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Heldenepos

Der Ring - Das Musical

Kühnheit und Edelmut


Grellbunte Musical-Neuinterpretation des Nibelungenstoffs mit Mainstream-Pop von Frank Nimsgern und flachen Songtexten von Daniel Call. Christian von Götz setzt eindimensional auf Klischeebilder und nackte Haut und kratzt an der Oberfläche der Vorlage.

(Text: Markus Frädrich)

Premiere:16.12.2007
Letzte bekannte Aufführung:10.06.2008


Wenn Sie einen gewitzten und interpretatorisch durchdachten Schnelldurchlauf durch das klassische Nibelungenlied erleben wollen, dann gehen Sie in die Bonner Oper. Gehen Sie jedoch nicht in den Theatersaal, sondern an den CD-Stand. Kaufen Sie die Scheibe "Loriot erzählt Richard Wagners Ring", fahren Sie schnell nach Hause und machen Sie es sich vor dem heimischen CD-Player gemütlich. Ihr an sich schon großes Wohlbehagen wird sich um Einiges multiplizieren, wenn Sie im Folgenden lesen, was Sie im Bonner Theatersaal verpasst haben.

Nämlich einen Abend, der nach Plastik schmeckt. Mit einem Siegfried im Goldslip und Textzeilen wie "Wie du mich erregst / wenn du dich auf mich legst". Mit einer Erzählerstimme, die zu den Lippenbewegungen eines kleinen Mädchens düstere Dinge aus dem Off schmettert, während Schwerter klirren und Feuer lodert. Mit sehr blonden Rheintöchtern in hautengen Neon-Anzügen, die lustig lispeln oder verschiedene Dialekte sprechen – Papa Wotan hatte offenbar Affären mit Damen in Frankreich, Polen und Hessen. Zwerg Alberich hat derweil einen Angelschein, Brunhild (gibt es einen germanischeren Namen?) einen unverkennbar englischen Akzent und ein Problem mit ihrem Vater. Ein so großes und zeitloses, dass es für seine Vertiefung offenbar noch einer pantomimischen Rahmenhandlung im Hartz-IV-Milieu bedarf. Als ob der Stoff von vier Opern noch nicht ausreichen würde.

Dabei ist die Komprimierung der Nibelungensaga für einen Musicalabend eigentlich nicht so sehr das Problem. Sie funktioniert nicht schlecht. Auch wenn der Grund für Brunhilds Verbannung in den Feuerkreis ziemlich abrupt daher kommt (bei Wagner hat sie - gegen Wotans Befehl - Siegmund in der Schlacht gegen Hunding beschützt, bei Nimsgern hat sie einmal kurz ihr Schwert gehoben). Auch wenn Zwerg Alberich in Bonn aus heiterem Himmel frankensteinsche Kräfte wachsen, und auch wenn Siegfried am Ende nicht stirbt, sondern einmütig mit dem Rest des Ensembles die Moral von der Geschicht singen darf.

Das Problem ist vielmehr die billige Anmutung der gesamten Produktion. Billig nicht im Sinne von "preisgünstig": Mit Heinz Hausers Bühnenbild etwa hat sich die Bonner Oper nicht lumpen lassen. In seiner Abstraktheit mag es manchem Musicalfan vielleicht nicht gefallen, aber wenn Hauser zum schmalzigen Liebesduett von Siegfried und Brunhild ironisch aufblasbare Plastiktulpen aufblühen lässt oder am Ende dem Publikum den Spiegel vorhält, bekommt der Abend zumindest für einen kurzen Moment eine zweite Ebene.

Allerdings: Der Moment ist sehr kurz, denn da sind ja noch Kostüme (Gabriele Jaenecke), Musik und Text, und die sind an Plattheit kaum zu überbieten. Brüste wackelnd preist Wotans Gefolge Wallhalls "Mauern, die uns überdauern", von Sado-Maso-Musen umtanzt singt Alberich "Krösus macht die Kröte schick / Reichtum macht die Hose dick". Daniel Calls unsägliche Verse hat Frank Nimsgern in ein musikalisches Sammelsurium gekleidet, das Seinesgleichen sucht. Auch die Verwendung von Leitmotiven und gelegentlichen Wagner-Zitaten kann diesen Mix aus Mainstream-Pop, Schlagerseligkeit und schwülstig-dramatischen Streichern aus dem Synthesizer nicht retten. Das Spiel der gelegentlich aus dem Bühnenboden aufsteigenden "Frank Nimsgern Group" wird geschickt durch vorab aufgenommene Sequenzen ergänzt. Bei der Premiere wurde auf diese Weise augenscheinlich auch der Gesang der Darsteller aufgepäppelt.

Die wiederum machen das Beste aus der schrill-überdrehten Comicwelt, in der sie sich bewegen. Als dümmliche Rheintöchter kalauern sich Maricel, Judith Jakob, Michaela Kovarnikova und Stephanie Theiß durch den Abend, Walküre Aino Laos interpretiert mit "Kleine Fallen" einen der besseren Songs der Show. Karim Khawatmis Wotan besitzt Format und einen angenehm warmen Bariton, Darius Merstein-MacLeod darf sich als schleimiger Zwerg Alberich vom Tellerwäscher zum Millionär rocken und nach seinem abermaligen Fall das Bühnengeschehen als treu sorgender Vater von "Muskel-Siggi" ironisch kommentieren ("So ein Kitsch! Ist ja ekelhaft."). Als jener hat der von Kopf bis Fuß durchtrainierte Marcus Hezel mit dem Rheingold Hip-Hop zu tanzen (Choreographie: Marvin A. Smith) - und nicht nur mit dem Drachen, sondern auch einer gnadenlos hohen Gesangspartie zu kämpfen.

Bei der Premiere verlor er letzteren Kampf erkältungsbedingt, tontechnische Probleme gaben der zwischen Adventure-Game-Pathos und grellbunten Plattitüden pendelnden Inszenierung von Christian von Götz den Rest. Der in freundlicher Zusammenarbeit mit Nimsgerns Musik und Calls Texten die reiche Botschaft des Nibelungenstoffs vor dem zehnminütigen Party-Megamix auf Moralfloskeln wie "Vertreib’ die Dämonen der Väter" und "Sei einfach Du" herunter bricht. Der Musical-"Ring" in Bonn kommt wahrlich nicht aus der Goldschmiede. Er kommt aus dem Kaugummiautomaten.

(Text: Markus Frädrich)




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Kreativteam

RegieChristian von Götz
BühneHeinz Hauser
KostümeGabriele Jaenecke


Besetzung

SiegfriedMarcus Hezel
AlberichDarius Merstein-MacLeod
BrunhildAino Laos
WotanKarim Khawatmi
RheintöchterMaricel
Michaela Kovarikova
Stephanie Theiß
Judith Jakob



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


66 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Einfach nur Wow

31.12.2009 - Vorpremiere war etwas schlecht, aber dafür war die Premiere einfach nur SUPER!
Ich überlege schon wieder wann ich das nächste Mal wieder reingehe!
Wundervolle Show!

