Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )Jekyll & Hyde


Musical-Drama

Jekyll & Hyde

Dies ist die Stunde...


Erste Stadttheaterproduktion des Wildhorn-Musicals um die Trennung von Gut und Böse im Menschen - in einer modernen, frischen Inszenierung von Michael Heinicke. Dem guten Ensemble werden namhafte Gastdarsteller zur Seite gestellt: Randy Diamond und Christoph Goetten wechseln sich in der Titelrolle ab, Maricel gibt wie schon in Bremen die Lucy und als Lisa steht Nadine Hammer (alternierend: Muriel Wenger) auf der Bühne.

(Text: Claudia Leonhardt)

Premiere:24.03.2007
Letzte bekannte Aufführung:12.01.2008


Bei der Stadttheater-Erstaufführung von Wildhorns "Jekyll & Hyde" setzt Regisseur Michael Heinike auf eine Inszenierung, die sich von Anfang an deutlich von der Bremer Originalproduktion abhebt. Wer das Stück in Bremen, Wien oder Köln gesehen hat, wird es in Chemnitz kaum wieder erkennen – ein riskanter Schachzug, der letztendlich aber aufgeht.

Setzte man am Broadway noch auf ein realistisch-viktorianisches Bühnenbild und versuchte in Bremen einen schwierigen Spagat zwischen Realismus und moderner Abstraktion, so geht der Chemnitzer Bühnenbildner Peter Sykora einen Schritt weiter und verlegt das Stück konsequent in die Gegenwart: Jeykll arbeitet am Computer und Lucy verführt die Männer mit bauchfreiem Top und kniehohen Stiefeln. Der Stoff ist ohnehin zeitlos. Auch wenn wahnwitzige biologische Thesen im viktorianischen England eher an der Tagesordnung waren, so bleibt die Moral der Geschichte doch aktuell.

Das Bühnenbild ist stimmungsvoll – sei es die riesige Halle des Hospitals oder auch Jekylls unterirdisches Labor – und auch mit Liebe zum Detail ausgestattet, aber leider trotz Drehbühne und mehreren Ebenen auch recht statisch, was zur Folge hat, dass u.a. Jekylls Verlobungsfeier in der Krankenhaus-Halle stattfinden muss. Auch bei den teilweise sehr gewöhnungsbedürftigen Kostümen muss man ein paar Abstriche machen.

Im Unterschied zu den bisherigen deutschsprachigen Inszenierungen beginnt Dr. Jekyll seine Versuche hier nicht, um seinem kranken Vater zu helfen, sondern aus purem wissenschaftlichen Ehrgeiz, der an Obsession grenzt und oft mit Temperamentsausbrüchen einher geht. Man sollte meinen, bei einem derart hitzköpfigen Jekyll sei es schwer, Edward Hydes Boshaftigkeit entsprechend abzusetzen – erstaunlicherweise gelingt dies aber hervorragend. Hyde hebt sich nicht nur optisch deutlich von seinem Alter Ego ab, auch stimmlich und schauspielerisch ist die Grenze klar herausgearbeitet.

Als Jekyll liefert Hauptdarsteller Randy Diamond eine solide Leistung ab (man wünscht sich manchmal etwas mehr Klang in den Gesangspassagen), als Hyde jedoch ist er schlichtweg überragend. Mit schallender, rauer Stimme variiert er zwischen angsteinflößender Besessenheit und gefährlich-verführerischer Laszivität. Der Konflikt, in dem sich Lucy befindet, die sich von Hyde gleichzeitig angezogen und abgestoßen fühlt, ist verständlich: Das Zusammenspiel der beiden wird zu einem erotischen Todestanz.

Vor allem bei der "Konfrontation", der finalen Auseinandersetzung zwischen seinen beiden Ichs, ist Diamond beeindruckend. Nach der Ermordung Lucys bricht Jekyll durch und kämpft um die Kontrolle. Optisch jedoch ist Diamond noch ganz Hyde, und bekommt auch sonst keine Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, um die Differenzierung der beiden Charaktere während des Zwiegesprächs deutlich zu machen. Doch allein durch seine veränderte Stimme und Mimik ist stets offensichtlich, ob es Jekyll oder Hyde ist, der gerade die Oberhand hat.

Maricel, die bereits in der Bremer Produktion die Lucy verkörperte, geht voll und ganz in ihrer Rolle auf. Sie legt den Charakter mit einem angenehm warmen, weichen Timbre in der Stimme als gleichermaßen verletzliches wie verführerisches Mädchen der Nacht an: Sirene und Opfer zugleich, von Jekylls Güte ebenso angezogen wie von Hydes animalischer Ausstrahlung und unfähig, sich gegen beides zu wehren.

Nadine Hammer gelingt es, dem eigentlich eher farblosen Charakter der Lisa durch ihre Bühnenpräsenz und eine Rollenauslegung, die Lisa im selben Maße Zartheit und Stärke verleiht, eine gewisse Faszination zu verleihen. Stimmlich läuft Hammer zwar erst im zweiten Akt wirklich zu Höchstform auch, kann dann aber mit ihrer gefühlvollen Interpretation von "Da war einst ein Traum" und auch im sehnsüchtigen Fern-Duett mit Lucy "Nur sein Blick" das Publikum voll begeistern.

In den Nebenrollen liefern vor allem Martin Gäbler als Jekylls loyaler Freund Utterson und Nico Müller als Lisas Ex-Verlobter Simon Stride eine sehr stimmstarke und schauspielerisch akzentuierte Vorstellung ab. Auch Matthias Winter als Lisas Vater, Wieland Müller als verbohrter Bischof, Sylvia Schramm-Heilfort als scharfzüngige Society-Lady und Thomas Schultz als Lucys brutaler Zuhälter können überzeugen.

Dramaturgisch wurden im Stück etliche Änderungen vorgenommen. Songs wie "Mädchen der Nacht" oder "Die Welt ist völlig irr" sucht man vergebens, ihr Fehlen fällt aber auch nicht negativ ins Gewicht. Im Gegenteil – Jekylls erste Verwandlung zu Hyde geht dadurch nahtlos in "Welch Gefühl, so lebendig zu sein" über, was der Szene eine wunderbare ungebrochene Dynamik gibt. Gleichfalls ins Konzept passt der Ausschnitt aus "Gefährliches Spiel", den Lucy in der Mitte eben dieser Szene singt, und der ihre erste Begegnung mit Hyde auf den Punkt bringt. Die Fassade-Reprise im zweiten Akt erhält ebenfalls eine neue faszinierende Facette, da Spider die eigentliche Ensemblenummer mit tiefer Bass-Stimme fast im Alleingang intoniert und der Chor im Hintergrund nur als Echo zu hören ist.

