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Tragödie

Les Misérables

Wiederaufnahme des Grosserfolges


Das Boublil-Schönberg-Musical um den ehemaligen Sträfling Jean Valjean und seinen Gegenspieler Javert wird als Wiederaufnahme in zweiter Spielzeit gezeigt. Die Rolle des Jean Valjean verkörpert Olegg Vynnyk.

(Text: Gaby Meier-Felix)

Premiere:10.03.2007
Dernière:16.06.2007


Das Stadttheater St. Gallen spielt nach "Miss Saigon" mit "Les Misérables" ein weiteres Stück von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg. Zum zweiten Mal stellt es sich damit der großen Herausforderung, ein mehrstündiges, durchkomponiertes Stück mit vielen Szenenwechseln als harmonisches Gesamtwerk zu präsentieren. Anders als beim mehrheitlich feldgrünen "Miss Saigon" kommen dazu aber noch etliche Wechsel bei Kostüm und Maske - und anstelle von einigen Tagen umfasst der Handlungszeitraum mehrere Jahrzehnte. Vielleicht sind es diese schwierigen Voraussetzungen, die Regisseur Matthias Davids dazu bewogen haben, die Inszenierung bildlich sehr einfach zu halten. Auf Requisiten wird in vielen Szenen verzichtet und die großen Soli geben die Akteure einsam und verlassen an der Bühnenrampe zum Besten. Dass es auch anders und für die Zuschauer um einiges attraktiver geht, zeigt "Dunkles Schweigen an den Tischen", bei dem hinter einem feinen, schwarzen Vorhang die Szene aus dem ABC-Café wiederholt wird und so zu den melancholischen Worten von Marius ein optisches Gegenüber entsteht.

Auch das Bühnenbild von Mathias Fischer-Dieskau ist spartanisch ausgerichtet, unterstützt aber in dieser Einfachheit und vor allem auch durch die gelungenen Videoanimationen und die sehr gezielt eingesetzte Beleuchtung die düstere, emotionsstarke Grundstimmung des Stückes. Gerade durch diese Komponenten und durch das eindrückliche Kippen zweier Häuserelemente wird die Szene auf den Barrikaden zum optischen Höhepunkt der Produktion. Hier ist auch der Einsatz der Nebelmaschine durchaus angebracht - andere Szenen geraten dagegen etwas zu arg "vernebelt".

Der absolute Höhepunkt der Inszenierung ist jedoch kein optischer, sondern die musikalische Umsetzung der Partitur von Claude-Michel Schönberg. Das Sinfonieorchester St. Gallen spielt unter der Leitung von Koen Schoots mit immensem Feingefühl, imposanter Fülle und absoluter Präzision. Leider gab es bei der Premiere im zweiten Akt Probleme mit den Mikros einiger Darsteller, so dass der akustische Gesamteindruck etwas geschmälert wurde.

Mit den hohen musikalischen Vorgaben kann das Ensemble vor allem in Sachen Schauspiel nicht mithalten. Spielen ohne Requisiten muss extrem "gut gemacht" sein, damit es nicht lächerlich wirkt. Und genau dies ist in vielen Szenen nicht der Fall, wenn z.B. Gemüse vom Boden nur mit der hohlen Hand aufgehoben wird oder Flaschen und Gläser zu kurz zum Mund geführt und wieder gesenkt werden, als dass jemand wirklich aus ihnen getrunken haben könnte. Auch unverschlossene Türen, die später mit viel Aufwand und einem unsichtbaren Schlüssel wieder geöffnet werden, muten merkwürdig an. Über diese Details hätte sicherlich mancher Besucher hinweg gesehen, wenn die Charaktere als Ganzes überzeugender gestaltet gewesen wären.

Oskar Bly kann zwar zu Beginn als verzweifelter Sträfling Jean Valjean überzeugen, konzentriert sich aber in der Folge mehr und mehr auf seinen Gesang und kann weder als väterlicher Beschützer von Cosette noch als alternder und schließlich sterbender Gutmensch die richtigen Emotionen über die Rampe bringen. Auf diesen Umstand hat das Theater umgehend reagiert und für die zweite Spielzeit Olegg Vynnyk fest für die Rolle des Jean Valjean engagiert. Auch die Interpretation des Inspektor Javert durch Mathias Edenborn bleibt für die hinteren Ränge wenig greifbar, seine Körperhaltung ist über die ganze Spieldauer gleich, egal ob ihn Wut, Enttäuschung oder schlussendlich pure Verzweiflung quälen. Seine imposante Stimme jedoch entschädigt für dieses Manko.