Eve


bildungsfern

31.12.2009 - unglaublich, wie sich manche Leute erdreisten über die Bildung von Menschen anhand deren Musik oder Kunstgeschmack zu urteilen. Das ist wirklich peinlich und ein Niveau, welches hier nichts zu suchen hat.

Missfreeek


Ich schau mir das nochmal an...

31.12.2009 - Die Premiere habe ich zwar nicht gesehen, aber die Preview. Und ich muss sagen es war der Hammer! die rheintöchter lassen einen sehr oft schmunzeln, und der Wotan in seinem Kostüm und der Stimme überzeugt großartig. Siegfried in seinem Hauch von Nix und durchtrainierten Boddy läßt alle Herzen schmelzen...Sehr gute Auswahl aller Darsteller ! Die Geschichte habe ich vorher kuerz im Internet gelesen und dachte mir so:Das verstehst Du nie??? aber es war ganz easy, ich habe alles Verstanden und mich sehr unterhalten gefühlt...Ich kann nur sagen, MACHT WEITER SO:::-)

mandy&micha


Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn

31.12.2009 - Ich denke, wenn es um Frank Nimsgern und seine Stücke geht, ist das Grundproblem: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Man muss schon wissen, auf was man sich einlässt, wenn man eins seiner STücke ansieht. Als ich Snowwhite das erste Mal gehört habe, dachte ich auc "Mein, Gott! Was für ein grottenschlechter Mist!", aber je öfter ich es gehört habe, desto besser konnte ich mich darauf einlassen. Und so ist es auch beim Ring. Entweder man ist bereit, sich darauf einzulassen oder nicht. Natürlich gab es einige Dinge, die nicht wirklich gelungen waren, wie etwas der doch sehr platte und dreimal wiederholte Witz !Das ist verdamp lang her" oder auch einige Textpassagen. Aber welches Werk ist schon perfekt? Selbst das Phantom der Oper weist so einige Textpassagen auf, die eigentlich nichts auf einer Bühne zu tun haben. Ich für meinen Teil war sehr begeistert von der Premiere. Dass Marcus Henzel erkältet war hat man zwar bei den hohen Tönen extrem gemerkt, aber ich finde es extrem bewundernswert, dass er trotzdem aufgetreten ist. Das ist durchaus nciht selbstverständlich.

@ Justus Kranewitz
Für das Bonner Theater kann man sich in vielerlei Hinsicht in Grund und Boden schämen, aber nicht für den "Ring"!

Sumire


Genial!

31.12.2009 - Ich habe das Stück bei der Preview und der Premiere gesehen und bin begeistert! Alle Darsteller haben eine tolle Leistung gebracht! Die Tänzer und Sänger sind top! Wenn ein Darsteller bei der Premiere nicht alles geben kann weil er wirklich sehr krank ist muss man ihn nicht gleich als schlechten Sänger hinstellen! Er war trotzdem gut! Es ist auch ganz normal, dass bei einer Premiere nicht alles glatt läuft und die Technik noch ein paar Probleme hat! Ich gebe zu, dass das mit dem Spiegel nicht die beste Lösung ist, aber die Darsteller wissen, dass sie auch neben der Bühne zu sehen sind! Ich denke wirklich, dass hier viele Wagner erwartet haben, aber Nimsgern ist nicht Wagner und möchte dies auch nicht sein! Wie schon gesagt wurde: Entweder man hasst oder man liebt Nimsgern!
Es gibt noch sehr viel über dieses Stück zu sagen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meine nächsten (zahlreichen) Besuche des Musicals, auch wenn ich hierfür eine längere Anreise haben werde.

Virginia Usher


Ich bin platt

27.05.2008 - Was für ein Spektakel.
Klasse Show. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

manuela


Stimmgewaltig

26.05.2008 - Diese Show war phantastisch, ideenreich, überraschend, eingängig, stimmgewaltig, witzig und aufregend.
Wunderbares Bühnenbild, toll inszenierte Ideen, ein Feuerwerk für die Sinne.
Eine deutsche Sage für ein junges Publikum. Hoffentlich auch in der nächsten Spielzeit.

Uwe


Unglaublich

12.05.2008 - es war ein unglaublisch geile show. die lieder waren sooo klasse einfach genial =).
total toll alos alle die noch nicht drinnen waren unbedingt ganz schnell rein gehen. okay ich hatte auch super geile plätze ganz vorne von caroline tolstede die hat sie mir besorgt sie spielt ja auch mit aber es war der absolute hammer genial die songs sind super klasse besonders dass eine lied hat es mit angetan dieses wo die in pink singt der tife genuss zeit für die zärtlichkeit . . .leider weiß ich nicht wie is heißt und ich fiende es leider auch auf keiner seite zum anhöhren :( dass ist sehr schade denn die show war der absolute hammer ih würde mir sehr sehr dolle wünschen dass es davon mal eine dvd erhältlich ist dass wäre toll ich wäre eine der ersten die eine besitzen würde sehr sehr klasse !

katja


Polarisierend? Dass ich nicht lache!

23.04.2008 - Entschuldigung, aber "polarisieren" kann nur ein Stück, das mehr will, als einem angenommenen Publikumsgeschmack nachzulaufen. Dieser billige Flachsinn (nicht, dass es nicht viel gekostet hätte - an Subventionen!) sollte wirklich nicht in einem staatlichen Theater gespielt werden. Nicht dass ihr mich falsch versteht - ich bin immer für Experimente zu haben, und die dürfen auch mal schiefgehen. Aber das hier ist doch wirklich RTL 2!

Rotbart


Durchwachsen

15.04.2008 - Ich war soeben ich der Ring Vorstellung und hatte alles in allem aber einen unterhaltsamen Abend. Die Story flach aber die Darsteller und das Bühnenbild sind der Hammer!
Darius Merstein ist ein echter Ausnahmekünstler und Maricel war sowohl als lispelnde Rheintochter als auch als Vamp ein wahrer Hingucker und Hinhörer..:-)Ich liebe diese Frau - aber alle auf der Bühne waren echt super..Ganz besonders auch die Tänzer, unglaublich, was die da leisten..

Lohnt sich..

Tobi

tobi


Trash, Pathos und großes Theater

14.04.2008 - Das neue Musical von Frank Nimsgern scheint zu polarisieren. Gut so!
Das macht Theater erst interssant und spricht für eine unorthodoxe Auseinandersetzung mit dem Nibelungenstoff.

Interessant ist auch, daß die meisten professionellen Kritiken (bis hin zum ZDF Heute Journal) der Inszenierung wohlwollend gegenüberstehen. Der große Aufschrei der Empörung kommt wohl überwiegend von Zuschauern die einfach mit einer ganz anderen Erwartungshaltung nach Bonn gefahren sind.

Gott sei Dank haben Christian von Götz und Frank Nimsgern ein Konzept entwickelt, daß keine der konventionellen Erwartungshaltungen des Musical-Massenkonsuments bedient:
DER RING ist weder eine Kunze/Levay Drama-Musical-Entertainment-Show, noch ist er stromlinienförmiges, keimfreies Family-Entertainment a la SE geworden.

