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Drama

Les Misérables

Revolution und Barrikaden


Der Tourneeveranstalter Arena präsentiert den modernen Musicalklassiker im Füssener Festspielhaus und im Rahmen der Xantener Sommerfestspiele. Georg Malvius ("Rent"-Tournee) führt Regie, zur Besetzung gehören unter anderem Ian Jon Bourg und Werner Bauer.

(Text: dv)

Premiere:03.08.2007
Letzte bekannte Aufführung:25.08.2007


Besetzung:
Jean Valjean - Ian Jon Bourg, Dietmar Ziegler, Martin Christoph Rönnebeck
Javert - Nils-Holger Bock, Marc Gremm, Kristoffer Hellström
Marius - Alen Hodzovic, Gerd Achilles, Alan Schuler, Marc Lamberty
Fantine - Stephanie Wettich, Sarah Schütz
Cosette - Elin Abelin, Nicole Ciroth, Meribel Müürepp
Eponine - Evelyn Jons, Kimberly Kate
Thénardier - Werner Bauer, Andreas Berg
Mme. Thénardier - Sissy Staudinger, Kimberly Kate
Enjolras - Marc Lamberty, Lauri Liiv
Grantier - Kristoffer Hellström, Mart-Rasmus Puur
Feuilly - Lauri Liiv, Oliver Andre Timpe
Gavroche - Philipp Sattelberger, Kaarel Juurma, Adrian Pucher
Kleine Cosette / Eponine - Reti Ressar, Carolin Kikas, Sabrina Becks, Sarah Ruetz, Zoe Morisse
Ensemble:
Kristel Elling, Nadja Karasjew, Nadja Kiivet, Jaan Krivel, Kersti Nahkur, Runar Sletner Odgren, Annika Pöder, Imre Saarna, Björn Tegeler

(Text: mr)




Verwandte Themen:
News: Bourg und Bauer auf Tournee mit "Les Misérables" (27.06.2007)

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


45 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


20907
Einfach grandios

31.12.2009 - Es ist im wahrsten Sinne des Wortes grandios, was Regisseur Georg Malvius und sein Ensemble in dieser wirklich sehr kurzen Probenzeit auf die Bühne gestellt haben. Fabelhafte Stimmen und packende Szenen! Eine geniale und völlig andere Madame Thenadiér! Das Publikum dankte es bei der Premiere mit mehr als zehn Vorhängen!

Baerli


20924
Könnte besser sein

31.12.2009 - Wir haben die Vorstellung am Sonntag Nachmittag besucht. Leider konnten wir die Darsteller wegen Ihrer Aussprache oder versagen der Mikrofone nicht verstehen.
Die Darsteller gaben Ihr Bestes. Es war ein tolles Erlebnis.Die Handlung und Geschichte ist super. Empfehlenswert

bob


20948
Wo ist der Ton

31.12.2009 - Ich muss mich der Mehrheit hier anschliessen. Ein Tontechnik die schon ein Kindertheater besser macht. Die Künstler versinken in eine Art von Trauma bei solch schlechter Abmischung wo manchmal gar keine war.Akzentfreie Gesänge sollten bei einer deutschsprachigen Produktion wohl möglich sein. Kostenfaktor = Sparfaktor.
Wieviel Arbeistlose deutsch Künstler gibt es ? Und dazu noch gute.
Ansonsten war die Show passabel und ansehbar.
Für die Cast ein gutes gelingen es macht Spaß euch zu sehen.

Gruss Turan

Turandot


20963
Realistische Betrachtung

31.12.2009 - Während meines Füssenurlaubs konnte ich die Gelegenheit wahrnehmen und mit meiner Frau die Premiere von Les Mis besuchen.

Danach kann ich die in den vorstehenden "Kritiken" durchklingende Euphorie nicht ganz verstehen.

Weder die Regie, der es nicht gelang, die äusserst komprimierte Handlung wirklich bühnenreif zu realisieren, noch die Technik und da besonders der Ton, konnten das vermitteln, was man schlechthin von einem hochpreisig vermarkteten Musical erwarten kann.

Um zu vermitteln, was mir zur Regie aufgefallen ist, möchte ich nur drei Beispiele von vielen nennen: War es nötig, die kleine Cosette wie im Kindertheater nach dem Motto "Guck mal, wo bin ich", fast fröhlich den Boden der Wirtschaft wischen zu lassen, wo es ihr doch eigentlich dort so schlecht erging.

Musste der kleine Gavroche wirklich wie in einem schlechten Western drei mal angeschossen werden, um erst dann theatralisch auf der Brücke dahinzuscheiden.

Weshalb hat Marius seine toten Kameraden nicht einfach beweint, sonder dabei theatralisch "herum gehampelt".

Zum Ton will ich mich nicht äussern. Das haben andere schon vor mir getan. Ausserdem fällt mir eigentlich nur ein Wort ein: Zumutung

Dass die Premiere trotzdem zu einem passablen Erlebnis wurde, lag aussnahmslos bei einigen ( nicht allen ) Hauptdarstellern.

So überzeugten mich die Darstellungen
a) des Valjean, der stimmgewaltig und schauspielerisch glänzte, der aber dann im Alter ( das mag an der Regie gelegen haben ) zu agil wirkte.
b.) des Javert, der nicht nur durch seine impoante Erscheinung, sondern auch durch seine perfekte Verkörperung des sturen obrigkeitshörigen Polizisten einen nachhaltigen Eindruck vermittelte. So etwas findet man nur auf grosse Bühnen.
c.)der Wirtsleute Thenardier, wobei mir die Wirtin besonders ins Auge stach, hat sie doch nicht nur stimmlich sondern auch schauspielerisch trotz ihrer Leibesfülle mit Temperament und Feuer geglänzt.
Beim Wirt sollte man nur insofern Abstriche machen, weil er schon in seiner ersten Szene ebenso alt erschien, als am Ende des Stückes. Doch das ist eher wieder der Regie zuzuschreiben. Ansonsten war seine Leistung tadellos. Selten habe ich Verschlagenheit, Hinterlist und Tücke so gut dargestellt in einer Person gesehen.
d.)der Fantine, die von einer mir bis dato völlig unbekannten Schauspielerin dargestellt wurde und das nicht nur, weil meine Frau ( und nahezu alle Frauen in den Reihen um uns herum zutiefst bewegt waren und Tränen der Rührung in den Augen hatten ( und ich muss auch zugeben, dass ich besonders bei der Sterbeszene nicht unberührt geblieben bin ). Die Darstellerin erinnerte mich von ihrem Erscheinungsbild, ihrer Grazie, ihrem Gefühl und ihrem Gesang an Ute Lemper. Nüchtern betrachtet dürfte sie die beste Fantine gewesen sein, die ich jemals zu Gesicht und zu Gehör bekam. Vielleicht ist sie die Perle, die man im Musicalgeschäft schon lange sucht.

