Stadttheater konnte sich da ein wahres Traumcast für die Hauptpartien zusammenstellen. Die drei Hauptdarsteller harmonieren so wundervoll zusammen. Daniel Eriksson, der mir vorher unbekannt war, hat mich vollends überzeugt. Stimmlich brillierte er in "Dies ist die Stunde" und der finalen "Konfrontation". Auch das Damenduo war hervorragend zu bewundern. Die stimmgewaltige Femke Soetenga heizte schon mit ihrer Auftrittsnummer "Männer ran" richtig auf um später in ihren Solis große Emotionen zu zeigen. Auch ihr Duett mit Corinna Ellwanger habe ich selten so schön gehört. Vor allen auch, weil beide sich perfekt ergänzen. Corinna Ellwanger als Lisa ist wohl die beste Lisa/Emma, die ich bisher sehen durfte. Frech und mit klarer Stimme erfüllt sie den sonst so blassen Frauenpart. Auch die weiteren Rollen fand ich gut besetzt. Das Ballett bekam auch verdiente Einsätze. Ingesamt war ich also wirklich beeindruckt und ich komme gern wieder nach Nordhausen, nach dieser tollen Show. Schade, dass es die letzte Vorstellung war.

Jekyll/Hyde (16 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


28722
Hut ab!

01.11.2010 - Eine Zeitreise ins London des 19. Jahrhunderts, das ist es was den Zuschauer bei Iris Limbarths Inszenierung von Jekyll & Hyde, am Nordhäuser Theater erwartet.
Schon im Zuschauerraum wurde man von chemischen Formeln, die auf eine Art dunkle Leinwand projeziert wurden, dort geheimnisvoll und geräuschlos herunterliefen, begrüßt. Das zieht die Blicke der Zuschauer, noch bevor das Stück überhaupt angefangen hat, auf die Bühne und schürte nur meine Vorfreude auf das bevorstehende Musical. Der Abend, der uns anschließend geboten wurde, übertraf meine nicht gerade niedrigen Erwartungen um ein Vielfaches. Ein großes Lob an alle Beteiligten dieser Produktion! Vom „gut dosierten“, keineswegs überladenen Bühnenbild (Wolfgang Kurima Rauschning), was mir trotzdem noch Raum für eigene Interpretationen gab, über spannende Lichteffekte, bis hin zu den zeitgenössischen, auf die Rollen perfekt abgestimmten Kostüme (Elisabeth Stolze – Bley), einer klasse Orchesterleistung unter der Leitung von Mathias Mönius und einem herausragendem Cast (sowohl Sänger, also auch Tänzer).
Als Dr. Jekyll/ Mr. Hyde stand der Schwede Daniel Eriksson auf der Bühne und legte eine grandiose, beeindruckende Leistung ab. Die Darstellung des Henry Jekyll, verzweifelt und letztendlich zerbrochen, im Zwiespalt zwischen seiner Forschung und den Prinzipien der londoner Gesellschaft, war erstklassig gespielt und gesungen! Ein besonderes Paradebeispiel hierfür war für mich Erikssons „Dies ist die Stunde“, bei dem ich ihm wirklich jeden Satz abkaufte – Euphorie, dies ist SEINE Stunde, SEINE Chance, SEINEN Traum zu erfüllen. Dann eine mitreißende Transformation und vor mir erhebt sich derselbe Darsteller in einer völlig anderen Rolle – als Edward Hyde. Genauso glaubhaft wie vorher als Dr. Jekyll, brilliert Daniel Eriksson nun als der skrupellose, ekelhafte Edward Hyde. Seine Haltung, Stimme und Ausstrahlung erwecken nun kein Mitgefühl mehr, sondern jagen mir einen Schauer über den Rücken. Und trotzdem sind die Blicke der Zuschauer wie gefesselt, während Hyde als mordlustige Kreatur ganz London in Angst und Schrecken versetzt. Ein Knüller schlechthin war für mich unter anderem „Welch‘ Gefühl so lebendig zu sein“, denn der Schlusston, den Daniel Eriksson da raushaut, der war schlichtweg saugut, echt genial! Erikssons ausgezeichnete schauspielerische und gesangliche Qualitäten zeigten sich dann erneut im Titel „Konfrontation“, in dem der Kampf der beiden Seelen – dem immer stärker werdenden Mr. Hyde und dem verzweifelten, aber Hoffnung schöpfenden Dr. Jekyll – dargestellt wird. In einer Sekunde zur nächsten wechselte Eriksson von Jekyll zu Hyde und wieder zurück, total glaubhaft und den Zuschauer fesselnd/mitreißend gespielt – eine echte Glanzleistung. Er lebte seine Rollen!
