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Gala

Best of Musical 2010

Große Hits in großen Hallen


Bei der vierten Auflage von "Best of Musical" beginnt die große Arenaproduktion von Branchen-primus Stage Entertainment langsam zu schwächeln. Während fast alle Solisten auf ganzer Linie überzeugen, sind die sinnlosen Kürzungen einiger Songs ärgerlich - genauso wie der teilweise schlecht ausgesteuerte Sound, so dass der Genuss in den vorderen Reihen getrübt wird durch den Wiederhall der Lautsprecher im hinteren Teil der Arena.

(Text: Dominik Lapp)

Premiere:29.01.2010
Rezensierte Vorstellung:16.02.2010
Letzte bekannte Aufführung:10.03.2010


Doch eines muss man der produzierenden Stage Entertainment lassen: Was bei "Best of Musical" draufsteht, ist auch drin. Schon zu viele schwarze Schafe hat es in der Branche gegeben, die eine große Musicalgala mit "Originalstars" ankündigten und letztendlich nur mittelklassige Sänger in billig nachgeschneiderten Kostümen präsentierten, die von einer wenig überzeugenden Bierzelt-Kapelle begleitet wurden. Gegen dieses Negativ-Image kämpft die Stage Entertainment mit ihrem Format sehr erfolgreich und präsentiert wirklich acht Originalstars der deutschsprachigen Musicalszene und ein großes Orchester unter der musikalischen Leitung von Bernhard Volk, der schon in Hamburg bei Musicals wie "Mozart!", "Titanic" und "Tanz der Vampire" im Orchestergraben stand.

"Best of Musical" wurde seit 2004 stets weiterentwickelt. Während die erste Show im Jahr 2004 noch von dem entbehrlichen Sebastian Deyle moderiert wurde, entschied man sich 2006 dafür, einen erfahrenen Musicaldarsteller als Moderator zu verpflichten. Doch auch Uwe Kröger konnte mit seinen auswendig gelernten Moderationsblöcke nicht wirklich überzeugen. Seit 2007 gibt es nun gar keinen Moderator mehr und man präsentiert ein Musical-Potpourri, bei dem ein Song nahezu nahtlos in den nächsten übergeht. Die Show hat dadurch zweifelsfrei an Tempo gewonnen, doch wirkliche Stimmung will nicht recht aufkommen. Obwohl der Fokus vor allem im ersten Teil eher auf Feel-Good-Shows wie "Buddy", "Hairspray" und "We Will Rock You" liegt, lahmt die Veranstaltung nach der tollen Eröffnungsnummer "Lass den Zauber entstehn" aus "Pippin" immer wieder.

So hat Patrick Stanke in der Rolle des Big Bopper sichtlich Mühe dabei, dem Publikum bei der besuchten Vorstellung in Stuttgart einzuheizen. Selbst wenn dann die Tänzer das Auditorium stürmen, um die Zuschauer zum Mittanzen zu animieren, erheben diese sich eher widerwillig von ihren Plätzen. Was bei "Buddy" im Theater vielleicht ganz gut funktioniert, zündet in einer 10.000 Menschen fassenden Halle nicht so recht.

Erfreulich ist, dass endlich mal nicht die üblichen Songs aus "Cats", "Phantom der Oper" und "Elisabeth" zu Gehör kommen, sondern ein paar Perlen wie "Once Upon a Time" aus dem Musical "Brooklyn" oder Songs aus "Sunset Boulevard". Ärgerlich ist hingegen, dass andere Songs völlig unsinnig gekürzt wurden und auch die Songauswahl teilweise sehr merkwürdig erscheint. Warum man von dem bekannten Queen-Song "We Will Rock You" die schnelle Fassung - die in dem Musical lediglich als Applausmusik gespielt wird - gewählt hat, bleibt zum Beispiel äußerst fragwürdig.

Größter Pluspunkt von "Best of Musical" sind - wie schon in den vergangenen Jahren - die acht Solisten. Dass Pia Douwes Schlager aus "Ich war noch niemals in New York" singt, ist zwar etwas ungewohnt, doch dafür beweist sie mit "Nur ein Blick" aus "Sunset Boluevard" und "Once Upon a Time" aus "Brooklyn" eindrucksvoll, warum sie zu den ganz großen internationalen Musicalstars zählt. Für ihre unglaublich starke Bühnenpräsenz und ihre makellose Stimme erntet sie den wohl kräftigsten Applaus des Abends.