Nun könnte man nach dieser Aufzählung meinen, ich würde die anderen Akteure für schlecht halten. Das wäre falsch. Sie haben ihre Rollen brav, routiniert und rund herum gut gespielt. Was gefehlt hat war nur das kleine Quentchen Pep, das man sich im Musical so wünscht.

Rüdiger Andreas


21000
Super! :-))))) Les Miserables

31.12.2009 - Die Premiere am 3. August im Festspielhaus war echt super. Obwohl ich die Handlung vorher nicht kannte, habe ich das Stück sehr gut verstanden.
Die Besetzung war natürlich wieder spitzen klasse.
Ich kann nur jedem Musical- verrückten empfehlen, sich dieses stück in Füssen anzuschauen oder in Xanten.
Es lohnt sich.
Vielen Dank für den tollen Abend den Darstellern (vor und hinter der Bühne)und den Mitarbeitern des Festspielhauses.
Danke
Franzi aus Stelle

Franzi Kloth


21181
Gelungene Veranstaltung

31.12.2009 - 16.08.2007
Es ist immer ein Erlebnis, in Füssen ein Musical zu sehen.
Wir hatten das Vergnügen, an Maria Himmelfahrt das Abendprogramm besuchen zu können.
Die jetzige Aufführung litt leider auch in dieser zweiten Woche noch unter einigen Tonproblemen. Ich möchte daher darauf nicht näher eingehen, das haben andere vor mir bereits zugenüge getan.
Alle Darsteller waren sichtlich bemüht, diese technischen Probleme zu überspielen.
Für mich persönlich gab es zwei "Highlights" im Musical, die ich hier hervorheben möchte.
Hervorragend die Darstellung des Javert, verkörpert durch Nils-Holger Bock. Es war ihm im gesamten Stück anzumerken - N.-H. Bock spielte mit vollster Hingabe "die ideale Verkörperung des Beamten Javier". Ein grosses Lob für seinen Auftritt.
Ein weiterer Höhepunkt, den ich hier unbedingt erwähnen möchte, waren die gelungenen Besetzungen (und die originelle Interpretation) der Wirtsleute Thenardier. Dargestellt durch Andreas Berg und der nicht nur stimmlich überzeugenden Sissy Staudinger. Mit beiden Schauspielern war der komödiantische Part des Musicals ideal besetzt. Das Konträre, der hagere, magere, schlanke (Hungerhaken) Thenardier, daneben die robuste, füllige Mme. Thenardier. Ein Traumpaar. Während Andreas Berg mit der Darstellung es listigen und korrupten Wirt (übrigens in einem gelungenen Kostüm) sein grosses Talent für den komödiantischen Teil des Musicals einbringen konnte, zeigte Sissy Staudinger dem Zuschauer sehr eindrucksvoll, wer der eigentliche "Herr im Wirtshause" ist. Beide für mich "das Traumpaar des Musicals".
Im großen und ganzen trotz der kleinen Tonprobleme ein gelungener Abend mit hervorragenden Schauspielern.
Wer Zeit und Muse/Muße hat, sollte die Aufführung nicht verpassen.

Capitano


21342
besser geht immer

31.12.2009 - gestern,am 24.08.07 hatte ich das vergnügen les mis nach vielen jahren wieder einmal zu sehen.naja es war durchwachsen.die tonquallität liess zu wünschen übrig und das bühnenbild war teilweise etwas lächerlich(ölfässer in den barrikaden)stimmlich lagen die sänger im mittleren bereich und kostümtechnisch absolut im unteren. dennoch trotz der einschränkungen war es ein genuss denn das orchester war richtig gut und hat einige schwächen der inszenierung wieder wett gemacht.wie schon erwähnt war der schusswechsel auf den barrikaden einfach zu lahm und nahm dem stück etwas der spannung.auch einige änderungen im text wären nicht unbedingt nötig gewesen.das einige der darsteller ganze passagen nur gesprochen statt gesungen haben sei ihnen verziehen. atmosphärisch war das musical ein genuss da das wetter und der sonnenuntergang einfach toll waren.für les mis neulinge war es sicher ein tolles erlebnis und für die jenigen die schon lange les mis lieben eine gute chance es mal wieder anzuschauen.trotz der ,nicht wirklich hart ins gewicht fallenden mängel.

sunitha


21361
Toll, toll, toll

31.12.2009 - Ich habe die Vorstellung am 25.08. genießen dürfen, es war einfach fantastisch.
Ich kenne Les Mis bereits aus Duisburg (2 mal gesehen)und ich muss gestehen, ich hab bei dieser Aufführung das erste Mal jedes Wort verstanden.
Jeder einzelne hat hier alles gegeben, die Stimmen waren ergreifend, auch schauspielerisch waren alle überzeugend, da braucht man keinen einzeln zu erwähnen, sie waren alle klasse.Das Bühnenbild wirkt zuerst etwas billig(vor Beginn), aber was durch Licht und Umbauten daraus gemacht wurde, war deutlich schöner als in Duisburg.
Der Ton, der hier ständig kritisiert wird ist bestimmt platzabhängig, ich hatte (in der 5.Reihe)nicht das geringste aus zu setzen.
Über die Atmosphäre im Amphitheater braucht man hier wohl nicht zu sprechen, Theater unter dem Sternenzelt und den Mond neben der Bühne, bei ca 20 Grad sprechen für sich.
Ohne Kritik geht es aber leider nicht, dies betrifft aber in erster Linie die Zuschauer.
Wie dreist muss man sein, in so einer Vorstellung (trotz Verbot) mit Blitz zu fotografieren, was haben die Leute gemacht, die ständig herum gelaufen sind und warum müssen einige ihrem Nachbarn das Stück lauthals erklären? So etwas hat im Theater nichts zu suchen, da möchte ich nicht abgelenkt werden.
Alles in allem, Gänsehaut und Tränen der Rührung, Gefühle pur!

