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Gruseldrama

Jekyll & Hyde

Dies ist die Stunde!


Trotz schwacher Inszenierung und ziemlich unpassenden Bühnenbilds ist der Abend in der Hersfelder Stiftsruine nicht komplett verschenkt: Ordentliche Hauptdarsteller, der vorzügliche Chor und vor allem das klangvolle Orchester retten, was zu retten ist.

(Text: Daniel von Verschuer)

Premiere:11.06.2008
Letzte bekannte Aufführung:03.08.2008


Auf der weitläufigen Bühne stehen mehrere Baugerüste, rollbar und meterhoch, die einzelnen Etagen durch Treppen verbunden. Das karge Bühnenbild von Robert Pflanz passt so gar nicht in die mittelalterliche Klosterruine, wenn auch der Kontrast zwischen altem Gemäuer und silberglänzendem Metall zunächst ganz reizvoll erscheint. Problematisch wird es, weil Regisseur Frank Alva Buecheler seine Darsteller während der zweieinhalb Stunden regelmäßig unmotiviert in den Gerüsten herumklettern lässt. Buecheler will damit vielleicht die innere Unruhe der Protagonisten versinnbildlichen oder auch je nach Etage einen anderen Ort andeuten, vom weitläufigen Zuschauerbereich aus hat aber zumindest das weiter hinten sitzende Publikum eher den Eindruck von hektischen Ameisen. Besonders auf die Nerven gehen die Bühnenarbeiter, die die Elemente fast nach jeder Szene an einen neuen Ort verschieben und damit abrupt den Fluss der Geschichte unterbrechen. Die beeindruckende Tiefe der Apsis, in anderen Inszenierungen schon auf geniale Weise eingesetzt, wird kaum genutzt.
Auch Buechelers Personenführung ist über weite Strecken fragwürdig: Bei "Ich muss erfahr'n" singt Jekyll seine Lisa direkt an, als sei sie die Adressatin seiner Fragen und Wünsche - eine ziemlich widersinnige Auslegung der Szene. Aus den Vorstandsmitgliedern des Krankenhauses, eigentlich eine Runde von gefährlicher Doppelmoral, wird bei Buecheler gar ein Komödiantenstadl. Auch der Zuhälter Spider ist in seinem Leopardenmantel mehr Clown als Dämon - weshalb nur haben die "Mädchen der Nacht" Angst vor ihm? Besonders problematisch ist die offensichtliche Anweisung des Regisseurs an seine Hauptdarsteller, sparsam mit großen Gesten umzugehen: Eine derart riesige Bühne will auch bespielt werden, der zurückhaltende Ansatz verfehlt hier völlig seine Wirkung. Eben weil der Gesichtsausdruck eines Darstellers ab Reihe zehn schon kaum mehr erkennbar ist, müssen ausladende Bewegungen her und nicht nur ein einsamer erhobener Zeigefinger bei "Dies ist die Stunde". Nur die gelungenen Massenszenen können mit schönen, präzisen Choreographien (Rudi Reschke) und eindrucksvollem Chorgesang eine entsprechende Wirkung entfalten. Auffallend ist die teilweise Neuübersetzung des Stückes (Susanne Dengler/Eberhard Storz), die zumindest einige textliche Ungereimtheiten der Urversion bereinigt.
Jan Ammanns ("Mar i Cel") strahlende, sicher geführte Stimme passt prima zum bewunderten Helden - und so legt er die Rolle auch an. Seine Soli sind wahre Arien, Ammann weiß, was er kann. Allerdings ist er als Jekyll vor der Verwandlung zu wenig emotional, zu wenig Getriebener. Was den Arzt antreibt, das gefährliche Elixier an sich selbst zu testen, wird nicht deutlich genug. Erst später, in Jekylls Verzweiflung über das misslungene Experiment, ist Ammanns Darstellung glaubhaft. Den Dämon Hyde gibt er dagegen wiederum zu wenig brutal, zu glatt - die Morde geschehen sozusagen im Vorübergehen. Deshalb ist nach der Verwandlung die Unterscheidung beider Rollen für den Zuschauer nicht immer einfach. Ammann variiert Gestik, Gang und Stimme nicht ausreichend; seine Hyde-Stimme ist zwar tiefer und voller, aber er singt auch den verzweifelten Jekyll im zweiten Teil mit etwas dunklerer Stimmfärbung. Um Hyde darzustellen, wird Jekylls Kostüm (verantwortlich: Hannelore Nennecke) durch einen braunen Ledermantel mit hohem Kragen ergänzt. Hin und wieder, aber nicht durchgängig, trägt Hyde außerdem eine Melone; die kurzen, nach hinten gegelten Haare bleiben, wie sie sind. Insgesamt ist das zu wenig, um beide Charakter visuell zu trennen.
Annemieke van Dam spielt eine anmutige, ihrem Verlobten gegenüber aber zu verständnisvolle Lisa. Sie kann mit makellos schöner, kraftvoller Beltstimme beeindrucken, "Nur sein Blick" mit Marysol Ximénez-Carillo als Lucy (sie sprang in der besuchten Vorstellung für die erkrankte Maaike Schuurmans ein) gerät zum großen Showstopper des Abends. Ximénez-Carillo gebührt Respekt für eine insgesamt gelungene Rolleninterpretation nach nur wenigen Proben. Nach Startschwierigkeiten - beim zaghaften, übrigens auch neu übersetzten "(Schaff die) Männer ran" sticht sie kaum aus der Girls-Reihe heraus - singt und spielt sie sich immer besser ein und kann in "Gefährliches Spiel" mit gefühlvoller Stimme punkten. Von Ekel und Angst vor Hyde ist in dieser Szene allerdings kaum etwas zu spüren, was daran liegen mag, dass Ammann einfach nicht furchteinflößend genug spielt.
Besondere Erwähnung verdient hingegen das starke Orchester unter der sicheren Leitung von Christoph Wohlleben. Der prächtige Streicherklang und die satten Bläser sind sauber abgemischt, nur selten fehlt bei schnellen Nummern etwas der "Drive". Dass zumindest die musikalische Seite des Abends positiv in Erinnerung bleibt, ist vor allem ein Verdienst der Musiker.

