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Drama

Jekyll & Hyde

Manchmal hab ich meine Visionen


Eher konventionelle Inszenierung des Wildhorn-Musicals mit einem nicht wirklich überzeugenden Patrick Stanke ("3 Musketiere") in der Titelrolle. Hervorragende Ensembleleistungen und Open-Air-Atmosphäre sorgen dennoch für einen gelungenen Abend.

(Text: Björn Herrmann)

Premiere:30.06.2007
Letzte bekannte Aufführung:31.08.2007


Manchmal reicht eine einzige Szene aus, damit eine ansonsten durchwachsene Inszenierung doch im Gedächtnis bleibt. Regisseur Cusch Jung gelingt dies in der Tecklenburger Open-Air-Inszenierung von "Jekyll & Hyde" mit dem Kunstgriff, das sonst oft eher unorganisch in die Show eingebettete "Mädchen der Nacht" vollkommen umzudeuten und berührend neu zu interpretieren.
Nach dem Mord von Hyde an Lucy folgt in Tecklenburg nicht unmittelbar die "Konfrontation", vielmehr erscheinen Spider, Nelly und die anderen Huren und heben die Tote auf einen Karren, mit dem sie als Trauerzug über die Bühne ziehen. Nelly (Bettina Meske) stimmt "Mädchen der Nacht" solistisch als verzweifelte Totenklage an, während Pfarrer und Totengräber sich von dem Zug abwenden, der schließlich im Ungewissen auf der Hinterbühne verschwindet.

Ansonsten bietet die erste deutsche Open-Air-Produktion des Wildhorn-Musicals eher gemischte Kost. Beeindruckend sind die Massenszenen und Chöre mit fast hundert Mitwirkenden, die Nummern wie "Fassade" und "Mörder" in packender Intensität über die Rampe bringen. Dabei spielt die Inszenierung gerade das große Platzangebot auf der Tecklenburger Freilichtbühne als Trumpf aus. Vor einer rot gestrichenen Klinkerwand samt davor gebauter Sitzlandschaft wird die Halbweltszenerie auf der linken Bühnenseite dargestellt, mittig dient eine zweigeschossige Fassade mit Balkon als Schauplatz der Upper-Class-Handlungsstränge, zur Rechten wird ein Torbogen der historischen Burganlage zum Kirchenportal für die Hochzeit.
Jekylls naturalistisch gebautes Labor verbirgt sich im Erdgeschoß des mittleren Bühnenbaus und wird durch ein großes Schiebetor hereingefahren.
Diese Schauplätze ermöglichen ein Staging mit viel Bewegung und Abwechslung und einem schnellen Wechsel zwischen den "Welten".
Nicht ganz so gelungen ist hingegen die Personenregie für die Protagonisten.
Patrick Stanke kann als Jekyll seine gesanglichen Qualitäten durchaus eindrucksvoll ausspielen, bleibt aber als Hyde merkwürdig blass. Das mag daran liegen, dass Regisseur Jung ihm das erste Zusammentreffen mit Lucy fast komplett und die Hyde-Paradenummer "Das Gefühl so lebendig zu sein" zum Teil gestrichen hat. So bleibt das Verhältnis zu Lucy ziemlich unklar und "Gefährliches Spiel" kommt fast wie aus heiterem Himmel. Wenig hilfreich ist auch die gewöhnungsbedürftige dunkelhaarige Langhaarperücke, mit der Stanke spielen muss und die ihm besonders in der Hyde-Version dauernd im Gesicht hängt und seine Mimik bis zur Unkenntlichkeit verbirgt.
So bleiben ihm die Hits der Show "Dies ist die Stunde" und "Konfrontation" als Gelegenheit, sich auszuzeichnen. In "Dies ist die Stunde" kann er mit einer jugendlich-dynamisch klingenden Interpretation durchaus überzeugen, die "Konfrontation" hingegen leidet, wie alle Hyde-Passagen, unter einer tontechnisch sehr dumpf gesteuerten Stimme, die so kein wirkliches Volumen entfalten kann. So bleibt es trotz des frenetischen Publikumsjubels am Premierenabend eher bei der Andeutung eines großen Potentials, dem man mehr Entfaltungsmöglichkeiten und intensivere Rollenarbeit am Hyde gewünscht hätte.
Die Interpretation der Lucy als käufliches Mädchen mit goldenem Herzen, die Regisseur Jung für Simone Geyer entwickelt hat, entbehrt nicht eines gewissen Charmes, in der Konfrontation mit Spider aber auch im ersten Zusammentreffen mit Jekyll bleibt aber Lucys Haltung zu ihrem Umfeld eher indifferent. Gesanglich kann Geyer vor allem mit gefühlvollen Interpretationen ihrer beiden Soli durchaus mit ihren Rollenvorgängerinnen im Ensuite-Bereich mithalten und voll und ganz überzeugen.
Karin Seyfried als Lisa bietet gesanglich und darstellerisch eine gute Leistung. Ihre Rolle ist als Jekyll bis zur Selbstaufgabe unterstützende Fast-Ehefrau angelegt, es bleiben ihr in dieser Interpretation wenig Möglichkeiten, einen eigenen Akzent zu setzen und eine Bühnenpersönlichkeit zu entwickeln.
Bettina Mensen spielt als Doppelrolle die Lady Beaconsfield und die Nelly. Als Chefin in der "Roten Ratte" ist sie mit einem gewöhnungsbedürftigen leuchtend roten Kleid und einer unmöglichen Perücke bestraft und spielt im ersten Akt mit enervierendem französischen Akzent. Mit der eingangs beschriebenen "Mädchen der Nacht"-Szene gelingt ihr dennoch ein Höhepunkt des Abends, in dem sie ebenso wie Spider und die gesanglich begleitenden anderen Huren (zum Teil Studentinnen der German Musical Academy in Osnabrück) begeistern kann.
Udo Eickelmann gibt gesanglich überzeugend einen – passend zum Protagonisten – sehr jungen Utterson, der zusammen mit Ansgar Schäfer als Sir Danvers einen zusätzlich eingefügten erklärenden Prolog spricht. Die anderen größeren Parts wie der Vorstand des Krankenhauses sind rollendeckend besetzt und das unter der Bühne plazierte Orchester produziert unter der Leitung von Kjell Kirsch einen soliden Sound.
Solide ist wohl auch der richtige Begriff für das Gesamtpaket der Tecklenburger Inszenierung, die zwar die Vorteile einer Freilichtbühne gekonnt nutzt und einen unterhaltsamen und auch spannenden Abend bietet, aber dennoch mit teilweise unglücklichen Regieentscheidungen und einem nicht ganz überzeugenden Hauptdarsteller ein Stück hinter der innovativeren deutschen Ur-Produktion zurückbleibt.

(Text: Björn Herrmann)




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Besetzung

Jekyll Patrick Stanke
UttersonUdo Eickelmann
Lord DanversAnsgar Schäfer
Stride Jan-Christian Kemna
Lady BeaconsfieldBettina Meske
Bischof von BasingstokeCarsten Klages
Lord SavageMarc Schlapp
Glossop Michael Wallfass
Proops Wolfgang Höltzel
Nellie Bettina Meske
Lisa CarewKarin Seyfried
Lucy Simone Geyer
Spider Joel Kirby
Priester Norbert Kohler
Ensemble Daniela Römer
Michaela Schober
Benjamin Witthoff
Jan Altenbockum



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


88 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


20244
Überwältigend! Grandiose Premiere!

31.12.2009 - B r a v o! Dieses Musical hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Beste Darsteller und Darstellerinnen, fantasievolles Bühnenbild und eine gelungene Dramaturgie.

Das Premieren-Publikum war ebenfalls großartig, da es diese brilliante Musical-Leistung mit sofort einsetzenden Standing-Ovations und langanhaltendem Applaus wirklich zu würdigen wusste.

Die 3 Stunden Bühnenerlebnis vergingen wie im Fluge. Wir werden uns diese Aufführung bestimmt noch öfter ansehen.

Initiative f. opulentes Theater


20335
Mir fehlen die Worte...

31.12.2009 - ...und zwar zu den Kritiken hier. Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die schon vorher wissen, dass der Stanke schlecht sein wird. Ich habe der Besetzung auch kritisch gegenübergestanden, zumal ich Patrick letztes Jahr in Tecklenburg beim kleinen Horrorlade absolut nicht gut fand. Aber als Jekyll/Hyde hat er mich vollends überzeugt. Wenn man ihn allerdings mit Borchert, Freeman und co vergleichen wird, ist es etwas als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Borchert und Freeman sind gewöhntlich gute, konservative Musicaldarsteller, die den Jekyll/Hyde so rüberbringen, wie man es erwartet. Patrick dagegen ist halt kein "alter, langweiler" Jekyll/Hyde, er bringt etwas Schwung in das Stück. Allerdings wundert es mich nicht, dass diejenigen, die das konservative an dem Stück mögen, dies nicht zu schätzen wissen. Aber wie auch bei Kröger, weiß man nie, welche Kritiken hier neutral abgegeben werden oder aus objektiven/privaten Sichtweisen heraus. Das finde ich sehr schade. Zudem stellt es die Leistung der weiblichen Darsteller (Geyer und Seyfried) völlig in den Schatten weil nur über Stanke gestritten wird. Die beiden haben eine glänzende Vorstellung gemacht. Und auch wenn Jekyll & Hyde als Ein-Mann-Stück getitelt wird, haben die Damen nicht unwesentlich mehr Anteil am gelingen der Show. Ebenso wie das graniose Tecklenburger Ensemble.
Nicht desto trotz, die Inszenierung hat Schwachstellen. Allem voran Mädchen der Nacht als Solostück einer Darstellerin, die keine Stimme für dieses wunderschöne (eigentliche) Duett besitzt.
Auch das Weglassen von zwei Stücken ist traurig.
Des Weiteren trifft sich der Bischof mit kleinen Mädchen anstatt den gewöhntlichn "Chorknaben". Aber seis drum. Ich denke, es gibt sicherlich Menschen, denen dieser "frische Wind" in dem Stück nicht gefällt. Das ist auch völlig okay. Aber den gleiche Mist hier anzufangen wie den Streit um Krögers Phantom ist armselig.
Allen die noch hingehen wünsche ich viel Spaß. Es lohnt sich auf jeden Fall.
LG
Melanie aus (fast) Tecklenburg

JudasVampire


20303
Warum so ungnädig?

31.12.2009 - Die vielen negativen Einschätzungen können wir nicht teilen. Auch wir haben Musicalerfahrungen und trauen uns ein Urteil zu. Nach der grandiosen Miserable-Vorstellung im letzten Jahr sind wir vorsichtig an die Aufführung herangetreten und waren vom jungen Stanke angenehm überrascht. Wir glauben, man sollte schon seine Leistungen in Anbetracht seines Alters sehen und von daher auch honorieren. Es war unsere erste Jekyll and Hyde-Vorstellung und wir waren von der Inszenierung begeistert. Vielleicht ist es von Vorteil, ein Stück zum ersten Mal zu sehen, da man vorbehaltlos an die Sache herangeht. Wir freuen uns noch einmal Karten und somit einen schönen Abend zu haben und empfehlen das Stück weiter.

chrikamur


20299
Was war das???

31.12.2009 - Seit Jahren bin Ich dauergast in Tecklenburg. Nie wurde ich so enttäuscht wie von dieser Jekyll und Hyde Produktion.
Nach grandiosen Abenden mit
Jesus Christ Superstar, Joseph, Dracula , Hair oder Les Miserables, kommt es mir vor als ob ich ein ganz anderes Theater besucht hätte. Weder Hauptdarsteller noch Inszenierung hatten die nötige
Qualität um den hohen Eintrittspreis gerecht zu werden. NICHT EMPFEHLENSWERT

Kurt Wendel


20367
FAIRPLAY

31.12.2009 - Was sich hier verstärkt in jüngster Zeit bei musicalzentrale abspielt ist wirklich schockierend und spricht nicht grade für das Niveau von Musicalfans. Andere Shows (mitunter ungesehen!) grundlos abzuwerten um die eigene Lieblingsshow oder den Lieblingsdarsteller im Ranking nach Vorne zu pushen ist eine Sache, „Kritiken“ wie hier unter der Gürtellinie eine andere! Es fehlt nur noch, dass man demnächst per Anruf oder SMS für seinen Supermusicalstar oder seine Supermusicalshow voten kann, um die Seriosität dieser Plattform weiter ins Lächerliche zu ziehen.

