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Drama

Chess

Schwarz und weiß


Das erste ABBA-Musical um einen Kampf um den Schachweltmeistertitel in der Zeit des Kalten Kriegs in einer Inszenierung der Schlossfestspiele Ettlingen. Schwarz gegen Weiß, Weiß gegen Schwarz - die politische Stimmung nimmt auch Einfluss auf die Gehirnsportler.

(Text: nl)

Premiere:28.06.2007
Letzte bekannte Aufführung:19.08.2007


Wir befinden uns in den Zeiten des kalten Krieges zwischen den U.S.A. und Russland.

Bei einer Schachweltmeisterschaft in New York tritt der amerikanische Schachmeister Frederick Trumper aggressiv und beleidigend auf. Dadurch verliert er nicht nur den Titel, sondern auch seine Freundin und Betreuerin Florence Vassy an seinen Gegner, den Russen Anatoly Sergievsky.

Dieser wird zwar von seinem Betreuer Molokov beaufsichtigt, doch gelingt es ihm, aus Liebe zu Florence und dank ihrer Kontakte, zu fliehen und im Westen zu bleiben.

Ein Jahr später tritt Sergievsky, begleitet von Florence, in Bangkok bei der nächsten Meisterschaft gegen einen russischen Herausforderer an. Doch die Karten werden neu gemischt: Die russische Delegation unter Molokov bringt Svetlana, Anatolys Frau mit, und Frederick ist als TV-Berichterstatter dabei; er will Florence zurückgewinnen.

Am Ende ist nichts wie zuvor und jeder muss erkennen, dass er nur eine Schachfigur im Spiel der Mächtigen ist.

Schach – Das älteste Brettspiel der Welt, das Spiel der Könige. Aber Schach ist mehr: Es ist wie das Leben.

Jeder will gewinnen, jeder kämpft um Liebe, Anerkennung, Macht oder politische Interessen. Doch trotz aller Strategien und Taktiken ist man vor Überraschungen nicht sicher.


Besetzung:

Florence Vassy - Claudia Wauschke (Christiane Schürmann)
Frederick Trumper - Christoph Goetten (Adrian Kroneberger)
Anatoly Sergievsky - Espen Novaki / Matthias Eschli
Arbiter - Alexander Zamponi (Martin Birnbaum)
Swetlana Sergievsky - Simone Kerchner (Ute Henryke Büttner)
Alexander Molokow - Ralf Novak
Walter de Courcey - Markus Dietz (Torsten Ankert)


Ensemble:
Ute Henryke Büttner, Mareike Hüsing, Marie-Christine Kaßner, Anna-Elisabeth Klein, Christine Schürmann, Torsten Ankert, Martin Birnbaum, Adrian Kroneberger, André Sultan-Sade

(Text: Theater)




Verwandte Themen:
News: "Chess" in Ettlingen mit Goetten und Kerchner (16.03.2007)

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


10 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


21703
geht gar nicht

14.09.2007 - Einen Punkt gibt es für Christoph Goetten, der ein großartiges "Pity the child" abliefert. Ansonsten passte aber gar nichts, angefangen beim peinlichen deutschen Text über das nicht vorhandene Regiekonzept, einer übertrieben Claudia Wauschke und der unglaublich schlechten Choreographie....

Meikel


21218
nicht ausgereift

18.08.2007 - Chess ist ein Stück, dass heitzutage nicht mehr zeitgemäß ist. Allein deswegen hätte ich mir einen besseren Einstieg gewünscht. Einen Übergang 20 Jahre zurück in den kalten Krieg. Aber nein, das hat man uns nicht gegönnt. So war es schwer, reinzukommen.
Die gesanglichen Leistungen waren zumeist sehr gut. Auch darstellerisch wissen Christoph Goetten und Simone Kerchner zu überzeigen. Claudia Wauschke singt gut, spielt aber viel zu übertrieben. Ihr Figur weiß irgendwie nicht, wo sie stehen soll. Wo ist da die Regie gewesen?
Auch Matthias Eschli wusste mich leidr nicht ganz zu überzeugen.
Sehr gefreut habe ich mich, dass Someone else's Story einggefügt wurde. Das ließ entgültig den für mich verpatzten Einstieg vergessen...

