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Biografie

Jinai

Gegen den Strom


Lebensgeschichte der britischen Missionarin Gladys Aylward, die in den 1930er Jahren in China lebte. Nach der Aufführung einer halbkonzertanten Fassung 2006 wird das Stück von Marco Chimienti nun von einem semiprofessionellen Ensemble szenisch uraufgeführt. Chimenti war mit "Jinai" im Sommer 2007 beim Autorenwettbewerb im Rahmen des Grazer Musicalfestivals vertreten.

(Text: dv)

Premiere:17.05.2008
Letzte bekannte Aufführung:17.04.2011


Entgegen allen gut gemeinten Ratschlägen hat sich Gladys Aylward dazu entschlossen, als Missionarin nach China zu gehen. So reist sie 1930 nach Yang Cheng, einer kleinen Stadt im Norden Chinas, um dort der alten Missionarin Jeannie Lawson zu helfen. Gladys scheint am Ziel ihrer Träume angelangt; doch das Glück währt nicht lange. Die alte Missionarin stirbt überraschend, und Gladys ist nun auf sich gestellt – allein in einem fremden Land.
Aber Gladys lässt sich nicht unterkriegen. Sie findet eine Anstellung bei dem Mandarin der Stadt. Sie soll als Fußinspektor das neue Gesetz gegen das Binden von Frauenfüßen durchsetzen. Eines Tages lernt sie den Soldaten LiNang kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch ihre gemeinsame Zeit findet ein jähes Ende, als der Chinesisch-Japanische Krieg ausbricht. LiNang muss an die Front, und Gladys bleibt in Yang Cheng zurück, das Tage darauf von den Japanern bombardiert wird.
Die Ereignisse überschlagen sich. Da das Waisenhaus vollkommen zerstört wurde, suchen die Kinder Unterschlupf in Gladys’ Missionshaus. Gleichzeitig erfährt Gladys, dass sie von den Japanern als Spionin per Steckbrief gesucht wird. Es gibt nur eine Möglichkeit: Gladys muss fliehen. Und da sie die Waisen nicht ihrem Schicksal überlassen will, nimmt sie die Kinder mit. Die Flucht beginnt. Mit hundert Kindern quer durch China...

(Text: Veranstalter)



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Verwandte Themen:
News: PdW: Zaad van Satan/ Jinai (12.05.2008)
News: Finalisten des Autorenwettbewerbes in Graz stehen fest (02.08.2007)



Besetzung

Gladys Aylward Rosaly Oberste-Beulmann
Mandarin Ingbert Edenhofer
NiNang Jan Peter Müller
RuMai Marie Elisabeth Zipp
Sualan Julia Buschhausen
BaoBao Lea Marie Kurbjun
Jeannie Lawson Vera Domik
Berater Dennis Schmidl
PaoHui Brian Michael Skiba
ZiYou Cinderella Korth
Ensemble Pascal Boog
Marlitt Breuckmann
Nadine Kellerberg
Edwin Kolkmann
Ilka Köster
Janina Meiners
Jazzy Nadolny
Hendrik Viebahn
Maari Wagner
Jürgen Weynand




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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


82 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


29029
Eine tolle Show

18.04.2011 - Ich habe jetzt mehrfach dieses tolle Musical gesehen. Zuletzt zwei mal in Dinslaken, davor in Walsum.

Schade, dass die Halle nicht ausverkauft war. Was die Mannschaft dort auf die Beine stellt, ist einfach klasse.

Auch wenn nicht alles immer einwandfrei klappt, man darf nicht vergessen, das die Künstler alles nebenbei machen.

Großes Lob... diese "Laien" brauchen keine Soufleuse. Die Musik ist ein Traum, die Künstler leisten ganze Arbeit. Ehrlich gesagt, gibt es ausser besseren Bedingungen keinen Unterschied zu den "Profis"

Edddie und Marco, macht weiter so und vorallem, macht mehr Werbung für Eure Künste.

Hoffentlich kriegt Ihr das Schreinermusical auch mal auf große Bühnen. Euer Sponsor wird es Euch danken, ganz sicher.

Gruß Norbert

zuendel (erste Bewertung)


16243
Eine gute Show

31.12.2009 - Es war eine gute Show und auch ein gutes Musical. Herzlichen Glückwunsch an Chimienti! Wow.

Gerrit Nejmans


16244
beeindruckend

31.12.2009 - Für eine Laienaufführung und Premiere war das Musical gut.Die Story ist sehr emotional.An der Choreografie muss noch einiges getan werden.
Die Stimme der Rumai war klar und sehr ausdrucksvoll.Nach ein bisschen Überarbeitung kann das Musical ein Hit werden

Gitte Deppe


16050
ein hoffnungsvoller Beginn

31.12.2009 - Eine packende Story, eindrucksvoller Gesang eingebettet in die Geschichte Chinas machen dieses Musical aus, das sich wohltuend vom Musical-Allerlei abtut.

Mit Liebe zum Detail wurde diese semikonzertante Fassung inszeniert – auch ohne große Effekte wird die Story eindrucksvoll vermittelt. Man fühlt das Opfer, das die Hauptdarstellerin erbringt indem sie Ihre Liebe aufgibt um Kinder zu retten und findet sich in den Wirren des japanischen chinesischen Krieges wieder.

Wenn man dann noch die Bedingungen des Ensembles und des Produzenten kennt – es ist ja eine Produktion ohne Kapital aber mit einem leidenschaftlichen Ensemble – kann man erkennen welches Potential in Jinai steckt, das es mehr als verdient hat ausgeschöpft zu werden. Schwimmen wir also gemeinsam gegen den Strom, um an die Quelle zu kommen.

Stephan Masur


16062
Beeindruckende Vorstellung

31.12.2009 - Es war eine wirklich beeindruckende Veranstaltung.
Verschiedene Szenen gehen mir nicht aus dem Kopf, weil Sie so überzeugend gespielt wurden.
Auch die Stimmen waren zum größten Teil gut, manche müssen noch ein bisschen an Sicherheit gewinnen. Am Bühnenbild wird man noch etwas tun müssen, es ist wahrscheinlich aus finanziellen Gründen und nicht aus Mangel an Ideen so sparsam
ausgefallen.
Durch das schlichte Bühnenbild hat sich natürlich alles auf die Darsteller konzentriert.
Ich fand dies eine tolle
Leistung und freue mich auf das, was demnächst kommt.
Lasst Euch nicht entmutigen
durch die wenigen negativen,
meiner Meinung nach nicht objektiven Kritiken.

Annemarie


16065
Anspruchsvolle Meisterleistung

31.12.2009 - Eine Meisterleistung, die sowohl vom musikalischen als auch vom thematischen Anspruch kaum zu überbieten ist. Endlich ein Musical, was deutlich Akzente setzt, sich damit vom 08-15 Mainstream abhebt und Raum für eigene Gedanken lässt.
Ein Geniestreich, den es sich lohnt zu fördern.

Thomas


16066
Jinai - ein faszinierendes musical

31.12.2009 - Jinai ist für mich die Überraschung des Jahres. Ohne großes Budget, ohne große Stars und ohne viel zu teuer gebauten Musical-Dom schafft es der Komponist Marco Chimienti und sein Team ein semiprofessionelles Musical mit viel Potenzial auf die Bühne zu stellen. Jinai funktioniert durch die bewußt spartanische Ausstattung im Kopf. Man wird durch Musik und Sounds auf die Reise nach China mitgenommen und erlebt dort die Geschichte der britischen Missionarin Gladys Aylward auf wunderbare Weise mit. Die Geschichte ist packend und rund erzählt - ein Verständnisproblem oder eine unerklärte Stelle sind nicht vorhanden.

Man darf Jinai allerdings auch nicht mit millionenschweren Produktionen messen - in seiner jetzigen Fassung ist das Musical eine super Independent Produktion, der die nötige Unterstützung des Geldes eben noch fehlt. Sicher - die Schauspieler und Sänger sind nicht die bekannten Größen - nur die kosten auch nicht 5 Euro Eintritt, sondern oft das 20zig Fache. Hier stehen dennoch große Talente auf der Bühne, die entdeckt werden müßen.
Wer hier die falschen Maßstäbe anlegt, tut dem gesamten Team großes Unrecht. Jinai hat mit ein wenig Feinschliff und Routine - so entsteht Professionalität - wirklich das Zeug zu einem echten Geheimtipp. Die Arbeit von Marco Chimienti und Kollegen verdient aus meiner Sicht Hochachtung. Die Kreativität, die hinter Jinai steckt ist absolut bewundernswert.

Guido de Fries / RockOffice Duisburg


16070
Überraschung des Abends

31.12.2009 - Dieser Samstagabend war für mich wirklich eine Überraschung. Eine so gut Aufführung habe ich nicht erwartet. Meine Hochachtung an Marco und sein Ensemble.Allen Kritikern zum Trotz hat mich gerade das schlichte Bühnenbild beeindruckt. Dadurch wurde für mich das Augenmerk noch intensiver auf die Geschichte und die Akteure gelenkt. Auch den Erzähler einzubauen, hat sehr viel Charme. Man konnte seiner Fantasie so freien Lauf lassen und das, was auf der Bühnen nicht dargestellt werden konnte vor seinem geistigen Auge sehen.
Meines Erachtens verdient das Stück den größten Respekt. Ich habe schon professionelle Stücke gesehen, die hier nicht mitkamen.
Natürlich muss an vielen Dingen noch gearbeitet werden, aber dieses Team ist auf dem besten Weg. Ich drücke ganz fest die Daumen, das man dieses Musical irgendwann vielleicht auf einer großen Bühne sehen wird. Ihr habt es verdient.

Freue mich schon heute auf die hoffentlich nächste Aufführung!

Vocaluschi


16081
Genial

31.12.2009 - Ein sehr gelungenes Stück.
Sehr gute Darbietung der Darsteller. Gute Gesangsstimmen und Musik. Ich war schwer beeindruckt. Dafür das es keine Profis waren die auf der Bühne standen sehr genial. Auch wenn es sicherlich kleine technische Problemchen gab aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sehr ausbaufähig, kann was großes draus werden finde ich. Das muß erstmal einer nachmachen und auf die Bühne stellen ohne fremde Hilfe.
Von mir 5 Sterne für eine hervorragende Vorstellung und einen wunderbaren Abend.

Jörg Theilen


16117
sehr gut und ausbaufähig

31.12.2009 - Ich fand das Musical dafür das es eine Premiere war sehr gut. Es gibt bestimmt noch viele Sachen die man verbessern kann ( Ton, Kostüme usw.), aber im großen und ganzen eine gelungene Vorstellung. Macht weiter so.

Pamela


16197
großes Potenzial

31.12.2009 - Gestern war es schwierig für Jinai, vom Publikum her--dafür war es hervorragend gemacht. Ein sehr solides Musical. Wer etwas anderes will, soll halt etwas anderes sehen!

Die Kommentare mit 0 Sternen hier sind lustig, ich glaube auch, dass es immer derselbe Schreiber ist. Vielleicht hat ihn die Truppe nicht mittun lassen. ;)

Angela Zunz


16311
Schön, wirklich schön

31.12.2009 - Nach einem Jahr dünner übler Musicalkopien die Premiere von Jinai: Ein melodisch-musikalisch hochjkomplexes Werk, daß aber dennoch dem einfach Interessierten zugänglich ist, charmant und mit Verve von schauspielerisch-künstlerisch versierten Darstellern (Gladys, Mandarin) vorgetragen. "Semikonzertant" ist keine Kategorie; es war eine abgespeckte Vollversion; man konnte sich gut ein Bild davon machen, was gemeint war - allerdings in der Tat um etwa ein Drittel zu lang. Eine wahr-genommene Chance sozusagen, und die Realisierung als Großversion setzt neben Kürzung und Straffung nur noch eine Bearbeitung der Story selbst voraus, die in der Tat einerseits zu religiös ist, andererseits zu wenig. Insgesamt aber eben doch ein schönes Musical.

Dr. Hagen Ilpo


17517
Jinai im Fernsehen

31.12.2009 - Habe Jinai zum ersten Mal im Fernsehen (Studio 47 am Montag) gesehen und bin sehr beeindruckt von der Musik und den tollen Stimmen! Besonders das eine Solo-Stück hat mich umgehauen! Leider waren nur wenige Lieder vertreten, so dass natürlich kein Gesamteindruck entstehen konnte, hoffe dies aber bald nachholen zukönnen!

