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Drama

Chess

Schwarz, weiß und die Grautöne dazwischen


Selten gespielt, aber doch irgendwie ein Klassiker: das Musical der Abba-Frontmänner Benny Andersson und Björn Ulvaeus um Liebe, Verschwörungen und Kompromisse auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs, wo nur die Bretter und Figuren beim Schachturnier schwarz und weiß sind.

(Text: cl)

Premiere:02.02.2007
Letzte bekannte Aufführung:14.12.2007


Endlich kann das Musical der beiden "B"s der schwedischen Popgruppe ABBA, Benny Andersson und Björn Ulvaeus, auch in Nordhausen gezeigt werden. Das Theater hat die Aufführungsrechte dafür erwerben können!
Nachdem die drei- bis fünfminütigen Werke von ABBA aus den siebziger Jahren absolute Welthits wurden, wollten sich die Komponisten musikalisch größeren Herausforderungen stellen. Mit dem 1981 erstaufgeführten Musical "Chess" gelang das auf ganz beeindruckende Weise. Als Librettisten konnten Benny Andersson und Björn Ulvaeus einen der erfolgreichsten Musicallibrettisten überhaupt gewinnen: den Engländer Tim Rice, der Andrew Lloyd Webber die Vorlagen u.a. für "Jesus Christ Superstar" und "Evita" dichtete.
Im Schachspiel – Chess – begegneten sich auf internationalem Niveau nicht nur sportliche Rivalen, sondern es prallten im kalten Krieg Systeme aufeinander. Heute, nach Glasnost, Perestroika, Wende und beginnender Globalisierung der Erde ist die politische Situation eine andere, doch für den Sportler, für jeden Menschen stehen weiterhin die gleichen Fragen: Ist jener, gegen den ich mich durchsetzen will, ein Feind oder nur ein anderer Mensch? Inwieweit bestimme ich meine Handlungen selbst, inwieweit bin ich fremd bestimmt? Kann Fremdbestimmung zu Fanatismus manipulieren? Bleibt zwangsläufig die Menschlichkeit auf der Strecke, wenn man sich in den Dienst einer Sache stellt?
Das Musical widmet sich dem Problemkreis, indem es die Geschichte des Schachchampions Frederick Trumper und seines Herausforderers Anatoly Sergievsky zur Weltmeisterschaft 1962 in New York erzählt, die sich zur Weltmeisterschaft ein Jahr später in Bangkok erneut begegnen. Doch im Musical geht es weniger um die schwarzen und weißen Steine als um Fanatismus, Liebe, Intrige und Musik, wozu u.a. auch der Hit "One Night in Bangkok" gehört.

Komposition von Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Texte: Tim Rice

Musikalische Leitung - Joseph R. Olefirowicz
Inszenierung und Choreographie - Iris Limbarth
Bühne - Frank Olle
Kostüme - Elisabeth Stolze-Bley


Besetzung:
Florence - Femke Soetenga
Frederick - Paul Erkamp
Anatoly - Rob Pitcher
Arbiter - Christian Venzke
Molokov - Thomas Kohl
Walter - Daniel Shay
Svetlana - Anja Daniela Wagner
Reporterin - Andra Fischer-Poerschke
Botschafter - Matthias Ehm
Vijgand - Alexander Hetman

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


24 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


17259
Immer&immer wieder

31.12.2009 - Chess ist der reinste Hammer. Bei dieser Inszenierung stimmt einfach alles. Da werden aus ausgebildeten Opernsängern, Musicalsänger&die, die schon welche sind übertreffen sich selbst! Chess ist das schönste Musical, was ich bisher gesehen habe.

FlorenceFan


22074
Einfach nur großartig

31.12.2009 - Also ich habe das Stück schon mehrmals besucht und muss immer wieder sagen, dass es einfach nur fantastisch ist.Was das Theater Nordhausen hier leistet ist einfach nur zu honorieren.
Chess ist mein absoluter Favorit in Sachen Musical geworden.
Danke für die schönen Vorstellungen

Chess fan


22845
SUPER

28.11.2007 - Dieses Stück ist genial. Spannende Szenen, fantastische Darsteller, mitreißende Musik, einfach geniales Bühnenbild und tolle Kostüme. Diese Produktion hat alles, ich werde nicht das letzte mal in dieses Musical gegangen sein.

Flounder


20044
Für Chessfans ein Muß!

18.06.2007 - Die Aufführung hat uns sehr gut gefallen. Auch die deutsche Übersetzung ist gut gelungen! Wer die Musik schon mal gehört hat und Abba gut findet, hat sicherlich keine Probleme mit dem Stück. Man kann sich zurücklehnen und genießen!

A+M


19852
chess

08.06.2007 - Für so ein kleines Haus 5 Sterne.
Hat meinen Nerv total getroffen

bernd müller


19683
Excellent

30.05.2007 - Unfortunately, one cannot "fix" the problems with the piece. They exist long before a theater like Nordhausen produces the piece. So on that light, it is a moot point to use that as a critique point.

