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Uraufführung

Maria Stuart

Königin der Schotten


Zahlreiche Künstler haben bereits versucht, das Leben der schottischen Königin in Dramen, Opern oder Filmen darzustellen. Die "Bremer Musical Company" präsentiert nun als Uraufführung ein Musical über Maria Stuart (1542-1587).

(Text: mr)

Premiere:03.04.2008
Letzte bekannte Aufführung:17.04.2010


Das Leben der Schottenkönigen Maria Stuart ist eine Geschichte voller Leidenschaft, Hoffnung und Intrigen.
Es ist die Geschichte einer jungen Frau, deren Schicksal es war, über ein Land zu herrschen, welches unbeherrschbar war. Ein Land, dessen Einwohner nicht minder wild und unbezähmbar waren als deren Landschaft. Maria Stuart war ein Opfer der Umstände, die nicht nur von ihren Feinden, sondern auch von ihren eigenen Beratern verraten wurde. Ihre Zeit als Königin von Frankreich dauerte nur ein Jahr, danach musste sie als Witwe in ihr eigentliches Königreich, Schottland, zurückkehren. Dort sah sie sich aber nicht nur großen Schwierigkeiten gegenüber, sondern fand auch ihre große Liebe. Eine Liebe, die ihr Leben für immer verändern sollte und sie letzten Endes dazu veranlaßte, Schottland zu verlassen und ihre Cousine, Elisabeth I. von England um Hilfe zu bitten. Aber anstatt Maria Stuart zu helfen, nahm die Königin von England sie gefangen und verdammte sie zu neunzehn langen Jahren im Gefängnis, bevor sie sie dann 1587 köpfen ließ.
Maria Stuart gab nie die Hoffnung auf. Sie kämpfte für religiöse Freiheit und Gleichheit und blieb zeitlebens eine Frau, deren Ideen ihrer Zeit weit voraus waren.
Sehen Sie, wie sie ihre unvergesslichen Fußspuren in der Geschichte hinterlassen hat. Fußspuren, die den Weg zu Toleranz und Frieden weisen, bis hin zu unserer heutigen Zeit.
Maria Stuart ist ein Thema das selbst vierhundert Jahre nach ihrem Tod nichts an Brisanz und Aktualität verloren hat. Noch immer rätseln Historiker über ihre wahre Identität: ob nun Hure oder Königin, Verbrecherin oder Märtyrerin, schuldlos schuldig oder Opfer von Intrigen?



Musik: Thomas Blaeschke
Text: Kerstin Toelle


Besetzung:
Maria Stuart - Kerstin Toelle
Königin Elizabeth I - Inga Jamry
Earl of Bothwell - Joachim Quirin
Henry Stuart / Lord Darnley - Tim Schulz
James Stewart - William Danne
Rizzo - Alexander Hohler
Mary Seaton alt - Tina Arena
Mary Seatin jung - Lena Wischhusen
Lady Lennox - Simona Lehnacker

(Text: BMC)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


23 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28425
Kann man sich wohl ansehen...

13.04.2010 - Ich und meine Familie waren letzte Woche bei "Maria Stuart, Königin der Schotten". Durch die vermehrt negativen Rezensionen hier war ich dem Werk gegenüber zwar voreingenommen, so schlecht fand ichs aber vergleichsweise auch wieder nicht.
Nur das Theater lag sehr versteckt und wirkte von innen sehr alt, fast schon wie in einer in die Jahre gekommenen Aula.
Zur Vorführung ist zu sagen, dass mehrere markante Stimmen hervorstachen, und auch die schauspielerische Umsetzung recht professionell war, die Kulisse und das ganze Drumherum passte jedoch nicht recht zu dieser Professionalität. Wer weiter hinten saß musste sich zudem verhäuft durch Regiestimmen aus dem Off ablenken lassen.

Alles in allem war es aber doch ein lohnenswerter Abend.

