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Tragödie

Les Misérables

Weiter, weiter


Nachdem mehrere Stadttheater mittlerweile eigene Inszenierungen präsentiert haben, zeigt die Stage Holding wieder die Originalproduktion, die 16 Jahre lang am Broadway lief - und feiert gleichzeitig die Wiederbelebung der Theater-des-Westens-Musicaltradition. Uwe Kröger als Javert.

(Text: Jan M. Studt)

Premiere:26.09.2003
Letzte bekannte Aufführung:30.12.2004


Im ersten Akt wollte so recht noch keine Begeisterung aufkommen - zumindest auf die hinteren Reihen im wunderschön renovierten Theater des Westens sprang der Funke zunächst nicht über, während sich die Cast redlich durch die Geschichte um den Ex-Sträfling Valjean (Oleh Vynnyk) und die Pariser Juli-Aufstandes von 1832 arbeitete.

Im zweiten Akt der Pressepremiere fiel dann die Drehbühne aus (charmant erläutert von Produzent Cameron Mackintosh persönlich), was zum Wendepunkt des Abends wurde: Aus dem Drehbühnentrott erwacht liefen die Darsteller plötzlich zur Höchstform auf und spielten mit einer Intensität, die das Publikum bis zum grandiosen Finale im Bann hielt. Dem wohl allzu engen technischen Korsett der Großproduktion wie durch ein Wunder entronnen, konnten Cast und Bühnencrew endlich zeigen was sie auf dem Kasten hatten: Einige Szenen, mangels Bühnenbild sozusagen ad-hoc neu inszeniert, waren derart überzeugend - man hätte denken können, sie seien von je her so geplant gewesen und nicht das Ergebnis kurzfristiger Improvisation.

Durch die Bank sehr gut waren die Hauptdarstellerinnen Ann Christin Elverum (Fantine), Vera Bolten (Eponine) und Valerie Link (Cosette). Gerade Ann Christin Elverum machte im langen (Eine Stunde 30 Minuten!) ersten Akt einiges an Boden gut, während Vera Bolten mit ihrer charakteristischen Stimme dem in 16 Jahren Les Miz etwas oft gehörten "Nur für mich" ("On my Own") neue Facetten und ungeahnte Intensität verlieh.

Wer (wie ich) etwas skeptisch war, was die Besetzung des Inspektor Javert anging, wurde eines besseren belehrt: Mit persönlicher Note, aber glaubhaft und intensiv gab Uwe Kröger einen verbissenen und sturen Javert, dessen innere Zerrissenheit ihn zu einer der interessanteren Figuren des Musicals macht. Dem hatte der Ukrainer Oleh Vynnyk als Protagonist Jean Valjean wenig entgegenzusetzen: Als Archetyp des "Good Guy" reiht er eine gute Tat an die nächste, das ist sicher lobenswert - aber nicht unbedingt spannend.

Hätten Valjean und Javert ihre Auseinandersetzung als Sängerkrieg ausgetragen, müsste das Ende wohl revidiert werden - Uwe Krögers klare und ausdrucksvolle Tenorstimme verleiht seiner Figur die nötige Druchsetzungskraft, während bei Vynnyks teilweise etwas genuschelten Monologen der Inhalt hier und da auf der Strecke bleibt.

Kein Haar in der Suppe ist bei der Tontechnik zu finden: der Klang ist voll, satt, nicht zu leise oder zu laut. Gleiches gilt für das Orchester unter der Leitung Bernd Steixner. Erfreulich: Einige der auf den alten Aufnahmen hörbaren und für heutige Ohren recht unangenehme Synthie-Sounds sind den Weg alles Irdischen gegangen, dafür sorgt die vielköpfige Streicherbesetzung gerade bei den Balladen für einen tollen Klang irgendwo zwischen Streichquartett und Kammerorchester. Weiter so! Vielleicht fliegt ja bei der nächsten Inszenierung auch noch das letzte Keyboard auf die Strasse und auch "Herr im Haus" und Konsorten werden mit einem echten Cembalo begleitet - das wäre das i-Tüpfelchen.

Ein Fazit fällt mir schwer: Wer die Broadwayinszenierung von "Les Miserables" von ganzem Herzen liebt, der wird im "Theater des Westens" sicher nicht enttäuscht werden. Die Besetzung ist sehr gut und die Bühnencrew hat bewiesen, dass sie auch grössere Katastrophen locker wegstecken kann. Trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack: Ich hätte es begrüsst, wenn das Kreativteam versucht hätte, die Show neu zu erfinden, aus den bisherigen Inszenierungen zu lernen und mit der neuen Inszenierung alles bisher dagewesene zu übertreffen. So ist die Stage Holding auf Nummer sicher gegangen - und hat eine Chance vertan, Kreativität und Originalität zu beweisen.

(Text: Jan M. Studt)




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Besetzung

Jean ValjeanOleh Vynnyk,
(Kasper Holmboe)
(Seth Lerner)
(Christopher Murray)

JavertUwe Kröger,
(Kasper Holmboe)
(Karim Khawatmi)
(Christopher Murray)

FantineAnn-Christin Elverum,
(Vera Bolten)
(Monica Gugganig)
(Christiane Heinke)

EponineVera Bolten,
(Henriette Grawwert)
(Jessica Kessler)
(Jana Stelley)

MariusLucius Wolter,
(Tim Reichwein)
(Tillmann Schieders)
(Carl van Wegberg)

EnjolrasMartin Pasching,
(Mark Derichs)
(Marcus Hezel)
(Christian Alexander Alexander Müller)

ThénadierUlrich Wiggers,
(Oliver Mülich)
(Veit Schäfermeier)
(Tilmann von Blomberg)

Mme ThénadierHeike Schmitz,
(Patricia Gressley)
(Claudie Reinhard)
(Wiebke Wiedeck)

CosetteValerie Link,
(Heidelinde Helene Schuster)
(Ina Trabesinger)
(Wiebke Wötzel)

EnsembleEva Maria Bender
Mark Derichs
Nico Gaik
Henriette Grawwert
Patricia Gressley
Monica Gugganig
Philipp Hägeli
Christiane Heinke
Marcus Hezel
Kasper Holmboe
Zhomas Hurter
Jessica Kessler
Karim Khawatmi
Seth Lerner
Oliver Mülich
Christian Alexander Müller
Christopher Murray
Tim Reichwein
Claudie Reinhard
Timo Röder
Veit Schäfermeier
Christian Schleicher
Tillmann Schieders
Heidelinde Helene Schuster
Jana Stelley
Ina Trabesinger
Carl van Wegberg
Tilmann von Blomberg
Wiebke Wiedeck
Wiebke Wötzel



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


103 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


347
Les Miserables - hört Ihr wie das Volk erklingt

31.12.2009 - Nach den vielen wirklich guten bis sehr guten freien Inszenierungen dieses wirklich schönen und weltberühmten Musicals ist es immer wieder schön auch die Originalinszenierung zu sehen. Allein schon das herrlich renovierte und restaurierte TdW ist eine Reise Wert. Der Saal in Rot-Schwarz gehalten bring gleich das Thema Rot/Schwarz gut rüber und macht Lust auf die Show und die ist wirklich Klasse. Angefangen bei den Hauptdarstellern die alle mit großer Stimme und vor allem Textverständlichkeit glänzen spannt sich ein wunderbarer Bilderbogen um die herrlichen Melodien. Besonders Klasse der kleine Gavroche mit seiner "Berliner Schnauze". Ich kan daher jedem auch diesen Ausflug in die Zeit der franz. Revoution nur empfehlen. Das Ensemble hätte es verdient.

mrmusicals


353
einfach superspitzenklasse!