Kurz: "Jekyll & Hyde" in Chemnitz ist ein rundes, eigenständiges Stück, das den Vergleich mit der Originalproduktion nicht herbeizwingt, ihn aber auch keinesfalls scheuen müsste.


Nachtrag zur Alternativbesetzung Christoph Goetten (Jekyll/Hyde) und Muriel Wenger (Lisa):

Man merkt es Christoph Goetten an, dass er bereits in der Kölner Großproduktion des Stücks als Jekyll/Hyde auf der Bühne stand: seine Darstellung ist bis ins kleinste Detail ausgefeilt und sehr intensiv. Vor allem bei Jekyll, der sonst oft in Hinblick auf den Kontrast zu Hyde eher zurückhaltend interpretiert wird, fällt das positiv auf. Goettens Jekyll (mit wirrem rotem Wuschelhaar) ist leidenschaftlicher Wissenschaftler, dessen Besessenheit von seinen Studien von Anfang an etwas Dunkles an sich hat - eine Interpretation, die durch die Härte in Goettens Stimme verstärkt wird. Sein Hyde wirkt dagegen fast schon ein wenig blass, vielleicht auch, weil es bei den Paradesongs des bösen Alter Egos wie "Welch Gefühl so lebendig zu sein" etwas an Stimmstärke fehlt. Die "Konfrontation", bei der auch er sich genau wie Diamond auf Mimik und Stimmmodulation verlassen muss, um die beiden Rollen herauszuarbeiten, ist dennoch beeindruckend differenziert.

Muriel Wengers legt Lisa deutlich reifer und selbstbewusster an, als man es sonst von der Rolle gewöhnt ist. Ihr dunkler, warmer Gesang ist manchmal fast schon ein wenig zu verführerisch für eine Tochter aus gutem Hause. Nichtsdestotrotz profitiert der Charakter von Wengers Rollenauslegung, weil Lisa dadurch - um es mit einem Zitat aus dem Stück zu sagen - "an Kontur gewinnt" und interessanter wird, besonders in ihrer Beziehung zu Jekyll.


(Text: cl)




Verwandte Themen:
News: PdW: Jekyll & Hyde (19.03.2007)
News: Diamond wird Jekyll in Chemnitz (25.11.2006)
News: Maricel spielt Lucy in Chemnitz (02.09.2006)
News: Goetten alternierender Jekyll in Chemnitz (13.07.2006)



Kreativteam

InszenierungMichael Heinicke
Musikalische LeitungDomonkos Héja
Bühne und KostümePeter Sykora


Besetzung

Dr. Henry Jekyll, Mr. Edward HydeRandy Diamond
Christoph Goetten
Lucy HarrisMaricel
Lisa CarewNadine Hammer
Muriel Wenger
John UttersonMartin Gäbler
Sir Danvers CarewMatthias Winter
Sir Archibald ProopsJürgen Mutze
Lord SavageAndreas Mühle
General Lord GlossopRoland Glass
Lady BeaconsfieldSylvia Schramm-Heilfort
Bischof von BasingstokeWieland Müller
Simon StrideNico Müller
Spider, der ZuhälterThomas Mäthger
Thomas Schultz
Nellie, die Chefin der "Roten Ratte" Anett Krüger



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


34 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


18664
Mörder, Mörder! - Der 31. März

31.12.2009 - Chemnitz geht mit seiner "Jekyll & Hyde" Inszenierung eigene Wege. Das Bühnenbild eine Symbiose aus Kunst und kühlem Krankenhausflair untersteicht das wahnsinnige Unterfangen des Doktor Jekyll.
Wenn man die beiden Hauptdarsteller miteinander vegleicht, dann liegt Randy Diamond um Längen vor Chris Goetten, nicht nur gesanglich bietet dieser ein einprägsameres Stimmvolumen, auch vom Schauspiel her gelingt es ihm, seine beiden Ich´s glaubhafter und eindringlicher in Szene zu setzen.
Chris Goetten hält sich in seiner Interpretation sehr zurück und wirkt in vielen Szenen irgendwie zu einstudiert und verliert so die Nähe der Zuhörer, zwar bekommt er seinen Hyde zum Ende des Stückes immer besser unter Kontrolle, doch gerade bei dem Stück "Gefährliches Spiel" geht er regelrecht unter, was nicht minder an der überragenden Interpretation Maricels liegt. Mit Ihrem Gesang und Ihrer Ausstrahlung verzaubert sie jede Sekunde auf der Bühne. Der Höhepunkt ist unweigerlich das zusammen mit Nadine Hammer vorgetragene Duett "Nur sein Blick" - ein wahres Juwel.
Doch auch die anderen Charaktere können überzeugen und machen aus dieser Inszenierung eine runde Sache.

