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One-Woman-Show

Bleib noch bis zum Sonntag

Sind wir bis Montag ein Paar?


Sehr selten in Deutschland gespieltes Lloyd-Webber-Ein-Frau-Musical mit einer überragenden Katharine Mehrling.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:16.12.2007
Letzte bekannte Aufführung:29.03.2008


Der verhängnisvolle Anruf kommt am Weihnachtsabend. Der Baum ist geschmückt und Fotografin Emma wartet auf ihre vermeintlich große Liebe. Freundin Lisa überbringt telefonisch die Hiobs-Botschaft: Joe hintergeht Emma. In Lloyd-Webbers Einakter folgt nun die Odyssee einer jungen Frau, die durch Männerkontakte ihrer Einsamkeit entfliehen will und sich in der Metropole New York nach Geborgenheit und Wärme sehnt.

Da ist zunächst Filmproduzent Sheldon, der ihr ein Luxusleben in L. A. verheißt, das sie allerdings weitgehend ohne ihn genießt. Es folgt eine Liaison mit dem erheblich jüngeren, attraktiven Simon und schließlich wird Emma die Geliebte eines verheirateten Mannes und Vaters. Letztendlich zerbricht auch diese Beziehung und Emma steht am Schluss des Stückes allein zwischen roten Herzluftballons vor der beleuchteten Skyline von Manhattan (Ausstattung: Karina Alisch-Lang).

Regisseur Andreas Gergen strebt mit diesem ausdrucksstarken Bild ein versöhnliches Ende an und gibt dem Publikum nach nur knapp 75 Minuten Spieldauer die Botschaft mit auf den Weg, dass jeder, der auf der Suche nach der großen Liebe ist, diese auch finden kann. Seine Inszenierung von "Bleib noch bis zum Sonntag" ist eher still und kammerspielartig, ohne jedoch auf die Tränendrüse zu drücken.

In dieser One-Woman-Show erscheinen Emmas Männerbekanntschaften nicht auf der Bühne, sie werden allein durch das facettenreiche Schauspiel von Katharine Mehrling lebendig. Souverän trägt sie den Abend und lässt mit ihrer starken Leistung nicht eine Sekunde Langeweile aufkommen. Am Premierenabend gab es hierfür zu Recht minutenlange Ovationen vom Publikum.

Dennoch trübt ein dicker Wermutstropfen den Gesamteindruck: Andrew Lloyd-Webbers Songs, allen voran natürlich das durch die Platteneinspielung von Gitte bekannt gewordene "Freu dich bloß nicht zu früh", werden von den rechts und links vor der Bühne postierten Musikern brillant interpretiert (Arrangements und musikalische Leitung: Ferdinand von Seebach), aber wie der Sound aus den Lautsprechern dröhnt, ist beschämend. Katharine Mehrlings ausdrucksstarker Sopran kommt insbesondere in lauteren und gebelteten Passagen so dermaßen plärrig aus den Boxen, dass sich einige Besucher im Publikum vor Schmerz die Ohren zuhalten. Wer in seinem Theater professionell Musicals aufführt, der sollte auch eine Tonanlage besitzen, die guten, professionellen Darstellern wie Katharine Mehrling gewachsen ist.


Musik: Andreas Lloyd-Webber
Liedtexte: Don Black
Deutsch: Michael Kunze
Fassung für die tribuene: Andreas Gergen
Deutsche Übersetzung von "Speed Dating": Titus Hoffmann

(Text: Kai Wulfes)




Verwandte Themen:
News: Berliner "Tribüne" zeigt "Bleib noch bis zum Sonntag" (27.10.2007)



Kreativteam

Inszenierung Andreas Gergen
Regie-Assistenz Titus Hoffmann
Arrangements Ferdinand von Seebach
Ausstattung Karina Alisch-Lang
Musical Staging Danny Costello
Musikalische Leitung Ferdinand von Seebach/ Maria Baptist


Besetzung

EmmaKatharine Mehrling
Klavier Ferdinand von Seebach
Maria Baptist
Saxophone Susanne Folk
Max Teich
Kontrabass Andreas Heinze
Andre Glebov
Schlagzeug, Vibraphon Olaf Taube
Martin Lonak



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


25 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


25067
Sehr empfehlenswert!

15.03.2008 - Habe gestern die Vorstellung geschaut und fands wirklich schön. Erstaunlich was eine Schauspielerin allein bewirken kann. Ich war sehr berührt.

Heiner


24752
Bravo!

26.02.2008 - Darstellerin und Regie begeistern. Danke Frau Mehrling, Danke Herr Gergen!

Martin S.


24750
SCHÖNES STÜCK!

26.02.2008 - Die Mehrling bringt ein schönes Stück auf die Bühne. Sie ist quasi das Stück und sie ist ein tolles Stück! Bravo!