Viel Fingerspitzengefühl bei der Interpretation ihrer Rolle zeigt Lucy Scherer als Eponine. Sie zeigt verschiedene Facetten zwischen Rotznase und unglücklich Verliebter und ihr Stimme kommt vor allem im Duett mit Jesper Tydén gut zur Geltung. Noch besser gelingt dies Eva Aasgaard als Cosette. Ihr glockenheller Sopran harmoniert mit Tydéns vollem Stimmvolumen so vortrefflich, dass "Mein Herz ruft nach Dir" zu einem wahren Ohrenschmaus wird. Auch das Spiel der beiden kommt emotional gut über die Rampe, auch wenn die ausgetauschten Küsse für eine unschuldige, romantische Liebe etwas gar heftig ausfallen.

Viele Sympathien können auch Kurt Schrepfer und Sonja Atlas als Ehepaar Thénardier gewinnen. Frech und voller zynischer Seitenhiebe wirbeln die beiden durch das Geschehen und lassen mit ihrem Showstopper "Bettler ans Buffet" kurz vor Ende der Vorstellung die Stimmung nochmals steigen.

Eine musikalisch und gesanglich überzeugende Produktion, die trotz verschiedener Schwächen bei der Inszenierung berührt und betroffen macht.

(Text: gm)




Verwandte Themen:
News: Olegg Vynnyk als Valjean in St. Gallen (01.04.2007)
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Kreativteam

Musikalische Leitung Koen Schoots
Inszenierung Matthias Davids
Musical Staging Melissa King
Bühnenbild Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme Noelle Blancpain


Besetzung

Jean Valjean Olegg Vynnyk
Javert Mathias Edenborn
Marius Jesper Tydén
Thénardier Kurt Schrepfer
Enjolras Ivar Helgason
Fantine Caroline Vasicek
Eponine Lucy Scherer
Cosette Eva Aasgaard
Madame Thénardier Sonja Atlas
GavrocheMike Sandomeno
Ensemble Herren Frank Josef Winkels
Rory Six
Sean Gerard
Oliver Arno
Luciano di Gregorio
Cristian Joita
Chris Mostert
Andrzej Hutnik
Frank Uhlig
Huberto Amin
Paulo S. Medeiros
Mauricio Arroniz
Jeong Soo Lee
Ensemble Damen Marion Furtner
Leigh Martha Klinger
Mary Byrnes
Manuela Pavel
Giedré Povilaityté
Michaela Rüster
Anette Sassenhausen
Doris Haudenschild
Elena Svetniskaya
Fiqerete Haziri-Ymeraj
Lucia Blazickova



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


40 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


18278
juhee

31.12.2009 - fantastische Darbietung die unheimlich fesselt. Ein ganz irrsinnig schöner Theaterabend mit grandiosen Darstellern. Kleiner Junge, kleine Cosette. Sind 11 jährige junge Menschen die vor 800 Menschen manchmal alleine singen. Respekt auch vor Jvert

Pfiffner Vivi


19920
Sehenswert

31.12.2009 - Wegen Olegg und Mathias würde ich mir Les Mis noch einmal anschauen!Die Zwei sind sich gesanglich und schauspielerisch ebenbürtig! Dagegen die Premiere war sehr enttäuschend ! (Oskar Bly) Er war für mich eine Fehlbesetzung auf der ganzen Linie. Griselda

griselda


23420
nicht mit dem valjean

26.12.2007 - Bitte um Verzeihung aber ohne Regie und mit dem Valjean gehts nicht.