Fairlightchild


18684
Tolles Stück, zweifelhaft inszeniert

31.12.2009 - Mit "Jekyll & Hyde" zeigt das Chemnitzer Opernhaus ein wahrlich gruseliges Musical in einer sehr eigensinnigen Inszenierung...
Wie von Herrn Heinicke (Regie) nicht anders zu erwarten, ist jedes Detail sehr wohl bedacht, vieles wirkt symbolisch und abstrakt. Ein Crossover aus Kunst, Krankenhausatmosphäre und Gunther von Hagens "Körperwelten"... In Anbetracht des wahnsinnigen Vorhabens von Dr. Henry Jekyll durchaus passend, aber leider viel zu übertrieben! Bühnenbild und Kostüme sind widersprüchlich, unverständlich und irgendwann seeeeehr nervig! Das Bühne steht nie still, die Hubpodien und die Drehbühne sind ständig in Aktion, das schräg gehängte Bühnenbild verwirrt zusätzlich! Ein Horrortrip für das Auge und ein Fehlgriff des Regisseurs!
Auch die berühmt berüchtigte "Konfrontation" wartet nicht mit großartigen Neuerungen auf und wirkt nicht glaubhaft.
Die Besetzung des Hauptdarstellers mit Randy Diamond ist sehr gelungen, kraftvolle Stimme und Ausstrahlung runden seine Interpretaition ab. Maricel als Lucy erweist sich ebenfalls als Glücksgriff. Nadine Hammer, die leider stellenweise durch ihre recht schrille Stimme negativ auffällt, fügt sich trotzdem gut ins Bild ein. Spannend wird, wie sich Muriel Wenger ab Mai in dieser Rolle präsentieren wird, denn wer sie in ihren bisherigen Rollen gesehen hat, wird Muriel doch eher in der Rolle der Lucy als als Lisa erwarten...Martin Gäbler als Utterson, Nico Müller als Stride, sowie das Gremium, u.a. aus Wieland Müller, Sylvia Schram-Heilfort und Matthias Winter bestehend, machen ihre Sache sehr gut und stehen den Proagonisten in nichts nach. Dem (Opern-)Chor fehlt es manchmal an Energie und Schwung.
Das Orchester ist unumstritten das Sahnehäubchen des Abends! Die Robert-Schumann-Philharmonie sowie die Aufstockung des Orchesters im Vergleich zu den vorangegangen Jekyll-Produktionen tuen dem Sück sehr gut!
Alles in allem ein fesselndes, spannendes und gruseliges Stück, was sich wegen der Atmosphäre und der Darstellerschaft anzuschauen lohnt, in einer Inszenierung, die man wohl besser mit geschlossenen Augen genießen sollte...

Sarah


18846
große Leistung

31.12.2009 - Klasse, dass auch "Jekyll & Hyde" seinen Weg in die Stadttheater gefunden hat.
Da mir persönlich das Bühnenbild und zum Teil auch die Inszenierung der Großporduktion nicht gefallen haben, war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Darstellerisch und stimmlich teilweise grandiose Leistungen von Randy Diamond, Maricel und Nadine Hammer.
Trotz teilweise merkwürdigem Bühnenbild und stark übertriebenen Kostümen sehr ergreifend.
Schade, dass "Mädchen der nacht" gestrichen wurde.

Hardy


18991
Grandiose Stimmen

31.12.2009 - Mir, als sehr kritischer Musicalgänger, hat die Chemnitzer Aufführung sehr gut gefallen. Ich habe vorher in einem Muscial noch nie einen so genialen Chor(gesang) gehört, ehrlich grandios! Selbstverständlich war auch bei den Hauptdarstellern stimlich alles perfekt! Das Orchester spielt großartig im Graben und ist mit ca. 20 Musikern gewaltig besetzt. Klar muss man in einem Stadttheater ein paar kleine Abstriche bei Bühne und Kostümen machen (man zahlt ja auch hier ein vielfaches weniger als z.B.in Musicals der Stage Enternainment), doch selbst hier muss man einfach auf so vielzählige tolle Einfälle bzw. Gegensätze im Bühnenbild schauen, ausserdem wird die Dreh,- bzw. Hebebühne sehr eindrucksstark eingesetzt. Also rundum eine wirklich gelungene Inzinierung, der Weg lohnt sich!

Da.St.


19216
Gut und Böse...

31.12.2009 - Irgendwie scheint hier das Thema auch Motto der Inszenierung zu sein. Zum einen tolle Hauptdarsteller, ein fantastisches opulentes Ensemble sowie ein wunderbar anzuhörendes Orchester, ich nenn es mal Dr. Jekyll. Zum anderen ein Bühnenbild knapp vor der Kotzgrenze, in schicken Grün, komische Riesenpräparate, die auch wirklich in fast jeder Szene im Weg stehen zudem Kostüme, die einfach vollkommen daneben sind, typischer Fall von "Ich demonstriere hier mal meinen abstrakten künstlerischen Anspruch, das es das Stück ruiniert ist mir doch egal".
Dazu kommt eine etwas holprige Erzählweise. Wenn ich den Stoff nicht schon gekannt hätte, ich bin mir nicht sicher ob mir einige der Zusammenhänge bewusst geworden wären.

Jumbo


20423
Hervorragende Umsetzung/Besetzung!

31.12.2009 - Ich schließe mich in allen Punkten meiner "Vorrednerin" an, die witzigerweise den gleichen Namen hat und auch zum dritten Mal in der Vorstellung war.
Ich kenne Jekyll & Hyde aus Köln und mag die Hilsdorf-Inszenierung.
Was aber in Chemnitz geboten wird ist - meiner Meinung nach - schlichtweg atemberaubend, insbesondere die Darstellung der Beziehung/Anziehung zwischen Hyde und Lucy, die weiter ausgebaut und für mich dadurch viel schlüssiger wurde. Die ganze Umsetzung des Stückes, die zum großen Teil so komplett anders ist, fand ich total spannend. Klar, hat mir nicht jedes Detail gefallen und ich kann auch nicht behaupten, alles verstanden zu haben, was der Regisseur mit dem ein oder anderen sagen wollte. Das ist aber nicht entscheidend für mich. Das Bühnenbild hat mich anfangs etwas irritiert und teilweise auch abgelenkt. Ebenso die Kostüme.
Aber es gibt so viel Positives, wie z.B. die hervorragende Besetzung, so dass diese Dinge für mich nicht weiter ins Gewicht fallen. Besonders hervorheben möchte ich Randy Diamond in der Hauptrolle - speziell als Hyde ...insbesondere im Zusammenspiel mit einer fantastischen Maricel als Lucy. Diamond ist einer der wenigen Hyde-Darsteller, die ich gesehen/gehört habe, der seine Stimme dermaßen eindrucksvoll verändern kann. Sehr gut gefallen haben mir auch Martin Gäbler als Utterson, Nico Müller als Stride und Thomas Schultz als Spider. Als Lisa Carew hatte ich Nadine Hammer, die ich stimmlich stärker fand wie Muriel Wenger, die mir dafür schauspielerisch besser gefiel. Als Jekyll/Hyde habe ich Chris Goetten in Chemnitz bisher noch nicht gesehen. Hoffe, es klappt mal. Wäre interessant zu sehen und hören, wie er sich seit Köln, wo er auch schon gut war, weiterentwickelt hat. Schön wäre es, wenn man erfahren könnte, wer zu welchem Termin spielt.
Nicht vergessen möchte ich das großartige Orchester.
Kompliment an das Opernhaus Chemnitz für so viel Mut, Jekyll und Hyde sozusagen neu zu "erfinden". Das Experiment ist meiner Meinung nach gelungen.
Habe inzwischen auch andere Stücke in Chemnitz gesehen und komme in der nächsten Spielzeit - trotz weiter Anfahrt - gerne wieder.
Katharina aus Wiesbaden

