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Bibelstory in Pop

Joseph

Lloyd Webbers Frühwerk


Kein Spaß: Mit Kinderchören vom Band, albernen Videoprojektionen und einer wenig tonsicheren Synthie-Band wird Webbers kürzeste Show im billigen Tourneetheater-Ambiente zur langatmigen Nervenprobe.

(Text: Björn Herrmann)

Premiere:01.10.2008
Letzte bekannte Aufführung:08.02.2009


Überstanden! Bei dieser Show werden neunzig Minuten zur Ewigkeit. Die weitgehend schmucklose Tournee-Umsetzung in der Inszenierung von Stanislaw Mosa macht erschreckend deutlich, wie dünn Webbers Frühwerk wirklich ist. Denn hier werden muntere Shownummern zu langatmigen Exerzitien ("In Kanaan wars einst so schön"), die unschön klingende Synthesizer-Band verspielt sich selbst bei der künstlich aus den Lautsprechern quäkenden Overtüre und die simplen comicartigen Illustrationen, die auf den Bühnenhintergrund projiziert werden, sind einfach nur unfreiwillig komisch.
Aber der Reihe nach: Im spärlich besetzten Musicaltheater Bremen (in der besuchten Sonntagsvorstellung vielleicht knapp 20 % besetze Plätze) will schon vor Beginn keine rechte Stimmung aufkommen. Als dann eine wenig professionell wirkende Stimme zum Ausschalten der Mobiltelefone mahnt, kommt eine erste Ahnung auf, auf welchem Niveau sich die folgenden eineinhalb Stunden abspielen werden.
Gruppen von Kindern erscheinen, die sich links und rechts an den Kanten der Bühne auf Sitzsäcken niederlassen, im Folgenden aber von den Scheinwerfern konstant nicht beleuchtet werden. Das ist vielleicht auch gut so, denn sie sind mitnichten die bekannten Kinderchöre des Stückes. Vielmehr sitzen sie für den Rest der Show im Halbdunkel, markieren recht unbeholfen ein Mitsingen und werden ansonsten von der Erzählerin und der Lichtregie ignoriert. Stattdessen erscheint auf einem aus einem aufklappbaren Buch bestehenden Hintergrund, der auf der großen Bühne des Bremer Musicaltheaters mehr als verloren erscheint, die Videoprojektion eines offenbar vorher eingespielten Kinderchores, der auch vom Band singt. Unglücklicherweise ist diese Projektion auch öfter zu sehen, wenn der Chor gerade nicht singt. Dann schauen Kinder versonnen in die Kamera oder blinzeln verstört.
Das ist der Anmutung der Show ebenso wenig dienlich, wie die schon erwähnten knallbunten Comicprojektionen. Auf ihnen erscheinen Sternschnuppen, wenn vorn von Sternschnuppen gesungen wird und sprießen Blumen, wenn von blühenden Landschaften die Rede ist. Warum allerdings auch Queen Elizabeth als Zeichentrickfigur stattfinden und einige Zeilen zum besten gibt, bleibt rätselhaft.
Ebenso rätselhaft erscheint die Besetzung der Titelrolle mit Oliver Pauli, vom dem nur im Gedächtnis bleibt, dass er nicht falsch singt. Ausstrahlung, Spielfreude oder gar eine Charakterzeichnung der Figur sind nicht zu konstatieren. Von Evelin Suter als Erzählerin bleibt eine angenehme Singstimme in den Tiefen haften, die hohen Beltpassagen scheitern bei ihr leider am mangelnden Stimmvolumen. Stefan Konrad als Pharao spielt rollendeckend, den für das von der Regie vorgesehene Encore in seinem Song notwendigen Applaus vermag er mit seiner Leistung allerdings nicht zu erzeugen.
Die Brüder spielen und singen rollendeckend, allerdings ohne einen Hauch anarchistischen Witzes. Für Abwechslung sorgt dann wenigstens das ausnehmend gut tanzende und in knappen Kostümen ansehnlichen Damenensemble. Sie liefern dann im zweiten Akt auch zumindest ein wenig Schwung für die sich ansonsten müde dahinschleppende Show. Selbst die Ausbreitung des Träumerkleides in der Schlußszene wirkt auf der riesigen Bühne ärmlich und auch beim folgenden Megamix will zunächst kein Funke überspringen. Viele Zuschauer scheinen eher ob der Kürze des Stücks verwirrt und kommentieren den Übergang zum Zugabenblock mit verwundertem Getuschel.