Ursula


23397
Naja naja

24.12.2007 - Matt und kaum verständlich, tyden gut der Valjean grauslich, bin weit gefahren,tus nicht mehr, das soll die schweizer Musicalhochburg sein, aber holla, da müsst ihr schon mal andere regisseure ranlassen, denn die Regie wars gar nicht

Klaus


23245
bravo dem liebespaar

16.12.2007 - nur herr tyden und frau aasgard konnten überzeugen sionst stadttheater und mittelmass

nellie


22081
Olegg!

09.10.2007 - War am 07.10.2007 in dem Stück, und nachdem erst bekannt gegeben wurde dass Olegg Vynnyk krank ist und Ivar spielt, war ich ein bisschen enttäuscht. Olegg kam dann nach ca. 20 Minuten aber doch, und trotz hörbar angeschlagener Stimme war sein "Bring ihn heim" einfach der Hammer. Allein wegen dieses Liedes von Olegg gesungen lohnt es sich das Stück anzuschauen.
Von Javert als Mathias Edenborn war ich sehr entäuscht, für mich hat er keinerlei Emotionen gezeigt. Da reicht eine gute Stimme allein nicht!
Alle Darsteller haben eine solide Leistung gezeigt, was aber dadurch getrübt wurde, dass das Orchester zu laut war, und man die Sänger kaum verstanden hat. Selbst in der 2. Reihe hatte ich Probleme!

Dani


21986
mattes schultergeklopfe

03.10.2007 - leider ist miserables mehr als studentisches geklopfe auf die schultern, wäre da nicht tyden so würde ich mich langweilen, seltsame unruhige projektionen-der hauptdarsteller stehts halt nicht durch, die fantine ist ein mädi und nur noch frau theandier hat was man haben muss, wieso eigentlich spielt das nicht frau hellberg, wo sie dort am haus ist, hat man soviel geld in gallen,diesmal zu hoch gegriffen,schade

harriet


21559
Olegg ist toll!

05.09.2007 - Die Show war einfach toll, ich wurde regelmäßig von einer Gänsehaut überrannt. Olegg Vynnyk ist die Rolle des Valjean einfach auf den Leib geschrieben. Und Lucy Scherer hat die Eponine auch ganz besonders toll gesungen.
Selbstverständlich waren auch die anderen Darsteller ganz besonders toll.

Die Umwandlung der Bühne von der Fabrik zum Strich, zu den Barikkaden und zu Kanalisation ist ebenfalls sehr gut gelungen. Man hätte es fast nicht besser machen können!

Grania


20988
Genial

09.08.2007 - Ergreifendes Stück. Und dieser Olegg Vynnyk, oh mein Gott, der war unübertrefflich!

Martin


20147
Leider wars das nicht

24.06.2007 - Alles hat irgentwie stattgefunden und müsste man einen punkt vergeben dann an den Marius, aber der rest,schade.Nihts berührte am wenigsten die fantine keine beltstimme, alle kalkuliert gemacht.

Svetja


20003
Einfach nur Genial!

17.06.2007 - Die Show ist einfach nur super und dann noch so eine klasse cast wo so super zusammen harmoniert. Gestern war auch eine Stimmung im Theater die mir sonst bei anderen Musicals immer abgegangen ist bis auch außnahmen von Dernieren bzw premieren. Wer sich dieses Stück noch nicht angesehen hat sollte es in der nächsten Spielsaison tun. Diese Produktion muss man einfach gesehen haben und der Weg dafür nach St. Gallen lohnt sich 100 %

Dani


19361
Genial, vor allem Olegg

10.05.2007 - Ich habe Olegg ja schon in Berin erlebt, da war er auch wirklich gigantisch. Tja und dann sah ich ihn x-Mal als "Tod" in "Elisabeth" in Stuttgart (zum sterben schön...). Aber in dieser Inszenierung in St. Gallen übertrifft er sich selbst. Er hat noch mehr stimmliche Reife bekommen und seine Interpretation der Rolle des JV ist noch glaubhafter und emotionaler geworden. Leider habe ich Oskar Bly nicht gehört, daher kann ich kein Urteil über ihn fällen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er schlecht war, wieso hätte das Theater ihn sonst engagiert. Zusammen mit dieser traumhaften Cast (Jeper Tyden, Matthias Edenborn, Caroline Vasicek, Lucy Scherer, Eva Aasgaard & Co ist diese Produktion einfach ein richtig toller Griff und sehr sehr empfehlenswert. Ich kann nur sagen, Freunde der Musicals, rennt die "Bude" in St. Gallen ein, das ist mehr als lohnenswert!