Katharina


23513
Einfach grandios

31.12.2009 - Ich habe mir Jekyll & Hyde in Chemnitz zweimal angesehen - einmal mit Randy Diamond und einmal mit Chris Goetten. Randy Diamond stellte Chris Goetten im Vergleich meiner Meinung nach eindeutig in den Schatten. Er spielt sowohl Jekyll als auch Hyde sehr überzeugend, und meistert beide Rollen auch stimmlich grandios. Wie er den Hyde singt - da kriegt man echt eine Gänsehaut.
Auch die anderen Rollen sind gut besetzt, vor allem Maricel als Lucy. Die Inszenierung ist insgesamt stimmig und überzeugend. Ich darf sagen, ich hatte einen wunderschönen Theaterabend und bin etwas traurig, dass ich keine Gelegenheit mehr haben werde, es mir nochmals anzuschauen.

Mandy


25352
ohne Worte

31.03.2008 - Es war der Tag, an dem ich begann dieses Musical zu lieben. Die Musik ist ein Traum und kan wunderbar zur Geltung. Die Schauspieler faszinierend. Am liebsten wäre ich auf die Bühne gegangen und hätte mit gespielt. (Und am End hätte ich fast geheult. Habe mich aber zusammenreißen können.) Nach der Show ging ich sprachlos aus dem Opernhaus, ließ das Stück Revue passieren und legte fest, nochmal hinzugehen. - Leider wurde es früh abgesetzt und es kam zu wenigen weiteren Besuchen... *traurig guck*

Verliebte Steffi


24002
Chemnitz - Musical adé?

20.01.2008 - Erinnern wir uns: als Herr Stiska, der alte Chemnitzer Intendant, abtrat, liefen noch drei erfolgreiche Musicals (ich rechne mal den Dauerbrenner "My fair lady" nicht dazu!). Der neue Intendant Hellmich nannte später angesichts des Erfolges von "Falco meets Amedeus" Chemnitz sogar Musical-Stadt und gab den Anschein als wäre dies seine Leistung. Nun wo "Jekyll und Hyde" abgelaufen ist und in einigen Tagen "Westside Story" kommt, haben wir in Chemnitz ledigleich ein einziges Musical, welches übrigens mit dieser Spielzeit im Juli auch wieder auslaufen wird!
Aber nicht nur beim Musical machen sich bei den Chemnitzer Theatern Misstände bekannt. Durch die Hire-Fire-Politik des Intendanten, durch schnelles wechseln des Repertoires wird immer mehr die Kunst aber auch die Menschlichkeit(!) auf den Altaren des Kommerz geopfert.
Aus diesem Grunde möchte ich Euch auf einen hervorragenden Artikel im Pfeffer-Magazin (Winterausgabe 2007/08) hinweisen, der die Machenschaften des Intendanten Hellmich unter die Lupe nimmt. Lest den Artikel, weist Eure Freunde aber auch die Verantwortlichen der Stadt und des Fördervereins darauf hin, schreibt ihnen Briefe, empört Euch über diese Zustände des kulturellen Niedergangs! Es wird Zeit, dass wieder die Wünsche des Publikums berücksichtig werden und nicht das das Publikum irgendeinen vulgären Mist übergestülpt bekommt, nur um in der restlichen Republik Aufmerksamkeit zu erhaschen!
Ich hoffe jedenfalls wir Chemnitzer nicht dümmer als die Leipziger sind. Denn diese schickten Hellmich als Intendanten bereits nach zwei Spielzeiten wieder nach Hause. Machen wir die Chemnitzer Theater wieder zu Stätten wo wirkliche Kunst Herzenssache ist und wo das Publikum ernst genommen wird!

Der Schatten


23488
Mit einem weinenden Auge...

28.12.2007 - ...bin ich nochmals nach Chemnitz gefahren, um mir diese fantastische Show am 21.12.2007 zum nunmehr fünften und leider auch letzten Mal anzusehen.
Es war auch Randy Diamonds letzter Auftritt als Dr. Jekyll/Mr. Hyde. Allein seinetwegen hat sich die weite Fahrt aber wieder mehr als gelohnt!
Doch auch alle anderen Sänger verdienen ein großes Lob, allen voran natürlich Maricel und Martin Gäbler.
Leider war aber der Dirigent an diesem Abend nicht sehr nahe bei den Sängner und dem Chor, so dass insbesondere das Stück "Mörder, Mörder!" zu Beginn des zweiten Aktes leider vollkommen daneben geriet. Deshalb kann ich für diesen speziellen Abend leider auch nur vier Sterne geben, obwohl die Inszenierung als solche mir abgesehen von ein paar Kleinigkeiten nach wie vor gut gefällt.
Mit einem lachenden Auge bin ich dann zurück nach Kaiserslautern gefahren, denn dort wird Randy Diamond ab dem 12. Januar in einer neuen Produktion des Pfalztheaters Kaiserslautern auf der Bühne stehen.

D. Schneller


23365
Perfekt

22.12.2007 - die letzte vorstellung von randy diamond gestern war wieder total klasse. er hat noch einmal alles gegeben. ein gänsehaut-feeling nach dem anderen - schade, dass er die letzte jekyll-vorstellung in chemnitz nicht spielen wird...

joso


22635
Ein Geniestreich

21.11.2007 - Genauso wie "My fair Lady" und vielen Stücken ist "Jekyll & Hyde" total sehenswert und desweden absolut weiter zu empfehlen. Ich selbst habe das Stück 3x gesehen und finde es total genial. Die Lieder sind einfach klasse und totale Ohrwürmer. Randy ist ein toller Hyde, er bringt das Böse richtig
gut rüber, aber Christoph Goetten spielt seine Rolle auch sehr gut.

Viele liebe Grüße an Randy, Maricel, Martin Gäbler, Muriel und alle anderen Darsteller.

Sarah R.