Tobi


26235
Musical mit zuvielen Längen

31.12.2009 - Ich war zusammen mit meiner Oma in der Vorstellung und muss leider auch sagen, dass wir beide mehr als enttäuscht waren. Vor allem von der Technik (meine Oma war drauf und dran nach der Pause zu gehen, weil es zu laut und unangenehm war. Dazu ist anzumerken, dass die Halle längst nicht gut gefüllt war und dass es nach der Pause noch leerer war; einige sind also scheinbar tatsächlich nach der Pause gegangen). Aber auch das Musical an sich konnte nicht überzeugen. Dies lag weniger an den durchaus sehr guten SängerInnen als viel mehr an mangelnder Dramaturgie. (Nebenbei: Meine Oma kennt die Romanbiografie sehr gut und war überrascht, wie nah sich das Musical an dieser Romanbiografie hält. Da stellte sich ihr die Frage, ob auch rechtlich alles abgeklärt ist? Auch eine Romanbiografie darf man nicht einfach so nutzen?!) Alles in allem haben auch die vielen Ausfälle, Fehler, Patzer, Pannen schon sehr gestört. Da das Musical auch schon vor einiger Zeit in einer anderen Halle aufgeführt wurde, wie zu lesen ist, hätte das alles nicht mehr passieren dürfen, das sind keine "Kinderkrankheiten" mehr. Die Loation an sich war leider auch schlecht gewählt, ist schon eine sehr unangenehme Ecke. Insgesamt hatte ich jedenfalls immer den Eindruck, dass die Macher sich vom Mainstream entfernen wollen, sich aber gleichzeitig den Erfolg des Mainstream wünschen, und so etwas geht ja leider zu oft schief. Dennoch wünsche ich den Machern natürlich viel Glück. Dennoch muss ich leider sagen dass es nur eingeschränkt empfehlenswert ist, was in diesem Forum einem Stern entspricht.

Sabdra Leuten


26620
Sehr geehrte Damen und Herren,

31.12.2009 - an dieser Stelle möchten wir betonen, dass wir uns von jeglichen hier aufgeführten Beiträgen deutlich distanzieren.

Wir kennen das Stück „Jinai“ von der semikonzertanten Fassung aus dem Jahr 2006 und waren bereits damals überzeugt davon, ein gutes Stück gesehen zu haben. Die derzeitige Fassung, die in der Glückauf-Halle gespielt wird, haben wir leider noch nicht besuchen können und konnten uns daher selbst noch keine Meinung bilden.

Zu behaupten, dass gewisse Beiträge aus unseren Reihen stammen, ist somit falsch.

Ein solches Niveau haben weder die Macher der jeweiligen Musicals, noch die Administratoren und Leser der Musicalzentrale verdient.

Mit freundlichen Grüßen,

Dominik Campus und Stefan Lammert


26684
Nochmal verbessert !

17.06.2008 - Nachdem ich bereits die Premierenvorstellung im Mai gesehen hatte, war ich bei der
Derniere am vergangenen Sonntag erneut Zuschauer des Musicals.

Meinem Vorredner muss ich deshalb gleich aufs Schärfste widersprechen ! Offenbar haben Sie ein völlig verzerrtes Verständnis eines Musicals, in welchem das Herzblut vieler junger und talentierter Amateure steckt ! Dass dem so ist, ist weniger bedauerlich, als erschreckend ! Dass Ihnen der Eintrittspreis zu hoch erschien, lasse ich an dieser Stelle bewusst unkommentiert.
Ich gebe Ihnen nur zu bedenken, dass es sowohl bei Premiere als auch bei der Abschlussvorstellung minutenlangen, stehenden Beifall gegeben hat. Sicher nicht, weil alle Ihrer Ansicht waren.

Zum Stück:
Im Vergleich zur ersten Aufführung wurde sichtbar an den Schwächen gearbeitet ! Zwar gab es noch immer Raum für Verbesserungen, doch dieser ist ja eigentlich immer da ! Erneut sehr überzeugend agierten Hauptdarstellerin Rosaly Oberste-Beulmann als Gladys, sowie Nadine Walter als RuMai. Wesentlich besser als noch bei der Premiere gefiel mir Jan Peter Müller als LiNang. An der ebenfalls von meinem Vorredner angesprochenen Person Ingbert "Edddy" Edenhofer (Mandarin), kann ich auch kaum Kritik üben. Zwar ist eine gewisse Lispelei beim Sprechen unbestreitbar(diese kann jedoch auch auf anderem Wege - etwa falsch programmierte Mikrofone - entstehen), doch singt er - wie im Stück "Ihr Gott" - ist diese Schwäche kaum noch vernehmbar. Zu stark ist dann die Tragkraft seiner Stimme.

Sehr sympathisch ist auch, dass sich die Darsteller allesamt nach der Aufführung der geneigten Zuschauerschaft stellten. Doch viel Grund zur Kritik gab es wahrlich nicht. Im Smalltalk nach der Vorstellung war auch zu erfahren, dass das Ensemle kurzfristige Krankheitsausfälle zu verkraften hatte, was die gezeigten Leistungen noch einmal aufwertete.

Musikalisch kann man Schöpfer Marco Chiementi nur gratulieren: Er schaffte es, den schmalen Grat zu wandern. Die asiatische Musik neigt bekanntlich dazu, für europäische Ohren schnell anstrengend zu werden. Doch gelang es ihm, stets unterhaltsam zu bleiben. Mehr noch: Einige Lieder bleiben im Ohr. So hat beispielsweise das Gladys-Solo "Fremdes Land" sowie das Lied "Tradition" echtes Ohrwurmpotenzial.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Jinai ein sehr gut arrangiertes Musical ist, um welches es schade wäre, sollte am letzten Sonntag tatsächlich der allerletzte Vorhang gefallen sein. Ich zumindest würde mich sehr freuen, diese Produktion an anderer Stelle erneut zu sehen !

In diesem Sinne,

Marcel Wittkowski


26678
oh man...

17.06.2008 - also ganz ehrlich?!
das war das schlechteste, was ich seit langem gesehen habe am Sonntag.

Der Ton war wirklich mist und auch die Motivation der Darsteller war äusserst Suboptimal.

Alles war total lieblos und einfach dahin geklatscht.
Keiner hatte wirklich Bock und das hat man im Publikum auch gemerkt. Zwischenzeitlich habe ich die Augen geschlossen und war fast eingeschlafen.
Wer da von großen Musicalmomenten spricht hat die Welt verpennt.
Jedenfalls bin ich in der Pause nach Hause gefahren und habe mich maßlos geärgert.

Ich habe schon damals die Semikonzertante Fassung in Walsum gesehen, aber die Show die jetzt Sonntag lief war nicht wirklich besser. Der einzige Unterschied war, dass ich 10,- mehr bezahlt habe.

Von Requisiten keine Spur, das ständige Knistern in den popeligen 4 Boxen vorn war unerträglich.
Einige Darsteller fand ich recht gut, so hat mir Rosaly Oberste-Beulmann sehr gut gefallen, und auch Jan Peter Müller.
Edddy benötigt meines erachtens nach dringend logopädische Hilfe. Sein unfassbarer Sprachfehler hat nichts mehr mit Humor zu tun, sondern stört und trägt nicht gerade zu einem besseren Textverständnis bei.

Den Preis in der letzten Kategorie für 15.50 Euro halte ich für maßlos überzogen, da kann ich besser mit meiner Frau an der Pommes Bude nebenan essen gehen.

Sorry liebe Leute, aber so gehts nun wirklich nicht.
Strengt euch ein wenig mehr an, da hilft es auch nichts, wenn der "Master himself" an der Technik sitzt. Es gibt ausgebildetes Fachpersonal für diese Arbeit, da muss man nicht alles in Eigenarbeit leisten, sondern auch mal gewisse Aufgaben abgeben.

Schade, denn das Stück hat wirklich tolle Ansätze und tolle Melodien, und manchmal gab es Lichtpunkte im Stück, an denen ich echt dachte, "JAAA, Jetzt wird es langsam Musical" Die sind aber schnell wieder verblasst.

Da hilft es auch nichts, nach der Semikonzertanten Fassung nochmal 1 1/2 Jahre zu proben, wenn das Ergebnis am Ende doch weiterhin schlecht bleibt, abgesehen von den teilweise undankbaren Rollen und den oft sehr schlechten Texten, die es einem Darsteller nicht gerade leicht machen, aus der Rolle etwas herauszuholen.

Schade, denn mit sehr viel Arbeit, gründlicher Politur, und einem neuen Konzeot könnte man zumindest noch Schultheaterniveau herausholen. So blieb es letztenendes doch nur noch schlecht und gelangweilt...

Ich habe mich sehr geärgert, das war Verschwendung wertvoller Lebenszeit.

Grüße

Knabelfurz


26622
Mal ehrlich...

10.06.2008 - Ich muss sagen ich fand echt sher gut und ich weiss nicht was der ganze Aufstandt soll. Ob Flügel oder Ladies on the stage oder auch Jinai da steckt überall Herzblut drin und das merkt man auch. Es könenn doch alle nebeneinander existieren niemand nimmt sich doch das Publikum weg.

Pinkelzwerg


26593
Starkes Musical, starkes Ensemble

08.06.2008 - Ich war zu Gast bei der Premiere in der Glück-Auf-Halle zu Duisburg und war nach dem Auftritt sehr begeistert. Nicht nur, dass das Ensemble mit starken Stimmen und guter Bühnenpräsenz zu beeindrucken wusste, auch das Stück von Marco Chimienti war absolut fesselnd und beinhaltete große Emotionen ebenso wie einen Schuss Humor. Wenn man dann hier Rezensionen wie die eines Herrn Zoller lesen muss, der offenbar sachlich nichts zu diesem Musical zu sagen imstande ist, dann finde ich das äußerst bedauerlich. Natürlich war nicht alles Gold was glänzte, doch vereinzelte Pannen kommen sogar bei professionellen Musicals sehr häufig vor. Und bedenken wir: Wir unterhalten uns hier über eine engagierte Amateurtruppe, die sich die Mühe in ihrer Freizeit machen. Ich gestehe auch gern ein, dass während der Premiere tatsächlich eine Handvoll Leute vorzeitig gegangen sind, doch letztlich kann selbst der beste Entertainer nicht alle 6 Milliarden Menschen dieser Welt zufrieden stellen. Die Geschmäcker sind nunmal verschieden. Sachliche und konstruktive Kritik ist angemessen und sicher auch den Machern von Jinai herzlich willkommen, doch persönliche Abneigungen oder eine wissentlich falschen Aussagen Einiger zur Auf- und Durchführung sind völlig deplaziert. Ich jedenfalls werde mir das Musical ein weiteres Mal ansehen. Und ich kann jedem Musicalinteressierten nur empfehlen, sich auch eine Karte zu besorgen und sich selbst eine Meinung zu machen. Der kompletten Jinai-Crew kann ich nur sagen: Macht so weiter ! Für einen wunderbaren Premierenabend bedanke ich mich noch nachträglich und bin davon überzeugt, auch bei meinem zweiten Besuch beste Unterhaltung zu erleben.

Mit freundlichem Gruß,

Marcel Wittkowski


26583
@Herr Zoller

08.06.2008 - Sehr geehrte Herr Zoller,
Ich fined ihre bEiträge unmöglich. Ich fände es sehr nett, wennn sie sich vielleicht auf das Stück und nicht auf die Verletzung der persönlichen Gefühle der Darsteller beziehen könnte. Derart unqulifizierte Beiträge haben hier nichts zu suchen.Sie scheinen wie Besessen davon dieses Projekt schlecht machen zu wollen.Dies finde ich wirklich sehr shade, denn mir persönlich hat das Dtüch sehr gut gefallen.Kleiner Mängel waren zwar noch vorhanden, die der Aufführung jedoch keinen Abbruch tuen.Ich gehöre nicht zu der Musicalzentrale oder zu Jinai und gerade deswegen finde ich es schade, dass gerde ich-als außenstehende Person mit neutralen Gefühlen (was Sie mir wahrscheinlich sowieso nicht glauben werden)-Sie daruf aufmerksam machen muss, dass Sie meinr meinung nach schleunugst die Art Ihrer Beiträge ändern sollten, sollten dazu nicht in der Lage sein, sollten Sie sich wohl besser nichtmehr an diesen Diskussionen beteilien, zu dem haben Sie Ihre Meinung bereits äußersts ausführlich dargestellt. Hier sollen doch qualitative und begründete Bewertungen abgegeben werden und nicht ein Kleinkrieg entstehen!
Libes Jinai-Team macht weiter und lasst euch nicht entmutigen!