Martina


19177
Was meckert ihr eigentlich?

29.04.2007 - Also, ich habe die Show jetzt zwei mal gesehen. Einmal mit Oskar Bly und dann noch mal mit Olegg Vynnyk. Ich finde es toll dass die Theaterleitung mit der Umbesetzung Valjean richtig reagiert hat. Ansonsten hört man nur selten ein so gutes Ensemble wie hier: Olegg, Caroline Vasicek, Jesper Tyden, Eva Aasgaard, Matthias Edenborn, Lucy Scherer: alles Topnamen und Super Darsteller. Dazu ein schönes funktionales Bühnenbild, ein tolles Orchester.Was will man denn noch?

Björn


19160
nur so lauwarm

28.04.2007 - Die zwei pluspunkte waren herr tyden und frau atlas, der rest mittelmass die regie nett und viel schultergeklopfe, zwei hübsche projektionen und sonst ,.....leeres schweigen an den tischen

Hannes


19026
Berührend

19.04.2007 - War begeistert von der Aufführung, super Orchester, durchweg erstklassige Besetzung.Allen voran Olegg Vynnyk mit seiner Interpretation von "Bring ihn heim",zum Weinen schön...
Danke an alle Beteiligten und an das Theater St.Gallen!
Werde mir das Stück nochmals anschauen.

Babs


19014
Sehr Gut

18.04.2007 - Klasse Inszinierung, die sich nicht hinter den Großproduktionen verstecken braucht!

timoneu


18964
weltklasse!

16.04.2007 - die inzenierung von st. gallen steht in keiner weise der londoner inzenierung nach..... grossartiges ensemble mit weltklasse-format....

bassmann


18943
Zweite Show - neue Meinung

15.04.2007 - Ich war nach der Premiere nun gestern zum zweiten Mal in St. Gallen, weil ich mir das Stück gerne noch mit Olegg als Valjean anschauen wollte.
Ich muss meine Meinung von weiter unten bestätigen: das Stück steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller. Und Olegg hat die Rolle schlichtweg überragend interpretiert. Seine Stimme berührt zutiefst und sein Schauspiel ist fantastisch!
Ich hatte das Gefühl, dass durch Olegg's Anwesenheit auch die anderen Darsteller und das Ensemble motivierter wirkten.
Der wahnsinns Schlussapplaus zeigte, dass das Publikum hell begeistert war.
Danke für den unvergesslichen Abend!

Claudia


18649
Enttäuscht

01.04.2007 - Es hat doch nichts mir Nationalitäten zu tun, wie man über ein Stück urteilt! Ich bin auch Schweizerin und war dennoch mehr als enttäuscht von der St. Galler Inszenierung! Das lag natürlich grösstenteils am Oskar Bly, der schlichtweg eine schlechte Performance lieferte! Gerne hätte ich den Vergleich mit Olegg - von daher werde ich vielleicht sogar nochmals hingehen um mir eine zweite Meinung zu bilden.

Karin


18619
Meinungen gehen auseinander

30.03.2007 - Die Kritiken habe ich gelesen. Die Meinungen scheinen sehr auseinander zu gehen. Fair bleiben, vor allem in der Ausdrucksweise, sollte jeder, der eine Kritik schreibt. So wie s scheint, muss man sich das Stück selber ansehen, um sich seine eigene Meinung bilden zu können...ist es im Leben nicht oft so?
Ich freue mich auf die Vorstellung!

Cha Cha


18597
Mir hat's gefallen!

28.03.2007 - Seit Jahren gehe ich regelmässig ins Stadttheater St. Gallen. Eine Zeit lang sogar mit Abonnement, jetzt nur noch vereinzelt. Mir hat "Les Misérables" total gut gefallen! Schon lange nicht mehr habe ich ein so schönes Stück gesehen. Der grosse, stehende Applaus beweist, dass es auch den anderen Zuschauern gefallen hat! Mein Dank gilt an dieser Stelle Oskar Bly (Valjean). Trotz Erkältung hat er das ganze Stück gesungen. Ich werde mir die Vorstellung bestimmt ein zweites Mal ansehen.