Aber zur Show: ich bin trotz bzw. aufgrund der Kritiken nach Tecklenburg gefahren um mir ein eigenes Bild von der Show und ihrem Hauptdarsteller zu machen und ich war begeistert. Patrick Stanke liefert eine ganz eigene und trotzdem glaubhafte & authentische Interpretation der Doppelrolle Jekyll & Hyde, was sehr für sein Talent spricht, denn das macht einen Künstler aus, anstatt 1 zu 1 etwas Bestehendes zu kopieren, mutig zu sein, eigene Wege zu bestreiten und dabei auch zu riskieren, zu polarisieren (passend zum Thema des Musicals und der Rolle des Henry Jekylls mit seinen revolutionären aber "unbequemen" Visionen). Schade, dass dies einige „Musicalfans“ hier nicht zu würdigen wissen, die anscheinend nur Ensuite- Kost gewohnt sind und es bevorzugen, wenn z.B. das „Phantom der Oper“ am Broadway haargenau so auch in London, Hamburg oder Essen „schmeckt“. Apropos Phantom: in Essen machte man damit Werbung das jüngste Phantom seit der Geschichte des Musicals gecastet zu haben. Patrick Stanke verleiht der Rolle durch sein (im Vergleich zu seinen Vorgängern) jüngeres Spielalter neue Akzente. Durch die Jugendlichkeit des Dr. Jekyll werden einige Szenen nun viel glaubwürdiger oder stehen in einem anderen Licht (die Liebe zu seinem Vater, seiner zukünftigen Frau sowie seiner beruflichen Passion). Folglich ist Edward Hyde im selben Alter wie Henry Jekyll und ist abenteuerhungrig, ertastet seine bisherigen Grenzen und „spielt“ mit seinen Opfern. Die Ermordung der Vorstandsmitglieder des Hospitals sowie die erotische Verbindung zu Lucy kriegen hier neue spannende Facetten.

Neben der grandiosen Leistung Stankes dürfen aber auch die Leistungen der anderen Solisten und des Ensembles nicht unerwähnt bleiben. Mit Karin Seyfried (Lisa) und Simone Geyer (Lucy) stehen 2 starke Frauen auf der Bühne die sich hervorragend wie auch Henry&Edward zu den beiden Seiten einer Medaille ergänzen und weit mehr als nur mit „Nur ein Blick“ überzeugen können. Udo Eickelmann (John Utterson) hat vor allem im 2. Akt viele starke Momente, so in der Laborszene mit Jekyll/Hyde und am Ende auf der Hochzeit. Chor/Ensemble steigern sich in Tecklenburg von Jahr zu Jahr und singen und spielen sich stimmgewaltig durch die großen Nummern „Fassade“ und „Mörder! Mörder!“, mit einem zudem packenden und sehr synchronen Choreo- Staging.

Fazit: nach dem Hit des Vorsommers bietet Tecklenburg mit Jekyll & Hyde einen weiteren Musicalhöhepunkt zu fairen Preisen und verdienten 5 Sternen.

Sascha


20451
Stanke mehr als genial und Cast hervorragen

31.12.2009 - Ich war begeistert. Die Symbiose zwischen Laien und Profis ist in der Aufführung glänzend gelungen.
Patrick Stanke hat mir sehr gut gefallen besonders als er den Kampf zwischen beiden Figuren dargestellt hat. Einfach wunderbar ihn anzuhören und zu sehen wie er die Figur weiterentwickelt.
Kostüme, Songs und Dialoge sind genial.
Simone Geyer als leichtes Mädchen sehr gelungen.
Die anderen Darsteller brachten Ihre Rollen sehr gut rüber.
Ein kompliment an die Regie
Cush Jung
Das ganze Theater ist ein Ambiente zum wohlfühlen.
Geht hin schaut euch das Stück an und Ihr werdet sehen die schlechten Kritiken wurden geschrieben damit alle hingehen und sehen wie gelungen es ist.
Es hat sich gelohnt von München nach Tecklenburg zu fahren.

Limmer


20518
Ein starkes Team

31.12.2009 - Hab die gestrige Vorstellung gesehen und verbuche sie für mich als absoluten Volltreffer. Qualitativ genauso gut wie Les Misérables im letzten Jahr. In Tecklenburg scheint einfach ein sehr ambitioniertes Team zu agieren. Und man verpflichtet durchgehend gute Darsteller/innen. Oder die guten Darsteller/innen bemühen sich ihrerseits, dort zu spielen. Wie auch immer, die Kombination aus allem macht diese Freilichtbühne zu einer verläßlichen Adresse für qualitativ hochwertige Produktionen. Dazu kommt die wunderschöne Bühne und eine kristallklare Tontechnik/Akustik (von kleinen Mikrofon-Aussetzern mal abgesehen). So machen Musicals Spaß.

Patrick Stanke war für mich der Star des Abends. Stimmlich kam er zwar in den extremen Tönen an seinen Grenzen, aber das glich er durch seine Bühnenpräsenz und sein Spiel mehr als aus. Ich klebte förmlich an seiner Darstellung. Er spielte keine seiner beiden Rollen, er war Jekyll und zugleich Hyde. Auch die beiden weiblichen Hauptrollen waren erstklassig besetzt: Karin Seyfried als Lisa und mehr noch Simone Geyer als Lucy. Es war eigentlich niemand merklich schlecht oder weniger gut. Alle Darsteller/innen schienen ihr Bestes zu geben. Und das war durchgehend sehr, sehr gut. Beeindruckend auch die großen Ensemblenummern, die choreographisch die komplette Bühne vereinnahmten. Ich kann nicht anders, als genau wie im letzten Jahr auch für den gestrigen Abend dem Tecklenburger Team nur Lob auszusprechen.

Zum Stück selber: mit J&H war ich bisher nie richtig warm geworden, egal, welche Cast-Aufnahme ich auch gehört hatte. Zudem hatte ich nur eine - wie mir seit gestern klar ist - schlechte, langweilige Aufführung in Köln gesehen, die mich ebenso dem Stück buchstäblich kein Stück näher gebracht hatte. Wenn Darsteller/innen langweilig agieren, zündet eben nichts. Gestern aber zündete etwas, und das mindestens zu 70 %. Bis zur Mitte des zweiten Aktes würde ich das Musical nunmehr als gar nicht so schlecht bis relativ gut bewerten. Es hat einige starke Nummern. Neben den Ensembleszenen (Fassade, Mörder) sind das mindestens "Dies ist die Stunde", "Schaff die Männer ran" und bestimmt noch zwei, drei andere. Besonders "Dies ist die Stunde" hat bei mir vor Allem wg. Patrick's Interpretation wahre Gänsehautschauer erzeugt. Im zweiten Teil brillierte er dann mit dem "Duett", das er abwechselnd als Jekyll und Hyde singt. So, nun zu den schlechten 30 %, die mir ein absolutes Rätsel sind: das Stück plänkelt seinem Ende nahezu emotionslos entgegen. Die Story gibt nichts mehr her und dementsprechend auch das Stück nicht. Hyde bringt nacheinander die meisten Hauptdarsteller/innen um, Jekyll geht es immer schlechter, dann gibt's eine kurze Hochzeitssequenz mit Lisa und abschließend einen Quasi-Selbstmord unter Zuhilfenahme seines Anwalts und Freunds, dessen Schwert er in sich reinrammt. Dem folgt ein kurzer wehklagender Abgesang von Lisa im Sinne von "Nun bist Du endlich frei" und das war's. Kein großes Finale, keine Wendung/Auflösung der Geschichte, nichts. Es gibt auch keine Verfolger, die sich des Mörders entledigen wollen. Das Volk nimmt die Morde einfach nur klagend hin. Auch gibt es keine moralische Auflösung im Sinne von "Man darf dem Herrgott halt nicht ins Handwerk pfuschen". Das Stück wird zum Schluß einfach nur langweilig und öde zu Ende gebracht. Komisch. So was könnte Herr Wildhorn doch längst mal überarbeitet haben. Und wenn der Roman nichts hergibt, muß man halt was dazudichten. Diese echt krasse Schwachstelle des Stückes ist es, die mich daran hindert, es als richtig gutes Musical anzuerkennen. Das Ende ist einfach zu enttäuschend. Im ersten Akt wird sorgfältig eine Wahnsinns-Spannung aufgebaut, die im zweiten Akt völlig uninspiriert in sich zusammen fällt. Als wenn dem Macher die Luft ausgegangen ist und er das Ding einfach nur schnell zu Ende bringen wollte. Absolut seltsam und unverständlich!

Abschließend kann ich dennoch sagen, daß die 70 % gutes Musical und die 100 % Tecklenburg’sche Aufführung in mir so viel Eindruck hinterlassen haben, daß ich bereits einen zweiten Besuch geplant habe.

zielkreis


20620
Super mit kleinen Einschränkungen

31.12.2009 - Wie immer eine unglaubliche Kulisse in Tecklenburg.
Der Wind weht durch die Bäume und lässt dadurch die spannende Geschichte noch interessanter werden.
Die Hauptrollen wurden zum Teil ziemlich untypisch und dadurch überraschend besetzt. Dieser Mut ist hoch anzurechnen. Patrick Stanke ist für die Rolle des Dr. Jekyll doch ziemlich jung. Diesen Part singt er wirklich klasse. Als Hyde kann er stimmlich leider nicht so überzeugen. Ist das der Grund, warum ihm Regisseur Cusch Jung zwei Hyde-Songs gestrichen hat? Die Konfrontation gelingt aber sehr ergreifend.
Durch die Streichungen fehlt der erste Kontakt zwischen Hyde und Lucy. Das macht es für jemanden, der das Stück nicht kennt, sicherlich arg schwer, die Zusammenhänge zu erkennen.
Lucy kommt mit ihren Verletzungen zu Dr. Jekyll. Dabei ist sie für eine Hure viel zu schick gekleidet. Simone Geyer singt und spielt gut, jedoch kommt sie nicht ganz an bisherige Darstellerinnen dieser Rolle heran.
Obwohl ihre Besetzung für mich vorab verwunderlich, spielt und singt Karin Seyfried die Lisa wunderbar und sehr überzeugend.
Besonders gefällt das späte "Mädchen der Nacht" von Bettina Meske mit großer Stimme als Totenklage für Lucy.
Das ist eine von vielen guten Ideen von Cusch Jung. Großen Respekt, sich von der Großproduktion zu lösen.
Tecklenburg bietet jedes Jahr mehr. Wie wäre es nächstes Jahr mit "Miss Saigon", "Elisabeth" oder "Mozart!"?

