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Drama

Les Misérables

Barrikaden am Thuner See


"Les Misérables" auf der Seebühne in Thun ist solides Freilicht-Musiktheater mit überzeugenden Solisten. Man hätte aber mit einer konsequenteren Linie des Kreativ-Teams und mit einer etwas mutigeren Inszenierung weit mehr aus diesem Stück herausholen können.

(Text: Gaby Meier-Felix)

Premiere:17.07.2007
Dernière:22.08.2007


Hinter den Verantwortlichen der Thuner Seespiele liegt ein turbulentes Jahr. Nach der Trennung von Regisseur und Mitbegründer Ueli Bichsel führt zum ersten Mal Urs Häberli Regie, und ein Kompromiss mit einigen beschwerdeführenden Nachbarn führte zu Auflagen, die den Spielbetrieb massiv beeinflussen. So musste das Werk zum Beispiel auf 2 ¼ Stunden zusammen gestrichen werden und wird ohne Pause gespielt. Auch konnten im Vorfeld der Premiere nur drei Abendproben abgehalten werden, und das Orchester spielt völlig abgeschottet unter der Bühne, was den Klang trotz modernster Tontechnik eindimensional und farblos wirken lässt. Lediglich der Kopf des musikalischen Leiters Iwan Wassilevski ragt mitten auf der Bühne aus einem Loch im Boden, was nicht nur für die Darsteller, sondern auch für das Publikum gewöhnungsbedürftig ist. Durch das Fehlen eines Orchestergrabens sitzt das Publikum in den vordersten Reihen keine zwei Meter von der Spielfläche entfernt. Bei dieser Nähe ist es für die Besucher schwer, die gewaltigen Dimensionen der Bühne zu überschauen. Vor allem zu Beginn des Stücks, wenn wegen des hellen Tageslichtes noch keine Akzente durch die Beleuchtung gesetzt werden können, fällt es schwer, sich zu orientieren.

Das Bühnenbild von Dany Rhyner wird dominiert von großen, grauen Wänden und Kuben, die sich verschieben lassen und so verborgene Treppen oder auch die Sicht auf den Thuner See freigeben. Als zweites Gestaltungselement setzt Rhyner auf orangefarbene Rohre, die auch zum Bau der Barrikaden genutzt werden. Als drittes gibt es überdimensionale, braune Kanalrechen, die je nach Szene als Hausmauer, Leiter oder Fenster fungieren. Als Zeichen für die Macht der allgegenwärtigen Obrigkeit überspannt eine Brücke die Bühne. Diese symbolträchtige Spielebene wird aber von Regisseur Urs Häberli viel zu wenig eingesetzt. Weitere Gestaltungselemente sowie Requisiten fehlen fast gänzlich, was gewissen Szenen einen grotesken Touch gibt, so zum Beispiel bei Fantines Tod, wo diese auf einem Holzklotz liegt, der nur durch ein Stück Stoff entfernt an ein Bett erinnert.

Carla Prang wechselt bei ihren Kostümen zwischen abstrakter Einfachheit und epochengerechter Üppigkeit. Farblich setzt sie zum schlichten Bühnenbild gelungene Akzente, so zum Beispiel bei Fantines Rauswurf aus der Fabrik, wo die zarten Farben der Arbeiterinnen-Kleider vor dem Grau der Bühne regelrecht zu leuchten scheinen. Einige Missgriffe stören jedoch das ansonsten gelungene Konzept. So sind zum Beispiel die Matrosen bei "Leichte Mädchen" in weisse Schlaghosen und Ringelshirt gekleidet, was eher zu Bernsteins "On The Town" passen würde. Die Thénardier-Bande erinnert an eine Zigeuner-Truppe, und Fantine ist kein armes Fabrikmädchen mit schweren Schuhen, wollenem Schal und abgetragenem Wollkleid, sondern eine Diva mit Tanzpumps, verzierter Korsage und einer roten, samtenen Stola.