Karin


18557
BRAVO, BRAVO, BRAVO!

25.03.2007 - Erstmal, herzlichsten Dank an alle Theaterfans, welche unser wunderschönes Les Mis gelobt haben. Denn das ist das einzig richtige! =)

Ja, ich bin St.Gallerin und bin sehr stolz auf unser fantastisches Theater.
Dass man dermassen über unsere Inszenierung "herablästert" ist eine Schande! Das Stück und die Besetzung sind grossartig, das Orchester top - die Stimmen berühren und begeistern.

Es ist also mehr als ärgerlich, dass so viele Deutsche meinen (denn die schweizer Kritiken waren ausnahmslos super) sie müssten das St.Galler Les Mis kritisieren - und das doch nur, weil mans nicht erträgt, dass so viele grosse Musicalstars aus Deutschland uns noch die Hand küssen, wenn man sie nach St.Gallen einlädt.
Was soll ich sagen: eine tolle Atmosphäre, ein sympatisches Team und das Theater mit sehr gutem Ruf locken die ganz grossen.

Also nicht unfair werden, weil mans uns neidet!

Arwen


18527
Olegg Vynnyk war fantastisch.!

24.03.2007 - Eine unglaubliche Darbietung! Ich hatte das Glück, Olegg Vynnyk als Jean Valjean bewundern zu dürfen! Was für eine Stimme! Auch die schauspielerische Leistung überzeugte mich von Beginn bis zum Schluss!
Ebenfalls fantastisch fand ich Mathias Edenborn (tolle Stimme & perfekte Umsetzung seiner Rolle Javert), Jesper Tydén (wunderschöne Stimme!), Lucy Scherer (perfekte Besetzung für die Rolle der Eponine), Ivar Helgason (spielte den Enjolras absolut überzeugend!) und Sonja Atlas & Kurt Schrepfer als die Thénardiers (tolles Gespann, sehr gut gespielt, mit Lachgarantie!).
Absolt

Lili


18515
sehr schwach

23.03.2007 - Mit Abstand das schwächste LesMis, das ich je gesehen habe! Sehr schade! Oskar Bly kann man in dieser Rolle nicht ertragen! Grausam! Da bleibt zu hoffen, dass die Thuner Inszenierung im Sommer uns dafür entschädigen wird...!

Isabell


18510
Durchschnittliche Aufführung

22.03.2007 - Eine Aufführung die zwar unterhaltend ist der aber irgendwie das "Berührende" fehlt. Ein großes Manko sind die Besetzungen allen voran Oskar Bly der in keinster Weise überzeugen konnte, weder gesanglich noch schauspielerisch. Darunter leidet das Stück, auch wenn andere Darsteller ihre Sache sehr gut gemacht haben. Außerdem wirkt er in dieser Rolle viel zu jung, da kann auch die Maske nichts mehr retten. Das Stück ist auch etwas spartanisch ausgestattet, man muß sich doch vieles vorstellen und es wird vieles in Gesten verpackt.
Ich hätte mir alles in allem etwas mehr erwartet, grade von St.Gallen.

Alex


18443
tolle umsetzung für ein stadttheater

20.03.2007 - Welch ein schweres Stück! Das auf eine Dreispartenbühne zu bringen ist immer ein Wagnis. Aber in St.Gallen ist das sehr gut gelungen. Das Bühnenbild hat mich total begeistert, so tolle Stimmungen einzufangen, die Idee der beweglichen Häuser und der Projektionen. Toll! Ein absolut engagiertes Ensemble in aufwändigsten Kostümen die der Zeit entsprechen. Von den Solisten stechen besonders Mathias Edenborn (Javert), Jesper Tyden (Marius) und Sonja Atlas (Mme.Thenardier) hervor. Oskar Bly (Jean Valjean) dagegen bleibt leider sehr blass. Das Orchester ist top!
Ein bewegendes Musicalerlebnis, welches auch ohne der obligatorischen Drehbühne wunderbar auskommt!

fantine


18432
der funke fehlt....