Hardy


21223
Festessen für alle Sinne

31.12.2009 - Fantastischer Abend in Tecklenburg; mitreißende und überwältigende Szenen, vor allem die mit dem großen Chor; geniale Einzelleistungen;
Manko: fehlender Tiefgang in der Darstellung der Liebesbeziehung Hyde-Lucy

Chemicus


21431
Besser als erwartet...

31.12.2009 - Vergangenen Samstag habe ich die Vorstellung besucht und entgegen so mancher
Beurteilung war ich begeistert. Positiv hervorzuheben ist die stimmliche Brillianz und Spielfreude aller Künstler, selbst des kleinsten Nebendarstellers. Einzig Spider (Joel Kirby) hatte als Nebendarsteller keinerlei Ausstrahlung und wirkte unglaubwürdig in seinen Drohgebärden gegenüber Lucy.
Der Chor mit über hundert Menschen auf der Bühne war überwältigend, auch in der Choreographie.
Man konnte jedes gesungene Wort klar und deutlich verstehen, was noch lange nicht die Normalität
auf Bühnen ist. Das Orchester klang wesentlich opulenter und voluminöser als die relativ wenigen Personen, die am Ende auf die Bühne kamen, es vermuten ließen. Was die Hauptdarsteller des Stückes angeht, so boten alle eine phantastische Leistung. Abstriche mache ich bei der Darstellerin der Lucy. Sie blieb als eigentlich hervortretende Frauengestalt dieses Musicals, in deren Beziehung zu Jekyll/Hyde, sehr blass und unscheinbar und man hoffte zumeist vergebens auf eine überzeugende Mimik und Gestik. Die Ambivalenz zwischen intensiver Angst und angezogen sein von der animalischen Seite Hydes, dieses Prickeln zwischen den Beiden und dann die Sehnsucht nach einem bürgerlichen Leben und Selbstverwirklichung, nach Liebe, die sich in der der Beziehung zu Jekyll äußert, sollte zu den tragenden Elementen des Stückes gehören, fehlte aber fast völlig. Der Zuschauer konnte so keine emotionale Beziehung zu dieser tragischen Figur aufbauen. Leider scheinen viele der Zuschauer da mehr die Optik in den Vordergrund gestellt zu haben anstelle des Inhalts (sorry), was am Schlussapplaus zu hören war. Stimmlich war Simone Geyer hervorragend. Es stellte sich die Frage, ob bei der Umsetzung der Regisseur geschlafen hat oder ihr der Zugang zur Rolle fehlte. Und es fehlte auch die erste Begegnung der beiden, die leider völlig gestrichen wurde und damit hat man eine Szene mit starker emotionaler Schlüsselwirkung weggelassen.
Karin Seyfried schaffte es dagegen, der Person der Lisa Persönlichkeit und Stärke einzuhauchen und in ihrer wunderbaren Darstellung vollends zu überzeugen.
Patrick Stanke, der hier oft auch zerrissen wurde, erfüllt seine Rolle mit Bravour. Ich selbst hatte eine gewisse Skepsis, musste mich jedoch eines Besseren belehren lassen. Seine Stimme brillierte im Ausdruck, von leisen sanften Tönen bis zu voluminösem Stimmeinsatz und er wusste sie geschickt einzusetzen. Gerade die Passagen, die mit Zerissenheit, Leidenschaft, Wut und Resignation zu tun haben, brachte er sehr berührend und mit vollem Einsatz. Sicher war die aggressive Seite nicht so ausgeprägt, wie man es aus Bremen oder Köln von Freeman oder Romdal kennt, aber es stellt sich auch die Frage, wie sieht ein Künstler eine Rolle für sich. Und da sehe ich schon eine eigene Interpretation, die Patrick Stanke zum Ausdruck bringen wollte. Die Konfrontation, als schwierigste und auch körperlich forderndste Passage des Stückes, meisterte er sehr gut, obwohl ihm verständlicherweise, so nah am Publikum, die Anstrengung anzumerken war. Das der Song „Die Welt ist völlig irr“ weggelassen wurde, fiel erstaunlicherweise nicht weiter ins Gewicht, obwohl dieser als Ausdruck von Kapitulation und Zusammenbruch eine unglaublich starke Wirkung hat (man selbst möchte dabei ebenfalls ein wahnsinniges Lachen über die Blindheit von Jekyll’s Umgebung herauslassen) und auch gewissermaßen die Überleitung zur Konfrontation ist.
Was völlig fehlte, ist die Begründung, warum sich Jekyll entscheidet, gerade jetzt diesen Selbstversuch durchführen zu wollen. Man hört die Frage „Haben sie meinen Vater näher gekannt?“, die er an seinen Butler stellt und dann stellt er fest, das er die Entscheidung treffen muss. Der Zuschauer denkt sich „Hallo????? Warum mein Lieber, es ist doch nichts passiert??????“ Es fehlt die Mitteilung über den Tod des Vaters, der logische Grund.
Abgesehen davon Alles in Allem ein gelungener Abend, der noch lange positiv im Gedächtnis bleibt und den ich jederzeit wiederholen würde.

Marion S.


26523
einfach unglaublich

31.12.2009 - ich habe das stück gesehen und fand es toll ich habe mir danach die hande *wund* geklatscht
ich würde auch nochmal reingehen
for allen diengen den schauspieler der jekyll und hyde gespielt hat fand ich toll

fabi


26768
Wahnsinn -- Top Vorstellung

06.07.2008 - Jekyll & Hyde -- Menschen sind verschieden und empfinden auch unterschiedlich -- dies muss man auch in den überwiegend positiven Bewertungen feststellen -- Tecklenburg gab die Urversion dieses Musicals in einer überragenden Leistung wieder -- was hier jedoch nicht stört sind kleine Änderungen im Ablauf des Broadwaymusicals! Wer hier eine deutsche Version (Bremen usw.) erwartet und nicht offen für die altes bzw. neues ist sollte den Besuch überdecken .. Das Ensemble durch Profis und Laien dargestellt war in beeindruckender Grösse und Leistung gegeben -- schwer zu sagen jedoch waren zeitweise um die 50 Personen auf der Bühne -- das beeindruckt -- Darsteller wie Stanke, Seyfried und Co -- haben überzeugen gespielt und es war gesanglich ein Ohrenschmaus! Beanstandungen, dass Stanke zu jung für diese Rolle sein soll kann ich nicht teilen -- klar würde Ethan Freeman die Rolle anders verkörpern, allein durch den stimmlichen Unterschied, aber die Leistung von Patrick Stanke war ausgezeichnet! Bühnenbild und Ambiente der Tecklenburg waren für die Verhältnisse einer Freilichtaufführung mit der Note 1-2 zu bewerten -- wer diese Aufführungen verpasst hat, sollte Mozart im Jahr 2008 unbediengt besuchen!

Ziegler (8 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


21475
Dies war die Stunde

02.09.2007 - War am Freitag bei der Derniere und suche nach Worten, die nicht wiederholen, was schon gesagt wurde. Wundervoll, ergreifend, stimmig, atmosphärisch mit einer wettermäßig und landschaftlich passenden Kulisse, intensives Spiel, Stimmen, die berührten mit allen gewollten und vielleicht auch nicht gewollten Facetten, aber immer voller Charme und Engagement. Gut, dass dies die letzte Stunde in Tecklenburg war, sonst würde ich als Ortsnahe sicher noch weiter in die Tasche greifen. Ich freue mich auf nächstes Jahr!

Christiane


21383
spitze

27.08.2007 - super kulisse, spitzen darsteller, vorallem stanke und seyfried, schöne inszenierung, die leider sich etwas zu häufig an der broadway inszenierung orientiert, dennoch nur zu empfehlen!

vanne


21377
Alles ist guuuut...

26.08.2007 - ...gewesen. Es war ein super Wochenende, mit beiden Vorstellungen versteht sich ;)
Wurde von zwei überaus netten Mädels angesteckt ;)
Kann die Kritiken gar nicht verstehen, vielleicht sollten diejenigen beim nächsten mal ne Brille aufsetzen und die Hörgeräte einschalten....die Darsteller haben das Stück super rübergebracht und vor allem super gesungen.

Katharina


21354
Grandios

26.08.2007 - Ich bin mit sehr gemischten
Gefühlen nach Tecklenburg
gefahren, da ich zum einen
Patrick Stahnke nicht mag, und ihm zum anderen die Rolle
gesanglich und schau-
spielerisch nicht zugetraut
habe. Gestern bin ich aller-
dings eines besseren belehrt
worden. Patrick Stahnke
überzeugte sowohl stimmlich,
als auch schauspielerisch.
Er war einfach grandios in
der Rolle - Respekt !
Die Kulisse war überwältigend, das Wetter
herrlich. Alle Darsteller
waren im meinen Augen sehr
gut. Ausnehmen davon möchte
ich nur Lisa, die bei manchen
Liedern mehr schrie als sang,
aber doch alles in allem eine
solide Vorstellung abgab.

Claudia


21269
Gesamteindruck

20.08.2007 - Die Vorstellung am 19.08.war grandios. P.Stahnke hat in den letzten 2 Monaten kontinuierlich das Profil von HJ/EH geschärft. Bravo!

Bedauerlich fanden wir hingegen, dass lobenswerte Nebenrollen wie Sir Danvers im Schlussapplaus die Anerkennung scheinbar nicht zu würdigen wussten.


21254
Patrick ist Hyde

20.08.2007 - Ich muss sagen die Aufführung war Genial, und Patrick war brilliant! Eine echtes Juwel für die Musicalwelt

Jocelyn


21248
Gelungene Inszenierung mit wenigen Abstrichen

19.08.2007 - Ich hatte also heute das Vergnügen mir Jekyll und Hyde anzuschauen und bin sehr begeistert von der Inszenierung , die allerdings 1, 2 kleine Mankos hat. Aber nun erstmal zum positiven. Den Einstieg in das Stück durch die kurzen Erzählungen durch Sir Danvers und Utterson, finde ich sehr gut, da dass im Vorfeld auf die Person Jekyll zuführt. Die Ensemble Nummern sind der Wahnsinn, wenn bei Fassade und Mörder ca 100 Personen auf der Bühne stehen und singen, dass ist Gänsehaut pur und klang bombastisch. Als Geniestreich empfinde ich die Versetzung der Nummer Mädchen der Nacht in den zweiten Akt, nachdem Lucy ermordet wurde und Nelly dieses als Totenklage sind. Das war sehr ergreifend.

Was ich nicht gut an der Inszenierung fand, war die Kürzung von Alive nach der Verwandlung, dadurch wird nicht wirklich klar, was Lucy an Hyde so faszinierend findet. Auch nicht gut finde ich die dort teilweise Streckenweise genommene Übersetzung ins deutsche. Es klingt dadurch teilweise sehr aufgesetzt und das ist schade.

