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Biblical

Jesus Christ Superstar

Hosanna


Iris Limbarth inszeniert eine Freilichtaufführung der Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice über die letzten Tage im Leben von Jesus Christus.

(Text: mr)

Premiere:28.06.2008
Letzte bekannte Aufführung:30.08.2008


Musikal. Leitung - Michael Wiehagen/Frank Bangert
Regie/Choreografie - Iris Limbarth
Bühnenbild - Reinhard Wust
Kostüme - Heike Ruppmann

Besetzung:
Jesus - Jörg Neubauer
Judas - Gaines Hall
Maria Magdalena - Julia Felthaus
Pilatus - Siegfried Franke
Herodes - Oliver Schulte
Petrus - Alexander Rump/Daniel Stelmasczyk
Simon - Jörn Seelhorst/Christian Kessler
Kaiphas - Reinhard Gels
Annas - Herbert Schulte
Tänzer, Bettler, Soldaten, Volk - Ensemble der Freilichtbühne Meppen

(Text: Emsländ. Freilichtbühne)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


5 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


26976
frau felthaus ... eine glanzleistung!

13.09.2008 - Vielleicht ein bisschen spät, aber nun möchte ich doch auch ein paar Worte zum Musical „Jesus Christ Superstar“ sagen. Ich empfand dieses Stück als das Beste, welches in den vergangenen fünf Jahre auf der Meppener Freilichtbühne zu sehen war.
Iris Limbarth gelang es, das Stück authentisch auf die Bühne zu bringen. Ihre Umsetzung der Geschichte war fabelhaft. Hervorzuheben ist meiner Meinung nach Julia Felthaus, die mich als Maria Magdalena mit ihrem Gesang einfach nur faszinierte. Es ist enorm welche Entwicklung Frau Felthaus gemacht hat. Vom regionalen „Star“ zur professionellen Musicaldarstellerin, die mit Auszeichnung ihre Prüfung in Wien bestand.
Auch Gaines Hall als Judas – keineswegs fehlbesetzt in diesem Stück. Von einem Teil des Publikums hätte ich mir jedoch etwas mehr Verständnis für das Stück gewünscht. Das bei diesem Stück eine Zugabe unangebracht ist, schien einigen Zuschauern nicht klar gewesen zu sein (Sollte Jesus ein zweites Mal gekreuzigt werden ??)

jimbo (erste Bewertung)


26928
Bewegend

24.08.2008 - Um es vorweg zu nehmen, Kritik muss sein, auch wenn sie nicht zustimmend ist. Es muss nicht alles gefallen, und das darf (muss) auch gesagt werden. Aber nur dann, wenn sich Kritik distanziert und objektiv auf das tatsächlich Erlebte bezieht, ist sie ernst zu nehmen und hat ihre Berechtigung. Diesen Grundsatz haben die beiden ersten Rezensenten („Herr Schmidt“ und der unvermeidlich „Musical-Bär“) sträflich vernachlässigt, geraten ihre Beiträge doch zu ihrer ganz persönlichen Abrechnung mit der künstlerischen Leitung. Das gehört hier nicht her, das hat hier keinen Platz. Soweit also von „Herrn Schmidt“ und „Musical-Bär“ der Eindruck einer mangelnden Regie bei der vorliegenden Produktion erweckt wird, ist dem zu widersprechen.Zunächst ist jedoch Herrn Schmidt zuzustimmen, dass es sich bei „La Cage aux Folles“ um eine große Show handelte. Die üppige Ausstattung von damals vermisst der „Musical-Bär“ offensichtlich bei der vorliegenden Produktion. Es wird also Ausstattung mit Regie verwechselt. Wer damit Federn und Boa im Rahmen einer Regiearbeit eine besondere Bedeutung beimisst, der wird mit der Produktion von Jesus Christ Superstar in Meppen tatsächlich nicht zurecht kommen. Denn die Stärke dieser Inszenierung liegt vielmehr in der einfühlsamen und sehr ernsthaften Personenführung eines jeden einzelnen Akteurs. Unter der Anleitung der Regisseurin wachsen die Laiendarsteller über sich hinaus. Bemerkenswert auch die Entwicklung einiger „alter Hasen“, denen man früher nur komisches Talent zubilligte und die sich heute in ernsthaften Rollen wieder finden. Der Sprung, den das Ensemble insbesondere darstellerisch und gesanglich gemacht hat ist deutlich zu erkennen und gebietet Respekt. Das Amateur-Ensemble hat sich an ein schweres Stück gewagt. Die Regisseurin und ihr Team schufen daraus ein überzeugendes und bewegendes Bild, das jederzeit den Menschen im Mittelpunkt hat. Handwerklich sauber driftet die Regie niemals ab in hilflos süßlichen Kitsch sondern widmet sich ganz der sensiblen Geschichte, die sie stringent erzählt. Und dies mit einer Bühnensprache, die der Würde des Stoffes und der darstellenden Personen gerecht wird. Ausstattung und Bühnenbild unterstützen dies ohne Selbstzweck zu sein und formen zusammen mit dem tollen Lichtdesign bewegende Momente. Chapeau!

