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Fantasy

Wicked - Die Hexen von Oz

Frei und schwerelos!


Zweite deutschsprachige Produktion des Broadwayerfolgs von Stephen Schwartz, abermals mit eindrucksvollen Bühneneffekten und einer grandiosen Willemijn Verkaik als grüne Hexe Elphaba. Als Glinda steht Joana Fee Würz ("Tarzan") auf der Bühne.

(Text: Markus Frädrich)

Premiere:08.03.2010
Rezensierte Vorstellung:08.03.2010
Letzte bekannte Aufführung:02.09.2011


Die Hexen von Oz sind in den Ruhrpott umgezogen. Kurz bevor in Essen zumindest für Großproduktionen die Lichter ausgehen, beschwört die "Stage Entertainment" per Galapremiere, dass im wenige Kilometer entfernten Oberhausen die Musicalwelt noch in Ordnung ist. Im dortigen Metronom Theater, wiederholten die Veranstalter im Vorfeld gebetsmühlenartig, herrschten andere Verhältnisse als im Colosseum, das nach "Elisabeth" auslastungstechnisch eigentlich nie so recht auf die Beine kam. Eitel Sonnenschein an der Emscher? Zumindest, was das Bühnengeschehen betrifft: Den Broadwayerfolg "Wicked", der bereits für rund zwei Jahre in Stuttgart zu sehen war, hat man auch in Oberhausen exzellent produziert.

Die Inszenierung von Joe Mantello sieht aus wie überall auf der Welt: Auch im Ruhrgebiet greifen die Zahnräder im beeindruckenden Bühnenbild von Eugene Lee perfekt ineinander, geben den Blick frei auf ein mal abstrakt, mal konkret gezeichnetes Oz. Abseits der Abenteuer von Dorothy und Toto wird der Zuschauer Zeuge, wie sich die beiden grundverschiedenen Hexen Glinda und Elphaba anfreunden - und im Reich des mächtigen Zauberers als "gute" und "böse" Hexe bekannt werden. Ruth Deny und Michael Kunze haben den beiden Hexen ein solides Deutsch beigebracht, wobei die Dialoge von Deny deutlich flüssiger geraten sind als manch verklärt-verklausulierter Vers Kunzes, dank dem die Hauptcharaktere unentwegt ihren "Träumen nachfliegen", "Magie praktizier'n" oder versuchen, einander zu "rehabilitier'n".

Zugegeben: Nach den vielen Highlights im ersten Akt ("Der Zauberer und ich", "Was fühl ich in mir?", "Tanz durch die Welt") und seinem beeindruckenden Finale schleppt sich die zweite Hälfte etwas dahin - Glindas Selbstreflexionen in "Wie herrlich" sind im Prinzip genauso entbehrlich wie das Zauberer-Solo "Wundervoll". Aber das sind Randbemerkungen, die den strahlenden Gesamteindruck der Produktion nicht trüben sollen. "Wicked" wirkt mit seiner opulenten, grün leuchtenden Ausstattung, seiner ausgefeilten Dramaturgie und seinem druckvoll aufspielenden, 15-köpfigen Orchester (Leitung: Christoph Bönecker) wie ein Juwel in einer Zeit, in der die deutsche Musicallandschaft eher von Halli-Galli-Shows zum Mitklatschen geprägt wird. Wann hat man sich am Ende eines Stücks zuletzt die Frage gestellt, ob wohl jeder im Publikum die Anspielungen auf die literarische Vorlage verstanden hat? Sicher nicht nach "Ich will Spaß".