Seymour3000 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


25701
Rettet die Überlebenden!

31.12.2009 - Ich kann mich meiner Vor-"schreiberin" Dorren nur anschliessen. Ein Laienstück welches die Welt nicht braucht. Und schon gar nicht zu den Preisen und mit diesen leeren Versprechungen, die das Waldau Theater anscheinend gerne öfters macht. In der Tat sind Regie und Musik das größte Problem dieser Produktion. Dem ganzen fehlt der DRIVE und auch die Dramatik der Story kommt, wohl auch durch das schwache Buch, gar nicht zum tragen.
Bleibt zu hoffen das Inga Jamry und William Danne diesem sinkenden Schiff entfliehen können. Diese Beiden einzigen Lichtblicke dieser extrem schwachen Produktion hätten es verdient auf größeren Bühnen, in PROFESSIONELLEN Produktionen, agieren zu dürfen. Wenn das Theater überleben möchte, sollte es vielleicht doch auf bewerte, schon exestierende Stücke zurück greifen. Dann noch nen richtigen Regisseur und nen guten Choreographen-und schauen ob das besser ankommt als die schwachen, geklauten, langweiligen Kompositionen eines Thomas Bläschkes.Und die Frau die das Buch geschrieben hat, soll mir doch mal bitte erkläten, warum Rollen in dem Stück sagen "Madame, ihr..bla bla bla" und zwei Sekunden später sagt dieselbe Rolle zur gleichen Person "Wann machst DU mich...bla bla bla!" - auch dies zieht sich - mir unerklärlich- durchs ganze Stücke. Echt, NEE DANKE!

Max


26995
Hatten mehr erwartet

22.09.2008 - Wir, meine Frau und ich, waren zusammen im Waldautheater, um Maria Stuart anzuschauen.
leider waren wir enttäuscht. Das Stück war viel zu lang und leider auch langweilig. Und die Musik hatte keinen Stil. Vom ehemaligen Waldautheater hätten wir deutlich mehr erwartet.
Hr.+ Fr. Janssen

Buffy (erste Bewertung)


26862
Hatten einen schönen Abend

01.08.2008 - Meine Freundin hat mir die Karte zum Geburtstag geschenkt. Da ich eigentlich kein typischer Musical-Fan bin, hielt sich meine Freude anfangs in Grenzen. Im Theater änderte sich meine Meinung schnell. Das Stück war gut umgesetzt. Tolle Kostüme, schöne Musik, unterhaltsame Story. Kurz, wir hatten einen sehr schönen Abend. Wenn ich etwas hätte ändern wollen, dann hätte ich eine jüngere Hauptdarstellerin gewählt. Die übrigen Darstellerinnen, die deutlich jünger waren, ließen sie etwas alt aussehen. Abgesehen von diesem "Schönheitsfehler", kann ich nix Negatives an der Aufführung finden. Wie schon gesagt: Wir fanden es sehr schön.

Benutzer (erste Bewertung)


26504
Antwort auf 'Sehr schöne Show'

02.06.2008 - Sehr geehrter Herr Bender,
am Anfang einer Rezension allen anderen Rezensenten die sachliche und emotionale Kompetenz abzusprechen ist billigste Rhetorik.
Diese kennt man sonst nur aus dem Munde des Vorsprechers des Waldau Theaters.
Sind sie es selbst?
Ansonsten - der Konsenz aller Rezensenten (der befangenen wie unbefangenen) in den Details + Beurteilungen ist so eindeutig und er-/bedrückend, daß selbst NLP und Phrasendrescherei nicht das Fazit umkehren können. Und das ist und bleibt: Eine nicht lohnenswerte Produktion für den Zuschauer.

saubermann


26220
Zwei Profis unter Gänsebrei

18.05.2008 - Naja, wenn Gänse Ausgang haben, dann fallen einem ja nicht gleich die Augen aus dem Kopf. Aber dem Zuschauer bei dieser Inszenierung vor Lachen oder Weinen, dass für so was Geld ausgegeben wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser unterirdischen Inszenierung!
Umso mehr als grandios einzustufen in diesem Gänsebrei aus 40 Lichtstimmungen und ununterbrochenen Umbauten sind die Leistungen von Inga Jamry und Joachim Quirin dann einzustufen, die dieses Stück zwar nicht retten konnten, aber hochhalten.
Eine Unverschämtheit, dass die beiden beim Schlussapplaus am Rand unter den Nebenrollen stehen mussten.
Insgesamt: Ergebnis von Selbstüberschätzung. Für eine Laienaufführung ok.Für Regieanfänger eine Fundgrube, wie mans nicht machen sollte.

