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Komödie

Woman of the Year - Die Frau des Jahres

Geschlechter-Kampf


Das Musical von Peter Stone, John Kander und Fred Ebb erlebt in Pforzheim seine deutschsprachige Erstaufführung. Es erzählt die Geschichte der eigenwilligen Fernsehmoderatorin Tess Harding, die Frau, die unfreiwillig zur Comicfigur "Tessie Cat" wird...

(Text: nl)

Premiere:28.03.2007
Letzte bekannte Aufführung:03.07.2007


Tess Harding, bekannt als engagierte Fernsehmoderatorin, ist eine viel beachtete, eigenwillige Frau: gebildet, trinkfest, geschieden. Da sie ihrer Sache immer absolut sicher ist, schreckt sie auch vor bissigen Kommentaren nicht zurück. Diesmal sind es die beliebten Comicstrips, die sie als banale, in jeder Hinsicht wertlose „Funnies“ lächerlich macht. Der Cartoonist Sam Craig, in seiner Berufsehre gekränkt, rächt sich daraufhin mit der Erfindung einer neuen Figur: Tessie Cat, eine ziemlich arrogante, aber ahnungslose Katzendame. Tess tobt. Bei ihrer ersten persönlichen Begegnung kracht es noch heftig zwischen ihr und Sam, dann funkt es gewaltig, und wenig später sind die beiden verheiratet. Aber es ist nicht ganz leicht, Ehemann einer „Frau des Jahres“ zu sein.
Kander und Ebbs Musical (nach dem gleichnamigen Film von 1942 mit Katherine Hepburn und Spencer Tracy) schildert einen vergnüglichen Geschlechterkampf nach dem Vorbild der Screwball-Comedies der 40er Jahre: mit Tempo, Witz und Hintersinn, charaktervollen Songs, schwungvollen Ensembles und melancholischen Momenten. Die Uraufführungsproduktion 1981 am Palace Theatre, New York, wurde mit Tony Awards für Buch, Komposition und Liedtexte ausgezeichnet. Als toughe Karrierefrau Tess brillierten u. a. Lauren Bacall, Raquel Welch und Debbie Reynolds. In der Übersetzung des Musical-Fachmanns Hartmut H. Forche kommt das Stück jetzt am Theater Pforzheim zur deutschsprachigen Erstaufführung.

(Text: Theater)




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News: PdW: Woman of the Year - Die Frau des Jahres (26.03.2007)



Kreativteam

Musikalische Leitung Valtteri Rauhalammi
Inszenierung Holger Hauer
Choreografie Norbert Skowronek
Ausstattung Christoph Weyers


Besetzung

Tess Harding Lilian Huynen
Gerald, ihr Sekretär Klaus Geber
Helga, ihre Haushälterin Gabriela Zamfirescu
Chip Salisbury, Fernsehmoderator Lothar Helm
Sam Craig Jon Geoffrey Goldsworthy
Sams Freunde Thomas Burger
Joshua Farrier
Brian Garner
Spencer Mason
Katz, Sams Kater N.N.
Katz Stimme Holger Hauer
Tessie Cat N.N.
Maury, Kneipenwirt Iwan Zlabek
Tony, ein Portier Archibald Lenschow
Prescott, FBI-Agent Rigobert Störkle
Gordon, FBI-Agent Holger Wecht
Alexej Petrikov, russischer Tänzer Witalij Kühne
Larry Donovan, Tess´ Ex-Mann N.N.
Joan Donovan, Larrys zweite Frau Saskia Steinfeld
Vorsitzende des Preiskomitees Ingeborg Kaufmann
Ballett-Tänzer Marian Anton
Ekaitz Espino
Marek Ranic
Toomas Rätsepp
Denys Zosymenko



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


9 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


18844
Großartige Lilian Huynen

31.12.2009 - Eine deutschsprachige Erstaufführung eines Kander/Ebb-Stückes in Pforzheim? Da musste ich von Hamburg aus hin.
Die Fahrt hat sich gelohnt. Es wurde gute Unterhaltung mit großartigen Hauptdarstellern geboten. Allen voran Lilian Huynen singt und spielt wunderbar. John Geoffrey Goldworthy gibt sehr symphatisch "nur" den Ehemann.
Gerne mehr solcher Mut auch von den anderen Stadttheatern!