Getragen wird der Abend von einem fulminanten Ensemble. So ärgerlich die Besetzungspolitik der "Stage" manchmal erscheint, wenn immer wieder die gleichen Namen gecastet werden, so nachvollziehbar und erfreulich ist die Tatsache, dass auch in Oberhausen Willemijn Verkaik als Elphaba auf der Bühne steht. Denn Verkaik ist mit ihrem kraftvollen Belt und ihrer enormen Bühnenpräsenz schlichtweg die Idealbesetzung der grünen Hexe, die sich mit Ellbogen und trotzigem Witz auch als Außenseiterin zu behaupten weiß. Verkaik gelingt das Kunststück, ihre Performance so frisch und unverbraucht wirken zu lassen wie am ersten Tag - und doch durchzieht ihre gesamte Darstellung ein erfahrenes, punktgenaues Gespür für Stimmungen und Timing, für Pointen und Pausen. Jedes ihrer Soli gestaltet sie mit einem knisternden Spannungsbogen, verletzlich und gebrochen ihr "Ich bin es nicht", wild entschlossen und verzweifelt ihr "Gutes Tun".

Gegen eine Elphaba dieses Formats hat es jede Glinda schwer. Joana Fee Würz schlägt sich wacker, wenn ihre Blondinen-Mätzchen auch deutlich aufgesetzter wirken als in der Darstellung Lucy Scherers. Wollte sich im Prolog trotz perfekt sitzenden Soprans der selbstironische Feenzauber noch nicht so recht einstellen, spielte sich Würz im Laufe des Abends jedoch deutlich warm und erntete bei "Heißgeliebt" reichlich Szenenapplaus. Als Fiyero steht - wie schon am Ende der Stuttgarter Spielzeit von "Wicked" - Mathias Edenborn auf der Bühne, dessen rauhere Stimmfarbe besser zu den Ecken und Kanten eines Schulrevoluzzers passt als Mark Seiberts Interpretation. Seinen kleinen Akzent und seinen recht forschen Einstieg bei "Solang ich dich hab" mag man ihm verzeihen.

Während Carlo Lauber und Ben Darmann als Zauberer und Moq rollendeckend agieren, gelingt es Janine Tippl (Nessarose) vor allem als verbitterte Gouverneurin einen nachhaltigeren Eindruck zu hinterlassen. Unbedingt erwähnenswert aber ist Barbara Raunegger als Madame Akaber, die Angelika Wedekinds Leistung bei der deutschen Erstaufführung deutlich in den Schatten stellt, ob als gutmütige Förderin Elphabas oder als geifernde "Pressereferentin" des Zauberers.

Abgerundet wird die Cast von einem textverständlich singenden und engagiert spielenden Ensemble, dessen Leistung die Tontechniker anspornen sollte, die Regler ruhig gleich zu Beginn ein bisschen höher zu drehen. Wieder so eine Kleinigkeit, die sich Kritiker suchen, wenn sie sonst nichts zu mäkeln haben. Spricht für die Hexen von Oberhausen.

---

Nachtrag zur Premiere von Anton Zetterholm:
Am 9. September 2010 feierte der schwedische Ex-Tarzan Anton Zetterholm seine Premiere als Fiyero bei Wicked. Der sympathische Darsteller überzeugt mit einer äußerst jugendlichen Darstellung des Fiyero, was sicher auch mit seinem wirklichen Alter zusammenhängt. Anfängliche Bedenken, dass gerade dieses Jugendhafte die Beziehung zwischen Elphaba und Fiyero unglaubhaft machen könnte, zerschlagen sich schnell. Gänzlich problemlos meistert er stimmlich die Songs der Partitur, der "Tanz durch die Welt" wirkte selten so unangestrengt. Da hat ihn das Training an den Lianen sicherlich physisch abgehärtet. Einzig die Textverständlichkeit lässt oft zu wünschen übrig und die wenigen Dialogpassagen wirken aufgesagt. (jal)

(Text: Markus Frädrich)




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Besetzung

ElphabaRoberta Valentini
Anna Thorén,
(Melanie Gebhard)

GlindaJoanna Fee Würz
Valerie Link,
(Heather Carino)

Madama AkaberBarbara Raunegger,
(Helena Blöcker)
(Christina Maria Brenner)

NessaroseJanine Tippl,
(Lanie Sumalinog)
(Heather Carino)

WizardCarlo Lauber,
(Dirk Weiler)
(Petter Bjällö)

FiyeroAnton Zetterholm,
(Carl van Wegberg)
(Jonas Wåhlin)