(Text: dv)




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Kreativteam

Musikalische Leitung Christoph Wohlleben
Regie Frank Alva Buecheler
Choreografie Rudi Reschke
Bühne Robert Pflanz
Kostüme Hannelore Nennecke


Besetzung

Jekyll/HydeJan Ammann
LucyMaaike Schuurmans
LisaAnnemieke van Dam
UttersonRory Six
Sir Danvers CarewMatthias Degen
SpiderSören Kruse
Bischof BasingstokeMathias Schiemann
General Lord GlossopRudi Reschke
Archibald ProopsTom Tucker
Lady BeaconsfieldSvenja Kühl
NellieSilke Dubilier
Lord SavageOlaf Meyer
Priester/StrideTill Schubert
PooleSven Prüwer
ZeitungsjungeChris Brewer
Girls und LadiesSonja Atlas
Eva Maria Bender
Kerstin Dietrich
Constanze Möricke
Josefine Nickel
Barbara Obermeier
Dominika Szymanska
Marysol Ximénez-Carrillo
Extrachor Chorverein Bad Hersfeld



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


18 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


27273
Tolle Sänger, Regie ohne Witz

07.12.2008 - Besondere Erwähnung verdient das kleine, starke Orchester unter der sicheren Leitung von Christoph Wohlleben, mit dessen Namen und Verdiensten der Musicalruf Bad Hersfelds eng verbunden ist. Auch wenn die Qualität der Inszenierungen in den letzten Jahren nicht an „Evita“ und „Jesus Christ Superstar“ von Peter Lotschak heran reichten: Für die Musik und die Atmosphäre lohnt ein Weg nach Hersfeld immer.

(Mehr dazu in der "musicals")

Marcus Leitschuh (3 Bewertungen, ∅ 1.7 Sterne)


26877
ungewöhnlich und düster

05.08.2008 - Jekyll & Hyde habe ich zuvor noch nie gesehen, nur gehört. Die düstere Stimmung, die in Bad Hersfeld rüberkommt, hat mich doch sehr überrascht und wenn man am Ende geht, ist da nicht Begeisterung oder Euphorie - aber das liegt weniger an der Inszenierung, als an der Stimmung, die vermittelt wird.

Jan Ammann macht seine Rolle sehr viel besser, als ich bei allen Kritiken erwartet hab. Diese extrem anstrengende Rolle ohne Pause zwischen den beiden Akten durchzuspielen, hat meine Bewunderung. Allerdings bleibt er zugegebenermaßen blasser, als man es von andren Aufnahmen kennt. Jekyll und hyde sind für mich sehr gut dargestellt und auch an der Hochzeit, wo er ausnahmsweise als Hyde nicht diesen Mantel trägt, erkennt man Hyde schon an der Körperhaltung und wenn man weiter vorne sitzt auch gut an der Mimik. Leider wird er in den Höhen blasser, womit Hyde am Ende von "... das Sein von Edward Hyde" ziemlich blass wird.
Extrem enttäuscht hat mit die Konfrontation. Wie kann man eine so wichtige Szene mit nicht als 2 völlig nichtssagenden Posen inszenieren? Nach allem, was man vorher gesehen hat, wirklich traurig...

Annemieke van Dam macht sich als Lisa ganz wunderbar. Die Rolle ist ja nun nicht so vielseitig, aber sie macht meiner Ansicht nach alles daraus, was sie kann und manchmal hört man neben der feinen Stimme Lisas auch, was Annemieke sonst noch drauf hat. Ihr Höhepunkt war aber dann für mich das unheimlich gefühlvolle "Da war einst ein Traum".