Sibylle Carpinelli unterstützt mit ihrem Maskenbildner-Team gekonnt den Zahn der Zeit, der an Jean Valjean und Javert nagt, und hält sich sonst vornehm zurück. Einzig beim Hochzeitsfest werden die Perücken etwas ausgefallener. Bei der Premiere fiel diese auch von den Kostümen her sehr reizvolle Szene leider dem strömenden Regen zum Opfer. Als Choreographin wird im Programmheft Lisa Schmalz genannt. Bis auf einen biederen Gefangenen-Tanz, ein paar unkoordinierte Bewegungen der leichten Mädchen und einen banalen Schritt beim "Lied des Volkes" konnten aber keine Tanzschritte ausgemacht werden.

Da es Regisseur Urs Häberli nicht gelungen ist, neue, kreative Ideen in die Inszenierung einzubringen, liegt das Gelingen der Produktion schlussendlich in den Händen der Darsteller. Allen voran zeigt Sergio-Maurice Vaglio einen überzeugenden, gefühlvollen Jean Valjean, auch wenn er stimmlich an seine Grenzen stößt und die Anstrengungen der anspruchsvollen Rolle vor allem "Bring ihn heim" zu einer Zitterpartie werden lassen. Norbert Conrads als Inspektor Javert ist die Gefühlskälte in Person und überzeugt mit vollem, facettenreichen Gesang. Ebenfalls zu überzeugen wissen Oliver Arno als Marius und Carin Lavey als Cosette. Die beiden harmonieren im Spiel wie auch gesanglich vortrefflich. Ihren Rollen nicht ganz gerecht werden Astrid-Frédérique Pfarrer als Eponine und Petra Madita Kübitz als Fantine. Pfarrer bringt die Eponine mit viel Wärme und Kraft, kann aber als klassische Sängerin den Liedern nicht den nötigen Schwung verleihen. Kübitz hingegen überzeugt gesanglich, ist aber im Spiel mehr sterbender Schwan als verzweifelte Mutter.

Eine gehörige Portion Schwung bringen die Studenten in die Show. Unter der Führung von Michael Eisenburger als Enjolras agieren Martin Pasching, David Morell, Jan-Martin Mächler, Thomas Mathys und einige Herren des Chores mit viel Spielfreude. Der Kampf auf den Barrikaden wird dank ihnen und auch dank einiger pyrotechnischer Einlagen zu einem wahren Feuerwerk. Heike Schmitz und Uwe Schönbeck als Ehepaar Thénardier können ebenfalls die Sympathien des Publikums gewinnen. Schade nur, dass ihr "Bettler ans Buffet" gestrichen wurde.

Als letzter Akteur sei noch kurz der Wettergott erwähnt, der am Premierenabend genau auf Eponines "Nur für mich" mit den Zeilen "Regen fällt, die Strasse fliesst wie Silber" seine Schleusen öffnete und so einige Lacher und Szenenapplaus erntete.

Man hat "Les Misérables" wahrscheinlich schon besser gesehen, wer aber das besondere Ambiente einer Freilicht-Aufführung schätzt und auch eine liebevoll gestaltete Gastronomie mit themenbezogener Kulinarik mitbewertet, kommt in Thun ganz sicher auf seine Kosten.

(Text: gm)




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News: Thuner Seefestspiele 2008 mit "West Side Story" (12.07.2007)



Kreativteam

Regie Urs Häberli
Musikalische Leitung Iwan Wassilevski
Bühnenbild Dany Rhyner
Kostüme Carla Prang
Choreographie Lisa Schmalz
Dramaturgie Daniel Allenbach
Choreinstudierung Patrick Ryf
Lichtdesign Rolf Derrer
Tondesign Thomas Strebel


Besetzung

Valjean Sergio-Maurice Vaglio
Martin Pasching
Javert Norbert Conrads
David Morell
Eponine Astrid Pfarrer
Carin Lavey
M. Thenardier Uwe Schönbeck
Frank Winkels
Thomas Mathys
Fantine Petra Madita Kübitz
Petra Weidenbach
Marius Oliver Arno
Jan-Martin Mächler
Cosette Carin Lavey
Evita Komp
Enjolras Michael Eisenburger
Jan-Martin Mächler
Mme Thenardier Heike Schmitz
Jessica Fendler



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


13 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Eingeschränkt

31.12.2009 - Diese Produktion besticht in erster Linie durch den Ort auf dem See, und dadurch wie die Sponsoren präsentiert und das ganze Drumherum gestaltet ist. Toller Restaurationsbereich. leckeres essen. Künstlerisch: Warum sind die Kostüme so sauber und wie von der Stange? Warum sieht die Bühne unfertig aus? Warum tönt das Orchester nicht, obwohl da laut Programmheft 28 Musiker im Orchestergraben sitzen? Warum wird Gavorche von einem Mädchen gespielt?