Willemijn Verkaik sorgt mit "Frei und schwerelos" aus "Wicked" für Gänsehautstimmung, während Ana Milva Gomes ein gefühlvolles "Dir gehört mein Herz" aus "Tarzan" intoniert. Elisabeth Hübert gibt im "Chicago"-Block die Roxie Hart als wasserstoffblonden Vamp und verblasst selbst an der Seite von Pia Douwes alias Velma Kelly kein bisschen.

Aus der Herrenriege sind es vor allem Patrick Stanke und Mark Seibert, die das Publikum begeistern können. Stanke zeigt große Wandlungsfähigkeit in verschiedenen Rollen - egal ob als Tony aus "West Side Story", Big Bopper aus "Buddy" oder gar als Edna Turnblad aus "Hairspray". Dass Mark Seibert geradezu prädestiniert ist für die Rolle des Joe Gillis aus "Sunset Boulevard", beweist er mit seiner starken Interpretation des Titelsongs. Aber auch für seine beiden Paraderollen Ranger ("Der Schuh des Manitu") und Fiyero ("Wicked") wird er vom Publikum gefeiert.

DMJ, der seit 2004 zur Cast von "We Will Rock You" gehört, rockt die Halle mit den Queen-Hits, während Anton Zetterholm - von der Stage Entertainment als "hochtalentierter junger Künstler auf dem Weg zu einem Topstar des europäischen Musicals" angepriesen - hinter den anderen Künstlern zurückbleibt. Vor allem als Buddy Holly kann er überhaupt nicht überzeugen. Als Tarzan ist er – obwohl er diese Rolle ein Jahr lang in Hamburg gespielt hat – zwar durchaus akzeptabel, aber stimmlich wie schauspielerisch etwas blass. Immerhin bringt er das Publikum letztendlich aber als bayerischer Abahachi ("Der Schuh des Manitu") zum Lachen.

Zum Finale von "Best of Musical" wird dann auch noch einmal kräftig die Werbetrommel für die neuesten Musicals aus dem Hause Stage Entertainment gerührt: Während sich Alan Menkens Song "Spread the Love Around" aus "Sister Act" (Premiere im Herbst 2010 in Hamburg) als wahrer Ohrwurm entpuppt und Lust auf dieses Musical macht, kommt Udo Lindenbergs "Hinter'm Horizont" aus dem gleichnamigen Musical (Premiere im Herbst 2010 in Berlin) recht altbacken und lahm rüber.

Letzten Endes sind es 36 Häppchen aus 15 Musicals, die die acht Solisten und das großartige Orchester unter der Leitung von Bernhard Volk dem Publikum servieren. Zu dumm nur, dass es teilweise wirklich nur Häppchen oder Song-Schnipsel sind, die zu Gehör kommen. Für eine weitere Neuauflage von "Best of Musical" wäre es wünschenswert, wenn die Songs komplett gespielt und nicht willkürlich gekürzt würden.

Auf jeden Fall darf die Stage Entertainment ihr Galaprogramm "Best of Musical" gern noch viele weitere Jahre auf Tour schicken, um den schwarzen Schafen unter den Veranstaltern von diversen Musicalgalas entgegenzuwirken und dem musicalbegeisterten Publikum zu beweisen, dass man auch tatsächlich noch Originalstars der deutschen Musicalszene in Originalkostümen zu Gesicht bekommen kann, wenn diese im Vorfeld angekündigt wurden.

(Text: Dominik Lapp)




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Besetzung

Mit Pia Douwes
Ana Milva Gomes
Elisabeth Hübert
DMJ
Mark Seibert
Patrick Stanke
Willemijn Verkaik
Anton Zetterholm.



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


4 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28307
Top Solisten!