Mensch mit Herz


26570
ja ja...

08.06.2008 - Nun, peinlich brauche ich hier wohl wenig zu erläutern. Da sollte man noch einmal genau seine Beiträge studieren, und man wird feststellen, was letztenendes peinlich ist.

Musicalnetzwerk hin oder her:
Generell finde ich die Idee sehr gut, nur frage ich mich, was damit erreicht werden will.
Soll das nun eine Brutstätte für Musicals sein?!
Welcher Zweck steht dahinter?
Will man auf diese Art und Weise ein größeres Publikum erreichen?
Oder gar reich werden?
Bei einem Herrn Hübbertz/Sebastian Ivartnik kann man sich das sehr gut vorstellen.
Da sollte ja schon bereits die Dämonen-Einzugszentrale Gelder für unerlaubte Fotos während der Show einstreichen. (Man erinnere sich an die Bandrede vor Beginn der Show/Flügelshow)

Ich habe generell keine Einwände gegen Amatuerproduktionen. Ich denke auch, dass ein Uwe Kröger durch solche Produktionen zu mehr gekommen ist, und derartige Talentschmieden unabdingbar sind.

Jedoch finde ich, dass man es nicht übertreiben sollte.
Ist ja alles schön und gut, wenn man spaß daran hat, aber man sollte nicht so tun, als würde man die Weisheit täglich zu sich nehmen und könnte über alles urteilen.


Übrigens, welchen Platz ich hattem geht Dich gar nichts an. Ich habe dieses Stück gesehen, ob Du es glauben möchtest, oder nicht. Fakt ist, dass Du ebenfalls einer derjenigen zu sein scheinst, die aus der Jinai-Riege kommt.
Und zum größten Teil sind das fast alle Beiträge, die hier geschrieben wurden.

DAS finde ich persönlich sehr peinlich.

Aber nun, das wird man vielleicht irgendwann einmal verstehen, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, aber bis dahin, scheint es noch ein langer Weg.

Ich wünsche euch dennoch alles gute und viel Erfolg. Ihr könnt es brauchen.

Euer Jürgen Zoller

Jürgen Zoller


26561
mitreißende darstellung!

07.06.2008 - Ich fand das Stück super toll! Der Kinderchor ist richtig süß und die Hauptdarstellerin eine klasse Schauspielerin. Der Kriegesausbruch ist meine Lieblingsstelle, die ist einfach hammer dargestellt! Besonders der zweite Teil des Stückes ist total emotional(ich musste mich zusammenreißen, um nicht mit zu weinen).Die lieder haben Ohrwurmpotenzial, ich hatte 3 tage lang das Tam Tam Lied als Ohrwurm =)!

musicalfan


26559
@Jürgen Zoller:

07.06.2008 - @Jürgen Zoller:

Was ich nicht verstehe ist, warum du selbst nicht ein konstruktives Wort zu Jinai beigetragen hast....obwohl du genau das bei den nachfolgenden Beiträgen kritisierst.
Es geht dir doch gar nicht um Jinai....sondern einfach nur darum Laien-Produktionen in den Dreck zu ziehen. Oder warum schreibst du so akribisch, nachdem deine unangebrachte Kritik fehl schlug.
Denn das wenige, was du über Jinai sagtest ist einfach erlogen...Fakt.
Musik und Dramaturgie sind Geschmackssache, ok.
Aber das der Saal leer war ist schlicht weg einfach gelogen. Wenn du im Stück warst, wovon ich nicht ausgehe (da vieles einfach nicht stimmt von dem was du erzähltest) dann sag mir doch mal welchen Platz du hattest. Das würde mich doch sehr interessieren...

Ich finde deine Beiträge einfach nur peinlich, sorry!

...


26552
bestätigt

07.06.2008 - Wie man sehen kann, unterstreichen alle nach mir kommendenen Beiträge/Kritiken genau das, was ich gesagt habe.

Es hat nichts mehr mit dem Stück zu tun, sondern nur Selbstbeweihräucherung in eigener Sache...

Auch finde ich es interessant, dass soviele Parallelen zu Flügel und Lady on the Stage gezogen werden, obwohl dies in weitestem Sinne nichts miteinander zu tun hat.

Da kann man sehen, dass sich die eigenen Darsteller aus den jeweiligen Produktionen an den Rechner setzen und unqualifizierte Kritiken schreiben, die dem Stück selbst nichts bringen.

Auch wenn diese negativ sind, was meines erachtens nach bei Jinai auch völlig angemessen ist, werden diese aus den Foren/Gästebüchern einfach gelöscht.

Es ist nicht immer alles Gold was glänzt...

MFG

Jürgen Zoller


26544
Ach ach ach

06.06.2008 - ich persönlich möchte nur sagen, dass der Inhalt von Jinai sehr interessant ist, musik und dramaturgie nur leider schlecht ausgearbeitet sind. trotzdem soll das Engagement der Darsteller Beachtung finden.
Lady on the Stage? Langweiliges Thema möchte ich nur sagen. Das Thema gab es schon tausendfach als Film und auch als Stück. Ein immer wiederkehrendes Thema wie Romeo und Julia. Nur schön neu verpackt, ein auf dicke Hose machen und was kommt dabei raus? Bisher nix.
Flügel? Hatte viele Zuschauer, also muss was an dem Stück dran sein. Kein musikalischer Meilenstein aber sehenswert. Musikalnetzwerk? Halte ich für Überflüssig, jeder ist sich selbst der Nächste.
Wildhorn Award? Darauf würde ich mir besser nichts einbilden! Insolvenz, schlecht organisiert, miserable Kritiken und entschuldigung ich habs erlebt, wenn das der beste Nachwuchs Deutschlands sein soll (und EU) na dann gnade uns der Musikgott.
Ob Schülertheater oder semiprof. Gruppe oder was weiß ich nicht, sie haben ihre Berechtigungen und es gibt immer Leute die es sich angucken. Manche gucken sich, obwohl sie ein Stück scheiße finden, trotzdem jede Vorstellung an.
Soll die SE das große Geld machen, den ganze Hobbyfußballern verbieten wir ja auch nicht das Spielen, nur weil sie es nicht gelernt haben oder keinem Verein angehören.
Immer schön am Boden bleiben, vielen wird die Luft da oben nämlich zu dünn.

Ich werde mir Jinai nochmals ansehen, in der Hoffnung das eine oder andere wurde verbessert und auch sonst werde ich mich dem Angebot des Ruhrgebietes unterordnen und schöne und weniger schöne Abende haben. Aber ich kann selbst entscheiden ob und wann und in welche Produktion ich gehen möchte, das sollte mir kein selbsternannter Musikmogul vorschreiben.
In diesem Sinne, sauber bleiben.

auch nicht herr zoller


26539
Mir platzt der Kragen

05.06.2008 - Hmmmm

Bin gerade sehr wütend nachdem ich den Eintrag von Herrn Jürgen Zoller gelesen habe. Ich finde seinen Eintrag an sich nicht schlimm nur schlecht recherchiert und einseitig. Daher würde ich gerne im eigenen Interesse und evtl. auch im Interesse von Herrn Zoller einige Dinge klarstellen.

Ich versuche dabei immer wieder Bezug auf das Stück Jinai zu nehmen, schließlich geht es hier um dieses Stück und es kotzt mich persönlich an, dass hier unterschiedlichste Stücke auf eine Stufe gestellt werden.

Erst einmal Herr Zoller kann ich mir sehr gut vostellen, dass hier gegenseitig Pluspunkte zugeschoben werden, aber genauso sehe ich hier negative Kritik, die ich teilweise unberechtigt finde, da nicht konstruktiv.
Wie sie nämlich selbst sagen, handelt es sich nicht um eine professionelle Produktion ( kein Geld wird damit gemacht).
Das Wort professionell oder nicht sagt daher nicht im geringsten irgendetwas über die Qulität eines Stückes aus, sondern lediglich wieviel die Karten kosten und was man damit umsetzt. Es gibt durchaus sehr schlechte professionelle Produktionen ( Dracula in Tecklenburg war zum Beispiel schrecklich- ich sag nur "Blut bis ans Ende Darcula" so ein Scheiß). Daher finde ich Kritik an einem Stück wie Jinai nur angebracht, wenn sie konstruktiv ist und Besserungsvorschläge hat. Zu sagen da gehe ich im einzelnen nicht drauf ein ist daher schlecht Kritik.

Das verschiedenste Amateur Produktionen sich nicht mit "erfolgreicheren" Stücken vergleichen lassen finde ich schwachsinnig.
Das Jinai nicht mit "Wicked" zu messen ist, ist auch klar, aber ich habe "Wicked" gesehen und war obwohl ich ein großer Fan des Stückes bin in Stuttgart sehr enttäuscht. Es geht um Geld um Talent und können.

Große Shows haben Profis die auch nicht immer alle Töne treffen aber das die Darsteller besser und teurer sind will niemand bestreiten.
Nur spielen die Darsteller bei Wicked die Show jeden Abend. Eine Produktion wie Jinai nur einige wenige Male, da sieht man Herzblut auf der Bühne. Auch Sängerinnen und Sänger die nicht professionell ausgebildet sind haben durchaus jede Menge Talent. Auch bei Jinai ist das bei den Hauptdarstellern durchaus der Fall. Die machen das fast wie Profis. Die Leute die bei Wicked im Ensemble singen, müssen erstmal solche ein Hauptrolle spielen können. Das die wesentlich besser wären wage ich zu bezweifeln(das heißt nicht das sie das nicht könnten)

Die meisten erfolgreichen Musical-Stars haben zuvor in verschiedensten Projekten Erfahrung gesammelt. Solche Stücke machen Talente groß und bieten eine´Chance für Darsteller sich zu verbessern und Rollen zu erarbeiten.
Das auch schlecht Leute dabei sind bestreitet niemand, aber das Gesamttalent ist enorm.

Kommen wir von der Bühne zu den Menschen hinter der Bühne.
Komponisten fangen mal klein an.
Kann Dieter Bohlen Musik schreiben und noten lesen?
Macht er es trotzdem.
Das Benjamin Hübbertz keine Noten lesen kann OK. Finde sein Stücke auch doof. Hört sich an wie die Intros die auf einem Keyboard vorprogrammiert sind.
Marco Chiementi hat eine musikalische Ausbildung genossen und auch der Komponist von "Lady on the Stage" Dominik Campus ist ein Student (ja Musik) an der Hochschule in Münster. Ist aber auch egal, der Punkt ist man muss nicht studiert haben muss um gut zu sein. Talent kann man nicht kaufen oder lernen. Ein Sänger ist ein Sänger. Er lernt an der Uni sein Handwerkszeug aber nicht Singen. Man ist Künstler und wird nicht zum Künstler durch ein Studium. Jeder Profi war Künstler auch ohne Ausbildung und es gibt genügend professionelle Künstler ohne Ausbildung. So ein Kommentar ist geht also garnicht.

Thema Musicalnetzwerk:
Ist doch was tolles das Duisburg und Umgebung so viele Projekte und TALENT hat, das sich einige sagen, wir arbeiten zusammen.
PS: Lady on the Stage ist nicht in diesem Netzwerk.

Eine Produktion wie Jinai als Trashical zu bezeichnen???
Kann man sowas nicht persönlich nehmen?
Kritik Herr Zoller wäre zu sagen die Geschichte wurde nicht ausgeschöpft. OK was hätten sie denn anders gemacht? Was fehlt Ihnen und was finden sie gut. Gab es nichts was Ihnen gefallen hat?
So schlimm war es für sie?
Das kann ich einfach nicht glauben. Es handelt sich dazu um ein Erstlingswerk. Sowohl Jinai als auch Lady on the Stage waren übrigens für den Frank Wildhorn Award nominiert als bestes Musical 2007 im deutschsprachigen Raum. Hier kommt der Nachwuchs. Darsteller, Komponisten......

Das ist keine Kritik die man sich annehmen kann. Wer sind sie überhaupt das sie sowas schreiben, was haben sie für Refetenzen (Das ist Ironie)???
Kritik schreibt man so jedenfalls nicht. Kann außer einer Menge Beleidigungen, die man nur persönlich nehmen kann, kann ich nichts erkennen.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch Herr Zoller. Auch dies soll kein Angriff auf Ihre Person sein, aber ich finde ihre Kritik destruktiv und somit vollkommen unangebracht. Ich denke wir könnten Stunden reden und ich noch eine Doktorarbeit schreiben, aber ich denke mein Standpunkt ist klar geworden.