Maaike Schuurmans passte auch wunderbar als Lucy. Sie ist nicht übermäßig sensibel, zeigt extreme Mimik, was zu ihrer Rolle gut passt. Allerdings find ich ihr Vibrato auf den höheren Tönen zu heftig, es wirkt aufgesetzt.

Wie schon bei Les Mis in Bad Hersfeld hat mich aber am aller meisten das Ensemble begeistert. Vor allem ist der Chor traumhaft deutlich gesungen, das hab ich snst noch nirgends erlebt. Damit sind sie häufig deutlicher zu verstehen als einzelne Hauptdarsteller.
Zudem sieht man auch in den Massenszenen jedem an, wie er für sich auch eine eigenen Rolle verkörpert und jede Handlung wirkt echt und nicht wie hingestellt.

Die vielseitigen und auch mit Farbe ausgestatteten Kostüme sind ein sehr heftiger Gegensatz zur Kulisse. Da dieses trostlose Baugerüst tasächlich den kompletten Abend über so ziemlich das einzieg Bühnenbild ist, fällt einem das besonders auf.
Um die schöne Ruine ist es wirklich schade. Zumal man, wenn man reinkommt, schon den Eindruck hat, da hätte was gebaut werden sollen, was nicht fertig wurde. Ist mutig und einige Inszenierungen auf dem Gerüst, wie zum Beispiel "Gefährliches Spiel" passten symbolisch wirklich toll, aber auf Dauer wirkt das alles sehr mau.
Etwas nervig war auch das Umbauen. Unauffälliger geht es nicht, aber dann könnte man die betreffenden Leute vielleicht nicht in silbergraue Anzüge kleiden, sondern vielleicht so, als gehörten sie zum Stück.

Dann gab es einige interessante Wandlungen. Zum Beispiel dass Jekyll "Ich muss erfahrn" an sie gewandt singt, war ein guter Einfall, nur wurde diese Szene dafür von beiden etwas zu wenig ausgespielt. Dass John Utterson (übrigens immer toll gespielt und gesungen) sich am Ende ebenfalls umbringt, ist oberflächlich egsehen nachvollziehbar, passt aber für mich nicht zu seinem Charakter. Insgesamt wirkte die Hochzeitsszene auch nach arg viel Gemeuchel.

Das Ende war aber besonders düster. ich hab mich schon gewundert, dass Jekyll vor sienem Tod nicht noch einmal zu sich kommt, kein Wort mehr mit Lisa wechselt. Und zuletzt diese Endszene, an der man wie am Anfang die Menschen auf einem Londoner Platz sieht und darunter auf einmal Jekyll von 3 Hydes umringt, macht alles so richtig düster.
Ein verwirrendes Ende, das vermutlich auch nicht von jedem honoriert wird, aber diese ungewöhnliche Wendung machte es zu etwas besonderem.

Der furchtbar langen Rede kurzer Sinn: Es war wirklich empfehlenswert, jedoch find ich es absolut verständlich, wenn nicht jeder etwas damit anfangen kann.
ich hoffe ich kann irgendwann noch eine andere J&H Inszenierung ansehen, damit ich Vergleichsmöglichkeiten habe.

Eilís (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


26840
Tolles Musical mit überragenden Sängern

27.07.2008 - Nachdem ich die Bewertungen auf dieser Seite gelesen hatte, bin ich mit einigen Bedenken zur Aufführung am 26.Juli gegangen. Nachdem angekündigt wurde, dass aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls eines Sängers einige Rollen kurzfristig (einige Stunden zuvor...) umbesetzt werden mussten und für die Betroffenen kaum Zeit zum Proben gewesen war, dachte ich nur, dass das gerade noch gefehlt hat und scheinbar die hier veröffentlichte Meinung nur noch bestätigt. Doch weit gefehlt - trotz anfänglicher Schwierigkeiten (Abbruch nach dem ersten Lied aufgrund Platzregens), wurde eine tolle Aufführung mit überragenden Sängern - allen voran Jan Ammann und Annemieke van Dam -geboten. Selbst der kurzfristig neubesetzte Sänger (Freund von Jekyll) bot trotz Ablesens des Textes (was sogar noch zur Szene passte...) eine tolle Leistung! Die Baugerüste waren anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig,doch an keiner Stelle störend. Im Gengenteil, ich fand, dass sie git die Handlung ergänzten. Allerdings wurde von den Sängern doch einiges an akrobatischen Übungen abverlangt. Allerdings Jan Ammann zusehen zu müssen, wie er in mehreren Metern Höhe auf dem Geländer eines dieser Gerüste ohne Sicherung und nur auf zwei (zu dem Zeitpunkt pitschnassen) Metallstreben steht und singt, war dann doch zu viel und man hatte einfach nur Angst, dass er jeden Moment ausrutscht und stürzt... Seine Verwandlung zu Hyde war sehr gut und glaubhaft dargestellt und die angebich geringe Mimik kann ich überhaupt nicht bestätigen (8.Reihe Mitte). Die Standing Ovations zum Schluss bestätigten nur die tolle Leistung des Ensembles. Ich kann diese Musicalaufführung nur jedem weiterempfehlen!