Die Show lässt sich wohl nur schwerlich einordnen. Die Handlung/Inszenierung pendelt zwischen großen Gefühlen, aufwühlendem Drama, Kitsch und Künstlichkeit, treffender Ironie und purem Klamauk, Realitätsbezug und reinem Show-Effekt.

Seiner Vorlage, dem Nibelungenlied, wird das Musical wohl kaum gerecht.
Aber muß es das denn? Will es das überhaupt?

Man muß das Stück sicher nicht mögen. Aber Nimsgern und von Götz scheinen es problemlos geschafft zu haben, ihre Publikumserfolge von Saarbrücken nach Bonn zu tranferieren.
Also sind sie kein lokales Phänomen.

Bei meinem Besuch im April war das Theater (bis auf wenige Randplätze) ausverkauft. Es gab mehrfach Szenenapplaus für die großartigen Künstler (Darius
Merstein-MacLeod, Aino Laos,...) und das brilliante Bühnenbild (Heinz Hauser).
Standing Ovations und ein minutenlang tosender Schlußapplaus zeigten die einhellige Begeisterung des Publikums.

Erfolg braucht keine Rechtfertigung. Und Nimsgern und von Götz sind zum wiederholten mal sehr erfolgreich. Und das mit Recht!
DER RING ist eine ausgesprochen diskussionswürdige und höchst unterhaltsame Bereicherung der deutschen Musicallandschaft.

Kevin


Mehr als Genial

14.04.2008 - Wow, was für ein mitreißendes Ereignis.
Gut 3 Stunden Party pur.
Hat nur gefehlt, dass das Publikum am Schluss auf die Bühne stürmt.
Standing Ovation, die letzten 20 Minuten.
Ein Geniestreich, trifft es ganz genau.

Peter Frank


Spitze

24.03.2008 - Trotz einer technischen Panne, die das Stück für gut 3 Minuten unterbrach, und nach der es etwas schwer war wieder sofort rein zu kommen, war es ein spitzen Abend mit hohem Unterhaltungspotential.

Absolut empfehlenswert.

Frank Windig


Toll!

24.03.2008 - Also ich war am 22.03. in der Vorstellung - und trotz der fehlenden Rheintochter und des kleinen Malörs mit dem Fahrstuhl- hat es mir wieder sehr gut gefallen! Die Leistung der Darsteller war mal wieder einsame Spitze und die Musik macht einfach Spaß!
Ich werde mir den Ring sicher noch 2-3 mal anschauen!

Janina


Gute Leistung

24.03.2008 - Mit einigen Abstrichen sehr zu empfehlen (Wagnerianer, die den "Ring" in Opernform schon in sich aufgesogen haben, sollten nicht hinein gehen, ansonsten eine gute Leistung). Besonders das Bühnenbild hat Großproduktionsniveau ...

... natürlich sollte man wissen, auf was man sich einläßt. "Der Ring" ist eben kein hirnloses Spektakelchen wie "We will rock You" im nahen Köln (wenn auch die Macher letztere Show gut kennen, was man in den choreographierten Szenen bemerken kann).

Musical-Papst


was für eine Show

23.03.2008 - Am Samstag beim RING in Bonn war es einfach klasse! Eine mitreißende, witzige Show mit super Musik und tollen Künstlern. Standing Ovations waren ein MUSS.

Biene


Gut unterhalten

10.03.2008 - Ich habe in Bonn einen sehr netten Abend verbracht!
Bin ohne großes Hintergrundwissen zum 'wirklichen' Ring hingefahren und kenne auch von Frank Nimsgern nichts anderes. So war ich in alle Richtungen unvoreingenommen!
Der Musical-"Ring" bietet gute Unterhaltung, ein farbenfrohes Bühnenbild, einige richtig schöne Musikstücke, witzige Dialoge, aber auch Hintergründiges ...
Die Darsteller sind alle ziemlich passend besetzt und holen viel aus ihren Rollen heraus!
Ich kann den Riesen verstehen, der sagt: ich will die in rosa! MARICEL hat auch mir wirklich gut gefallen! :-)
Sollte sich die Möglichkeit ergeben, werde ich noch einmal nach Bonn fahren.

Musical-Fan


berzeugend

12.02.2008 - Um dem Karnevalstrubel zu entkommen, waren wir am Samstag im Bonner Theater um uns den Ring – das Musical anzuschauen.
Auch unsere Erwartungen waren nicht allzu hoch gesteckt. Was wir dann allerdings direkt von der ersten Minute an erleben durften, war Show und Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Fliegende Schwerter, rauchige Bühne, packende Musik und über alles schwebt ein Video
mit dem Erzähler, der einen sofort in diese andere Sagenumwobene Welt mitnimmt.

Selten bin ich von einem Kinofilm direkt so gepackt worden, ein Stück, live auf der Bühne präsentiert, hat das freilich noch nie geschafft.

Die Sänger und Darsteller haben durch die Bank Weltformat, Die Musik und ihre Musiker sind spitzenklasse.

Im einzelnen: Was Frank Nimsgern da komponiert hat, ist ganz großes Kino. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Musik zum Ring hätte auch Platz in einem Kinofilm
Er zitiert sich über den Abend gerne mal hier und da selber, das ist aber durchaus legitim, und die Melodien bleiben so noch Tagelang im Kopf erhalten.
Die Band, die zwischendurch durch einen Aufzug auf der Bühne erscheint, rockt durch den Abend. Wie ich später erfahren durfte, steht der Komponist persönlich an der Gitarre.

Die Darsteller: die Rheintöchter kommen in der Tat etwas dümmlich aber durchaus witzig, spritzig rüber.
Ihre gemeinsamen, so wie ihre Solosongs sind überzeugend dargestellt.
Vielen Dank für die vielen neuen Fischrezepte.

Wotan: Leistungsstark und mehr als überzeugend dargestellt von Karim Khawatmis

Alberich: Darius Merstein-MacLeod. Der Eckelzwerg mit beeindruckender Stimme, hat sogar eine Schmusenummer auf Lager

Aino Laos als „Lara Croft“ Brunhilde besticht mit ihrer riesen Stimme.

Siegfried „Siggi“, dargestellt vom jugendlichen Marcus Hezel, hat eine angenehme Stimme und reißt einen in den Kampfszenen vom Hocker.

Die Choreographie von Marvin Smith ist ausdrucksstark und die Kampfszenen wirken sehr bedrohlich und gefährlich.

Die Regie von Christian von Götz ist durchaus unterhaltsam. Die Rahmenhandlung hätte man sich getrost sparen können, sie stört aber wenigstens nicht. Gibt aber leider einen Punkt Abzug.

4 von 5 Sternen, für einen lohnenden Abend.

Ich kann jedem einen Besuch im Bonner Theater empfehlen.