Hardy


19023
keine großen Erwartungen

31.12.2009 - 18. April 2007
Da wir mit keinen großen Erwartungen zu diesem Musical gefahren sind, waren wir doch angenehm überrascht.
Alles in allem war die Aufführung ganz passabel.
(Hauptdarsteller waren gut bis sehr gut, die Nebendarsteller wiesen einige Schwächen bei der schauspielerischen Leistung auf). Schade nur, dass das Orchester eindeutig viel zu laut war.
Für den Mut diese Inzenierung in Pforzheim, in einem relativ kleinen Stadttheater uraufzuführen - ein dickes Lob.

Sabine K.


20166
zu lange pausen

26.06.2007 - also vorweg genommen:
die leistungen der beiden hauptdarsteller waren wirklich gut! und das orchester spielte wunderbar und brachte den richtigen schwung in die aufführung. nur dieser schwung verpuffte leider aufgrund der langen umbau-pausen, die vor allem den ersten akt sehr in die länge zogen. am 2. akten, mit den schnelleren wechseln, konnte man erkennen, was aus diesem musical zu machen wäre. leider war der genuss auch durch die falsch abgestimmte ton-technik getrübt. so konnte ich (obwohl in der ersten reihe sitzend) schwerlich verstehen, was gesungen wurde, weil das orchester die sänger übertönte. dies störte besonder beim eröffnungslied "die frau des jahrs", dem pokerlied und bei "es funktioniert nicht". auch manche sprechszenen - vor allem die pokerrunden - waren oft schlecht zu verstehen. sehr stark waren die intimeren szenen: tess und sam in der kneipe (ich lieb dich), sams solo im 2. akt, und natürlich das duett tess und joan. es war ein abend mit höhen und tiefen - und ich denke mit einigen straffungen und schnellerem umbau könnte daraus sogar ein richtiges vergnügen werden!

pgfollies


19254
Weiter so Pforzheimer Theater

06.05.2007 - Erst mal großes Lob für den Mut ein in Deutschland neues Stück auf die Bühne zu bringen. Das Stück ist lustig und pfiffig gemacht, gut inszeniert und mit viel Engagement auf die Bühne gebracht. Sehr gut gefallen haben mir die beiden Hauptdarsteller, aber auch der russische Tänzer Witaliy Kühne hat mich überrascht(den kenne ich noch vom Tanz der Vampire in Stuttgart).
Das Pforzheimer Theater ist sehr schön und von allen Plätzen ist die Sicht sehr gut. Die Garderobe ist umsonst. Die Preise haben ein herausragend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

ChristineL


18746
Ich war sehr Überrascht....

05.04.2007 - als ich hörte, dass Pforzeim eine Produktion in dieser Größe auf die Bühne zu bringen will.
Deshalb war ich am vergangenen Samstag in der Vorstellung und auf alles gefasst.
Sehr positiv empfand ich die szenischen Lösungen der einzelnen Bilder die an Vielfalt nicht zu wünschen übrig ließen.
Auch die Größe des Ensembles war beeindruckend, die Qualität weniger. Hölzerne Spiel- und Tanzeinlagen mit Hang ins Operettenhafe!
Glanzlichter der flotten Inszenierung waren die beiden Hauptdarsteller Lillian Huynen und Jon Goldsworthy, die an ihrer Musicalprofessionalität zu keinem Zeitpunkt zweifel aufkommen ließen.
Das Orchester war definitiv zu laut, was es zeitweise unmöglich machte die Protagonisten zu verstehen.
Aber alles in allem eine Beachtenswerte Inszenierung die den Kreativen allen Respekt abverlangt.

