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Komödie

Hello, Dolly!

Heiratsvermittlung, einmal anders


Thornton Wilders "The Matchmaker", von Michael Stewart für die Bühne adaptiert und von Jerry Herman mit Musik und Gesangstexten unterlegt, erzählt die Geschichte der lebenslustigen Witwe Dolly Levi, die sich auf Verkuppeln spezialisiert hat. Regie führt Kay Link, der bereits im Juni 2007 an der Musikalischen Komödie die Musical-Revue "Show Biz – Highlights aus vier Jahrzehnten Broadway-Entertainment" mitgestaltet hat.

(Text: cl / Theater)

Premiere:15.03.2008
Letzte bekannte Aufführung:21.05.2010


"Wenn du schon von der Hand in den Mund lebst, musst du beidhändig begabt sein." - So lautet die Devise der lebenslustigen Witwe Dolly Levi, die sich auf überaus charmante Weise durchs Leben schlägt. Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie als Heiratsvermittlerin. Aber für sich selbst hat Dolly natürlich auch schon den geeigneten Kandidaten ins Auge gefasst, den millionenschweren Horace Vandergelder. Doch der muss von seinem Glück erst einmal überzeugt werden...

"Hello Dolly!" gehört seit seiner Uraufführung 1964 am New Yorker St. James Theatre zu den international erfolgreichsten Musicals aller Zeiten und wurde allein am Broadway 2844 Mal gespielt! Im deutschsprachigen Raum dürfte vor allem die 1969er Verfilmung bekannt sein, in der Barbra Streisand als unvergessliche Dolly, Walter Matthau als ihr Partner und in einem Gastauftritt Louis Armstrong zu erleben waren.

Die Geschichte basiert auf Thornton Wilders Komödie „The Matchmaker” und wurde von Michael Stewart in einen pointierten Wortwitz gekleidet. Aber auch musikalisch ist mit den Melodien von Jerry Herman ein wahres Feuerwerk zu erwarten. Die durchgehend spritzigen Songs und natürlich der Titelsong „Hello Dolly!” gehören zu den erfolgreichsten Show-Melodien aller Zeiten.

Buch von Michael Stewart nach "The Matchmaker" von Thornton Wilder
Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Deutsch von Robert Gilbert


Inszenierung:
Musikalische Leitung - Stefan Diederich / Philipp Armbruster
Inszenierung - Kay Link
Bühne - Olga von Wahl
Kostüme - Tobias Sieben
Choreographie Mirko Mahr


Besetzung:
Dolly Levi - Angela Mehling
Ernestina Money - Margarete Junghans
Ambrose Kemper - David Ameln
Horace Vandergelder - Karl Zugowski / Folker Herterich
Ermengarde - Katja Kriesel
Cornelius Hackl - Alexander Voigt
Barnaby Tucker - Sebastian Römer
Irene Molloy - Corinna Ellwanger
Minnie Fay - Mirjam Neururer
Oberkellner - Ullrich Graichen
Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


War super. Muß Kommentar widersprechen!

23.07.2008 - Ich muß der Rezensentin unter mir (die Grille) heftig widersprechen.
Wir haben in der Show viel gelacht. Doch gerade im ersten Teil ist der Humor eben ein leiser. Die vermeintlichen Längen liegen am Stück, das hier ja bereits ordentlich eingestrichen schien. Vor Jahren sahen wir das gleiche Stück mal als 3 Stunden-Opus... Man merkt Hello Dolly immer wieder an, daß es ein Schauspiel war, ein Stück mit Musik ist, und keine Revuetreppen-Show. Zumindest nicht im ersten Akt. Finde ich aber auch nicht schlimm. Dafür berührt es mich.
Der Kommentar zur Ausstattung ("eingefahrene Wege") und zur Regie ("ein paar Gags, nette Einfälle") kann ich gerade überhaupt nicht nachvollziehen. Die Ausstterin hat z.B. den Hutladen so schräg und witzig angedeutet, kein 1:1-Realismus weit und breit, auch das Harmonia Garden, sonst ein steifes Restaurant, war als coole Bar, in der sich schon die 70er andeuten, sehr gut umgedeutet, wie ich es noch nie gesehen hatte. Alles sehr frisch und mit Humor. Oder die beeindruckende und dennoch augenzwinkernde Zugfahrt!
Ich fand, man sah, daß sich Darsteller und Regisseur mit viel Liebe zu Details an die Arbeit gemacht hatten. Und deshalb wirkt die Produktion für uns eben NICHT wie lieblos auf die Bühne geworfen, sondern sehr überzeugend und durchdacht. Und daß am Schluß nicht jedes "Töpfchen sein Deckelchen" bekommt, daß es ein buntes Ende mit unterschiedlichen Lebensentwürfen andeutete - so was sehe ich in diesem Genre leider selten.
Fazit: Nicht runterziehen lassen, Ihr habt das toll gemacht!
Marina Böhl, Berlin

PS: Liebe "die Grille", komme auch nicht aus Leipzig.