Markus

Markus


Hat Potential

11.02.2008 - Eigentlich bin ich hingefahren um es blöd zu finden.
Erstaunlicherweise hab ich mich dann doch recht unterhalten gefühlt. "Der Ring" hat ein ungeheures musikalisches Potential.
Nur die Inszenierung fand ich nicht so passend.
Insbesondere die Aussattung fand ich nicht gelungen. Das Bühnenbild ist zwar wunderschön, jedoch wird mir zu wenig ein Unterschied zwischen Götterwelt und Menschenwelt geschaffen. Selbiges gilt ebenfalls für die Kostüme. Und mit der Menschenwelt meine ich nicht die überflüssige Rahmenhandlung.
Mein Wunsch für das Musical: Eine Inszenierung in Glam-Rock-Ästhetik. Das würde glaub ich der Musik gerechter werden als die Kitsch-Orgie, die derzeit in Bonn zelebriert wird.
Als neues Musical heisse ich den Ring gern willkommen. Und ich muss sagen: Die eingekürzte Handlung geht tadellos auf. Respekt.
Wenn neu inszeniert, dann gern wieder.

Marius


wiederholungstäter

08.02.2008 - jetzt waren wir das zweite mal im Ring und sind noch mehr begeistert. Die Show wird immer besser.
Vielen Dank für diesen tollen Abend.

Angelika


Tolle Show

05.02.2008 - Geile Show!

P.S.: Ich will auch die in Rosa.

Tom


war positiv überrascht

04.02.2008 - Nach vielen negativen Kritiken hier , habe ich nicht viel erwartet . Um so positiv überrascht war ich - also so was Einmaliges habe ich schon lang nicht mehr gesehen und das war nicht nur meine Meinung sondern auch von anderen Besuchern ( selbst Senioren waren begeistert ) .
Man soltte sich ein eigenes Bild machen . Ich werde auf jeden Fall nochmals reingehen - die Sänger waren grossartig - einfach Spitzenklasse . Lob an die Oper Bonn die diesen Mut hat und manch anderes Haus sich eine Scheibe abschneiden kann - denn es gibt viel zuwenige solcher Stücke auf den Plänen der Theater´s .

maulwurf Ralf aus Dortmund

maulwurf


GENIAL

03.02.2008 - Ich finde das Stück einfach genial. Die Musik, die Choreographie, das Bühnenbild und das Ensemble sind spitze.Besonders beeindruckt war ich von Karim Khawatmi und Darius Merstein.

Angelika


tolle Stimmung

03.02.2008 - Die Vorstellung war super schön, witzig und die Musik war einfach klasse. Am Ende der Show stand der ganze Saal und jubelte. Einfach ein tolles Erlebnis.
Vielen Dank an die Crew

Karen&Matze


Unbedingt ansehen

29.01.2008 - Ich habe den Ring am letzten Donnerstag gesehen und es war einfach klasse. Sehr gute Darsteller mit tollen Stimmen, eingänige Melodien,schöne Balladen,gutes Bühnenbild.Ich werde wohl nochmal hingehen. Eine Warnung: Für Wagneranhänger ist dieses Stück nicht geeignet, aber alle anderen werden eine tolles Musical erleben.

Jochen


so cool

29.01.2008 - War auch schon zum zweiten Mal da und finde das Stück einfach nur gut. Es macht süchtig. Werde sicher noch öfter dort sein.

Karina


Blutleerer Humbug

28.01.2008 - Ich bin eigentlich ein großer Fan von Musicaltheater und auch die Oper Bonn hat in den vergangenen Jahren einige gute Musicals produziert - vor allem denke ich an Dews Les Miserables. Aber der Ring...
Tänzerisch war das Stück trotz der weitgehenden Videoclipästhetik und der Handlungsferne der Choreographie überzeugend. Auch das Bühnenbild war effektvoll - hatte aber für mich die Wirkung, dass es die geringe Tragfähigkeit von Partitur, Inzenierung und vor allem des Librettos eher betont als kaschiert hat. Mir ist bewusst, dass jeder Uraufführung ein Scheitern innewohnen kann, selten habe ich dieses aber so sehr empfunden wie beim Besuch des Rings. Über den hohlen Pathos der Erzählerstimme, die hochgradig albern kalauernden Rheintöchter´und die beinahe durchgängig schlechte Tonabmischung der Aufführung, die den Text vor allem während der Lieder unverständlich wirken ließ, habe ich mich geärgert. Auch dass die Mikroports häufig zu spät angeschaltet wurden, wirkte negativ.
Die schlechte Textverständlichkeit könnte jedoch auch Segen gewesen sein, denn was Call geschrieben hat, entbehrt leider nicht schmerzend unfreiwilliger Komik. Ein Beispiel: "Früher war ich wenig, heute bin ich König". Ein Fall unter vielen für die Textpolizei. Von Poesie findet sich nur selten eine Spur.
Die extra für die Produktion eingekauften Gäste besitzen großes Potential. Merstein, Khawatmi und auch Maricel habe ich bereits in mehreren Produktionen sehen können und mich von Stimme und Schauspiel überzeugt. Am Abend der Vorstellung konnte dieses Talent kaum je aufblitzen, denn dem Stück und seiner Dramaturgie schienen die Figuren und deren Psychologie recht egal zu sein. So wirkt beispielsweise das Lied der Rheintochter im Angesicht der Riesenbedrohung mehr als deplaciert und löst in mir als Zuschauer rein gar nichts aus. Wenn einem die Figuren egal sind, bzw. als zweidimensionale Albernheiten (Rheintöchter) daherkommen, dann ist jede tragische Wirkung dahin und ein Lied wirkt des Liedes wegen gesungen und das erscheint mir zu wenig für ein Musical. Der dramatische Bogen wird dann mit der großen Finalnummer endgültig ad absurdum geführt. Die Botschaft "Sei Du selbst" wirkt naiv und aufgestülpt. Die discohafte Friede-Freude-Eierkuchen- Stimmung konterkariert den Ernst, mit dem das Stück sich den Abend über in weiten Teilen selbst betrachtet hat. Wenn Parodie: Dann konsequent. So hat auch der pseudopsychologische Rahmen des misshandelten Kindes eher gestört als genützt. Tiefe vermochte er dem Stück in keiner Weise zu geben, da kaum eine organische Verbindung beider Ebenen geknüpft werden konnte. Nur das Frauenbild des Stücks - das im Kostümbild fatal zum Ausdruck kam (Schlafanzüge in orange auf Seiten der Männer, knappe Anzüge und Mieder auf Seiten der Damen) wurde durch den Rahmen noch einmal bestätigt. Die Lösung am Ende konnte da kaum Abhilfe schaffen und wirkte seltsam abrupt und in ihrer Symbolik naiv.
Abschließend wäre zu Nimsgerns Partitur zu bemerken, dass der zweite Akt beinahe ausschließlich aus Reprisen besteht. Diese Dünne muss - so denke ich - nicht weiter kommentiert werden. Die Verwendung des Bühnenaufzugs zu Beginn des Stücks zur Präsentation der Band samt abrockendem Komponisten wirkt auf Basis all des bisher Geschriebenen unangemessen und unterstreicht die effenkthaschende und blutleere Gestaltung des gesamten Abends. Viel Lärm um nichts! Musical kann so viel mehr sein als dies. Schade, liebes Theater Bonn.

Riddler


kopschütteln

27.01.2008 - Mehr gibts dazu nicht zu sagen...

xxx


bei mir auch

27.01.2008 - geht mir genau so, ich habe die Show jetzt auch schon zweimal gesehen und mir gehen die Lieder nicht mehr aus dem Kopf.
Wenn "kleiner Mann" kein Ohrwurm ist, dann weiß ich auch nicht.
Ich kann es auch nur bestätigen, die Show wird von mal zu mal besser.

kleiner Mann


Kein Ohrwurm???