Mit der Wahl des für diese Inszenierung völlig überdimensionierten Bremer Musicaltheaters als Tourneestandort haben sich die Verantwortlichen sicher keinen Gefallen getan. Schon die gespenstisch leeren Foyerflächen tragen bei so wenigen Zuschauern nicht zur positiven Einstimmung auf ein Theatererlebnis bei, die schmucklose Ausstattung und das überforderte Soundsystem fallen in einem solchen Haus deutlich auf. Die Wirkung mag in kleineren Stadthallen oder Theatern nicht so extrem sein und der Funke mag eher zünden, dennoch bleiben 59 Euro in der PK 1 ein stolzer Preis für eine solche Billigproduktion.

(Text: Björn Herrmann)






Besetzung

Erzählerin Eveline Suter,
(Lydia Nassall)

Joseph Alan Schuler
Oliver Pauli
Pharao Stefan Konrad
Jakob/Potiphar Robert Weixler
Levi Stefan Konrad
Ruben
Bäcker
Diener von Potiphar
Jürgen Kapaun
Dan Nicola Gravante
Simeon Gernod Romic
Zebulon Steff Rozyczka
Asher Robert Musialek
Benjamin Lukas Kantor
Isaachar
Diener von Potiphar
Nikolaus Stich
Gad Thomas Zigon
Juda Simeon Straub
Napthali
Diener von Potiphar
Tino Andrea Honegger
Frau
Mrs. Potiphar
Kerstin Löcker
Nina Tatzber
Frauen Lydia Nassall
Daniela Lehner
Anna Weghuber
Beatrix Gfaller
Aneta Majerová
Sona Kubisová
Swing Gernot Romic



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


18 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


27180
Eine gelungene Aufführung!

17.11.2008 - Wir haben die Aufführung am Sonntagnachmittag (16.11.2008) in Bremen besucht. Leider habe ich mir vorher die Bewertungen auf dieser Seite durchgelesen und habe aufgrund der überwiegend schlechten Kritik das Schlimmste befürchtet. Doch diese Befürchtungen waren völlig unbegründet, denn uns Vieren hat das Musical von vorne bis hinten super gefallen. Die Darsteller haben alle klar und deutlich gesungen, Lautstärke und Gesang kamen gut in unserer Reihe 15 an und am Bühnenbild haben wir auch nichts vermisst. Da wir schon etliche Musicals besucht haben (meist auf "festen" Musical-Bühnen), haben wir sehr gute Vergleichsmöglichkeiten. Aber auch wenn es sich bei Joseph um eine Tour-Produktion handelt, konnten wir wirklich nichts finden, worüber wir uns negativ auslassen könnten. Ich würde das Musical guten Gewissens weiterempfehlen und es mir auch gerne noch ein weiteres Mal anschauen.

gaspy (erste Bewertung)


27175
Besser als sein Ruf

17.11.2008 - Jetzt muss ich doch mal was schreiben. Offensichtlich gibt es nur zwei Meinungen über diesen "Jospeh": super oder Totalausfall.
In der von mir besuchten Vorstellung am Samstag Abend in Bremen hat Oliver Pauli den Jospeh gesungen, desweiteren standen alle Erstbesetzungen auf der Bühne.

Was ich wirklich schlecht fand, war der Ton.
Ich saß sehr weit vorne, und man konnte nur ahnen, dass der Band-Klang und der Gesang ein paar Reihen weiter hinten gut zusammengekommen sein dürften.
Ein häufig festgestelltes Problem bei vielen Musical-Produktionen - Vorreiter für schlechten Ton in den ersten Reihen ist sicherlich das Colosseum in Essen.
Schande. Ein paar Boxen an den Bühnenrand (oder bei "festen" Produktionen in den Bühnenboden) und schon wär alles schön.)
Nun denn, wer in eine Tour-Produktion geht, weiß, dass das Bühnenbild und die Kostüme schwächer ausfallen als in Sit-Down-Produktionen.
Und wenn die Produktion dann noch von ARENA ist, weiß man es erst recht. Überraschenderweise machen die das, um damit Geld zu verdienen.
Ja, und natürlich ist die kleine Band kein großes Orchester.
Auch ich war ein paar Mal in Essen und vor ein paar Wochen in London und weiß, wie sehr die Produktion von seiner Ausstattung lebt.
Und doch...
Da ist die sehr geile Choreo von Igor Barberic (Kompliment!)und das gut gelaunte, singende und spielende Ensemble.
Da ist der sehr sympathische Hauptdarsteller, der nicht nur richtig singt, sondern auch an einigen Stellen sehr eindrucksvoll.
Da ist die Hauptdarstellerin, die sicherlich in den Höhen nicht beltet - aber muss man das, nur weil es auf der deutschen CD von Kristin Hölk so zu hören ist?
Und ich hab über den Bäcker, den Butler und über Potiphar gelacht.