Karin L. Stuttgart


18727
Die trauen sich was

03.04.2007 - Ich war Besucher der Premiere von Woman of the year und muß sagen: Das Theater traut sich was. Ein großes Broadway-Musical mit den Möglichkeiten eines recht kleinen Stadttheaters-alle Achtung.Ich finde nicht, dass es eine großartige Show ist, aber sie ist sehr professionell und mit viel Esprit auf die Bühne gebracht. Allen voran sind Lilian Huynen und Jon Goldsworthy hervorragend in ihren Rollen. Darstellerisch und gesanglich lebt das Stück von ihren Leistungen und wird durch sie zum Genuß. Aber auch die vielen "kleineren" Rollen (wohl hauptsächlich mit Chormitgliedern besetzt) sind durchgehend eine Freude. Hier aber beginnt gleichzeitig die Problematik des Abends.Ohne den Sängern und Darstellern des Chores, oder des Opernensembles zu nahe treten zu wollen; warum wird Musical immer und immer wieder `einfach irgendwie`besetzt? Warum kümmern sich Theater nicht wirklich um solche Stücke, wenn sie sie auf den Spielplan setzen? Warum geht man immer davon aus: Musical? Das läuft doch sowieso, auch wenn wir es nicht mit den ´ersten´ Kräften und Musicalgästen besetzen. Ich erlebe es immer wieder, dass für Opern (die dann halb leer sind) teure Gäste eingekauft werden, das Musical aber irgendwie aus dem Haus besetzt wird.Dieses Stück ist nicht das stärkste Stück, aber auch dieses Stück verdient es pfleglicher von einem Theater behandelt zu werden!(zumal es ja die Besucherzahlen hochtreiben soll) Um so mehr ist es dem Regisseur Holger Hauer anzurechnen, das er eine dichte,schwungvolle Inszenierung auf die Bühne bringt, die im besten Sinne des Wortes unterhält.

Rudger


18660
Unglaublich schön!

01.04.2007 - sehr gute Inszenierung, perfekt besetzt, tolle Orchesterlesitung! Mit anderen Worten: rundum perfekt!

Wolle


18643
Supershow

31.03.2007 - Als wir erfahren haben, dass sich ein kleines Theater im süddeutschen Raum an die deutsche Erstaufführung eines amerikanischen "Kultmusical" wagt, waren wir voller Skepsis. Trotzdem haben wir das Risiko auf uns genommen und sind aus dem hessischen Weilburg nach Pforzheim zur Premiere von "Woman of the Year" angereist. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Trotz der eingeschränkten technischen Möglichkeiten wurde uns eine derartig brillante Aufführung zuteil, die wir so nicht erwartet hätten. Alles war stimmig. Unsere besondere Anerkennung gilt neben den Hauptdarstellern nicht nur dem Orchester und dem Ensemble, dass sich, wie wir später erfahren konnten, aus Chormitgliedern und nicht nur aus proffessionellen Schauspielern zusammensetzte.
Auch dem Regisseur Holger Hauer, den wir eigentlich "nur" als Schauspieler und Musicaldarsteller kennen, gebührt höchstes Lob. Er hat es geschafft, auf einer kleinen Bühne ohne sonderlich aufwändige Bühnentechnik durch eine gekonnte Inszenierung in 15 Szenen die Illusion zu vermitteln, als sei man in einem grossen Schauspielhaus.
An soviel Mut, Kreativität und Professionalität sollten sich die grossen Häuser in diesem Lande ein Beispiel nehmen.

Eine kleine Anmerkung: Besonders zu Beginn war das Orchester zu laut. Dafür trägt niemand die Verantwortung. Nach meinem Dafürhalten liegt dies an der mehr als mäßigen Akkustik.

Premierengast


18641
Ein wunderbarer Abend

31.03.2007 - Ich habe am Mittwoch die Premiere gesehen und war begeistert! Auch wenn Kander und Ebb schon stärkere Stücke geschrieben haben, hat das Musical zum einen berührt, zum anderen auch für Schmunzler und Lacher gesorgt. Das lag zum einen an den grandiosen Hauptdarstellern ( Lilian Huynen und Jon Goeffrey Goldsworthy)und zum anderen an der guten Regie. Szenen, die so gefühlvoll inszeniert waren, dass es wirklich ans Herz ging ( z.B. das Duett der Liebenden in der Bar, begleitet von dem am Klavier sitzenden Barmann, oder auch die Ballade "Manchmal vergeht ein Tag", die Sam Craig (John G. Goldsworthy) singt), aber auch Szenen, in denen man sich vor Lachen kaum mehr halten konnte ( z.B.die Nummer "Wundervoll zu zweit sind wir", das Duett von Tess und Joan, oder auch die Szene,in der Tess ihre schlechten Kochversuche zur Show stellt). So wünscht man es sich im Theater!
Ein kleines Minuspünktchen gibt es dafür, dass das Orchester manchmal ein wenig zu laut war. Trotzdem hat dies den tollen Abend in keiner Weise beeinträchtigt. Wir haben viel Spaß gehabt und können jedem nur empfehlen, sich das Musical anzusehen!

Barbara S.


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