27.01.2008 - Also, wenn in diesem Stück kein Ohrwurm zu hören ist frag ich mich welches Stück ich und welches Franjo geschehen/gehört hat! Ich habe "Der Ring" jetzt fünfmal gesehen und gehe jedes Mal singend aus der Show!
Mir gefällt es von mal tu mal besser! Karten für fünf weitere Shows habe ich bereits, aber auch das ist noch lange nicht genug! Es werden ganz sicher noch mehr werden!

Mephista


Schwach

25.01.2008 - Auch wenn SnoWhite und POE noch Mittelmaß waren, es ist doch einfach nur dreist, wie sehr der Komponist sich bei sich selbst bedient und in allen Musicals die gleichen, etwas abgewandelten Songs einarbeitet. Gerade beim Ring gibt es leider keinen Ohrwurm, nicht einmal viele gute Melodien. Ich hatte mich sehr auf den Abend gefreut, aber war ehrlichgesagt nur gelangweilt. Besonders peinlich war die Tatsache, dass ich zwei Freundinnen dazu überredet habe, mitzukommen und auch diese am liebsten in der Pause gegangen wären. Schade!

Franjo


was war das denn?

15.01.2008 - "Ring" Musical = gute Idee,aber so bitte nicht.Einzig die Namen kamen letztlich noch bekannt vor.
zum abgewöhnen.

F.B.


Danke

10.01.2008 - War ne super Vorstellung gestern. Gerne wieder...

Helge


absolut war....

04.01.2008 - es ist eine wundervolle Show, für die es sich definitiv lohnt, nach Bonn zu fahren...und das nicht nur einmal!
Bis zum nächsten Mal also...

Maja


Silvester 2008

01.01.2008 - Die Vorstellung gestern abend war einfach nur spitzenmässig, dafür haben sich sowohl die lange Anfahrt als auch der Babysitter gelohnt! Wir werden in den nächsten Wochen bestimmt wieder nach Bonn fahren und freuen uns heute schon sehr darauf!
Die pseudo-intellektuelle Anmaßung mancher Kritiker hier, diejenigen BESUCHER (!), denen "der Ring" sehr gut gefallen hat zu beleidigen, resultiert aus einer sehr starken Emotionalität heraus, deren Ursprung eher rein persönlicher Natur ist.
Wenn Kritiken nicht mehr konstruktiv, sondern beleidigend und persönlich formuliert werden, sollte man immer daran denken:
"Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen ;-)"

Tamara & Christoph


Wow...

01.01.2008 - was für eine geniale Silvestershow! Ich wünsche dem Musical-Team alles Gute im neuen Jahr. Macht weiter so.

R.S.


Ich fand es super

29.12.2007 - Nachdem ich hier schon im Vorfeld sehr schlechte Bewertungen gelesen hatte, war ich gespannt, ob es wirklich so "schlimm" werden würde, und bereits zur Pause hatte ich die Entscheidung getroffen, es mir noch einmal anzusehen. Sicher, die Texte sind eine Katastrophe, aber die Musik und die Choreographie sind großartig und auch die Leistung der SängerInnen und TänzerInnen ist mehr als nur durchschnittlich, so dass eine Bewertung mit null Sternen in keiner Weise gerechtfertigt ist. Der Gesang von Karim Khawatmi und Darius Merstein erzeugt mehr als einmal Gänsehaut und ist 5 Sterne wert.
Sicher stimmt es, dass man die Musicals von Herrn Nimsgern entweder liebt oder hasst, aber es ist in keiner Weise akzeptabel Menschen denen es gefällt als Rtl2 Zuschauer bzw. Menschen ohne Bildung und Niveau herabzusetzen. Theater hat auch die Aufgabe zu unterhalten und besonderen Anspruch erwartet man von Musical in erster Linie auch nicht, sondern eingängige Melodien und einen schönen Abend und den hatte ich in Bonn und was die Akzente und Dialekte der Töchter betrifft so ist das durchaus schlüssig wenn man berücksichtigt, dass Wotan nicht nur ein einem Ort der Welt Nachwuchs gezeugt hat. Auf die Rahmenhandlung hätte man wirklich verzichten können, aber da Theater zurzeit ja gerne aktuelle Probleme aufgreift ist es nicht weiter verwunderlich, dass dies auch in Bonn geschehen ist.
Ich freue mich jedenfalls schon auf meinen nächsten Abend in Bonn und hoffe, dass der Umgang in diesem Forum irgendwann mal sachlicher wird.

Kerstin


Einfach klasse!

28.12.2007 - Ich werde mich jetzt nicht dafür entschuldigen, dass ich dieses Stück einfach nur super fand!
Die Darsteller waren alle spitze, die Musik peppig und unterhaltsam. Ein gaaanz großes Lob an Karim Khawatmi und Darius Merstein... sie waren der Hammer.
Wer sich solch ein Stück ansieht, sollte nun mal keine Wagner-Oper erwarten, denn in diesem Fall handelt es sich eindeutig um ein MUSICAL!
Und in meinen Augen ist dieses Projekt absolut (okay, muss kleine Abstriche für die Texte machen)gelungen.
Und wer mich jetzt als RTL II-Guckerin bezeichnen möchte...bitte schön! Solche Bemerkungen sind hier wirklich absolut unpassend und frech.
Ich werde mir dieses Stück mit Sicherheit mindestens noch einmal ansehen!

Schlummi


nochmal sehen...

28.12.2007 - Gestern konnte ich mich selbst von der Qualität des Stückes an der Oper in Bonn überzeugen.
Mich hat die Leistung der Darsteller und Musiker überzeugt und ich hatte einen sehr unterhaltsamen Abend.

Gerda


Grottenschlecht

27.12.2007 - Ich bin mit großen Erwartungen zu der Premiere nach Bonn gereist. Die Idee den "Ring" als Musical zu spielen finde ich genial. Die Unsetzung? Grauenhaft! Die Handlung zur Unkenntlichkeit zerstückelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ohne Vorwissen erkennen kann, worum es in dem Werk eigentlich gehen soll. Die Texte: unterirdisch schlecht! Die Musik dagegen wäre ziemlich gut, würde sie nicht in Teilplayback dargeboten, wodurch natürlich jeder Esprit und jede spontane Emotionalität fehlt. Auserdem war die Soundabmischung bei der Premiere katastrophal. Das ein professionelles Opernhaus wie Bonn kein Liveorchester aufwartet sondern dumpfe Playbacks ist wirklich jämmerlich. Das war bei Nimsgern-Musicals in Saarbrücken anderes. Bei Poe z.B. spielte ein großes Live-Orchester zusammen mit der Band. Das Soundergebnis war damals überragend. Das Bühnenbild war an sich o.k. aber sehr schlampig und einfallslos beleuchtet. Die vom Regisseur erfundene Rahmenhandlung kann man nur als ärmlichstes deutsches Betroffenheitstheater bezeichenen, welches dem Abend den Rest gibt. Der Schlussjubel am Premierenabend (während die Publikumsreaktionen während der Show auschließlich frostig waren)war wohl vielen "Freunden und Bekannten" geschuldet. Da die Vorstellung im Vorfeld nicht ausverkauft war, wurden vermutlich entsprechend viele Freikarten an Klakeure verschenkt, welche die Stimmung aufbessern sollten.