Zusammenfassend: Ich hätte den Darstellern einen besseren Ton gewünscht, ein besseres Licht und komme auch zu der Meinung, dass die Bremer Bühne zu groß war.
Daher habe ich noch mal Tickets für Oer-Erkenschwick gekauft, was ziemlich grauenhaft ist. Diese Halle gehört auf den Index der hässlichsten Hallen mit dem langweiligsten Publikum.
Doch ich sehen, wei gut der Jupp auf ner kleinen Bühne funktioniert.
Und da erst 100 Tickets verkauft sind, wie ich erfuhr: Los, hingehen, Leute. In Erkenschwick ist es auch nicht so teuer wie in Bremen...

Thorsten Wulf (8 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


27169
leider nicht gut genug

16.11.2008 - Ich sah die Show am 14.11.2008
Für mich war es das sclechteste Musical
was ich bislang gesehen habe.
Ich saß in Reihe 6,
trotzdem kam der Gesang sehr schlecht herüber.
Obwohl in deutsch gesungen wurde,verstand man nur wenig.
Insgesammt war mir alles viel zu albern (oder ich bin mit 60 zu alt für diese Spässe).

Longo38 (erste Bewertung)


27167
Grundsätzlich sehr zufrieden

15.11.2008 - Habe bereits Andreas Bieber, Uli Scherbel und Fritz Schmidt in der Rolle des Josephs gesehen und muß sagen das sich Alan Shuler in der Reihe der Darsteller wirklich gut macht. Jeder Darsteller hat eine andere Art die Figur zum Leben zu erwecken und das ist bisher jedem sehr gut gelungen. Aufgrund des geringen Budgets fand ich die Idee mit dem Buch und den darauf gezeigten Stirps wirklich gut gemacht, schließlich ist ein Bühnenbild wie damals in Essen nicht möglich. Grundsätzlich kann und sollte man Essen mit der jetzigen Aufführung sicherlich nicht vergleichen. Sicherlich gab es in Essen wesentlich mehr Möglichkeiten Dinge umzusetzen. Vor allem da die Aufführung auch über Jahre Zeit hatte sich zu entwickeln und auf Kleinigkeiten wesentlich mehr Augenmerk zu legen. Grundsätzlich ist zu sagen das in Bremen das Thema sehr gut umgesetzt worden ist, es hatte jede Menge Witz und die Darsteller haben den Figuren Leben gegeben. Es hat sogar Stellen gegeben die mir wesentlich besser gefallen haben als damals in Essen. Ok no goes hab ich sicherlich auch, das ist das Kostüm von Potiphar, Geschäftsmann hin oder her, in Essen gefiel mir das entschieden besser. Das Zweite no go ist in der Tat auch das die Damen leider ein wenig zu wenig Kleidung anhatten. Das Problem mit dem leisen singen hat sich inzwischen gelegt, nur Alan war einmal kurzzeitig sehr schlecht zu hören, hatte schon die Befürchtung das das Mikro ausgefallen ist. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung das es sich gelohnt hat, würde mir das sicherlich auch gerne noch einmal ansehen wenn nicht morgen die letzte Vorstellung in Bremen wäre. Schade nur das die Vorstellung heute nachmittag so schlecht besucht war.

isis361 (erste Bewertung)


27152
Ist das Geld nicht wert!

15.11.2008 - Mir war zwar klar gewesen, dass es nicht so werden wird, wie damals in Essen, aber das es so wird, hat mich wirklich schockiert.