31.12.2009 - Das Musical ist generell eines der Besten. Angefangen von den Hauptdearstellern, insbesondere Uwe Kröger, der den Javert einfach klasse rüberbringt, bis zum Ensemple, welches ein geniales zusammenspiel hat und ganz einfach toll auf der Bühne wirkt.

Carmen


358
Einfach nur umwerfend!

31.12.2009 - Wie lange habe ich darauf gewartet Les Miz endlich wieder in der Originalfassung af der Bühne zu sehen?! Und nun ist es Wirklichkeit. Dieses Stck ist und bleibt für mich das beste Musical der Welt!
Ehrlich gesagt, als ich gehört habe dass Uwe Kröger den Javert spielt, war ich etwas skeptisch, aber ich wurde am Samstag Nachmittag eines besseren belehrt. Er spielt diese Rolle wirklich hervorragend. Ebenso wie die anderen Darsteller. Meiner Meinung nach ist die Cast bis in die letzten Nebenrollen wunderbar besetzt! Auch bei der einen oder anderen Panne haben sie super improvisiert und damit noch mehr die Herzen des Publikums, das am Ende der Vorstellung komplett stehende Ovationen gegeben hat, erreicht!

Jedem der das Musical noch nicht gesehen hat, kann ich nur wärmstens empfehlen den nächsten Berlin Trip mit einem Besuch im Theater des Westens zu verbinden!

Es lohnt sich!

Britta


359
Besuch wärmstens empfohlen

31.12.2009 - In Sachen Besetzung bewiesen die Verantwortlichen ein glückliches Händchen: Oleh Vynnyk als Jean Valjean überzeugte auf voller Linie - ein Glücksgriff; Uwe Kröger als Javert brillierte vor allem durch sein ausdrucksstarkes Spiel (beeindruckend: die Selbstmord-Szene im zweiten Akt), die beiden Thénardiers (Heike Wiltrud Schmitz und Ulrich Wiggers) machten ihre Sache mehr als gut! Lucius Wolter in der Rolle des Marius zog das Publikum nicht nur bei dem beeindruckenden "Dunkles Schweigen an den Tischen" in seinen Bann.
Ann Christin Elverum als Fantine wirkt dagegen oft zu reserviert, so dass oft die nötige Intensität, die Ihre Rolle erfordert auf der Strecke bleibt, selbst wenn sie gesanglich bestens aufgelegt war.
Nicht so erheblich fällt es bei Vera Bolten auf, die sich nach einigen Vorstellungen sicher "eingespielt" haben dürfte.
[Anmerkung der mz-Redaktion: Der ganze Text auf href="http://www.thatsmusical.de" target="_blank">thatsmusical.de<

Michael Potthast


407
geil geil geil geil

31.12.2009 - Die Sho ist DER Hammer, ich liebe sie

Katrin


413
Super , super !

31.12.2009 - Wo ich gesehen habe das Uwe und Vera nicht auf dem Spielplan stehen war ich entäuscht.Ich schaute es mir trotzdem an.War und bin noch immer begeistert.Javer spielte Kasper Holmboe und Eponie Henriette Grawwert.Alle anderen waren Erstbesetzung.Super Spitze.
Als Oleh das Lied -Bring ihn Heim- gesungen hat Tränen liefen und liefen.er sang so gefühlsvoll einfach toll.
Jedem der Musicals mag nicht wie hin !

Tamara


449
Super aber fands in Duisburg besser!

31.12.2009 - Soll das Musical nicht abwerten aber ich persönlich finde halt meist das das Original einen so beeindruckt dass es schwer ist an einem anderen Ort gleich zu begeistern.
Darsteller und alles waren natürlich echt top!
Die Reise nach Berlin lohnt sich alle mal um die tolle Musik zu genießen. Tanz fehlt halt einfach in diesem Stück!

Michael Wernig


503
ergreifend,rührend,traurig,wunderbar

31.12.2009 -

Caroline


576
immer noch gut

31.12.2009 - trotz einiger neuerer Auflagen in dtsch, Stadttheatern immer noch ergreifend und in einem tollen Ambiente des TdW mit Klasse Solisten.

musicals


801
ergreifend, melodisch, epochal!

31.12.2009 -

sAuron


864
ergreifend schön - heul...

31.12.2009 - Diese wunderbare Stück habe ich in Duisburg bereits mehrfach gesehen. Leider hat es hier keine "Heimat" gefunden. Es war aber auch an seiner neuen Stelle gefallen.

Alibi


932
An Duisburg kommt Berlin nicht dran....

31.12.2009 - Die Berliner Produktion kann wahrlich nicht mit Duisburg verglichen werden. Das Bühnenbild wirkt sehr gedrängt; der Ton ist nicht zu vertreten; das Licht ist gut; bühnentechnik o.k. läuft aber nicht so rund...man hätte manche szenen nicht kürzen sollen; wirkt dadurch etwas holperich....die Schauspieler besonders Javert (Kröger) sind fehlbesetzt. Es fehlt das Flair was in London oder Duisburg mehr als vorhanden war und ist. Der Berliner Produktion gebe ich nicht mehr als ein halbes Jahr Spielzeit....wann wohl der letzte Vorhang fällt?....März oder April 2004 vielleicht....falsches Haus am falschen Ort?

Tom


967
einfach superklasse.

31.12.2009 - ich bin total begeistert. vor allem kevin tarte war einfach spitze! uwe kröger und yngve gasoy-romdal waren aber auch in bestform. fast am besten hat mir immernoch anna montanaro gefallen. die bühne, kostüme und tchnik waren total beeindruckend.

vielen dank für einen unvergesslichen abend
eure hanna

hanna


983
Einfach unglaublich!

31.12.2009 - TOOOOTAAAAAAL KLAAAASSE! Les Mis ist einfach ein "Klassiker" den man sehen muss! Geht richtig unter die Haut!