Zur Besetzung: Nun ja also ich finde als Jekyll/ Hyde hätte jemand älteres besetzt werden müssen. Patrick Stahnke nahm ich persönlich seine Interpretation nur schwer ab, zumahl er stimmlich sehr jugendlich klang. Aber er sollte diese Rolle in ein paar Jahren nochmal spielen.
Karin Seyfried fand ich sehr gut als Lisa, sowohl stimmlich als auch spielerisch.
Simone Geyer war eine grandiose Lucy, da kann man nicht mehr zu sagen.
das Ensemble an sich war super wobei man da die Studenten der GMA noch erwähnen sollte, da diese eine tolle Leistung abgegeben haben. Also Jekyll und Hyde in Tecklenburg ist sehr empfhelnswert.

Sascha


21242
Schade das der Urlaub schon rum ist...

19.08.2007 - ...sonst hätte ich J&H noch öfters gesehen! Das Stück ist und bleibt einfach der Hammer, und über 100 Darsteller auf der Bühne - WOW! Auch wenn Stanke kein Gasoy-Romdal oder Sarich ist, überzeugt hat er mich trotzdem!

Thomas


21203
zwei sterne für das hervorragende ensemble

17.08.2007 - und drei abzug für die besetzung mit einem stimmlich und darstellerisch überforderten
hauptdarsteller. schade um die ansonsten sehr schöne produktion.

martina


21035
Tecklenburg? Auf jeden Fall eine Reise wert!

11.08.2007 - Nach einem Jahr Abstinenz machte ich mich am 10.08. mal wieder nach Tecklenburg auf, um Jekyll & Hyde zu sehen. Mit gemischten Gefühlen, weil ich das Musical schon oft in verschiedenen Theatern gesehen habe, und es einfach liebe.

Doch Tecklenburg überzeugt auf voller Linie. Die arg an die Broadway-Fassung angelehnte Inszenierung bleibt zwar brav, aber das spielwütige Ensemble, allen voran Patrik Stanke und seine beiden Leading Ladies, wissen vom ersten Bild an zu überzeugen. Auch das restliche Ensemble ist stimmig. Mehr sogar noch: die Darsteller vermögen die Open-Air-Bühne so zu nutzen, dass viele Szenen echter und lebendiger wirken, als ich es bisher in geschlossenen Häusern erlebt habe. Da auch endlich mal ein dickes Lob an den riesigen Tecklenburger Chor, der endlich einmal mit einer Choreographie bedacht wurde, die aus mehr als "über die Bühne laufen" besteht. Gänsehautfaktor: 100 Prozent!

"Kulissen, Kostüme, Licht und Dekor" bieten für das brave Tecklenburg fast alles, was das Freilicht-Theater-Herz begehrt.

Das Publikum war grandios, es hat richtig Spaß gemacht, Teil des begeisterten Masse zu sein.

Und dann das kleine i-Tüpfelchen: Frank Wildhorn war in der Vorstellung! Er flog mal eben aus Graz hoch, wo die Dracula-Premiere anstand. Da konnte eine kleine Visite in Tecklenburg noch Platz in seinem Terminkalender finden - einfach toll! Ein sehr sympathischer Mensch!

Ach ja, ein paar Worte zum Thema Hauptdarsteller. Patrik Stanke hat am 10.08. die schwierige Doppelrolle mit Leichtigkeit gemeistert. Als Jekyll angetrieben von der unendlichen Liebe zu seinem Vater und dem quälenden Mitgefühl, dass er füh ihn hegt, war er einfach grandios. Als Hyde anders, als gewohnt. Ein bösartiger, satanischer Gnom, nicht so überzogen theatralisch knurrend. Insgesamt mit einer sprühenden Energie... Besonders in der Konfrontation mochte er durch seine eigene Interpretation überraschen. Jekyll wird immer verängstigter und gibt sich am Ende der Konfrontation auf - das "niemals" kommt nicht mehr aus voller Überzeugung, sondern ist schon voller Zweifel - der enormen Kraft Hydes bewusst. Danke für diese tolle, mutige und andere Auslegung der Rolle!

Seymour


21026
5 Sterne reichen nicht !

11.08.2007 - Ich kann meine Begeisterung nicht in Worte fassen!
Einfach nur Gänsehaut.

Pupinka


20926
Bravo! Danke für einen schönen Abend!

05.08.2007 - Ich war am Samstag, dem 4. August in der Vorstellung und war restlos begeistert! Ich hatte während der Show viele Gänsehautmomente und es haben mich alle Darsteller ausnahmslos überzeugt - Ich verstehe wirklich die vorangegangen negativen Kritiken nicht - Liebes Tecklenburger Team ihr habt tolle Arbeit geleistet und ein qualitativ hochwertiges Stück auf der Bühne präsentiert! Es war übrigens auch die richtige Entscheidung unsere Kinder zuhause zu lassen - absolut keine leichte Kost!
Freue mich schon auf nächstes Jahr!
Alexander Tolkötter

Alexander T.


20917
SENSATIONELL !

05.08.2007 - Anders kann man's nicht nennen, wenn das Ensemble (allen voran ein grandioser Patrick Stanke, der seine Rolle perfekt verkörpert und der die "Konfrontation" zum Highlight des Stücks macht! Hut ab!) es schaffen, dass man alles um sich herum vergisst!


20916
gutes Potential in einer braven Inszenierung

05.08.2007 - Die Darsteller überzeugen durchaus. Haben manche anfangs arge stimmliche Probleme, fangen sie sich zum Glück im Laufe des Stückes. Patrick Stahnke singt und spielt sehr gut, in der Verwandlung kann er durch die Ironiesierung jedoch nicht überzeugen und das Ganze wirkt eher lächerlich. Lächerlich ist auch das Lichtdesign, das vom Discolicht der "Miami Nights" Produktion zu stammen scheint: Drehende Spiralen und flackerndes buntes Licht machen die Stimmung eher kaputt als sie zu unterstützen. Auch Gewitter- und Sturmsound hätte es nicht gebraucht.
Beeindruckend sind die Choraufmärsche, die gekonnt in Szene gesetzt für Gänsehaut sorgen. Ansonsten bleibt die Inszenierung sehr brav und glatt, Hyde hat schon kreativer gemordet!
Zum Teil orientiert sich die Regie bis ins Detail an der Broadway Show.

Die Inszenierung erreicht nicht die Intensität der Hilsdorf Version aus Bremen. Wer sie kennt, weiß, dass es besser geht. Aber für die Möglichkeit einer Freilichtbühne sind dennoch gute Lösungen gefunden worden. Und die Musik (hervorragender Sound vom Orchester!)beeindruckt immer noch.

Matthias


20806
Pure Emotionen

30.07.2007 - Es würde mich schon sehr wundern, wenn es nicht mindestens einen gibt der irgendetwas auszusetzen hat. NUn gut, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Ich hörte es läuft Jekyll & Hyde in tecklenburg und da es um die Ecke liegt habe ich es mir angeschaut. Die Freilichtbphne kannte ich zuvor nicht. Hatte meine Erwartungen auch eer niedrig angesetzt da ich zu dem Zeitpunkt nunmal nur das "Dorfensemble" erwartet hatte.

Ich habe mich total geirrt! Ich habe leider keine Vergleich zu anderen Inszenierungen jedoch fand ich es in sich sehr stimmig. Bettina Meske Als "Beaconsfield" nur perfekt schnippisch, hochnäsig, arrogant. Auch als Nellie sehr gut man bedenke Samt trägt nur sehr auf. *g* Die Methapher der "rotte ratte" und sie in einem roten samtkleid mit roten Korkenzieherlöckchen ist mehr als gelungen!

Karin Seyfried hat mich als Lisa sehr überzeugt wunderschöne Darstellerin mit außergewöhnlicher Stimme. Ebenso Simone Geyer als Lucy !die Schla*pe aus der Gosse" Und Patrick ich fanf ihn toll! Gerade seine umstrittene schwarze Mähne fand ich mehr als passend um 2 Charakter darzustellen!

Für mich war Inszenierung ein voller Erfolg "Nur sein Blick" hat die tränen nur so kullern lassen!

Zu erst enttäuscht und umso überraschte von "Mädchen der Nacht" anfangs sehr enttäuscht das der Song weichen mußte, und dann so brilliant als solistischer Part von Bettina umgesetzt hatte mich erneut zum heueln gebracht... großartig einfach großartig.


Wenn ich emotional berührt werde, ist das Stück ein erfolg denn dann geht es nicht nur mir so, sondern auch viellen anderen! Nun habe ich es bereits 4-Mal gesehen. und würde mich mittlerweile als J&H Junkie bezeichnen und es ist immer wieder aufs neue ganz außergewöhnlich!

Auch das Ensemble war toll, vorallem Daniela Römer die meines erachtens besonders postiv heraus stach. Lediglich einige andere personen des ensembles fand ich falsch besetzt wie z.B. der komische hektische Polizist der total überspielt war. Nunja bevor es wieder heißt der Intendant wollte so, sage ich da nichts weiter zu...

Auch der sympathische Lord Danvers der nur wenig erwähnt wird fand ich sehr gut, eine wundervolle Stimme die mich an alte Disney-Zeiten erinnert. Und schon John fand ich sehr sweet und überzeugend jedoch in "Sein LEbenswerk" fand ich das er etwas überfordert war.

Es ist auf jeden Fall einen Beusch wert! gerne wieder

Querdenker


20799
Großes Kino

30.07.2007 - Eine tolle Stimmung,wie es sie nur in Tecklenburg geben kann!Jekyll/Hyde hervorragend besetzt mit einem überzeugendem Patrick Stanke,ebenso Simone Geyer als Lucy.Weiter so.

malte


20787
Inszinierung gut / aber bitte ein anderer Jekyll

30.07.2007 - Die Inszierung gefällt mir in Tecklenburg sehr gut. Vor allem die weiblichen Darsteller heben sich ab. Utterson bleibt leider sehr blass und Patrick Stanke ist leider absolut kein Jekyll und schon gar kein Hyde für mich. Verglichen mit vielen anderen Darstellern dieser Rolle ist er stimmlich einfach viel zu schwach und sein Gesang oft "meckernd".

Die Maskenbildnerin erscheint mir allerdings auch oft mit modernen Gegebenheiten überfordert (nicht nur bei Jekyll).

Davina


20682
ensemble spitzenklasse

25.07.2007 - patrick stanke ist super
die aufführung draußen war ein echtes erlebnis

klara


20660
Hut ab!

24.07.2007 - Wie immer ist Tecklenburg eine Reise wert !
Super Cast und tolle Ausstattung.

Bin schon gespannt auf´s naechste Jahr.

Willy


20634
Tolle Besetzung

22.07.2007 - Eine grandiose Besetzung für Jekyll/Hyde.Einfach erfrischend und neu.

U.Schlabert


20615
die Show war so gut...