22268
Begeisterung ungebrochen

24.10.2007 - Nach wie vor bin ich total begeistert von dieser Show, die ich nun schon wiederholt gesehen habe. Die Superlative, um sie zu beschreiben, gehen mir aus, nachdem schon "fantastisch", "phämomenal" oder einfach nur "super" in den bisherigen Beiträgen gefallen sind. Das komische OP-Grün gefällt mir zwar immer noch nicht, aber darüber kann ich angesichts so toller Sänger wie Randy Diamond und Maricel großzügig hinwegsehen. Was die beiden zu Gehör bringen, ist bei jedem alleine schon äußerst hörenswert, aber wenn Randy Diamonds "Mr. Hyde" auf Maricels "Lucy" trifft - da fehlen - wie gesagt, die Superlative, um diese Leistung zu beschreiben. Chor und Orchester sind ebenfalls hervorragend, und auch das restliche Ensemble verdient höchstes Lob. Einzig mit Muriel Wenger als "Lisa" war ich bei der Vorstellung am 14.10.2007 nicht so ganz glücklich. Nadine Hammer hat mir in dieser Rolle besser gefallen.
Allerdings ist das kein Grund, sich die Show nicht noch einmal anzuschauen, was ich auch ganz gewiss wieder tun werde.

Palatina


22020
wirklich ein Geniestreich

05.10.2007 - Man muß nicht nach Hamburg, Stuttgart oder Berlin fahren um tolle Musicals zu besuchen. Die gibt es auch in der "Provinz". Und vor allem in der Oper Chemnitz. Hier wird seit Jahren Klasse gezeigt. Wie z.B. beim Musical "Jekyyl & Hyde". Was hier künstlerisch geboten wird ist schlichtweg atemberaubend. Ein sauber intonierendes Orchester. Ein herrlicher Chor, besetzt mit klassisch geschulten Stimmen. Durchweg sehr gute Nebendarsteller. Herausragend die 2 Hauptdarsteller MARICEL und RANDY DIAMOND. Da weiß man nicht, wo man mit dem Loben anfangen soll. Da paßt einfach ALLES zusammen. Randy Diamonds Darstellung des Hyde ist mit das Beste was ich überhaupt in vielen Musicals gesehen und gehört habe. Unglaublich mit welcher Intensität er spielt. Hoffentlich spielt dieses Stück noch recht lange in Chemnitz. DA lohnen sogar die 500 Kilometer Anfahrt (einfach).

peter


21685
Randy und Maricel Forever!

13.09.2007 - Jekyll&Hyde ist das beste Musical NACH "FMA-Faclo meets Amadeus" Randy Diamond ist der beste "Hyde" den es gibt! Maricel ist die beste "Lucy" die es ebenfalls gibt! Mein schönstes Erlebnis war der 09.09.2007. Da traf ich Randy und Maricel persönlich. Ich bekam super Fotos(die leider noch nicht entwickelt sind) und mega tolle Autogramme! Die beiden waren super, super lieb! Ich gehe auch gleich am Montag zu "Jekyll&Hyde"! Randy und Maricel forever! Maricel falls du das liest, du bist einfach mal eine mega Knuddelmaus! Melchen

Melanie


20411
Mehr davon!

10.07.2007 - Ich war am 06.07.07 zum dritten Mal in Chemnitz und habe wieder eine hervorragende Show gesehen, die gegenüber der Premiere und der Vorstellung am 26. Mai, die auch wirklich sehr gut waren, noch besser war. Das Ensemble ist sehr gut aufeinander eingespielt und das merkt man ganz deutlich.
Bis in die kleinsten Rollen exzellent besetzt sind es aber die HauptdarstellerInnen Maricel, Nadine Hammer und Martin Gäbler, ganz besonders aber Randy Diamond, die diese Show zu einem Erlebnis allererster Güte machen! Insbesondere die Szenen zwischen Randy Diamond und Maricel tragen zu diesem überaus positiven Gesamteindruck bei, der Lust macht auf mehr. Randy Diamonds Interpretation des Dr. Jekyll/Mr. Hyde ist schlichtweg fantastisch. Stimme, Gestik, Mimik, Kostüme - da stimmt bei beiden Figuren einfach alles!
Das war bestimmt nicht die letzte Vorstellung, die ich besucht habe, denn wie in der Spielplanübersicht für die neue Saison zu lesen ist, wird die Show ab September wieder auf dem Spielplan stehen.

Katharina


19981
Musikalisch Schlecht!

15.06.2007 - Ich war heute in der Vorstellung und ich muss sagen, dass Herr Gribow (2. Dirigent) so einen Mist zusammen gespielt hat, dass dieses Stück stark an musikalischem Wert verloren hat! Er wechselte das Tempo mitten im Lied und Brach die Schlüsse ständig ab. Die Chor Lieder waren sehr durcheinander, weil keiner dem Dirigenten folgen konnte. Die armen Sänger und Sängerinnen des Chores werden nach jedem Lied einen Knoten in der Zunge gehabt haben, weil Herr Gribow einfach zu schnell war.
Ich finde, dass Herr Heja um einiges "genauer" ist und das Orchester besser im Griff hat.
Bei diesem Stück, was eigentlich nut mit musikalischen Glanzleistungen der Darsteller und des Orchesters Punkten kann, ist es einfach nicht möglich so ein Chaos ausbrechen zu lassen. Kein Wunder, dass der Dirigent in der heutigen Vorstellung ausgebuht wurde...
Ansonsten kann das Stück mit keinem wirklich gutem Bühnenbild und Kostümen locken. Einig und allein die nahezu perfekten Darsteller geben diesem Stück das passende etwas. Normalerweise - unter Dirigat von Herrn Heja - ist das Stück eine musikalische Meisterleistung. Die Stimmen von Randy Diamond, Maricel und Martin Gäbler sind perfelt für dieses Stück. Einzig und allein die Lisa finde ich kommt weder bei Muriel Wenger noch bei Nadine Hammer glaubwürdig herüber! Die Rolle der Lisa ist in Chemnitz einfach fehlbesetzt. Frauen, wie Ute Baum hätten besser in diese Rolle gepasst…

Ein Fan


19794
Wahnsinn!

05.06.2007 - Auch beim zweiten Besuch am 26.05.07 war ich wieder total begeistert von dieser Show. Insbesondere natürlich wegen Randy Diamond und Maricel. Was diese beiden Sänger leisten ist schlichtweg Wahnsinn. "Dies ist die Stunde", "Die Verwandlung", "Gefährliches Spiel" und "Die Konfrontation" machen ein Gänsehaut-Feeling allererster Güte!