Doctor DillamothThomas Wißmann,
(Dirk Weiler)
(Petter Bjällö)

MoqBen Darmanin,
(David Hardenberg)
(Klaus Enger)

Ensemble Chloé Ames
Helena Blöcker
Christina Maria Brenner
Hannah Cadec
Vanessa Campbell
Andrew Carthy
Alessandro Cococcia
Melanie Gebhard
Kisha Howard
Matt Jones
Theano Makariou
AJ Norwell
Terence Rodia
Lanie Sumalinog
Minori Therrien
Jonas Wåhlin
Dirk Weiler
Carl van Wegberg
Swings Nuno Azevedo
Petter Bjällö
Heather Carino
James Cook
Belinda Jean Edwards
Rhys George



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29074
Lohnt sich definitiv!

01.06.2011 - Ohne Wicked zu kennen sah ich einen Promoausschnitt im Fernsehen - hat mich überhaupt nicht angemacht. Da ich die Bücher von Alexander Wolkow aber sehr mag hat mich die Geschichte interessiert und ich habe mir eine Aufnahme besorgt. In die Musik habe ich mich sofort verliebt. Also beschloss ich einen Oberhausen-Besuch zu nutzen und auch die Show anzuschauen und bin nun einfach überwältigt.

Ich hatte einen sehr guten Platz (Reihe 9, Mitte) und so einen wunderschönen Blick auf die Bühne. Schon bevor es los ging hat mich die Gestaltung des Saales gefangen genommen. So viele Details, die es zu entdecken gab und die ich mit der Originalgeschichte in Verbindung bringen konnte - das allein macht schon einen Riesenspaß!

Ich habe die Nachmittagsvorstellung am 14. Mai besucht und habe ein großartiges Ensemble erleben dürfen! Anna Thoren als Elphaba hat mich vom Stuhl gefegt. Sie ist hervorragend zu verstehen, gesanglich kraftvoll und emotional stark und auch schauspielerisch natürlich und überzeugend. Valerie Link als Glinda war phantastisch! Witzig, treffsicher, charmant und gesanglich mühelos und einwandfrei! Anton Zetterholm als Fiyero singt und tanzt wunderbar! Schauspielerisch hat er noch Entwicklungspotenzial. Er ist aber sehr gut zu verstehen (Respekt an den Phonetik-Coach des Theaters!) und kann mit seinem Charme einige hölzerne Passagen wieder auffangen. Das Ensemble hat ebenfalls großartig gespielt. Mich hat sehr überrascht wie deutlich Ensembleszenen zu verstehen waren!

Die Geschichte ist rund und spannend. Das Bühnenbild greift perfekt mit dem Geschehen ineinander und unterstreicht so Handlung und Emotionen auf der Bühne. Die Musik reisst vom ersten Takt an mit.

Ein Wermutstropfen? Vielleicht das Publikum, das, kaum dass der letzte Ton verklungen war, von den Sitzen aufsprang und aus dem Theater stürmte...

Vielen Dank an das ganze Team des Metronomtheaters für diesen phantastischen Nachmittag! Ich habe Wicked sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen!

Catie (erste Bewertung)


29049
wicked verzaubert !

01.05.2011 - 04.08.2011
Das Bühnenbild ist einzigartig, aber das braucht Wicked auch, ohne dieses wäre es mit Sicherheit schlechter.
Das Orchseter war schön laut wie bei einem Rockkonzert.
Elphaba (alt.) - Roberta Valentini
Sie war sehr gut, vor allem das Gutes Tun war eine tolle Leistung. Sie spielt diese Rolle Facettenreich und wird ihr gerecht.
Schulnote: 1m
Glinda - Jonana Fee Würz
Naja, stimmlich und schauspeilerisch ok, es gibt auch in Oberhuasen bessere. Sie war einfach entweder zu tussig oder nicht tusseig genung. Heißgeliebt war schön.
Schulnote: 3x
Fiyero - Anton Zetterholm
Seine zweirte Vorstellung, er hat gut gespielt, gesungemn und getanzt, beide Titel schön gesungen.
Schulnote: 2m
Nessarose - Janine Tippl
Einfach unglaublich: Ein einzigartiges Schauspiel und auch ihr Gesang war sehr gut ! Die Böse Hexe des Osrtens war nach dem Gutes tun der Höhepunkt des Abends für mich.
Fazit: Sehenswert, toll besetzt