Frau Dr. Zappageck


26027
Schaurig

06.05.2008 -

Elly


25945
Ich erwarte eine Entschuldigung

01.05.2008 - ..und zwar eine öffentliche! Diese Inszenierung hat Schande über das Waldau-Theater gebracht!

Helga


25922
War ich im falschen Theater?

30.04.2008 - Irgendwie habe ich das Gefühl, im falschen Theater gewesen zu sein. Nachdem ich im Winter noch diese grandiose Inszenierung des kleinen Horrorladens im Waldau-Theater erleben durfte, eine der besten, die ich seit langer Zeit sah, war ich nun, nur wenige Monate später, erneut mit großer Erwartungshaltung nach Bremen gereist. Doch was ich erlebte, war für mich ehrlich gesagt nicht fassbar. Wie kann man innerhalb so kurzer Zeit so an Niveau verlieren??? Der Horroladen war kurzweilig, stringent durchinszeniert, witzig, abwechslunsgreich und mit hoher Ausstrahlungskraft der Darsteller. Maria Stuart ist - pardon - in fast allen belangen (die Kostüme und die Elisabeth-Darstellerin ausgenommen - das genaue Gegenteil. Meine Meinung zur Inszenierung wurde wenige Tage später noch untermauert, als ich in Berlin Elisabeth erleben durfte. Ich hatte dieses Musical bis dahin noch nicht gesehen, würde es vom Aufwand auch nicht mit Maria Stuart vergleichen wollen, denn Elisabeth spielt mindestens drei Ligen höher, aber thematisch und von den handelnden Figuren sollte man annähernd gleiche Wirkung erwarten können...konnte man aber nicht in der Realität. So hart das jetzt klingen mag, aber die Bremer Inszenierung wirkte wie besseres Laientheater. Ich hatte beim verlassen des Theaters keine Melodie mehr im kopf, die ich vor mich hinsummen konnte..in Berlin waren es gleich mehrere. Warum waren in Bremen keine schauspielerischen persönlichkeiten am Start? Die den Figuren mehr Leben hätten einhauchen können? Am Ende habe ich mich aber gefreut, dass sich die Reise doch noch gelohnt hat. Weil ich am nächsten Tag Zeuge des "Engel & Dämonen" Konzerts im Bremer Musicaltheater war. Von dem Charisma der dort agierenden Darsteller hätte ich mir abends zuvor nur 50 Prozent gewüscht. Man hat doch bewiesen, das es mit den Horroladen ging....warum also nun wieder so etwas? Ist mir schleierhaft, aber die Spielzeit ist ja eh beendet. Vielleicht denkt man über die Kritiken hier mal nach...und legt sie nicht einfach unter ferner liefen ab.

Tessa


25907
Sehr gute Show

29.04.2008 - Ich bin überrascht von vielerlei Bewertungen, die hier abgegeben worden, und leider keine wirklich ernst-gemeinte Rezension beinhalten. Einige versuchen, ein analytisches Vorgehen als Grundlage ihrer Bewertung zu nutzen, übersehen aber anscheinend die eigene Kenntnis des Genres, Musiktheater im Allgemeinen und vermögen auch nicht Offensichtliches zu erkennen.
Beispiel wäre hier die Aussage "Keine Linie in der Komposition", die meines Erachtens durchgehend zu erkennen ist, zumal es Themen gibt, die teilweise versteckt wieder auftauchen (oder eben offensichtlich): So eine Hochzeit wäre wunderbar, Fanfare der Maria Stuart u.v.m. - Andere bewerten rein emotional, das ist grundsätzlich okay, aber in einem Maße, dass mir sicht nicht erschliesst.
Ich empfand, um es kurz zu machen, dass Maria Stuart anrührend und tragisch, mitreissend und interessant war. Es hat die Anforderungen an ein Musical erfüllt und das in einem guten bis sehr guten Maße.
Ich habe zwar nicht die Premiere, sondern den 10.04. gesehen, aber der lief rund und die Darsteller, vorne weg die Elisabeth I. und Maria Stuart sowie die einzelnen Leistungen der anderen Mitwirkenden (kleine Ausnahme waren Sir Norfolk und sein Mitstreiter sowie der Earl of Leicester) überzeugten (eben fast) ausnahmslos.
Die Musik kam zwar vom Band, war aber durchaus 1A von einem Orchester eingespielt (habe ich damals so empfunden und nun nochmals vorsichtshalber gegengecheckt) und war sehr ergreifend. Die Texte passten dazu und hatten lyrischen Charakter.
Daher mein Urteil: empfehlenswert und Preis-Leistungsverhältnis im Einklang.
Die Geschichte höchste interessant und stellenweise nicht abgegriffen amüsant.

