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Literatur-Musical

Der Graf von Monte Christo

Der Literatur-Klassiker auf der Musicalbühne


Das Theater St. Gallen hat es wieder geschafft, seinem Namen als "Hot Spot" der Schweizer Musicalszene gerecht zu werden. Andreas Gergen inszeniert das Wildhorn-Musical mit viel Gespür fürs Detail. Ein stimmiges Ensemble, gut besetzt bis in die kleinste Rolle, unterstreicht den professionellen Eindruck.

(Text: Simone Jaccoud)

Premiere:14.03.2009
Letzte bekannte Aufführung:30.12.2010


Die Musik von Frank Wildhorn erinnert an frühere Stücke, die Anfangssequenz beispielweise an die Ouvertüre von "Dracula". Auch mag es bei Monte Christo vordergründig nicht sofort Ohrwürmer geben, jedoch hat das Lied "Niemals allein" einen grossen Wiedererkennungswert. Wildhorns Partitur bleibt dann doch nachhaltig im Gedächtnis haften, was sicherlich auch der herausragenden Leistung des St. Galler Sinfonieorchesters unter der Leitung von Koen Schoots und Stéphane Fromageot zu verdanken ist. Sie haben damit das Vertrauen von Frank Wildhorn gerechtfertigt, der die Uraufführung seines neuen Stücks unter anderem wegen der hohen Qualität des Orchesters dem Theater St. Gallen anvertraut hat.

Bühnenbildner Allen Moyer nutzt die Möglichkeiten des Theaters optimal. Insbesondere die Bildprojektionen sind atemberaubend. Die Bühne hat teilweise Schrägen, die bespielt werden müssen. Das ist sicher nicht einfach für die Darsteller, trägt aber zur hohen Dynamik der Inszenierung bei.

Frank Wildhorn hat die Lieder des Edmond Dantès für die Stimme von Thomas Borchert komponiert. Seine starke Stimme berührt auch bei den leisen Tönen. Ihm nimmt den man den jungen verliebten Dantès sowie auch den in der Seele verhärteten Grafen von Monte Christo in jedem Moment ab. Im Showstopper "Der Mann, der ich einst war" vermag er so zu begeistern, dass er dafür minutenlangen Applaus erhält.

Die Entdeckung der Besetzung ist Sophie Berner. Sie besitzt einen dunkel legierten und sanften Mezzosopran. Sie interpretiert ihre Balladen mit einer Leichtigkeit und Tiefe. Jedes Wort ist voller Bedeutung gesungen, was die Dramatik des Stückes gut unterstreicht. Sie haucht ihrer Rolle viel Würde ein und spielt das Älterwerden von Mércèdes überzeugend.

Zu überzeugen vermögen auch die drei Widersacher Christoph Goetten (Gérard von Villefort), Karim Khawatmi (Baron Danglers) und Carsten Lepper (Fernand Mondego). Ihr Terzett "Geschichte" unterstreicht die "Schmierigkeit" der drei Charaktere.

Um bei der Vielzahl der männlichen Parts in der Romanvorlage für Ausgleich zu sorgen, wurde aus dem Piraten eine Piratin Luisa Vampa. Ava Brenan spielt sie überzeugend; kraftvoll, sinnlich und fetzig meistert sie ihre Gesangssparts. In den weiteren Hauptrollen überzeugen André Bauer, Daniel Berini, Barbara Obermeier und Kurt Schrepfer. Hervorzuheben ist außerdem Dean Welterlen: Als Abbé Faria vermag er mit seiner ebenmäßigen Stimme und vor allem durch sein Schauspiel zu berühren. Das Duett "Könige" ist einer der eindrücklichsten Momente des Abends.

Die Kostüme sind prachtvoll und zur Epoche passend. Nur diejenigen der Piratenszene sind etwas zu modern geraten und erinnern ein wenig an die der Bohemians aus dem Musical "We will rock you". Die Fechtszenen sind dynamisch und humorvoll inszeniert. Nicht zu vergessen ist der großartige Opernchor des Theater St. Gallen. Das wiederkehrende "Kyrie Eleision" ist meisterhaft gesungen. Wünschenswert wäre es, den Chor auch beim Schlussapplaus auf die Bühne zu holen, damit die Stimmen auch ein Gesicht erhalten.