Dragon2205


990
klasse

31.12.2009 -

jaya


1155
Diese Produktion hat "Les Mis" nicht verdient !

31.12.2009 - Am Ostersamstag konnte ich "Les Mis" in Berlin nun selbst in Augenschein nehmen ... und es war unterirdisch!

Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Bühne dieser Grössenordnung und bei einer Produktion dieser Kategorie eine so schlechte Arbeit gesehen zu haben.

Das was dort zu erleben ist, hat mit "Les Misérables" nicht viel zu tun und ich frage mich ernsthaft, weshalb Macintosh diese "Les Mis" Lightversion in Lizenz durchgehen lässt.

Angefangen mit dem Bühnenbild über die Kostüme, ganz besonders Licht (der Ton war dagegen fast hervorragend), Umfang, Staging und Regie und nicht zuletzt Casting fällt mir kaum ein Punkt ein, der nicht unzulänglich war.

Da die Bühne im Theater des Westens verhältnismässig klein ist, hat man sich nicht etwa dazu entschlossen den Sichtausschnitt auf die Barrikade zu verkleinern, sondern baute die ganze Barrikade einfach kleiner, was im Ergebnis zu einem Barrikädchen führte, das eher Omas vollgeräumtem Speicher denn einer Blockade zwischen Häuserfronten gleicht.
Die geringere Bühnengrösse machte sich in vielen Szenen bemerkbar, wobei man immer versuchte die bestehenden Konzepte auf die entsprechende Grösse und damit zugleich auch die szenische Wirksamkeit zu reduzieren, anstatt mit kleinen Änderungen die Szenen zu erhalten.

Ganz besonders verheerend wirkt sich das wirklich absolut miserable bzw. nicht existente Licht auf die Aufführung aus.
Als ob es nie ein fantastisches Lichtkonzept von David Hersey gegeben hätte, wurde auf der Bühne einfach nur hell gemacht, anstatt Stimmungen und Effekte zu erzeugen.
Das führt beispielsweise dazu, dass bei "Bring ihn heim" die ganze Bühne in völlig undifferenziertes orangegelbes Licht getaucht ist und die Barrikadennacht tatsächlich wie Omas Gerümpelspeicher aussieht, ansatt den Focus mit warmem Licht auf Valjean und Marius zu setzen und den Rest der Szene in kaltes blaugrünes Licht zu tauchen (von kleinen Lagerfeuern auf der Barrikade wage ich ja schon gar nicht zu träumen). Oder es lässt die Kanalisation als verunglückten "Paarlauf-Figurenwechsel" von Valjean und Marius erscheinen und stattet Thénardier keinesfalls mit den "Reisszähnen für das Leben" aus.
Absolut verheerend macht sich die Lichtmisere bei Javert´s Selbstmord bemerkbar, wenn statt wirklich "blanker Nacht" zwei Zeilen vorher der schon bei "Sterne" unangenehm aufgefallene Discoslämpchen-Sternenhimmel aufflammt und die dunklen Gestirne, von denen Javert singt, ad absurdum führt. Wenn er dann von der Brücke springt, funktioniert keiner der Bühneneffekte, so dass diese beeindruckende Szene komplett zerstört ist.

Dass die Kostüme in ihren Details nur noch ein müder Abklatsch sind, ist fast schon einer der Nebeneffekte, die fast nicht mehr auffallen.

Leider setzt sich der Sparwahn beim Stück selbst fort, so dass sehr viele Zwischenmusiken einfach fehlen, was sich darmaturgisch verheerend auswirkt und das gesamte Stück rund eine halbe Stunde kürzer macht als sonst üblich.

Aufgrund dieser Tatsache rast die Handung förmlich davon.
Einer der unmöglichsten Momente ist der, in dem sich das Barrikädchen in mörderischem ICE-Tempo dreht, um den toten Enjolras auf der Barrikadenvorderseite zu zeigen und innerhalb kürzester Zeit wieder zurückfährt.

Als ob das nicht schon genügen würde, um das Stück zu ruinieren, setzt sich die Unglücksserie in der Cast fort.

Beim Casting hat man aus unerfindlichen Gründen übersehen, dass gerade auch für "Les Mis" eine Basis der dunklen Stimmen und Timbre nötig ist und verzichtete auf alles was irgendwie nach Bariton, Bass oder Mezzo und Alt klingen könnte.
Während bei den Männern wenigstens noch das ein oder andere dunkle Timbre zu finden ist, besteht das Frauenensemble nahezu nur aus Sopranen der hellsten Stimmfärbung (eine einzige Frauenstimme im Ensemble, also Volk, Fabrikmädchen, etc. hatte ein weicheres Timbre).
Am Ostersamstag spielte bis auf Javert und Madame Thénardier die Erstbesetzung.
Für die Zweitbesetzung des Javert bin ich äusserst dankbar, denn ich hatte das Glück Christopher Murray in dieser Rolle zu sehen, der ein ganz hervorragender Inspektor Javert war.
Der zweite wirkliche Pluspunkt in der Cast war Lucius Wolter als Marius, der zwar bis zur Pause etwas farblos blieb, dessen "Dunkles Schweigen an den Tischen" jedoch den definitven Höhepunkt des Abends ausmachte und das auch in einer sehr guten Produktion zu den Höhepunkten gezählt hätte.
Leider hatte Martin Pasching als Enjolras die undankbare Aufgabe gegen ein von der Regie völlig allein gelassenes Ensemble anspielen zu müssen, so dass seine Figur immer nur in kurzen Ansätzen feurig aufblitzte, um dann einfach unterzugehen. Er konnte einem wirklich leid tun!
Sowohl Klein- als auch Gross-Cosette waren recht gut besetzt, wobei Valerie Link die nicht vorhandene Regie für sich selbst ganz passabel ersetzte, während die arme Mai-Ly Scharapenko als Klein-Cosette zwar hochmotiviert war und das Zeug zu einer wundervollen kleinen Wolkenschlossbauerin hat, aber nicht nur von Gott und der Welt verlassen sondern auch völlig von der Regie im Stich gelassen hilflos in der Wirtstube litt.
Auch wenn ich sonst Ann Christin Elverum nun wirklich nicht besonders mag, so muss ich doch sagen, dass sie als Fantine in diesem Ensemble noch ein Lichtblick und allen Erstes die dunkelste Stimme (! Was wohl schon eine ganze Menge sagen dürfte!) bei den Frauen ist.
Auch Tim Reichwein als Bischof (ich vermute, dass er es war, da die Besetzungsliste ungenügenderweise darüber keine Auskunft gibt) muss noch als positiv vermerkt werden.

Leider ist damit auch schon das Ende der Positivliste erreicht!

