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Gefängnis-Drama

Kuss der Spinnenfrau

Zwei Gefangene und ihre Träume


Das Musical-Drama von John Kander, Fred Ebb und Terrence McNally führt in ein Gefängnis in Lateinamerika. Zwei Gefangene, die sich eine Zelle teilen, durchleben in ihrer Beziehung die ganze Gefühlspalette von Abscheu bis Zuneigung. Mit dabei sind u.a. Vasiliki Roussi und Thomas Christ.

(Text: mr)

Premiere:22.09.2006
Letzte bekannte Aufführung:02.03.2007


Musical von John Kander
Buch von Terrence McNally
nach dem Roman „Kuss der Spinnenfrau“ von Manuel Puig
Gesangstexte von Fred Ebb
Deutsch von Michael Kunze

Ein Gefängnis in einer lateinamerikanischen Diktatur. Der Schaufensterdekorateur Molina, der wegen Verführung eines Minderjährigen einsitzt, erhält einen neuen Zellengenossen, Valentin, der im politischen Widerstand tätig ist. Um die Brutalität und Willkür des Gefängnisalltags ertragen zu können, schaffen die Gefangenen sich Gegenwelten: Molina träumt sich in eine strahlende Filmwelt vergangener Zeiten. Dort herrscht die verführerische Aurora, die in ihrer Paraderolle als Spinnenfrau nicht nur liebt, sondern auch tötet. Valentin träumt von seiner Geliebten und dem Freiheitskampf. Zwischen den beiden Männer entspinnt sich eine Freundschaft, die sich in einer skrupellosen Umwelt immer wieder behaupten muss. Eine Parabel über Würde und Vertrauen, Verrat und Gewalt und nicht zuletzt über die Liebe.
Der Dramatiker Terrence McNally formte aus dem 1976 erschienenen Roman, der 1985 verfilmt wurde, ein Libretto voller Witz, Ironie und großen Gefühlen, ohne den Blick für den Ernst und (gesellschafts-) politischen Hintergrund zu verlieren. Die Musik des Erfolgsteams Kander/Ebb sprüht vor lateinamerikanischen Rhythmen, die sich mit Filmmelodien im Stil der 30er und 40er Jahre abwechseln. Aus der Kombination von schonungsloser Realitätsdarstellung und glamourösen Showele-menten bezieht das Musical seine Spannung und Einzigartigkeit.

(Text: Theater)




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News: PdW: Der Kuss der Spinnenfrau (18.09.2006)



Kreativteam

Musikalische LeitungLudwig Pflanz
Inszenierung / ChoreografiePascale-Sabine Chevroton
BühnenbildJürgen Kirner
KostümeTanja Liebermann


Besetzung

MolinaSteffen Kubach
ValentinThomas Christ
Aurora, die SpinnenfrauVasiliki Roussi
GefängnisdirektorinAndrea Jolly
Esteban, GefängniswärterTimo Klein
Marcos, GefängniswärterArno Maubach
GabrielTilmann von Blomberg
Auroras Männer
Gefangene
Kai Bronisch
Lars Fischer
Felix Grüning
Jesco Himmelrath
Dino Di Iorio
Sven Niemeyer
Jens Simon Petersen
GefangeneHerrenchor des Theater Lübeck
Stimme von MartaRebecca Indermaur
Stimme von Molinas MutterKatrin Rehberg
Stimme von AurelioPhilipp Romann


Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck




Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


9 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


28896
Naja

03.01.2011 - Da muss noch einiges gehen - die show war eher zäh als unterhaltsam.

timtom (10 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


14925
kleines theater - große show

31.12.2009 - überraschend und stilvoll zeigt sich die lübecker version der SPINNENFRAU. intime gefängnisszenen werden von tollen show-und filmnummern abgelöst. eine spinnenfrau voller power. ein ensemble voller spielfreude. nur molina und valentin sind für meinen geschmack etwas zu gefühlslos. und trotz der wundervollen inszenierung fragt man sich am ende, ob die regisseurin das stück verstanden hat. die zugabe ist völlig geschmacklos!

gigi


15914
Eine runde Sache

31.12.2009 - "Kuss der Spinnenfrau" in Lübeck war eine wirklich runde Sache! Ein gelungener Abend mit einer spannenden Produktion und sehr guten Darstellen. Ich war wirklich überrascht, das das Stadttheater Lübeck meine Erwartungen übertroffen hat! Das Stück ist wirklich alles andere als "leichte Kost" aber dennoch eine super spannende Geschichte und ziemlich brutal. Die Sänger waren sehr, sehr überzeugend! Vasiliki Roussi als Spinnenfrau war der Hammer! gefällt mir sogar noch besser als Yamil Borges in der Wiener Fassung - und das sagt denk ich, schon einiges aus! Allerdings muss ich auch sagen, das der Herrenchor schlecht war und mit einer solchen "Unlust" gespielt hat - das ich mir gewünscht hätte, sie würden gar nicht erst mitspielen. Einige Szenen wurden durch das lahme Herrengespann aus Asiaten und etc. wirklich runtergezogen...
Das Bühnenbild war für die kleine, feine Bühne ebenfalls super. Es lohnt sich meiner Meinung nach, auf jeden Fall nach Lübeck zu reisen und das Stück mitzuerleben!

ollysuperstar


18141
Begeisterung pur

04.03.2007 - Ich gehe am 30.03. zum sechsten Mal in dieses Stück, das sagt doch schon alles, oder? Ich finde die vier Hauptdarsteller grandios und frage mich, wieso irgendjemand die darstellerische Leistung von Steffen Kubach in Frage stellt, er ist fantastisch! Ebenso Thomas Christ, den ich bisher noch nie auf der Bühne gesehen habe, ein großartiges Talent! Andrea Jolly als Gefängnisdirektorin ist super, man hätte niemand besseren finden können, ich nehme ihr ihre Kaltherzigkeit jedes Mal ab. Vasiliki Roussi ist phänomenal, Respekt!

