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Ein Nordical

Titanixen

Töchter des Watts


Jan Christof Scheibe ("Zuviel Sex ist gar nicht gesund") hat einen Liederabend über drei weibliche Fabelwesen geschaffen, die auf einer kleinen Hallig aufgewachsen sind und erst nach vielen Jahren mit der restlichen Zivilisation in Berührung kamen. Comedy trifft auf Hip-Hop, Volkslied und andere Stilrichtungen!

(Text: mr)

Premiere:06.05.2008
Letzte bekannte Aufführung:28.05.2008


Eigentümlich altmodische Namen haben sie: Wallburga, Edeltraut und Hildegard. Auch optisch sind die drei Schwestern nur schwer einzuordnen: eine Mischung aus Robinson Crusoe, paramilitärischer Erotik und weltfremd-naiver Meerjungfrau. Mit ihrer heißen Tanz- und Gesangsshow wollen Sie den Zuschauern von ihrer Heimat erzählen.
Doch wo ist eigentliche diese Heimat? Sie behaupten, dass sie auf einer kleinen Hallig in der Nordsee aufgewachsen sind, die von den Meeresfluten verschlungen wurde. Deshalb nennen sie sich die „Titanixen“ – in Anlehnung an die untergegangene „Titanic“. Sind sie wirklich die Nachfahren eines jungen Luftwaffenhelfers, der kurz vor Ende des 2. Weltkrieges zur Verteidigung auf dieses frisch entdeckte Eiland abkommandiert und dort vergessen wurde?
Ihre Weltfremdheit lässt jedoch darauf schließen, dass sie wirklich erst vor drei Jahren mit der westlichen Zivilisation in Berührung kamen – für die drei ein Kulturschock! Nun entdecken sie die für sie völlig neue Welt und demaskieren all’ die Absurditäten, die für uns längst zum Alltag gehören.
Mit Männern scheinen sie (noch) nicht viele Erfahrungen gemacht zu haben, wovon ihre Lieder über verheiratete Männer oder Superhelden, die sich als Pantoffelhelden entpuppen, zeugen. Dabei haben sie gar nicht so hohe Ansprüche, „denn die nicht so geilen, muss man sich nicht teilen.“ Und sie tragen auch ein gesundes Selbstbewusstsein zur Schau, wie das Lied der drei Nixen über die „deutschen Frauen“, die viel besser sind als ihr Ruf, zeigt.
Mit Songs wie „Sommer an der Nordsee“, „Unter Wasser“, die “Hallig Hymne“ oder „Schöner toter Matrose“ besingen sie auch die Ruhe und Schönheit ihrer heilen untergegangenen Halligwelt. Doch über die Art ihrer Performance geraten sich die drei immer wieder in die Haare. Aber unterschiedlicher können Schwestern auch kaum sein: Walli, die Älteste, ist nicht nur äußerlich konservativ, auch ihre Sprache ist irgendwie von gestern – aber typisch Älteste: sie will immer bestimmen, wo es lang geht. Elli, die Mittlere, ist ein biederer Bücherwurm und Hilli, die jüngste des Trios, ist das genaue Gegenteil: das, was man landläufig „n’ büschen blöd“ nennt – aber äußerst attraktiv.
Eines ist jedoch sicher: Die drei Amazonen präsentieren eine wilde Mixtur aus alt und neu, eine Melange aus romantischem Akkordeon und fetten Hip-Hop-Beats, Turnvater Jahn’schen Bewegungen und coolen Tanzeinlagen, biederem Volkslied und heißem R&B.

Ein trashiges Nordical – nicht nur für Fischköppe!

Mitwirkende


Die Darling-Combo
Schlagzeug: Martin Langer / Jens Carstens
Bass: Achim Rafain
Gitarre: Andreas Dopp / Stephan Birkemeyer
Tasten: Jan Christof Scheibe

(Text: Veranstalter)




Verwandte Themen:
News: PdW: Titanixen (05.05.2008)



Kreativteam

Choreografie Susanne Hayo
Kostüm Constanze Schuster
Make up Karin Gade
Bühne Heiko Sander
Max Wulff
Licht Citronella Antholz
Sound Jörn Kunze
Regieassistenz Tino Andrea Honegger
Dramaturgie Evamaria Stüting
Idee, Buch und Lieder, Regie und musikalische Leitung Jan Christof Scheibe


Besetzung

Walburga Caroline Kiesewetter
Kathleen Herzer
Edeltraut Femke Soetenga
Sonia Farke
Hildegard Susanne Hayo
Dörte Niedermeier



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


7 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


26121
Platte Story, gute performance

31.12.2009 - Die Story ist absolut bescheuert. Die Mädels und die Kapelle machen einen guten Job, können aber das Ganze auch nicht retten.
Arnd Petersen, Hamburg.