Ein Besuch in St. Gallen lohnt sich, weil das Gesamtbild und die Professionalität stimmt.

(Text: sj)




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Kreativteam

Musik Frank Wildhorn
Buch Jack Murphy
Musikalische Leitung Koen Schoots
Stéphane Fromageot
Instrumentation Kim Scharnberg
Inszenierung Andreas Gergen
Bühne Allen Moyer
Kostüme Susanne Hubrich
Musical Staging Melissa King


Besetzung

Edmond Dantès
Graf von Monte Christo
Thomas Borchert
Mercédès Sophie Berner
Fernand Mondego
Graf von Morcerf
Carsten Lepper
Gérard von Villefort Christoph Goetten
Baron Danglars Karim Khawatmi
Abbé Faria Dean Welterlen
Jacopo Kurt Schrepfer
Albert von Morcerf Daniel Berini
Valentine Barbara Obermeier
Luisa Vampa Ava Brennan
Morrel André Bauer
Ensemble Suzanne Carey
Ina Nadine Wagler
Simon Eichenberger
Mathias Förster
Jochen Schmidtke
Patrick Adrian Stamme
Caroline Frank



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28700
Genial Inszeniert(Vorstellung vom 16.10.10)

18.10.2010 - Ein wahrer Geniestreich, diese Prod. Der Graf von Monte Christo in St.Gallen.
Thomas Borchert und Sophie Berner brillieren in dieser aussergewoehnlichen Inszenierung am Theater St.Gallen. Auch Dean Welterlen als Abbe Faria ist grossartig. Bin extra 700 KM bis nach St.Gallen angereist und jeder Kilometer war die Anreise zu dieser aussergew. Produktion wert.
Wer dieses glänzende Musical noch mal sehen moechte sollte sich beeilen es wird nur noch drei mal bis Ende 12/2010 gespielt. Auch die weiteste Anreise nach St. Gallen lohnt sich.
Hingehen und Geniessen!
Rowel

Rowel (19 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


28615
Sehr gut

01.08.2010 - Es ist bemerkenswert, was hier das Theater St. Gallen als relativ kleines Theater auf die Beine gestellt hat.

Die Kostüme sind passen, das Bühnenbild ist ausreichend. Der große Pluspunkt ist die Besetzung, die durchweg in allen Rollen stimmig ist.

Besonders hervorzuheben sind für mich Sophie Berner, Carsten Lepper, Barbara Obermaier und Thomas Borchert. Sein "Hölle auf Erden" aber insbesondere "Der Mann der ich einst war" sind meine Favoriten. Das ist ganz großes Kino.

Bei einer der besuchten Vorstellungen wurde durchgesagt, dass er spielt, obwohl er angeschlagen ist. Das ist ihm hoch anzurechnen und um ehrlich zu sein, ich könnte jetzt nicht behaupten das ich es gemerkt hätte, dass er nicht voll bei Stimme sein soll.

Bei einer der besuchten Veranstaltungen saßen wir direkt in Reihe 1 vor dem Orchestergraben. Das hat sich als äußerst ungünstig erwiesen, da die Musik die Stimmen der Darsteller übertönt hat. Als wir weiter hinten saßen war das eindeutig besser.

Eigentlich hätte es 5 Sterne geben müssen, für dieses wirklich tolle Musical. Punktabzug gibt es für die Probleme in der Tonqualität. Es darf einfach nicht sein, dass die Stimmen der Sänger vom Orchester übertönt werden.