05.03.2010 - Als ich das Programmheft von der diesjährigen Tour gesehen habe, war ich zuerst erstaunt beim ersten Akt "Klassiker" keine Songs aus "Phantom", "Cats" der "Evita" zu finden...
Bei dem Querschnitt aus aktuellen Produktionen: ein großer "Schuh des Manitu" Block, viel "Wicked" und "Tarzan". Da frag ich mich, wo ist denn die momentan erfolgrichste Produktion "Tanz der Vampire", die doch nun grad von der Stage in einem riesen Wirbel nach Stuttgart zurück geholt wurde? Oder was ist mit "Elisabeth"? Diese Fragen bleibt uns die Regisseurin wohl schuldig.
Zu den gesungenen Songs:
Der Cast war grötenteils gut bis sehr gut!
Der einzige, der durchweg blass blieb war Anton Zetterholm. Als Buddy konnte er nicht überzeugen, als Abahachi wirkte sein Dialekt gradezu lächerlich, in "West Side Story" verblasste er neben Mark Seiber und Patrick Stanke und sein Tarzan war in der Flora auch wesentlich besser.
Seine "Jane" Elisabeth Hübert dagegen konnte in jeder ihrer Rollen punkten! Ob in Hairspray als Tochter von Patrick Stanke (aboluter Hammer als übergewichtige und hüftenschwingende Edna!), als Roxy (sie konnte Pia Douwes das Wasser reichen und das will was heißen) oder in ihrer Paraderolle als Jane!
DMJ wirkte in "Wwry" großartig! Seine Rolle! Dagegen machte er bei besuchter Vorstellung keine so gute Figur beim "König der Löwen".
Ana Milva Gomez ist immer ein Erlebnis! Bei jeder Show dabei gewesen, schafft sie aus jedem Song neues zu holen. (2004: fantastisches "so einfach so schwer" aus "Aida", 2007: genauso toll: "wie kann ich ihn nur lieben" Aus Jesus Christ") und auch dieses Jahr machte sie sich Songs wie den "Dir gehört mein Herz" "Spread your love around the world" und den Teil beim "Cell Block Tango" zu eigen! WAhnsinn!
auch super war Wiljemin Verkaik! tolle songs aus Wicked und super Killer Queen mit "Anotherone bites the dust"
Patrick Stanke ("Maria", "Hairspray", "Schoschonen", "Big Booper") machte eine super Figur! Am besten: Seine Edna aus Hairspray. Mark Seibert: große Klasse! einer der besten Newcomer der letzten Jahre!
Nun zum Star...schon als sie vom Ensemble reingetragen wurde beim Eröffungssong, war klar, wer die Leading Woman der Show ist. Aber das faszinierende: Sie bestätigte es bei jedem ihrer Songs: ob aus "Brookyln" (unbekannter Song, aber absolut toll vorgetragen!) in ihrer Paraderolle als "Velma Kelly" oder in "IwnniNY". Diese Frau ist der wahnsinn! Umso mehr schade um ihr "Ich gehör nur mir", das 2007 zweifelsohne eins der Highlights der damaligen Show war.

Also...tolle Solisten bei etwas schwacher Songaufswahl.
Ich hatte Glück, dass ich in der Woche danach bei Felix Martins und Maya Hakvoorts"True love" mit vielen Klassikern entschädigt wurde :)

Shehan (11 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


28281
1 akt top - 2 akt flop

26.02.2010 - hier nun ein paar eindrücke von mir.

best of musical 2010. 1 akt top - 2akt flop.

am mittwoch war ich nun in der dortmunder westfalenhalle. merkwürdigerweise war das parkett normal gefüllt. die beiden ränge doch ziemlich leer. jedoch waren diese blöcke gar nicht zu buchen.
sound war ok, mit jeweils einen nachhall von ca 2 sek.

der erste akt war wirklich sehr gut. es war schön mal wieder lieder aus klassikern zu hören und später dann viele flotte nummern aus aktuellen shows. die stimmung wurde von lied zu lied besser. highlight war für mich hier sunset mit pia und mark. bitte diese beiden zusammen in einer deutschen aufführung. das wäre nen brett !

nach der pause war die stimmung noch gut wurde dann aber immer mit jedem lied schlechter. das lag an einem an den vielen eher ruhigeren liedern und wirklich grausigen kürzungen und arrangements. also. was soll ich sagen, der tarzan block ging gar nicht. während des wickeds blocks sind bei dieser show sogar leute gegangen.