Besetzung:
Joseph: Alan Schuler
Erzählerin: Eveline Suter
Jacob & Potiphar: Robert Weixler
Pharao: Stefan Konrad
Mehr mag ich wirklich nicht aufzählen…

Es war grausam, wirklich grausam! Keine Ahnung, ob das damals in Essen auch so war, aber diese Aufführung glich eher einem Porno als einem Musical. Eigentlich hatte jedes weibliche Outfit nicht viel Stoff. Sie bedeckten Busen und Hintern, mehr aber häufig nicht. Mehr als einmal zeigte man dem Publikum demonstrativ das Höschen einer der Damen. Als Joseph verkauft wurde, kam eine Frau als Schaf verkleidet auf die Bühne und ihr wurde das Fell abgerissen, sodass man halt Höschen & BH sehen konnte… Die Erzählerin trug auch die ganze Zeit nur Bauchfrei…
Joseph ist eh kein wirklich ernstes Musical, aber man hat das doch schon extrem ins Lächerliche gezogen und das tat mir echt im Herzen weh!
Die einzige Szene, die mir wirklich gefallen hat, war die mit dem Potiphar. Die war wirklich gut! Wobei Mrs. Potiphar noch ein bisschen mehr auf Sex hätte machen können…
Gesanglich kann man pauschal sagen, dass die Aussprache schlecht war. Oft nicht deutlich genug und häufig viel zu leise. Die Übersetzung war eine andere wie in Essen. Ich mein, ich kenn nur die aus Essen und die ist einfach klasse und deswegen fand ich diese schon ein wenig komisch.
Mega-Mix war mies. Die ließen sich nach jedem Lied feiern, obwohl dieser Mix normalerweise zusammenhängend gesungen wird…
Richtig mies fand ich die Verarsche im Theater. Da lief draußen die ganze Zeit die CD aus Essen, die doch ziemlich gut ist und drinnen bekommt man so einen Mist geboten…
Das Bühnenbild war mieser als mies! Klar, Billigproduktion, aber diese Videoeinblendungen hätten die sich auch schenken können! Total unrealistisch, alles nur im Comic-Style und den Kindern, die auf der Bühne saßen, total unfair gegenüber, denn zwischendurch hat man einfach einen anderen Kinderchor eingeblendet…
Zu den Darstellern:
Alan Schuler: Ein kleiner Lichtblick in dieser Inszenierung! Er hat eine schöne Stimme und sein Schauspiel war auch in Ordnung.
Eveline Suter: Netter Bauch… Hm, mehr gutes hab ich kaum zu sagen. Irgendwie klang jedes Lied bei ihr gleich, als verändere sie ihre Stimme nicht. Gestik und Mimik waren auch irgendwie ständig dieselbe.
Robert Weixler: Hat mir auch ganz gut gefallen. Zwar nicht der Beste, aber schon mal besser als der Rest der Besetzung!
Stefan Konrad: Guter Pharao, aber ob es zu mehr reicht, wage ich zu bezweifeln.
Mein Fazit: Einmal und nie wieder!

Fiona (erste Bewertung)


27151
Wir verstehen die Welt nicht mehr

14.11.2008 - Durch Zufall haben wir bei unserem Bremen Aufenthalt von der "Joseph" Produktion gehört. Nachdem wir das Musical bereits vor Jahren in Essen und vor einiger Zeit in London gesehen hatten, wollten wir nun die hanseatische Version sehen. Wir waren an einem Freitag in der Vorstellung mit Alan Schuler als "Joseph". Wir waren restlos begeistert. Ich frage mich einfach: Wer streut hier seine Meinung? Von restloser Begeisterung bis zur Kritik der unprofessionellen Theaterdurchsagen ist alles vertreten. Schon sehr sonderbar. Auch die Kritik über die Projektion kann ich nicht teilen. Diese ist sicherlich von der Londoner Produktion geklaut worden aber einfach witzig und einfallsreich gemacht. Besser jedoch als die Essener Deko.. Auch die Cast. Alle tänzerisch und gesanglich top.. Meiner Freundin und mir haben bei der "Erzählerin" nicht nur das Bauchnabelpiercing gefallen. Sie war gesanglich und spielerisch gut. Das gleiche galt dem "Joseph" Darsteller Alan Schuler. Uns ist zwar noch der Essener "Joseph" Andreas Bieber im Gedächnis aber Alan Schuler braucht sich nicht zu verstecken.
Also insg. ein sehr guter Gesamteindruck und ein toller Abend. Im Übrigen auch gut besucht. Es war zwar nicht ausverkauft aber für einen Freitag sicher sehr gut. Nur sollte sich die Theaterleitung in Bremen mal Gedanken über eine professionelle Werbung machen. Wir haben durch Zufall ein Plakat gesehen. Weder in unserem Hotel, noch dem Taxifahrer war diese Musicalserie bekannt.
Also nicht nur unseriös meckern oder eine Selbstdarstellung suchen, sondern fair bleiben.
Meine Freundin und ich geben 5 Sterne...