Arnd Petersen


26168
Tolle schauspielerinnen schöner abend

31.12.2009 - Gesehene Besetung:
Katleen Herzer, Sonia Farke, Dörte Niedermeier

Nein, wer intellektuellen Witz, politisches Kabaret, tiefgründige Lebensbetrachtungen sucht, oder unbedingt einen straffen roten Faden braucht wird sicher unterfordert.

Wer sich aber einen entspannten Abend verschaffen will ist hier sehr gut aufgehoben. Die drei Damen spielen mit Klischees, und schaffen es mit minimalistischen Requisiteneinsatz immer wieder das maximale herauszuholen. Die Liedtexte (z.B. über die phantasievollen Schwindeleien verheiraterter Männer) lassen die weiblichen Zuschauer lachen, die Darstellung der weiblichen Grundcharaktere der Prüden, der Intellektuellen und dem männerverschleißenden "Flittchen" das mänliche Publikum schmunzeln. Exelente schauspielerische, tänzerische und gesangliche Leistung. Insbesondere Dörte Niedermeier ist schlicht gesagt großartig und holt nicht nur durch Körpereinsatz sondern auch durch ihre Mimik und Gestik alles aus der Rolle heraus. Die Band in einfacher Viererbesetzung (Guitarre, Bass, Klavier, Schagzeug) überzeugt durch die verschiedenen Stile.

Alles in allem eine schöne Mischung aus Varieté, Musical und Cabaret und auf jeden Fall empfehlenswert

rotti


26162
Ein unterhaltsamer Abend voller Ironie

15.05.2008 - Die Meinung von Astra kann ich keineswegs nachvollziehen. Da fehlt wohl der Humor. Menschen sollten wirklich lernen nicht alles immer so ernst zu nehmen.
Wenn man, so wie ich, Freund der Ironie ist, dann ist dieses "Musical-Cabaret" genau das Richtige. Ich war ebenfalls auf der Premiere und habe mich köstlich amüsiert. Die Band und die 3 Schauspielerinnen haben ihren Job spitzenmäßig gemacht. Ich denke der tosende und jubelnde Applaus am Schluss hat für sich gesprochen!

Giulia


26144
Etwas bemüht!

14.05.2008 - Wir waren zur Premiere geladen und ich muß sagen, dass Jan Christof Scheibe tolle Musik geschrieben hat mit wirklich intelligenten, lustigen und gekonnten Texten. Die Band war großartig, fantastisch und die drei Darstellerinnen wirklich ne Wucht. Leider, leider habe ich den ganzen Abend den roten Faden gesucht... vergeblich! Ach schade, man hätte wirklich sooo viel aus der Story machen können. Aus diesem Grunde kann ich nicht wirklich diese Show empfehlen. Anscheinend haben sie in den Fliegenden Bauten nun auch wirkliche Verkaufsschwierigkeiten. Es läuft wohl überhaupt nicht. Schade...

Michel


26116
ans Herz zu legen

12.05.2008 - Ohne Vorbehalte reingegangen und total begeistert wieder raus.....
SPITZE

Undertaker


26052
ein charmanter abend

08.05.2008 - sicherlich handelt es sich um kein musical oder ein theaterstück, aber die drei damen singen phänomenal gut, die musik unterhält und die texte sind sehr kreativ lustig. ein wunderbarer Liederabend der etwas anderen art. wirklich empfehlenswert für zuschauer, die nicht unbedingt eine geschichte oder ein musical sehen wollen.

theaterfan


26049
Das muss nicht sein!

08.05.2008 - Eine bemühte Story über drei Frauen auf einer Hallig - die unterhalten sich, wie kann es anders sein, über Männer, Frauenthemen - Musik und Humor sind aber so platt wie der Norden. Außer wenn mitgeklatscht werden soll, geht die ganze Veranstaltung fröhlich am Publikum vorbei. Muss nicht sein!

Astra


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