Susan (25 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


27803
Irgendetwas fehlt...

25.05.2009 - Ich hatte am letzten Samstag endlich auch die Möglichkeit den Frag von Monte Christo zu sehen. Reihe 7 im Hochparkett. Das erste was einem leider negativ auffiel, war die beschränkte Akkustik im Theater. An den seitlichen Wänden gab es keine Boxen, der SOund kam nur gerade hinaus von den Boxen an der Bühne. Dadurch war der Klang wenn man etwas seitlich saß, nicht der beste. In den ersten 3 - 4 Nummern schien die Musik auch noch etwas leise, was sich dann aber gebessert hat. Die Abmischung war auch nicht so das wahre, in den Ensemblenummern (Verlobung, Piraten-Szene oder Tarantella) hat man nahezu nichts vom Text verstanden. Das ist doppelt schade, da es auch keine deutsche Libretto zu kaufen gibt und die deutsche Texte (soweit man sie verstanden hat) wirklich gut klangen. Die Musik klang größtenteils auch sehr frisch (für Wildhorn-Verhältnisse und positiv auch anzumerken, dass auch zwischen den Hauptsongs sehr viele der Dia- und Monologe gesungen wurden. Gesprochen wurde vergleichsweise wenig.
Aus diesen beiden Gründen eigentlich sehr schade, dass es höchstwahrscheinlich keine größere Cast-CD oder gar eine Gesamtaufnahme geben wird.

Szenentechnsich hat das Theater wirklich alles getan was mit vorhanden Mitteln zu machen war. Licht, Videos, Räumliche Trennung Alles sehr schön gemacht. Da die Bühne nunmal recht dunkel und "hölzern" wirke. Kam in den Szenen in der Residenz vom Grafen auch kein wirklich "High-Society"-Flair auf, Ein paar helle Wände oder Säulen mit Gold-Dekor o.ä. hätten hier noch einiges gerissen. Auch die Klamotten der Piraten die eher aussahen als würden sie zu den Bohemiens in WWRY gehören wirkten eher lächerlich, waren aber der einzige wirkliche Negativpunkt in der Ausstattung.

Irgendwie vermochte der "Funke" während des ganzen Musicals nicht so ganz über zu springen. Zu viele Soli für Mercedes und den Grafen wobei andere Darsteller etwas zu kurz kamen. Wenn man die Geschichte nicht kennt, wirkten einige Dinge wie Dante's Rache an den Verschwörern oder dass Mercedes ihn sofort erkennt während alle anderen nur "den Grafen" sehen etwas befremdlich. Klar, dass man bei einem Musical Abstriche machen muss, aber dann hätte man sich vielleicht eher an den Film "Monte Christo" halten sollen in dem z.B. die Figur der Valerie auch weg fällt. Wie gesagt, etwas mehr Zeit für die Intrigen und die Rache Dante's wären schön gewesen. Die Entscheidung aus Luigi Vampa eine Frau zu machen....aufgrund der grötenteils männlichen Rollen durchaus nachvollziehbar, aber in der Form wie auf der Bühne dargestellt....nennen wir es ausbaufähig. Ausbaufähig ist das gesamt Musical da es doch mehr Höhepunkte hatte als Mängel. Songs wie "Geschichte" oder "Hölle auf Erden" waren wirklich ganz großes Kino. Dante's Zeit im Kerker und die Rache an den Verschwörern waren wirklich gut gemacht. Man kann nur hoffen, dass noch etwas an dem Musical gearbeitet wird und man es noch einmal irgendwo im deutschsprachigen Raum bewundern kann. Insbesondere für Bühnen wie Tecklenburg, Bremen, München oder Magdeburg dürfte es eine Möglichkeit sein mal was Großes und Neues zu machen.

Yukiya (6 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


27800
Fantastisch!

22.05.2009 - Fantastisch, hier und da einige längen, dramaturigisch nicht welbewegend, aber die Musik, die Inszenierung, die Darsteller, Top!Top!Top! Für dieses vehältnismässig kleine Stadttheater eine wahre glanzleistung, die von den Deutschen und éstereichischen hochburgen erst einmal nachgemacht werden muss, während die kränkeln, läuft "Der Graf..." vor vollem Haus! EIn grandioses Musical das ich jedem empfeheln kann!