Denise


19679
Ein grandioser Abend

30.05.2007 - Ich habe gestern die Vorstellung im Opernhaus gesehen und muss sagen, dass ich ziemlich begeistert bin.
Obwohl mir gewisse Dinge von der Regie nicht ganz klar geworden sind, ist das Stück umwerfend gut. Ich bin sehr begeistert von den Darstellern. Randy Diamond ist wirklich klasse und die Verwandlung habe ich ihm absolut abgenommen, dass der nicht heiser wird nach so einem Abend ist mir ein Rätsel... oder wird er?;-)
Maricel als Lucy ist der absolute Wahnsinn... Diese Frau ist nicht nur eine echte Augenweide, sondern hat eine Stimme, die unter die Haut geht. Ich habe schon einige Stücke gesehen, aber kaum jemanden gehört, der die hohen Töne so genial singen kann.. Irre..
Nadine Hammer als Lisa hat mir nicht ganz so gut gefallen. Ihre Stimme ist nicht ganz mein Fall, aber ihr Schauspiel war gut.
Das Bühnenbild hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl für meinen Geschmack die Bühne ein bisschen zu oft eingesetzt wird.
Alles in allem war es ein grandioser Abend. Hat sich echt gelohnt.

mira


19664
teils teils

30.05.2007 - ich hab gestern abend die aufführung von jekyll & hyde am chemnitzer opernhaus gesehen. randy diamond hat gespielt und er ist über sich hinausgewachsen. einfach genial, wie er singt und spielt. weniger begeistert war ich von den beiden weiblichen hauptdarstellerinnen: nadine hammer hat so eine schrille und grelle stimme, dass es nicht immer ein vergnügen ist ihr zu zu hören. maricel hat da eine wesentliche angenehmere tongebung, allerdings zieht sie die vokale so breit und ihr gesang klingt dann manchmal mehr nach kindergarten als nach musical. beeindruckt hat mich auch das bühnenbild - da wurde ja rein technisch alles aufgefahren was ging. wow! ebenso muss ich noch ein großes lob an den chor und die philharmonie loswerden.

mona


19094
beeindruckend!

23.04.2007 - Ich war auch am 21.4. in der Show und kann meiner Vorrednerin bedingt zustimmen. Die Kostüme und auch das Bühnenbild sind sehr eigen und teilweise sogar etwas irritierend. Die Stimme von Nadine Hammer konnte mich auch nicht wirklich überzeugen.
Aber Christoph Goetten hat eine Meisterleistung vollbracht! Fantastisches Schauspiel und eine Stimme mit Gänsehaut-Effekt! Wie kann man ihn als "kleinen Mann" betiteln bei einer Grösse von 1.84m????
Maricel hat mir auch wirklich gut gefallen! Tolle Frau mit toller Ausstrahlung!
Respekt! Die Reise nach Chemnitz hat sich gelohnt!

Bettina aus Hannover


19092
Zwiespältige Eindrücke

23.04.2007 - Dieses Musical hielt leider nicht, was es versprach. Etwas doof war das Buehnenbild und auch die Kostueme. Auf Dauer auch langweilig und teilweise störend, dann wieder war die Buehne fast leer. Die Hauptrolle sang Christoph Goetten, ein kleiner Mann mit langen roten Haaren, die sogar echt sind, wie ich auf seiner Hp sah. Als Jekyll sah er aus wie Helge Schneider und spielte auch so und als Hyde dann mit roter Mähne und sehr exzessiv, aber eben ein kleines Rumpelstilzchen! Im Schlußlied mit ständigem Wechsel von Jekyll zu Hyde wuchs er ueber sich hinaus!- Die absolute Spitzenleistung erbrachte an dem Abend Maricel, die die Lucy Harris spielte. Sie hat eine wunderbare Stimme mit herrlichem Timbre und großer zu Herzen gehender Ausstrahlung, dazu sieht sie toll aus und bewegt sich gekonnt. Sie bekam auch mit Abstand den meisten Applaus! Nadine Hammer als Lisa war im ersten Teil richtig schrill und sehr verkrampft, dann im 2.Teil wurde sie besser, besonders im Duett mit Maricel war es anhörenswert. Vielleicht lag es ja am Tonmeister, der sie falsch geregelt hat. Vielleicht ist Ihre Stimme auch einfach verbraucht und ausgepowert? Chor und Orchester waren nicht herausragend und der Applaus am Schluß war relativ kurz und kaum euphorisch.

Insgesamt schade und fuer mich die bisher schlechteste Inszenierung in Chemnitz; da war "Les Miserables" in ABG um Klassen besser!

Ich besuchte Jekyll und Hyde am 21.4.2007

Theaterinteressierte


18918
grandiose Darsteller

13.04.2007 - Mir hat die Chemnitzer Version von J&H ausserordentlich gut gefallen. Sicherlich, ein paar Abstriche müsste man machen wegen Bühnenbild und Kostüme (letztere sind zum Teil schrecklich). Aber die Hauptdarsteller sind schlichtweg grandios: Chris Goetten und Maricel! Bei beiden Stimmen hat man Gänsehaut-Feeling und beide sind schauspielerisch top! Perfekt besetzte Hauptdarsteller!

Sabine aus Chemnitz


18902
Gut

12.04.2007 - Dieses Musical ist irgendwie bewegend, aber auch ziemlich hässlich. Ich finde die Inszeneirung ist ziemlich gegen den Baum gefahren, aber die Leistung der Darsteller darf man hierbei auch nicht vergessen! Hut ab, wie die sich durch das Stück kämpfen.

Maike


18884
Schlecht inszeniert

11.04.2007 - Ein Lob an Frank Wilhorn für das tolle Stück mit dieser geilen Musik. Schade nur, dass man in Chemnitz anscheindend keinen guten Regisseur, Bühnen und Kostümbildner finden konnte. Die ganze Prodkution leidet an diesem misslungenem Bühnenbild und den komischen Kostümen. Auch die Auslastung soll bis jetzt nicht so dolle sein. Wie kann ein Stück überleben, wenn immmer nur 300 Mann dirn sind? Aber wir geben Chemnitz mal noch ein bisschen Zeit in der Hoffnung, dass wie beim kleinen Horrorladen die letzte und Vorletzte Vorstellung fast ausverkauft sind!
Sehr geil fand ich jedoch Christoph als Jekyll. Er hat mir sehr gut gefallen. Leider hab ich es noch nicht geschafft Randy Diamond, der auch sehr gut sein soll zu sehen....