Marlen (erste Bewertung)


26822
Total verschenkt

21.07.2008 - Das schlimmste an dieser für meinen Geschmack ziemlich verunglückten Darstellung ist, dass man den Besucher für grenzbegabt zu halten scheint. Unnötige zusätzliche Dialoge nehmen das Tempo und enervieren.
Der Hauptdarstller scheint überfordert, Emotionen zeigt er weder in Mimik noch in seiner Stimme. Der Auftritt als Hyde wirkt durch die operettige Anlage und Sprachfehler unfreiwillig komisch. Maike Schuurmans spielt, als würde in sie in einem Stummfilm agieren und übertreibt über weite Srecken haltlos, ohne erotisch zu sein.
Der Regisseur (der halt eigentlich Produzent ist) hat sicher viel Geld ausgegeben - aber nur wenig inszeniert. Personenregie hat er gar nicht gemacht. Ein ärgerlicher Abend und mit Abstand die schlechteste Musicalinszenierung, die ich jemals in Bad Hersfeld gesehen habe. Ärgerlich.

elphaba78 (erste Bewertung)


26809
Gute Leistung des Ensembles

19.07.2008 - An Bad Hersfeld wird mittlerweile ein sehr großer Anspruch herangetragen. Ich habe das Stück in Bremen, Köln, Wien, Dresden und Bad Vilbel gesehen. Bremen hat mir am Besten gefallen, aber das erwarte ich nicht von Freilichtspielen und ihren ganz besonderen Bedingungen. Die Darsteller waren gut und gaben ihr Bestes, allen voran Jan Amman. Das Orchester war sehr gut und die Kostüme sehr schön. Am Regisseur und seinem Einfall mit den Gerüsten scheiden sich die Geister in der Beurteilung, aber er sorgte für viel Diskussionsstoff.Wir haben die Reise nach Bad Hersfeld keinesfalls bereut und fühlten uns sehr gut unterhalten. Das die Stiftsruine gegen Ende des Stücks verdammt kalt wird, macht mir trotz einschlägiger Erfahrung und dicker Decke immer noch was aus.
Fazit: Anschauen lohnt sich!

ChristineL (6 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


26789
ambivalent

12.07.2008 - Nach dem Lesen der Bewertungen vor mir fuhr ich mit gemischten Gefühlen nach Bad Hersfeld, da ich dieses Musical zu meinen Favoriten zähle.
Ich empfand die Baugerüste im Laufe der Vorstellung immer mehr als überaus störend und von der abenteuerlichen Umsetzung Labor bzw. Lucys Zimmer brauche ich, denke ich, nichts zu schreiben.
Die Kletterpartien, die die Hauptdarsteller immer wieder in diesen Gerüsten durchführen mussten, unterstützten die Atmosphäre des Stückes/ der Szenen nicht, im Gegenteil.
Dadurch fand der Dialog der Personen in Gestik, Mimik, Aktion, Augenkontakt oft nicht statt, der den Zuschauer intensiver in die Emotionen hineingezogen hätte.
So war die erste Begegnung zwischen Hyde und Lucy, eine wichtige Szene, ohne die Spannung, die zwischen den beiden sonst entsteht, denn sie fand gar quasi gar nicht statt.
Logische Zusammenhänge/Übergänge wurden verdreht oder einfach weggelassen.
Es ist soweit in Ordnung Textstellen zu ändern, wenn dies dem Stück dienlich ist, so gab es durchaus hier ein paar Verbesserungen. Jedoch gab es auch Änderungen, die völlig unnötig waren. Z. B. gab es nach in dieser Version von „Dies ist die Stunde“ keine durchgehende ansteigende Spannung innerhalb des Textes mehr bis zum Ende. Das Verschieben eines Satzes vom vorderen Teil zum Ende war sinngemäß völlig unpassend. Die Stimmung des Stückes wurde dadurch schlagartig unterbrochen. Und Lucy als „ausgemergelt“ zu bezeichnen, ich weiß nicht…
Die Szene in der „Roten Ratte“ war sehr schön umgesetzt, der Zuschauer fühlt sich mit einbezogen. Ebenso waren die Massenszenen (Fassade, Mörder…) sehr gut in ihrer Choreographie.
Zu den Darstellern kann ich sagen, stimmlich waren alle perfekt, ein Genuss.
Annemieke van Dam gefiel mir sehr, sie blieb nur etwas blass als Lisa, was jedoch in Ordnung war. Maaike Schuurmans allerdings hatte kein Gefühl für die Tiefen oder Widersprüche in der Persönlichkeit Lucys. Da kam für mich nur sehr wenig bis gar kein emotionaler Ausdruck herüber, außer vielleicht Angst. Jan Ammann bewältigte sämtliche Stücke perfekt, mit einer ausdrucksstarken und klaren Stimme. Die Seite des Jekyll verkörperte er völlig überzeugend, ließe sich in die Emotionen fallen. Wie jedoch schon erwähnt wurde, schaffte er nicht, den Charakter des Hyde durch Veränderung von Haltung, Gang, Gestik, Mimik und Stimmlage deutlich unterscheidbar zu machen, obwohl er sich sehr bemühte. Es gab in der Mimik und Stimmlage ab und zu gute Ansätze, aber die abgrundtiefe Bösartigkeit und animalische Natur des Hyde hat er nicht umsetzen können. Ich hatte auch den Eindruck, dass der Regisseur ihn durch das Weglassen von Hilfsmitteln (andere Kleidung, Haare) bei der Bewältigung dieser Herausforderung sehr alleine gelassen hat.
Nichtsdestotrotz, am besten bildet sich jeder seine Meinung letztendlich selbst.