Alles Gute
Liebe Grüße

nicht-Jürgen Zoller


26529
Fabelhaft

04.06.2008 - Ich muss euch sagen, meine lieben Jinai Leute, ich fand das Musical einfach klasse. Eine tolle Geschichte,super Darsteller und ein toller Gesang. Ich fand es jedoch zu langatmig. Die Wanderung der Kinder hat sich für meinen Geschmack zu lang gezogen und die Länge des Musicals war sehr anstrengend. Trotzdem ein sehr gelungenes Stück!
Weiter so, ihr seid toll!
MfG
Laura

Laura


26521
Toll........

04.06.2008 - Ein wunderschönes Muscial, dessen Melodien zu Herzen gehen.
Das Stück an sich lässt kaum Wünsche offen, es beinhaltet alle Themenbereiche, von Dramatik, Taurigkeit, über Heiterkeit und die kleine Liebesgeschichte fehlt natürlich auch nicht.
Natürlich kann an der Technik noch einiges verändert werden und ich bin mir sicher, dass es im Juni nur noch besser sein wird.
Alles in allen ein durchaus runder und gelungener Abend und ein Stück, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Edgar


26519
Sehr schönes Stück

04.06.2008 - Ich habe die Premiere gesehen und muss sagen das ich total begeistert war ,ich kann es nur weiter empfehlen.An alle Jinaileute ,lasst euch nicht entmutigen!

Iris


26512
Jinai, einfach klasse!

03.06.2008 - Trotz einiger kleinerer Schwächen bezüglich der Technik, hat mich die Premiere am 17.Mai vollkommen begeistert. Die Darsteller (allen voran die Hauptdarstellerin Rosaly Oberte-Beulmann) waren großartig und haben fantastisch gesungen. Besonders beeindruckt war ich von dem Gesamteindruck der Musik. Ich könnte mir vorstellen, dass Jinai bei entsprechender finanzieller Unterstützung auf einer großen Bühne hinter keinem "berühmten" Musical zurückstehen würde.
Ich freue mich schon auf die Vorstellung am 15.Juni.

Bärbel


26510
Ein tolles Musical!

03.06.2008 - Ich war am 29.03.im Ebertbad und sah und hörte zum ersten mal Jinai ,ich musste mir Karten kaufen für die Premiere ,so begeistert war ich und was ich dort sah war wirklich super toll,natürlich sind es keine Profis und das ist auch gut so!
Ich finde es eine Unverschämtheit was sich manche hier rausnehmen und an Kritik schreiben ,zugegeben ,jeder kann seine Meinung sagen aber was hier geschrieben wird ist völlig unangebracht,am schlimmsten finde ich die Kritik von Herrn Jürgen Zollner,an sie einen Rat ,wenn sie so gut kritisieren dann machen sie es doch besser !

Ich wünsche Jinai das es weiterhin aufgeführt wird und ich werde es mir nochmal ansehen!Macht weiter so!

Frank Leonhard


26507
Traumhafte Musik

02.06.2008 - Es ist eigentlich nicht meine Art Bewertungen zu verfassen, aber was ich hier alles lesen muss ist wirklich unfassbar. Das hat ja nichts mit konstruktiver Kritik zu tun. Ich wohne in Oberhausen und bin eigentlich, ich nenne es mal, ein Musical-Muffel. Durch meine Frau, eine absoluter Musicalliebhaber, war ich dann im Ebertbad um dort die Musicalgala zu sehen in welcher unter anderem auch das Musical Jinai vertreten war. Und die Musik von Herrn Cimienti hat mich wirklich positiv überascht. Das viele der Sänger dort Laien seien sollten konnte ich wirklich nicht glauben.

Wir haben dann sofort Karten für den Premierenabend gekauft. Nun ich muss sagen, dass ich das Stück zum ersten Mal gesehen habe. Die geschilderten Patzer und Pannen sind mir in diesem Ausmaße und so gravierend an diesem Abend nicht aufgefallen. Wenn ich mir das hier so durchlese habe ich auch manchmal das Gefühl in einem anderen Stück gewesen zu sein. Mir war sehr wohl bewusst, dass es sich bei Jinai um ein Stück handelt in dem keine professionellen Darsteller vertreten waren. Umso mehr war ich überascht über die Stimmgewalt und die mitreißende Musik.

Ich wünsche dem Stück und dem Macher viel Erfolg für die Zukunft, dass Stück hat auf jeden Fall das potential dazu.

Helmut M.


26485
wie soll ich sagen?!

31.05.2008 - Also, ich habe das Gefühl, dass man sich hier gegenseitig die Plus-Punkte zuschiebt, um einfach besser dazustehen.

Das war schon immer so, und wird auch immer so bleiben.

wenn man etwas recherchiert, wird man feststellen, dass sich mittlerweile in Duisburg ein ganzes Musical-Netzwerk gebildet hat. Als würde man Duisburg nun zur neuen Musical-Hauptstadt machen wollen.

So sind in den vergangen Zeiten mehrere Neue Musicals enstanden, wie Jinai, 1206, Verliebt Verlobt Verlassen, Lady on the Stage und einige andere neue Stücke.

den Anfang haben sozusagen die Flügel-Macher gemacht.

Um über den teilweise doch eher minimalistichen Leistungen hinwegzutäuschen, werden vorliebend die Bewertungen in offiziellen Musicalseiten hervorgehoben.

Fakt ist, es sind Semi-Professionelle Stücke auf der Bühne, die sich in keinster Weise mit dem messen lassen können, was auf einer professionellen Bühne passiert, das ist auch gut so. Aber leider wird immer wieder viel Zeit und Arbeit in ein professionelles Marketing und teilweise auch Merchandising gesteckt, was den Ahnunglosen Musical-Liebhaber denken lässt, es handele sich dabei um eine professionelle Show.

Ich finde, man sollte viel mehr Zeit und Arbeit in das Stück stecken, anstatt vorzumachen, es sei ein professionelles Stück. Natürlich wird das nie so direkt dargestellt, aber wer möchte natürlich nicht mit seinem Stück im Rampenlicht stehen, und einmal das Gefühl erleben, wie bei den echten Profis anerkannt zu sein.

Nun, da gehört eine Ganze Menge mehr zu.

Wenn ich dann an die Show von Jinai denke, wird mir eher schlecht.
Grundlegende Dinge werden einfach nicht beachtet. Derartige Pannen etc. dürfen nicht passieren.
Dass aufgrund dessen einige Leute den Saal verlassen, bestätigt mich nur noch in meiner Aussage.

Ich möchte jetzt nicht zu sehr auf Einzelheiten eingehen, das würde hier sicherlich den Rahmen sprengen.

Ich finde nur, dass man es dementsprechend deklarieren sollte, dass es sich auch wirklich um ein Laientheater handelt. Denn vielmehr als eine Schülerproduktion kam bei Jinai nicht heraus.

Des weiteren frage ich mich, woher die ganzen leute kommen, die meinen, ein Musical schreiben zu können?!
Marco Chimienti, der scheinbar aus dem nichts auftaucht und ein Musical dahinschmettert?!
Was hat er gelernt, gibt es irgendwelche Referenzen?
Oder Benjamin Hübbertz und Sebastian Ifartnik, die Komponisten und Texter von Flügel sowie VVV. Beide sind im Krankenpfelgedienst tätig. Von musikalischer Vorbildung keine Spur, geschweige denn, dass beide ansatzweise Noten lesen können.
Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, jedoch finde ich es bemerkenswert, dass aus scheinbar nichts, ein ganzes Musical entsteht, oder viel mehr ein "Trash"ical!
Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich finde, dass genau solche Aktivitäten den Markt zerstören können. Man kennt das, Billiganbieter über Billiganbieter und der Markt geht den Bach runter.

Fazit: Jeder hat das Recht dazu, Musik machen zu dürfen, das ist auch vollkommen ok, nur sollte man sein Licht nicht über dem Scheffel stellen.
Wenn man sich dessen bewusst ist, wird man feststellen, dass weniger mehr ist, bzw, dass das dicke Auftragen erst recht nicht zum groß ersehntem Erfolg führt.

Ich hoffe, man versteht meine Kritikpunkte weitestgehend. Daher für mich leider nur ein Stern, da die Geschichte für mich durchaus mehr birgt, als bislang rausgeholt wurde.

mfg Jürgen Zoller

Jürgen Zoller


26463
Super Semi Professionelle Show

29.05.2008 - Ich habe die Shows an beiden Tagen gesehen und war echt begeistert. Für eine Amateurproduktion muss man echt den Hut vor den Akteuren ziehen.

Die kleinen Pannen die am Samstag zur Premiere passierten waren am Sonntag vollständig behoben. Das Ensemble war zwar an einigen Stellen eher schwach besetzt, aber es ist schon eine große Leistung ein solches Stück mit zwei kompletten Besetzungen spielen zu lassen.

Vor allem die Hauptdarsteller haben am Samstag das ein oder andere Maleur vergessen lassen. Der Mandarin mit seinem komischen Talent und Gladys (Rosaly Oberster-Beulmann) sowie LiNang (Jan Peter Müller) mit ihren traumhaften Stimmen, die sich wunderbar ergenzten.

Auch die Darsteller am Sonntag haben mir gut gefallen, wobei mir hier Das Ensemble sicher rüberkam und die Hauptrollen insgesamt ein wenig schwächer spielten.

Alles in allem eine tolle Show mit schöner Musik. Freue mich auf noch zwei tolle Shows im Juni.

Birgitta Nühlen


26416
Uraufführung

27.05.2008 - Super Toll!

Markus


26360
nettes Schülertheater

25.05.2008 - Das Stück hat durchaus gutes Potential, aber ich denke, dass hier ein wirklicher Dramaturg gefehlt hat.

Teilweise waren einige Dinge absolut nicht nachvollziehbar.

Abgesehen davon, dass das Stück viel zu langatmig war und auch einige Leute während der Show gegangen sind.

Schade, aber lässt sich wohl nicht ändern.

Die Leistung der Darsteller war soweit ok. Ein paar Schwachpunkte, aber dafür ist es immer noch eine Laienaufführung gewesen.

Die Technik war miserabel und gleichzeitig eine Frechheit. Wer soviel Geld verlangt für eine Karte, sollte dafür sorgen, dass Technik entsprechend abgeklärt ist.
Wenn auf einmal viel zu früh Songs abgespielt werden, und dann muss das ganze nochmal zurück und wieder von vorn usw

Ich werde mir die Show im Juni noch einmal ansehen, vielleicht wurden entsprechende Mängel bis dahin beseitigt.

Bill


26282
Wer verunglimpft sich selber?

21.05.2008 - Als Flügel-Fan habe ich im März bei einer Gala mit Amateurmusicals im Ruhrgebiet auch Jinai kennengelernt. Sonntag war es soweit, dass ich Jinai ganz sehen konnte. Die Gladys Nina Köster kannte ich schon als Synthia aus der letzten Vorstellung von Flügel und bei der Gala war sie toll als Schlampe in einem Stück namens Fotowand. Sie einen ganzen Abend lang zu sehen, war wunderbar. Dass ihre Stimme schwächer geworden sein soll, ist mir jetzt nicht so aufgefallen, was aber niemand erwähnt hat bisher, ist ihre schauspielerische Leistung. Irgendwann im zweiten Akt wird Gladys angeschossen und die gespielte Panik von Nina hat mich restlos beeindruckt. Und ihre Stimme ist einfach schön. Den Soldaten, in den sie sich verliebt, fand ich nicht so toll wie irgendwie alle anderen hier. (Freunde am Werk?) Ich fand ihn ein bisschen hölzern und die Stimme von dem Soldaten bei der Gala hat mir besser gefallen. Nina Kösters Schwester Ilka als ihre beste Freundin war so niedlich, wie man sie als Flügelchen kennt. Als vierten im Bunde der Hauptdarsteller gibt es noch den Mandarin, der absolut komisches Talent hat.

Die Musik hat mir sehr gut gefallen, besonders wenn alle durcheinander singen, ist das schon sehr beeindruckend. So viele Stimmen und es klingt trotzdem, als sollte das so sein. Mir haben auch die Texte ganz gut gefallen, teilweise sehr poetisch und oft tiefsinnig. Ein paar mehr schnelle Ensemblestücke würden mir persönlich gut gefallen, aber wahrscheinlich würden die nicht so gut in das Stück passen.

Es haben ja schon viele Leute darauf hingewiesen, dass es hier und da Patzer gab, vor allem was die Technik angeht. Aus dem Grund gebe ich auch nur 4 Sterne, damit sich die Jinai-Leute die volle Sternzahl noch verdienen können – vielleicht ja schon bei einer Vorstellung im Juni. Gut möglich, dass ich es mir noch mal anschaue. Weiß jemand, ob man im Voraus erfahren kann, wer spielt?