hello4you (erste Bewertung)


27148
Zurück zur Show

13.11.2008 - So wie ich das hier verstehe soll doch eigentlich die Show bewertet werden und nicht die Rezension, die nun einmal den Eindruck des Verfassers zum Stück wiederspiegelt - inklusive Begründungen. Von mangelnder Kompetenz aufgrund von Geschmacksunterschieden auszugehen finde ich jedoch sehr gewagt...

Aber nun zum Stück:

Der negative Eindruck vom Stück ist auch mir leider nicht verwehrt geblieben - meinen ersten Besuch im Bremer Musicaltheater hatte ich mir anders vorgestellt: Ein schönes Theater, keine Frage, aber vor derartig leeren Reihen spielen/singen/tanzen kann keinen Spaß machen. Man könnte unterstellen dass der "Kinderchor" nur anwesend war, um Angehörige ins Theater zu locken. Von der Erzählerin ist bei mir nur ein maskengleiches Lächeln hängen geblieben, kein Ausdruck, Gesang war erträglich... achja, das Bauchnabelpiercing... ihren Namen habe ich aber schon wieder vergessen. Mimik, Gestik und Aussehen des Josephs (Oliver Pauli) erinnerten stark an Poldi - die Töne hat er getroffen, die Gefühlswelt der Rolle lag ihm wohl nicht sehr nahe. Gefallen haben mir Tänzerinnen und die Brüder als Tänzer, das war jedoch das einzige was ich positiv für mich vermerken konnte. Zum Lachen haben mich weder Pharao noch Diener oder Bäcker gebracht, die Videoprojektionen waren aber wirklich komisch, bei der Blümchenwiese habe ich nur noch auf Teletubbies gewartet. Ein sprechendes Kamel und die Queen besuchen Joseph in seinem Gedanken im Kerker - ob das wohl mit Halluzinationen aufgrund von Begeisterungsmangel bei den anwesenden Zuschauern begründet werden sollte?

Melanie (2 Bewertungen, ∅ 1 Sterne)


27140
B. H. nichts als ein ewiger Raunzer

12.11.2008 - Habe mal ein bisserl gesucht und bin drauf gekommen, dieser Herrmann zerlegt alles was er in die Finger bekommt. Leider entbehrt sein Wissen jeder fachlichen Grundlage. Wenn er meint in Kanaan sein langatmige Exerzitien dann darf ich ihm hier sagen: "Lieber Björn herrmann, Sie haben keine Ahnung! Scheinbar haben sie noch nicht mitbekommen, dass in diesem Musical die verschiedensten Musikrichtungen vereint wurden. Und dieses Lied über Kanaan sollte nun mal ein recht überzeichnetes Chanson sein. Und das ist wie ich meine hervorragend gelungen." Ich finde alle haben sich bemüht und eine durchaus ansprechende Leistung geboten. Kein Grund zum Meckern! Herr Herrmann soll in Zukunft über das schreiben wovon er wirklich Ahnung hat. Ich weiß allerdings nicht was das sein könnte.
lg guggi

guggi (erste Bewertung)


27128
nur zum Weglaufen

10.11.2008 - Wir waren am 08.11.2009 in Bremen - extra aus Dortmund angereist - die vorfreude dieses Stück wieder mal zu sehen war gross .
Leider wurden wir sehr enttäuscht - die Darsteller
haben so leise gesungen das man nicht´s verstanden hat - und das in der ersten Reihe ! Wenn wir das Stück nicht schon aus Essen oder Marl gekannt hätten - also so was kann man den Besuchern nicht anbieten bzw . wohl doch - denn hier scheint am Geld hinten und vorne gespart worden sein .
Naja - manche Stadttheater bieten da mehr - und das für kleineres Geld .

maulwurf (8 Bewertungen, ∅ 1.8 Sterne)