marionsehr (erste Bewertung)


26742
Auch mit Baugerüsten sehenswert...

30.06.2008 - habe J&H schon etliche male gesehen, möchte den Darstellern zu toller Leistung gratulieren.
Herrn Ammann konnte ich allerdings die Verwandlung nicht ganz abnehmen, der SS-Mantel alleine macht es nicht....
Die hier schon mehrfach kritisierten Baugerüste brauchte ich auch nicht unbedingt, haben mich allerdings im laufe der Vorstellung immer weniger gestört.
Kompliment an Maaike Schuurmanns als Lucy, für mich die Zweitbeste (nach Anna Montanaro in Köln.
Matthias Schiemann als Bischof ist natürlich 1.Sahne (wie schon in Köln)!
Den (guten) Dirigenten 2,5 h lang in voller Größe und Statur "bewundern" zu dürfen (Reihe 3, Platz 50), ist allerdings für diese Preiskategorie ziemlich dreist...
Fazit: In meinem persönlichen Ranking liegt die Aufführung hinter Köln und Tecklenburg auf Platz 3 vor Bielefeld.

koelnkokol (4 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


26712
Ensemble zumindest 5*

22.06.2008 - Ich weiß auch nicht recht, wie ich den Abend einordnen soll. Zuallererst: es hat mir gefallen. Das lag sicher an den Darstellern, allen voran Jan Ammann und den beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen. Wenn man sich die Baustelle wegdenkt, dann hat man einen schönen Abend.Wie man allerdings diese schöne Spielstätte so verschandeln kann ist mir ein Rätsel und regt mich auf. Aber dafür können die Darsteller nicht. Ich fand die Umsetzung ganz ok, die gespaltene Persönlichkeit muß meiner Meinung nach nicht durch Masken oder Fratzen übertrieben dargestellt werden. So gesehen fand ich das vollkommen ausreichend. Auch die "Konfrontation" fand ich gelungen.

Dummerweise fiel die Vorstellung genau in das EM Viertelfinale von Dtld. Die Unruhe außerhalb der Spielstätte übertrug sich dann auch teilweise auf dei Zuschauer. Das finde ich dann schon ziemlich respektlos gegenüber den Darstellern, die es durch die äußeren Einflüsse eh nicht leicht hatten an diesem Abend, dass einzelne Zuschauer dann lachten und klatschten, ob der tollen Stimmung außerhalb. Sowas ist echt unmöglich und es passte auch nicht zu der Dramatik auf der Bühne. Wer sich nicht auf das Stück konzentrieren wollte, hätte lieber in der Kneipe Fußball gucken sollen.

Am besten also hingehen wenn kein Fußball mehr im Fernsehen läuft und die Gefahr, durch Hupkonzerte und Gegröle abgelenkt zu werden, gebannt ist.

Danke an die Darsteller und das Orchester für einen schönen Abend...die fußballtechnische "Rote Karte" allerdings für den Regisseur...

andycibis (26 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


26700
Verbautes Inszenierungs-Vakuum

19.06.2008 - Es ist schon eine "Meisterleistung", eine so tollen Location ungenutzt zu lassen und die breite, tiefe Bühne mit fahrbaren Baugerüsten zu verstellen. Aufgrund der selbst geschaffenen beengten räumlichen Verhältnisse platziert Regisseur Frank Alva Buecheler eine Szene sogar im Zuschauerraum direkt vor dem Orchestergraben. Denn spielen, kann man die platten Arrangements nicht nennen. Bucheler überlässt die Sänger vielfach sich selbst. Spannung und Dramatik: Fehlanzeige. Stattdessen unter Schleiern herumirrende Gespenster und ein Ende, das wahrscheinlich nur der Regisseur versteht. Plötzlich ist Dr. Jekyll wieder lebendig, wird aber von drei Hydes bedrängt und zu Boden gestoßen.
Einen meiner Sterne vergebe ich an Jan Ammann in der Titelrolle und Marysol X. Carillo (Lucy). Der zweite Stern geht uneingeschränkt an das tolle Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben.