Hardy


21190
Hat viel Freude gemacht

16.08.2007 - Ein Dank an die Veranstalter dieses schöne Musical ausgewählt zu haben. Ich habe es zuletzt in Kassel gesehen und fand die Textveränderungen gut. Das Musical kommt inhaltlich gut verständlich rüber. Es ist nicht leicht zu singen und ein großes Kompliment an die Sänger. Sie meisterten die schwierigen Stücke sehr gut.
Das Ballett in der ersten Hälfte war mir zu unruhig, hier wäre weniger mehr gewesen. Für die kleine Produktion eine sehr große Leistung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bestens.

ChristineL


21177
Zwiespältig!

15.08.2007 - Afführung am 15.08.07.
Großes Kompliment an die Sängerinnen und Sänger. Tolle Stimmen, sauber intoniert (selbst die Satzgesänge). Sehr professionell!
Auch die schauspielerische Leistung der Hauptakteure war beeindruckend. Die Inszenierung des Stückes und die optische Umsetzung gefiel mir sehr gut.
Im Kontrast hierzu steht die musikalische Umsetzung durch das "Orchester". Wobei man den einzelnen Musiker nicht einmal den Vorwurf machen kann, sie hätten schlecht gespielt. Den musikalischen Leiter (Dirigenten) würde ich gerne an den Ohren ziehen, oder ihm mal ein Metronom schenken. Wie kann man fast sämtliche Stücke so viel zu schnell
runterhuddeln. Man hatte den Eindruck, der muß wohl noch 'nen Zug erwischen. Daß die Sänger, trotz daß sie ihm hinterherhetzen mussten, den Stücken noch so viel Gefühl einhauchen konnten spricht wahrlich für sie. Und geklungen hat das, was da aus dem Orchester-Balkon kam zum Teil recht gräuslich. Oft schlecht abgemischt und nur ganz selten wirklich ausgewogen. Der E-Pianosound bei "I know him so well" z.B. klang wie von einem 0815 Casio-Keyboard der Unterklasse. Das passt so gar nicht zu der so professionellen Leistung der Sänger(innen). Schade :-(
Leider wurden auch die meisten Stücke im Vergleich zum Original gnadenlos zusammengekürzt, was einen doch immer wieder beim Geniesen ins Stolpern brachte, und zum Teil komplett gestrichen (Merano usw.)

Alles in allem trotzdem ein bewegender Abend dank der großartigen Sänger/innen und einem immer noch überragenden Musical.

Frank Steiner


21077
ein riesiger regiefehler

12.08.2007 - Wir waren eben gerade in der Show und sind SCHWER enttäuscht. Die Hauptdarsteller haben eine solide Leistung erbracht, gesanglich und musikalisch wirklich gut....was jedoch die Tanzeinlagen sollten, die äußerst laienhaft dargeboten wurden, blieb ein großes Fragezeichen. Das
Statistenensemble hat die Show nicht gerade bereichert.

Die Geschichte war nicht klar dargestellt und gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen waren nicht deutlich erkennbar.

Es ist schade, dass durch eine solch schlechte Regie, Statisten- und Tänzerbesetzung die Leistung der Musiker und Hauptdarsteller nicht zur Geltung kommt und die Show somit an Niveau verliert.

julia+stefanie


21064
Hut ab!

12.08.2007 - Ich war am 10.August in der Vorstellung. Leider hat es ab der 2.Hälfte fast durchgehen wie mit Eimern gegossen. Aber auf der Bühne ging die Vorstellung weiter, jeder der Darsteller und Musiker hat 200% gegeben. Wirklich Klasse! Hut ab vor soviel Professionalität. Danke für die schöne Vorstellung!