The_WiZ (9 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


27752
Ein gelungenes neues Musical

28.04.2009 - Ich ging mit einigen Erwartungen in die Vorstellung am Sonntag nachmittag, da die Lieder der englischsprachigen Precast-CD schon seit vielen Wochen zu meinen Lieblingstiteln gehören – und ich wurde auch keineswegs enttäuscht! Thomas Borchert gab trotz seiner Erkältung eine tolle Vorstellung in der Rolle des Grafen von Monte Christo - er überzeugte sowohl schauspielerisch in seiner Entwicklung vom naiven Seemann über einen verzweifelten Gefangenen bis hin zum Rachenengel, als auch gesanglich bei gefühlvollen Texten wie "The man I used to be" (nicht enden wollender Applaus!), bis hin zu harten Tönen (mein absoluter Favorit "Hölle auf Erden" (toll auf der Bühne umgesetzt!) auf ganzer Linie! Carsten Lepper spielte und sang einen Montego wie er im Buche steht - Rollen von "Halunken" scheinen ihm wirklich sowohl stimmlich als auch schauspielerisch im Blut zu liegen... ! Auch Sophie Berner überzeugte in der Rolle der Mercedes. Eigentlich ist es nicht fair, bestimmte Rollen hervorzuheben, da das gesamte Ensemble sein Bestes gab! Trotzdem - ein extra großes Lob gebührt Thomas Borchert, der trotz Krankheit einfach eine tolle Vorstellung gab! Zum Stück sei gesagt, das es zugegeben nicht die atmosphärische Dichte eines Les Miserables oder Jekyll&Hyde besitzt, aber dafür eine ganz eigene Atmosphäre entwickelt. Die einzelnen Szenen werden durch Videoeinblendungen verstärkt, was wirklich sehr gut gemacht ist (man fühlte sich wirklich wie auf einem Schiff in der Schiffszene). Die Pirat(innen) sind zwar auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber der stimmungsgeladene Song (nicht auf CD) lässt schnell darüber hinwegsehen. Die Rache des Grafen ist in der Tat in wenig zu kurz geraten (nur eine Szene bzw. ein Song) – aber dafür hatte sie es in sich (Bem.: irgendwie musste ich beim Anschauen die ganze Zeit an die aktuelle Finanzkrise denken… ;-) Die Racheszene beinhaltet auch noch ein weiteres Lied, das man sich auf einer zukünftigen dt. CD Version wünschen würde.
Alles in allem – ein tolles neues Musical mit tollen Songs von überragenden Sängern/Schauspielern vorgetragen! Ich hoffe nur, dass man das Stück auch bald in Deutschland zu sehen bekommt und es nicht auf eine kurze Theatersaison in St.Gallen beschränkt bleibt, was wirklich schade wäre.

Übrigens - die nicht enden wollende Standing Ovation am Schluss der Vorstellung spricht ihre eigene Sprache…!

marlene (erste Bewertung)


27714
Gut produziert, aber das Stück...

16.04.2009 - Von St. Gallen ist man bei Musicals mittlerweile ein alle Stadttheaterdimensionen sprengendes Produktionsniveau gewohnt. Auch bei "Monte Christo" war das so - die Bühne und das Licht waren toll und die Qualität der Darstellerleistungen weit überdurchschnittlich. Aber was hilft das, wenn eine löchrige Lächerlichkeit von Stück auf die Bühne gezerrt wird, dem man wahrhaftig nicht die angeblich dreijährige Entwicklungszeit anzusehen vermag. Wildhorns Balladen dröhnen sich aufdringlich durch den Abend und lassen jede Subtilität und jeden konkreten Bezug zum Stoff vermissen. Er kopiert sich entweder selbst ("Nebel und Nacht" von Dracula gibt's wenig verhüllt in dieser Produktion noch einmal) oder bedient sich bei Sondheim ("Ah, Women"!). Wie kann man es wagen, einen Titel wie "Every Day a Little Death" (aus "A Little Night Music") zu kopieren?
Dramaturgisch tat mir der Abend geradezu körperlich weh. Was zum Teufel macht die Titelfigur mit Freudenmädchen in Rom, nachdem er gerade öffentlichkeitswirksam vor seinem Schatz Rache geschworen hat? Warum tritt nach zwei Stunden eine junge Frau auf, die kaum etwas mit der Geschichte zu tun hat und singt (fraglos sehr schön) ein langes Klagelied über den Verlust ihrer Kindheit? Warum wird die Planung und Ausführung der Rache so kurz erzählt, dass man sie nur in Ansätzen kapiert, während vorher und nachher diverse Figuren in endlosen Balladen über ihr schweres Schicksal jammern, bis es einem aus den Ohren herausquillt?
Ich könnte ebenso endlos fortfahren, möchte euch aber nicht langweilen. Ihr solltet auch nicht, wenn ihr anderer Meinung seid, auf meine Ausführungen reagieren - ich weiß schon, dass die Mehrzahl der Zuschauer sich offenbar gut unterhalten fühlt. Für mich aber - tut mir leid - war das ein bleierner, ärgerlicher Abend.