22.07.2007 - ... wie Jekyll mit einem schwachen Hauptdarsteller eben sein kann. Die Frauen haben mir ausgezeichnet gefallen, auch der Rest des Ensembles war gut, wenn die Inszenierung dem Broadway ähnelt, warum nicht, schließlich war die gut. Aber ein Jekyll in der Mitte, der nur versucht, sich starmäßig an der Rampe zu produzieren und dem man weder die Gefährlichkeit noch die erotische Komponente bei Hyde abnimmt (und der mit seiner Perücke nur lächerlich aussieht), zieht die Show einfach runter, sorry. Das war eine Fehlbesetzung!

Ina


20611
Eine perfekte Show!

21.07.2007 - Ich war sehr begeistert von der Vorstellung am 20.7.Patrick Stanke hat eine sensationelle Leistung gezeigt.Einfach perfekt.

C. Baumann


20585
ganz gut, mit abstrichen

20.07.2007 - ganz gute show, nur der hauptdarsteller hat mich überhaupt nicht berührt. es kam mir so vor als ob er die ganz zeit "star" spielte der immer an die rampe wollte und zeigen wie toll er ist.

milton


20526
Wow!

16.07.2007 - Ich hab die Aufführung gestern am 15.7. gesehen und war wirklich völlig überwältigt.Ein großartiges Stück,mit wunderschönen Songs,hervorragend umgesetzt.
Insbesondere Patrick Stanke hat eine Leistung abgeliefert,wie ich sie so lange auf einer deutschen Musicalbühne nicht mehr gesehen habe.Dies gewinnt durch das noch sehr junge Alter des Hauptdarstellers noch mehr an Gewicht.
Jeder der sich das entgehen lässt verpasst etwas ganz Großes!

jana


20525
Hat sich gelohnt.....

16.07.2007 - ...der Besuch in Tecklenburg! War sehr gespannt auf J&H und finde es sehr empfehlenswert. Habe extra zwei Nächte drüber geschlafen und finde die Kritik von Björn Hermann noch immer gut und treffend. Auch einge der positiven Anmerkungen der unten stehenden Bewertungen kann ich voll unterstützen! Das Ende des Stückes fand ich auch nicht sehr gelungen (vom Autor), vielleicht liegt es aber auch an der fehlenden Überraschung, wenn man J&H schon mal gesehen hat. Besonders gut fand ich die Inszenierung, das Orchester, die vielen "kleinen Rollen", die offensichtliche Spielfreude aller Mitwirkenden, beide weiblichen Hauptrollen, den überzeugenden Dr.Jekyll und auch Mr.Hyde! Ethan Freeman, Thomas Borchert usw. stehen zweifellos für eine große Präsenz auf der Bühne - Patrick Stahnke erreicht dieses Level mit "Dies ist die Stunde" nach meiner Meinung auch! Die Konfrontation fand ich auch sehr gelungen, gerade in einer nicht durchgestylten Theaterkulisse, die mit Subventionsöl hydraulisch und Laserlicht-verquastet vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Die beiden genannten Stars sind sicher auch nicht einverstanden, wenn ein Kollege von den eigenen "Fans" so abqualifiziert wird. Man muss es ja nicht mögen, aber vielleicht liegt es nur an einer gänzlich anderen Erwartungshaltung. In Bremen fand ich J&H jedenfalls schrecklich langweilig, zu laut, zu teuer. Tecklenburg besuche ich wieder, noch in dieser Spielzeit - aber dann mit dickem Sitzkissen. Mein Weserstadion-Popo-Schoner reichte nicht, das habe ich aber gerne in Kauf genommen und bei der kurzweiligen Aufführung erst hinterher gemerkt. Tecklenburg ist nicht die Neue Flora - Gott sei Dank. Weiter so, liebe Freilichtspiele!

Wasserpantscher


20507
Gut,besser,Stanke!

16.07.2007 - Eine tolle Show,die von ihrem genialen Hauptdarsteller lebt.Patrick Stanke,als junger Dr. Jekyll ein absoluter Glücksgriff.Er schafft die perfekte Balance zwischen Gut und Böse.Stimmlich und schauspielerisch eine perfekte Leistung.Hingehen und geniessen!

Lilli


20506
Top - Abend

16.07.2007 - Wir waren am 15.07.07 da und ich muß sagen wir waren echt begeister - Stanke war großartig - die Incenierung mit viel liebe und einfach genial. Ein Besuch der sich wirklich lohnt !

Musicalpiwi


20498
Nix gefühlt

15.07.2007 - Unbeseelt. :-(
Am besten war noch der Mann in dem Johnny Depp-Kostüm.

Anacardium


20460
Unbedingt Ansehen!

13.07.2007 - Einfach der Hammer! Nicht nur Patrick Stanke glänzte in seiner Doppelrolle als Jekyll & Hyde auch das Ensemble lieferte eine überweltigende Show von Tanz und Gesang! Wer sich dieses Musical nicht anguckt der verpasst etwas, an was er sich ein lebenlang erinnert! Danke Tecklenburg!

Galileo


20430
Runde Sache

11.07.2007 - Jekyll in Tecklenburg, das ist von vorne bis hinten eine runde Sache und kann uneingeschränkt jedem zum Besuch empfohlen werden. Angefangen beim Hauptdarsteller Patrick Stanke, der sowohl gesanglich - wie gewohnt - brillierte, als auch schauspielerisch großes Können zeigte; die Szene, wo er sich das erste Mal seine Droge spritzt zeugt, zeugt von Liebe zum Detail bei Regie und Akteur. Auch die weiblichen Hauptrollen als Lucy und Lisa können überzeugen, und selbst Nebenrollen wie Butler Poole haben ihren eigenen Charme.
Stimmig auch Musik, Sound und Technik.
Besonderes Lob verdient allerdings die Symbiose von Chor (also Laien) und dem restlichen Ensemble. Also ich habe nicht erkennen können, wer wozu gehörte, und das lag nicht daran, dass die "Profis" laienhaft gespielt hätten ...
Fazit: Ansehen !

Dieter


20412
Wie gewohnt

10.07.2007 - wird in Tecklenburg sehr, sehr gute Unterhaltung geboten! Und das zu einem unschlagbar günstigen Preis, in welcher Stage E. Produktion kann man schon für rund 35 € in der ersten Reihe sitzen...?

Besonders beeindruckend waren die Ensemble-Szenen und dem stimmgewaltigen Chor und mich hat Patrick Stanke als Jekyll vollkommen überzeugt! Vorallen in gesanglicher Hinsicht war seine Leistung ganz groß!

AC


20398
Besser als erwartet

09.07.2007 - Vor allem der hier in vielen Kritiken gescholtene Patrick Stanke als Jekyll bzw. Hyde! Als Dr. Jekyll fand ich ihn zwar überzeugender, aber ich hatte an vielen Stellen Respekt vor seinem Hyde und fand es bemerkenswert, dass er dieser Doppelrolle seinen eigenen Touch gegeben hat und sich nicht darauf beschränkt hat, einen seiner Vorgänger zu kopieren! Die Konfrontation fand ich wie anscheinend auch das übrige Publikum sehr überzeugend!
Nicht ganz so passend besetzt fand ich Bettina Meske als Lady Beaconsfield bzw. Nellie! Ihr Schauspiel fand ich manchmal ein wenig überzogen und ihre Stimme ein wenig zu schrill! Aber ansonsten fand ich wie meine Vorredner alle Rollen sehr gut besetzt! Positiv erwähnen möchte in diesem Zusammenhang Joel Kirby als Spider, weil er bisher noch nicht erwähnt wurde!

Martina


20397
Gänsehautgefühl!

09.07.2007 - Ein ganz besonderes Erlebnis war die Aufführung von Jekyll & Hyde in Tecklenburg am Samstag. Besonders beeindruckend die Leistung des Hauptdarstellers Patrick Stanke. Seine Stimme und seine schauspielerische Darbietung machten ein "Gänsehautgefühl"! Auch allen anderen Beteiligten ein großes Kompliment und vielen Dank für einen tollen Abend!

Bärbel


20393
super vorstellung

09.07.2007 - War zum ersten Mal in Tecklenburg. Die Aufführung
war klasse - besonders
Patrick STanke. Er hat zu recht Standing-Ovations er-
halten - wie das ganze Ensemble!

nani,Braunschweig


20378
Superklasse, besonders Patrick Stanke!

08.07.2007 - Es war eine wunderschöne Show! Ich war gestern Abend dort, bin immer noch total fasziniert und werde sicher (mindestens) ein weiteres Mal hinfahren. Vor allem Patrick Stanke hat eine Wahnsinnsleistung gezeigt, sowohl gesanglich als auch schauspielerisch! Wenn ich allein an die Konfrontation denke, bekomme ich immer noch Gänsehaut. Er hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz, trifft jeden Ton und hat eine superschöne Stimme. Dazu gelingt es ihm, den Zuschauer wirklich fühlen zu lassen, was in Jekyll und Hyde vorgeht.
Mir gefällt es auch sehr, dass die Rolle jünger angelegt ist, da dies sehr gut dazu passt, wie begeistert und fanatisch er arbeitet, wie nervös er bei seinem ersten Besuch in der „Roten Ratte“ ist und dass seine Hochzeit kurz bevorsteht.
Wenn ich an den Titel des Threads im Forum hier denke („Stanke – ich hab’s ja gesagt“), kann ich die negativen Äußerungen hier nicht ganz ernst nehmen. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass der ein oder andere schon vor der ersten Vorstellung davon ausging, dass Patrick Stanke nicht geeignet ist und nun nicht zugeben will, dass er sich getäuscht hat. Kritik sollte aber immer sachlich und möglichst konstruktiv bleiben und nicht aus Vorurteilen entstehen und vor allem nicht persönlich werden.
Und selbst wenn ich nur meine eigene Meinung hier hinschreiben kann, denke ich, dass sich die vielen Zuschauer nicht täuschen können. Nicht nur bei der Premiere, sondern auch gestern gab es frenetische, minutenlange Standing Ovations, die sich bei Patrick Stanke sogar noch steigerten, was ich selbst bei dem tollen Tecklenburger Publikum selten in so einem Maße erlebt hab!
Last, but not least auch ein großes Kompliment an alle anderen Beteiligten. Namentlich erwähnen möchte ich unbedingt noch Simone Geyer, die auch wunderschön gesungen und gespielt hat.

Tanja


20374
Erlebnis

08.07.2007 - Solitsten, Ensemble, Orchester wollen nach anstrengenden Probewochen nur eines: Dem Publikum ein tolles Open-Air Erlebnis bieten und das an jedem Abend und egal auf welcher Freilichtbühne. Menschlich ist, dass eine Leistung auch einmal schwanken kann. Trotzdem sollte das Vergügen an erster Stelle stehen. So sollte man sich seine Kritik genau überlegen. Dies ist kein Platz für persönliche Auseinandersetzungen.

Melli


20370
Eine Bühne voller Talente !

07.07.2007 - Ich habe heute Abend die Show gesehen und bin einfach begeistert. Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Der ganzen Familie hat es gefallen. Die Hauptdarsteller sind einfach toll, aber ich möchte auh ein großes Lob für die Leute im Ensemble und im Chor loswerden. Jeder Einzelne hat mich überzeugt. Wenn ich da z.B. nur an die Huren denke. Einfach klasse ! Ich habe mir auch ein paar Tränen verdrücken müssen bei diesem wunderschönen Chor als Lucy ermordet wird.
Ich kann das Stück wirklich nur empfehlen!
Klasse !