tamaro


21373
Eine Überraschung in Xanten

31.12.2009 - Als Les Miserable-Kenner (2x Duisburg 1997/98, 2x Bonn, 2x Berlin, 2x Tecklenburg 2006 OpenAir, 1x Bad Hersfeld 2007 OpenAir) waren wir natürlich auch in Xanten. Nachdem das Bühnenbild zunächst sehr enttäuschte (sah sehr nach Schuktheater aus) hatten wir doch einen schönen Abend (Bei Regen ist man in Xanten wg. der fehlenden Überdachung augeschmissen). Der Regisseur hat großen Wert auf die schauspielerische Dramaturgie gelegt. Bei keiner anderen Inszenierung wurde so detalliert gespielt (ganz schlecht war die gekürzte Fassung in Bad Hersfeld) - auch die Texte waren sehr gut verständlich. Das Bühnenbild konnte jedoch mit den Theatern in Bonn, Berlin und Duisburg nicht mithalten. Vor allem im Vergleich mit den Freilichtbühnen in Bad Hersfeld und der Anlage in Tecklenburg (die beste Kulisse und Inszenierung von LesMis überhaupt!) fällt Xanten hier deutlich ab. 65 EUR pro Ticket in Reihe 11 sind da schon grenzwertig. Andererseits war die Musik schön und angemessen arrangiert (anders in Bad Hersfeld, wo auch in langsamen Passagen ein rockiges Schlagzeug jede Stimmung versaute). Zu den Darstellern: Jean Valjean "knödelte" zu stark und ließ damit ein männliches Timbre vermissen. Anders dagegen Javert, der kräftig und sauber sang. Die Tenadiers waren eine Enttäuschung: zu brav zu wenig schilldernd und schrill. Gerade Madame Thenadier hatte nichts mehr von einer schrillen Gastwirtin mit herber Stimme - sie wirkte einfach zu blass. Auch die Besetzung der Eponine lag Längen hinter der Traumbesetzung in Tecklenburg, Bonn und Berlin (Vera Bolten) zurück. In Xanten wirkte sie viel zu brav und bäuerlich. Toll dagegen die Kindbesetzungen, die wirklich gut und sauber sangen.
Insgesamt war die Aufführung in Xanten wieder ein empfehlenswertes gut inszeniwertes und musikalisch lohnenswertes Erlebnis. Negativ fiel die sehr kleine und nur mäßig stimmungsvolle Bühne mit den billig gemachten Kulissen ins Gewicht. Auch die Auswahl der Darsteller, die technisch weitgehend sauber sangen, aber nur wenig Ausstrahlung und Authentizität vermittelten, war im Vergleich mit den anderen Inszenierungen suboptimal.

Bernd und Petra


21388
Sehr gute Vorstellung

31.12.2009 - 25.08.07 Xanten
Es war ein schöner Abend gestern.Les mis war echt toll,kleiner Abstrich- meiner Meinung nach-war Madame Thenadiér, da ihre Stimme nicht ganz zu der Rolle passte und das Bühnenbild war etwas mager,Tonprobleme gab es nicht und so konnte man zuhören und genießen. - Babsi
Babsi

Babsi


21394
Alles andere als miserabel!

31.12.2009 - Ich habe selber in der Kinder-Besetzung Les Miserables den Gavroche gespielt in Füssen (7x) und in Xanten (23. und 25.8.). Es hat mir sehr viel Spaß gemacht in diesem internationalen Team mitzuspielen. Mir haben die Besetzungen super gefallen und das Publikum war fantastisch. Danke an alle besonders an Nicole und Phillip!

Adrian


21936
Kleiner Mann ganz groß

31.12.2009 - Das Stück Les Miserables in Füssen zu sehen war für mich ein ganz besonderer Tag.
Erstens war es eine tolle Geschichte, zweitens waren die drei Hauptrollen von ehemaligen Kollegen aus dem allerersten Musical "Sehnsucht nach dem Paradies" besetzt, was eine tolle Überraschung war und doch ein Zufall. Drittens konnte ich feststellen, wie sich die Darsteller doch weiterentwickelt haben. Das vor allem war bei Dietmar Ziegler extrem zu erkennen und ich wünsche ihm noch mehr solche Erfolge. So kannte ich ihm noch nicht und ich finde es toll, dass er diese Chance bekam.Ich kann nur sagen "kleiner Mann ganz groß" und ich stelle mir vor irgendwann wird er den Hauptmann von Köpenick spielen, das ist mir eingefallen als ich ihn so spielen sah.
Sicher hängt bei mir viel Herzblut dran, da es ja teilweise ein Drama war, als die Musicalbestzung auseinanderfiel aber diese Erinnerung kann uns niemand mehr nehmen.Also hiermit weiterhin viel Erfolg den dreien , Nils Holger Bock mit seiner Super Stimme, Nicole Ciroth die sehr sensibel ihre Rollen spielt und Dietmar Ziegler , möge er weiter wachsen.Die immer so negativ schreiben, kennen nicht den Einsatz und die Kraft die ein Darsteller haben muß um gut spielen zu können.

Bärbel Steinert


22366
es war wunderschön

01.11.2007 - also ich fand die auführung in xanten insgesammt als top.

Hab das stück 15x in duisburg sowie 6 mal in div städten in europa gesehen.
Für ein tournee produktion das darf man nicht vergessen war das was in xanten geboten wurde finde ich kaum zu überbieten.
Und wer hier über die akustik sich bescherd sollte nicht vergessen das theater in duisburg ist für les mis gebaut worden.

javert70


21542
Hervorragender Ian Jon Bourg als Valjean

04.09.2007 - Als Kenner von Les Miserables (insgesamt 17 mal gesehen) war ich sehr gespannt auf die Inszenierung in Füssen/Xanten. Ich bin aber in keinster Weise enttäuscht worden. Das Bühnenbild war zwar eher schlicht gehalten, was ich aber durchaus in Ordnung fand. Les Mis ist ein Musical, das eine spektakuläres Bühenenbild einfach nicht nötig hat. Leichte Tonprobleme wurden durch die wirklich hervorragende stimmliche als auch schauspielerische Leistung einiger Darsteller mehr als ausgeglichen. Besonders erwählen möchte ich hier Ian Jon Bourg, der die Rolle des Jean Valjean stimmlich und schauspielerisch perfekt umgesetzt hat. Er wirkte in keiner Sekunde wie ein Schauspieler, sondern wie der leibhaftige Valjean. Ich habe schon viele Darsteller in dieser Rolle gesehen, in London, Berlin, Bad Hersfeld, St. Gallen. Bisher hat aber keiner so glaubwürdig die Rolle verkörpert und so kraftvoll und gleichsam gefühlvoll interpretiert. Danke!