Ach so, und die löschen negative Einträge in ihrem Gästebuch? Kann ich schon irgendwie verstehen. Ich meine, die wollen ja wahrscheinlich mit ihrem Gästebuch schon auch ein bisschen Werbung für sich machen, und dass bei den ersten beiden Vorstellungen an einem neuen Ort mit einem neuen Team hier und da was schief geht, heißt ja nicht, dass sie planen, alle Aufführungen chaotisch sein zu lassen. Also wollen die bestimmt keine Zuschauer verlieren, weil in ihrem eigenen Gästebuch quasi steht, dass man es lieber nicht sehen sollte. Dafür gibt es ja Seiten wie diese, wo man sich objektiver austauschen kann.

Ich glaube, ich schau mal in das Gästebuch von denen und schreibe denen was Nettes rein. Jinai sollen ruhig noch mehr Leute sehen. Lohnt sich!

Martin


26271
Starkes Musical, schwache Reaktion

20.05.2008 - Zwei Aufführungen an zwei auf einander folgenden Tagen lassen Vergleiche zu: Rosaly (Gladys am Samstag) und Dennis (LiNang am Sonntag) sorgten für die gesanglichen Höhepunkte! Es wäre schön, beide gemeinsam in den Rollen zu erleben.
Glückwunsch dem gesamten Ensemble für das Bemühen, die Gäste gut zu unterhalten. Ich fühlte mich auf jeden Fall sehr gut unerhalten und werde das Stück weiterempfehlen.
Die technischen Mängel von Samstag waren am Sonntag deutlich behoben.

Diese gut gemeinte Kritik schrieb ich auch ins Gästebuch von JINAI. Ich äußerte auch kritische Töne in Bezug auf die gesangliche Leistung des Darstellers des Mandarin (schauspielerisch stark) und der deutlich nachlassenden Form der Darstellerin der Gladys im 2. Akt am Sonntag.
Mein Beitrag, wie auch andere - in diesem Forum noch nachlesbare - Beiträge wurden dort leider zwischenzeitlich wieder gelöscht. Schade!

Carsten


26260
Kinderchor

20.05.2008 - Die Kinder waren alle total klasse!
Ein großes: WEITER SO!
Tolle Premiere!

Frau Dilkes


26251
Musikalisch überzeugend

19.05.2008 - Als Autor & Produzent eines (Show)Musical habe ich am Sonntag ein Stück gesehen, dass mich vor allem musikalisch überzeugen konnte. Welches bessere Kompliment kann ich geben, als dass es dem Komponisten gelungen ist, die angestrebten Stimmungen nicht nur zu untermalen, sondern durch seine Musik zu erzeugen?! Es war sicher eine Herausforderung, fernöstliche Klänge in das Musicalgenre einzuweben, ohne das es kitschig wirkt. Diese nicht einfache Aufgabe wurde von der Komponisation bis hin zum Arrangement sehr gut gelöst. Die oft sehr schönen Melodien wurden von den Hauptdarstellern gesanglich gut umgesetzt.
Ebenfalls sind die Texte hervorzuheben. Sie bestechen durch Klarheit im Ausdruck und Verssicherheit.
In manchen Berwertungen konnte ich lesen, die Darsteller seinen schwach, die Produktion weise technische Mängel auf und die Inszenierung sei lieblos. Erst einmal: die Inszenierung ist alles andere als lieblos, seine Liebe steckt in Details, die wohl übersehen wurden. Diesen angeblich fachkudigen Äußerungen halte ich des weiteren entgegen, dass dies eine "low budget" Produktion ist. Ein Leistungsgefälle innerhalb des Ensembles und technische Pannen sind mit begrenzten Mitteln nicht auszuschließen. Das hat nichts damit zu tun, ob es die erste Aufführung ist oder nicht. Das ist LIVE. Selbst bei großen und dauerhaften Inszenierungen kommt dergleichen vor. Um wieviel höher ist die Wahrscheinllichkeit, dass dergleichen mit mittelprächtiger Ausrüstung und bei den ersten Aufführungen geschieht?
Zusammengefasst hoffe ich, der Autor träumt seinen Traum weiter und lässt sich nicht irritieren! Ein dickes Fell sollte er sich zulegen. Kritik ist, wenn sie berechtigt ist, wünschenswert, um daraus zu lernen. Doch oft ist sie wenig fundiert und/oder überzogen. Aber zumindest nach meinem persönlichen Empfinden hat sein Werk eine Qualität, die mit Einzug der "Cover" in diesem Genre nicht mehr oft erreicht wird. Er hat es geschrieben. Er sollte es reifen lassen und an den (noch) vorhandenen kleinen dramarturgischen Schwächen bei weiteren Aufführungen arbeiten. Dann kann es ein Großes werden.

Marco Laroche


26236
Das Wort zum Sonntag

19.05.2008 - So wünscht man sich einen Sonntagnachmittag. Gladys (Nina Köster) entführt den Zuschauer in eine andere Welt mit einer tollen Stimme und viel Talent. Dem Musical liegt eine komplexe Story zugrunde, diese wird durch schöne Szenen und gute theaterische Leistungen dem Zuschauer zugänglich gemacht.
Im ersten Akt überzeugte mich vor allem Mandarin (Ingbert Edenhofer). Er sorgt für vielerlei amüsante Szenen und gibt diesem Stück eine schöne Untermalung.
Der zweite Akt wirkt durch die vielen Kinder auf der Bühne sehr erfrischend.
Die Tragik kommt hier vor allem durch RuMai und Sualan gekonnt zum Ausdruck.
Meiner Meinung nach würden einige Bühnenelmente zusätzlich, diesem Stück noch mehr Ausdruck verleihen. Insgesamt sehe ich in diesem Musical ein großes Potenzial.

Heinz Neuters


26228
Musical mit guten Entwicklungsmöglichkeiten

18.05.2008 - Ich habe mir heute (Sonntag, 18.05.2008) die Aufführung angesehen. Nach den ersten Kritiken des Vorabends hatte ich mich auf eine Reihe von technischen und schauspielerischen Problemen eingestellt.
Nach dieser Aufführung muss ich jedoch sagen, dass ich positiv überrascht wurde.
Die Handlung hat mich überzeugt. Eine Geschichte die gut auf der Bühne umgesetzt wurde. Die Musikarrangements entführen in die asiatische Welt und tragen durch die gesamte Handlung.
Nina Köster hat mit ihrer Stimme überzeugt und trägt maßgeblich zum Erfolg dieser Aufführung bei.
Besonders gefiel mir der 2. Akt, schauspielrisch gut durch Gladys, RuMai und Sualan in Szene gesetzt und von netten Melodien getragen.Dramaturgisch konnte mich Sualan überzeugen;besonders in der Auseinandersetzung mit ihrer Mutter.
Belebend fand ich den Kinderchor, der die Gesamthandlung unterstreicht.
An dem Stück kann natürlich noch reichlich gearbeitet und geprobt werden. Auch das Bühnenbild wäre meiner Ansicht nach noch zu verbessern. Zeitweise sind in dem Stück unnötige Längen, die man sicherlich kürzen kann.
Insgesamt war ich sehr zufrieden und hoffe, dass das gesamte Ensemble weiter hart arbeitet und zur weiteren Entwicklungs dieses wirklich schönen Musicals beiträgt.

Ralf Beyer


26208
Mittelmäßiges Schultheater-Niveau

18.05.2008 - "Jinai" mit großen Produktionen zu vergleichen wäre natürlich vermessen, trotz der begrenzten (aber ausreichenden...) technischen Möglichkeiten ist die Aufführung deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Mangelnde Absprache und Unprofessionalität in vielen Bereichen:

Schlafende Tonmänner (mehrfach das falsche Lied zur falschen Zeit), undiszipliniertes Background-Gewurschtel (der Zuschauer hört jedes Wort wenn die Mikros hinter der Bühne an sind...), billige Requisiten (die dann im Schattenspiel auch noch ständig umfallen...), äusserst müde Dramaturgie (z. B. das unspektakuläre Scheitern der eh zu deutlich absehbaren Liebesbeziehung oder auch das enttäuschend-undramatische Erreichen des Ziels/Waisenhauses), deplazierte Gags (z. B. das Wiederholen der "langen Gladys-Nase" in der halbwegs tragenden Kinderszene...).

Lobend möchte ich die Musikarrangements und die Tonqualität der Songs erwähnen. Da sind viele viele Stunden des arrangierens und produzierens ins Land gegangen. Mit Erfolg. Das halb gesprochen/halb gesungene Zwischengeplänkel in den 2,5 Stunden ist musikalisch allerdings oft ähnlich und mit seinen asiatischen Klängen auf Dauer etwas anstrengend für europäische Ohren. Bei den Songs an sich ist dringend auf bessere Abstimmung der Lautstärken zu achten. Ein Hinweis an die Sänger: Man versteht in den gut gedachten aber etwas dürftig umgesetzten Szenen der parallelen Handlungsstränge (z. B. bei „Tradition“) kein einziges Wort. Hier ist natürlich auch der Tonmeister mit schnellem Handeln gefragt. Er muss die Vocalvolume-Anpassung besser in den Griff kriegen. Für Laiendarsteller gab es aber trotz der enormen Länge des Stücks insgesamt erfreulich wenig Textaussetzer. Besonders lobend ist hier die Hauptdarstellerin Rosaly Oberste-Beulmann zu erwähnen, die stimmlich und vor allem schauspielerisch eindeutig die Jinai-Liga anführt, dicht gefolgt von Nadine Walter, die zwar schauspielerisch etwas hinterher hinkt, gesanglich aber gutes Potential bietet. Jan Peter Müller spielte mir den Soldaten LiNang viel zu soft und freundlich – ich hätte ihn mir am Anfang deutlich militärischer und härter gewünscht, was eine glaubwürdige Weiterentwicklung der Rolle zu einem liebenden Mann mit Herz erleichtert hätte. Gesanglich wird für ihn die Luft (und leider auch die Stimme...) in den hohen Lagen ab F etwas dünn. Ingbert Edenhofer spielt den Mandarin witzig und angenehm ungewollt, seine Performance leidet aber etwas unter den durch die Headsets verstärkten S-Lauten. Die Performance seines Song über den christlichen Gott hat mir trotzdem gut gefallen.

Insgesamt scheint die Probenzeit nicht ausgereicht zu haben, wenn man bedenkt, dass die Schauspieler zu Beginn des Stücks bei offenem Vorhang noch wirr auf der Bühne hin und her rennen um zu ihrem Platz zu eilen. Den Requisitenschiebern war oft nicht klar, welche von den wenigen Requisiten an welchen Platz gerollt werden müssen. Ausserdem sollten alle Background-Leute komplett schwarz tragen, wenn die Szenenwechsel sichtbar bei offenem Vorhang vollzogen werden. Die wenige Lichttechnik kam bei den Bombenszenen gut zum Einsatz, allerdings sollten die Schauspieler bei fehlenden Verfolgern nicht zu nah an den Bühnenrand und somit aus dem Bühnenlicht treten.

Eine bessere Absprache zwischen Bühne und Technik muss in Zukunft gewährleistet sein. A propos Technik: Ich saß in Reihe 14 und empfand den Sound als angenehm druckvoll (ich mags laut). Weiter vorne und womöglich direkt vor den Boxen, sind den Zuschauern allerdings sicher ziemlich oft die Ohren weggeflogen. Das ist das Problem, wenn ein etwas unerfahrener Front-of-the-House-Mixer ganz am Ende des Saals sitzt...!

Als Fazit würde in Eurem Zeugnis wohl der Satz stehen: „...sie haben sich stets bemüht“. Natürlich kann man Euch nicht mit einer großen Profi-Produktion vergleichen, es gibt aber diverse Schulaufführungen, die ihre "Kinderkrankheiten" bis zur Premiere etwas besser im Griff haben. Ihr müsst Euch zum Beispiel einen Vergleich mit „Flügel“ gefallen lassen. Auch dort wird nur in Eigenleistung und ohne große finanzielle Hilfe gearbeitet – und zwar besser in allen Bereichen.

Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß und einen großen Zusammenhalt in der Truppe. Ich finde es wirklich toll, dass sich Menschen für eine solche Arbeit begeistern und mit viel Anstrengung und Vorbereitung so ein Projekt angehen und schließlich auch umsetzen. Vor diesem Engagement ziehe ich meinen Hut, spreche Euch dafür ein großes Lob aus und wünsche Euch viel Glück für die Zukunft.