Martine


20734
Heißer Feger Claudia Wauschke

28.07.2007 - Wir waren gestern,am 27.7. in CHESS im Schloßhof Ettlingen und trauten unsern Ohren nicht:Was wir hier zu hören bekamen an Musicalstimmen war wirklich ERSTE SAHNE.Allen voran überraschte uns eine erstklassige Claudia Wauschke,die ihrer Florence Vassy mehr Facetten und Ausdrucksstärke als wir von anderen besuchten CHESS Inszenierungen kannten,einhauchte.And what a Voice!Auch ihre Partner,gestern Matthias Eschli als Anatoly und Adrian Kroneberger als Frederik Trumper waren souveräne Gegner mit großer Präsenz und starken Stimmen.Allein vom Hit "Bangkok" hatten wir choreographisch mehr erwartet und uns ein stärkeres Profi-Tanzensemble gewünscht.Diese äußerst stilisierte ,aufs Schachbrett reduzierte Inszenierung ist durch ihre Protagonisten sehr kraftvoll und sehenswert.

Die Fünf Stuttgarter


20641
Gelungen!

23.07.2007 - Ich war vergangenen Freitag zum zweiten Mal in der Show und bin froh, dass ich nicht schon nach dem ersten Besuch einen Kommentar hinterlassen habe. Zum grossen Glück sind die Probleme mit der Technik nun behoben und die wunderschönen Stimmen der Darsteller kommen jetzt voll zur Geltung, ebenso wie das facettenreiche Orchester!

Alle Hauptfiguren vermochten zu überzeugen! Allen voran Chris Goetten, dessen "Pity the Child" für den absoluten Gänsehauteffekt sorgte! Claudia Wauschke spielt eine sehr überzeugende Florence und ihre Stimme verleiht dem Stück so viel Wärme!

Ettlingen ist in jedem Fall einen Besuch wert! Ich komme wieder :-)

Claudia aus Bern


20581
WOW

20.07.2007 - bis jetzt hat mich chess immer herzlich wenig interessiert. ich habe zwar die doppel cd aber angesprochen hat sie mich nicht gerade. nun war es also soweit das stück mal auf einer bühne zu sehen. die schlossfestspiele sind mir schon durch anything goes von 2006 bekannt, dass meiner meinung recht schwach inszeniert und besetzt war. die rostocker open air inszenierung dieses jahr in rostock gefiel mir wesentlich besser. meine erwartungen waren dementsprechend nicht all zu hoch geschraubt. doch was ich gestern gesehen habe hat mich dazu veranlasst für heute abend nocheinmal karten zu kaufen. es war einfach nur toll von der ersten bis zu letzten sekunde. keinen moment langeweile was der sehr guten inszenierung zu verdanken ist. goetten war wie gewöhnlich sehr kraftvoll und nowacki wunderbar hin und her gerissen. gesanglich waren alle unglaublich gut. alle können (und tuen es auch) in der höchsten musicalszene mithalten. mein einziger kritikpunkt gilt claudia wauschke...naja besser gesagt dem castingteam...wauschke singt und spielt verdammt gut. sie wirkt leider nur zu alt für diese rolle. man darf hier natürlich nicht die kleinen rollen vergessen. ich bin selbst seit 14 jahren statist und muss sagen das ihr ein sehr gutes team aufgestellt habt. auch die tänzer haben einen tollen job gemacht. ich freu mich schon auf heute abend. macht weiter so....

Michael Kulig


20558
Toller Abend

18.07.2007 - Ich kannte die Originalversion (1986 in London gesehen) und war äußerst positiv überrascht. Die deutsche Übersetzung ist sehr gut gelungen. Ein toller Abend!
Sehr empfehlenswert!

Eugenie


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Handlung
Schach und der kalte Krieg: Ein russischer und ein amerikanischer Schachspieler treten bei einer Schach-WM gegeneinander an. mehr

Weitere Infos
Für die Aufführung 2002 in Stockholm wurde das Buch erneut überarbeitet (von Lars Rudolfsson und Jan Mark). Die Handlung spielt nun komplett binnen einer Woche in Meran, die Figur der Svetlana wird bereits in der ersten Szene eingeführt und der Russe und der Amerikaner treffen in der entscheidenden Partie aufeinander (im Original war der Amerikaner bei der finalen Partie nur als Berichterstatter dabei). Diese Version wurde in Deutschland im Sommer 2012 bei den Domfestspielen Bad Gandersheim gezeigt.

 Leserbewertung
(10 Leser)


Ø 3.50 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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