Jonas:) (6 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


29011
Einfach magisch

04.04.2011 - Nachdem ich wicked zweimal in Stuttgart gesehen habe konnte ich es nun auch endlich in Oberhausen sehen. Jedoch war ich dieses mal stellenweise etwas enttäuscht.
Das Ensemble war echt gut drauf und es hat Spaß gemacht ihnen zu zusehen und zu hören.
Roberta Valentini als Elphaba fand ich großartig vorallem im zweiten Akt war sie gigantisch einzig ihr "Der Zauberer und ich" hätte etwas kraftvoller sein können.
Joana Fee Würz als Glinda hat mir im ersten Akt nicht so gefallen mir war das ganze zu aufgedreht und zu quitschig, im zweiten Akt jedoch fand ich sie großartig.
Anton zetterholm als Fiyero war perfekt egal ob stimmlich oder schauspielerisch für mich der perfekte Fiyero.
Janine tippl als Nessarose fand ich auch perfekt besetzt.
Auch der Rest der Cast war sehr gut besetzt. Alles in allem habe ich es wieder einmal sehr genossen mich von den Hexen von oz verzaubern zu lassen auch wenn es dieses mal ein paar Schwächen gab.

Musicalfan86 (37 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


28970
magic!

20.02.2011 - Da kommt man aus dem Staunen kaum raus. Spannende Geschichte, Atemberaubende Bühnentechnik, super Darsteller (auch die Zweitbesetzungen (Elphaba/Zauberer) die ich gesehen habe), eine tolle Musik und das Ensemble performt mitreißend. Kleine Abstriche für den Sound, der mir zu harmlos war, besonders das Orchester könnte voller und lauter klingen. Trotzdem einfach magic!

carlo (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


28693
Magisch von Anfang bis Ende

09.10.2010 - Meine Rezension bezieht sich auf die Wickedvorstellung vom 6.Oktober 2010 ; 18:30 Uhr ; Metronom Theater Oberhausen.

Im Moment stehen Besetzungsproblematiken in Oberhausen ganz oben auf der Liste. So konnten bis vor wenigen Tagen weder Erstbesetzung noch Alternierende Besetzung der Elphaba auf der Bühne stehen.
Dies war deutlich zu merken .
So stand Elphaba-Cover : Melanie Gebhard auf der Besetzungsliste des Abends , letztendlich aber Alternierende Elphaba : Roberta Valentini auf der Bühne.

Das Theater : Das Metronomtheater macht sowohl von Innen sowie von Außen einiges Herr. Foyer , Theatersaal etc. alles ist in einem Top Zustand . Leider waren an dem Abend weniger als die Hälfte aller Plätze belegt.

Die Bühne : Das Bühnenbild von Wicked ist einzigartig . Sehr aufwändig gestaltet und mit Geheimnissen versehen unterstreicht es die Aufwändigkeit der gesamten Produktion . Schon bevor sich der Vorhang hebt wird der Zuschauer in den Bann gezogen, wozu der riesige Drache über der Bühne sicherlich beiträgt.

Die Darsteller :

Elphaba : Roberta Valentini

Nach zu langer Pause wieder da und das besser als je zuvor .Ihre Rolleninterpretation ist bis Ende des ersten Akts sehr ähnlich der von Willemijn Verkaik - entwickelt jedoch ab der magischen Frei und Schwerelos-Szene eigene Magie und überzeugt auf ganzer Linie

Glina : Valerie Link

Eine der großen Überraschungen des Abends. Sie war einfach Klasse und hat vorallem die starke Wandlung der Glinda gut herausgearbeitet. Und wenn erforderlich konnte sie gut schnell zwischen quirlieger und quietschender Galinda und der ernsten oder bestürzten Glinda wechseln ,was meiner Meinung nach keinesfalls allen " Glindas " gelingt.
Sie hat mir bewiesen wie vielschichtig und facettenreich die Rolle eigentlich ist.