Saskja


Hat mir gefallen...

18.08.2007 - Ich hab das Stück schon in Wien, Duisburg und Bonn gesehen. Es hat mir sehr gefallen. Wenn die Musik gut spielt und die Sänger überzeugen, dann ist Les Miserables immer toll, egal ob einem das Bühnenbild und die Kostüme/Masken gefallen.
Das die Musik im allgemeinen viel zu leise ist, ist ja nicht der Fehler der Macher, sondern der hohlköpfigen Anwohnerschaft der Thunerseefestspiele.

musicalgruftie


Wie kann man nur?

16.08.2007 - Es braucht schon eine gehörige Portion Mut, solche Eintrittspreise zu verlangen und dann ein Produkt abzuliefern, welches mit Professionalität herzlich wenig zu tun hat. Eine Regie ist eigentlich nicht vorhanden oder zumindest nicht erkennbar. Kostüme die keinem Stil zuzuordnen sind. Teils in Goldenen Cowboystiefeln und besseren Fasachingskostümen (Peudomodern) und andere im Zeitgemässen Kostümen. Fantine kommt in hohen Tanzschuhen und Claudia Schiffer Makeup aus der Fabrik. Fehlbesetzungen jede zweite Hauptrolle ist klar Fehlbesetzt. Ein aus Laienbühnen zusammengesammeltes Ensemble (hat man zumindest den Eindruck). Ein Orchester, dass wohl gut spielen mag, wenn man es denn hören würde.
Scheinbar hat man mit den Anwohnern Probleme wegen der Lautstärke. Wenn man allerdings ein Musical deswegen auf Halblaut spielen muss, sollte man es besser ganz lassen.
Alles in allem ein langweiliger und Ärgerlicher Anlass. Ich wundere mich sehr über die guten Kritiken. Ich nehme mal an, dass es Zeitungen sind, welche die Seespiele sponsoren. Anders ist dies nicht zu erklären.

Aeschbi


empfehlenswert

05.08.2007 - Ich finde Michael Eisenburgers als Enjolras nicht so toll wie andere in diesem Forum. Er spielt den 22 Jährigen Studentenführer, wie einen arroganten, machohaften Exmarinesoldat aus einem Hollywood-Actionfilm. Wer würde dem in den Tod folgen wollen?! Auch Oliver Arnos „drive" (Beat H.) als Marius, der die Cosette (welche in einem Kloster erzogen wurde) schon nach wenigen gemeinsamen Augenblicken küsst, finde ich nicht sehr angebracht und vor allem darauf angelegt auf gar keinen Fall einen uncool Romantiker zu sein. Dabei sollte er als der Vertreter der Liebe ein Gegengewicht zum Revolutionär Enjolras und zum Säufer Grantaire herstellen. Grantaire (welcher wirklich eine tolle Baritonstimme hat): sollte eigentlich der hässlichste Student sein und in Thun sieht er aus wie ein Calvin Klein Modell!
Dass es in der Thenardier- Bande Frauen hat, finde ich eigentlich kein Problem. Doch in Thun sind das natürlich wieder supersexy Zigeunerinnen!
Wie kann ein Regisseur soviel eitle Selbstbeweihräucherung nur verantworten? Ein bisschen Mut zur Hässlichkeit, zum „uncool" sein oder einfach die Professionalität sein eigenes Ego zurückzunehmen hätte einigen Szenen gut getan.

Abgesehen davon hat mir die Produktion trotzdem gefallen.

Zu sobotka: du hast auch Heidi2 keinen Stern gegeben. Vielleicht wäre der Aufwand geringer wenn du dein Geld nicht mehr für schweizer Musicalproduktionen ausgibst, als dass man für dich alle Casts auswechselt? :-)

Javert for President


schade...