Klaus Bender


25902
Ein sehr schöner Abend

29.04.2008 - Mir ist absolut unergründlich, warum hier so viele so negativ bewerten. Seid Ihr von der Konkurrenz des Waldau Theaters? Ich kann mir es nur so erklären, dass die Premiere von einigen Pannen belastet wurde, die später behoben wurden. Ich war jedenfalls am vergangenen Freitag mit einigen Freunden in der Vorstellung und uns allen hat es sehr gut gefallen. Die Kostüme sind unglaublich schön und einige der Kompositionen würden hier wohl über den grünen Klee gelobt werden, wenn Sie ein gewisser Andrew Lloyd Weber geschaffen hätte. Dass auf ein Live-Orchester verzichtet wurde, finde ich allerdings auch bedauerlich. Dadurch geht natürlich einiges an Klang und Qualität verloren. Auch die Kritik bezüglich der Hauptdarstellerin ist nicht völlig haltlos. Sie ist für die Rolle schlicht zu hässlich (sorry!) oder anders gesagt, die anderen Darstellerinnen sind im Vergleich zu hübsch. Gesungen und agiert hat die Mary aber trotzdem gut. Die beste Performance legte meiner Meinung nach ihre Widersacherin hin sowie die tolle Erzählerin, die ich schon mal in einer anderen Produktion gesehen habe - und schon da super fand. Alles in allem gebe ich 4 1/2 Sterne. Mein Rat an andere: Lasst Euch von den schlechten Kritiken nicht abschrecken - es lohnt sich!

Santa


25878
Schöne Kostüme machen noch lange kein gutes Musical

28.04.2008 - Wie bringt man es nur auf den Punkt???? Nicht nur, dass die Komposition und die Texte im Meer der Seichtigkeit untergehen, zu allem Überfluss kommen sogenannte Darsteller auf die Bühne, die ihren Text runterrasseln und soweit von ihrer Rolle entfernt sind, wie der Erdmittelpunkt zum Mars. Der Gesang verursachte stellenweise starkes Ohrbluten. Die große Ausnahme war da die Darstellerin von Königin Elisabeth I. Sie verstand es, die Zuschauer trotz aller Seichtigkeit zurück ins Stück zu holen. Ansonsten fehlte dem gesamten Ensemble Körperspannung, Gefühl für die entsprechende Rolle und musikalisches Gehör.
Wenn Frau Toelle der Meinung ist, für Musicals Texte schreiben zu müssen, dann sollte sie dies im Interesse der Zuschauer auch dabei belassen. Denn egal wie groß sie sich ihre Rolle auch selbst schreiben wird, man wird immer merken, wie drittklassig ihre darstellende Kunst ist.
Gelungen fand ich das Bühnenbild und die Kostüme. Die Bühnenhelfer in das Stück mit einzbauen war auch eine nette Idee. Gelungen war ebenfalls die Szene der Überfahrt von Frankreich nach Schottland. Die Hinrichtung war gut inszeniert, wurde nur leider von der anschließenden Zugabenvergewaltigung völlig zerstört. Es war schon sehr bemerkenswert, wie dem Publikum die Zugaben aufgezwungen wurden. Denn der Applaus plätscherte so vor sich hin (ausgenommen von der handvoll "Stimmungsmachern" die wohl verteilt im Publikum saßen) und ehe er vollends versiegte, wurde der Vorhang aufgerissen und schon startete das Playback Nr.1. Noch während des folgenden Höflichkeitsapplauses, wurde wieder der Vorhang aufgerissen und es startete das Playback Nr. 2. Und als ob das noch nicht genug wäre, folgte im gleichen Schema Zugabe Nr.3+4. Zugaben die keiner hören wollte und keiner brauchte. Die Ankündigung von Herrn Blaeschke vor Beginn der Show, das Stück wieder im Oktober aufzunehmen, wirkte nach diesem Abend eher wie eine Androhung.