The production in Nordhausen is done very well for a house with small means. I saw the production on the 29th, and the audience was going bananas the entire time- because the actors, orchestra and all involved are excellent. A superb performance. Don't know what a lot of the one star commentators saw, because it wasn't the show I saw in Nordhausen!

WJ


19675
Echtt Klasse

30.05.2007 - Tolle Sänger, Musik, und Inszinierung.

rjw


19671
Musical mit Tiefgang! Zu anspruchsvoll für das einfache Volk?

30.05.2007 - Den positiven Meinungen zu dieser Produktion schließen wir uns gern an.

Ein absoluter Hochgenuss war es heute für uns,

F e m k e S o e t e n g a

als Florence Vassy erleben zu dürfen. Wie für uns in allerbesten Produktionen stets selbstverständlich, mussten wir auch heute mit lauten Bravorufen und Jauchzen unserer Begeisterung einfach Nachdruck verleihen.

Ebenfalls erstklassig waren die Rollen von Frederick Trumper + Anatoly Sergievsky besetzt.

Fantastisch auch die Dramaturgie und das ausgeklügelte Spiel mit Licht und Farben.

Gerade für ein so kleines Theater wie in Nordhausen eine wirklich grandiose Spitzenleistung.

Äußerst bedauerlich fanden wir jedoch, dass das meist ältere Publikum jenseits der 70 gar kein Verständnis für die offen bekundeten Ovationen zeigte, sondern teilweise sogar versuchte, diese in mobbingähnlicher Manier zu unterbinden. Uns drängte sich leider der Eindruck auf, dass dieses Verhalten noch aus Zeiten vor 1989 herrührt.

Zudem fiel uns nicht nur heute in Nordhausen auf, mit wie wenig Disziplin dort das Theater besucht wird. Wiederholt nämlich mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass es selbstverständlich zu sein scheint, während der besten Songs einfach mit dem Partner zu reden. Das wertete die Show für uns ab.

So wunderten wir uns auch nicht mehr, dass es
n i c h t zu den eigentlich verdienten - und sonst in solch guten Musicals immer üblichen - Standing Ovations kam.

Steven + Lilly


19659
Besucher

30.05.2007 - Schwache Story, Inhalt kommt nicht rüber, ohne Programmheft lässt sich der Inhalt nicht begreifen. Musik eher mäßig, kein ABBA-Niveau. Zuschauer muss sich fragen, wie man aus einer so banalen Geschichte versuchen kann, ein mitreißendes Bühnenstück zu erzeugen. Versuch ist absolut fehgeschlagen. Mitwirkende sind allerdings sehr engagiert und geben ihr Bestes, was die Schwächen des Stückes aber nicht ausgleichen kann.

Paul Panther


19587
Wahnsinn?

26.05.2007 - Ja ich bin auch fast wahnsinnig geworden...Wo blieb denn der Kick bei dieser Inszenierung?

Doro


19410
wahnsinn

13.05.2007 -

uf


18223
Wahnsinn!

08.03.2007 - Es lohnt sich nach Nordhausen zu fahren! 1A Aufführung!

EL


18150
ganz toll

05.03.2007 - eine schöne vorstellung
gute ensamble,aufregend scene,schöne tanz

happymann


17482
einfach genial

10.02.2007 - Das Bühnenbild war so einfach gestaltet, dass es schon wieder super war!
Außerdem finde ich die Musik von Abba toll, auch wenn ich noch ziemlich jung bin.....
Femke Soetenga, Paul Erkamp, Rob Pitcher, Thomas Kohl und Christian Venzke haben ein tolles Bild auf der Bühne abgeliefert und alle haben prima in die jeweiligen Rollen gepasst!
Meine Freundin und ich werden es unserer Musiklehrerin vorschlagen, um vielleicht das ganze Lehrerkollegium zu überzeugen und eine Vorstellung mit der Schule besuchen zu können....
Wir werden uns auf jeden Fall am 4.3.07 zum 2. Mal sehen, denn wir haben uns noch einmal Karten besorgt! ;)

Bis bald... Wir freuen uns

junge Theaterfans


17479
Stückwahl ist schwierig

10.02.2007 - Im Gegensatz zu meinen englischsprachigem Vor-Vorredner bin auch ich der Ansicht, dass zur Beurteilung der Qualität einer Show auch die Stückwahl gehört ( auch das Produktionsteam entscheidet sich ja, das betreffende Stück zu machen und wird nicht von irgendwelchen Schicksalsmächten dazu gezwungen ) und die ist in diesem Fall problematisch. Auch ich finde, dass sich die Regie und die Darsteller gut aus der Affaire ziehen, aber ist das Sinn einer Auffühung?
Das Stück ist einfach schwach und auch ich finde die Musik banal und nie auf der Höhe von anderen Musicals wie "Rent" oder ähnlichen zeitgenössischen Stücken.
Und der angeschlagene Ton, wer "Chess" nicht mag, mag nur "Mozart"? Nun ja, Kritik gehört dazu.
Mein Lob geht an das Orchester und das Bühnenbild: Das war geschickt gelöst und mit Seele musiziert.
Fazit: Aufgabe passabel gelöst, aber ich wünsche dem Team im nächsten Jahr ein besseres Stück.