Andreas Robitzky


26200
Schönes Stück, schlechte Technik, viele Hänger

18.05.2008 - Die gestrige Uraufführung war schon sehenswert. Vor allem die Stimmen vermochten zu begeistern, dieses Musical weist wirklich außergewöhnliche Sängerinnen und Sänger auf. Ausverkauft war die (kleine) Halle leider bei weitem nicht. Nur die vorderen Plätze waren durchgehend belegt. Aber daran ist wahrscheinlich mangelnde Werbung schuld. Im Verlauf des Stückes kam es immer wieder zu kleinen Hängern/Pannen. Das sollte eigentlich nicht sein, auch nicht bei einem nicht professionellen Stück. (Bevor jetzt wieder Aufschreie kommen: Dies ist nicht negativ gemeint; das Wort "professionell" bedeutet nichts anderes als "beruflich", also jemand, der für seine Tätigkeit angemessen bezahlt wird).
Fazit: Mit einem geeigneten Produzenten, der über entsprechende Mittel verfügt, ist dieses Stück durchaus geeignet, auch in etwas größeren Hallen zu spielen, obgleich es zu unterhalten vermag. Ein großer Wurf wird es aber denke ich nicht unbedingt werden.

Michael


20564
Sommernacht

18.07.2007 - Jinai bei der Sommernacht des Musicals in Dinslaken war sehr beeindruckt!
Tolle Musik und tolle Stimmen! Hoffe auf mehr...
Beste Grüße Regina

Regina


16508
China!

02.01.2007 - Ich habe Jinai damals am Samstag gesehen, und was mich ganz besonders beeindruckt hat, war der Umgang mit dem chinesischen Motiv. Das Musical denkt sich wirklich in den Kontext und etwa die Schriftzeichen, das Motiv, die hp usw. sind ganz hervorragend und geschmackvoll gemacht. Und eben fern von allem Chinarestaurant-Kitsch, auch bei der wirklich erstklassigen Bühnengestaltung, die für mich ein Highlight war. Auch die Musik hat chinesische Melodik aufgenommen, ohne in Folklore zu verfallen. Sehr gut!

René Praetorius MA


16419
Zum Träumen

28.12.2006 - Also mir hat es sehr gut gefallen, besonders die Hauptcharaktere waren sehr glaubwürdig. Klar die ein oder andere Panne mit dem Ton ist bedauerlich, aber auf Grund der Tatsache, dass es sich um keine professionelle (mit entsprechendem Kapital ausgestattete) Aufführung handelt ist es durchaus verzeihlich, wenn die Technik nicht durchgehend überzeugt...
Den Darstellern und Marco herzlichen Glückwünsch für die meines Erachtens gelungene Uraufführung.

Nadine


16401
Lasst es erwachsen werden!

28.12.2006 - Natürlich war es keine perfekte Aufführung, aber "Jinai" hat durchweg Potenzial. Ich weiß nicht, was einige der Zuschauer erwartet haben von einer Aufführung, die in einem Gemeindessaal stattfindet (Westend-Niveau?!?), ich für meinen Teil war positiv überrascht von dem, was Chimienti da auf die Bühne gebracht hat. Schließlich sollte man nicht vergessen, daß es durch die Bank Laien waren, die auf der Bühne standen, zum zweiten war es überhaupt die erste Produktion dieses Stückes und daß an diesem oder jenem Ende noch gefeilt werden muss ist klar. Erst einmal muss Chimienti aber doch schauen, wie es mit Publikum wirkt, das machen große Produktionen nicht anders.
Natürlich ist das Thema schwierig: Kein reisserischer Plot, sondern rein biographisch; etwas langatmig am Anfang, aber das lässt sich kürzen.
Musikalisch, finde ich, sind durchaus einige Highlights dabei ("Träum dich ans Ende der Welt") und textlich wirkts zwar öfter etwas holprig, aber auch daran lässt sich arbeiten.

Fazit:
"Jinai" wird mit jeder Aufführung besser, kompletter, professioneller werden. Ich denke, wer sich das Stück in ein bis zwei Jahren nochmal anschaut, wird um einiges begeisterter sein als heute.

Und merke:
Wer bei einer Erst-Inszenierung Perfektion erwartet,sollte sich von Gemeindesälen fernhalten!

Jan F. Kahle


16301
Schade... Wirklich Schade...

22.12.2006 - Auch ich habe die Vorstellung am Freitag Abend besucht und musste feststellen, dass die Veranstaltung an diesem Abend leider mehr als enttäuschend war.

Meiner Ansicht nach hätte man hier mehr auf den Aspekt einer Semikonzertanten Aufführung eingehen sollen, was leider nicht der Fall war. Für eine Semikonzertante Fassung war der Abend zuviel inszeniert und für eine reguläre Show zu wenig inszeniert. Man hatte mehr das Gefühl eine Show zu erleben, und wurde leider dabei enttäuscht.

Leider waren die Leistungen der Darsteller nicht sehr überzeugend.
Völlig überraschend schien das Verhalten zwischen dem Soldaten LiNang und der Protagonistin Gladys kurz vor Ende des ersten Aktes, indem er bei Gladys plötzlich „Schmutz im Gesicht entdeckte“ und auf einmal die Typische Liebesballade ertönte. Liebe von Null auf Hundert!?

Des weiteren hatte man, dank der Darstellerin der Bettlerin, in der Szene, in der die sie dazu gezwungen war, ihr Kind zu verkaufen, den Eindruck, das sie eher froh als betroffen zu sein schien.

Abgesehen davon war die Qualität der Musik eher Suboptimal. Das Klavier klang wie ein Plastikklavier, die Streicher schrien geradezu danach, dass sie aus einem altem Keyboard kamen und waren viel zu synthetisch. Die Kompositionen waren leider viel zu schön und haben diese schlechte Klangqualität nicht verdient. Meiner Meinung nach sollten die Songs komplett neu eingespielt werden. Vielleicht mit höher wertigem Equipment, besseren PlugIns oder zumindest mit einem neuen Keyboard.
Was mir wirklich als Ohrwurm im Gedächtnis blieb war der Song: Träum Dich ans Ende der Welt. Ein fantastisch schöner Song. Jedoch für mich in diesem Moment nicht mehr wirklich Wirkungsvoll, da schlichtweg jeder Song der selben Gattung entsprach, nämlich der seichten Musical Ballade.

Mir hätte es besser gefallen, wenn mehr Abwechslung im Spiel gewesen wäre. Mehr Up-Tempo Songs, verschiedene Stilistiken und eine klar erkennbare Story. Einfach Songs, die im Ohr bleiben und nicht jeden Ton zu versingen. Hier wurden einfach katastrophale Fehler im Aufbau gemacht, sodass kein vernünftiger Spannungsbogen, bei einer sowieso schon viel zu langen Show von 160 Minuten, möglich war. Es waren Ansatzweise gute Ideen enthalten, nur leider nicht mehr richtig weitergedacht und ausgeführt. Insgesamt war die ganze Geschichte sehr ernst, sehr melancholisch, wenig Humor und hatte sehr wenig Unterhaltungspotenzial.

Harter Tobak also für den, der sich in einem Musical berieseln lassen möchte, und zu gehaltlos für den, der ein etwas höheres Maß an Niveau sucht...

Timo Becker


16251
Das war echt toll

20.12.2006 - Also wir waren am Freitag da und mir hat es total gut gefallen! Eine ganz tolle Geschichte, nur etwas traurig, und es ist so schade, das Gladis am Ende fast stirbt. Es passt gut zum Advent! Auch die Sänger waren richtig toll, Rosalie und Eddie besonders, fand ich. Ich würde wieder reingehen!

Jasmin Kosicky


16248
Für ein Amateurprojekt ok

20.12.2006 - insgesamt war der Abend schön. man kam gut mit anderen Gästen ins Gespräch, und als es dann anfing, war die Spannung groß. Die Sänger haben ihre Sache gut gemacht, wenngleich sie noch einiges besser machen könnten, und schauspielerisch war es in Ordnung. Leider war die Story nicht so fesselnd, viel zu klischeehaft, und konnte nicht wirklich fesseln, und an den Kompositionen merkte man dann sehr deutlich, dass es ein reines Hobbystück ist

Sandra Walter


16226
Ich muss sagen,

19.12.2006 - dass ich mehr erwartet hatte. Semiprofessionell heißt ja nicht gleihc, dass es schlecht sein muss, aber in diesem Fall war es so. Alles viel zu monoton und lieblos. Da muss was dran getan werden, viel Glück

Katarina Berns


16224
Sehr schlechte Vorstellung am Samstag

18.12.2006 - Das war sehr schade am Samstag, nichts hat geklappt, und die Zuschauer hatten sichtlich Mühe, sich wach zu halten. So etwas darf einfach nicht sein!

Barbara Vorlandt


16131
Gänsehaut

13.12.2006 - Gratulation an Marco, die Darsteller und alle, die hinter diesem Musical stehen!
Ich wurde berührt, von der Geschichte, der Musik und im Besonderen von der Umsetzung so mancher Darsteller. Das Können der Sänger/innen hat mich in ihren Bann gezogen und mir des öfteren Gänsehaut beschert.

Diese Fassung ist mit Sicherheit ein sehr gelungener Anfang und trägt viel Potential in sich!

Martina


16089
Im Kinderschuh

12.12.2006 - Ich habe den Freitagabend gesehen und muss sagen, dass dieses Stück wirklich noch in den Kinderschuhen steckt. Es sollte weiter an Regie und Komposition gearbeitet werden. Liedmelodisch ist bestimmt einiges mehr rauszuholen. Ich wünsche dem Team viel Glück und bin gespannt auf 2007.

Alex Behrens


16087
Ein Musical

11.12.2006 - Ich empfinde eine reflektierte Bewertung hier als sehr dringend, nach den mehr als überschwänglichen aber auch so schlecht geschriebenen schlechten Kritiken.
Ich habe das Musical am Samstagabend gesehen.
Die Musik habe ich zu Beginn nicht für "selbst geschrieben" gehalten...also beeindruckend; natürlich Musical, aber das will sie doch auch sein und macht das großartig.
Die männlichen Darsteller sollten durhc die Bank an sich arbeiten. Nicht die ganze Zeit über, aber doch immer wieder ist was danabengegangen.
Die Mädels von beeindruckend (besonders die Hauptdarstellerin, die "alte Missionarin" und die junge Dame zwischendurch im rosa Kleid) bis mittelprächtig, aber in dieser Spanne passend besetzt.
Mit dem Ton sollte man sich dringend nochmal auseinander setzen, teilweise doch böse und ohrenschmerzend übersteuert.
Schauspielerisch ist das Ganze leider ganz oft ein bisschen hölzern bis übel. Aber an der Gestik und im Verhalten kann man sicher was machen.Toll war, dass von jedem der Darstellenden auch bein nich eigenem Spielen die Spannung gehalten wurde. Das hebt das ganze von Schultheater ab (nochmal bezieht sich lediglich auf das "Spiel")
Makeup ist sicher ausbaufähig -->Frisuren. Vielleicht könnt ihr irgendwann auch "passende" Kleidung finanzieren (Leinenhosen), das macht sicher viel aus.
Die Story ist rund, allerdings in ihrer missionarischen Aussage fast unerträglich (besonders das Lied des "bekehrten" Mandarin). Man könnte vielleicht Stück und wirklichkeit ein wenig von einander differenzieren, falls der Exklusivanspruch vom Autor nicht so empfunden wird wie ihn seine Hauptfigur kommuniziert.

Ich freue mich dieses Projekt, dass sicher noch in den Kinderschuhen steckt, aber in meinen Augen ein großes Erfolgspotential in sich trägt, gesehen zu haben.

Alles Gute für die Zukunft und faire Kritiken wünscht Euch Jannika

Jannika


16086
großer Respekt vor der Leistung

11.12.2006 - Für eine Amateur-Premiere war das Stück sehr gelungen. Es war beeindruckend, wie authentisch die Atmosphäre der Geschichte rüber gebracht wurde. Man konnte mit der Hauptdarstellerin das Geschehen so zu sagen hautnah miterleben. Das, was das Team für ein so kleines Budget geleistet hat, hat meine Erwartungen übertroffen: von den Kostümen bis zur musikalischen Komposition. Das Pech mit den Mikrofonen, die immer zu ausgegangen sind, kann man sicherlich das nächste Mal vermeiden. Das Musical hat das Potenzial, von einem kleinen Gemeindesaal zu einem richtigen Theater zu wachsen.

