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Musical-Kom├Âdie

Hello, Dolly!

Eine Frau, die gern was arrangiert!


Das Euro-Studio Landgraf schickt den Musical-Klassiker von Michael Stewart und Jerry Herman auf Wiederholungs-Tournee. In den Hauptrollen sind erneut Barbara Ferun und Ilja Richter zu sehen.

(Text: mr)

Premiere:10.11.2007
Letzte bekannte Auff├╝hrung:04.02.2010


Musical von Michael Stewart nach Johann Nestroys "Einen Jux will er sich machen" und Thornton Wilders Schauspiel "Die Heiratsvermittlerin" .

Musik und Liedtexte: Jerry Herman

Die temperamentvolle Witwe aus New York Dolly Levi - frech, schick und sexy - ist als Heiratsvermittlerin eine Kapazit├Ąt. Als der griesgr├Ąmige, aber ├Ąu├čerst wohlhabende Kaufmann Horace Vandergelder aus der Kleinstadt Yonkers eine passende Frau sucht, ├╝berzeugt sie ihn davon, dass nur sie genau die Richtige f├╝r ihn w├Ąre. Und nebenbei bringt sie auch noch drei weitere Paare unter die Haube...

Musikalische Einstudierung und Gesamtleitung - Heiko Lippmann
Inszenierung - Katja Wolff
Choreographie - Andrew Hunt
Ausstattung - Karel Spanhak


Besetzung:
Dolly Levi - Barbara Ferun / Stefanie Dietrich
Horace Vandergelder - Ilja Richter / Martin Sommerlatte
Cornelius Hackl - Tilmann von Blomberg
Barnaby Tucker - Oliver N├Âldner / Sebastian Hammer
Irene Molloy - Stefanie Dietrich / Josefine Nickel / Kira Primke
Minnie Fay - D├Ârte Niedermeier / Marianne Curn
Ernestina Molloy - Jessica Maletzky
Ambrose Kemper - Michael Kemper / Arne David
Rudoph - Martin Sommerlatte / Lars Rindelaub / Arne David

Ensemble - Nicole Viola Hinz, Jessica Maletzky, Arne David, Thomas Schirano, Stefan Igeler, May-Britt Dettbarn, Bernadette Dengler, Luise Helbig, Julia Leinweber, Andreas Decker, Tamàs Mester, Thorsten Ritz

(Text: Veranstalter)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


13 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28163
Schnarchig

10.01.2010 - Drei Dinge braucht ein St├╝ck wie "Hello Dolly" meiner Meinung nach, um zu funktionieren : Charismatische Hauptdarsteller, eine pfiffige u. originelle Regie und gut gearbeitete Musik- und Tanznummern.

Dieser Inszenierung hapert es eben an diesen Aspekten.
Die Regie von Katja Wolff wirkt uninspiriert, einfalls-und gr├Â├čtenteils lieblos, Pointen sind gr├Â├čtenteils schlecht gesetzt - trotzdem ein motiviertes Ensemble zur Verf├╝gung stand.

Ilja Richter ist ein Schauspieler, der ├╝ber hohes K├Ânnen und darstellerische Sensibilt├Ąt verf├╝gt - hier jedoch selten zum Zuge kommt. ├ťber Barbara Ferrun ist hier schon viel geschrieben worden - ich habe dem wirklich nichts hinzuzuf├╝gen.

Der musikalische Eindruck bleibt leider verwaschen und damit trotz einzelner wirklich sch├Âner Stimmen h├Âchstens ausreichend.

Schade bei so einem Klassiker.

veitstanz (erste Bewertung)


28152
Im Gesamtergebnis sehr gut

03.01.2010 - Hello, Dolly! ist sicherlich kein tiefsch├╝rfendes St├╝ck Theater; in Teilen wirkt es dramaturgisch sogar ├Ąu├čerst undurchdacht ÔÇô aber das gleiche l├Ąsst sich auch ├╝ber La Cage aux Folles sagen ÔÇô offensichtlich geht es Jerry Herman bei seinen St├╝cken nicht in erster Linie darum, dass sie auf Logik oder psychologischen Linien beruhen. Nein, es geht um gute Unterhaltung ÔÇô und die gibt es in Hello, Dolly! zu Gen├╝ge; auch weit mehr als man einer Aufnahme entnehmen k├Ânnte. Der Humor liegt in erster Linie im Buch, wodurch ├ťbersetzer Robert Gilbert es sicherlich leichter hatte, eine angemessene ├ťbersetzung zu machen; er hat gute Arbeit geleistet.

