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Liederabend

Das Wunder von Schweden

Eine musikalische Möbelsaga


Erik Gedeon, der u.a. den "Thalia Vista Social Club" im Thalia-Theater entwickelt hat, beschäftigt sich in seinem neuen Liederabend mit der Unternehmens-Philosophie des Schweden Ingvar Kamprad, seines Zeichens Gründer der erfolgreichsten schwedischen Möbelhaus-Kette.

(Text: mr)

Premiere:24.09.2009
Letzte bekannte Aufführung:17.04.2012


Im kargen, holzreichen Småland, dem Armenhaus Schwedens, steht 1926 die Wiege eines der Wunderkinder der freien Marktwirtschaft: Ingvar Kamprad. Als Sohn verarmter deutscher Einwanderer väterlicherseits und einer schwedischen Krämerfamilie mütterlicherseits, entdeckt Ingvar Kamprad schon als Kind die Faszination von Gewinnmargen. Als Fünfjähriger erwirbt er Streichholzschachteln im Hunderterpack, um sie einzeln mit einem Bruttogewinn von mehreren Öre pro Stück weiterzuverkaufen. Mit siebzehn gründet er ein Ein-Mann-Versandhaus, mit der Geschäftsidee, günstige, für jeden Geldbeutel erschwingliche Möbel zu verkaufen – zerlegbare Möbel, die die Kunden selber transportieren und zusammenbauen können: IKEA ist geboren. Innerhalb weniger Jahre wird die Firma zu einem der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. In dem akribischen, für alle Filialen verbindlichen Verkaufskonzept steht Kostenbewusstsein an erster Stelle, es enthält aber auch einen Tugendkatalog für die Mitarbeiter, von denen Bescheidenheit und Sparsamkeit erwartet wird. Alle duzen sich, und Privilegien für leitende Angestellte sind abgeschafft. Kamprad, der es liebt, bei seinen Besuchen alle Mitarbeiter zu umarmen wie eine große Familie, weigert sich hartnäckig, mit seinem Unternehmen an die Börse zu gehen und überführt das gesamte Firmenkapital in eine Stiftung, um seinen privaten Reichtum zu beschränken. Ausdrücklich bekennt sich der IKEA-Gründer zur Idee eines verantwortungsvollen, sozialverträglichen, »guten Kapitalismus«.
Der Regisseur, Autor und Komponist Erik Gedeon und sein schwedischer Co-Autor Klas Abrahamsson entwickeln einen Abend zwischen Birke und Börse, in dem sie, mit viel Musik und schwarzem Humor, der Frage nachgehen, ob es so etwas wie »guten Kapitalismus« überhaupt geben kann (und wenn ja, wie viel er kostet). Getreu dem genuin schwedischen Erscheinungsbild des Möbelhauses orientieren sich die Kompositionen an der älteren nordischen Musikgeschichte. Dabei kommen auch die Möbel selbst zu Wort, darunter die singende Sitzgruppe »Bornholm« und der steppende Hängeschrank »Dunsen«.

Regie, Musik und musikalische Leitung - Erik Gedeon
Bühne - Ulrich Frommhold
Kostüme - Dagmar Fabisch
Dramaturgie - Florian Vogel
Licht - Rebekka Dahnke
Mit Katja Danowski, Tim Grobe, Andreas Grötzinger, Janning Kahnert, Dietmar Loeffler, Jana Mishenina, Philipp Otto, Sandra Maria Schöner, Samuel Weiss

(Text: Schauspielhaus)



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