Ein Geplagter


25864
Schrecklich...

27.04.2008 - ...angefangen von Kerstin Toelle die beim texten bleiben sollte bis hin zur Musik vom Band und wenig einprägsamen Kompositionen. Lieblos, belanglos...LEIDER Chance vertan!

alberta39


25748
Lokalpatrioten versus Weltgeltung

21.04.2008 - Eine Produktion mit hohem Anspruch und laut Werbeaussagen und Selbstverständniss von BMC Guru Bläschke eine Produktion die sich mit der Spitze der Branche messen möchte.
Und genau dies ging gründlich in die Hose.
Ein Vorab-Fazit: Eine Produktion deutlich unter Stadttheater-Niveau, doch trotzdem mit einigen Lichtblicken.
Die Inszenierung: Sie hätte sogar gut sein können, wenn der Regisseur nicht elementare Fehler vermieden hätte.
Unter anderem -die Länge des ersten Aktes und viel schlimmer noch, das unsagbar peinliche Ende, dem die Intention nur überdeutlich anzumerken war 'Wie kriege ich jetzt bloß das gesamte Ensemble auf die Bühne und mache aus dieser Geschichte auch noch ein Happy End?' Bis dahin hatte sich der zweite Akt sogar eine gewisse Spannung erarbeitet, mit der nach dem ersten Akt ja nun wahrlich nicht zu rechnen war.
Die Darsteller: Mit Ausnahme der Elizabeth die gesanglich und darstellerisch gut war, von Tim Schulz, Michael Jargstorf, die Ihre dankbaren Rollen gesanglich und schauspielerisch schön darboten und einer guten Erzählerin, fehlte allen anderen die für eine größere Bühne nötige gesangliche und darstellerische Qualität. Und das hätten Produzent und Regisseur im Vorfeld erkennen müssen, um das zahlende Publikum vor einem unzumutbaren Boswell und einem Richter, der, als sich durchkämpfender Laiendarsteller zu erkennen war, zu bewahren.
Die Musik: Das Beste waren noch die Arrangements, die zwar tontechnisch den Eindruck machten als kämen sie aus einem Kassettenrekorder aus dem Orchestergraben, jedoch z.T. sogar Gänsehautfeeling erzeugten. Allerdings nur solange, bis die Belanglosigkeit von Melodie und Chorsätzen sich nach meistens 30-40 Sekunden offenbarte. Große, aber mindestens erträgliche Kompositionen verlangen eben mehr als die Schönrederei desjeniegen der sie entwirft.
Das musikalische Fazit kann nur lauten: Diese Musik muß man nicht vergessen - man hat sie schon vergessen, bevor der Vorhang zur Gänze zugezogen ist.
Und dann fragt man sich: warum springen am Ende der Vorstellung drei Personen im Theater wie von der Tarantel gestochen auf und forcieren, wild klatschend, Standing Ovations, während der Rest des Publikums sich eher müde Kühlung zufächelt. Geht die Hirnwäsche der BMC-Fans durch den selbstverliebten Vorredner schon so weit, daß diese gar nicht mehr merken, was wirklich gutes Musical bedeutet? Vermutlich, denn sonst wären Sie keine Fans eben dieser Bremer-'Institution'. Hätten die BMC Verantwortlichen den lokalen Kolorit eines kleinen Ensembles betont und demütig gesagt: 'Wir haben lange dafür gearbeitet, daß ein so schwerer Stoff auf die Bühne kommt und machen daß, damit wir dem lokalen Publikum zeigen können, was möglich wäre, wenn wir mit wirklich guten Leuten zusammenarbeiten würden...' Ja dann und nur dann, hätte man sogar einen gewisse Form von Respekt gegenüber dem Ganzen aufbringen können.
So aber bleibt die unüberbrückbare Distanz zwischen großem Anspruch und gegebener Minimalleistung. zwischen Großrednerei und Bühnenwirklichkeit, zwischen ungerechtfertigten Eintrittsgeldern und gern gegebenem Sraßenmusikanten-Salär.
Als kleines P.S an alle diejenigen, die in der Presse die schönen Kostüme lobten: Wenn die Kostüme das einzige herausstechende Merkmal einer Musical-Produktion sind, dann sollte man auch dazu stehen, den gesamten Rest als vollkommen unzureichend herauszustellen!