Auch Femke Soetenga in ihrer Rolle als die Prostituierte Lucy Harris war einfach herausragend! Sie gab ihrer Rolle eine Seele und man konnte nicht anders als Mitleid für Lucy zu empfinden, welche Tag für Tag am Existenzminimum lebt und der nichts als ihre Träume bleiben. Sehr treffend wird Lucys Lage, so wie die der anderen Mädchen der „Roten Ratte“ im Titel „Mädchen der Nacht“. Dies ist eines meiner Lieblingslieder des Musicals und ich habe ich sehr gefreut, dass es nicht herausgestrichen wurde. Femke Soetenga als Lucy und Anja Daniela Wagner als Mutterfigur der „Roten Ratte“ Nelly, sowie das nordhäuser Chorensemble haben mich berührt und mit den „Mädchen der Nacht“ mitfühlen lassen. Große Klasse! Auch bei „Jemand wie du“ oder „Ein neues Leben“ (beides herausragend gesungen!) schafft es Femke Soetenga die Gefühle der Lucy treffend zu übermitteln, ob nun, weil sie sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt oder davon träumt ein neues Leben außerhalb des Bordells zu beginnen. Wunderschön gesungen und gespielt, trifft sie damit mitten in die Herzen der Zuschauer. Man vergisst seine eigenen Sorgen und fühlt nur noch mit der Person Lucy, die nicht mehr die Figur aus einem Musical ist, sondern zum Menschen wird. Trotzdem bleiben Dramatik und Gefühl wohldosiert und damit frei von übertriebenen Geschnulz.
Die Rolle der Lisa Carew, die Verlobte Jekylls, wurde von Corinna Ellwanger verkörpert. Ihre Lisa ist eine taffe, starke Frau, die genau weiß was sie will. Corinna Ellwanger schafft es ihrer Rolle die nötige Tiefe zu verleihen und bringt die Emotionen der verzweifelten Verlobten treffend rüber. Zwar liebt sie ihren Henry über alles, aber die Wesensveränderung und Strapazen, welche dieser durchläuft, bleiben auch ihr nicht gänzlich verborgen. So muss sie ihn immer öfter vor ihrem besorgten Vater Sir Danvers Carew, gespielt von Thomas Kohl, verteidigen. Wie im Titel „Da war einst ein Traum“ deutlich, sorgt sie sich um Henrys Wohl und ihre Beziehung. Sie ahnt nichts von dem außer Kontrolle geratenem Experiment, leidet aber unter dessen Folgen – einem Verlobten der Tag und Nacht in seinem Laboratorium verbringt und dabei immer kränker wird, scheinbar an sich selbst und seiner Arbeit zerbricht. Die Verzweiflung ihm nicht helfen zu können und nicht zu wissen, was dort mit ihrem Henry geschieht, wird von Corinna Ellwanger mit viel Geschick gespielt. So konnte ich Sympathie zu Lisa entwickeln, aber auch Mitleid. Insgesamt fand ich, dass Corinna Ellwanger eine sehr gute gesangliche Leistung abgeliefert hat. Besonders gut gefiel mir ihr Duett mit Femke Soetenga „Nur sein Blick“.
Ein besonderes Lob möchte ich gerne an Alexander Voigt aussprechen, der in der Vorstellung vom 29.10.2010, kurzfristig für Anton Leiß – Huber, als John Utterson einsprang und eine fabelhaften Leistung zeigte. Die Harmonie zwischen Jekyll und Utterson wirkte auf mich sehr stimmig. Schauspielerisch wirkte Alexander Voigt auf mich sehr glaubwürdig, sowie gesangstechnisch stets präsent, was mir besonders im Quartett zwischen Jekyll, Sir Danvers, Lisa und Utterson „Sein Lebenswerk“ äußerst gut gefiel.
Herausgestochen haben für mich außerdem noch Marvin Scott als Zuhälter „Spider“ – sehr fies und einschüchternd gespielt, sowie tolle, kraftvolle Stimme (!) und der von Tobias Joch gespielte Zeitungsjunge, der für sein recht junges Alter (und ohne jegliche Ausbildung) eine fabelhafte gesangliche Leistung ablieferte!
Insgesamt fand ich wirklich alle Rollen perfekt besetzt! Jeder einzelne hat seine Sache super gemacht.
Einzig und allein die Choreografien bzw. deren Umsetzung haben mich manchmal nicht ganz überzeugt. Bei „Schafft die Männer ran“ oder „Mörder“ fand ich sie einfach klasse und vom Ensemble sehr, sehr gut umgesetzt. Bei „Fassade“ wiederum hätte ich mir von einigen Darstellern ein wenig mehr Power bei der Choreoumsetzung gewünscht.
Alles in allem habe ich die Vorstellung mit einem großen „WOW“ verlassen und der Reaktion des Publikums zu entnehmen war ich nicht die einzige, der es so ging – Standing Ovations und Jubelrufe – nicht nur für die Darsteller der größte Dank, sondern auch für das Publikum ein tolles Gefühl (wie man mir später erzählte, sind solche „Applaus- und Jubelorgien“ ;) nach den nordhäuser Jekyllvorstellungen fast schon Normalität – ohne ihnen ihren Wert zu nehmen – was ich sehr toll finde!)
Es bleibt mir nichts anderes über als noch einmal zu sagen: Hut ab! Ein zweites Riesenlob an alle Beteiligten. Mit dieser Inszenierung hat das nordhäuser Theater für mich einen echten Goldgriff gemacht!
Leider wird „Jekyll & Hyde“ in Nordhausen nur noch zweimal gespielt (ist eine Übernahme aus der Spielzeit 2009/2010) und zwar am 19.11.2010 (bis auf ein paar Stehplätze leider schon ausverkauft, glücklich schätze sich der, der noch eine Karte erhaschen konnte) und am 30.12.2010.
Wer also Lust hat dieses Jahr mit einem Musical ausklingen zu lassen, dem lege ich die nordhäuser Inszenierung von „Jekyll & Hyde“ wärmstens ans Herz.
Es war einfach großartig!