Gudrun Wohlfahrt


20363
Fantastische Leistung !

07.07.2007 - Eine Inszenierung der besonderen Art. Nicht nur das Ensemble glänzt durch Takt und Körpergefühl, jeder der zahlreichen Darsteller bietet eine fantastische Interpretation seiner Rolle. Patrick Stanke glänzt in seiner Rolle als Dr. Jekyll und trifft jeder der noch so schwierigen Töne. Kritiken die es hier in hinsicht auf die Leistung von Patrick Stanke gab (Darstellung und Gesang) kann ich nicht nachvollziehen! Ein so überagendes Talent mit Ton und Textsicherheit wünscht man sich bei ganz anderen Aufführungen. Super Leistung von Stanke!
Die Tontechnik ist ebenfalls ein Glanzstück der Aufführung! Zwar gab es die ein oder andere Rückkopplung beim Einsatz von Effekten grade bei Dr. Jekyll, doch diese kann man leicht verzeihen, da man durch den glasklaren Ton der Stimmen und der Musik jedes noch so kleine Wort versteht. Einzig bei der Lichtgestaltung hätte ich etwas mehr erwartet. Dort sah ich leider nur Grundfunktionen der in Tecklenburg aufgebauten Lichttechnik.
Ich kann des Musical nur empfehlen und jedem ans Herz legen nicht auf die negative Kritik hier zu hören, sondern sich selbst ein Bild zu verschaffen, um in den Genuss dieser fantastischen Aufführung zu kommen!

Andy


20359
WOW !

06.07.2007 - Ich war heute in der 2. Vorstellung und ich kann einfach nur sagen, dass ich die Show klasse fand. Ich weiß ja nicht ob es so ein Unterschied zur Premiere war, aber das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Das Publikum war begeistert! Ich gucks mir auf jeden Fall nochmal an.

Sina


20356
Pure Politik

06.07.2007 - Ich finde, diese Plattform hier wird mehr und mehr zum Politikum. Man hat doch den starken Eindruck, dass es nur darum geht, die Platzierungen in den "Charts" zu beeinflussen, um den eigentlichen persönlichen Favoriten besser da stehen zu lassen. Denn objektiv gesehen sind 0 oder 1 Stern einfach nicht angemessen für diese Produktion. Man kann sich über die Inszenierung streiten, über die Interpretation der Rollen, und und und...aber ich bin der Meinung, dass man das "Können" der Darsteller in dieser "Jekyll und Hyde" nicht in Frage stellen kann, jedenfalls nicht in der Form, wie es hier getan wird.
Auch wenn man sich jetzt auf mich stürzen mag, um auch meine Meinung zu zerfetzen: mit einer wirklichen Kritik des Stückes haben hier die wenigstens Einträge zu tun. Und: mir hat es sehr gut gefallen!

p. freyedahl


20337
Ansehen

05.07.2007 - Es ist erfrischend, wie sehr der Hauptdarsteller polarisiert. Es hebt ihn über die graue Masse der 0-8/15 Darsteller hinweg, und Leute werden sich auch zukünftig an ihn erinnern, im guten wie im schlechten. Es ist wie bei Werbung... je schlechter, desto mehr erinnert man sich, und das Produkt prägt sich ein.

Die Kritik verlässt hier allerdings teilweise den Boden der Objektivität. Über persönlichen Geschmack lässt sich aber bekanntlich nicht streiten und ich kann nur empfehlen: hingehen, angucken, selber Meinung bilden.

Mir hat es gefallen.

PS: es wird wahrscheinlich nur eingefleischten Jekyll-Fans auffallen, dass die u.g. Titel fehlen. Alle anderen kann und wird es nicht stören.

M.Stehmeier


20336
Kein Streit...

05.07.2007 - ..sondern lediglich persönliche Meinungen werden hier zum Ausdruck gebracht.Okay, die eine oder andere Kritik ist sicher etwas harsch in der Wortwahl - nichtsdestotrotz sollte man die hier geposteten Meinungen respektieren. Patrick Stanke polarisiert halt, und da muss man sich auch Kritik gefallen lassen. Ich kann die kritischen Stimmen ziemlich gut nachvollziehn. Mich konnte er leider auch nicht überzeugen und ich kann mir vorstellen, dass andere Darsteller etwas mehr aus der Rolle hätten rausholen können. Die Inszenierung hat auch mit "neuem Wind" eigentlich gar nichts zu tun, man hat sich hier lediglich der Broadway Inszenierung bedient. Was mich hier halt dran stört ist das Fehlen vieler guter und auch spannender Szenen (z.B. Lucy trifft Hyde; Welch Gefühl so lebendig zu sein; Die Welt ist völlig irr). Sicher muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Mir persönlich war das nicht gut genug und ich kann es daher nur eingeschränkt weiter empfehlen.

Julia Möllenkamp


20323
Was hier passiert......

04.07.2007 - ....ist genauso großartig wie die Tecklenburger Inszenierung! Die Meinungen sind geteilt, wie die Figur des Jekyll/Hyde, von Patrick Stanke neu,frisch,unterhaltsam und mit tollem Schauspiel präsentiert. Kein Superstar, der auf der Bühne die Chance nutzt sich in den Vordergrund zu spielen, nein, wie immer ein Teamplayer mit tollen Kollegen und Kolleginnen vor und hinter der Bühne!
ANSEHEN!

Michaela Robens


20320
Kunst kommt von Können

04.07.2007 - Und dann hat es nichts mit Sympathie oder Antipathie für einen Darsteller zu tun, ob dieser nun zum "Star" gepusht wird, oder nicht sei mal dahingestellt. Stanke ist der Vorwurf ja gar nicht zu machen, es obliegt ja der Regie und dem Produzenten den richtigen Darsteller zu wählen. Das Stanke die Chance ergriffen hat, kann man ihm nicht verdenken, jedoch ist es fraglich ob es seiner Karriere langfristig gut tut. Natürlich soll man nicht mit Vorgängern vergleichen, aber die Rolle hat nunmal einen gewissen Anspruch den zuvor Ethan Freeman, Thomas Borchert und Yngve Gasoy Romdal (um nur mal die tatsächlichen Stars in der Reihe zu nennen) auch nur gerecht wurden in dem sie extrem ihre eigenen Darstellerischen und Sängerischen Grenzen strapazierten (was alle 3 in Interviews bestätigten) und das nachdem alle 3 mehrere jahrzehnte Berufserfahrung gesammelt haben. Leider erreichte Stanke Samstag nicht annährend die Form um der Rolle gerecht zu werden und da da Stück mit dem hauptdarsteller steht und fällt muss er sich nun halt der Kritik stellen. Gute Stimme und durchschnittliche Schauspielerische Qualitäten wirken in der Rolle unzureichend und dilletantisch und werten damit das komplette Stück um mehrere Klassen ab. Schade, das Tecklenburg da durch so kurzsichtige Besetzung mit einem mehr als überschätzten Hauptdarsteller ne riesen chance vertan hat den nächsten Hit zu landen.

Holger


20317
immer das Selbe

04.07.2007 - Ich schreibe eigentlich nie was zu solchen Themen, aber nach solchen Kommentaren, muss ich auch mal meinen Senf dazu geben:
Wie immer wird Patrick Stanke schlecht gemacht!Da haben sich einige Leute was trauriges angewöhnt!
Es wurde bereits bei vielen seiner Produktionen gemacht, ob nun Mozart oder J&H, nun auch schon wieder für sein nächstes Projekt "Jesus Christ Superstar!
Das Schlimmste daran ist, dass es schon gemacht wird, bevor man ihn überhaupt in der Rolle gesehen hat! "Er ist zu jung, er ist zu schwach, er ist zu dick" Ich finde diese Leute sollten sich schämen, solche Aussagen zu treffen. Egal bei welche Darstellern sie das machen!Patrick Stanke ist da nicht der Einzige, aber es scheint im Moment im Trend zu liegen!Also ist es ja klar, dass die meisten sich dann auch nachdem sie die Show dann gesehen haben auch bestätigen möchten, aller "ich habe es ja von Anfang an gesagt"!
JEDER sollte sich seine Meinung selber bilden und anderen die Show nicht ausreden, nur weil sie den Darsteller nicht mögen.
Ich selber fand die Show gut! Ich fahre auch seit Jahren in Musicals und auch nach Tecklenburg!Ich gebe jedem Darsteller eine Chance sich in der Rolle zu beweisen. Patrick Stanke hat seine Sache gut gemacht. Sein Hyde war mit persönlich noch etwas zu "nett" jedenfalls im Gesang, aber ansonsten hat er seine eigene Interpretation in die Rolle gesteckt. Man muss nicht immer alles mit den Vorgängern vergleichen, auch wenn die sehr gut waren! Das Ensemble und die Umsetzung auf der Freilichtbühne fand ich auch klasse. Werde die Show erneut besuchen und schauen, was sich nach der Premiere noch weiter entwickelt hat! Also gebt dem Stück ne Chance und schaut es euch selber an...Und den meisten Zuschauern hats gefallen, sonst hätten sie nie solch ein Beifall (den man nun auch schon schlecht redet) und Jubelgesang bekommen!
Kritik ja, aber sie sollte schon sachlich bleiben. Achja und über die Preise der Freilichtbühne in Tecklenburg zu meckern ist auch eine Frechheit!
So das war nun meine Meinung zu dem Thema!

Lissy


20316
Naja...

04.07.2007 - Also die Publikumsreaktion würd ich jetzt nicht als Maßstab nehmen. Ich fand die Show ziemlich schlecht, aber man schreit ja nicht lauthals "boooh!", sondern klatscht aus Anstand etwas mit. Und wenn dann halt die Hälfte, die es gut fand, tobt kommt halt eine entsprechende Stimmung und Geräuschkulisse auf. Das aber als Indikator für eine grandiose Show zu werten ist aber ziemlich verzweifelt. MIr hat, wie gesagt, die Show überhaupt nicht gefallen. Hab jetzt keinen Vergleich, fand aber Patrick Stanke als Jekyll/Hyde blass, langweilig und extrem stimmschwach. Kann aber auch am Stück selbst liegen, was vielleicht einfach nicht mehr hergibt. Bin seit 5 Jahren Gast in Tecklenburg - Jekyll&Hyde war mit weitem Abstand der Tiefpunkt!

Hannes


20314
Patrick Stanke wie immer super!

04.07.2007 - Eine gelungene Premiere, was wir auch nicht anders erwartet haben.

Einfach hingehen und eigene Meinung bilden. Denn die teilweise miese Kritik widerspricht der Reaktion des Premierenpublikums gewaltig!

Glinda76


20308
Nicht unbedingt ein Glanzstück

04.07.2007 - Es gab schon bessere Aufführungen in Tecklenburg.

Die Besetzung mit Herrn Stanke ist für mich nicht nachvollziehbar, viel zu jung, viel zu viel Schauspiel, die Stimme eher Durchschnitt. Auch der Rest des Ensembles konnte uns nicht wirklich begeistern es ist wirklich eher Durchschnitt was dort geboten wird. Vielleicht waren wir auch deshalb enttäuscht weil die vergangenen Jahre dort immer besondere Highlights waren.