20.03.2007 - Eine passable Inszenierung mit einigen unstimmigen Details. Größtes Manko ist jedoch die Besetzung des Jean Valjeans, keine Ahnung was sich die Verantwortlichen dabei gedacht haben, nicht nur , daß man ihn stellenweise überhaupt nicht versteht, auch sein Schauspiel ist ziemlich laienhaft. Er konnte in keiner Szene wirklich überzeugen. Hatte man am Anfang noch das Gefühl er singt wenigstens teilweise mit einem gewissen Niveau, ließ das ganze im Laufe des Stückes immer mehr nach. Warum man für so eine Rolle niemand castet der wirklich singen kann verstehe wer will.....wir nicht...

Elli und Frank


18420
Bühnenbild gut, Bly katastrophal

19.03.2007 - Gestern meine 13. Les Mis-Vorstellung (weltweit). Bühnenbild für ein Stadttheater sehr gut gelöst, Hintergrund mit Beamer sehr effektvoll. Musikalisch war es auch ganz gut. ABER: Oskar Bly/Valjean eine totale Fehlbesetzung. Er ist total überfordert - und dies nicht nur, weil er zuwenig Deutsch kann. Auch gesanglich konnte er eigentlich nie überzeugen; falsche Töne, Gekrächze, es war einfach schlimm. Und in der Rolle als Valjean konnte er leider auch schauspielerisch überhaupt nicht überzeugen!
Auch bei den anderen, nicht deutschsprachigen Sänger/innen konnte man nicht alles verstehen, was sie zum Besten gaben. Auch wenn dies nicht so tragisch war - schade!
Grundsätzlich ein sehenswertes Stück, aber nicht mit diesem Valjean!

Thomas


18383
nette bilder

18.03.2007 - gute optik, keine dichte personenführung, immerhin hat der regisseur nichts kaputt gemacht.der hauptdarsteller eine katastrophe, zu jung kein deutsch und kann nicht wirklich spielen, die stimme hat er nicht mehr lange wenn er so forciert.der rest gutes stadttheaterniveau.

marius


18370
OSKAR BLY WAS FANTASTIC!

17.03.2007 - Oskar Bly as Jean Valjean was absolutlery fantastic, no other 29 year old could do that.

Absolute TOP CLASS OSKAR BLY

Anitha Sterninger


18362
nicht überzeugend

17.03.2007 - Ich muss hier der Rezensorin in vielen Punkten recht geben.
Oskar Bly als Valjean ist in meinen Augen eine Fehlbesetzung. Er ist definitiv - nicht nur optisch - für diese Rolle zu jung und wirkt daher überhaupt nicht überzeugend. Les Mis steht und fällt mit der Rolle des Valjean! Schade für die sehr guten Interpretationen einiger anderer Darsteller!

Claudia


18333
Gemischte Gefühle

15.03.2007 - Zunächst einmal zur Produktions insgesamt: Schön, dass man in St. Gallen das Genre Musical ernst nimmt. Man bemerkt durchaus, dass sich diese Les Miz Version qualitativ von so manch anderer Stadttheaterproduktion positiv abhebt.
Leider wurde jedoch auch eine große Chance vertan. Gelang Matthias Davids vor einigen Jahre mit Miss Saigon noch ein absoluter Volltreffer, so bleibt an dieser Inszenierung doch eine gewisse Ideenlosigkeit zu kritisieren. Die Regie beschränkte sich auf eine (billigere) Kopie der Ideen aus der Originalproduktion.
Die Besetzung des Musicals erstaunte schon im Vorfeld und muss im Nachhinein als zumindest nicht besonders glücklich gewertet werden. Ein Valjean, der jünger wirkt als seine Tochter Cosette, die wiederum in einen romantischen Studenten verliebt ist, der mehr Feuer hat als der Anführer der Revolution. Das stimmt alles nicht so ganz.
Absolutes Highlight der Produktion war für mich der volle, fast symphonische Orchesterklang des unter der versierten Leitung von Koen Schoots klangschön spielenden Orchesters, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas weniger schwelgerisches Pathos und dafür mehr revolutionären Drive gewünscht hätte.
Alles in allem also: durchwachsen.

hannes


18299
Toll!

13.03.2007 - Ich muss bei meinem Vorgänger heftig protestieren! Das war eine Inszenierung aus einem Guss. Man das Deutsch von Herrn Bly durchaus kritisieren, aber es ist doch schön mal wieder eine neue Stimme zu entdecken. Da ist noch Potenzial vorhanden. Woher die Aussage kommt dass das Dirigat zu langsam sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Das Orchester hat wunderbar gespielt und der Dirigent hat die Sänger sowie das Geschehen auf der Bühne gut begleitet. Das Ensemble war durchwegs gut und die Standing Ovations am Schluss haben gezeigt dass es dem Publikum ausserordenltich gut gefallen hat. 5 Sterne verdient!