Oleh Vynnyk als Jean Valjean ist eine glatte Fehlbesetzung, weil viel zu jung. Er gibt sowohl stimmlich als auch im Spiel einen echten, steckenweise etwas nervigen, Heldentenor, der beispielsweise in Verdis Aida einem Radames alle Ehre machen würde (und den ich mir auch hervorragend in dieser Partie vorstellen könnte, denn der Mann kann singen und sieht wirklich gut aus). Leider ist Valjean dafür aber die falsche Rolle. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die Handlung in Paris spielt, nimmt man ihm die Figur nicht mehr ab.
Unangenehm fiel leider auch Vera Bolten als Eponine auf, die darstellerisch und besonders stimmlich bestimmt kein Gossenkind Eponine abgab. Ein glattes Sopran-Geschöpf ohne Ecken und Kanten. Was in den Köpfen der Casting-Jury vor sich ging, als sie für Eponine durchweg Darstellerinnen verpflichteten als ob sie Cosette besetzen müssten, kann ich nicht nachzuvollziehen!
Die Ténardiers waren ebenfalls unterirdisch farblos und in keinster Weise das, was diese Rollen fordern und hergeben!

Was nun direkt zum schlimmsten Minus-Punkt, der Regie führt. Für die Misere können die Darsteller nur sehr begrenzt verantwortlich gemacht werden, da in dieser Produktion nahezu keine Regiearbeit geleistet wurde.

Das gesamte Ensemble wuselt ziellos über die Bühne, nur ausgestattet mit einer groben Ahnung, was passieren sollte.
Keine der Szenen, ganz besonders die, in denen das ganze (im Gesamten zu kleine) Ensemble auf der Bühne ist, ist wirklich gearbeitet.
Übergänge von einer Szene in die nächste sind nicht vorhanden (hier macht sich das Fehlen der Zwischenmusiken besonders böse bemerkbar). Figuren, die in der nächsten nicht gebraucht werden, gehen einfach ab oder werden, wie etwa die tote Eponine, einfach wie überflüssige Requisiten von der Bühne geschafft. Einige Ensemblemitglieder versuchen die nicht existente Regie mit einem eigenen Konzept zu kompensieren, aber sie haben immer nur dann Chancen, wenn sie allein spielen können. Am leichtesten tat sich hier Murray als Javert, denn er konnte in fast allen Szenen für sich agieren ohne auf Spielpartner eingehen zu müssen. Und er machte wirklich was daraus! Lucius Wolter nutzte seine Chance, die er im zweiten Akt mit "Dunkles Schweigen" hat, sehr zum Vorteil des ganzen Stücks ebenfalls gnadenlos gut und bot bestes Originalkonzept.

Ansonsten gilt nicht nur für die Regie, sondern für die ganze Produktion:
Setzen, 6!

D.A.


1183
Klasse!

31.12.2009 - Ich war am 14.4. in der Vorstellung und fand sie sehr beeindruckend. Die Hauprollen waren mit Oleh Vynnyk und Uwe Kröger optimal besetzt. Ebenfalls sehr gut: Martin Pasching. Der vorangegangenen Kritik vom 14.4. kann ich mich lediglich hinsichtlich der schwachen Lichteffekte anschließen.

H.B.


1187
Einfach nur genial

31.12.2009 - Ich fand les mis so genial, dass ich es mir vier mal angesehen habe und bald zum fünften mal sehen werde. Am besten ist die Erstbesetzung. Sie bringen nämlich gefühl in das Stück hienein. Vorallem die Sterbe Szenen stellen sie gut dar z.B. wo Eponine stirbt ging eine Reihe vor mir eine gane Packung Taschentücher durch die Reihe. Aber am meisten mag ich den Lucius Wolter und die Vera Bolten.Den sie spielen ihre Rollen sehr sehr gut.

Ich meine das die Berliner Aufführubg am besten ist. Ich habe viele ausschnitte gehört und gesehen (auch die Englische Version)und die waren nicht so gut wie die Berliner Aufführung.
Es ist einfach nur sehenswert.
Und es ist ein Stück das man sich immer wieder angucken kann.

Sabrina


1393
Super! sehr gut Gefallen

31.12.2009 - Eine Wünsche von mir Les Miserables mal zu sehen. Hat mitr in Berlin sehr gut gefallen. Komme bestimmt wieder!

Berkie


1899
DER Klassiker

31.12.2009 - Dieses Stück hat eine ungeheure Kraft und es bewegt einfach. Schon vor Jahren dachte ich, daß ich Les Miz wohl zum letzten Mal gesehen habe. Dann kamen die Stadttheaterinszenierungen und nun Berlin. Die Cast ist sehr gut, vor allem Herr Vynnyk. Leider habe ich Uwe Kröger nicht gesehen, aber mit Chris Murray hatte er einen hervorragenden Ersatz. Ann Chrsitin Elverum war okay, aber nicht topp. Leider scheint sie kein großes Talent für Schauspiel zu haben. Insgesamt überzeugende Leistungen. Die Inszenierung ist ja nun bekannt, da immer die gleiche. Dieses Stück kann man auch nach so langer Spielzeit überall jedem empfehlen, der bewegend unterhalten werden möchte.

Hardy


1908
Wahnsinnsinszenierung, packend und mitreißend!

31.12.2009 - Ich war am 21.12. letzten Jahres da und so begeistert, dass ich im August noch mal hingehe und meine Mutter gleich mitschleppe. Les Misérables war nie ein Musical wofür ich mich doll interessiert habe, ich bin erst durch die Inszenierung in meiner Heimatstadt Berlin darauf gekommen, es mir doch mal anzusehen und heute weiß ich auch, dass das eine gute Entscheidung war! Man war völlig hin- und hergerissen zwischen Lachen und Weinen (besonders Eponine's Sterbeszene und "Bring ihn heim" haben mich tiefbewegt) und den zweiten Akt hindurch kam ich eigentlich aus dem Schluchzen kaum noch raus, obwohl ich sonst mehr so der Kinoheuler bin *g*. Wie auch immer, zur Cast kann ich nur sagen, dass es wirklich top-besetzt ist. Oleh Vinnyk und Uwe Kröger haben mich voll und ganz überzeugt und besonders Vera Bolten hat sich mir mit ihrer Interpretation von "Nur für mich" ins Gedächtnis gebrannt.
Kurz gesagt: Les Misérables in Berlin ist echt eine Empfehlung wert, gerade jetzt wo es nur noch bis Dezember läuft...

Scaramouche


2102
Überweltihend, genial, super Besetzunh

31.12.2009 -

Miserables17


2151
einfach Traumhaft, spannend und schön traurig

31.12.2009 -

Jule


2355
Super Musik und Darsteller

31.12.2009 - Das Stück war wirklich toll. Die Musik war hinreissend, die Kostüme super und die Darsteller wirklich überzeugend! Das Stück ist wirklich ein Muss für jeden Musicalliebhaber und -fan!