Daf├╝r, dass diese Inszenierung trotz Tournee-bedingter Bescheidenheit ├Ąu├čerst erfolgreich ├╝ber die B├╝hne geht, sind vor allem zwei Leute verantwortlich: Katja Wolff und Ilja Richter. F├╝r meinen Geschmack setzt Wolff in ihrer Inszenierung zu sehr auf sexuelles Grapschen, um Lacher zu erhalten, aber l├Ąsst man diesen Fehlgriff au├čer Acht, schafft sie es sehr gut, das Tempo der Produktion und das Comedy-Timing aufrecht zu halten. Teilweise wirkt es, als k├Ânne ihr Ensemble den Regievorgaben nicht komplett folgen, aber etwa das ÔÇ×H├Ą?ÔÇť zwischen Vandergelder und seiner Nichte Ermengarde oder die hysterisch lachende Hutablage in Irene Molloys Gesch├Ąft sind ├Ąu├čerst effektiv. Ilja Richter sah ich schon 2007 als Fred Graham in Kiss me Kate und war ├╝berrascht, dass er mehr als Klamauk kann. Diesmal ging ich mit weit h├Âheren Erwartungen hin und wurde nicht entt├Ąuscht. Er ist ohne Frage in erster Linie Komiker, aber ist dabei sowohl extrem charmant als auch gesanglich ├╝berraschend h├Ârbar. Sehr lustig auch der sicher durch seine Pr├Ąsenz inspirierte Scherz mit ÔÇ×Hakuna MatataÔÇť, als er im zweiten Akt seinen Cocktail erh├Ąlt ÔÇô immerhin war er die deutsche Synchronstimme von Timon in Der K├Ânig der L├Âwen.

Leider kann Barbara Ferun in der Titelrolle nicht mit Richter mithalten; ihr fehlen der Charme und das Charisma, um die Sympathien des Publikums komplett bei sich zu behalten. Ihre Gespr├Ąche mit ihrem verstorbenen Mann r├╝hren nicht an, sie wirkt zu jung, und auch gesanglich passt sie nicht ideal in die Rolle. Allerdings l├Ąuft sie im zweiten Akt zu besserer Form auf. Sie kann sich nicht ├╝ber Richter als Star der Produktion hinwegsetzen, geht aber in der Titelnummer gesanglich mehr aus sich heraus als vorher und verspr├╝ht zumindest Spa├č.

Aus dem weiteren Ensemble sticht besonders Marianne Curn als Minnie Fay heraus; die Rolle ist zugegebenerma├čen nicht sehr komplex, aber sie f├╝llt sie sehr komisch aus. Ebenfalls aufmerksam auf sich macht Thorsten Ritz als ├╝bereifrig erkl├Ąrender Kellner ÔÇô wenn seine Rolle auch unter dem vorherrschenden Heterosexismus der Produktion an Gradlinigkeit verliert. Allerdings hat das sicherlich auch ein wenig mit dem recht kleinen Ensemble zu tun, dem etwa auch zu verdanken ist, dass Cornelius und Barnaby bei der Titelnummer mitsingen m├╝ssen. Daf├╝r, und auch wenn man bedenkt, wie klein die B├╝hne ist, sind auch die Choreographien von Andrew Hunt recht gelungen.

Nat├╝rlich kann diese Inszenierung nicht auf dem h├Âchsten internationalen Musical-Niveau mitspielen, aber die Auszeichnung mit dem INTHEGA Musiktheater-Preis 2008 ist sicherlich verdient; und auch habe ich in den letzten Jahren im Aalto-Theater Essen oder den Theatern Dortmund oder Hagen nichts Gelungeneres gesehen. Von daher im Grunde Gl├╝ckwunsch zu einer sehr ordentlichen Produktion.

MythosEdddy (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


23931
Hab schon besseres gesehen!

31.12.2009 - Ich freute mich riesig darauf "HELLO DOLLY" mal auf einer B├╝hne zu sehen! Tolles Orchester, Super Hauptdarsteller, gelungerner Chor! MIESSE TANZEINLAGEN, Schlechtes B├╝hnenbild, Alles Sehr Hektisch Gespielt! Ende schon nach 2 Stunden mit Pause! Aber ILJA RICHTER wird seinem Ruf als Musical Schauapieler gerecht und ist in seiner Rolle sehr sehr gut! Leider kann die ganze Produktion ihm nicht das Wasser reischen! Aber f├╝r den Preis von 20Euro ist die gesamte Produktion gerechtfertigt!