Elli und Peter


20305
Grandiose Premiere!

03.07.2007 - Ich frage mich in was für einer Aufführung die so sachlichen Kritiker gewesen sind. Denn so vernichtend wie Sie die Aufführung und den Hauptdarsteller sezieren kann es aber nicht gewesen sein.
Mit minutenlangen Standing Ovations und großem Jubel ging am Samstagabend in Tecklenburg die Premiere des Musicals „Jekyll & Hyde“ zu Ende. So wird von der Presse gejubelt.
Weiter ist zu lesen :
Je nachdem, ob Stanke seine langen schwarzen Haare als ordentlichen Zopf oder wild zerzaust trägt, ist er der Doktor oder das Monster. Auch stimmlich brillierte Stanke beim inneren Widerstreit seiner Figur. Im finalen Zweikampf singt er Jekyll klar und hell, um schon im nächsten Takt als heiserer Hyde zu röhren.
So geschrieben von FRANK ZIMMERMANN Reporter der Kulturredaktion der Westfälischen. Man sieht dass man sich von Laienkritikern nicht verrückt machen soll und Jubelrufe und Gesänge am Schluss zeigen die Mehrheit fand das Stück gut. Deshalb sollten sich einige überlegen was sie hier schreiben und vor allem wie sie es schreiben, Beleidigungen helfen nicht weiter Kritik ja aber bitte sachlich.
Wie steht es da in der Westfälischen:
Am Ende klatscht das Publikum neun Minuten und es gibt reichlich „Vorhänge“. „Oh, wie ist das schön“ wird auf den oberen Rängen gesungen.
Besucht das Stück und genießt es lasst euch nicht beirren der Mehrheit hat das Stück gefallen und das ist wichtig.
Cusch Jung hat sich mit Kniefall bedankt, das Publikum mit Gesängen und großem Beifall.

gerd34


20304
Gut gelungen!

03.07.2007 - Junger Stanke überzeugte.........in 10 Jahren ist er noch glaubwürdiger....tolle Stimmen....tolle Atmosphäre, wie immer in Tecklenburg

Draculine


20292
Ich gehe nochmal hin!

03.07.2007 - Also ich fands toll. Ich weiß gar nicht warum diese Inszenierung so schlecht gemacht wird. Unterschiede sind doch nicht ungewollt. Wäre es nicht langweilig, wenn überall das Gleiche gespielt wird. Eigene Interpretationen machen einen Darsteller doch erst wiedererkennbar. Obwohl ich Patrick Stanke fast nicht wieder erkannt hätte. Und komisch fand ich es auch nicht. Das Ensemble hat ebenfalls überzeugt. Alles in allem ein rundum gelungener Abend!

Conny


20291
Jekyll&Hyde für Arme

03.07.2007 - Muss den negativen Kritiken hier beipflichten. Der Hyde war ein einziger Witz. Und warum hat man "Welch Gefühl so lebendig zu sein" komplett rausgenommen. So bleibt die Beziehung zwischen Hyde und Lucy völig unklar. Lieber Herr Stanke, wenn Sie das hier lesen sollten: lassen Sie den Bart stehen, die Haare etwas länger wachsen und dafür die gräsliche Perücke am Haken hängen - vielleicht wird es dann ja noch was mit den Aufführungen Ende August.

Harald Menken


20290
Was war denn nun neu?

03.07.2007 - Ich weiss nicht, ob man sich hier als "Gestriger" Deutscher beschimpfen lassen muss, nur weil einem die Show nicht gefallen hat. Es gab nunmal nichts erwähnenswert Neues, wenn man mal von "Girls of the Night" absieht. Aber alles Andere gab es genauso schonmal (siehe DVD) und leider auch schonmal besser. Es geht also nicht um "Angst vor Neuem", sondern vielmehr um die verzweifelte Suche nach Neuem!

Christian W.


20288
Furchtbar!

03.07.2007 - Was hat man diesem schönen Stück in Tecklenburg nur angetan?
Patrick Stanke agiert in der Titelrolle höchst unvermögend und sein Hyde ist weder gruselig noch eine Bedrohung. Die lustige Karnervalsperücke dient wohl vornehmlich der Verschleierung: das Publikum soll nicht mitkriegen wie verzweifelt sich Stanke hinter der Wand aus Haaren abquält den Hyde zu singen und zu sprechen. Es gelingt ihm ohenhin nicht! Ohne große Tiefe gibt er platt im Bauerntheater-Style den jungen Lover und bösen Hyde - wenn er sich nur den Text merken könnte...
Die Regie ist mit Ausnahme von Mädchen der Nacht am Ende von Lucy's Tod ziemlich einfallslos und kopiert die Broadway Fassung. Hätte man sich da bloß mehr an die deutsche Inszenierung gehalten wäre der Arbeit sicher besser geraten. Ich werd mir das Stück zumindest kein zweites Mal anschaun und meine bereits vorab gekauften Karten rasch wieder loswerden.

C.Vogler


20286
HAUPTDARSTELLER SCHWACH UND ÜBERZOGEN

03.07.2007 - ich kann mich leider nur den negatieven meinungen hier anschliesen. das stück wurde nicht in einem "augenzwinkernden" luftleeren raum aufgeführt. herr stahnke hatte teilweise die töne nicht und hat total selbstverliebt und oberflächlich gepielt. leider muss er sich der konkurez stellen und hat nicht bestanden. Die damen riege war sehr anständig und herr eikelmann ok. aber leider steht und fällt das stück mit jekyll und es fiel flach auf die nase mit ihm. es was besser als chemnitz aber eben schwach besetzt für tecklenburg.

BETTY CROCKER


20285
Hauptdarsteller überzeugend

02.07.2007 - Was muß ein Darsteller tun, um eine Rolle in einer bestimmten Inszenierung gut zu spielen? Zunächst muß er das Regiekonzept verstehen und versuchen, dieses in seinem Spiel umzusetzen. Selbstverständlich hat mir der Regisseur nicht sein Konzept erklärt, aber es war doch klar zu merken, daß er nicht vor hatte, das "dramatische" Element des Stoffes überzubetonen. Wer einen solchen "Gut-Böse"-Stoff auf die Bühne bringen will und als Material eben diesen vorhandenen Text und diese Musik zur Verfügung hat, der tut gut daran, eine zweite, nicht lächerlich machende ironische Ebene einzuführen. Und dies ist dem Regisseur gelungen und ebenfalls in besondere Weise Patrick Stanke. Sein besonderes Verdienst ist es, eben nicht die oberflächliche Dramatik noch zu überhöhen - was nämlich das Stück der Lächerlichkeit preis gegeben hätte - sondern eine Figur wie Hide mit einem augenzwinkenden Nebenaspekt zu spielen ohne sie zu desavouieren. Das ist ihm meines Erachtens hervorragend gelungen und hat in erheblichem Maße dazu beigetragen, daß die Zuschauer einen unterhaltsamen Abend erlebt haben. Wenn ich "Elektra" sehen will, gehe ich in die Oper, hier gab es aber das Musical "Jekyll & Hide" mit einer für meinen Geschmack den anderen Darstellern doch deutlich überlegenden Leistung des Hauptdarstellers.

Peter Jost


20284
Angst vor Neuem?

02.07.2007 - Typisch Deutsch! Bloß keine Veränderung,bloß nichts Neues,bloß keinen Erfolg gönnen-die Vergleiche mit "früher" (ja, da war alles besser....) gehören auch in diese Kategorie! Wie gut, dass das Publikum in Tecklenburg mehr Sachverstand hat als sogenannte ehrenamtliche Kulturkritiker oder frustrierte Neider!

Henning Peschke/Uni Göttingen


20281
Inspiration? Fehlanzeige

02.07.2007 - Die Freilchtspiele Tecklenburg müssen sich schon die Frage gefallen lassen, mit welchem Anspruch sie dieses Stück auf die Bühne bringen, ohne die grosse Chance einer Open Air Aufführung zu nutzen. Einen Stern dafür, dass es einfach ein gutes Stück ist. Allergrösstes Manko jedoch ist, dass dem Hauptdarsteller eine entscheidende Vokabel wohl noch nie untergekommen ist: CHARISMA.

joe


20280
Patrick Stanke - Super genial wie immer!

02.07.2007 - Ich bin einfach nur begeistert. Ich verstehe die ganzen schlechten Aussagen überhaupt nicht. Dann waren meiner Meinung nach am Samstag der Großteil Heuchler zur Premiere anwesend. Am Schluß gab es Standing Ovation allem voran für Patrick Stanke. Was meiner Meinung nach auch sehr berechtigt war, denn mich hat er mit seiner Vorstellung wie immer überzeugt! Und ich habe mich noch mit weiteren Zuschauern unterhalten und niemand äußerte eine negative Meinung. Kritisieren soll ja erlaubt sein, aber was hier teilweise von sich gegeben wird ist schon beleidigend. Jeder der vor hat bzw. hatte, soll auch auf jeden Fall gehen und sich seine eigene Meinung bilden.

tommi


20279
sehr schöner abend

02.07.2007 - sschönstes Msuical mit den besten schauspielern, vorallem patrick stanke

abba mania


20278
Nicht wirklich gut

02.07.2007 - Das hat man aber schon viel besser gesehen. Ich bin total enttäuscht:-(

Lisa


20277
"Stars" versagen auf ganzer Linie

02.07.2007 - Was dort in Tecklenburg geboten wurde, war das (übertiebene) Eintrittsgeld mal wieder nicht wert! Die ach so bekannten und erfolgreichen "Stars" (siehe beispielsweise den Hauptdarsteller) enttäuschten auf ganzer Linie.
Ich bin wirklich enttäuscht und werde vorerst nicht wiederkommen.
Schade!

inkjet


20271
Schlecht, schlechter, Stanke...

02.07.2007 - Als ich am 30.07. mit großer Vorfreude die Premiere von "Jekyll & Hyde" in Tecklenburg besuchte, packte mich sehr schnell das kalte Grausen. Aber leider nicht, weil mich die Handlung auf der Bühne so mitriss, sondern weil ich nicht fassen konnte, warum Herr Stanke so als Star gehandelt wird. Ich hatte ihn bisher noch nie in einer Aufführung gesehen und werde dies auch sicherlich in Zukunft tunlichst vermeiden. Ich erinnere mich noch an die geniale Aufführung bei uns in Bremen, mit sehr vielen tollen Hauptdarstellern. Aber was Herr Stanke bot, war nicht viel mehr als Laienschauspiel. Er mag eine gute Stimme haben, aber das reicht nunmal nicht, um einen, bzw. sogar gleich zwei so komplexe Charaktere darzustelen. Vielleicht sollte man in Tecklenburg mal überlegen, nicht unbedingt auf Teufel komme raus jeden Hochgahandelten "Star" zu engagieren, nur um das Image aufzupolieren. Diese Besetzung passt jedenfalls gar nicht und machte es zu meinem Bedauern auch sehr schwer, die an sich gute Leistung der anderen Darsteller zu würdigen. Wie schade...