Bettina Schönbauer


2475
Umwerfend

31.12.2009 - Ich habe dieses Musical zwar bereits in London und Duisburg gesehen, aber die Berliner Inszenierung hat mich einfach umgehauen. Solch ein perfektes Zusammenspiel der Darsteller(innen) mit solch einer immensen Präsenz habe ich noch nie erlebt. Weiter so!

Oberon


2765
bin verzaubert

31.12.2009 - Da ich das Musical vom Text her schon in- und auswendig kannte, war ich zu Beginn schon sehr nervös und aufgeregt, doch das es meine Erwartungen so sehr übertreffen würde hätte ich nicht gedacht.
Es war einer meiner schönsten Abende in meinem Leben, eine Vorstellung mit hervorragenden Stimmen wie Uwe Kröger, Jana Stelley und Ann Christin Elverum.
Man sollte es sich unbedingt noch mit diesem Cast in Berlin ansehen bevor es zu spät ist.

Luniâlas


3008
Der Hammer!

31.12.2009 - Ich fand das gesamte Musical einfach umwerfend. Die Lieder haben mir super gefallen. Das war mein erster Musicalbesuch und ich wurde dahingehend überzeugt, dass ich jederzeit wieder ein Musical besuchen würde. Dabei schließe ich nicht aus, mir noch einmal Les Misérables anzuschauen.

Besonders umwerfend fand ich Lucius Wolter in der Rolle des Marius. Ich war völlig fasziniert.
Macht weiter so!

Romy


3393
Meine Bewertung

31.12.2009 - Ich habe Les Miserables jetzt bereits 4 mal gesehen und war nach jeder Vorstellung begeisterter! Schade dass es nur noch bis Ende dieses Jahres läuft...

Jenny


3813
Ein Traum!

31.12.2009 -

Nadine


4042
Megaobersuperaffencool, das beste Musical!

31.12.2009 - Ich war jetzt zwei Mal in Les Mis und beide Male fand ich es einfach super! Die Cast passt super in die Rollen und dadurch wird das Musical noch lebendiger! Es ist einfach genial! Danke an die Cast, für diese tolle Show! Ich werde immer mit einem lachenden Gesicht an Les Mis denken. Denn das hatte so viel Tiefgang, dass musste einen ja berühren!
Les Misèrables ist das allerbeste was ich je gesehen habe!

TIna


4688
Super

31.12.2009 - Ich habe zum Geburtstag ein Ticket bekommen und ich muss sagen, dass es bis jetzt das schönste Geschenk meines Lebens war.Die Sänger waren geradezu hervorragend und Oleh Vynnik hat sich mit seiner Leidenschaft in mein Herz gesungen.Es war eine Aufführung,bei der man dahin geschmolzen ist.

Nadja


16778
Das beste Musical aller Zeiten

15.01.2007 - Das bewegenste, schönste und zugleich traurigste Musical, dass ich je gesehen habe. Vielen Dank an den Komponisten und Victor Hugo, sie sind Genies. Liebe Leute das dürft ihr in eurem Leben nicht verpassen!
P.S. Vergesst die Taschentücher nicht!

Big Fan


5525
HAMMERGENIAL

24.04.2005 -

Sarah


5378
bewegend schön

14.04.2005 - Das Auslaufen des Musicals in Duisburg hatte ich nach zwei gesehenen Vorstellungen schon sehr bedauert. Dass nun auch in Berlin Feierabend ist, wird dem Musical, der Inszenierung und den Darstellern nicht gerecht. Es liegt wohl daran, dass m.E. die Werbung und Promotion typisch für ein Musical war, dabei ist Les Miserables kein typisches Musical. Lachen und Weinen, Anspruch und kurzweilige Unterhaltung wurden hier vom Regisseur zu einer perfekten Abendunterhaltung komponiert.
Prädikat unbedingt sehenswert!

djrj


4080
SUPER!

21.01.2005 - Les Mis ist ja soooo ein tolles Musical. War im Dezember zum ersten Mal in Les Mis und bin bzw. war total begeistert. Heute bin ich traurig, dass ich dieses Musical nicht schon früher gesehen habe! Würde SOFORT nochmal reingehen.

Bine


3870
einfach unbeschreiblich gut

02.01.2005 - Wir waren gleich 2x im Dezember dort. Beide Aufführungen waren so gut, das es uns das Wasser in die Augen trieb. Am liebsten möchte man auf die Bühne und mitmachen!

Beate


3825
Bravo!

30.12.2004 -

yyb


3803
Das schönste Musical!

29.12.2004 -

Isa


3619
Einfach geil

19.12.2004 - Die vorstellung war einfach genial

Marius


3482
Das beste Musical überhaupt!

10.12.2004 - Bei Les Mis stimmt einfach alles! Die Story ist genial, die Darsteller einfache Spitzenklasse, die Musik der hammer und die Atmosphäre unbeschreiblich! Uwe Kröger, Lucius Wolter, Martin Pasching und Vera Bolten haben mir von Gesang und Schauspiel am aller besten gefallen!
Ein Musical mit GÄNSEHAUTEFFEKT!

riesenfan


3441
Schönes Stück, aber die Besetzung...

07.12.2004 - Ich mag ja Les Mis an sich gern und hatte es im Sommer mit Chris Murray und Karim Khawatmi gesehen, da hat es mir sehr gefallen. Jetzt war ich am Wochenende nochmal da und war entsetzt. Wer in aller Welt hat Oleh Vynnyk und Kasper Holmboe besetzt??? Vynnyk spricht drei Viertel der Rolle und ist den Rest der Zeit zu tief, und Holmboe ist einfach nur steif. Besser waren die Frauen, besonders Jana Stelley. Aber für die Preise hätte ich bessere Sänger in den Hauptrollen erwartet.

Tobias aus Halle


3415
Diese Preise...

06.12.2004 - Tut mir leid, so sehr ich das Musical an sich mag: Der Veranstalter (Stageholding) ist einfach der Hit: Bei DEN Preisen muss das Stück doch bald abgesetzt werden. Hier wird man total ausgebeutet... :-(

Nina


3322
Total überteuert!

01.12.2004 -

Kai


3226
einfach genial

26.11.2004 - endlich konnte ich mir das auch mal in berlin ansehen...und ich muss sagen es war reinste gänsehautstimmung und es ging durch und durch...nur gut das ich tempotücher bei hatte...denn die tränen liefen nur so vor rührung...es ist schade das es nur noch bis 31.12. spielt...ich würde mir das jederzeit wieder ansehen...ich bin hin und weg vor begeisterung...man kann das gar nicht in worte fassen wie spitzenmäßig das war...

moni


3100
Muss den internationalen Vergleich nicht scheuen!

16.11.2004 -

Sandrine


3077
Berlin sucks

15.11.2004 - In London: TOP! In Duisburg: TOP! In Saarbrücken: TOP! Aber Berlin - fast schon ein FLOPP... Was ist da passiert? Da schläft man ja fast ein. Schade :-((

Maricel


2865
soo schön

28.10.2004 - Ich kannte die Lieder und die Musik schon in und auswendig und war auf das traurigste vorbereitet. Normalerweise bin auch nicht nah am wasser gebaut aber ich saß in meinem Sitzt und abe geheult wie ein kleinesSchoßhündchen. Ich wußte nicht, dass Fantine (Ann Chistin Elverum) so schön sterben kann.