bei den darstellern waren manche top .manche ok und manche ein totalausfall.

anton wer bitte ? wie konnte er je an eine hauptrolle kommen. als buddy eine absolute witzfigur. beim schuh hatte er nichts zu singen. und bei tarzan. nichts zu hören . wirklich ganz ganz schlecht.

elisabeth war bei chicago super und hat pia bei der choreo wirklich alt aussehen lassen. voller power hat sie die bühne gerockt. als tracy war es ok. als tarzan gings dann mal gar nicht.
ich denke es lag an ihrem partner und dem schlechten arrangement.

ana war durch die bank gut . teilweise aber schwer verständlich.
warum mann mit schattenland und dem tarzan song zwei sehr ähnliche balladen fast hintereinander singen lässt. schwamm drüber.

dmj war unterfordert. warum er eine einleitung in schlechtem deutsch machte. keine ahnung. das wären patrick und mark sichtlich besser.

die highlights:

pia. bei chicago ok und dann gings ab ... ich könnte mich in den arsch beissen das ich nicht nach holland gefahren bin. was für eine leistung bei nur ein blick. das publikum hat getobt. sicherlich zurecht. die lieder bei iwnniny waren wieder im grünen bereich. und dann brooklyn. kann mir jemand erklären warum dieser bruch in der show war ? keiner kennt das musical. keiner kennt das lied? ich hatte immer das gefühl . mhm das lied hört sich an wie beim grand prix. brauchten die anderen zeit zum umziehen und schminken ?

mark. immer over the top. sei es bei west side story. als joe gilles. als ranger. als fiyero. und wie gut er tanzen kann. zurecht für mich überall first cast.

patrick: er hat mich überrascht. als tony wirklich sehr gut. mit einem unglaublichem schlusston bei maria. als big bopper ok ( das liegt aber daran das ich mit dem musical nichts anfangen kann.)
als edna sensationell. sollte mal in köln neu besetzt werden. er wäre der knaller.

wilemijn. gabs nix zu meckern . manche perrücken etwas unvorteilhaft aber dafür kann sie ja nix. stimmlich alles im grünen bereich. highlight war für mich ihr we will rock you block.
ich hatte sie nie bei wicked. sondern roberta und sabrina. und fand diese sogar besser. da oberhausen um die ecke ist werde ich sie aber noch mal komplett in ner show sehen wollen.

für knapp 40 euro wirklich eine schöne show. doch:
zweimal 65 minuten finde ich wirklich sehr kurz und merkwürdigerwesie machten mir die auschnitte aus den laufenden shows gar keine lust diese komplett zu sehen.

am ausgang gab es dann das rabattheft und das mann bei wicked 20% rabatt auf pk1 und pk 2 bekommt. mann fährt mit der eröffnungsangebot besser, aber das weiss otto normalverbraucher ja nicht.

ps. achja ich muss mal die tanzriege loben . wirklich toll getanzt.

cooler_shaker (16 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


28264
Fast Food zum Gourmet Preis

19.02.2010 - Musicalbesuche sind ein teures Hobby - Ja aber in einem der vielen Theater gibt es Atmosphäre und man "LÄSST ZAUBER ENTSTEHEN".

Das in so großen Hallen wie der Schleyerhalle ... keine Theateratmosphäre entstehen kann ist klar. Ärgerlich ist dann noch, wenn man zwar fantastische Originalstars, tolle Ensemplemitglieder und ein großes Orchester kaum sehen kann.

So bietet die Show wie üblich einen schnellen Mix aus kleinen Apetithäppchen alá FAST FOOD in teilweise dümmlich gekürzten Versionen.

Schön, wie schon erwähnt das auch mal unbekannte oder in Deutschland derzeit nicht aufgeführte Shows in Ausschnitten gezeigt werden.

Der CHICAGO Block war genial und Elisabeth und Pia harmonierten wunderbar.

Deutlich wurde auch das derzeit von STAGE in DEUTSCHLAND "fast" nur Fun und Spass Musicals und Shows aufgeführt werden. Wie traurig.