Kai Rudolf Carl


26668
Tolle Darsteller, schlimme Inszenierung

16.06.2008 - Das Beste an der Bad Hersfelder Jekyll-Inszenierung sind die Hauptdarsteller! Jan Ammann wird der schwierigen Partie stimmlich voll und ganz gerecht! Ich habe das Stück schon oft in anderen Inszenierungen gesehen und dabei selten einen so kraftvollen und sicheren Sänger in der Titelrolle gehört wie Ammann, der auch mit den hohen Tönen keine Schwierigkeiten hat. Annemieke van Dam ist eine bezaubernde Lisa, die die Rolle kräftiger und weniger lyrisch singt als man es aus anderen Produktionen kennt. Toll! Auch Marysol Ximenez-Carillo (für die erkrankte Maaike Schuurmans eingesprungen) als Lucy war überzeugend. Dieses Trio hätte einen ebenso fähigen Regisseur verdient, der es versteht, ihre Talente auszunutzen. Statt dessen versteckt Frank Alva Bücheler sie nur hinter den völlig unpassenden Gittergerüsten, durch die sie ständig klettern müssen. Die schöne Stiftsruine sieht aus wie eine Baustelle. Eine Schande!

Martin L.


26665
Darsteller sind hervorzuheben

16.06.2008 - Hervorzuheben sind unserer Meinung nach vorallem die Darsteller. Die Rollen wurden sehr gut interpretiert, gesanglich wirklich auch sehr gut.

Zur Katastrophe mutiert das sogenannte "Bühnenbild" das nämlich eig. gar nicht vorhanden ist....warum J&H auf einer Art "Baustelle" spielt weiß vermutlich allein der Regisseur des Stückes.

Elli u. N.


26664
Für die Zukunft!?!?!?

15.06.2008 - Nun denn...!
Das Bühnenbild war ja eigentlich - bis auf die Grundmauer der Stiftsruine - nicht vorhanden! Oder sollte ich etwas aus der 39 Reihe übersehen haben.
.. ich glaube nein!
Gesanglich war .. Hervorragend der Jekyll & Hayd, aber Lisa! Selbst eine Nonne ohne Gelübte schafft die Töne! Lucy, die Natte von der "Roten Ratte"! Toll in 2 Tagen eine Rolle so zupresentieren! Toll, Toll, Toll!
Anzumerken sei - es gab Leif-Musik/Orchester!

kainsel


26663
Weniger wäre mehr

15.06.2008 - Schade, dass Frank Buecheler, der die Stärken und Schwächen des Stücks aus seiner Bremer Zeit ja bestens kennt, nicht den Mut hatte, radikaler zu kürzen. Denn im ersten Teil kommt die Show (genau wie in der deutschen Urinszenierung) nicht in Fahrt. "Fassade", das Duett zwischen Lisa und ihrem Vater, die (zu) lange Vorstandssitzung, "Nimm mich wie ich bin", später auch "Jemand wie Du" und "Mädchen der Nacht": Für mein Empfinden zieht sich das alles zu lang hin, ohne die Handlung voranzubringen. Gerade für die Open-Air-Fassung (keine Pause, zu später Stunde wirds ziemlich kalt) hätte ich mir eine Straffung gewünscht - mit Konzentration auf die Kriminalgeschichte und das Verhältnis zwischen den drei Hauptfiguren. So hat es mich (möglicherweise auch bedingt durch die große Distanz zwischen Bühne und den hinteren Reihen) nicht gepackt.

Robin Jantos


26655
Eine gelungene Inszenierung

14.06.2008 - Die aktuellen Produktionen der Bad Hersfelder Festspiele zeigen in diesem Jahr Stücke unter dem Motto: "Fanatismus in verschiedenen Variationen". Jekyll & Hyde verhandelt diese Thema auf eine besondere Art und Weise: Das Hauptthema der "Trennung von Gut und Böse" wird im Musical zum Schicksal der beiden Hauptfiguren Jekyll/Hyde, was in einem finalen Kampf um Leben und Tod endet. Buecheler verzichtet auf den Prolog. Ebenso gibt er dem Musical sein eigenes Ende, indem der Zuschauer eingeladen wird, seine eigene Interpretation der Geschichte zu finden.
Bei der Umsetzung der Verwandlung von Jekyll in Hyde arbeitet Buecheler nicht mit Perücken oder Masken im klassischen Sinn, vielmehr benutzt Hauptdarsteller Jan Ammann verschiedene Körpersprachen und Stimmlagen. Jan Ammann erweckte Emotionen wie Angst, Entsetzten und Abscheu durch seine Interpretation des Edward Hyde. Getragen von einem hervorragend besetzten und in sich stimmigen Ensemble zeigte Jan Ammann seine Wandelbarkeit als Künstler. Der eigene Charme der Stiftsruine rundete einen gelungenen Theaterabend ab.
Fazit: absolut empfehlenswert...