Alice (erste Bewertung)


28500
Daniel Eriksson Mania

20.06.2010 - Heute Abend war es endlich soweit und ich konnte mir die Jekyll und Hyde Vorstellung in Nordhausen ansehen. Gerade bin ich immer noch völlig hin von dieser unglaublichen Show und dieser irre geilen Cast. Daniel Eriksson ist Dr.Jekyll genauso wie er Mr.Hyde ist. PHANTASTISCH seine Stimme, seine Darstellung sowie seine Austrahlung. Corinna Ellwanger als seine Verlobte Lisa brilliert mit ihrer reinen Stimme und unschuldigen Austrahlung. Dagegen setzt Nina Vlaovic als Prostituierte den Akzent. Dunkles Timbre - undurchschaubar ihr Charakter - vielschichtig bietet sie dem netten Doktor und dem Sadisten Hyde die Stirn. Thomas Kohl als Sir Danvers mit seriöser Stimme und Spiel ein liebevoller Vater, aber auch kleiner Gegenspieler Jekylls, der diesem Kammerspiel zwischen Tochter und Schwiegersohn die Würze gibt. Anton Leiß-Huber ist John Utterson, ein korrekter Anwalt, der im Finale an seinem "Brudermord" wirklich zu Grunde gehen scheint. Überhaupt war das Finale erschreckend nahegehend. Lisa wirft Utterson einen letzten Blick zu - dann "ist es vorbei nun". Ich hatte Tränen in den Augen. Ein Hoch auf die Darsteller für die ich nichts anders sagen kann als Respekt! Immer wieder gerne. Danke, Danke, Danke für dieses umpustende Erlebnis.