Dennoch bleibt es eine Nummernrevue die nur 2 mal berühren kann. 1. als Patrick Stanke das "heimische" Publikum anspricht und mitnimmt und 2. als Pia Douwes vor Ihrem Brooklyn Song ein paar "persönliche" Anmerkungen vorträgt.

Die Darsteller sind wie schon erwähnt super. Die Bühnenshow ausreichend teilweise sehr stimmungsvoll. Auch wenn einiges nicht klappte, wie etwa der "FLUG" von ELPHABA ist dies verzeihbar. Vor allem das Finale ist sehr mitreisend.

Obwohl 99,9% noch nie einen Song aus SISTER ACT gehört haben, klatschen alle mit. So habe ich die Musik von Alan Menken auch in London empfunden. Nach 2 Minuten meinte man die Musik zu kennen. auf HH darf man sich freuen und ANA MILVA GOMES drängt sich hier regelrecht als DOLORES auf. Man darf gespannt sein.

Überrascht war ich dann doch von der Theatertauglichkeit des Liedes HINTERM HORIZONT. Das hatte ich so nicht erwartet.

FAZIT: 2 Stunden 40 Minuten gute Unterhaltung mit einer schönen und bunten Show. GUTE DARSTELLER, schöne Kostüme und beeindruckende Lichteffekte. Der Sound war auch erträglich.

Dennoch ärgerlich das man trotz 1,98m in PK 2 so bescheiden sehen konnte, das man auch gleich nur die Videowall hätte ansehen können. Für knapp 90€ ist das für ein FastFood Programm NICHT in Ordnung.

RAIMUND (4 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


28261
Hervorragend, absolut zu empfehlen

18.02.2010 - Ich habe die Abendvorstellung am 17.02.2010 in Stuttgart besucht. Das Beste zuerst: die 8 Solisten waren alle hervorragend und sogar der Sound hat mich überzeugt. Das habe ich in der Schleyer-Halle schon anders erlebt. Das Flair eines Musicaltheaters konnte natürlich nicht erzeugt werden, aber das konnte auch nicht erwartet werden. Auch ich fand es schön (wie auch von Hr. Lapp in seiner Rezension geschrieben), dass es mal nicht die üblichen "Verdächtigen" bei der Songauswahl zu hören gab, wobei ich "ich gehör nur mir" von Pia Douwes immer wieder hören kann und ich insofern nichts dagegen gehabt hätte, wenn es im Programm gewesen wäre. Auch hätte Tanz der Vampire berücksichtigt werden können, da es ja aktuell von der Stage gespielt wird und somit im 2.Akt gepasst hätte, aber die Stage verkauft die Karten für TDV wohl auch so ganz gut. Trotz dieser Bemerkungen habe ich mich gefreut über die Songauswahl. Und ihr kommen wir wohl zum Problem einer solchen "Großveranstaltung", bei dem auch nicht so regelmäßige Musicalgänger anwesend sind. Um mich herum zeigte man sich doch enttäuscht, dass nichts von Cats, Phantom der Oper oder sonstigen gängigen Musicals dabei war. Mit vielen Songs des 1.Akts konnte man nicht viel anfangen und bemängelte, dass man die Songs ja gar nicht kennt. Für mich dagegen war es ein innerer Vorbeimarsch: wann hört man schon mal live Mark Seibert mit dem Titelsong aus Sunset Boulevard (einfach grandios) oder Pia Douwes als Norma Desmond mit "nur ein Blick". Diese Stimme und ihre darstellerische Leistung sind einfach unbeschreiblich. Ein besonderes Erlebnis war es natürlich die Songs aus Wicked, das ich so oft in Stuttgart gesehen habe, nochmals zu hören. "Solang ich die hab" nochmals von Willemijn Verkaik und Mark Seibert (der ursprünglichen Stuttgarter Erstbesetzung des Fiyero) zu hören, war für mich der Höhepunkt dieses Abends, den ich sehr genossen habe.

Susan (25 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


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 Kurzbewertung [ i ]
(Dominik Lapp)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Originalstars begeistern in Originalkostümen mit Originalsongs.

18.02.2010

 Leserbewertung
(4 Leser)


Ø 3.75 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

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