Lisa


2768
ein grandioser Javert

22.10.2004 - in ausdruck und gesang einfach
toll. Uwe Kröger: wenn Blicke töten könnten wäre Seth Lerner von der Bühne getragen worden. Starke vorstellung!

Radl


2700
genial

12.10.2004 -

azura


2676
ZUM HEULEN SCHÖN

09.10.2004 - die schönste Show, die ich jemals geshen hab. Traurig, bewegend, voller Gefühl udn auch sehr lustig!

Nici


2637
LES MIS 4EVER

05.10.2004 - Es ist eines der schönsten Stücke überhaupt. Leider gefällt mir die Besetzung nicht sonderlich. Aber das Musical ist einfach WUNDERSCHÖN!

maren


2522
Traumhaft Schön

18.09.2004 - Die Berliner Inszenierung ist absolut sehenswert. Die Musik einfach genial und die Darsteller glänzen in ihren Rollen. Mich hat das Musical von der ersten bis zur letzen Minute mitgerissen und begeistert.

Sue


2494
Da fehlen einem die Worte!

11.09.2004 - Die Darsteller sind erste Sahne!

Susanne


2270
Gesang nicht zu hören

15.08.2004 - Der Gesang wurde oft von der Musik übertönt. Vorallem wenn Mehrere gleichzeitig gesungen haben.

Maria


2250
Es gibt kein besseres!

11.08.2004 - Die Show ist einfach spitzenklasse! Ganz besonders gut hat mir die Darbietung von Lucius Wolter (Marius) gefallen. Ich habe das Stück bisher leider erst 2 Mal sehen können. Wenn ich könnte würde ich es mir jeden Tag ansehen. Was eindeutig fehlt ist eine CD von der berliner Aufführung (Gesamtaufnahme)!

größter Fan


2249
fantastisch-standing ovations

11.08.2004 - -bändigend, phänomenal, grandios- das Publikum badankte sich mit stehendem Applaus

lilli


2093
bewegender Abend

24.07.2004 - Ich war in der Show am 20.7., nachdem ich das Musical Anfang des Jahres schon einmal gesehen habe. Die Besetzung war weitestgehend gleich: Ann Christin Elverum war wieder eine gute Fantine, ohne mich wirklich vom Hocker zu reißen. Vera Bolten spielt eine sehr gute Eponine, ihre Stimme ist nicht so ganz mein Geschmack. Wiebke Woetzel als Cosette war für mich neu, aber sie machte ihre Sache nett. Claudie Reinhardt und Ulrich Wiggers waren sehr witzige Thénardiers. Carl van Wegberg war mir etwas zu kleinstimmig, aber eine sympathische Erscheining. Ähnliches gilt für Martin Pasching als Enjolras, auch wenn er sich gesteigert hat.Uwe Kröger ist ein sehr intensiver Darsteller mit viel Power auf der Bühne. Der entscheidende Unterschied aber, warum mir das Stück diesmla unter die HAut ging, war der Valjean von Chris Murray. Ich hatte damals die hochgelobte Erstbesetzung Oleh Vynnnyk gesehen und war doch enttäuscht, weil er als Darsteller so langweilig war und außerdem Intonationsprobleme hatte. Chris Murray dagegen war von Anfang an so intensiv und überzeugend bei der Sache, dass man ihm jedes Wort abnahm. Die Wildheit am Anfang, das ausgesprochen süße Verhalten zu der kleinen Cosette und ein atemberaubend gesungenes "Bring ihn heim" machten seine Leistung zu einem Ereignis. Ich fand ihn stimmlich wie darstellerisch herausragend und hoffe, ihn bald wiederzusehen. Wenn ich noch einmal hingehe, werde ich versuchen, ihn zu sehen!

Anna


2074
Welche ein Musical

23.07.2004 -

Lorenz Kirsch


1865
bewegend

02.07.2004 -

cathy


1624
super, super, super, super

06.06.2004 - Das Musical Les Misérables ist einfach nur wunderschön. Ich fand die Darstellung von Javert (Uwe Kröger) super gelungen. Eponie (Vera Bolten) hat mich auch echt begeistert. Ihr Lied wo sie gestorben ist, hat mich echt zu tränen gerührt. "Stern" von Uwe Kröger war auch grandios.

morena


1563
In Berlin ganz ok, aber es geht besser!

31.05.2004 - Über die Bühne, Bühnenbild, Technik etc. haben sich meine Vorredner ja schon ausgelassen, das hätte man wirklich besser machen können. Bei den Darstellern möchte ich Chris Murray, Lucius Wolter, Ann-Christin Elverum und Jana Stelley hervorheben. Großes Lob, sie überzeugen in ihren Rollen! Als glatte Fehlbesetzung hingegen sind mir Uwe Kröger als Javert und Tim Reichwein als Zweitbesetzung Marius aufgefallen. Oleh Vynnyk hat eine tolle Stimme, könnte für den Valjean wirklich etwas reifer sein, aber mein Gott, alt wird man von alleine :)
Vera Bolten fiel mir leider auch noch negativ auf, ihre Stimme paßt überhaupt nicht zum Straßenmädchen Eponine. Der Rest des Ensembles blieb leider meist farblos...

leipzigvet


1291
Trauer um Duisburg

30.04.2004 - Naja da muss ich einigen schon recht geben!Son eingefleischter Fan wie ich der immer noch Duisburg nach trauert kann sowas nicht so schnell vergessen(.: ).:An die Atmosphere von DU kommt Berlin lange nicht ran!Aber auf jedenfall ist es sehr schön das Les Misérables wieder da ist!

JavertH


1244
TOP Musical der Spitzenklasse !

25.04.2004 - Oleh Vynnyk und Uwe Kröger sind einfach nur spitze !

Ich habe dieses Stück bereits 6 mal in Berlin gesehen und werde es mir sicherlich so oft wie möglich anschauen !

Die Besetzung ist komplett Spitzenklasse !

Ich freue mich immer auf Les Miserables !

OWL


1223
Einfach nur sehenswert!

21.04.2004 - Super tolle Aufführung! Besonders gut gelungen ist die Besetzung von Klein- sowie groß-Cosette!