03.08.2007 - So wie ich das aus vielen Foren und auch hier auf der MUZ entnehme, sind die Musical-Fans enttäuscht von dieser LesMis Inszenierung, die Presse hingegen bejubelt das Stück. Persönlich habe ich LesMis bereits in einigen Städten dieser Welt gesehen, u.a. auch als Freilichtaufführung in Tecklenburg letztes Jahr. Thun kann nicht im entferntesten mithalten! Die Regie ist non existent! So viele schöne Details wurden in Thun einfach ausgelassen. Mit Fantine kommt kaum Mitleid auf, weil man ihre Geschichte gar nicht versteht! Das Bühnenbild: Wo bitte schön ist das Wirtshaus der Thénardiers? Das Haus von Valjean ist kaum als solches auszumachen und die Barrikaden sind keine Barrikaden!

Thun hat eine super Cast zusammen, die das wieder etwas wettmachen! Leider passt Sergio so gar nicht in diese Rolle! Oliver Arno gibt einen sehr temperamentvollen Marius und Michael Eisenburger sowie Norbert Conrads brillieren gesanglich und stimmlich!

Ich werde trotzdem nochmals hingehen, um mir Martin Pasching als Valjean anzuschauen.

Leider haben die Thuner Seespiele ihr Forum von der Website entfernt - warum kann man nicht mit Kritik umgehen? Schade!

Patricia


schreierei

31.07.2007 - wenn man nichts weiss macht man halt dasstück, das ist ja bekanntlich lang aber gut.es sei denn der hauptdarsteller schreit dass seine adern zu platzen drohen.kitsch statt drastellung, keine inszenierung und falschsingende akteure, und das bei hohen preisen.wie wärs mit einem castchange oder geld zurück

sobotka


War OK

30.07.2007 - Ich war am 30.Juli in der Show und muss sagen,dass ich Sergio nach all den mässigen Kritiken(auch in diesem Forum), absolut überzeugend fand.Was aber gar nicht ging,war David Morell als Javert!Weder stimmlich noch schauspielerisch akzeptabel!Wie kann man einen Javert mit einer Popstimme besetzen?
Ich hatte mich,nach all den guten Kritiken,sehr auf Norbert Conrads gefreut und war mir eigentlich sicher ihn auch zu sehen,da ja immerhin eine Sammstagabend Vorstellung wiederholt wurde.Schade,dass man bei einem Wiederholungstermin nicht auf die ersten Bestzungen zurückgreift.Alle anderen Rollen waren gut bis sehr gut besetzt,wobei ich allerdings Oliver Arno und Carin Lavey herausheben möchte,die als Marius und Cocette absolut überzeugen können.Regie ist leider fast gar nicht vorhanden.Das Bühnenbild und die Beleuchtung sind absolut beliebig.Vieles bleibet völlig unklar,was evtl. auch an den vielen Kürzungen liegt.Ausserdem ist der Sound nicht besonders gut und alles viel zu leise!Ich schliesse mich anderen Meinungen und sage:Show mässig,Darsteller(bis auf wenige Ausnahmen)sehr gut. Verena,Bern

Verena


Grossartige Darsteller schmeissen die Show und machen vieles Vergessen

25.07.2007 - Am 24. 7. in Thun, war das 3. Mal dass ich mir eine Les Misérables- Produktion angeschaut habe. Und ich muss sagen; dass ich von Martin Pasching als Valjean für meine stundenlange Anfahrt mehr als belohnt wurde.
Seine ausdrucksstarke Stimme lies es selbst mir als alter Les Mis-Hase, bei „Bring ihn heim“ eiskalt den Rücken runter laufen!
Auch das Cover für Martins Ensemblerollen (Grantaire/Bamatabois) überzeugte sowohl stimmlich wie auch schauspielerisch und demonstrierte, dass man in Thun auch für 2. Besetzungen von Nebenrollen noch auf Profis zurückgreifen kann.
Natürlich muss ich an dieser Stelle auch Norbert Conrads erwähnen, von dem ich schon in Duisburg begeistert war und Oliver Arno der den Marius mit etwas mehr drive und weniger verträumt interpretiert als ich es aus anderen Produktionen kenne.