Tristan


schrott

26.12.2007 - nimsgern ist haushoch überbewertet. sein ego nicht. welcher intendant dem freien lauf lässt, ist selbst schuld. absoluter mist von "deutschlands komponist nr. 1". das sagt dieter bohlen auch von sich. die ergebnisse sind vergleichbar.

didi drache


kurzweilig stimmt

26.12.2007 - über geschmack lässt sich nicht streiten.
tänzer/innen erstklassig, sänger)innen weltklasse,
story schwach, musik kurzweilig.

Das alles stimmt, aber deshalb volle punktzahl

daddy cool


Geldverschwendung

24.12.2007 - Tut mir leid, aber wer für diesen Blödsinn 5 Sterne gibt, war entweder das erste Mal in seinem Leben im Theater und findet toll, dass es dort Licht und Kulissen gibt, oder auf seinem Fernseher kann man ausschließlich RTL 2 einstellen. Alles andere haben der Kritiker von der muz und die anderen Nullpunkte-Bewerter bereits gesagt.

Bahar


Danke

24.12.2007 - Es war eine tolle Show. Die Sänger sind spitze.
Besonders gefallen hat uns Wotan und Alberich.
Wir sind nach einer Show größte Fans geworden.
Wir werden uns mit der CD gerne an diesen Abend erinnern.

Frank und Maria


mir gefällt es

22.12.2007 - ja, es scheint zu polarisieren.
Leute in ein Bildungs-Niveau stecken zu wollen, wenn sie dieses Stück mögen, ist ein wenig frech.
Ich hatte zum Glück bereits vor der Premiere die Karten für die gestrige Vorstellung. Hätte ich erst diese Kritiken gelesen, hätte ich es mir wahrscheinlich noch mal überlegt. Das wäre ein Jammer gewesen, denn dieses Musical ist Unterhaltung pur. Dafür ist es gemacht, zum Unterhalten. Von den offensichtlichen technischen Problemen, die es bei der Premiere wohl gegeben haben muss, hat man gestern nichts gemerkt. Überhaupt war ich offensichtlich in einer völlig anderen Vorstellung, denn was ich da gestern gesehen habe, hat von der ersten bis zur letzten Minute gefallen.
Ein großes Lob an die Macher.

Wolfgang

Wolfgang


Lächerliche Geldverschwendung

21.12.2007 - Das Stück ist einfach nur peinlich! Wenn diese Musik aus dem Computer hochwertig ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr!

In diesem hochwertigen Theater hocken normalerweise zwischen 24 und 40 Musiker im Orchestergraben und nicht 4 Männelein als Band!

Einfach nur lächerlich in einem Theater bei Musik und Stimmen vom Band von musikalisch hochwertig zu sprechen! Es ist ein Armutszeugnis für ein Theater!

Die Künstlerinnen und Künstler können hier nichts dafür! Sie haben ihr BESTES gegeben und konnten im Vorfeld nicht wissen was hier in allen Bereichen für ein Schrott abgeliefert werden soll!

Jeder Zuschauer bis zur Absetzung des Stückes ist einer zuviel!

Heidi


mit Abstrichen gut

20.12.2007 - nach der Premiere und einem ausührlichen Austausch im Anschluss stellte sich uns die Frage: Würden wir dieses Stück unseren Freunden empfehlen?

Bedingt...

Hervorzuheben wäre auf jeden Fall das innovative Bühnenbild - Wow!
Nur: vielleicht sagt jemand den Darstellern einmal, dass sie durch die Spiegeltechnik auch dann zu sehen sind, wenn sie sich nicht auf der Hauptbühne befinden...

Die Kostüme entsprachen bei vielen Figuren - insb. den Rheintöchtern - so gar nicht unseren Vorstellungen.
Was aber nun wirklich negativ auffiel, war das Outfit von Maricel. Es war im wahrsten Sinne des Wortes mit der heißen Nadel genäht. So sah auch wirklich jeder, dass die 4. Rheintochter noch im Stück untergebracht werden konnte / wollte / sollte ...
Überflüssig!

Peinlich war die Arbeit der Tonleute in der Premiere! Unsere Empfehlung: üben, üben, üben!

Wotan: Karim Klhawatmi verfügt über eine fast schon unheimliche Bühnenpräsenz und Ausstrahlung!

Alberich: Darius Merstein-MacLeod ist ein stimmgewaltiger Zwerg ;-)

Siegfried: Nicht nur die Backform war Marcus Hetzel viel zu groß! Peinlich und fehlbesetzt

Die Rheintöchter: J. Jakob, M. Kovarikova u.S. Theiß - trotz der Rollenbeschreibungen und besonderen Aussetzern beim Ton - unterlhaltsam, wenn auch ohne Beachtung des Gender Mainstreams
Die 4. Rheintochter fand schon Herr Wagner überflüssig ...

Aino Laos ist eine überzeugende Brunhild, die noch mit einem Vocal-Coach arbeiten kann.

Die Musik von Frank Nimsgern ist auf jeden Fall hochwertig. Aber dennoch: ein Ohrwurm fehlt - Schade!

Unser Fazit: Nachbesserungen sind nach der Premiere zwingend notwendig.
Wir werden Bonn aber auf jeden Fall zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal besuchen.
Aber: Empfehlungen werden von uns nur an FN-Kenner ausgesprochen.

Cartoon

Cartoon


Lächerlich!

20.12.2007 - Das ganz sicher lächerlichste Buch des Jahres mit unfassbaren Songtexten, eine dümmliche lala-Musik, eine plumpe Regie-wer das liebt: Auf nach Bonn!

Shakespeare


unbedingt empfehlenswert

20.12.2007 - Ich kann die ganze niederschmetternde Kritik überhaupt nicht verstehen.
Das waren drei Stunden Unterhaltung pur. Das mal ein Sänger einen Ton nicht trifft, weil er krank ist, macht doch kein Stück aus. Im Gegenteil, das ist halt so, wenn man ein Stück Live auf die Bühne bringt. Das auch sonst mal was passieren kann, ist mehr als recht. Ich empfehle allen, die mit solchen Sachen nicht umgehen können: geht ins Kino, nie ins Theater.
Zum Stück: Ich finde die Musik unwahrscheinlich mitreißend und packend.
Die Darsteller sind gesanglich spitze und das Bühnenbild wechselt im 5 Minuten Takt und begeistert mit jeder Verwandlung.
Auch das die Tonmischung häufiger angesprochen wird, kann ich nicht verstehen. Das hat doch gerockt und ich habe auch nahezu jedes Wort verstanden.
Im Gegenteil oft sind heut zu Tage Musical-Shows und Konzerte zu weglaufen laut.
Hier gab es eine gesunde Mischung aus kraftvoller Lautstärke und sanften Tönen. Es gab ganz offensichtlich ein paar Ausfälle mit den Mikrofonen, ohne die es noch schöner gewesen wäre, hat dem Abend aber nichts negative angetan.
Dann hab ich gelesen, dass jemand die Kostüme für Frauenfeindlich hält. Das ist doch grade zu läscherlich.
Lange nicht mehr im Schwimmbad gewesen? Es gibt Regisseure, die kommen ohne nackte Frauen auf der Bühne garnicht mehr aus. Hier waren die Rheintöchter nur sexy gekleidet, und konnten es sich auch alle leisten.
Ich werde dieses Stück in meinem Bekanntenkreis mit Sicherheit weiter Empfehlen und ich kann mir auch gut vorstellen ein zweites mal rein zu gehen, wenn es lang genug im Spielplan bleibt.
Damit das so wird, unbedingt reingehen!