Fiyero : Jonas Wahlin

Singen kann er - aber schauspielern sollte der junge Mann noch üben . Er hat mir nicht in der Rolle gefallen . Außerdem stört die Optik - Aufgrund mangelnder Körpergröße ist er gerade knapp so groß wie die hexen und das stört einfach das Gesamtbild. Da hätte ich mir einen anderen Fiyero gewünscht.

Janna Yngwe : Nessarose

Ihren Namen habe ich nie vorher gehört werde ihn aber sicherlich nicht so schnell wieder vergessen . Diese Junge Dame hat im zweiten Akt in der Rolle der Bösen Hexe des Ostens bewiesen was sie kann .Dramatisch und Mitreißend aber keinesfalls übertrieben. Ihr Akzent stört lediglich beim sprechen etwas, aber wenn man ihre Mimik und Gestik und die Nutzung ihrer Stimme betrachtet ist das was sie sagt herzlichst egal. Großes Lob.

Robert Knorr : Moq

Er war einfach genial .Obwohl er wenig gesprochen und vorallem wenig gesungen hat konnte er mich als kleiner Verehrer wie auch als mordlustiger Blechmann derartig überzeugen ,dass es mich beinah vom Sitz gerissen hat. Er hat den besten Moq gespielt den ich je gesehen habe und einen Fan gewonnen. Er war der beste am ganzen Abend. Sein auftreten in der Rolle hat überzeugt und emotionen vermittelt wie ich es nicht von der Rolle für möglich gehalten hätte.

Madame Akaber : Barbara Raunegger

Hat enttäusct . Ich weiß das sie es besser kann . Gesanglich solide aber bei den Hetzreden war sie sehr schlecht .Statt Angst und Schrecken oder der angebrachten Gänsehaut transportierte sie eher das Gefühl von Gleichgültigkeit . Sie wird von anderen Madame Akabers allen voran von Helena Blöcker mit Leichtigkeit in di Tasche gesteckt.

Der Zauberer : Carlo Lauber

Er ist einfach DER Zauberer. Er singt wie es der Zauberer tun sollte und spielt wie er es tun sollte. Auch wenn er eigentlich immer exakt gleich spielt so kann ich mir wenn ich ihn sehe einfach niemand anderen in der Rolle vorstellen

Das Ensemble :

Alle haben gute Arbeit geleistet .Sicherer Chor und einbahnfreie Choreographie .Erkannt habe ich aus Reihe 15 allerdings nur Katrin Taylor.

Das Orchester : War gut und richtig . Ich konnte keine Verspieler ausmachen . Positiv ist mir auch aufgefallen wie Stimmen und Orchester abgemischt waren . Perfekte Balance . Keines war zu leise oder zu laut.

Fazit : Wicked ist einfach zauberhaft. Auch wenn ich mit der Cast des Abends nicht komplett glücklich war so wurde das doch durch die überragende Leistung anderer wieder ausgeglichen .Das Musical besticht einfach durch Optik ,denn was man sieht faszineiert.Vorallem die Lichinstallationen und die detailreichen Kostüme sind atemberaubend . Wicked beinhaltet perfektes Zusammenspiel aller erdenklicher Musicalkomponenten .

Wicked ist ein mitreissendes Spektakel und jedem zu empfehlen der sich für sowas begeistern lässt.

TWVision (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


28658
Ich bin verzaubert

24.08.2010 - Nachdem ich etliche Vorstellungen in Stuttgart gesehen habe, war ich nun in Oberhausen.

Ich habe Joana Fee Würz als Glinda zum ersten mal gesehen und sie hat ihre Sache sehr gut gemacht.