Beim Finale hatte ich Tränen in den Augen...

Lilly


1203
Unbedingt ansehen, traumhafte Produktion!

20.04.2004 - Diese Inszenierung von Les Mis ist die BESTE, die ich je gesehen habe. Selbst London kann da nicht mithalten! Die Cast ist durchweg traumhaft besetzt, vorallem Oleh Vynnyk, Uwe Kröger, Lucius Wolter und Valerie Link fallen hier mehr als positiv auf. Einzig und allein Martin Pasching kann mich in der Rolle des Enjolras stimmtlich gar nicht überzeugen. Da überzeugen die Zweitbesetzungen weitaus mehr, vorallem Christian Müller ist in dieser Rolle einfach einzigartig!

Auch das Ensemble ist unheimlich toll besetzt. Marcus Hezel als Feuilly und auch die anderen Studenten bringen sehr viel Leben und Enthusiasmus auf die Bühne!

Selbst die Kleinen sind hier RIESENGROSS! Besonders begeistert hat mich Nikolas Pimbras, der als 9-jähriger Knirps mit fast selbstverständlichem Selbstvertrauen auf der Bühne steht und teilweise sogar die Großen an die Wand singt. Ein wunderbarer Gavroche! Das Gleiche gilt für Lucas Reiber, der mich ebenso sehr überzeugt hat. Stimmlich sowie schauspielerisch haben die beiden Jungs wirklich jede Menge drauf!

Diese Produktion ist einfach ein MUSS für alle Musical-Liebhaber und unschlagbar! Schaut es euch unbedingt an!

Kathy


1164
Sehr beeindruckend/Spitzenleistung

15.04.2004 - Auch nach dem dritten Besuch von "Les Mis" bin ich noch davon begeistert. Dieses Stück ist bei weitem nicht langweilig (wie es in manchen Bewertungen erwähnt wird) und die Erstbesetzung ist einfach klasse! "Les Mis" bietet einfach alles! Man kann lachen, mitfühlen und vor allem bekommt man bei manchen Stücken (Oleh Vynnyk:Bring ihn heim) wirklich Gänsehaut. Also ich würde mir "Les Mis" jeder Zeit wieder ansehen und ich würde es auch jedem Musicalfreund sehr empfehlen!

Frenchi


1118
grandios

07.04.2004 -

Allie


1085
"Hört ihr wie ein *gähn* erklingt...?"

29.03.2004 - Les Mis- hochgelobt und angeblich nie erreicht? Stimmt nur teilweise! Berlin schläfert ziemlich ein, Duisburg hatte mehr Drive und Elan!
Liebe Leute: Spart euch das Geld, denn schnell wird aus dem "Musicale emotionale" ein gähnend-langes Musical, bei dem man..wer hätte es gedacht...GÄHNEN MUSS!

~Haiku~


1077
traumhaft

29.03.2004 - Auch nach dem zweiten Besuch klingt es lange nach.Vor allem
Oleh Vynnyk und Ann-Christin Elverum aber auch alle anderen Darsteller sorgen für ein tiefes Gefühl,was lange anhält.

anja


1043
Eines der besten Musicals

20.03.2004 - Auch nach dem 11. Besuch bin ich immer noch hin und weg!
Ich liebe dieses Stück!

Karin


1026
einfach super, muß man einfach öfter genießen

16.03.2004 -

sp


994
Klassiker ohne Langeweile

10.03.2004 - Les Misérables in Berlin war herrlich! Nachdem ich das Stück bereits auf verschiedenen Bühnen gesehen habe war ich wirklich erfreut, das Musical wieder an einem festen Standort zu sehen. Und welches deutsche Theater bietet einen besseren Ort für diesen hochromantischen Stoff?

Bereits das Theater des Westens hat mich gefangen genommen. Einfach phantastisch! Die kleine Bühne reicht für das Stück vollkommen aus - es wirkt sehr dicht. Die Personen sind auf der Bühne nicht so verloren wie besispielsweise in Duisburg.

Insgesamt wurde die Show ein wenig gekürzt. Hier einige Zeilen weniger, dort ein Refrain fort. Für eingefleischte Fans sicherlich ungewohnt, doch insgesamt wird das Tempo damit angezogen, die Spannung überträgt sich zwischen den Szenen besser.

Die Darsteller waren traumhaft - vor allem Oleh Vynnik als Valjean war sehr erfirschend!

Rundherum eine sehr empfehlenswerte Vorstellung, die man mit ruhigem Gewissen genießen kann.

Seymour


986
nun ja

08.03.2004 - Ich weiss nicht, Duisbur war einfach um Klassen besser. Die Bühne wirkt zu klein und und die Darsteller überzeugen mich nichtZum Beispiel Uwe Kröger, ist ja alles ok aber Norbert Lamla spielt in dieser Rolle einfach in einer anderen Liga. Und Vynnyk eine tolle Stimme, aber noch nicht eif genug. Jerzy Jeszke ist hier ebenfalls klar im Vorteil, wie er in Dessau und Detmold den Alterungsprozess spielt ist traumhaft - der Jean Valjean. Also gut aber für diese Anspüche nicht gut genug.!

Dom


959
Traumhaft wie immer

26.02.2004 - Les Mis - ein unsterblicher Klassiker. Diese Show besticht durch fantastische Musik und berührt jeden der sich darauf einläßt. Ob in London, New York, Duisburg oder jetzt in Berlin - Les Mis ist und bleibt ein Musical für die Sinne! Und allen Unkenrufen zum Trotz - ich fand Uwe als Javert so richtig geil!

Joe Gillis


927
Ein ganz besonderes Erlebnis!

14.02.2004 -

Andy


916
Mitreissend und überwältigen!

10.02.2004 -

Vivi


881
Fantastisch!

30.01.2004 - Warum "Les Mis" auslastungs-technisch nicht so läuft wie es sollte, bleibt ein Rätsel. Große Gefühle, eine mitreißende Story, wunderschöne Songs und eine fast durchweg starke Cast. Bleibt zu hoffen, dass sich die Berliner doch noch besinnen und für ein volles Haus sorgen...

Sandy


831
Einfach Spitzenklasse

13.01.2004 - Ich hab es bereits zweimal gesehen und bin nicht das letzte Mal dort gewesen. Ein wunderbares Ensemble, großartige Musik, Herz was willst Du mehr. Tipp fürs TdW: Nicht in den ersten beiden Reihen sitzen. Früher war das PK2, heute PK 1 mit steifem Nacken am Ende, da man ziemlich nah und unterhalb der Bühne sitzt !