27127
kontrovers und überraschend

09.11.2008 - Ich habe heute die Show in Bremen genossen, obwohl die Zweitbesatzung-nicht Alan Schuler-aufgetreten ist. Der schlachsige, gefühlvollere Joseph mit Charisma- Schuler-passt zwar besser in die Rolle des Josephs, doch der kurzhaarige, muskelbepackte Joseph heute gab dem Stück auch einen anderen Pfiff. Den Bibel-Stoff in ein fetziges Stück zu versetzen und damit das beste Musikstil- Repertoire der Zeit zu zeigen,hat geglückt.Schade ist nur, dass viel von Band lief und die Kinder, obwohl sie engagiert! sehr gut sangen-kaum beachtet wurden-bzw.gezeigt wurden. Dies wirft ein schlechtes Bild auf das Stück, da mit Joseph immer ein Kinderchor verbunden wird- sehr schade.Die Erzählerin singt zu oft und zu schrill, die beiden Besetzungen Josephs geben alles, genau wie alle anderen auch. Der Pharao bleibt aber konstant Publikumsliebling.

daniela (erste Bewertung)


27097
Das Geld nicht wert

26.10.2008 - Das Musical habe ich schon öfters gesehen das letzte Mal in Staatz. Die Dekoration war bei dieser Aufführung etwas billig, die Kinder wurden in das Stück überhaupt nicht eingebunden, sie saßen nur herum. Bei einigen Künstlern fehlte die Schauspielerische Begabung oder war es die schlechte Regie von Stanislav Mosa (auch mit den Kindern). Die Leistung bei der Erzählerin Elisabeth Sikora war auch nicht die beste, man konnte ztw. nicht einmal den Text von ihr verstehen, da sie nicht Deutlich sang oder von der Musik übertönt wurde. Lichtblicke waren Markus Neugebauer als Joseph dieser war gesanglich sehr gut, wie auch Peter Kratochvil als Judah mit seinem Benjamin-Calypso. Bei unserer Vorstellung war Günter Mokesch der Pharao ich habe schon besserer Pharao in dieser Rolle gesehen.
Da meine letzten 2 Bewertungen gelöscht wurden, ein neuer versuch meine Meinung kund zu geben, denn man kann nicht immer nur gutes schreiben und schlechtes löschen.

--GB-- (7 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


27047
Es war leider nur OK

12.10.2008 - Ich hatte mir von dieser Show mehr erwartet. Das was mir in der Wiener Stadthalle geboten wurde, war passabel - aber mehr auch nicht. Die Bühnenkulisse ging mal überhaupt gar nicht. Hier hatte ich wirklich schon bessere Schulaufführungen erlebt und gesehen. Die Darsteller waren gut, wobei man sich nur schwer von Andreas Bieber und seiner "Ur"-Joseph-Darstellung frei machen kann. Die Kostüme waren abgespeckt. Die Kinder teilweise zu unkoordiniert und es gab sogut wie keine Requisiten. Okay, ich hatte keine opulente Bühnenshow erwartet - aber 68,- EUR war es nicht wert... Sorry, aber die Wiener Stadthalle wird mich nicht wiedersehen...

Oliver (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


27032
Solisten retten den Erfolg

07.10.2008 - Es wurde schon einiges über die beiden Hauptdarsteller geschrieben, daher von mir nur so viel, Gesanglich war Joseph OK aber.... den rest haben wir schon gelesen. Die Erzählerin hat mir ein wenig zu schrill geschrien. Herr Haider ist für meinen Geschmack nicht die richtige besetzung für die Rolle des Pharao.
Dafür möchte ich aber die Solisten und das Ensemble ganz besonders loben. Gut für die Regie und die Inszenierung können sie ja wirklich nichts. Es war eine große Begeisterung zu spüren und viel Liebe zum Beruf erkennbar. Ruben hat mich vollkommen überzeugt. Sowohl gesanglich als auch schauspielerisch für mich eindeutig der Höhepunkt des Abends. Schon alleine wegen ihm werde ich mir wenn möglich das ganze noch einmal anschaun.
Den Namen Jürgen Kapaun können wir uns getrost merken.