Lars


21408
Xanten war spitze

28.08.2007 - Ich kann mich meinen Vorrednern in vielem anschließen - aber nicht in allem!
Das Bühnenbild war für eine Inszenierung, die nur drei Wochen spielt, völlig ausreichend.
Die Hauptdarsteller waren sehr gut ausgewählt und besonders der "Doppelte Schwur" war absolut genial. Noch nie konnte ich bei anderen Inszenierungen den Text und den Sinn dieser Szene verstehen (ich habe LesMis ingesamt 9 Mal an verschiedenen Orten gesehen).
Dass Valjean "geknödelt" haben soll, habe ich nicht gehört - Ian Jon Bourg hat klar und absolut textverständlich gesungen.
Die kleine Cosette hatte einen starken Akzent und spielte für meinen Geschmack einfach zu übertrieben!
Gavroche war zwar optisch zu klein, aber seine Stimme war klasse.

Das Publikum - okay, es war Open-Air, aber deshalb muss man trotzdem nicht ständig während er Vorstellung über den lauten Bretterboden donnern!

Wir hatten auch eine sehr weite Anfahrt, aber es hat sich absolut gelohnt und war eine der besten Vorstellungen, die ich von LesMis bisher gesehen habe.

Erna


21393
Fantastisch! Traurig! Lustig!

27.08.2007 - Habs 2x gesehen. Komme aus dem Schwärmen nich mehr raus. Jeder einzelne Darsteller bis zum Ensemble suuuuuuuuuuuuuuuperstimmen! Am Anfang etwas technische Probleme aber später perfekt!
Täts jederzeit wieder anschauen vor allem z.B. wenns nach Stuttgart käme. Noch einmal großes Lob an die Darsteller, denn sie haben großes Können bewiesen. Weiter so! Wäre schade wenn keine CD aufgenommen würde mit der Cast!

Sarah


21384
Gute Stimmen - Schlechte Bühne

27.08.2007 - Es ist schon erstaunlich wie viel Musical-Schund in Deutschland Non-Stop durch die Gegen tingelt. Ansprungslos Handlung, einfallslose Inszenierungen, Mainstream-Rock und dümmliche Platitüden. All das ist Les Miserables nicht. Wahrscheinlich deshalb ist das Musical auch keiner der kommerziellen Dauer-Blöd-Brenner wie Starlight-Express, Tanz der Vampire oder Cats. LesMis hat Stil, Anspruch und Qualität. Und dies wurde auch in Xanten wieder deutlich. Sieht man mal von der grauenvollen Bühnendeko (und dem hinter der Bühne versteckten Orchester) war LesMis wieder ein Genuss. Man muss schon viele Kilomneter durch die Republik fahren (wie auch Bernd u. Petra geschrieben haben) wenn man LesMis genießen möchte, aber der Aufwand lohnt. Die Musik ist mitreißend und die Geschichte ohnehin. Gänsehaut ist garantiert - und das im positivsten Sinn! Besonders gut kamen Javert, Marius und Cosette herüber. Fantine schien erkältet zu sein - die Stimme brach in Spitzen etwas krächzig ab. Deutlich schwächer war vor allem Valjean, der Stimmengewalt missen ließ. Auch die Tenadiers waren überraschend konventionell - und langweilig. Schön gelöst war jedoch der Zeitsprung zwischen der jungen und der erwachsenen Cosette - das wurde so noch nie gezeigt. Dagegen wurde der Selbstmord Javerts viel zu banal und schauspielerisch schlecht "gelöst". Auch die Schlussszene war etwas verwirrend - der alte Valjean saß (lebte er, oder war er schon tot?) mit allen anderen Toten am Baum - der Abschied von Cosette wurde hier sehr geschludert. Hier war die Inszenierung von Tecklenburg grandios (auch aufgrund der Örtlichkeiten).
Kurzum: Wieder ein Genuss, aber die Xantener Bühne hat Hinterhofcharakter.

Oliver


21379
Schön war's ...

27.08.2007 - Wir waren am 24.08.07 in Xanten und hatten - zumindest nach Aussage der Programmverkäuferin, die Erstbesetzung (bis auf Gavroche).

Nach über 50 Shows in Duisburg und weiteren in New York, Bonn und Lüneburg freuten wir uns nach längerer Abstinenz unsere Lieblingsshow mal wieder sehen zu können.

Die "spektakuläre" Neuinszenierung war allerdings spektakulär ... weil etwas armselig. Passend zum Titel, möchte man meinen ;) Aber die Manki bei Bühnenbild und Requisite machten die hervorragenden Protagonisten wieder wett.

Valjean und Javert waren großartig besetzt und überzeugten sowohl gesanglich als auch schauspielerisch.

Auch Marius sang und spielte klasse, Cosette gefiel mir auch gut, das flachsblonde Haar (wenngleich logischer als dunklebraunes Haar bei blonder Mutter) war allerdings etwas unglücklich für die Gesamterscheinung.

Auch Eponine hatte eine klasse Stimme, Fantine war nicht schlecht, aber auch nciht besonders beeindruckend. Ähnlich Enjolras, der zwar eine gute Stimme hatte, aber nicht so ganz als Anführer überzeugte, da ihm Stimmgewalt und Autorität fehlten.

Das Ensemble war insgesamt auf hohem Niveau, Einsätze und Stimmen sehr gut, nur der Ton verdarb hin und wieder Pasagen.


Das ein oder andere Detail kam zu kurz, Eponine stirbt ohne Schusswechsel, Enjolras dankt Valjean für seine Kühnheit ohne, daß der etwas besonderes geleistet hätte.

Manch andere Idee war dafür wirklich gut oder witzig gemacht, wie Marius' Sturz vom Baum oder der Zeitsprung von Valjean und Cosette.

Auch die "Vorderansicht" der Barrikaden fand ich sehr gut, allerdings fehlte dadurch das ergreifende Bild wenn am Ende der Schlacht die Musik zum Höhepunkt kommt und Enjolras niedergestreckt auf der Fahne zu sehen ist.

Auch wirkte auf mich das Bühennbild mitunter arg "durcheinander" - ohne Drehbühne wohl aber kaum anders machbar.

Das Drumherum in der Arena war zwar ganz nett, dem Musicalgenuss aber etwas abträglich, es dauerte etwas, bis ich mich wirklich auf's Stück konzentrieren konnte. Geärgert habe ich mich über die Ignoranten, die immer wieder mit Blitzlicht fotografiert haben und über Teile des Publikums, die in fast jedes Liedende und jeden Übergang reingeklatscht haben und sich auch nicht erblödeten, beim Schlusschor im Takt mitzuklatschen (und den noch nicht mal zu treffen).