Premierenbesucher (erste Bewertung)


26924
Kleiner Kommentar

23.08.2008 - So das nur zu meinen Vorgängern. Ich bin als Darsteller wahrscheinlich nicht sonderlich Objektiv trotzdessen aber für Kritik immer offen. Die Glanzmomente der Show zu diffamieren, finde ich nicht sonderlich professionell. Der Tempel mag gewöhnungsbedürftig sein, zu Superstar habe ich bis jetzt allerdings noch keine negativen Feedbacks bekommen und bin etwas verwundert. Ich für mich, würde mir ein paar gehaltvolle Kritiken wünschen um dann auch die Show, soweit es mir mögllich ist, positiv zu beeinflussen/verändern. Der nächste Schreiberling mag darauf achten ;-)

pascal-nds (erste Bewertung)


26919
Profis und Amateure überfordert

18.08.2008 - Die Regie ist konzeptlos und ein schlechtes Plagiat der letzten DVD-Verfilmung aus GB.
Gaines Hall singt (?) alles im Falsett und ist als Judas eine absolute Fehlbesetzung.
Jörg Neubauer als Jesus passabel. Julia Felthaus nach ihrer Ausbildung zur Musicaldarstellerin einziger Glanzpunkt.
Bühnenbild und Kostüme lieblos zusammengewürfelt oder ausgegraben.
Wo sind die sowohl sängerisch gut besetzten wie toll ausgestatteten Musicals der JAHREIS-Ära geblieben ?
Mit Limbarth in der Regie geht's nur noch bergab.
Schade um die engagierten Amateure und bedauernswert für uns als Publikum.

MusicalBaer (erste Bewertung)


26902
Leider weitestgehend enttäuschend

12.08.2008 - Ich habe in Meppen bereits einige Musicals gesehen und war oft sehr gut zufrieden bis begeistert. "La Cage aux Folles" 1998 beispielsweise war eine ganz große Show, kongenial damals das Zusammenspiel des wunderbaren professionellen "Albin" (Name leider vergessen) und seines erstklassigen Meppener Amateur-"Georges" (Herbert Schulte). Soviel nur um kurz zu erwähnen, dass ich Meppen wohlgesonnen bin und mich auf den Jesus-Christ-Abend gefreut habe. Was es diesmal jedoch zu sehen gab war leider enttäuschend. Zunächst einmal war die Inszenierung nicht der Rede wert. Dass z.B. die Idee der Projektionen im Hintergrund völlig konzeptlos ist (mal dient die Leinwand als Überwachungsbildschirm, mal werden Meta-Kommentare eingeblendet)und die Regie keine neuen Einfälle bietet, sondern munter verschiedene (stilistisch leider nicht zusammen passende) bekannte Vorlagen kopiert, mag man übersehen. Dass Massenszenen wie "Hosanna" oder "Der Tempel" jedoch einfach lieblos runterinszeniert werden und die Akteure so oft hilflos wirken, ist traurig. Engagierte Laien, die jedes Sommerwochenende ihrem Hobby opfern, verdienen mehr Regie - das spielerische Potential ist doch da! Zu den Profis: Jörg Neubauer ist als Jesus uninspieriert. Solide, aber langweilig versingt er selbst Gethsemane zu einer o8/15-Nummer. Der eigentlich tolle Gaines Hall, der in Osnabrück jüngst "Crazy for You" zu einem atemberaubenden solistischen Parforce-Ritt gemacht hat, ist leider als Judas fehlbesetzt und vor allem auch fehlkostümiert. Dass er als "klassischer" Lederjacken-Judas (hier soll wohl durchaus bewusste der faszinierenden Jerome Pradon kopiert werden) nicht taugt, sondern wenn, dann eine ganz eigene Art der Darstellung hätte versuchen müssen, ist als Fehler wohl auch der Regie anzulasten. Ein großes Lob hingegen geht an Julia Felthaus, die als Maria Magdalena ihre männlichen Kollegen mit überragender Stimme so mühelos an die Wand singt, dass man sich wünscht, sie hätte noch ein paar andere Soli übernommen. Von den Meppener Amateuren seien hier ausdrücklich Siegried Franke und Thomas Kemper erwähnt. Franke singt den Pilatus auch in höchster Lage mit überraschender Souveränität, und auch ihm hätte man mehr Regie gewünscht, denn viel mehr als Herumstehen darf er leider nicht! Kemper, wie Franke Urgestein, gibt sich wie immer eigenwillig-exzentrisch, manchmal an der Grenze zur Putzigkeit, aber er spielt und lebt den Annas, und es ist eine Freude ihm dabei zuzusehen. Auch Oliver Schulte als Herodes zeigt Talent. Das Bühnenbild übrigens wirkt, wie immer in Meppen, irgendwie ein bisschen wie aus den 80ern übriggeblieben, ist aber zumindest in Dunkelheit durchaus eindrucksvoll Zuletzt muss noch ein entscheidendes Manko angesprochen werden: Dass in Meppen die Musik vom Band kommt, ist absolut in Ordnung. Dass sie aber völlig ohne Dynamik eingespielt wurde, ganz und gar nicht! So verpuft beispielsweise das "Abendmahl" völlig, weil nach dem großen Streit der Protagonisten der massive zweite Choreinsatz viel zu leise und ohne Schwung daherkommt. Fazit: Eine erstaunlicherweise vor allem auf professioneller Ebene darstellerisch-gesanglich unzulängliche Inszenierung mit schlimmsten Schwächen in der Regie. Wie wäre es im nächsten Jahr mit einem Stück, dass Franke, Kemper, Schulte und gern auch wieder die tolle Julia Felthaus an die großen Töpfe lässt, und zwar unter einer Regie, die diesen Namen verdient? Das Publikum hat dann vielleicht (etwas)weniger Profi-Theater, aber sicherlich wieder mehr Vergnügen. So ist es schade um Meppen!

Herr Schmidt (erste Bewertung)


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Handlung
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Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 18. Februar 1972 in der Halle Münsterland (Münster) mit Reiner Schöne in der Hauptrolle statt.

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(5 Leser)


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