Nr. 690 (6 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


27674
fantastisch!

30.03.2009 - Wenn man das Buch von Alexandre Dumas liebt (so wie ich), so stört man sich vielleicht etwas an den Abweichungen, die das Musical hervorbringt. Das Happy-End zum Schluss ist doch nicht wirklich das, was Dumas im Original vorlegt. Dennoch, einen solchen Klassiker in 2,5 Std. Musical umzusetzen ist hier sichtlich gelungen. Ich habe das Stück bislang zweimal gesehen und werde sicherlich nochmals hingehen. Monte Christo ist eine dieser Inszenierungen, die für den Zuschauer immer besser werden, je öfters man es sich anschaut.
Das Orchester ist einfach schlichtweg der Wahnsinn! Die Cast ist perfekt! Wäre schön, wenn Monte Christo nach der Sommerpause weitergehen würde!

Patricia (erste Bewertung)


27639
Nicht nachvollzihebare Kritik

22.03.2009 - Ich kann mich der u.a. Kritik nicht anschließen, im gegenteil. Ich war bei der zweiten Vorstellung am Montagabend in St. Gallen. Ich habe eine sehr emotionale, begeisterte reaktion des Publikum erlebt und die stehenden Ovationen waren auch mehr als verdient. Obwohl das Bühnenbild etwas karg war und Autor Jack Murphy die raffinierten Rachepläne das Dantes weitgehend ignoriert hat, was eigentlich schade, ist, war es ein kurzweiliger Abend mit guter Unterhaltung, erstklassigen Darstellern und schöner Musik mit hohem Wiedererkennungswert. Natürlich hat FRank Wildhorn Takte seiner bisherigen Kompositionen eingebaut, gerade aus "Scarlet Pimpernell", aber auch aus "Jekyll & Hyde" finden sich viele Ansätze wieder. Aber das ist dich nur gut, schließlich geht man so fröhlich die zuvor gehörten Melodien pfeifend aus dem Theater. Der Cast gebührt ein großes Lob, allen voran dem Quartett Borchert, Berner, Lepper und Dean Welterlen, der an besagtem Abend den Abbe Faria spielte. Es ist sehr ärgerlich, wenn eine so unfundierte Kritik wie unten einen falschen Eindruck über einen insgesamt schönen Abend hinterlässt. Aber der Stil und die Rechtschreibung sagen wohl tatsächlich einiges über den Autor aus. Der Graf von Monte Christo ist im Rahmen der letzten Premieren sicher vor "Rudolf", aber aufgrund der nicht ganz ausgenutzten Romanvorlage etwas hinter "Marie Antoinette" anzusiedeln. Macht euch selbst ein Bild, es lohnt sich auf alle Fälle.