Horst Küntzel, Bremen


20268
Riesen Enttäuschung

02.07.2007 - Hätte mir gewünscht man hätte sich mehr an die grandiose und überaus spannende Hilsdorf-Inszenierung gehalten. Was man aber in Tecklenburg bewundern darf ist dagegen ohne jeden Thrill. Wo man in Köln und Bremen noch meterhoch Gänsehaut gekriegt hat tut sich hier leider gar nichts. Die vielgepriesenen großen Emotionen wolen zu keinem Zeitpunkt kommen. Patrick Stanke ist der anpsruchsvollen Rolle nicht gewachsen, das merkt man in jedem Moment, den er auf der Bühne steht. Jekyll&Hyde ist ein super Musical - nicht in Tecklenburg. Nicht zu empfehlen!

Jackie


20266
Stanke mehr als schwach

02.07.2007 - Sehr schade um ein grosses Musical.
Patrick Stanke entlarvt sich selbst als der unzulängliche Schauspieler, der er nunmal ist. Langweilig, farblos und oft sogar peinlich.

C.Reiner


20265
Empfehlenswert mit Abstrichen

02.07.2007 - Eine klasse Inszenierung, bei dem die Bühne/Gegebenheiten von Tecklenburg wieder mal großartig genutzt wurden. Orchester top. Fantastische Ensembleszenen wie "Fassade" und "Mörder". Einiges gegenüber der Hilsdorf-Inszenierung geändert, was mir überwiegend gut und zum Teil auch besser gefallen hat.
Darsteller m.E. gut - bis auf die Darstellung des Hyde bei dem Hauptdarsteller. Das habe ich ihm nicht abgenommen. Auch kam die Beziehung/Anziehung zwischen Hyde und Lucy nicht richtig rüber, was für das Stück ganz wichtig ist.
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meines Erachtens trotzdem mehr als in Ordnung.

Katharina


20260
lieber nicht

01.07.2007 - Also ganz im Ernst: Ich hätte bei den Eintrittspreisen mehr erwartet...
Die Leistung der so hoch gepriesenen Schauspielern und der Regie hat mich überhaupt nicht überzeugt.
Dann lieber engagiertes Amateurtheater!

tesa


20257
Kurzweilig mit schwachem Hauptdarsteller

01.07.2007 - Kurzweilige Inszenierung, die 3 Stunden gehen rum wie im Fluge. Nette inszenatorische Ideen. Schade, das nicht heraus gearbeitet wurde, was Jekyll von Lucy will oder in ihr sieht. Darstellerisch hervorzuheben sind Ansgar Schäfer(so sollte es im Musical sein-guter Sänger und guter Schauspieler)und Karin Seyfried(versuchte alles herauszuspielen, was in ihrer Figur steckte, aber hatte gesanglich Probleme mit den Höhen).
Patrick Stahnke ist einfach der junge frische Liebhabertyp. Dies hat leider nichts mit der Figur von Jekyll/Hyde zu tun. Hier braucht es einen Charakterdarsteller mit Tiefgang. Schließlich trägt die Figur Kämpfe mit sich aus und zerstört alles was er liebt. Herr Stahnke behilft sich mit Standardgesten und Klischees,er geht nie in die Tiefe. Es wirkt häufig eher komisch als erschreckend.
Klasse sind die Ensemleszenen, Riesenchor und gut arrangiert-Das bringt Gänsehaut!

alphabaer


20255
Beste Unterhaltung

01.07.2007 - Das Tecklenburg keine HighTech Vorführung eines richtigen Musicaltheaters bieten würde war klar. Was jedoch mit einfachsten Mitteln und Lichttechnik erreicht wurde war brilliant.

Das Stück orientiert sich stark an der Amerikanischen Fassung, was meines Erachtens als ein Plus zu bewerten ist, da es somit auf Deutschen Bühnen etwas neues bietet. Patrick Stanke hat saubere Arbeit geleistet und seine schauspielerische Leistung war einwandfrei. Leichte Unsicherheiten im Gesang habe ich gerne verziehen.

Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Spiders und Lucys Rollen ernster angelegt worden wären. Spider war streckenweise mehr ein Komiker als ein brutaler Bordellbesitzer, und auch Lucy schien alles eher als einen großen Spaß zu empfinden.

Trotzdem, beste Unterhaltung die man uneingeschränkt empfehlen kann.

Adriana


20254
Standing Ovations - zu Recht!

01.07.2007 - Nicht nur gemessen am Applaus des Publikums gestern Abend bei den Freilichtspielen Tecklenburg ließ diese Produktion keine Wünsche offen. Das gilt auch für a l l e Hauptdarsteller, mit Abstand allen voran Patrick Stanke.

Matthias B.


20253
Das Beste seit langem

01.07.2007 - das war das Beste was ich je in Tecklenburg gesehen hab. Chor, Darsteller,Regie alles prfekte. Und wann akzeptiert man endlich ,dass Patrick eine ganz eigene aber grandiose Art hat,Rollen zu interpretieren-oskarreifes Schauspiel und ergreifender Gesang. Die nächsten Karten sind gebucht!

Martina aus Bottrop


20249
Schade...

01.07.2007 - ...dass Herr Stanke, die Rolle des Jekyll/Hyde so blass performt hat. Muss mich den kritischen Stimmen hier anschliessen und war wirklich sehr enttäuscht. Das Stück lebt leider nun mal voll und ganz von seinem Hauptdarsteller und der konnte halt überhaupt nicht überzeugen. Der Vergleich mit anderen Produktionen ist meiner Meinung nach unvermeidbar, gerade was die Titelrolle angeht. Das sollte mna auch nicht entschuldigen mit Worten wie "is halt 'ne Open-Air Vorführung" und ähnliches. Wer Jekyll&Hyde spielen will, der soll's auch richtig machen. Und dann muß man auch eigentlich keinen Vergleich scheuen. Herr Stanke hat es eben nicht richtig gemacht, er ist einfach noch nicht so weit und kann dieser anspruchsvollen Rolle nicht gerecht werden. Und das hat letztlich die Show tatsächlich runtergezogen. Simone Geyer ud Karin Seyfried haben ihren Job gut gemacht, das sollte man lobend erwähnen. Aber das Stück heißt nunmal Jekyll&Hyde und nicht Lucy&Lisa....

Jennifer T.


20248
Danke für einen tollen Abend!

01.07.2007 - Also auch ich kann die starken Kritikpunkte nicht verstehen. Es war eine tolle Premiere, die wie man am Publikum merkte sehr gut ankam. Natürlich kann & darf man nicht mit Köln vergleichen. Gerad deswegen war die etwas andere Umsetzung gut. Herr Stanke war okay, aber nun, da scheiden sich die Geister, aber die weiblichen Hauptrollen waren grandios besetzt & auch das Ensemble, wie man es in Tecklenburg gewohnt ist, einfach großartig. So wurden auch kleinere Rollen professionell gesungen & gespielt!
Wie immer war auch ein tolles Orchester, ein super Bühnenbild & traumhafte Kostüme maßgeblich an dem tollen Gesamteindruck beteiligt.
Die Atmosphäre großartig, & selbst die technischen Probleme hielten sich in Grenzen, was gerade bei einer Premiere, nicht immer so ist.
Ein Lob auch mal an die Lichttechnik, die gerade den zweiten Teil nochmal zu etwas Besonderen werden lies.
Das Publikum hat nicht umsonst frenetischen Applaus gespendet!
Ein toller Abend, der mit Sicherheit nicht mein letzter in Tecklenburg gewesen sein wird!

Wetterwachs


20247
schwacher stanke

01.07.2007 - schwacher hauptdarsteller der den abend leider nach unten zog

müller f.


20241
Danke für die tolle Aufführung!

30.06.2007 - Ich kann meinem Vorredner einfach nicht zustimmen! Komme grad aus Tecklenburg und bin immer noch begeistert und ich denke, die meisten Zuschauer waren es auch. Man muß bedenken, daß es sich um eine Open-Air-Aufführung handelt, die nicht die technischen Möglichkeiten eines Theaters bieten kann. Und es ist eine Live-Aufführung, die man nicht mit der DVD mit Hasselhoff vergleichen kann. Da verzeihe ich auch mal kleinere Unsicherheiten. Und daß einige Dinge immer an irgendwelche anderen Inszenierungen erinnern werden, ist doch durchaus o.k.! Ich kann mir nicht vorstellen, wie man zum Beispiel die Konfrontationsszene besser darstellen könnte als Patrick Stanke es getan hat. Dafür bekam er auch einen grandiosen Applaus! Die Leistungen der Hauptdarsteller waren durchweg gut bis sehr gut, großartiger Chor und Orchester. Wer endlich mal wieder dieses große ergreifende Musical erleben möchte, der sollte unbedingt nach Tecklenburg fahren. Bei diesem guten Preis-/Leistungsverhältnis sollte eigentlich jeder zufrieden nach Hause gehen!

DocDuisburg


20235
Hasselhoff in Tecklenburg

30.06.2007 - Bin ziemlich enttäuscht von dem, was ich gerade in Tecklenburg gesehen habe. Cusch Jung scheint sich bei der Regie darauf beschränkt zu haben einen Packen DVD's mit der Broadway Inszenierung an alle Cast Mitglieder ausgeteilt und ihnen geraten zu haben ihr Rollen-Pendant möglichst genau zu imitieren. Kostüme, Songs und Dialoge sind nahezu 1:1 übernommen worden. Besonders ärgerlich fällt dies aber bei Patrick Stankes Interpretation/Hasselhoff-Imitation der Titel Rolle auf. Stanke liefert eine erschreckend identische Kopie der unterirdischen Hasselhoff-Performance ab und vermochte wohl nur diejenigen zu begeistern, die weder die Bremer/Kölner/Wiener Inszenierung noch die Broadway Fassung vorab schon mal gehört oder gesehen haben. Wer das Stück nicht kennt (und das waren an diesem Abend wohl doch einige) kriegen mäßig gute Unterhaltung geboten, mehr aber auch nicht. Ob es nun an der uninspirierten Inszenierung lag oder doch an den fielen Textpatzern und abgebrochenen, nicht durchgehaltenen langen Töne des Hauptdarstellers - günstiger wäre der Kauf der DVD, denn nichts anderes als eine emotionslos abgespielte Fassung bekommt man derzeit in Tecklenburg zu sehen. Mit dem kleinen Unterschied, dass Hasselhoffs Perücke doch tatsächlich noch gut aussieht und nicht so albern wie Stankes Gardinenvorhänge.

Jay


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Handlung
Der junge Arzt Henry Jekyll will das Gute vom Bösen im Menschen trennen - um das Böse zu eleminieren und die Menschheit vom Wahnsinn zu befreien. mehr

Weitere Infos
Das Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Texte) basiert auf dem vielfach verfilmten Roman von Robert Louis Stevenson. Uraufgeführt wurde es 1990 in Houston - die Doppel-CD halten viele Fans immer noch für die beste Aufnahme der Show. 1997 kam das Musical an den Broadway. 1999 erlebte es unter der Regie von Dietrich Hilsdorf seine europäische Erstaufführung in Bremen (in der Übersetzung von Susanne Dengler, die auch die Lisa spielte). Diese Produktion wurde auch in Wien und Köln gezeigt. Seit März 2007 (Premiere in Chemnitz) gehört "Jekyll & Hyde" im deutschsprachigen Raum auch zum Stadttheater-Repertoire.

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(88 Leser)


Ø 3.59 Sterne

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