Birgit Kümmer


26653
Sängerische und schauspielerische Glanzleistung

14.06.2008 - Kann mich den Bewertungen vom 12.und 13. 06. in keiner Weise anschließen. Die gesangliche und schauspielerische Qualität der Hauptdarsteller, insbesondere von Jan Ammann und Maaike Schürmanns waren herausragend. Die Charaktere wurden bestens herausgearbeitet. Die Kunst lag ja gerade darin ohne große Maske beim Yekyll/Hyde die Verschiedenheit auf schauspielerische und gesangliche Weise heraus zu kristallisieren. Und das ist sehr gut gelungen.Wenn ein Zuschauer hier eine auffallend andere Fratze braucht um die Verschiedenheit der Figuren Yekyll/Hyde zu erkennen, dann liegt das am Zuschauer und nicht am Schauspieler.Mir sind jedenfalls die Schauer über den Rücken gelaufen und ich fand den Spannungsbogen gut aufgebaut. Das zum Schluß die Scheinwerfer auf die Zuschauer gerichtet wurden und plötzlich mehrere Hydes auf der Bühne waren fand ich einen gelungenen Gag. (wieviel Hydes haben wir denn unter uns?)
Über das Bühnenbild läßt sich trefflich streiten. Aber bei knappem Budget und gleichzeitiger Aufführung von zwei anderen Musicals muß man Kompromisse machen.Man kann die Gerüsteebenen auch durchaus als verschiedenen Bewußtseinsebenen interpretieren. Ich fand die Premiere eine gelungene Aufführung und freue mich das Stück im Juli noch einmal zu sehen. Hans

Hans


26652
Schön ist das Leben, schön ist die Kunst.

14.06.2008 - Schreibs sonst nicht in solche Foren, bin aber einigermaßen erstaunt über einige Bemerkungen meiner beiden "Vorschreiberinnen": "Maske ein Witz", "enttäuschend das gefährliche Spiel zwischen Lucy und Hyde", "nichts von der Erotik zu spüren", "Ammann in dieser Rolle überfordert" !?!???? Ich stelle mir die beiden Rezensentinnen in etwas so vor: Akribisch über ein Textbuch gebeugt (machen tatsächlich manche im Theater), nebenbei auf ein Handy mit Videoaufnahmen der letzten 37 J&H-Inszenierungen auf deutschen Bühnen schauend und mit Ohrstöpseln versehen in der letzten Reihe sitzend (oder villeicht doch draußen neben der Stiftsruine auf einer Bank??) ;-))
Ich habe in der Inszenierung nur gute Darsteller gesehen, die gesanglich hervorragend sind und sich nicht in operettenhaftem Gesülze verliehren, das reich an übergroßen Gesten wäre, sondern die sich durch stimmliche, variantenreiche und einer riesigen open-air-Bühne gewachsenen Qualität auszeichnen und die zudem von einem spitzenmäßigen Orchster unterstützt werden! Die Brüche in den Charakteren kommen sehr gut rüber (auch wenn man nicht gerade in Reihe 10 sitzt...), die Kostüme gehören zu den schönsten, die ich in 30 Jahren Festspielbesuchen gesehen habe.

Einzig dem Bühnenbild kann ich nicht viel abgewinnen, bei dem akkustischen Genuss geriet das aber selbst für einen Fan dieses riesigen Raumes (der hier teilweise ganz schön zugebaut wird!) in den Hintergrund.

Man kann aus der Aufführung einiges "mitnehmen" - das ist, was für mich als Zuschauerin zählt, nicht das, woran ich ein bisschen pseudomäßig expertenhaft rummeckern kann.

Viva la vida!

Moula


26639
Nun ja

13.06.2008 - Premiere am 11.06.08
Wir waren gespannt, ob es dem Regiesseur gelungen war, dieses komplizierte Stück auf eine Freilichtbühnen zubringen und wie würde sich Jan Ammann als Jekyll & Hyde präsentieren. Das Stück lief knapp 2 1/2 Stunden (wie immer ohne Pause), nachdem es am Vortag bei der Vorpremiere noch 3 Stunden gedauert hatte und mit 20 min Verspätung angefangen hatte. Maaike Schuurmans war erkrannt und die Zweitbesetzung mußte noch eingeführt werden.