Thomas


18296
Optisch gut

13.03.2007 - optisch toll gemacht,inhaltlich leider leer, simpel,einzig jesper tyden war toll und die cosette, aber der rest die beiden hauptdarsteller viel zu jung und der herr bly kann kein deutsch und weiss gar nicht was er da singt,frau wasicek stimmlich zu schwach und viel zu nett,das dirigat viel zu langsam,die regie brav und nicht vorhanden.eher schwach

hans


18292
grossartig!

13.03.2007 - Ich fand das Musical in St.Gallen grossartig! Es war eine wunderbare Inszenierung, die Darsteller waren überzeugend. Mir persönlich hat Oskar Bly sehr gut gefallen, schauspielerisch wie auch gesanglich. Mathias Edenborn war in seiner Rolle überragend. Auch die Thénadiers waren herrlich! Nicht zu vergessen die 2 Kinderrollen des Gavroche und der kleien Cosette, fantastisch!

denise


18289
enttäuschend

13.03.2007 - Ich war leider sehr enttäuscht von dieser Aufführung - ich habe bei weitem bessere Inszenierungen gesehen. Dies liegt natürlich vor allem am Hauptdarsteller Oskar Bly. Eine absolute Fehlbesetzung! Stimmlich, phonetisch und auch vom äusseren her (zu jung für diese Rolle) eine Enttäuschung! Lob für Jesper, Ivar, Mathias, Lucy und das Ensemble! Ebenso die musikalische Leitung unter Koen Schoots war gelungen.

Bianca


18274
Ich bin einfach begeistert!

12.03.2007 - Ich bin insgesamt absolut begeistert von der Schweizer Inszenierung. Tolle Hauptdarsteller, ein harmonisches Ensemble, ein klasse Orchester. Hervorheben möchte ich die Leistungen von Mathias Edenborn als Javert (eigene Interpretation, die ich so noch nicht gesehen habe, aber absolut passend für einen Javert, stimmlich toll, absolute Bühnenpräsenz), Lucy Scherer als Eponine (schauspielerisch top, ein paar kleine stimmliche Einbrüche aber ingesamt klasse) und Jesper Tydén als Marius (wer hätte es anders erwartet, sowohl schauspielerisch als auch stimmlich sehr souverän). Oskar Bly war zeitweise schwach, da gebe ich meinen Vorbewertern recht, aber er hat viel Potenzial und wird sich bestimmt noch verbessern!

Yvonne


18273
Beeindruckend, aber

12.03.2007 - Eine sehr gute Show. Ein Super Orchester und gute Darsteller/inen, ausser Jean Valjean. Vom Hauptdarstelelr muss man erwarten können, dass er die Sprach beherrscht, in der er singt. Bei Herr Bly war das leider nicht der Fall. Es ist sehr ärgerlich, wenn man dauernd falsche Pronomen einstreut. Deutsch ist eine sehr schwere Sprache, aber Professionalität ist eine Slbstverständlichkeit für einen Hauptdarsteller. Zudem war die Stimme im ersten Akt einfach "nur" schlecht, dass er es viel besser kann, bewies er im zweiten Akt, als er sich um KLassen steigern konnte.

Marc


18272
Beeindruckend

12.03.2007 - Unglaublich was das Theater St Gallen da geleistet hat. Perfektes Bühnenbild, eine ideale Cast, ein großes Orchester (endlich!) und eine Regie die von Anfang bis Ende stimmt. Unbedingt ansehen, die Anreise lohnt sich! Die beste "Les Mis" Produktion die ich je gesehen habe!

Daniel


18270
Einmalig, super

12.03.2007 - Die Show ist fantastisch und für jeden empfehlenswert. Eines der besten "Les Misérables" die ich je gesehen habe!

Peter


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