Andy


806
Spitzenklasse

01.01.2004 - Ich habe Les Misérables jetzt 2x in Berlin gesehen und fand es einfach nur super! Ein tolles Bühnenbild und erstklassige Darsteller, allen voran Uwe Kröger und Oleh Vynnyk. Aber auch alle anderen Darsteller, ob nun Erst- oder Zweitbesetzung haben mich voll ung ganz überzeugt, bis auf einzelne Punkte, die aber nicht nennenswert sind!
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich das Stück anzusehen!

Claudia


792
Einfach immer wieder genial!

28.12.2003 -

DominicMOON


783
Das Musical das Gefühle schreibt!

23.12.2003 -

Knöll. Meile


766
Gut - aber es geht noch besser !

20.12.2003 - Eins vorneweg: Les Misérables ist mein Favorit unter den mir bekannten Musicals.
In der von mir besuchten Vorstellung spielte teilweise die Zweitbesetzung.

Christopher Murray überzeugte voll und ganz in der Rolle des Jean Valjean. Seine Stimme und Ausstrahlung sind mir schon in Halle sehr positiv aufgefallen. Und dieser Eindruck hat sich im Theater des Westens bestätigt.
Auch Karim Khawatmi hat mich als Javert positiv übberrascht. Auch er verfügt über eine kraftvolle und bemerkenswerte Stimme. Vera Bolten als Eponine und Lucius Wolter als Marius reichten mit ihrer Leistung nicht ganz daran heran. Auch Mark Derichs als Enjolras fehlte meines Erachtens ein "Quentchen" zum echten Revolutionär, der bereit ist, für seine Ideale zu sterben.

Insgesamt wurde in dieser Inszenierung das Tempo gestrafft, was dem Musical überwiegend sehr gut tut, in den ruhigen Momenten jedoch manchmal stört (z.B. bei "Nur für mich").
Trotzdem war es ein sehr schöner, kurzweiliger und gelungener Abend im wirklich tollen Ambiente des Theater des Westens.

Trotz - kleiner - Kritikpunkte: Unbedingt hingehen und anschauen!

daisy


685
SUUUUUPER!

08.12.2003 -

Katrin


634
WOW!

04.12.2003 - Einfach nur genial! Superschönes Musical mit einer Musik zum dahinschmelzen....

sweetie


631
Mehr als genial

03.12.2003 -

Jojanic


625
Großes Gefühl ohne Durststrecken

03.12.2003 - Ich habe Les Misérables schon oft gesehen, aber die Berliner Inszenierung hat alles getoppt. Das Tempo der Show dort ist phantastisch, die Kürzung sind ausnahmslos gut für das Tempo der Show. Ein Klassiker in perfekter Inszenierung!

Seymour


617
Erst skeptisch, nun total begeistert

02.12.2003 - Ich wollte mir Les Miz nie auf deutsch ansehen, nachdem ich es auf englisch kennengelernt und Duisburger Ausschnitte im Fernsehen gesehen hatte. Nun habe ich mich doch aufgerafft und habe das Stück in Berlin gesehen. Und bin begeistert! Leider habe ich Uwe (wegen dem ich hauptsächlich hin bin) nicht gesehen, aber alle auf der Bühne waren einfach nur gut. Allen voran Oleh Vynnyk. Der Mann ist der Wahnsinn! Auch Jana Stelley als Zweitbesetzung Eponine war supergut. Dass das Stück tränenlastig ist, wusste ich ja nun schon aus London, aber in Berlin habe ich dank der großartigen Darstellung an Stellen weinen müssen, die ich bisher immer unbeschadet überstanden habe.
Ich werde auf jeden Fall wieder nach Berlin fahren, um mir Les Miz anzuschauen. Und das würde ich jedem anderen auch empfehlen.
Ach ja, es wurde hier mal der Kommentar abgegeben "Unverständlich für Teenager". Dazu möchte ich sagen, dass man sich zur Not auch VORHER mal über die Story informieren kann. Es ist halt kein Gute-Laune-Musical à la "Mamma Mia!", das ich allerdings auch liebe.

Anke


616
Grandiös

01.12.2003 - Ohne Worte...diese Show raubt einem dem Atem. Tolle Künstler in einem tollen Theater. Warum über die Renovierung des Theaters so viel "Theater" gemacht wurde ist mir unverständlich, so viel hat sich nicht geändert (nur mehr enge Sitze im Saal!)

Gitti


559
Superklasse

21.11.2003 - Ein wunderbarer und klasse Cast! Einauf jeden Fall lohnender Besuch.

Dodo


554
Besser geht es nicht!

20.11.2003 -

Valjean


550
Naja! Gibt bessere Stücke!

20.11.2003 -

???


524
Nicht zu verstehen!

15.11.2003 - Ich fande das Musical schlecht! Die Story schwer zu verstehen für Jugendliche! Hab das Stück immer noch nicht verstanden!

Kritiker


495
Es gibt auf jeden Fall bessere Musicals!

09.11.2003 -

Juergen


467
hab schon einige Musicals gesehen - hat mich nicht überzeugt

04.11.2003 -

Karla


464
Im Gesamten nicht schlecht

04.11.2003 - Sehr schöne Musik aber der Tanz fehlt!

Patrizia M.


394
Spitzenklasse

23.10.2003 - Ein wunderschönes Stück mit hervorragenden Darstellern.
Selten hat man eine solch durchgehend gut besetzte Cast gesehen. Ich bin begeistert!

Lemmi


393
Ein rundum unterhaltsamer und wundervoller Abend

23.10.2003 -

Daniel


389
Das beste Musical überhaupt!

22.10.2003 -

rastlos


378
Macht süchtig!

10.10.2003 - Schon das Stück an sich ist super, und dann noch diese Spitzen-Besetzung! Oleh Vynnyk ist eine absolute Entdeckung, sein "Bring ihn heim" verursacht bei mir immer noch Gänsehaut. Der beste Jean Valjean, den ich bisher gesehen/gehört habe. Uwe Kröger enttäuscht vor allem in der Selbstmordszene, die einfach (noch) nicht überzeugend rüberkommt. Ansonsten besonderes Lob für Heike Schmitz und Ulrich Wiggers als Thénardiers - die absoluten Lacher! Dieses Stück sollte man sich nicht entgehen lassen - am liebsten würde ich gleich wieder hingehen!

Anna


364
einfach genial

01.10.2003 - Da stimmt einfach alles!
Die Stimmen sind einzigartig gut!

Inge


361
Super Show und Darsteller

30.09.2003 - Ich bin super begeistert. Habe selten ein so gutes Ensemble gesehen.

Gordon


357
Sehr schön!

29.09.2003 - Allein wegen Oleh Vynnyk lohnt sich ein Besuch in Berlin auf jeden Fall. Absolut Gänsehaut, wenn er singt!
Auch Vera Bolten und Ann Christin Elverum sind mehr als sehens- und hörenswert!

jaelle


348
Weltklasse

27.09.2003 -

sutherland


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