Licht und Schatten lagen dicht beieinander. Das Bühnenbild war schlecht, da hätte man mehr draus machen können, der Regiesseur hat dies aber total verfehlt und zudem Jan in seiner Rolle als Jekyll & Hyde sträflich allein gelassen. Das Stück wurde gekürzt, was nicht weiter schlimm ist, womit ich auch gerechnet habe, dass aber wichtige Szenen rausgenommen wurden, die unteranderem einem das Verständnis nehmen, warum Dr. Jekyll sich das Elexier spritzt, wurde nicht gezeigt. Die Maske für Hyde war leider ein Witz, ein langen dunkler Ledermantel mit einer Melone (Hutart). Die Szene in der roten Ratte wurde fabelhaft gelöst, die Bühne wurde umgebaut und viele Darsteller versammelten sich unten beim Orchester und beobachteten Lucy. Sie war mit der einzige Lichtblick an diesem Abend. Enttäuschend war auch das Gefähliche Spiel zwischen Lucy und Hyde. Konnte man in Köln die Erotik zwischen beiden knistern hören, war in Bad Hersfeld nichts davon zu spüren. Überhaupt ist Jan Ammann mit dieser Rolle überfordert. Teilweise konnten man nicht den Unterschied zwischen Jekyll und Hyde heraushören. Nur wer das Stück kannte, mußte welcher Part gesungen wurde. Das Labor war ein Witz, denn eigentlich gab es kein richtiges Labor. Auf der Bühne waren drei Gerüste, davon eins, welches fahrbar war, hier wurde in einem unteren Bereich das Labor eingerichtet. Dieses fahrbare Gerüst wurde sehr oft, für meinen Geschmack viel zu oft hin und her gefahren, gedreht und wieder festgestellt. Von den Pausen, die dadurch entstanden, mal ganz abgesehen. Es gab leider Phasen, da passierte nix, weder Aktionen, noch spielte die Musik. Das Stück "Die Welt ist völlig irr" wurde auch hier weggelassen, wobei dies machbar gewesen wäre.
Das Orchester war an diesem Abend sensationel, super gespielt, immer wieder auf den Punkt gebracht.
Als Fazit würde ich sagen:
wer Jekyll&Hyde schon mal in Bremen oder Köln gesehen hat, wird enttäuscht sein
wer dieses Stück zum ersten Mal gesehen hat, wird begeistert sein, denn ihm fehlt das Hintergrundwissen

Alexandra


26636
Dies ist die Stunde ?

12.06.2008 - Wie immer hatten wir uns von einer Aufführung in Bad Hersfeld - noch dazu von einer Premiere - viel versprochen. Unsere Hoffnungen wurden nur teilweise erfüllt. "Lisa" und "Lucy" überzeugten sowohl in Solopartien als auch in Duetten. Bei Jan Ammann galt das nur eingeschränkt. Er traf zwar alle Töne, schien aber mit dieser zweifellos sehr anspruchsvollen Rolle darstellerisch und gesanglich überfordert. Auch hätte man sich bei ihm seitens der Masken- und Kostümbildner mehr Unterstützung gewünscht (Haare, Bekleidung als Hyde). Es sei hier nur an die Inszenierungen von Bremen und Köln erinnert.
Perfekt wie immer Christoph Wohlleben mit seinem Orchester, Dank auch an Rüdiger Reschke als Choreograph. -
Warum wurden Texte geändert und seltsam anmutende Einlagen hinzugefügt (etwa zu Ende des Stücks: drei Hydes umzingeln einen Jekyll)? Dass "Tote" sich selbständig von der Bühne bewegen wirkt eher erheiternd und damit unpassend.
Es bleibt zu hoffen, dass man bis zur Derniere noch die ein oder andere Optimierung erleben darf.

Astrid


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Handlung
Der junge Arzt Henry Jekyll will das Gute vom Bösen im Menschen trennen - um das Böse zu eleminieren und die Menschheit vom Wahnsinn zu befreien. mehr

Weitere Infos
Das Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Texte) basiert auf dem vielfach verfilmten Roman von Robert Louis Stevenson. Uraufgeführt wurde es 1990 in Houston - die Doppel-CD halten viele Fans immer noch für die beste Aufnahme der Show. 1997 kam das Musical an den Broadway. 1999 erlebte es unter der Regie von Dietrich Hilsdorf seine europäische Erstaufführung in Bremen (in der Übersetzung von Susanne Dengler, die auch die Lisa spielte). Diese Produktion wurde auch in Wien und Köln gezeigt. Seit März 2007 (Premiere in Chemnitz) gehört "Jekyll & Hyde" im deutschsprachigen Raum auch zum Stadttheater-Repertoire.

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