Marco Dornenfelder


18874
GESPALTEN

10.04.2007 - Nicht nur die Persönlichkeit Edward Hyde´s ist gespalten, sondern auch die Meinung zu der Inszenierung Jekyll & Hyde an der Oper Chemnitz.

Also erstmal muss ich erwähnen, dass dieses Musical sehr gut dramaturgisch Betreut wird …! ;-)
Nein im Ernst – Jekyll & Hyde ist ein Musical, das auf der Chemnitzer Opernbühne sehr hart und brutal dargestellt wird. In diesem Stück geht es um Mord und Kindervergewaltigung! Ich glaube in keinem anderen Musical werden so viele Leute auf brutalste Art und Weise umgebracht, wie hier. Das gesamte Gremium (Sir Archibald Proops, Lord Savage, General Lord Glossop, Lady Beaconsfield, Bischof von Basingstoke) und der "Schriftführer" Simon Stride verlieren durch verschiedene Methoden ihr leben. Am Ende nimmt sich Jekyll/Hyde selbst das Leben.
Ich finde das Theater hat mit der Altersempfehlung ab 14 etwas untertrieben. (zum Vergleich FMA-Falco meets Amadeus ab 16 Jahren) Meiner Meinung nach sollten Jugendliche unter 16 Jahren nicht unbedingt in das Stück gehen.
Jekyll & Hyde ist ein sehr spannendes und auch gruseliges Stück. Trotz der relativ flachen Musik hat es Frank Wildhorn geschafft jedes Lied gigantisch wirken zu lassen. Melodien der Songs wie "Dies ist die Stunde", "Fassade" oder "Mörder" vergisst man nicht so schnell wieder.
Auch die Stimmen der Darsteller sind gigantisch. Vor allem Randy Diamond und Maricel können in diesem Musical endlich mal (ein Stück davon) zeigen, was sie wirklich können! Die Verwandlung von Jekyll zu Hyde gelingt Herrn Diamond wirklich gut. Auch von Martin Gäbler als John Utterson war ich sehr überrascht. Gesanglich wusste ich ja, dass er supi ist, aber dass er auch noch einen älteren Mann so gut verkörpern kann hätte ich nicht gedacht!
Ganz, ganz schade ist, dass "Mädchen der Nacht" und andere Lieder weggefallen sind. Regine Köbler, die Killerqueen der Roten Ratte hätte ich gern noch mehr singen gehört. Die beiden aus dem Milieu – Nellie (Regine Köbler) und Spider (Thomas Schultz und bestimmt auch Thomas Mäthger und Andreas Kindschuh) machen ihre Sache sehr gut. Die Partie des Spiders gesungen von einem Bass kommt spitzenmäßig rüber. So wird der Rolle ein bisschen mehr Respekt zugesprochen.
Eine sticht mit ihrer doch sehr gewöhnungsbedürftigen Stimme sehr heraus – Nadine Hammer. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass sie mir in dieser Rolle gefällt. Ich hoffe, dass Muriel Wenger, die ab Mai die Lisa alternieren wird, gesanglich und schauspielerisch mehr aus diesem Charakter herausholt. So hab ich jemanden vergessen? Upps ja – die lieben Herren und die liebste Dame des "bunten" Gremiums, die hier auch lobend durch ihrer kleinen, aber sehr feinen Gesangspartien zu erwähnen sind. Besonders niedlich ist auch Herrn Simon Stides (Nico Müller) gelbe Hochwasserhosen und die blauen Söckchen ;-). Ich weiß zwar nicht, warum das unbedingt so sein muss, aber über die Kostüme darf man sowieso in diesem Stück nicht nachdenken! Alles wird farbenfroh und bunt gehalten…
Apropos bunt, oder besser grün… Jeder von uns kennst das (wie schon von einigen meiner Vorrednern benannte) Krankenhausgrün. Das gesamte Bühnenbild wird in dieser Farbe gehalten. Grüne Menschlein (die Statisten der Oper) laufen mit einem OP Umhang und einem Bauarbeiterhelm (natürlich Krankenhausgrün) bekleidet über die Bühne und schieben die Vitrinen (die meist das Publikum blenden) über die Bühne… "Was will uns der Regisseur damit sagen?W

Man darf die Chemnitzer Inszenierung nicht mit Jekyll & Hyde in Bremen, oder Köln vergleichen, sondern sollte sie einfach so nehmen, wie sie ist! Das Jekyll & Hyde wirklich FMA-Falco meets Amadeus je ersetzen kann, daran zweifle ich. So ein Erfolgsmusical, bei dem jede Vorstellung ausverkauft, es immer Standing Ovations uns soviel Gute Laune gibt, wir es so schnell nicht wieder in Chemnitz geben…

Yves Flade


18798
Höhenluft des Musicals

07.04.2007 - ...aber manche Momente sind es, wie dieser Premierenabend. Vielen Dank an das wunderbare Ensemble und den Leuten hinter den Kulissen, denn mit diesem Niveau spielt man zweifelsohne ganz weit oben.

Donna Schilling


18682
Gelungene Inszenierung!

02.04.2007 - Kompliment an die Macher der Chemnitzer J&H Inszenierung. Bis auf wenige Details hat mir die Vorstellung sehr, sehr gut gefallen. Ich war sowohl an der Premiere wie auch vergangenen Samstag und kann so auch gut einen Vergleich der beiden Hauptdarsteller wagen. Persönlich fand ich Chris Goetten sehr viel besser als Randy Diamond. Das liegt zum einen an der unglaublich schönen Stimme von Chris, zum anderen an seinem grossartigen Schauspiel! Es ist ein Genuss, ihn auf der Bühne zu sehen! Randy war oft sehr schwer zu verstehen. Ich finde auch, dass Maricel und Chris das bessere Bühnenpaar abgeben.
Alles in allem wirklich eine Top Vorstellung!

Ralph


18653
Wow!

01.04.2007 - Ich habe die Show gestern erleben dürfen. Wow! Einfach gigantisch! Ich war tief beeindruckt von der Darbietung der Hauptdarsteller, allen voran Chris Goetten! Er ist der Wahnsinn!