Norman (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


27027
Nix zum meckern

06.10.2008 - War alles im Allem eine sehr gelungene Vorführung. Gut ja, großer Schauspieler vor dem Herren ist M. Neugebauer jetzt wirklich nicht, und manchmal stand er schon sehr verloren auf der Bühne herum, so als wüsste er nicht, ob und was er jetzt tun soll, aber gesanglich hat er seine Sache sehr gut gemacht. Erfreulicherweise sang Máté Kamarás den Pharao, er hat auch an diesem Abend ganz zurecht den meisten Aplaus.
Die Company war sehr gut sowohl vom Gesang und vom Spiel, und das mit der Ziege, naja das steht halt so im Stück geschrieben, das kann man schlecht weglassen.
Die einzigen Kritikpunkte waren dieschon sehr gewöhnungsbedürtige deutsche Sprache und die Erzählerin Elisabeth Sikora, an deren Lobeshymnen ich mich nicht anschließen kann. Zwar sang sie ganz ordentlich, traf allerdings nicht jeden Ton und wurde in den hohen Lagen mitunter sehr schrill, abgesehen davon hat sie einen ziemlichen Sprachfehler, wofür sie zwar nix kann, gestört hat es mich aber trotzdem :-).
Ansonsten: sehr empfehlenswert

ancella (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


27026
uninspiriertes laientheater

06.10.2008 - Auch wenn man, wie die Wiener Satdthalle, viel Geld in sogenannte Stars und verschwenderische Werbung investiert, eine Garantie für solides Handwerk ist das leider nicht, wie man bei dieser Inszenierung von Jospeh sieht.
Die Regie fehlt gänzlich, kommt einmal ein mäßig guter Einfall ist von der Westend DVD abgekupfert (zb Das Familienfoto am Ende von Jacob and Sons). Es gibt einige versöhnende Momente sowie Darsteller, allen voran Elisabeth Sikora, die ordentlich singt und wenigstens so tut, als würde sie gerne auf dieser Bühne stehen. Günther Mokesch, wenn auch nicht begnadet, nimmt sich selbst auf die Schaufel und spielt den Pharao als selbstverliebten Macho. Die große Enttäuschund des Abends ist Markus Neugebauer. Stimmlich wie immer toll, hat er absolut kein Gefühl für die Rolle, keinen Ausdruck, kein Charisma. Oft steht wie ein Sack auf der Bühne und man wundert sich wie er damit bei den Proben davon gekommen ist. Eine tolle Stimme ist Vorraussetzung in diesem Geschäft und sollte nicht als Entschuldigung für eine schauspielerisch miserable Leistung dienen. Der Kinderchor wird ignoriert, die Tanzeinlagen sind allesamt nicht Familientauglich (am schlimmsten ist die hier die Szene mit dem Lamm, dessen Blut auf Jospeh's Mantel kommt). Billiges Bühnenbild und unausgereifte Inszenierung. Man kann sich das Geld getrost sparen!

marcus23 (erste Bewertung)


27021
Wirklich eine tolle Show!

05.10.2008 - Ich habe die Show am Samstag gesehen und war total begeistert! Zwar war ich zunächst etwas überrascht, als statt Markus Neugebauer Alan Schuler den Joseph spielte, aber schon nach den ersten Tönen seines Songs fand ich ihn richtig toll!
Auch die Erzählerin, Elisabeth Sikora war wirklich klasse und zeigte viel Gefühl in ihrer Stimme. Natürlich war Máté Kamarás als Pharao grandios! Er hat das Publikum wirklich zum Kochen gebracht. Auch das restliche Team möchte ich loben. Ich finde alle haben einen guten Job gemacht und den Abend zu einem tollen Erlebnis gemacht. Alles Gute weiterhin!

Jan08 (erste Bewertung)


27017
Super Show

04.10.2008 - Wien ist immer eine Reise wert. Aber besonders wenn man eine Kurzreise mit dem Besuch einer so guten Show in der Wiener Stadthalle kombinieren kann. Ich habe Joseph erstmals in Essen sehen können und war damals begeistert... Aber jetzt in Wien war es einfach super. Die Solisten und das komplette Ensemble waren absolute Spitze. Der Abend war eine gelungene Ergänzung. Vielen Dank an das Produktionsteam und die Stadthalle

olly01 (erste Bewertung)


27015
Herzlichen Glückwunsch Joeph Team

02.10.2008 - Begeistert konnten wir gestern die Wiener "Joseph" Premiere in Wien feiern. Es war wirklich ein Geniestreich was das Musical-Team in der Stadthalle F geleistet hat. Neben der genialen Erzählerin Elisabeth Sikora glänzte Markus Neugebauer als "Joseph". Alfons Haider gab einen tollen "Pharao". Aber das begeisterte Ensemble spielte mit einer solchen Spielfreude dass wirklich keiner mehr auf den Sitzen bleiben konnte.... Einfach genial... Herzlichen Glückwunsch und weiter so.

Musicalpeter (erste Bewertung)


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