Mark


24583
Viva La Mehrling!

19.02.2008 -

Rudolfo


24511
I loved it!

16.02.2008 -

Jenna


24465
KLASSE!

13.02.2008 -

Marcel Muik


24222
Unvergleichlich!

30.01.2008 - Frau Mehrling schreibt sich Katharine und nicht Katherina.In der Kritik von Herrn Levi sollte doch zumindest der Name der Künstlerin richtig geschrieben werden.Wie kann man dieses Stück mit Piaf vergleichen? Es ist ein völlig anderes Thema und verlangt eine ganz andere Spielfarbe.Frau Mehrling war eine wunderbare Piaf und verzaubert erneut die Menschen mit ihrer einzigartigen Darstellungskraft,bringt sie zum weinen und zum Lachen.Sie hat mich erneut vom Stuhl gerissen Was bitteschön soll sie denn da noch mehr können?
Herr Levi, zu Ihrer Kritik kann ich auch nur sagen "schade" und es "tat mir weh" was sie geschrieben haben. Hoffentlich können Sie das kleine Wunder sehen,wenn Sie Katharine Mehrling nochmals auf der Bühne in "Bleib noch bis zum Sonntag" erleben. Dann schreiben sie bitte ihren Namen richtig und ändern bzw/ verbessern Ihre Rezension.
Der Abend ist großartig und Katharine Mehrling ist wundervoll!
Robert

Robert


24156
Kein Vergleich !

28.01.2008 - Es ist nun schon fast 20 Jahre her, seitdem ich dieses Musical in München in der Besetzung mit Angelika Milster gesehen habe. Und ich kann leider nur sagen: Schade...

Ich habe Katherina vor zwei Jahren als "PIAF" in der Tribühne gesehen und fand sie genial. Und als ich dann im Dezember las, dass sie eines meiner Lieblingsmusical auf die Bühne bringt habe ich mich wirklich drauf gefreut.

Aber ich kann wirklich nur sagen, es tat mir weh, was ich dort sah. Dem Stück fehlte es einfach an Schwung, die Band war mittelmäßig und Katherina kann einfach mehr.

Werde mir das STück jetzt nochmal im Februar ansehen und urteile dann nochmal, ob es sich geändert/verbessert hat.

Levi


24033
3 x Bravo

22.01.2008 - 1.) Bravo für Frau Mehrling
2.) Bravo für den Mut diese Show zu spielen
3.) Bravo für Herr Gerken

Michaela B.


23864
Einfach sehr gut!

14.01.2008 - Ich fand dieses kleine Kammerstück sehr gut! Webber bleibt Webber, ob Jesus Christ Superstar oder Bleib noch bis zum Sonntag.... Die Musik trägt eindeutig seine Handschrift und die Umsetzung ist originell. Katharine Mehrling ist die Idealbesetzung. Viel hängt einfach an ihr. Vielleicht käme das Stück i einer anderen Besetzung nicht so gut rüber, aber ich fand es toll und werde es jedem dringend weiter empfehlen!

Herman


23854
Sehr gelungene Produktion!

13.01.2008 - Das war beste Unterhaltung in der Tribüne. Frau Mehrling war super und die Regie von Andreas Gergen total gelungen.
Der Besuch des Musicals ist sehr lohnenswert.

mozart


23830
WEBBER?

13.01.2008 - Also das war das schlechteste Webber Musical, was ich je gesehen habe. Bei mir lag immer Jesus Chirst Superstar auf dem letzten Platz, abe nun ist ganz eindeutig "Bleib noch bis zum Sonntag" eingerückt! Kein wunder, dass es noch so unbekannt ist...

Katharain W.


23774
Toller Abend!

10.01.2008 - Ich habe eine Vorstellung im Dezember gesehen und werde es mir bei der Wiederaufnahme im Februar wieder ansehen.

Mario


23675
Tolle Katharine Mehrling

05.01.2008 - Katharine Mehrling ist nicht umsonst eine der großen Stars im deutschsprachigem Musical.
Durch ihre Stimme und Darstellung ist es einfach ein wahrer Genuss, sie zu sehen. Das macht einfach Spaß.
Das Stück ist zwar ganz nett, bietet aber leider nicht unbedingt richtig viel.

Hardy


23526
TOLL!

30.12.2007 - TOLL! TOLL! TOLL! Sehr berührender Abend. Echt sehenswert. Hoffentlich gibt es noch mehr Vorstellungen. Ich bin ein großer Katharine Merhling Fan! She's the best!

Rüdi


23486
Wunderbar!

28.12.2007 - Ich kann mich den Lobeshymnen nur anschließen! Eine bemerkenswerte, energiegeladene Protagonistin, die durch Stimmpower und Charme glänzt!
Wie wunderbar die Gitte Songs so frisch und neu inetrpretiert so sehen und zu hören. Ein sehr schöner Rahmen und ein Gewinn für die Tribüne. Eine alles in allem perfekt stimmige Angelegenheit. Einfach wunderbar!

Marleen


23483
Klein und fein!

28.12.2007 - Liebevolle Inszenierung, liebevoll dargeboten. Ich liebe dieses Stück!