Nadine


17880
macht Wunder wahr

21.02.2007 - Hier merkt man ganz stark, wie sehr das schwierige Stück eine gute Inszenierung braucht. Die ist hier zum Glück vorhanden! Habe mir zuletzt die Produktion in Halberstadt/Quedlinburg angesehen. Die kann gegen die aus Lübeck ganz klar einpacken!
Super Darsteller, packend inszeniert, schönes Bühnenbild und Spannung. Hier wurde auch mutig der Rotstift angesetzt und die Rollen von Magda und der Mutter nahezu ganz gestrichen. Schade ist, dass dadurch Songs verloren gehen, für die Handlung ist es nur gut.
Bin gespannt auf Les Miz nächste Saison in Lübeck!

Hardy


17553
Ich bin begeistert

13.02.2007 - Ein schwieriges Thema, insbesondere für Musicals, wird hier mit viel Spannung und Gefühl dargeboten. Es stimmt fast alles: Eine durchdachte Inszenierung, durch die Reihe weg gute bis sehr gute Darsteller (Roussi, Kubach und Christ spielen sich die Seele aus dem Leib) und ein für so eine kleine Bühne erstaunlich imposantes Bühnenbild. Einzig der typische Opernhaus-Fehler, den Opernchor als Musical-Ensemble einzusetzen, stört das Gesamtbild ein wenig.

Meikel


15862
GIGANTISCH!

29.11.2006 - Die Inszenierung ist genial, auch wenn sich die Genialität erst nach einigen Minuten wirklich erschließt...
Vasiliki Roussi ist eine wundervolle Spinnenfrau mit einer grandiosen Stimme (Mischung aus Helen Schneider und Yamil Borges), die genau zur Rolle passt.
Trotz ca. 500km Anreise hat sich jeder Meter gelohnt, um dieses Meisterwerk zu sehen!

Cosette


14918
hervorragend

30.09.2006 - eine wunderhübsche und talenteirte vasiliki roussi als spinnenfrau, dank der es sich eigentlich shcon lohnt, das musical zu besuchen. auch das bühnenbild, einfach fantastisch! die choerographien der regiesseurin werden von den tänzern souverän getanzt, die musik hinresseind, einzig die schauspielerische leistung von steffen kubach hat mich nicht 100% überzeugt.

varo


14835
Kurzweiliges Theater

24.09.2006 - Ich habe mir die Premiere vom Kuß der Spinnenfrau in Lübeck angesehen und wußte nicht, was mich erwartet. Kannte bisher nur die CD Aufnahmen mit Chita Rivera und Vanessa Williams.
Die ersten 20 Minuten war ich etwas gelangweilt, weil mich das Spiel der Darsteller etwas kalt ließ. Was sich aber jedoch rasch änderte.Steffen Kubach und Thomas Christ waren hervorragen, als sich sich warmgespielt hatten. Wobei Thomas Christ wohl ein defektes Mikro hatte, denn seine Songs waren leider sehr leise.Aber beide haben mich überzeugt, Thomas Christ war nicht allzu tuntig, was ich sehr gut fand.
Vasiliki Roussi als Aurora war hinreißend!Ihre Stimme hat mich oft an Helen Schneider erinnert, ich mag Frauen die eine dunkle Stimmfärbung haben und Sie hat mich wirklich gefesselt, und trotz ihrer Größe ( höchstens 165 cm) hat Sie eine unglaubliche Bühnenpräsens gehabt und konnte sich auch tänzerisch behaupten.
Die beiden Wärter waren ganz passabel gespielt, leider sind diese Rollen sehr klein und man hätte sie noch brutaler wirken lassen können.
Das männliche Tanz/Gesangsensemble wurde bei der Regie sehr wahrscheinlich nicht wirklich mit einbezogen. Ich hab die ganze Zeit gedacht ich sehr ein Damenballett. Der Spielort ist ein gefängnis und die Insassen sitzen nicht umsonst im diesem, es reicht nicht sich Dreck ins Gesicht zu malen. Da waren einige Tänzer, wo nur noch der Lippgloss fehlte, diese Koketterie die sie an den Tag legten war völlig fehl am Platze.
Die Gefängniswärterin, gespielt von Andrea Jolly hat mir den Text zu gestellt aufgesagt, sie saß abseits der Bühne oben auf einem Bürostuhl, ich hätte mir da mehr gefühlte Kälte gewünscht und Macht, anstatt, ich spiele jetzt mal kalt.
Ich muß aber sagen, daß sie in der letzten Szene sich gefangen hatte und dort wirklich das einzige mal wahr war. Da bekam ich dann auch Gänsehaut.Die letzte Szene war grandios, warum sie dann nach dem endlos lang gestellten Schlußapplaus nochmals gespielt wurde, ist und bleibt mir ein Rätsel. Denn das hat sehr viel kaputtgemacht.
Alles in allem kann ich das Stück empfehlen und denke, das sich da einige noch warm spielen müssen.
Deshalb gebe ich erstmal 3 Sterne

Theaterbesucher


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