Insgesamt war es aber ein rundherum schöner Abend.

kirsten


21358
Genuss

26.08.2007 - 25.8. in Xanten: Als Neuling und generell eher skeptische Musical-Besucherin war ich für einige Überraschungen offen - ich wurde rundum positiv überrascht. Die Inszenierung war mitreißend, die Stimmen gewaltig, das Bühnenbild stimmig. Die weite Anreise hat sich gelohnt und der Abend machte Lust auf mehr.

krobs


21338
Xanten 24.08.07

25.08.2007 - Gesamt gesehen war die Vorstellung gut und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es negative Aspekte gab. Leider konnten wir keine Besetzungsliste finden, so dass ich daher nicht sagen kann, wer gesungen hat.
Vorab der Preis: mit 65 Euro waren die Karten recht teuer, denn die Stühle sind nicht sehr konfortabel. Negativ war auch der Beginn der Show 20:30, bei einer Laufzeit des Stücks von knapp 3 Stunden (mit Pause) war die Vorstellung gegen 0:00 fertig. Sehr gut dagegen war der Hinweis, während der Aufführung bitte das Rauchen zu unterlassen.
Zur Show selber:
Das Bühnenbild war interessant gestaltet dadurch wurden einige Szenen neu ins Bild gesetzt und kamen gut an. Die Umbauarbeiten wurden geschickt überspielt, so dass hiervor der Zuschauer kaum etwas mitbekam. Stimmlich waren alle auf einem guten bis sehr guten Niveau, wenn auch schauspielerisch kleine Abstriche zu verzeichnen waren. Teilweise kam die Musik etwas zu dünn beim Publikum an, hier hätte ich mir bei einigen Szenen etwas mehr Power erwartet, dagegen waren die ruhigen und leisen Szenen extrem gut. Blas kam leider die Interpretation der Eponien und Enjorlas herüber, dagegen waren die Darsteller des Javert und Valjean ein absoluter Genuss, der Kampf zwischen beiden kam ehrlich und kraftvoll herüber, dass bei einigen Darstellern der Akzent zu hören war, war nicht weiter tragisch.
Eingefleischte Les Mis Fans wurden in einigen Szenen dann doch etwas enttäuscht, am schlimmsten sei hier die Selbstmordszene von Javert genannt. Es paßte einfach nicht, wie er in den Selbstmord ging, schade. Eponine blutete plötzlich und keiner wußte woher und wieso, und warum wurde auf Gavroche insgesamt 4 mal geschossen, dass war einfach too much. Sehr gut gelöst war der Alterswechsel von der kleine Cosette zur großen Cosette, prima. Interessant und neu war die Szene auf den Barrikaden, die Barrikaden von Vorne, so konnte der Kampf zu den Gegener noch besser herüber kommen, nur leider wurde dieses tolle Bild durch einen schlecht inzinierten Schußwechsel zerstört, schade, denn die Idee war klasse.
Für jemanden, der dieses Musical hier zum erstem Mal gesehen hat, muss es ein wahrer Genuss gewesen sein, meine Eltern waren jedenfalls begeistert.
Vergleiche zu ziehen zwischen den Aufführungen von Duisburg zu Xanten, wäre falsch, denn die Voraussetzungen sind einfach zu unterschiedlich. Duisburg hat seiner Zeit ein sehr hohes Level angesetzt, welches sehr schwer zu toppen ist, wenn es sich um eine Tournee handelt. Trotzdem haben sich die Macher viel Mühe gegeben ein schönes Musical in Xanten auf die Bühne zu zaubern, welches ihnen auch gelungen ist.

Nörri


21330
Mäßig war Bühnenbild Gesang

24.08.2007 - Die Tonqualität war unter aller Kritik. Tonstörungen während des ganzen Stückes. Schauspielerische Leistung und die Geasangsleistung ließ gegenüber dem Original zu wünschen übrig.(Habe es 13 x gesehen, in Duisburg, London, Berlin, Lüneburg, Tecklenburg).
Bühnenbild einfallslos und trist. Inzenierung schwach, am Original (Buch) total vorbei.

Lesmi13


21278
Toller Abend am 17.8.

21.08.2007 - Wir haben am 17.8. die Vorstellung gesehen und waren restlos begeistert. Ich habe Les Mis vorher bereits in London und Duisburg gesehen und mir daher nicht sehr viel von einer so kurzfristig erstellten Produktion wie in Füssen erwartet. Umso erstauntert war ich von der Qualität der Darsteller. Ein wunderschönes Erlebnis und sehr zu empfehlen. Acht Vorhänge, ein begeistertes Publikum.
Und ja: der Ton war nicht immer perfekt, wenn auch lange nicht so schlimm, wie es wohl andere empfunden haben (oder wir hatten Glück mit unserer Vorstellung). Aber schließlich wurde das Festspielhaus auch nicht monatelang auf diese Produktion tontechnisch vorbereitet wie das in Duisburg der Fall war. Dafür spricht die wunderschöne Umgebung des Festspielhauses einfach für sich.
Ein toller Abend!

IAM


21257
schöner Theaterabend

20.08.2007 - Schlußszene sehr beeindruckend.
Leider manchmal Tonprobleme
aber durchwegs gute bis sehr gute Sänger.
Text sehr gut verständlich.
Natürlich kein Vergleiß mit London oder Berlin, aber man sollte jede Show für sich betrachten.

gretchen


21243
o.k- mehr aber nicht

19.08.2007 - Ich bin ein großer Fan des Musicals Les Miserables und habe mehrfach begeistert die Duisburger Aufführung gesehen - deswegen blieb es leider nicht aus, dass ich in Füssen (16.8., 14:30 Uhr) ein wenig enttäuscht war. Das lag weniger an den Darstellern, die zwar keine Top-Besetzung, aber noch im akzeptablen Rahmen waren, sondern am Gesamtbild des Festspielhauses. Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn dieses Theater Finanzprobleme hat, denn irgendwie machte alles einen lieblosen Eindruck. Die Akustik allenfalls noch Mittelmaß. Die Tatsache, dass die kompletten Musiker verstärkt wurden (selbst die Geiger) - erschreckend. Ein Stück wie LesMis braucht ein gewaltiges Orchester - hier erweckte alles den Eindruck, auf Sparflamme gekocht zu sein. Hier hat die Musik stark verloren.

Wenn man bedenkt, dass Duisburg und Füssen auf dem gleichen Niveau der Eintrittspreise gelegen haben, hat man in Duisburg seinerzeit definitiv mehr für sein Geld bekommen! Und noch eine Anekdote am Rande: Als ich ins Theater kam, gab es meinen Sitz nicht - dieser war offensichtich abgebaut worden. Glück im Unglück: Meine Freunde und ich durfte von unser Kartenkategorie (4) in die Kategorie 1 wechseln. Dies hat der durchschittlichen Vorstellung immerhin noch einen süßen Beigeschmack gegeben, weil wir so besonders nah dran am Geschehen waren.