Anna


18599
Fantastisch!

28.03.2007 - Ich bin wegen Randy Diamond, den ich aus vielen anderen Produktionen (Kaiserslautern, Pforzheim, Darmstadt, Innsbruck) kenne, zur Premiere am 24.03.2007 nach Chemnitz gefahren. Und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Allein dieses fantastische Stimme lohnt jede noch so weite Anreise! Ist er schon als Dr. Jekyll sehr gut, laufen einem bei seiner "Mr. Hyde-Stimme" die Schauer über den Rücken. Wie er den Kampf der beiden gegensätzlichen Persönlichkeiten allein über die Stimme ausdrückt ist schlichtweg phänomenal!
Aber auch die anderen Sänger müssen sich nicht verstecken, allen voran natürlich Maricel als Lucy. Sie habe ich zum ersten Mal gehört und bin auch von ihrer Stimme restlos begeistert. Die Szenen zwischen Lucy und Mr. Hyde gehören zu den stärksten des Abends.
Bühnenbild und Kostüme waren bis auf die OP-Helfer auch in Ordnung und rundeten den Abend ab.
Alles in allem also eine gelungene Inszenierung, die trotz der kleinen Abstriche fünf Sterne verdient und die ich mir ganz bestimmt noch mal anschauen werde. Auch wenn der Weg von Kaiserslautern nach Chemnitz doch recht weit ist.

Palatina


18598
Fesselnd

28.03.2007 - Die weite Anreise aus der Schweiz hat sich gelohnt! Ich fand die Inszenierung absolut gelungen, wenn auch tatächlich etwas viel grün im Spiel war und einige der Kostüme sehr gewöhnungsbedürftig sind. Sowohl Randy Diamond (Premierenabaend) wie auch Chris Goetten (am 26.3.) haben mich begeistert. Wobei letzterer die Konfrontation noch eindrücklicher rüberbrachte und von der Stimme her einfach nur genial war! Fantastisch! Komplimente auch an Maricel, die eine unglaubliche Ausstrahlung auf die Bühne zauberte!

Claudia


18591
Wirklich Gruselig

27.03.2007 - Ich finde das Musical nicht so toll gelungen. Ich hab es bereits letzten Donnerstag in der Generalprobe und am Montag (26.03.) gesehen. Ich finde das Bühnenbild, so wie die Kostüme absolut hässlich. So etwas ist man von Chemnitz überhaupt nicht gewöhnt. Dieses Krankenhaus grün ist einfach abstoßend. Kein Mensch schaut sich freiwillig 3 Stunden Krankenhauswand an, aber dieses geniale Stück schafft es iegendwie, dass man doch nicht nach dem ersten Akt geht... Die Darsteller und deren Stimmen sind der Hammer. Besonders hervorzuheben sind Nico Müller, Thomas Schulz, Regine Köbler, Maricel und natürlich Randy Diamond. Chris Götthen hat mir nicht so gut gefallen, wie Randy. Auch von Nadine Hammer als Lisa war ich nicht sonderlich begeistert, apropos Geister-wie sol das dann erst werden, wenn Muriel Wenger kommt?

Ich finde 3 Sterne sind nicht unter-, aber auch auf keinen Fall überbewertet. Ich hab erwachsene Leute in der Vorstellung weinen gesehen und weiß nicht warum. Hat es ihnen gefallen, oder fanden sie es schlecht?

Eins ist Fackt-das Musical ist total fesselnd, aber die Inszenierung ist einfach verissen...

Musicalmaster


18564
Experiment gelungen

25.03.2007 - Ein spannendes Stück in einer stimmungsvollen Inszenierung steht hier für das Chemnitzer Publikum bereit. Wer andere Jekyll-Produktionen kennt, sollte sich ruhig darauf einlassen, bietet diese Aufführung doch wirklich viel Eigenes, einen soliden Randy Diamond, der stimmlich nicht ganz an die besten seiner Vorgänger heranreicht, aber gerade durch sein intensives Spiel überzeugen kann.

Meikel


18543
Es gibt nichts Perfektes...

24.03.2007 - ...aber manche Momente sind es, wie dieser Premierenabend. Vielen Dank an das wunderbare Ensemble und den Leuten hinter den Kulissen, denn mit diesem Niveau spielt man zweifelsohne ganz weit oben.

D.S.


Bitte melden Sie sich an, wenn Sie einen Leserkommentar abgeben wollen.
Neu registrieren | Logon

 
Details können Sie hier nachlesen: Leserkommentare - das ist neu
 
 

 Theater / Veranstalter
Oper
Theaterplatz
D-09111 Chemnitz
0371/6969666
Homepage
Hotels in Theaternähe

 So fand ich die Show
Jetzt eigene
Bewertung schreiben!

 Weitere Produktionen
 Jekyll & Hyde (Dortmund)
 Jekyll & Hyde (Gera)
 Jekyll & Hyde (Halberstadt)
weitere Produktionen finden

 muz-Lexikon
Handlung
Der junge Arzt Henry Jekyll will das Gute vom Bösen im Menschen trennen - um das Böse zu eleminieren und die Menschheit vom Wahnsinn zu befreien. mehr

Weitere Infos
Das Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Texte) basiert auf dem vielfach verfilmten Roman von Robert Louis Stevenson. Uraufgeführt wurde es 1990 in Houston - die Doppel-CD halten viele Fans immer noch für die beste Aufnahme der Show. 1997 kam das Musical an den Broadway. 1999 erlebte es unter der Regie von Dietrich Hilsdorf seine europäische Erstaufführung in Bremen (in der Übersetzung von Susanne Dengler, die auch die Lisa spielte). Diese Produktion wurde auch in Wien und Köln gezeigt. Seit März 2007 (Premiere in Chemnitz) gehört "Jekyll & Hyde" im deutschsprachigen Raum auch zum Stadttheater-Repertoire.

 Leserbewertung
(34 Leser)


Ø 4.18 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

Ein Platz für Ihre Werbung?




   HOTEL.DE

THEATER-TIPPS


Sitzen, Parken, Gastro: Unsere Leser geben Tipps für den Theaterbesuch.
Freilichtspiele Tecklenburg, Neue Flora Hamburg, Operettenhaus Hamburg, Raimund Theater Wien, SI-Centrum Stuttgart.
Partnerseite: Musical-World


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;