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Hauptstadt-Musical

Die MetroPole

Det is Berlin!


Warum ist Berlin so attraktiv? Ist es der Flair einer Weltstadt? Sind es seine Bewohner mit Herz und Schnauze? Antworten hierauf gibt diese Show, die das quirlige Leben in einem Berliner Kiez beschreibt.

(Text: kw)

Letzte bekannte Auff√ľhrung:08.06.2007


Es ist fr√ľher Morgen und eine wilde Nacht geht zu Ende. Man h√∂rt die Bahn, Polizeisirenen, Krankenwagen, quietschende Autoreifen, lautes Hupen, gr√∂lende Suffk√∂ppe, die Kirchturmuhr, die f√ľnf schl√§gt. Lachende Gruppen ziehen durch die Stra√üe, und einige rufen nach einem Taxi. Alle Nachtbummler schw√§rmen von der wunderbaren Stadt Berlin.

Vorn sitzt Zille und malt seine Milieustudien. Er stellt uns einige Kiezbewohner vor, bevor er das Spiel eröffnet.

Die Ersten beginnen ihren Arbeitstag. W√§hrend Achmed seinen Gem√ľsestand vor seinem D√∂nerladen aufbaut, schlie√üt Kostas sein Restaurant und streitet sich mit Achmed √ľber die Qualit√§t des Gem√ľses, das er am Abend bei ihm gekauft hatte. Zum Gl√ľck kommen Touristen und suchen ein Hotel, das sie am Platz glauben. Zille weist ihnen den Weg.
Droschkenpaule ist gl√ľcklich √ľber seinen n√§chtlichen Verdienst, der zumeist durch die Freier der neuen Nutten zustande kommt. Er bietet sich nat√ľrlich auch den Touristen an, schlie√ülich ist er mit seinem Fuhrunternehmen schon in achter Generation am Ort.
Die Nutten am Platz haben Feierabend und schwatzen mit Zille. Olga geht zu G√ľnther in die Bushaltestelle. Seit seine Ex-Frau mit der gemeinsamen Tochter Clara und ihrem neuen Mann in diese Stra√üe gezogen ist, hat sich der Penner dort einquartiert, um die Idylle mit seinem Anblick zu st√∂ren.

Frau Matschinke wohnt √ľber dem Puff und hat, seit sie nicht mehr das Milchgesch√§ft auf der anderen Stra√üenseite im Familieneigentum hat, von ihrem Erker aus den Kiez im Blick. Sie mischt sich immer und √ľberall ein.

Ihr Sohn Ferdinand kommt mit Achmeds Tochter vom Bummeln, und sie schreit sofort los, weil ihr Sohn nicht mit einer Muslima gehen soll. Auch Achmed ist au√üer sich. Doch Fatima erweist sich als ein junges, modernes M√§dchen, das sich nicht in die Tradition f√ľgen will, auch wenn der Vater ihr androht, sie in die T√ľrkei zu verheiraten. Der Enkel von Kostas ist ebenfalls in Fatima verliebt, aber eine Liebe zwischen einer T√ľrkin und einem Griechen ist noch unm√∂glicher als zu einem Deutschen.

Clara ist mit ihrer Gang unterwegs und bespr√ľht W√§nde, wobei sie von Kostas erwischt wird. Es droht ein Riesenzoff. Clara will aber nur Ferdinand imponieren.

Die Nutten erwarten den Pfarrer, damit sie in der Kirche beten und beichten k√∂nnen. Der Pfarrer, ein allen m√∂glichen kleinen S√ľnden recht zugeneigter Mann, ist froh √ľber die paar Fromme, weil die Zahl seiner ‚ÄěSch√§fchen‚Äú schwindet. Er erinnert sich mit Wehmut an alte Zeiten.

Bauarbeiter sichern eine Baustelle und gr√ľbeln √ľber den Sinn des Bauens, weil alle Bauten mehr aus Glas als aus Stein bestehen und nur noch Kl√∂tze sind, w√§hrend BSR-Arbeiter ihren Dienst beginnen und sich beschweren, dass schon wieder eine Baustelle ihre Arbeit behindert.

An der Bushaltestelle stehen Bewohner, die zur Arbeit fahren wollen und mokieren sich √ľber den Penner, der die Haltestelle blockiert und die St√ľtze vers√§uft, aber nichts tut.

Droschkenpaule sitzt bei Kostas im Garten des Lokals, an seiner Seite die Matschinke, die mit ihm offensichtlich ein Verh√§ltnis hat. Als Pauls Frau Guste die beiden erblickt, wird sie ausf√§llig und beschimpft die dicke Matschinke, die nicht minder dagegenh√§lt. Beide Frauen pr√ľgeln sich unter den Anfeuerungsrufen aller Umstehenden.

Als Achmed Fatima zur Abreise in die T√ľrkei dr√§ngt, nimmt der Pastor die jungen Leute in seine Obhut. Zille stellt Achmed die Frage, als was er sich sieht: als Ausl√§nder, als T√ľrke oder auch als Berliner. Alle sind sich einig, Berliner mit Leib und Seele zu sein, egal woher sie stammen, singen ihr Loblied auf Berlin und begeben sich wieder in das Gew√ľhl der Gro√üstadt.



Kreativ-Team
Buch: Carmen Gentara
Komposition: Christian Schumann
Inszenierung: Carmen Gentara
Choreografie: Detlef Völker
B√ľhnenbild und Kost√ľme: Katrin G√∂pfert
Musikalische Leitung: Matthias Behrsing



Besetzung
Nante - Peter Bause/Peter Hiller
Frau Matschinke - Marga Bach
Droschkenpaule - Thomas Pötzsch/Walter Kalk
Ferdinand - Michael Franic/Stefan Rozyczka
Fatima - Sara Fonseca
Pfarrer - Wolf-Dirk Vogeley/ Giso Weißbach
Achmed - Holger G√ľttersberger
Penner - Detlef Nier/Thomas Pötzsch
Elke - Susanne Kliemsch/Anke Lautenbach

Ensemble: Sebastian Arendt, Andrej Bach, Polina Bachmann, Armin Beutel, Bj√∂rn B. Bugiel, Sonja Eichhorst, Franziska Hayner, Julia Horvath, Rebecca Hrascanec, Vanessa Jennrich, Ulrike Kreisel, Charles Lemming, Chi Hung Luu, Christian Meier, Alexander Morandini, Verena Noll, Mattis Nolte, Paterne Olende, Cem √Ėzdemir Jacqueline Oswald, Antje Poser, Ilona Scriba, Anja Stange, Frank Zielske, Andr√© Zimmermann


Produktions-Homepage: www.die-metropole-berlin.de

(Text: Veranstalter)




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