Aizhan Jakipbekova


16085
Toll

11.12.2006 - Also ich fands wirklich toll. Dafür, dass es sich nur um Amateure handelt, fand ich sehr gelungen und war echt positiv überrascht.

Tim


16080
Tja

11.12.2006 - auf jede gute Bewertung folgen mehrere Schlechte...schade, dass es so viele Neider gibt. Ich bin mit keinem der Betroffenen verwandt oder befreundet und bin per Zufall auf dieses Stück gelenkt worden. Da ich auch schon mehrere Amateur Musicals gesehen habe vor allem in dieser Region, gefällt mir dieses Kleinod doch am besten! Es braucht nicht viele Special- Effekte um zu überzeugen, tut es dieses doch nur mit der außergewöhnlichen Musik und gefühlvollen Darstellern. Ich kann dieses Musical nur weiter empfehlen!
Es überzeugt und kommt von Herzen! Ich habe im Zuschauerraum nur positives gehört, da müssen andere wohl geflüstert haben...

Bettina Huckla


16076
Schade

11.12.2006 - Wir mußten am Samstag leider auch feststellen dass der Saal kaum gefüllt war, und ich glaube wir waren die einzigen die mit den "Machern" nicht befreundet oder verwandt waren. Auch wir mussten feststellen, dass sich das Stück wie Kaugummi zog. Schade.
Tina und Gerd

Tina und Gerd


16075
Schulaufführung

11.12.2006 - Ja, tatsächlich erinnerte das Ganze an eine Schulaufführung, und in der Tat habe ich da schon weitaus Besseres gesehen. Es ist in der heutigen Zeit leider wirklich so, dass immer mehr Leute glauben, was zu können und dann einfach was auf die Bühne bringen. Mutig ja, aber auch eine Zumutung. Und semiprofessionell kann man das Ganze auch nicht nennen, professionell bedeutet beruflich, und halbberuflich wird das 'Musical' sicher nicht gemacht sein, von den paar Einnahmen ist es doch mehr ein Hobbyprojekt wie unten schon jemand schrieb. Das Gemeindehaus war vorwiegend gefüllt mit Freunden Bekannten und Familie des Ensebles, wäre das nicht der Fall gewesen, hätte es hier nicht eine einzige prositive Kritik gegeben.

Natascha


16073
Hobbyprojekt mißlungen

11.12.2006 - Die Inszenierung dieser Hobbymusiker war leider mehr als mißlungen, schade um den Samstagabend. Kein Wunder, daß so viele Leute eher gegangen sind.

Frank


16071
Mit dem Herzen gesehen

11.12.2006 - An alle, die sich über fehlendes Bühnenbild oder sonstige Kleinigkeiten aufgeregt haben: ein Musical dieser Güte sieht man nicht mit den Augen, sondern fühlt es mit dem Herzen. Den negativen Amateurkritikern sei gesagt, wenn Ihr glaubt besser zu sein, stellt Euch auf eine Bühne - und ich werde sehen, ob Ihr mein Herz erreicht. "Jinai" hat mein Herz getroffen. Dem gesamten Team von "Jinai" ein herzliches: Weiter so!

Horst


16069
Jenai ist auf dem Weg ein professionelles Musical zu werden...

11.12.2006 - Ich war von der Vorstellung am 9. Dezember 06 begeistert. Ich hoffe mein Feedback gibt euch eine kleine Hilfestellung bei der Entscheidung für eine Aufführung...

Gesang: 4 Sterne (gerade die weiblichen Hauptakteure haben stark überzeugt)
Technik: 2 Sterne (kleine Aussetzer bei der Technik - Mikrofone sind teils zu spät eingeschalten worden)
Bühnenbild/Kostüme/Maske: 5 Sterne (sehr aufwendige und liebevolle Inszenierung)
Geschichte: 5 Sterne (Das running Theme "Glaube an Dich/lebe Deine Träume" wurde sehr gut inszeniert, ohne dabei kitschig zu werden - viel Beifall vom Publikum)
Schauspielleistung: 3 Sterne
Preis/Leistung: 5 Sterne (5€ ist unverschämt günstig)
Organisation/Tickets: 5 Sterne (keine Fehler in der Ticketvergabe/freundliches Personal)

Alles in Allem ist das Musical uneingeschränkt empfehlenswert. Jenai hat die Chance sich zu einem professionellen Musical zu entwickeln.

Mit freundlichem Gruß, Kathrin

Kathrin Zink


16064
Herzlichen Glückwunsch

11.12.2006 - Herzlichen Dank an Marco Chimienti und das gesamte Ensemble für diesen gelungenen Samstag Abend! Hut ab vor dieser Leistung! Die Vorstellung hat uns ausgezeichnet gefallen: Mimik, Gestik und Gesang passten optimal zusammen. Wir wurden gefesselt durch den hervorragend aufgebauten Spannungsbogen, von Langeweile keine Spur! Beim Studium der anderen Bewertungen fiel uns auf, dass häufig von "fehlendem Bühnenbild" gesprochen wurde. Also, wir haben nichts vermisst. Vermutlich wird man durch eine ausgeschmückte Bühne auch nur vom eigentlichen Geschehen abgelenkt. Das wäre hier doch sehr schade gewesen, oder? Besonders hervorheben möchten wir die glaubhaft dargestellte Wandlung des LiNang: zu Beginn noch der "Fiesling vom Dienst", später dann der "schmachtend Verliebte" - einfach super! Zum Schluss noch eine Bemerkung zu den "Negativkritikern": wir hätten große Lust, diesen Personenkreis mal auf eine Bühne zu stellen, um alles das, was hier "niedergemacht" wurde, besser zu machen. Was dabei wohl herauskäme??? Lasst euch also von solchen "Neidern" nicht irritieren, ihr ward einfach große Klasse!

Ralf und Susi


16060
Bravo!

11.12.2006 - Ich habe mir die Aufführung am Samstag, 12. Dezember 2006 angeschaut. Zuvor war ich etwas skeptisch...Amateur-Aufführung, Gemeindehaus...aber die Darsteller und tolle Darbietung haben mich wirklich überzeugt und begeistert! Eine packende Geschichte mit allem was dazu gehört - Liebe, Leid, Hoffnung -, sehr schöne Melodien, sehr gute Darsteller und Sänger und schöne Kostüme. 5 € Eintritt waren definitiv zu niedrig angesetzt...diese Aufführung kann sich vor größerem Publikum hören und sehen lassen!

Christine Konrath


16059
Leider daneben

11.12.2006 - Auch ich konnte beobachten, daß einige Zuschauer nicht lange durchhielten. Nach der Aufführung waren die Stimmen dann auch überwiegend negativ, Bekannte und Verwandte des Ensembles natürlich ausgenommen.

Clarissa


16058
Langweilig

11.12.2006 - Die Musik ist einschläfernd und betäubend. Keine nennenswerten Melodien erkennbar. Der Gesang war unterer Durchschnitt, das Schauspiel sehr programmiert. Schade das eine so spannende Geschichte so schlecht umgesetzt wurde.
Es verwunderte nicht, dass Personen in der Pause gegangen sind.

Sahra


16057
Wunderschön

11.12.2006 - Wunderschöne Melodien, hervorragende Darsteller, die alles was vielleicht noch fehlte, durch schauspielerische Leistung und großartige Stimmen vergessen lassen konnten. Ich wünsche dem Komponisten und seinem Team viel Erfolg und hoffe, eine weitere Aufführung von "Jinai" erleben zu dürfen.

Cirsten Richter


16046
Beeindruckend!

10.12.2006 - Ich fand das Musical sehr beeindruckend. Allein schon die Musik ist ein Geniestreich und braucht sich hinter professionellen Produkten nicht zu verstecken. Die Sänger waren ebenso hervorragend wenn man einmal bedenkt, dass es "nur" eine halbprofessionelle Vorführung ist. Die Tontechnik müsste noch etwas ausgebaut werden, da man teilweise den Erzähler mit Musik im Hintergrund in den hinteren Reihen kaum verstehen konnte. Im Rahmen der Möglichkeiten wurde dies aber trotzdem optimal ausgenutzt. Ich kann Marco Chimienti und dem Ensemble nur gratulieren bei dem was sie auf die Beine gebracht haben. Für die audio/visuelle räumliche Darstellung gebe ich 3 Sterne, also empfehlenswert, für die sängerische Darstellung gebe ich 4 Sterne, für das Werk an-sich gebe ich 5 Sterne. Im Schnitt also 4 Sterne

Daniel

Daniel


16043
Klasse Aufführung

10.12.2006 - Mir hat der Abend am Freitag sehr gut gefallen! Die Stimmen waren klasse und das Schauspielerische hat auch gestimmt. Natürlich kann man das Bühnenbild noch verbessern ect., aber es war ja erst die Uraufführung und wenn erst mal für ein richtig gutes Bühnenbild gesorgt ist, dann wird es ein sehr empfehlenswertes Musical, obwohl es dies jetzt schon ist! Die Handlung ist sehr spannend und die Lieder hören sich sehr gut an. Allgemein war es ein toller Abend der sehr viel Spass gemacht hat!

Juline Kämmerer


16034
Meine Sicht

10.12.2006 - Auch ich habe das Musical gesehen und denke, man muss das etwas unterscheiden. Zu erst sollte festgehalten werden, dass es sich um eine reine Hobbyproduktion handelt. Und dafür, dass dabei ausschließlich Laien am Werk waren, war der Abend, den ich erleben durfte, wirklich gelungen. Zumindest haben sich alle große Mühe gegeben.
Allerdings bin ich auch der Ansicht, dass alles etwas übertrieben wird, wenn hier von "Geniestreich" und "großem Erfolg" gesprochen wird. Letztendlich ist das Ganze nichts anderes als eine Amateuraufführung wie tausend andere. Die Musik an sich war leider nichts Neues, und ich fand auch, dass die meisten Sänger noch viel, viel lernen müssen. Dass es bei so einem Projekt kein tolles Bühnenbild gibt, ist aber wohl nachvollziehbar, und Pannen kommen auch vor. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass die Zeit noch nicht ganz reif war, dager von mir zwei Sterne.

Katja Lowitz


16032
Geniales Musical; immer dieselbe Kritik?

10.12.2006 - Ich fand den Abend gestern absolut genial und war schwer geschockt, hier teilweise diese heftigen Kritiken zu finden, weil sie in jedem Falle völlig unangemessen sind und völlig danebengehen. Aber dann habe ich mir die Kommentare zu „Jinai“ noch mal genauer angeschaut und schnell gemerkt, daß „Jinai“ ja gar nicht sehr umstritten ist, sondern daß, wie Ulrike W.-B. schon gesagt hat, die Kritik immer aus derselben Ecke kommt, und zwar wahrscheinlich sogar von einer einzigen Person, über deren Frustrationsgrad und -ursache ich gar nicht erst spekulieren will. Jeder Leser und jede Leserin merkt doch, daß die kurzzeiligen Schmähkritiken, die ganz regelmäßig direkt auf jeden längeren positiven Eintrag folgen, zumindest die letzten, „na ja“, „billigster kitsch“, „nicht das wahre“, „So ein Stück zu schreiben“ und „muss nicht sein“, immer genau gleich und trotz unterschiedlicher Rechtschreibfehler usw. nur schlecht variiert sind und „Sasha Hollowart“, „André“, „Andreas“, „Meike“ und „Susanna“ ein und der/dieselbe ist. (Aber aus Musicalkreisen, wie Ulrike vermutet, stammt er/sie meines Erachtens nicht, sonst kämen nicht solche Klöpse wie daß „semikonzertant“ „nicht alles live“ heißt - wie kommt so jemand eigentlich auf diese Musical-Site?) Sehr sehr schade jedenfalls, daß eine solche abseitige Einzel-Kritik versucht, mit einem miesen Trick den großen Erfolg von „Jinai“ und dem hervorragenden Ensemble zu untergraben, aber es wird nicht gelingen – dazu war der Erfolg zu groß und dazu ist das Stück zu gut, und die Hauptdarsteller auch, und das haben wir Zuschauer/innen gestern auch alle mitbekommen.