saubermann


25696
Potential des Stückes verschenkt

19.04.2008 - Habe das Stück zufällig schon zweimal gesehen, geplant war das nicht. Aber letztlich ganz gut, denn nach dem ersten Mal hätte ich einen Mega-Verriss geschrieben. Der zweite Anlauf zeigte auch einige, der schon genannten Schwächen: Maria Stuart schauspielerisch sehr schwach und gesanglich auch nicht besonders gut; Dialoge teilweise unterstes Ohnesorgtheater-Niveau, Musik mit vermeidbaren Anleihen (z.B. bei "Träume" & "Elisabeth") arrangiert und als Playback mit finsterer Qualität! Dennoch: eine starke Elisabeth, gute Liveszenen mit Dudelsack, Tanz und Trommeln, eine gute, routinierte Erzählerin und ein spielfreudiges Ensembel, die alte BMC-Stärke! Schade, historisch ist die Geschichte wohl recht exakt erzählt. Die vier Marias dürfen scheinbar nicht "Gas geben", sonst verblasst die Königin vollends, die Männer sind recht gut in der "Wahnsinn" - Szene und der durchtriebene Sohn mit seiner Mutter, das Finale ist aber nur peinlich, wenn man bedenkt, wer sich das Ganze auf den schmalen Leib geschrieben hat. Tipp: das Stück schnell in professionellere Backstage-Hände geben, die vorhandenen Stärken herausarbeiten, peinliche Witzchen streichen, Orchester für alle Stücke einsetzen - dann könnte es sehr gut werden. Da das Geld im Waldau Theater nicht auf der Bühne liegt, würde auch schon ein Lifting und das Engagement einer stärkeren Hauptdarstellerin genügen. Bühnenbild und Köstüme fand ich klasse; insgesamt stehen Eintrittspreis und Leistung noch in einem akzeptablen Verhältnis.

Wasserpantscher


25681
Langeweile und Dilettantismus pur!

18.04.2008 - Mein Vorschlag an den Regisseur und an den Komponisten: Einfach mal was anderes machen! Sich Regisseur und Komponist nach dieser Schulaufführung zu nennen grenzt wirklich an totaler Frechheit! Löchrige Anschlüsse, mieses Licht, furchtbare lahme Musik (von ca. 20 Liedern haben 18 das gleiche Tempo), 98%Laiendarsteller, öde Choreographien, zu lange Umbauten, absolut unpassende Musik zum Schlussapplaus, Balladen als Zugaben..ich könnte Stundenlang so weiter machen. Fakt ist: Hier werden alle Regeln des Musicals gebrochen und das Stück (welches leider von der Hauptdarstellerin weder gut geschrieben noch gut präsentiert wurde) gegen die Wand gefahren wird. Wer sich nicht mit Musicals auskennt, sowie anscheinend das Leading-Teams des Waldau-Theaters, der sollte sich an die einfachen Regeln des Musicals (die inzwischen jeder "Popelproduzent" kennt)halten! Am Rande sei bemerkt, das ein Mann in zerisschen Jeans vor der Show noch auf der Bühne Werbung für das Theater machte...-kauft dem Mann was anständiges zum Anziehen und das Buch "Musicals für Dummies"!

Doreen


25559
Super klasse..

11.04.2008 - Ich habe die gestrige Vorstellung gesehen und ich fande es wundervoll. Ich werde das Stück definitiv weiter empfehlen.

Eines der Mankos war meiner Meinung die Hauptdarstellerin. Sie hat kaum einen Ton sauber getroffen und auch schauspielerisch nicht überzeugt. Hätte man da vielleicht auf einen Profi zurückgegriffen wäre das ganze sicherlich noch sehenswerter!