Rainer


24269
O.K.

02.02.2008 - Habe sie mir auch angesehen und mir auch alle Bewertungen durchgelesen...und ich muss sagen, dass f├╝r mich die Hauptdarstellerin auch gar nicht geht.Gesanglich & darstellerisch wirklich sehr schwach.Hysterisch trifft es sehr gut. Leider nichts liebevolles in dieser Rolle. Ilja Richter macht seine Sache gut. Besonders gut gefallen haben mir die vier Nebendarsteller.Besonders Mrs. Molloy. Das Ensemble macht alles ganz ordentlich. Wobei ich nicht sagen kann, dass dieser eine T├Ąnzer hervorsticht.Darstellerisch hatte er so gut wie nichts zu tun, und die Tanzeinlagen waren nicht wirklich schwierig.Das Orchester fand ich ├╝brigens klasse!

Horsti


24050
Aua

23.01.2008 - Die Hauptdarstellerin geht gar nicht.
Stimmlich ist sie der Partie ├╝berhaupt nicht gewachsen und der Rest ist auch mehr als d├╝rftig.

Die anderen machen ihre Sache super; deswegen doch noch 3 Sterne.

Diether


23907
Grauenvoll

16.01.2008 - Das "Hello, Dolly" zum Welterfolg wurde, weiss jeder. Wenn man allerdings diese Produktion als Ma├čstab daf├╝r hernehmen w├╝rde, k├Ânnte man das kaum glauben. Ein lumpiges B├╝hnenbild, ein v├Âllig ├╝berdreht-├╝berforderter Ilja Richter und eine hysterische Hauptdarstellerin als Dolly wurde geboten. Tourneefertig bitte sch├Ân aber nicht so. Langweilig von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die v├Âllig nutzlosen Statisten (z.B. im Hutladen) glichen eher Gru├čelgestalten als Schaufensterpuppen. Gesanglich war es auch nicht ok. Die schlechteste Musicalproduktion seit langem f├╝r uns!

Thomas


23815
Gelungen

12.01.2008 - Fand die Vorstellung sehr gelungen.Tolles Ensemble!

Voice


23690
Werde es noch anschauen

06.01.2008 - Hab┬┤s Leider noch nicht gesehen. Wird aber am 19.01. nachgeholt. Denke, dass es eine Sehr Gelungene Inszenierung ist! Zumal mir Katja Wolff pers├Ânlich bekannt ist.

klherford


23362
Gelungene Inszenierung! Empfehlenswert

21.12.2007 - Mir erschien die Inszenierung sehr gelungen.
Bei der Besetzung wurde auf "Typen" gesetzt. Das bringt Individualit├Ąt und Leben in das St├╝ck.
Barbara Ferun interpretiert die Rolle zwar sehr klassisch, aber professionell.
Besonders hervorzuheben ist t├Ąnzerisch, wie darstellerisch wohl Michael Kemper, alias Ambrose Kemper.

Rapunzel


22896
schwungvoll und kurzweilig

02.12.2007 - Wunderbar geraffte Inszenierung mit viel Schwung und tollen Darstellern.
Obwohl Barbara Ferun eine unpassende Per├╝cke tragen muss und ├╝ber keine typische Musical-Beststimme verf├╝gt, macht sie ihre Sache gro├čartig.
Ilja Richters Rolle ist leider ziemlich kein, er zeigt aber immer wieder seine Komik.
Stefanie Dietrich wirkt leider als Irene Molloy viel zu alt, singt und spielt aber gut.
Sehr ├╝berzeugend f├╝r mich: Tilmann von Blomberg.
Eine gute Tourproduktion mit sch├Ânem B├╝hnenbild auf hohem Neveau. Weiter so!

Hardy


22690
Ich fand's grosse Klasse

23.11.2007 -

Kathrin


22632
Funke springt nicht r├╝ber

20.11.2007 - Leider ist die Inszenierung nicht wirklich gelungen.
Zwischen den Darstellern herrschte wenig Harmonie beim Zusammenspiel.
Das merkt der Zuschauer, da der Begeisterungsfunken leider nicht von der B├╝hne auf das Publikum springt.

timoneu


22502
wdrf sdfs

12.11.2007 -

asdfsdfasdf


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Handlung
Erz├Ąhlt wird die Geschichte der verwitweten Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die im Jahre 1890 den wohlhabenden, aber geizigen Kaufman Horace Vandergelder aus Yonkers verkuppeln soll. mehr

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