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Komödie

The Full Monty

It's a woman's world!


Zum 30-jährigen Bestehen bringt das Frankfurter English Theatre die auf dem gleichnamigen britischen Film basierende Komödie von David Yazbek (Musik und Texte) und Terrence McNally (Buch) auf die Bühne. Mit hervorragender Cast, findigem Bühnenbild, fetziger Musik und starken Choreografien ein gelungenes Jubiläum.

(Text: Daniel von Verschuer)

Premiere:06.11.2009
Rezensierte Vorstellung:25.11.2009
Letzte bekannte Aufführung:14.02.2010


Stahlarbeiter schwitzen im dreckigen Dunst einer Fabrik, deren Tore sich bald für immer schließen sollen. Rhythmisch schlagen sie auf Eisenträger ein, die scheinbar per Fernbedienung über ein die gesamte Bühne durchquerendes, schmales Laufband gesteuert werden. Im Hintergrund schmutzigbraune Fassaden, die bis zum Schnürboden reichen, und Nischen, die Lauf des Stücks mal Toiletten, mal Hauseingänge und mal Wohnzimmerecken darstellen. Die Eingangssequenz, in der die großartige Band unter der Leitung von Thomas Lorey eine mit allerlei "Plonk" und "Klong" untermalte, düstere Ouvertüre zum besten gibt, endet mit der Entlassung der Arbeiter - ihre Existenz, ihr Selbstvertrauen und ihre Würde, alles wird ihnen in diesem Augenblick genommen.
Unverhofft beginnt nach dieser deprimierenden Einleitung eine Musicalkomödie mit viel Slapstick und allerlei skurrilen und sympathischen Typen, die als Ausweg aus ihren ganz persönlichen Krisen die völlige Offenbarung wagen: strippen, und zwar "the full monty" - bis zum letzten Kleidungsstück. Regisseur Ryan McBride gelingt es - trotz einiger Längen im Buch von Terrence McNally - die schräge Geschichte flott und stringent umzusetzen. Dafür entwickelten McBride und Bühnenbildner Diego Pitarch ein Einheitsbühnenbild, in dem die eingangs erwähnten Stahlarbeiter im Rhythmus der verstummten Maschinen Kulissenteile und Requisiten auf- und abbauen, immer mit der Hilfe des vielseitig einsetzbaren Laufbands. Handlungsorte werden einfallsreich mit unterschiedlichsten Möbelstücken und passendem Lichtdesign charakterisiert, sogar ein Kleinwagen darf auf die Bühne. Die Besetzung ist wie immer großartig - gestandene West-End-Darsteller wie Mark Powell ("Zorro", "Les Misérables") und die großartige Valda Aviks ("Cats", "The Phantom of the Opera") tragen die Show, aber Newcomer wie die hochtalentierten Lucy Garrioch und Tom Giling stehen den beiden in nichts nach. Mit sicht- und hörbarem Spaß geben alle Darsteller ihren Rollen eine gehörige Portion Wiedererkennungswert mit. Spätestens wenn im großen Finale die sechs Jungs ihre Scheu besiegen und vor dem grölenden Publikum (Nebendarsteller und sonstige Crew-Mitglieder mischen sich hier unter die "echten" Zuschauer) ihre von Drew McOnie grandios choreografierte Stripshow zeigen, springt der Funke über: Diese Show ist eine Wucht!


(Text: dv)






Kreativteam

Musikalische Leitung Thomas Lorey
Regie Ryan McBryde
Bühne Diego Pitarck
Kostüme Constanze Walldorf


Besetzung

JerryMark Powell
DaveTom Gilling
MalcolmKristopher Milnes
EthanOliver Brenin
NoahAde Sapara
HaroldMatthew Hendrickson
NathanScott Howlett



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Gelungene Inszenierung

16.11.2009 - Das English Theatre Frankfurt hat mit THE FULL MONTY eine großartig inszenierte Deutschlandpremiere auf seinem Spielplan. Das Musical an sich bietet in jeder Hinsicht ein gepflegtes Mittelmaß. Musikalisch nett, aber nicht herausragend. Buch und Text sind unterhaltsam, aber vieles ist einfach zu wenig ausgearbeitet, bleibt eindimensional und im Klischee stecken.

Die großartige Inszenierung von Ryan McBryde kann das alles aber wieder ausgleichen.
Eine Top-Besetzung, perfektes Bühnenbild und Lichtdesign, schwungvolle Choreografie.

Unterm Strich ein unterhaltsamer und kurzweiliger Abend, sowie der Beleg für die hohe Professionalität und Qualität
des English Theater.

kevin (144 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Einfach klasse

08.11.2009 - Selten eine Show gesehen, die mir SO gut gefallen hat. Eine durchweg tolle Inszenierung und fabelhafte Darsteller. Wirklich bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Witzige Ideen, (z.B. die Umbauten werden von Stahlarbeitern gemacht) und eine super Stimmung. Ich war heute sicher nicht zum letzten Mal in dieser Show :)

Irina (8 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


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(dv)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Mitreißende Musik, sympathische Charaktere und eine grandiose Besetzung - was will man mehr?

03.12.2009

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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