Marina Böhl, Berlin (erste Bewertung)


Zwischen passabel und empfehlenswert

29.06.2008 - Ich komme nicht aus Leipzig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so überrascht von dieser Produktion war: Ich kann sie nicht mit vorherigen Produktionen der Musikalischen Komödie vergleichen - und habe auch das Gefühl, dass ich so die anderen Produktionen gar nicht kennen will.

Aber von Vorne. Vieles ist wirklich gut: Das Orchester, die Darstellerriege, das Stück, die Tonqualität, nette Regieeinfälle, wie der Schmetterling mit Farbbemalung.

Doch dann gibt es eben auch die Probleme: Dramaturgisch ist es ziemlich flau, die Aussattung ist auch nicht gerade überragend und vor allem ist es viel zu lang - gerade der erste Akt. Für ein komisches Stück habe ich sehr wenig gelacht. Die meistens Gags gehen irgendwie im Einheitsbrei unter. Ich bin mir nicht sicher woran das liegt, vielleicht hat es etwas mit der Personenzeichnung zu tun - die sind doch sehr austauschbar. Das Bühnen- und Kostümbild ist mit Ausnahme weniger interessanter Ideen in eingefahrenen Wegen und bedient eine Pseudo-60er-Ästhetik. Die Choreographien zeigen wieder viele Menschen, die sich gut bewegen können - leider aber nicht.

Schwer zu sagen, wie man es nun bewerten soll. Irgendwo zwischen passabel und empfehlenswert würde ich sagen - ich glaube nicht, dass man es gesehen haben muss.

die Grille (3 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Besser gehts nicht! Wiederkommen!

07.05.2008 - Klasse, klasse, klasse. Man kann zu dieser Inszenierung von Regisseur Kay Link nur die Kritik aus dem Leipziger Almanach zitieren:

"Hier liegt eine Regie-, Bühnen- und Choreografiearbeit vor, die alle Möglichkeiten des Ensembles und des Genres zu nutzen verstand. Das sah auch das Publikum so: Kräftiger, nicht enden wollender Jubel und Applaus, sogar stehende Ovationen gab es deshalb am Ende zu Recht für alle Beteiligten. Es bleibt aus diesem Grund nur eins, was man sich und dem Ensemble insbesondere von diesem Inszenierungs-Team wünschen kann: wiederkommen und weitermachen!"

S. Schmideler


Der Weg hat sich gelohnt

17.03.2008 - Ich fahre mit meinem Mann durch halb Deutschland, um Musicals zu sehen. Der Weg zu "Hello Dolly" nach Leipzig hat sich sehr gelohnt.
Diese Leipziger Fassung der Dolly hat uns sehr gut gefallen. Warum nicht zur Entstehungszeit (also 1960er Jahre) spielen. Das funktionerte gut. Einen 19. Jahrhundert-Kostümschinken brauche ich nicht. Das Stück wirkte verjüngt, entschlackt, die Übergänge waren fließend. Und natürlich waren die Darsteller toll, allen voran die Dolly.

Marina Böhl, Berlin


Noch ein Erfolg für die MuKo

16.03.2008 - Die Musikalische Komödie hat jetzt noch ein super Musical im Repertoire. Hello Dolly. Die Songs, das Bühnenbild und die Kostüme wirken so frisch und witzig. Die Regie von Kay Link ist intelligent, sein schräger Humor, den ich schon von Showbiz kenne und liebe, geben diesem großen Abend die richtige Würze. Das Ding hab ich bisher schon ganz anders, nämlich endlos lang und fad gesehen. Die Choreografien von Mirko Mahr finde ich so schön und spritzig, daß ich mir das bald noch einmal ansehen werde. Empfehlenswert.

Björn


Der Knaller!

16.03.2008 - Wow. ich bin echt von den Socken. Eine solche Premiere hat Leipzig lange nicht mehr erlebt. Ein Abend voll mit so vielen schönen Momenten, Choreographien, schönen Gesichtern und mit so viel Spaß. DANKE an das ganze Ensemble!
Mariane Larsen hat dem Abend den Hut aufgesetzt. So viel Spaß am Spiel und so viel Power muss die Dolly haben. Großartig!
Alexander Voigt und Sebastian Römer als jungenhafte Ausreißer waren die Powerkanonen des Abends. Man merkt, dass die beiden sich verstehen und man merkt, dass sie sehr viel Spaß am Spielen haben. Auch euch ein herzliches DANKE!
Aber auch dem Rest des Ensembles und dem Orchester sei herzlichst gratuliert zu einer fulminanten Premiere. Ich werde bestimmt wiederkommen!

Marijle


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Handlung
Erzählt wird die Geschichte der verwitweten Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die im Jahre 1890 den wohlhabenden, aber geizigen Kaufman Horace Vandergelder aus Yonkers verkuppeln soll. mehr

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(6 Leser)


Ø 4.33 Sterne

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