Stefanie


21214
Klasse Show, Super Darseller

18.08.2007 - Auch ich habe mir am 5.08 die Show angeschaut. Ich habe keine großen Erwartungen hineingesteckt weil ich das Ludwig² Musical gesehen habe das ja eigentlich in das Festspielhaus gehört und nicht glaubte das ein anderes Musical dort hineinpassen würde. Ich habe nicht viel Erwartet. Doch ich muss sagen die Darsteller haben eine klasse Leistung erbracht. Viele der Darsteller haben ja auch im Ludwig² Musical vorher mitgewirkt und ich war erfreut diese Darsteller in einer anderen Rolle die sie aber auch total gut gemeistert haben wieder zu sehen.
Gut der Ton war manchmal weg oder hat die Stimme etwas komisch verändert, aber dafür können die Darsteller nichts und die haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Und ganz nebenbei es ist eben Live! Ich finde man sollte sich über den Ton nicht so sehr aufregen ich fande es sogar gut einmal zu hören wie sich das alles ohne Mikro anhören würde. Außerdem war es jedenfalls bei mir so das der Ton nicht ewig lange weg war sondern nur einpaar mal kurz ausgefallen ist. Die Darsteller haben aber klasse weiter gemacht und auch das ist eine gute Leistung.
Eine wunderschöne Show und nur zu empfehlen. Und wenn man bedenkt das die Darsteller nur 1 Monat zeit hatten zum Proben: RESPEKT! Denn es ist bestimmt nicht leicht soviel Text zu lernen, soviel einzustudieren. Ich würde aufjedenfall nocheinmal reingehen.

Sarah


21213
Sehenswert!

18.08.2007 - Ich habe gestern die Show gesehen und im Gegensatz zu den anderen Meldungen hier gab es keine Tonprobleme! Im Gegenteil: Ich habe Les Mis schon mehrmals gesehen und habe die Chöre nie so gut verstanden wie gestern! Überhaupt hat das Ensemble einen guten Eindruck hinterlassen. Die Inszenierung ist manchmal etwas schwach, überrascht aber mit schönen Bildern!
Bourg und Bock sind stimmlich überzeugend, schauspielerisch fand ich Valjean eher enttäuschend. Die Thenardiers sind ein Volltreffer! Sissy Staudinger ist als Typ wirklich schräg und witzig, leider macht sie nicht viel daraus. Sie ist sicherlich die schwächste Madamme Thenardier, die ich bisher gesehen habe. Sie ist wirkt eher wie eine Operettendiva, nicht wie eine grobschlächtige Wirtin. Werner Bauer dagegen ist der Hammer! Er ist schräg und skuril und spielt mit vielen Nuancen den durchtriebenen Wirt. In der zweiten Hälfte gelingt es ihm sogar gefährlich zu wirken! Ich habe noch nie einen so verschlagenen durchtriebenen Thenardier gesehen! Super!
Die Vorstellung hat insgesamt großen Spaß gemacht, Dank der tollen Leistung aller auf der Bühne! Das hat die schwache Regie wett gemacht.

Marc


21168
Sehr empfehlenswert

15.08.2007 - Sehr gutes Orchester, durchwegs gute Stimmen, teilweise (Valjean und Javert) hervorragend, stimmige Inszenierung, sparsames aber ausreichendes Bühnenbild.

Über das Theater und die Umgebung muss man sowieso kein Wort verlieren - ein Traum.

Summa sumarum: Sehr empfehlenswert !

hakajo


21106
Gelungene Show

13.08.2007 - Es scheint mir, daß hier einige die Inszenierung in Füssen bewußt schlecht machen, gut es gab leichte Probleme mit dem Ton, vielleicht kann man auch die "sparsamere" Kulissen anmerken, aber es gab genauso gut ein hervorragend agierendes Ensemble, sehr gute Darsteller wie Dietmar Ziegler und Nils Holger Bock und eine rundum gelungene Leistung des Orchesters.
Man sollte auch keine Vergleiche dieser Tourneeproduktion mit den Möglichkeiten eines Theaters in Berlin vergleichen, da natürlich Abstriche zu machen sind, aber diese sind wie gesagt nicht bei der Cast zu machen, sondern eher beim Bühnenbild und bei den Tontechnikern.
Ansonsten sehr schön, daß das Festpielhaus wieder Leben in sich hat.

Susanne


21090
Es war wunderbar

13.08.2007 - Die Cast, das Orchester, das Bühnenbild... alles super! Der Ton könnte teilweise tatsächlich besser sein, aber trotzdem für mich kein Grund, keine Sterne zu verteilen! Das ist ja nun wirklich übertrieben, man muss auch das Gute loben, und das überwiegt!

Anne


21071
elend schlecht?

12.08.2007 - Elend schlecht? Nu mal langsam. Das mit Bad Hersfeld wird übrigends schwierig. Letzter Spieltermin war der 5. August. Das dazu. War als Les Mis Fan auch in Bad Hersfeld. Diese Produktion war tatsächlich besser. Aber diese hier in Füssen als elend schlecht zu bezeichnen ist maßlos überzogen und zeigt, daß Sie nicht differenzieren können. Bei den Tonproblemen stimme ich Ihnen allerdings vollkommen zu. Das darf bei den Eintrittspreisen einfach nicht sein. Schon gar nicht noch in der 2. Woche. Wenn Sie mit Massenszenen die Studenten meinen, teile ich auch noch diese Meinung. Die singen nicht, die brüllen unverständliches Zeug. Der Rest aber auf der Bühne war nicht nur "bemüht" sondern überzeugte. Nils Holger Bock gibt einen phantastischen Javert, optisch wie stimmlich. Stephanie Wettich als Fantine toll. Von den Wirtsleuten ganz zu schweigen. Werner Bauer als Wirt sensationell. Ian Jon Bourg als Valjean auch super. Das sind alles namhafte und renommierte Musical-darsteller, die Sie nicht in das selbe Boot stecken dürfen wie die Tontechnik und das Männeresemble. Kulisse gefiel mir auch ganz gut. Also bitte nicht einfach nur draufhauen, sondern differenzieren.

michael


21070
Gute Darsteller, solide Inszenierung

12.08.2007 - Man kann den zum Teil sehr heftigen Kritiken hier nicht zustimmen, es gab Tonprobleme, die sind sicher nicht einfach so abzutun, aber das ganze am Ton festzumachen, wäre unserer Meinung nach wirklich nicht gerecht.
Füssen zeigt eine solide Inszenierung mit kleineren Schwächen und einigen Höhepunkten. Hervorragend die Leistungen der meisten Darsteller. Vorallem die "ehemaligen" Ludwig-Darstellern leisten dort eine absolut erstklassige Arbeit, Nils Holger Bock als Javert ist sehr passend auch stimmlich , lediglich die Darstellerin der Eponine ist unserer Meinung nach schwach besetzt, sowohl schauspielerisch als vorallem auch stimmlich. Da kommt kein Funke rüber,da wirkt vieles zu eingeübt und leidenschaftslos.
Das Orchester war sehr angenehm auch wenn hier ab und zu auch die Tonprobleme hörbar waren, jedoch nie so, daß es extrem aufgefallen wäre.