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


27634
Ein erfüllender Abend

18.03.2009 - Ich finde was 'sanskrit' von sich gibt eine unglaubliche Frechheit und anmassend. Es sollte verboten sein, dies so zu tun! Ein Text, der strotzt von Rechtschreibefehlern, indem fast jegliche Satzzeichen fehlen..und darin werden Leute auf völlig absurde weise kritisiert! Ich finde für sowas keine Worte. Ausser: Leute wie Sie - mit allem Respekt - sollten die Finger von solchen schriftlichen Frechheiten lassen! Für alle, die das Stück in St.Gallen noch nicht gesehen haben: Lassen sie sich nicht abschrecken von solchen oben genannten Leuten - Der Graf von Monte Christo ist sehr gut gelungen. Das Sück an sich gefällt entweder oder halt nicht, aber die Darsteller sind durch die Bank sehr gut und passend gecastet. Nur schon deswegen lohnt sich der Besuch!

melistar (erste Bewertung)


27630
Risiko gebührt Lob

18.03.2009 - Ein bravo erstmal den Bemühungen eines kleinen Dreispartenhauses diese Uraufführung zu bringen.Ich persönlich fand sie eher enttäuschend,was wohl in erster Linie an der zu kalten ausstrahlung von herrn borchert lag.Die Regie ist sehr sehr matt und beschränkt sich auf üppige arrangements und leider keine fliessenden wechsel.die musik plätschert fast so banal dahain ie in rudolf und ist nur etwas besser, aus der besetzung die ok ist und nicht mehr gefiel mir herr lepper noch am besten doch auch er spricht alles auf einem ton.also alles in allem bemüht und leider wieder einmal mehr zu hören wie überschätzt herr wildhorn eigentlih ist.

sanskrit (erste Bewertung)


27614
Verdammt nah dran....

14.03.2009 - die premiere ist nun 2 stunden alt - und es gab keine chance auf die premierenfeier in einem separatem gebäude mit einlasskarte. so bin ich nun hier im hotel und kann meine eindrücke hier niederschreiben. das was man auf der cd hört (bombastisches orchester - viele balladen) setzt sich in der aufführung nahtlos fort. erstaunlich was das orchester des stadttheaters st. gallen hier auf die beine stellt. jedoch gab es nicht viel neues zu hören. letztlich werden die melodien der cd fortgeführt. kritiker mögen jetzt behaupten, dass das alles wildhorn-einheitsbrei ist. ja - ist es - aber wer es mag ist in st.gallen richtig aufgehoben. fraglich war auch, ob sophie berner als mercedes stimmlich an das ausnahmetalent vom broadway, brandy burckhardt von der cd herankommt. ja - anfangs mit einschränkungen, zum ende hin bei ihren solos singt sie sehr gut. thomas borchert muss man mögen - oder man mag ihn nicht. in st.gallen hat er die einmalige chance der rolle seinen stempel aufzudrücken. stimmlich ohne tadel. die bühne besteht im wesentlichen aus 3 elementen. links und rechts je ein holzgerüst, dass zu den passenden szenen in die mitte gefahren. am hinteren ende der bühne ist ein eine projektionswand, die bilder und videos zeigen. z.b. bei der szene auf dem schiff, sieht man sich bewegendes wasser. im gerichtssaal eine bibliothek. sehr gelungen. die inszenierung ist in sich sehr schlüssig und auch ohne vorkenntniss der geschichte nachvollziehbar. fazit: der graf kommt an jekyll & hyde nicht ran - aber verdammt nah. ich nutzte am ende der veranstaltung noch die gelegenheit frank wildhorn zu fragen, wann denn dracula wieder in den deutschsprachigen raum kommt. er hat mich angelächelt und an seinen manager verwiesen. und der hat auch gelächelt und mir zu verstehen gegeben, dass ich einfach mal abwarten soll. ich habe bei ihm hinterlegt, dass die musicalszene dracula haben will. wir warten einfach mal ab.......

jekyll114 (erste Bewertung)


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Handlung
Durch eine Intrige landet Edmond Dantès im Gefängnis in Châuteau d‘If. mehr

Weitere Infos
Zur Originalbesetzung gehörten unter anderem Thomas Borchert als Edmond Dantès / Monte Christo, Carsten Lepper als Fernand Mondego, Christoph Goetten als Gérard von Villefort, Karim Khawatmi als Baron Danglars und Dean Welterlen als Abbé Faria.

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(11 Leser)


Ø 3.73 Sterne

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