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Klassiker

Die Dreigroschenoper

Mackie Messer am Ende seiner Karriere


Schon 1987 setzte Roberto Ciulli, der Gründer des Theaters an der Ruhr, das legendäre Stück in Szene. Seitdem wird seine eigensinnige, einzigartige, skurrile Inszenierung immer wieder aufgeführt. Für die musikalische Leitung zeichnet Matthias Flake verantwortlich.

(Text: mde)

Letzte bekannte Aufführung:13.03.2013


Kaum ein Stück aus den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts kann auf eine so umfangreiche Aufführungstradition zurückblicken wie die Dreigroschenoper. Oft versperrt dies gerade den Blick aufs Material, da sich eine eingedrehte theatralische Praxis dazwischengeschoben hat. Zwei Momente jedoch gehen gleich Leitfäden durch das Stück: Die Kritik an der verstaubten bürgerlichen Opernpraxis, im Titel "Dreigroschenoper" schon angedeutet, sowie die Verquickung von Sexualität und Ökonomie, die die dramaturgische Handlung bewegt.

Mackie Messer steht zu Beginn des Stücks eher schon am Ende seiner Karriere, umgeben von einer mehr oder weniger erfolglosen Gang, die es über den Rang von Kleinkriminellen hinaus nicht sehr weit gebracht hat. Sein Einfluß auf die Mächtigen der Stadt, auf Kapital und Justiz ist geschwunden, da jetzt konzernähnliche Verbindungen erfolgreicher das kriminelle Geschäft betreiben. Peachum, sein unfreiwilliger Schwiegervater und Gegenspieler vermarktet das Phänomen des sozialen Elends das einträglicher ist als Bankraub an der nächsten Straßenecke.

Inszenierung Roberto Ciulli
Dramaturgie Helmut Schäfer
Bühnenbild Gralf-Edzard Habben
Kostüme Klaus Arzberger
Dejan Radulovic
Musikalische Leitung Matthias Flake
Regiemitarbeit Markus Schlappig




(Text: Theater)





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