Trotzdem gab es sehr schöne Momente wie z.B eine großartige Königen Elisabeth.

Zudem waren mir die Umbauten ein wenig zu lang, bei einem zu geringen nutzen für das Bühnenbild.

Was mich allerdings unglaublich beeindruckt hat waren definitiv die Kostüme. Eine wahre Meisterleistung!

Man kann sagen, das es für ein solches Theater mit den Möglichkeiten ein tolles Stück ist und man hier auch 5 Sterne vergeben kann...

Dagmar Müller


25551
Lispelnde Maria Stuart

10.04.2008 - Unerträgliche Hauptdarstellerin, Musik vom and mit Lieder wie von der christlichen Vorschule und Umbaupausen im Dunkeln (so wurde das vor 100 Jahren gemacht) ! Eine Handvoll fähiger Darsteller die den Karren auch nicht aus dem Dreck ziehen können. Der Rest bemüht sich teilweise nicht mal oder kommt sich sichtlich supertoll vor. Nein nein nein, das war langweilig und selbstverliebt !

Felix


25510
Uns hat es gefallen!

08.04.2008 - Also ich war mit meinem Mann in der Produktion und es hat uns wirklich gefallen.Wir waren beeindruckt was so ein kleines Thetaer doch leisten kann. Man sollte vielleicht den 1.Akt ein bisschen kürzer halten und einige überflüssige Informationen einfach rauslassen. Die Hauptdarstellerin konnte unserer Meinung nach nicht wirklich überzeugen, dafür aber umso mehr Königen Elizabeth mit ihrem Hofstaat, die immer wieder mit kurzen und aussagekräftigen Szenen punkteten. Für uns war es somit ein sehr gelungener Musicalabend.

Famile Siehlke


25487
Kostüme und Bühnenbild waren gut

07.04.2008 - Im Ganzen war es ein netter Abend. Kostüme und Bühnenbild waren in Ihrer Ausstattung sehr gut gestaltet.
Beim musikalischen Part ist das optimalste nicht ausgereizt. Was schade ist, denn einige Passagen waren gut gelungen aber leider nicht voll ausgeschöpft vom musikalischen. Gesanglich waren die jungen Darstellern noch an Ihren Anfängen, für dieses Stück überfordert, da fehlten mir die starken Charakteren. Man kann am Stück weiter optimieren, was man auch machen sollte ....

Visitor


25471
NETTE UNTERHALTUNG

06.04.2008 - Für einen unterhaltsammen Abend ganz O.K.

Allerdings sticht die Darstellerin der Königin Elisabeth mehr hervor als die eigentliche Hauptakteurin.
Fazit:
Hinreissend aber leider nicht Mitreissend.

DIE NETTE


25470
Gruselig

06.04.2008 - Leider wird dieses Stück von Musical-Klischees und unnötigem Songmaterial bestimmt.
Die Handlung wirkt bemüht und soll wahrscheinlich an Shakespeare erinnern, gereicht aber über weite Strecken nur zur Parodie.
Die zusammengestückelten "Kompositionen" lassen keinerlei klare musikalische Linie erkennen.
Überdies wurden die Stücke wohl am Computer eingespielt und am Premierenabend vom Band abgespielt.
So sollte die deutsche Musicalzukunft keinesfalls aussehen.

Dr. van Mejken


25425
Tolle Kostüme, aber....

04.04.2008 - Trotz aller Mühe der Akteure, war das für mic leider gar nichts. Musik und Texte erinnerten mich bestenfalls an Helge Schneider; ein Klischee reihte sich an das andere. Einmal konnte ich Nina hagen("Du hast den farbfilm vergesse") fast mitsingen. Die Gestik war schlecht. Fie Männerstimmen waren Jungs-stimmen. Fühle mich wie bei Benjamin Blümchen oder bei einem EUROPA-hörspiel. Für eine Musical-Parodie hätte ich mir aber mehr Humor gewünscht. Kostüme waren toll. Und Mühe hats auch gemacht. Für eine gutegemeinte Kindershow zahle ich kein Geld! ... will auch neimenden bei Bewegungs- Gesangstherapie zusehen... Wer die letzten Plätze des "Grand Prix" mag, wird auch dieses Musical lieben.

Musiktzsche


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