Aber die Topleistung der Vorstellung war ganz klar Willemijn Verkaik.
Sie ist immer eine Reise wert. Insbesondere ihr "Frei und schwerelos". Die Szene ist einfach aufwühlend und man braucht die folgende Pause zur Verarbeitung der Eindrücke. Obwohl ich sie nun schon oft gesehen habe, ergreift sie mich immer wieder, insbesondere wenn Willemijn Verkaik Elphaba spielt. Aber auch ihr "Gutes Tun" ist gigantisch.

Zudem scheint nun die Durststrecke bei den Fiyeros, die mit dem Abschied von Mark Seibert began, überwunden zu sein. Keiner der folgenden Darteller, die ich in der Rolle des Fiyero gesehen habe, konnte für mich die entstandene Lücke schließen. Das ging dann soweit, dass ich die Rolle bei den besuchten Vorstellungen einfach "ausgeblendet" habe.
Mit Anton Zetterholm war das nun anders. Stimmlich meiner Meinung nach ohne Probleme, muss er nur noch sein Schauspiel etwas verbessern und die Pointen klarer setzen (z.B. bei der Verlobungsfeier). Erstaunlich war für mich die starke Verbesserung bei seiem Akzent. Er war einwandfrei zu verstehen.

Auffällig (mit Licht und Schatten) war für mich Ben Darmanin als Moq, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Stimmlich überzeugend setzte er auch seine schauspielerischen Akzente sehr zielsicher, was man aber eigentlich nur bemerken konnte, wenn man so ungefähr den Text kennt und weiß was es heißen soll. Sein Akzent war leider äußerst anstrengend für den Zuhörer.
Daran sollte noch dringed gearbeitet werden.

Die Kostüme und das Bühnenbild waren wie gewohnt beeindruckend und obwohl ich sie nun schon etliche Male gesehen habe, immer noch ein Hingucker. Man sieht immer noch neue Dinge, die einem bisher nicht aufgefallen sind.

Insgesamt ist Wicked auch in Oberhausen eine runde Sache und bietet beste Unterhaltung.

Susan (25 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


28489
business as usual

11.06.2010 - so gestern dann mal ein fanticket gelöst und mal die hexen besucht. alles erstbesetzung ausser moq. was soll ich sagen . alles so wie es sein soll, doch irgendwie dadurch auch strunz langweilig. alles glatt durch gespielt. prima gesungen. was will mann mehr. ja , der funke ist nicht über gesprungen. finde das orchester ist viel zu leise. hört sich alles an wie aus einem transister radio und das echo haben die im zelt immer noch nicht wegbekommen.

zum cast wechsel komme ich noch mal wieder.

cooler_shaker (16 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


28428
Phantasionell

14.04.2010 - Die Hexen sind in Oberhausen gelandet, und das ist gut so- wo vor Kurzem noch die Vampire bissen,sind nun die Hexen gelandet. Ein eindrucksvolles Bühnenbild das hier in Ozerhausen fast besser zur Geltung kommt als in Stuttgart, ein ausgewogenes spielfreudliges Ensemble ,wenn man mal von der Rolle Moq absieht,ein gutes Orchester machen den Besuch rund und zauberhaft.Genauer hingeschaut erkennt man sogar kleine Verbesserungen, denn es kommt mir so vor, als sei der Sound klangvoller, der Besenflug magischer und selbst die vorher kaum erkennbaren ( jetzt klar erkennbaren ....) grünen Flaschen leuchten nun magtisch hell-Alles ist runder geworden, selbst das das Parkhaus nix kostet ,macht den Besuch noch freudiger.Ich komme gern wieder und hoffe auf eine laaaaaaaaaaange Spielzeit- Be wicked- UNBEDINGT ANSEHEN...denn nicht ist wie es scheint im Zauberland Oz.

theatergänger2010 (5 Bewertungen, ∅ 2.4 Sterne)


28424
Ein Geniestreich der Extraklasse

13.04.2010 - Ich habe vor kurzem Wicked in Oberhausen sehen dürfen und muss sagen dass selbst ich - als regelmäßiger Besucher von Amateur- oder auch Profimusicals - bei diesem Werk v.a. emotional sehr angetan war. Super Stück, super Songs, super Besetzung! Und voller Anspielung auf den Klassiker "Der Zauberer von Oz" (ist ja auch die Vorgeschichte dazu). Dauerhaft kostenlose Parkmöglichkeiten gleich nebenan steigerten zudem vorab das Gemüt. Es empfiehlt sich eine Tagesfahrt mit Shoppingbesuch im Centro, SeaLife oder worauf man sonst so Lust hat.