Alles in allem eine sehenswerte Aufführung, auch wenn man für die doch eher an Ensuite Stücke angepaßte Preise mehr Feinheiten und Details wie bessere Kulissen und vorallem Tontechniker erster Qualität hätte erwarten können.

Mara,Werner und Sonja


21066
Ein großes DANKE an alle Darsteller!

12.08.2007 - Für einen sehr schönen Abend -ich habe schon lange kein so einfühlsam gespieltes Stück mehr gesehen. Das war auf jeden Fall 100% Leistung von den Darstellern, besonders die Hauptrollen waren glänzend besetzt! Da kann ich persöhnlich diese kleinen Probleme mit dem Ton schnell wieder vergessen!
Dankeschön Füssen.

Tina aus München


21040
les Miserabel in Füssen elend schlecht

12.08.2007 - Ich konnte mir gestern am 11.08. um 14.30 Uhr die Vorstellung ansehen. Die Tontechnik war eine Katastrophe. Die Darsteller/innen alle sehr bemüht, aber konnten in den Massenszenen nicht überzeugen. Nachdem wir in der Pause nachfragten, warum in der zweiten Spielwoche die Technikprobleme noch nicht behoben sind, gab es leider nur ein Achselzucken....
Das Argument, dass die Gruppe keine Zeit zum Proben hatte, interessiert mich nicht, da ich ja letztendlich den Preis von 60,00 € auch voll zahlen muss und daher 100% Leistung erwarte. Die Produktion ist schlecht. Ich empfehle allen ein Zugticket nach Bad Hersfeld. Hier wird Les Miserables eindrucksvoll auf die Bühnen gezaubert ... mit Gänsehaut Garantie.

Füssen Nein danke


21030
Einfach Klasse!

11.08.2007 - Also die show von Les Miserables war einfach Spitze, die Darsteller hatten alle super Stimmen und haben schauspielerisch vollkommen überzeugt. Mit der atmosphäre des Festspielhauses war es gleich ein doppeltes Erlebnis.Also unverständlich wie schlecht die Leute hier manchmal bewerten. Schauts euch an, es lohnt sich :)

Andre


21027
es war wunderschön

11.08.2007 - Am 8.8.durfte ich durch glückliche Umstände wieder einmal ein Musical im Festspielhaus bestaunen.
Danke liebe Steffi!
Es war erst einmal wunderbar zu erleben daß in diesem schönen wohldurchdachten Hause wieder Leben herschte!
Was das Stück anbelangt, kann ich nur sagen:
" Alle Hochachtung!" Es war wunderschön gespielt, man spürte mit was für einer Begeisterung die Darsteller spielten, trotz mancher Schwierigkeit die sie überwinden mußten.Die Hauptdarsteller waren sehr gewählt besetzt, sie überzeugten mit Ihrem einfühlendem Einsatz!

ein Fan des Musical`s und desFestspielhauses


20973
Diese Kritik kann ich nicht teilen

08.08.2007 - Ich kann die negative Beurteilung wirklich nicht verstehen. Sind Sie sicher, dass Sie in der Füssener "Les Miserable" Vorstellung waren? Ich kann es fast nicht glauben. Mir sind keine Tonprobleme aufgefallen und ich habe die Darsteller verstanden. Es mag sein, dass Deutsche Künstler arbeitslos sind, aber warum soll man nicht ebenfalls ausländische Künstler verpflichten. Wichtig ist doch, dass die Qualität stimmt. Und dass die Qualität stimmt haben die Besucher der ausverkauften Vorstellung durch Bravorufe, Standing ovations und acht "Vorhänge" bewiesen. Daher sollten sich manche selbsternannte "Kritiker" auch die Vorstellung ansehen bevor man solchen Unsinn schreibt. Meiner Freundin und mir hat es jedenfalls sehr gefallen und wir kommen wieder... Gratulation liebes Ensemble

Heinz Eberle


20970
Was soll das?

08.08.2007 - Sicher habe ich die Aufführung gesehen und sicher ist, dass hier einiges im Argen liegt. Mag es an der billigen Produktion liegen, mag es daran liegen, dass überall erkennbar gespart wird. Wie sonst liesse sich erklären, dass hier Darsteller, Teile des Emsembles und das gesamte Orchester aus Estland kommen, von der Technik erst garnicht zu reden.

Da war von vorne herein sicher klar, dass Probleme folgen müssen.
Der schlechte Ton, der die Stimmen der Darstellerinnen genau so wenig unterstützt hat, wie die der männlichen Darsteller mit Ausnahme der Herren Bourg und Bock - die schafften es auch so - ist nur eines davon.

Dass man das in der Kritik der Solisten-Damenriege anlastet, kann ich ebenso wenig nachvollziehen, wie das uneingeschränkte Lob.

Die Wahrheit liegt irgenwo in der Mitte. Es erscheint mir nicht nötig, noch einmal namentlich auf einzelne Darsteller(innen) einzugehen, da dies schon mehrfach geschehen ist. Man sollte sie alle loben.

Lediglich Stephanie Wettich als Fantine sollte neben den beiden männlichen Hauptakteuren noch einmal erwähnt werden, nicht weil ich ein Fan von ihr wäre, sondern weil sie sich wohltuend aus der Darstellerschar abhob, ohne selbige jedoch an die Wand zu spielen.

Trotzdem habe ich nicht bereut, das Stück gesehen zu haben. Auch ist es mir so möglich die Kritiken richtig einzuschätzen, die sich auch in weiten Teilen mit der meinigen decken.

Man sollte sich aber weniger auf die Darsteller stürzen, denn die haben sicher alle ihr Bestes getan, selbst wenn dies schwerverständlich mit deutlich estnischem Akzent erfolgte.

Wenn man kritisiert, dann sollte man in erster Linie dies bei der Produktion tun, denn die hat den Akteuren nicht alles in die Hand gegeben, was diese für einen Geniestreich benötigt hätten und ein Geniestreich mit Fünf Sternen hätte es werden können.