Manitu (3 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


28419
berauschend & überwältigend

11.04.2010 - Chemische Formeln, die an der Bühne "herunterliefen", waren das erste, was ich und fast 500 andere Zuschauer zu Sehen bekamen. Ich war so gespannt auf diesen Abend, war so neugierig auf das, was das Nordhäuser Theater da auf die Beine gestellt hat. Da ich die Musik vorher schon kannte und rauf und runter gehört habe, war das eine völlig neue Erfahrung. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil. Bei Daniel Erikssons Darstellung als Jekyll empfand ich großes Mitgefühl und eine absolute Sympathie für den armen Mann. Bei "der Verwandlung" dann schlug das Ganze plötzlich dramatisch um. Das Äußerliche des schwedischen Musicaldarstellers änderte sich ebenso wie seine Haltung - er war Hyde. Es hat mich umgehauen, wie phantastisch Daniel Eriksson zwei völlig unterschiedliche Personen verkörpern und nebenbei noch mit einer kraftvollen, berührenden Stimme singen konnte. Es gab während der gesamten 3 Stunden langen Aufführung keine Minute, in der die Spannung und die Dramatik verloren gingen. Durchgängig waren meine Sinne auf Trab. Ich habe mitgelitten, mich gegruselt, war erschrocken, ergriffen, traurig, bezaubert und irgendwie magisch angezogen von dem dunklen, grausamen Mr.Hyde. Beachtlich war außerdem Femke Soetengas Darstellung der Lucy. "Komm schafft die Männer ran" und vor allem "Ein neues Leben" (1A mit so viel Gefühl gesungen) zählen zu meinen Favoriten. Die gesamten Rollen waren perfekt besetzt von denn Hauptfiguren Jekyll/Hyde, Lucy & Lisa über Spider (Marvin Scott) bis hin zum Zeitungsjungen (Tobias Joch). Am Liebsten würde ich sofort wieder in dieses Musical gehen - und es wird auch sicher nicht bei einem Besuch bleiben.

Alima (erste Bewertung)


28418
Alter Schwede ...

11.04.2010 - Die Fahrt nach Nordhausen hat sich wieder einmal gelohnt. Und es hat sich gezeigt, für großes Musical braucht man nicht nach Stuttgart oder Wien zu fahren. Die Show mit seinem unglaublichen Haupdarsteller, dem Schweden Daniel Eriksson, hat mich umgepustet. Die lang anhaltenden Standing Ovations hatte sich die Cast und das Orchester wirklich verdient. Jeder Charakter ist mit einem hervorragendem Darsteller besetzt. Femke Soetenga (Lucy), Corinna Ellwanger (Lisa) und eben Daniel Eriksson (Dr. Jekyll) geben alles und berührten mich in jeder einzelnen Nummer. Sie harmonieren perfekt! Das Gremium spielt und singt 1A - der Tod des Bischofs (Daniel Coninx) war DER Schocker vor der Pause. Der zweite Teil war sehr kurzweilig , Dr. Jekyll mordete sich durch London und steigerte sich dermaßen in seine Rolle hinein, dass mir selbst in der 8. Reihe die Haare zu Berge standen. Die Hochzeitsszene im Finale bekommt durch die intensive Darstellung von Daniel Eriksson und Anton Leiß-Huber (Utterson) eine Eindringlichkeit, die mich als Zuschauer die Beklemmung und Ausweglosigkeit spüren ließen, auf die diese Tragödie zusteuert.

Wahnsinniger Abend! Tolle Darsteller und immer wieder Daniel Eriksson !
P.S. Die "Confrontation" ist eine Glanzleistung!

ShowBoat (10 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


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Handlung
Der junge Arzt Henry Jekyll will das Gute vom Bösen im Menschen trennen - um das Böse zu eleminieren und die Menschheit vom Wahnsinn zu befreien. mehr

Weitere Infos
Das Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Texte) basiert auf dem vielfach verfilmten Roman von Robert Louis Stevenson. Uraufgeführt wurde es 1990 in Houston - die Doppel-CD halten viele Fans immer noch für die beste Aufnahme der Show. 1997 kam das Musical an den Broadway. 1999 erlebte es unter der Regie von Dietrich Hilsdorf seine europäische Erstaufführung in Bremen (in der Übersetzung von Susanne Dengler, die auch die Lisa spielte). Diese Produktion wurde auch in Wien und Köln gezeigt. Seit März 2007 (Premiere in Chemnitz) gehört "Jekyll & Hyde" im deutschsprachigen Raum auch zum Stadttheater-Repertoire.

 Leserbewertung
(5 Leser)


Ø 5.00 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

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