Seymour3000 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


28416
Einfach PERFEKT

10.04.2010 - 10 April - 15 Uhr

Einfach unglaublich schön! Ich kann dieses Musical nur jedem empfehlen. Ein wunderschönes Erlebnis.

Willemijn hat alle meine hohen Erwartungen bei weitem übertroffen

Fischer (5 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


28352
Wicked verzaubert auf ganzer Linie

19.03.2010 - Zugegeben: Wer bei einem Musical etwas kritisieren möchte, der wird auch etwas finden. Aber bei "Wicked-Die Hexen von Oz" muss man sich schon sehr anstrengen, um Kritikpunkte zu finden, denn die ganze Show ist einfach eine runde Sache.
Angefangen bei den Darstellern:

Willemijn Verkaik hat die Rolle der Elphaba praktisch implantiert und schafft es dabei dennoch, so frisch zu spielen, als wäre es ihre Premiere. Sie verleiht der grünen Hexe alle Facetten und ist dabei vor allem eins: Sympatisch und die Heldin des Abends- so sollte es sein.

Joana Fee Würz bleibt ein wenig hinter der Leistung von Willemijn Verkaik zurück, kann aber dennoch als Glinda überzeugen. Auch wenn ihre "Tussigkeit" manchmal noch stärker sein könnte, so verleiht sie ihrer Rolle eine gewisse Ernsthaftigkeit, die wirklich gut funktioniert und gerade bei "Wie herrlich" auch angebracht ist.

Mathias Edenborn gibt einen passenden Fiyero ab und holt alles aus seiner Rolle heraus, was sie hergibt. Aber manchmal ist sein Akzent schon etwas störend und bei manchen Sätzen muss man genauer hinhören, um ihn zu verstehen.

Janine Tippl als Nessarose ist im ersten Akt etwas blass und scheinbar auch stimmlich unsicher, allerdings gelingt ihr die Verwandlung zur Bösen Hexe des Ostens wirklich gut und so hinterlässt sie doch einen bleibenden Eindruck.

Während Ben Darmanin als Moq eher blass bleibt, schafft es Barbara Raunegger als Madame Akaber (kleines, nettes Wortspiel mit Madame "Makaber") mit großer Bühnenpräzens und perfektem Timing zu begeistern.

Das Ensemble ist sowohl gesanglich als auch tänzerisch stark und bringt das Stück mit viel Energie auf die Bühne.

Doch "Wicked" wäre nichts ohne das Bühnenbild, die Ausstattung und vor allem die Lichttechnik, die perfekt auf jedes Lied, ja fast auf jeden Satz, abgestimmt ist und somit die gewünschte Wirkung eindrucksvoll unterstützt.

Also wozu nach wirklichen Kritikpunkten suchen, wo es doch kaum welche gibt?
"Wicked" hat das, was so vielen anderen Musicals im deutschsprachigen Raum fehlt:
Gute Musik, eine packende Story, viel Humor, Tiefgang und vor allem eins:
Ganz viel Herz.

Und so werden hoffentlich viele Besucher der Einladung am Ausgang des Theaters Folge leisten:
"Auf Wiedersehen in Oz!"

milady (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


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 Kurzbewertung [ i ]
(Markus Frädrich)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ausladender Bühnenzauber, der von einem erstklassigen Ensemble getragen wird. Schlüssige Inszenierung mit Längen im zweiten Akt. Unter den Songs von Stephen Schwartz findet sich viel Eingängiges und wenig Entbehrliches.

10.03.2010

 Leserbewertung
(11 Leser)


Ø 4.45 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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