Peter Urmann


20964
Mieser Ton/Gute Show

08.08.2007 - Gestern hatten wir die Möglichkeit Les Misérables anzuschauen.
Die Inszenierung war zwar etwas gewöhnungsbedürftig hatte , aber durchaus gelungene Momente, wogegen der Ton eine Katastrophe war!
Die Cast fand ich ok,wobei insgesamt aufgefallen ist, daß die Solisten-Damenriege stimmlich auffallend schwach war, im Gegensatz zu den Herren (Valjean, Javert, Marius).

Melly


20947
Super Show - ohne Probleme

06.08.2007 - Ich habe Les Mis am Sonntag gesehen und wir alle waren restlos begeistert. Wie ich aus den anderen Bewertunen lesen konnte, soll es Tonprobleme gegeben haben- Am Sonntag nicht. Die Darsteller, das Orchester, Bühnenbild und Licht... Einfach eine tolle Leistung. Danke an das Festspielhaus Füssen. Nach Ludwig so eine super Show auf die Bühne zu bringen... Wir kommen wieder.

Hans


20944
schöner Abend

06.08.2007 - Hatte das Vergnügen die Premiere-Vorstellung zu sehen.
Les Mis ist einfach eines der schönsten und besten Musicals überhaupt.
Da es die Premiere war, sind manche Unebenheiten doch nicht zu vermeiden gewesen. Der schlechte, zu leise oder gar kein Ton war das größte Problem. Leider hatte es die Tontechnik im 2. Akt nicht in den Griff bekommen. Im ersten Akt zu verzeihen, im 2 Akt nicht mehr. Das war schon irgendwie amateurhaft. Ian Jon Bourgs tolle Stimme ging im 1. Akt völlig unter. Vielleicht litt dadurch auch sein nahezu emotionsloses Schauspiel. Überragend dagegen Werner Bauer als Wirt. Gesangliche Schwächen beim Männer-Esemble. Diese Version von "Trinkt mit mir" passte eher in ein bayerisches Oktoberfest-Bierzelt. Falsch gesungen und teilweise gebrüllt. Genug des Motzens. Im gesamten aber eine gute Inszenierung.
Die größte Freude überhaupt ist das im Festspielhaus nach dem traurigen LUDWIG2 Aus wieder was geboten wird.

Michael


20920
Ein bisschen Schade

05.08.2007 - Ich kann mich der Bewertung von Georg nur anschliessen. Auf der einen Seite waren die Schauspieler schlecht zu verstehen und auf der anderen Seite dann noch Tonprobleme. Trotzdem habe ich den Abend sehr genossen, zumal das Schauspielhaus Neuschwanstein wirklich was hermacht. Freut mich, dass es dort doch irgendwie weiter geht.

Freifrau


20906
super mit einschränkungen

05.08.2007 - im großen und ganzen war der abend in füssen mit les miserables ein gelungener abend. alle darsteller haben mir gesanglich sehr gut gefallen. ian j. bourg (jean valjean )konnte mit seiner gezeigten leistung voll und ganz überzeugen. dies gilt auch f. nils h.bock als inspektor javert - sehr überzeugend.sehr ärgerlich waren die diversen tonprobleme - die auch am tag nach der premiere nicht behoben waren.dies fand ich wirklich sehr schade und ich denke, es sollte schnellstmöglich behoben werden um den gästen einen uneingeschränkt schönen abend zu bescheren.

Sunny105


20905
Einfach ein gutes Stück

04.08.2007 - Gleich vorweg: Les Miserables ist einfach ein großartiges Musical und auch in Füssen ist es wieder einmal schön anzuschauen.
Ian J. Bourg singt seinen Part der Jean Valjean kraftvoll und sensibel war aber leider bei der Premiere nur äußerst schlecht zu verstehen. Ob es seine Aussprache war oder der Ton kann ich nicht sagen. Darstellerisch konnte er mich nicht gänzlich überzeugen, besonders der ältere Valjean war mir zu glatt und `jung`.(abgesehen von der Sterbeszene, die sehr berührend ist)
Nils H. Bock überzeugt als Javert stimmlich wie darstellerisch. Auch in Füssen ist Javert wieder der `Steife`mit der strengen Hand auf dem Rücken aber Herr Bock nuanciert gekonnt und beeindruckt durch seine Präsenz.
Der absolute Höhepunkt des Abends war aber die Darstellerin der Fantine. Stephanie Wettich gelingt es diese Rolle mit soviel Leben zu füllen, dass jeder Auftritt zutiefst berührt. Sie singt ihre Arie wunderschön,aber, und das unterscheidet diese Darstellerin von so vielen `Belt-Stimmwundern`, sie kann auch noch hervorragend spielen. Eine Gabe, die im Musicalbereich leider immer noch viel zu selten ist. Nur schöne Töne sind nun einmal nicht Abend füllend. Ihre Szenen, besonders ihr Sterben, gehören, in ihrer Differenziertheit zum Besten, was ich seit langem gesehen habe und wenn sie am Ende des Stückes, gemeinsam mit Eponine Jean Valjean in dessen Tod begleitet spürt man im Theater eine Atmosphäre, wie man sie sich wünscht, aber leider zu selten erlebt. Großartig.
Auch die anderen Solisten können überzeugen, wobei ich nicht alle Regieeinfälle für gelungen halte. Den Tod des kleinen Jungen so lang sichtbar zu zelebrieren, während die Studenten mit ausgestreckten Händen auf den Barrikaden stehen und - nicht helfen... na ja.
Ein,zwei ärgerliche Dinge zum Schluß: Der Ton war über weite Strecken eine Frechheit. Zu spät, oder gar nicht eingeschaltete Mikrophone, immer und immer wieder. Und leider hatte ich große Probleme die beiden Kinderdarsteller, wie auch andere Ensemblemitglieder zu verstehen, da sie wohl aus Estland kommen. Hier hat die Probenzeit offensichtlich nicht ausgereicht den Darstellern ein akzentfreies Deutsch beizubringen. Warum eigentlich keine deutschen (deutschsprachigen) Darsteller? Arbeitslose Künstler gibt es ja genug, und ich finde es immer ärgerlich, wenn ich die Sprech- und Gesangstexte nicht verstehen kann. Ich vermute mal, dass hier auf Kosten der Qualität Geld gespart wurde. Schade.
Davon abgesehen: ansehen.

Georg


20901
Unglaublich gut

04.08.2007 - Muss man gesehen haben... einfach unglaublich toll.. Super Cast. Tolles Theater.. Danke fuer den super Abend liebest "Les Mis" Team.

Petra


20889
phantatisch

04.08.2007 - phantastische Vorstellung mit einer Cast der Spitzenklasse in einer wunderschönen Atmosphäre, die.
Kaum zu toppen....

birgit


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