Bonner


Wie man mit viel Geld eine Billigproduktion auf die Beine stellt...

19.12.2007 - hat im Kino gerade Uwe Boll hervorragend gezeigt (Die Schwerter des Königs). Dem muss man jedoch zu Gute halten, dass es sich um eine Videospiel-Adaption handelt, ein inhaltlich blasses Vorbild.
Frank Nimsgern hat zwar genau dies - ein Blick zurück auf die Überschrift - auch geschafft, jedoch eine qualitativ hochwertige Vorlage derartig verflacht, dass es nach Größenwahn riecht. Ich hoffe für ihn, dass er selbst an die Qualität seines eigenen Produkts glaubt, denn sonst ist kaum zu verstehen, dass sich Bonn darauf eingelassen hat.
Ich rate niemanden, sich diese Interpretation eines großartigen Werks anzutun. Wer es dennoch genießen kann, wird sich wohl in den sogenannten "bildungsfernen Schichten" unserer Gesellschaft verorten müssen.

Nicolas Guildford


Gar nicht schlecht

18.12.2007 - Ich war zum ersten Mal in einem Musical am Sonntag und war zunächst skeptisch. Mich hat die Musik und das Geschehen auf der Bühne jedoch begeistert. Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich von den Kritkern als "ahnungslos" oder "ungebildet" oder sonstiges beschimpft werde. Ich hatte einen sehr schönen Abend und verstehe nicht, warum man ein solches Werk derart verhönen muss.

Schöne Grüße
Bernd Friesinger und Familie

Bernd Friesinger


Armes Bonn!

18.12.2007 - Wenn ein Theater dieser Größe und ansonsten hohen künstlerischen Qualität einen solchen abgrundtief unerträglich dilettantischen Müll produziert, muss man sich wirklich fragen, wie es dazu kommen kann. Wer hat nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen?!
Beeindruckend allerdings, dass man für dieses platte Machwerk mit seiner Fahrstuhlmusik einen völlig adäquaten Regisseur gefunden hat. Christian von Götz reiht sich lächelnd in die Gruppe der "Macher" ein - die auf dieses peinliche Machwerk auch noch stolz zu sein scheinen.

Markus


Streiten über Geschmack

18.12.2007 - Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und doch, die letzten Kommentare klingen doch stark nach der Mädchengruppe, die bei der Premiere oben rechts saß und versuchte jedes, noch so schwache Lied lautstark zu bejubeln.Man kennt halt seine Pappenheimer auf der Bühne, egal was diese abliefern müssen. Der Großteil des Publikums wirkte äußerst reserviert und nicht gut unterhalten. Erst durch das nicht enden wollende Schlußmedley wurde das Publikum an seine Mitklatschpflicht erinnert, welcher es leider auch folgte.

Marcel Klein


Muss man sehen

18.12.2007 - Ich war bei der Premiere am Sonntag und bin noch immer beeindruckt. Es ist einfach eine tolle Show mit super Musik, fantastischen Darstellern, Sängern und Tänzern, heißen Choreos und einmaligem Bühnenbild.

Juliane Geppert-Klein


Total geil

17.12.2007 - Tolle Inszenierung, überragende Darsteller, tolle Bühne super Regie , spannend, kurzweilig, ist halt ein Musical und möchte nicht den Wagner Ring nachspielen.
Hingehen!

tatina


Der Hammer

17.12.2007 - Ich möchte mich gerne Opernfan anschließen. Ich war von der Premiere mehr als begeistert. Die Musik gefiel mir sehr gut, dazu die phantastischen Darsteller - die ich übrigens auch sehr gut verstehen konnte, sowohl beim Gesang als auch bei den gesprochenen Szenen. Dazu das geniale Bühnenbild mit den Spiegel- und Lichteffekten - einfach alles in allem ein sehr gelungenes Werk, das man sich unbedingt ansehen sollte.
Ein tolles Musikal! Ich werde sicher noch oft nach Bonn kommen um es mir anzusehen.

Musicalfan


Schlimm

17.12.2007 - Ein so schwaches, und über weite Strecken ärgeliches Stück habe ich die letzten Jahre nicht zu Gesicht bekommen. ...und wahrscheinlich lehnen sich die Macher zurück und sagen: "Ja, wir wussten, dass wir polarisieren würden." Lächerlich!

Jutta Lehmann


Gute Show!

17.12.2007 - Es kann ja jeder denken was er will, aber man sollte wenigstens versuchen zu verstehen, was die Menschen, die viel Arbeit in so ein Werk stecken, sich dabei gedacht haben. Scheinbar ist die Message ZU anspruchsvoll für einige Kritiker.
Wenn das Frauenbild ach so furchtbar ist...es wurde sicher keine der Damen GEZWUNGEN den Ring zu spielen! ;-)
ich bin begeistert von der Musik, liebe die Darsteller und allein um Aino und Karim zu erleben lohnt sich ein Besuch in Bonn!
Die Bühne ist ein Erlebnis!

Lucy


Wegbleiben!

17.12.2007 - Habe mich selten so aufgeregt wie bei der Premiere gestern. Der Hinweis der Befürworter dieses Machwerks, man solle keinen Wagner erwarten, geht völlig am Problem vorbei. Wagner hat wohl kaum jemand erwartet, aber Musiktheater sollte man schon zu sehen bekommen, wenn man ein Musical besucht. Doch was war das gestern? Selbst die Shows im Phantasialand haben eine durchdachtere Dramaturgie.

Will nicht alles wiederholen, was bereits geschrieben worden ist, aber eins muss noch mal gesagt werden. Das Frauenbild dieses Stücks ist nicht besser als das von Bushido & Co. Da muss Brunhild minutenlang jammern, Papa Wotan habe seinen Respekt verspielt, und dabei trägt sie ein Latexkostüm, das erstens ihrer Figur nicht schmeichelt und sie zweitens zum Sexobjekt herabwürdigt. Und Brunhild ist noch die selbstbewussteste Frau auf der Bühne. Die Rheintöchter sind nach Jahren offenbar völlig unterfickt (wie die Autoren es wohl ausdrücken würden) und müssen billige Witzchen über Lesben vom Stapel lassen, damit auch die dumpfesten Zuschauer sich auf die Schenkel schlagen können.

Ekelerregend. (Und ich bin eigentlich ein Musicalfan!)