Christian Heinemann


16028
Absolut nichts zu meckern!

10.12.2006 - Ich war gestern in Jinai und fand es sehr, sehr flott gespielt. Nur am Ende waren Längen, da hätte man gut 30 Minuten kürzen können. Das Gemeckere, das hier vorkommt, glaube ich, ist nicht so sehr wegen Polarisierung (die Kritik klingt und wirkt mir auch zu ähnlich), sondern vielleicht wegen Neid? Ich kenne jedenfalls kein vergleichbares Stück mit so komplexen Melodien, und da kann ich mir denken, dass es Gruppen geben mag, die auch so etwas in der Art machen (wollen) und sich herausgefordert fühlen. Und dann versuchen, etwas Negatives zu finden.

Auch SängerInnen wie Rosaly, Julia und Edddy muss man doch erst mal finden! Und: Wer in ein "semikonzertantes" Musical geht, und dann meckert, weil es keine Bühnendeko gibt, hat wohl was nicht verstanden... abgesehen davon, dass ich die schwarzen Wände und den roten Vorhang sowieso besser finde, als wenn sie da irgendwelche Tempelchen hingebeamt oder -gepinselt hätten.

Aber egal: Jedenfalls, ein tolles Musical, ein tolles Ensemble, weiter so!

Ulrike Wesche-Brandt


16020
Ein Stück, das polarisiert

10.12.2006 - Bei den extrem unterschiedlichen Zuschauerwertungen kommt das Gefühl auf, die Rezensenten hätten nicht die gleiche Show gesehen. Und doch sind die Meinungen, filtert man die Polemik einiger Beiträge einmal heraus, nachvollziehbar:

Musical wird in Deutschland noch viel zu häufig mit locker-fröhlichen Tanzeinlagen zu poppigen Klängen und bedeutungslosen Geschichten gleichgesetzt. Wer mit solchen Erwartungen "Jinai" besucht, wird bitter enttäuscht, denn dieser Stoff ist ungleich schwerer zu verdauen. Wer aber bereit ist, sich mit einem tragischen Epos voller Tränen auseinander zu setzen, der wird das Werk lieben.

Handwerklich gibt es sicherlich noch einiges zu tun. Leider sind nicht alle SängerInnen intonationssicher, was sich bei den musikalisch äußerst anspruchsvollen Kompositionen rächt. Auch die Chöre müssten aufgestockt werden. Da die Suche nach weiterem Personal aber wohl bereits begonnen hat, ist in diesen Punkten mit Besserung zu rechnen. Zumindest die Hauptrollen sind jedoch bereits jetzt allesamt hervorragend besetzt. Das Duett von Rosaly Oberste-Beulmann und Jörg Gerhard geht einfach tief ins Herz. Und wenn der charismatische Edddy unnachahmlich süffisant agiert, ist auch für die erleichternde Prise Humor gesorgt, die es erlaubt, bei aller Tragik kurz durchzuatmen.

Über die Ausstattung und eventuelle Längen muss an dieser Stelle eigentlich kein Wort gesagt werden, da es sich ja an den beiden ersten Abenden lediglich um eine semikonzertante Inszenierung gehandelt hat. Möglicherweise hat auch der Umstand, dass die Inszenierung tatsächlich deutlich mehr als das war, was man für gewöhnlich semikonzertant nennt, unbedarfte Besucher glauben gemacht, bereits ein ausgereiftes Produkt zu sehen. Das würde zumindest die unverhältnismäßig scharfe Kritik einiger Schreiber hier erklären.

Bei allem Lob und aller Kritik bleibt jedoch eins: Die Leistung, als Nichtprofi im Alleingang ein Werk dieser Komplexität zu komponieren und zu texten sowie geeignete Darsteller zu finden und das Ganze auf eine Bühne zu bringen, verdient größten Respekt und stellt eine interessante Parallele zum steinigen Weg der Gladys Aylward dar.

Und genau wie Gladys wird Herr Chimienti mit diesem Werk seinen Weg zum Erfolg gehen. Sponsoren und nützliche Kontakte werden nicht auf sich warten lassen, und das wiederum eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Gratulation, denn das erste Ziel ist schon jetzt erreicht:

Man spricht über "Jinai".

Steffen Rudolf


16012
Musical mit Zukunft

10.12.2006 - Die Vorstellung am Freitag hat meine Erwartungen übertroffen. Das Projekt steht sicherlich noch am Anfang und hat das Potential zu einem richtigen tollen Musical. Sicherlich muss am Sound, Bühnenbild und am Ablauf des Stückes hart gerabeitet werden. So störten z.B. die langen Übergänge und das Bühnenbild. Die Stimmen konnten überzeugen. Allen voran Rosaly Oberste-Beulmann, Nadine Walter und Nina Köster. Besonders gut wurde der "Mandarin" interpretiert. Diese Rolle scheint Edddy auf den Leib geschrieben zu sein. Beachtenswert auch die schauspielerischen Leistungen. So konnte die Dramarturgie von "Sualan" voll überzeugen. Ich wünsche für die weitere Arbeit viel Erfolg und macht weiter so. Dieses Musical hat Entwicklungspotential.

Andreas Schmidt


16010
Prädikat 1A

10.12.2006 - Auch ich kann die zum teil starke Kritik an der Darbietung vom vergangenen Freitag nicht nachvollziehen.
Mir hat das Musical unglaublich gut gefallen.
Die Melodien lassen einen für die Dauer ihres Klanges den eigenen Altag vergessen!
Es zeugt von einem tiefen Verstehen der menschlichen Träume und Sehnsüchte, solche Texte zu formulieren.
Auch die Darsteller haben mich überzeugt, allen voran Rosalie
Oberste-Beulmann und Edddy!
Nun gut ,über die ein oder andere technische Macke während einer Erstaufführung kann ich hinweghören und den Abend dennoch als absolut gelungen ansehen.
DANKE ans Ensemble und den Komponisten!

Dagmar Janssen

Dagmar Janssen


16006
Ein wunderschöner Abend

10.12.2006 - Ich möchte mich bei Marco und dem ganzen Jinai-Team für diesen unvergesslichen Abend bedanken.
Es war trotz kleiner Pannen eine tolle Premiere.
Ich war die ganze Zeit so gefesselt, dass ich mir auch die eine oder andere Träne weggedrückt habe. Die Geschichte kam trotz der vereinfachten Inszenierung gut verständlich rüber und mit etwas Phantasie konnte man auch das fehlende Bühnenbild verschmerzen.
Weiter so!

Gabi


16004
Jinai - Erstlingswerk geht unter die Haut

10.12.2006 - In einer Urauführung, die mit dem selbstausweisenden Etikett semikonzertant ihr Licht unter den Scheffel stellt, präsentiert Marco Chimienti mit seinem Team ein Erstlingswerk, das unter die Haut geht. Der Stoff scheint zunächst überraschend gewählt, stützt sich allerdings auf die interessante und abwechslungsreiche Biographie der Missionarin Gladys Aylward, mit der bereits Ingrid Bergmann in der "Herberge zur 7. Glückseligkeit" großes Kino vorlegte. Jinai steht dem in nichts nach. Die aller Orten festzustellende Liebe zum Detail und ein Ensemble, durch dessen Einsatz und Begeisterung der Funke überspringt, lässt nun wahrlich die kleinen Pannen einer ersten Gemeindesaal-Aufführung vergessen.

Umrahmt von einem Reigen traumhafter Melodien, mit denen der Komponist und Autor Marco Chimienti sein Publikum in den fernen Osten Chinas entführt, gehen drei besonders unter die Haut: Das Duett "Nur ein Wort", dargeboten von einer unvergesslichen, viel verheißenden Rosaly Oberste-Beulmann (in der Titelrolle) und dem stets bühnenpräsenten Jörg Gerhard (als LiNang) zählt sicher schon jetzt zu den traurigsten, aber auch schönsten Darstellungen unerfüllter und damit umso sehnsuchtsvollerer Liebe im Genre Musical. Edddy (Mandarin), der durch sein besonders ironisches Spiel, seine markante Stimme mit hohem Wiedererkennungswert sowie einen insgesamt glamurösen Auftritt im Gedächtnis bleibt, performt mit "Dein Gott allein" ein tiefes, modernes Credo. Und last but not least schwört R. Oberste-Beulmann - auch als Solistin überzeugend - nicht nur diejenigen, die ihr Glück in einer Ich-AG suchen, mit "Träum dich ans Ende der Welt" darauf ein, das Leben in beide Hände zu nehmen und sich selbst und seine Träume zu verwirklichen.

Aber nicht nur die Hauptakteure und -Stücke, nein auch die facettenreichen Nebenrollen (hier allen voran Nadine Walter als RuMai und Nina Köster als Jeannie Lawson) sowie die durchdacht inszenierten Ensemble-Stücke zeugen von einer sicher arbeitsreichen Probenzeit und vielen schlaflosen Nächten. Ein Einsatz der sich mehr als gelohnt hat!

Insgesamt eine profesionelle Darbietung von einem Autor/Komponisten und Darstellern, die zweifelsohne noch von sich Reden machen werden. Ein Musical, das nicht in der Amateur-Liga verweilen wird. Auf dem Weg in die großen Musical-Domes verdienen Stück und Team jede nur erdenkliche Unterstützung, denn die Botschaft "Um die Quelle zu erreichen, musst du gegen den Strom schwimmen." (wohl möglich Chimientis eigenes Lebensmoto?) vermag in desperaten Zeiten Herzen zu berühren.

Dr. Gaja von Sychowski


15991
Weiter so!

09.12.2006 - Die Veranstaltung am Freitag hat mir sehr gut gefallen! Meine Erwartungen wurden Übertroffen! Soweit ich informiert bin, wurde das Musical ausschließlich von Amateuren auf die Beine gestellt, amateurhaft war an diesem Abend allerdings nur der Verkaufstand im Vorraum. Aber das muss wohl so sein bei Kirche ;-) Auch die ein oder andere Panne bei der Technik tat dem Abend keinen Abbruch. In der neuen Flora habe ich selbst erlebt, wie Christine ungewollt zu Boden stürzte und das Phantom ungewollt seine Maske verlor. Wenn ich ein durch und durch perfektes Musical sehen will, dann kaufe ich mir eine DVD. Dem ein oder anderen mag das Stück nicht gefallen haben - Geschmack Sache. Der Vergleich hier mit einer Schulaufführung lässt indes vermuten, dass es sich um Schulaufführungen der Folkwang-Hochschule handeln muss! Ich hoffe auf weitere Darbietungen! Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Ensemble! Weiter so!

Juliane Dehne


15982
Wenig Eintritt, wenig geboten

09.12.2006 - Die 5 EUro für den Eintritt schmerzen nicht. Andererseits muss man sagen, dass die Show wirklich sehr langatmig war. Weniger wäre hier mehr gewesen. Grundsätzlich fehlt es der Show an Spannung, Dramatik und Humor. Empfehlenswert wirklich nur für Hartgesottene, die es schaffen, sich auch bei größter Langeweile eine ganze Zeit lang wach zu halten. Die Leistung der SängerInnen ist ok, aber auch nicht mehr als Durschnitt, alles kam viel zu überzogen rüber und man hatte auch den Eindruck, als sei alles mal eben schnell einstudiert worden, um die Kiste auf die Bühne zu bringen. Schade, man hätte etwas draus machen können.

Carsten Schmidt


15979
Grosser Wurf, tolle Show

09.12.2006 - Ich fand den Abend einfach grossartig, besonders wenn man bedenkt, dass es nur eine semikonzertante Version war, die ja nur sozusagen ausprobiert hat, wie das Stück funktioniert. Und Marco Chimienti ist allemal ein neuer Stern am Musicalhimmel; so etwas gibt es in Deutschland nicht oft und woanders auch nicht. "Jinai" ist eine wirklich schöne, tiefe "Popoper", und sie geht wirklich zu Herzen.

Die Hauptdarsteller waren wirklich hervorragend, natürlich die Hauptdarstellerin, die noch ganz gross rauskommen wird (R. Oberste-Beulmann), mit einer faszinierend-schönen Stimme, aber für mich war der Star des Abends Edddy (den ich schon von Kölner Auftritten kannte) als "Mandarin" - eine ganz unverwechselbare, klare und schöne Stimme, eine ganz starke Bühnenpräsenz, einfach umwerfend.

Okay, das Stück ist ein bischen lang, aber als Fazit doch: Ein sehr überzeugender Abend! Jeder Musicalfan sollte die Chance wahrnehmen, heute (9.12. 20.00) die 2. und letzte Aufführung dieser Version zu sehen: Viel tolles Musical für wenig Geld, und später kann man sagen, man ist dabeigewesen. :-)

Sven Dürer


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Gemeindesaal Aldenrade
Schulstr. 2
D-47179 Duisburg
Hotels in Theaternähe
Informationen unter www.jinai-themusical.com

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