orsi


17414
Bravo!

08.02.2007 - The Set design is imaginative and especially well done for the size of this relatively small theatre. The turning stage made scene changes smooth and supported a good tempo for this constantly driving story. Costumes looked chic and appropriately styled. Femke Soetenga´s performance touches your heart and takes you out beyond the theatre walls and brings you on a journey to New York and even Bangkok. I felt utterly captivated. Her voice has an amazing power and yet also so beautifully tender. A voice you can sit back and enjoy and not worry if she will make it. Paul Erkamp was well cast. I liked the way he played Frederick Trumper like a spoilt arrogant child who can not lose. Rob Pitcher ebraced his role well and made clear to the audience his inner struggle with the Soviet Union. The Ensemble cast showed a marvelous contrast between Soviet and USA. The Orchestra, directed by Joseph Olefirowicz, sounded full and warm. I particularly enjoyed the Harp. The Sauna scene was very imaginative. A big well done to Iris Limbarth who directed a show Theater Nordhausen can be proud of.

Theo


17390
Bravo.

07.02.2007 - Wenn ein Theater in Thüringen Musical kann, dann Nordhausen. Wirklich. Unbedingt sehenswert.

A.F.


17386
Einfach genial

07.02.2007 - Chess war einfach super. Das Bühnenbild war einfach, doch wunderschön. Die Emotionen der einzelnen Schauspieler konnte man richtig fühlen. Die Stimmen waren einzigartig. Das schönste Musical überhaupt. Bei Nobodys Side liefen mir die tränen. Gänsehautfeeling pur. Es lohnt sich rein zu gehen. " One night in Bangkok" *sing*

pj


17352
Can't be true....

06.02.2007 - One should rate the production on this site and not what one thinks of the piece itself! No theater can be blamed for the weakness found in the writing of any show. The production is excellent in Nordhausen. Basta. To call the music uninspired is simply ridiculous. I guess this person would more consider "Mozart" or "Elisabeth" a masterpiece!

S. K.


17350
Schwaches Stück

06.02.2007 - Die Inszenierung ist ok, die musikalische Seite sehr solide, das Bühnenbild hat deutliche Schwächen- aber die Wertung gibt es wegen dem Stück: Sorry, aber Abba hin oder her, die Musik ist sehr uninspiriert und die Story ( Vorsichtig gesagt ) sehr dünn.
Geschickt durchgeblufft, aber dadurch wird noch kein großer Abend draus.

Shakespeare


17280
Gänsehaut

05.02.2007 - Bewundernswert, wie ein kleines Haus all seine Kräfte bündelt und eine großartige Vorstellung auf die Bühne bringt! Die Inszenierung hat Tempo und sprüht voller Energie. Gänsehautfeeling entsteht bei den so wunderbar melancholischen, gefühlsinteniven Nummern - dem kraftvollen, doch warmen und weichen Gesang von Femke Soetenga sei Dank!
Nur gut, dass man vorerst nicht mehr um die Existenz dieses Hauses bangen muss!

as


17205
Unbelievable

03.02.2007 - It was an amazing evening yesterday. The production well earned the right that the audience gave in immediately standing up together from their seats after the last note from Femke Soetenga's voice rang into the room at the end of the show. Superb job from all involved. I will definitely be back to see the show again.

P.N.


17196
Das kleine I-Tüpfelchen

03.02.2007 - Ich glaube keinem der Besucher der Premiere des gestrigen Abends ging es anders, einfach grandios was das Theater Nordhausen da auf die Beine gestellt hat. Großartiger Orchesterklang, tolles Ensemble, ein total stimmiges Bühnenbild, das in keine Szene seine Wirkung verlor. Begeisterung pur! Das kleine I-Tüpfelchen fehlt dennoch, denn Paul Erkamp als "Frederick Trumper", der mit "Pitty The Child" wohl eines der besten Nummern des Musicals hatte, war mit seiner Rolle gesanglich einfach überfordert. Schade, schade...

D.S.


17195
Absolut great - wow

03.02.2007 - Grandiose Aufführung. Den englischen Soundtrack kenne ich seit den 80ern, die schwedische Aufführung kenne ich auch. Sehr gespannt war ich auf die deutsche Fassung und bin total begeistert und überwältigt. Großes überdimensionales Lob an die ganze Crew in Nordhausen!

ABBA-/Musical-Fan


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Handlung
Schach und der kalte Krieg: Ein russischer und ein amerikanischer Schachspieler treten bei einer Schach-WM gegeneinander an. mehr

Weitere Infos
Für die Aufführung 2002 in Stockholm wurde das Buch erneut überarbeitet (von Lars Rudolfsson und Jan Mark). Die Handlung spielt nun komplett binnen einer Woche in Meran, die Figur der Svetlana wird bereits in der ersten Szene eingeführt und der Russe und der Amerikaner treffen in der entscheidenden Partie aufeinander (im Original war der Amerikaner bei der finalen Partie nur als Berichterstatter dabei). Diese Version wurde in Deutschland im Sommer 2012 bei den Domfestspielen Bad Gandersheim gezeigt.

 Leserbewertung
(24 Leser)


Ø 4.33 Sterne

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Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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