Simone Lechner


gut mal gesehen zu haben aber brauche keine Wiederholung

17.12.2007 - sorry, aber ich habe mir echt mehr versprochen. Besonders unter "Rock" verstehe ich wohl eindeutig was anderes. Es ist auch nur schwer möglich die Nibelungen auf 3 Stunden zu beschränken. Die Nebenhandlung störte und erklärte sich kaum. Aber vielleicht bin ich ja nur zu verwöhnt.

Musicalfreak


banal und trivial

17.12.2007 - selten so was schreckliches gesehen, bedient nur was gesehen werden will- Frauenbilder höchst zweifelhaft - Tanzeinlage ohne Bezug - Bühenbild sehr gut - TExte zum DAvonlaufen trivial: Gemeinplätze und Klischees - Musik ist lau, flach - Siegfried als Tarzan in goldener Badehose: ätzend

Susanne Anders


Sorry

17.12.2007 - ...dass mich mich nicht in den Reigen der negativen Bewertungen einreihen kann, denn ich fand das Musical absolut klasse!
Es war modern, witzig, unterhaltsam aber auch hintergründig und durchaus provokant.
Die Musik ist genial - von Rocksongs, Balladen, Pop, Klassik und das alles Leitmotiven aus Wagners Ring garniert - einfach unglaublich, was man da zu hören bekommt. Zugegeben...ein paar Probleme mit dem Ton gab es anscheinend aber bei einer Premiere ist das verzeihbar und wie man später bei der Premierenfeier erfahren konnte war Marcus Hezel, der den Siefried spielte, tatsächlich krank und hatte aus diesem Grund gesanglich ein paar Probleme - deshalb das Playback und deshalb Hut ab vor dieser Leistung!
Karim Khawatmi, Darius Merstein und Aino Laos waren phantastisch und absolut überzeugend in ihren Rollen.
Ein Bühnenbild, wie man es in Bonn geboten bekommt, sieht man übrigens auch nicht alle Tage und die Choreographien von Marvin A. Smith sind eine Augenweide.
Ich kann jedem nur Empfehlen, sich dieses Stück anzusehen, der nicht erwartet, Wagners Ring ins Musical "übersetzt" zu bekommen. Das Stück ist eine Interpretation des Niebelungenliedes in Anlehnung an Wagner - aber es steht ganz für sich selbst! Gehen sie hin und lassen sie sich überraschen.

Opernfan


Das Grauen

17.12.2007 - ...wäre ein passenderer Titel gewesen! Live-Theater, in dem (teilweise) Vollplaybacks zum Einsatz kommen, sollte verboten werden! Warum nur? Dass die Darsteller auch live singen können, haben sie ja schon mehrfach bewiesen! Hinzu kommt noch die total konfuse Handlung, die noch konfusere Rahmenhandlung, die durchschnittliche Popmusik, die billigen Perücken und die ideenlose Inszenierung. Maricel muss in ihrem Solo blöd gucken und lispeln, Michaela Kovarikova darf nur in Unterwäsche hin und her marschieren. Das grenzt schon an Respektlosigkeit den talentierten Darstellerinnen gegenüber! Oberpeinlich ist die Verwandlung von Alberich in eine überdimensionale Fliege. Obwohl das Licht aus geht und Nebel reingeblasen wird, kann man genau erkennen, wie Alberich im Boden versinkt und die Fliege von der Seite reingeschoben wird. Über die Texte schreibe ich lieber nichts, denn davon habe ich wegen der schlechten Abmischung sowieso kaum etwas verstanden.

Pookie


Panne

17.12.2007 - ich kann mich nicht erinnern jemals ein so billiges und einfallslos gemachtes musical gesehen zu haben. eine durchgehende handlung mit irgendeiner art von spannungsbogen war nicht vorhanden, ebensowenig wie anständige liedtexte. ("war ich früher voll die nulpe, bin ich jetzt total die tulpe") die rheingoldtöchter als mamma mia verschnitt und siegfried als tarzan im goldenen schlüpfer haben dem ganzen die krone aufgesetzt!

lobster


Unterirdisch

17.12.2007 - Ich habe mich geschämt für das Bonner Theater, als ich gestern nach drei peinsamen Stunden das Haus verließ. Dass so eine in jeder Hinsicht misslungene Premiere auch noch von einem Großteil des Publikums bejubelt wird, war mir völlig unverständlich.

Die Musik "Rock" zu nennen, ist eine Beleidigung für jeden Rockmusiker. Schwankend zwischen Schlager und amerikanischer Action-Movie-Untermalung blasen sich die schlecht aufgebauten Songs pathetisch auf, ohne jemals auch nur einen Hauch ehrliche Emotion zu vermitteln.

Bei den Liedtexten scheinen sich die Autoren zum Ziel gesetzt zu haben, jede Formulierung aus dem Sprichwörterlexikon alphabetisch sortiert hintereinander zu reihen, möglichst keine Betonung korrekt zu setzen und reine Reime, wenn es irgend geht, zu vermeiden. Zum Glück hat man wegen der schlechten Tonabmischung nur ab und zu etwas verstanden.

Das Buch verdient eigentlich keinen Kommentar - auf SAT-1-Märchennacht-Niveau dümpeln die Dialoge in den Niederungen deutscher Fließband-Comedy dahin. Frauen sind grundsätzlich doof und sexy, Männer immer machtbesessen und muskulös - zum Brechen!

Die Regie hatte (wie man im Monatsheft erfahren konnte) die Idee, eine Prekariats-Rahmenhandlung einzubauen, die wohl die Aktualität des Stoffes unterstreichen soll. Die bemitleidenswerten Darsteller müssen deshalb zwischen Herr-der-Ringe-Verschnitten und Boulevardkomödie auch noch ein wenig deutsches Sozialdrama zum Besten geben, bei dem der Vater-Tochter-Konflikt aus der eigentichen Geschichte noch einmal auf deprimierende Weise gedoppelt wurde.

Die Choreografie entstammte der Pop-Video-Welt und stand in keinem Zusammenhang zum Stück; die Tänzer waren vornehmlich nach der Konturiertheit ihrer Bauchmuskeln ausgesucht. Die Kostüme waren ein heilloser Mix aus Abba, üblichem Fantasy-Plunder und "sexy" Lack- und Leder-Gedöns.

Wenige Lichtblicke: das Bühnenbild (obwohl so etwas wie die "magische" Verwandlung eines Menschen in eine überdimensionale Fliege nicht gerade überzeugend war...); einige Darsteller (Brunhild konnte singen, aber nicht sprechen, Siegfried sang einige Songs Vollplayback (!), Alberich hat die hohen "money notes", nervte mich aber ansonsten mit gequetschtem Tenor, Wotan gefiel, obwohl von der Regie allein gelassen).

Als Intendant würde ich diesen "Ring" absetzen. Das wird nicht gehen, da in dieser Saison "Freaks" ebenfalls schon daneben ging - aber es wäre die einzig richtige Entscheidung.

Justus Kranewitz


Der Ring, Bonn

17.12.2007 - Bombastisch, spitzen Darsteller,
tolle Musik, ein sehr gelungener Abend

Andrea


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