Fazit: Die Darsteller machen, die krassen Kürzungen und andere schmerzhaften „Kompromisse“ mit den Anwohner wie Lautstärke, frühe Spielzeit wenn es noch hell ist... mehr als wett!
Ich werde es mir höchstwahrscheinlich trotz dem stolzen Eintrittspreis noch ein 2. Mal ansehen!

Beat H.


Überhaupt nicht miserabel

23.07.2007 - Mir hat das Stück sehr gut gefallen! Die Kürzungen sind zum Teil schmerzhaft und dadurch ist zum Beispiel das Schicksal Fantines nicht so berührend wie in der ungekürzten Fassung. Sergio-Maurice Vaglio ist ein fantastischer, facettenreicher Valjean genauso wie Norbert Conrads, der mit seiner Präsenz und seiner Stimme beeindruckt. Carin Lavey gab eine vielseitige, wunderschöne Cosette, während mich Astrid Pfarrer als Eponine und Oliver Arno als Marius nicht wirklich begeistern konnten.
Einziger Wehmutstropfen: Viel zu leise, schade!

Matthias


schlecht inszeniert, trotzdem gewirkt

23.07.2007 - die regiearbeit ist schlecht und einfallslos. aber die meisten darsteller retten dies, mit hochkarätiger leistung.

nichts desto trotz: auf nach thun.

oliBE


Wunderschöner Abend

19.07.2007 - Ich habe die Vorstellung vom 18.07.07 besucht und habe einen wunderschönen Abend verbracht. Les Misérables habe ich schon öfters gesehen und auch die Thuner Version konnte mich begeistern. Am beeindruckendsten fand ich die Leistungen von Sergio Maurice Vaglio, der die Entwicklung vom Sträfling zum Sterbenden feinfühlig, facettenreich und stimmlich hervorragend wiedergibt, Norbert Conrads als ebenso packender und stimmlich starker Javert, Petra Kübitz als berührende Fantine sowie Carin Lavey und Oliver Arno als überzeugende Cosette bzw. überzeugender Marius.

Enttäuscht war ich lediglich von Astrid Pfarrer als Eponine. Sie konnte vor allem stimmlich nicht mit den anderen SolistInnen mithalten.

Sandra


wenig beeindruckt

19.07.2007 - Dies ist mit Abstand die schlechteste Inseznierung der Thuner Seespiele. Der neue Regisseur hat es versäumt, packende Szenen für den Zuschauer zu schaffen, die Emotionen verbreiten! Viel zu wenig Detailarbeit! Valjean ist in der Tat mit Sergio fehlbesetzt. Er war ein Klasse Lucheni letztes Jahr, aber eben gerade bei "bring ihn Heim" ist seine Stimme zu schwach, auch optisch kein wirklich guter Valjean.

Andere konnten überzeugen: Allen voran Michael Eisenburger! Ein mitreissender Enjolras! Auch Oliver Arno und Martin Pasching sowie die Thénardiers haben mir sehr gut gefallen. Eponine ist mit einer klassischen Stimme leider total fehlbesetzt!

Das Bühnenbild fand ich auch eher mässig - ich hätte viel mehr erwartet und die bisherigen Drehbühnen wirken einfach auf den Zuschauer besser! Vom Wirtshaus der Thénardiers konnte man nicht wirklich was erkennen!

Und: Definitiv VIEL zu leise!

Melanie aus Bern


Tolle Bühne

18.07.2007 - Bravo. Die Chorszenen sind stark. Die Bühne ein Traum. Das ganze Team trotzte dem Platzregen und schaffte es, Gefühle bis in die obersten Reihen zu transportieren. Die Hauptrollen sind durchwegs gut besetzt, auch wenn man sich fragt, warum man Jean Valjean mit Herrn Vaglio besetzt hat. Ein grösserer, kräftigerer Mann ist für diese Rolle einfach ein Muss und "Bring ihn heim" macht einfach schon ziemlich schnell mal Defizite hörbar.
Aber hingehen lohnt sich in jedem Fall.

Gönner


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