Vergie


23414
Wirklich sehr gut!

25.12.2007 - Eine sehr schöne Sache. Frau Mehrling ist wirklich toll, die Musik wunderschön und die Inszenierung auch. Unbedingt ansehen.

Margit N.


23367
Fantastisch!

22.12.2007 - Bin von der eindringlichen Darstellung der Mehrling sehr beeindruckt. Auch die Regie hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank!

Hanna W.


23361
Sehr gut!

21.12.2007 - Ein wirklich schöner und kurzweiliger Abend mit wunderbarer Musik von Meister Webber! Die Katharine Mehrling ist die Idealbesetzung für dieses Stück, welches an sich doch nicht ganz so leicht ist. Charmante Inszenierungsideen und gute Band.
Das Haus ist genau der richtige Rahmen dafür. Sehr empfehlenswert!

Alfons


23352
Suchtgefahr!

21.12.2007 - Nach Katharina Mehrling kann man süchtig werden!

Manu Labent


23344
So schön melancolisch!

20.12.2007 - kann mich den vorkritikern nur anschließen. schön.

Marianne


23332
SUPER!

20.12.2007 - Ein toller, sensibler Abend ohne sentimental zu werden. Bin von Mehrling begeistert!

Michael M.


23293
Toller, besinnlich unterhaltsamer Abend!

18.12.2007 - Ein toller Abend, der durch eine perfekte Mischung besticht. Katharine Mehrling und die Regie von Andreas Gergen. Besinnlich, witzig und charmant. Sehr schön! Mehr davon!

Shany B.


23281
Told me on a Sunday

17.12.2007 - Vorweg genommen: es gefiel mir gut. Sogar ziemlich. Das lag einerseits daran, dass die Inszenierung straff lief, man hatte nicht das
Gefühl, dass irgendetwas nicht durchgesprochen war. Die Pointen wurden gut ge-timed serviert. Es wurde sogar immer mal wieder mit Lichteffekten gearbeitet (was für das relativ kleine Haus ordentlich war). Das Set war relativ sparsam, auf der Bühne standen grundsätzlich vor allem 11 (wenn ich mich nicht verzählt habe) weiße Umzugskartons herum, fast sämtliche Requisiten, die genutzt wurden, hatten Platz in und wurden herausgeholt aus ebendiesen. Dazu, da es meistens in einem Appartement spielt, wurde ein variierter "Ausblick" durch das Fenster gestattet. Hier vielleicht der einzige unfreiwillige Lacher, der in mir hochstieg: denn, wenn sie tatsächlich da wohnte, von wo aus der Ausblick zu sehen war, dann hatte sie wohl ein Zimmer in der Freiheitsstatue. Sonst kriegt man nicht diesen Blick über das Meer aufnManhattan.

Nicht ganz so angetan war ich von der Choreographie, die doch sich in sehr standardisierten Rock/Pop-Handbewegungen verbunden mit der einen oder anderen Drehung erstreckte. Aber, andererseits ist dieses Stück nicht gerade ein klassisches Tanz-Stück, deswegen fiel die Choreographie auch eher selten auf.

Die Combo, bestehend aus Klavier, akustischem Bass, Saxophon und Schlagzeuger (der auch noch Marimbaphone spielte, wenn auch nur beim Titelsong), spielte wacker (ein Hauch zu laut gelegentlich, speziell das Austarieren von zu lauter Combo bei leiser Sängerin in der Tiefe wäre wünschenswert gewesen). Aber im Ganzen eine sehr überzeugende Leistung, zumal es sich um eine meines Wissens nach nicht völlig übliche Besetzung handelt.

Zur (Haupt-)darstellerin: eine sehr begabte (deutsche) junge Musicaldarstellerin, die ihr Studium in NYC und London (wo sie auch im Westend im Old Vic ihr Bühnendebut gab, laut Programm) absolviert hat mit Namen Katherine Mehrling.
Treffend könnte man sie als deutsche Kristin Chenoweth mit der Stimme einer jungen Bernadette Peters beschreiben. Ihr belting hat es in sich und sie singt ihre Töne
meistens auf den Punkt, d.h. sauber und nicht reingeschliffen.
Weiterhin enthält sie sich relativ konsequent dem überintensivierten over-acting, sondern schauspielert. Und, grundgüter Himmel, ich hätte es nicht zu hoffen gewagt, sie schauspielert sogar während sie singt.
Das Stück als solches ist nicht gerade überfließend von Handlung, aber versprüht für ein Lloyd Webber Stück verblüffend viel Nachdenklichkeit und Abgeklärtheit.

Ein weitere Anmerkung noch zur Übersetzung: sie funktioniert, von einer Handvoll
schludrigen Reimen abgesehen sogar recht gut. Verblüffend eigentlich, wo sie von M. Kunze ist

Mein Fazit: das ist empfehlenswert! Und das heißt um so mehr, als ich selten deutsche Musicalafführungen wirklich empfehlen kann, umsoweniger ein Lloyd Webber Musical. Aber hier kann ich es und deswegen mach ich es.

Sondheimfan (J.)


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