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Film als Musical

Harry und Sally

Können Männer und Frauen Freunde sein?


Joan Vives' Musical-Komödie beruht auf dem gleichnamigen Film, der wahren Kultstatus erlangt hat. Das schwierige Erbe von Meg Ryan und Billy Crystal treten in Lüneburg Natascha Clasing und Kristian Lucas an.

(Text: mr)

Premiere:05.05.2007
Letzte bekannte Aufführung:27.06.2007


Harry Burns trifft Sally Albright das erste Mal 1977 in Chicago, von wo aus sie als Zweckfahrgemeinschaft mit dem Auto nach New York fahren. Mit 18 Stunden Zeit im Gepäck beginnt bald eine „Erzähl mir deine Lebensgeschichte“-Unterhaltung, bei der sich schnell ihre unterschiedlichen Auffassungen über Liebe, Sex und alles andere auch offenbaren. Als Harry Sally anmacht, hat sie kein Interesse und will nur befreundet sein, doch laut Harry ist zwischen Männern und Frauen keine Freundschaft möglich, da ihnen immer der Sex dazwischen kommt.
So trennen sich ihre Wege in New York, um sich zufällig fünf Jahre später am Flughafen wieder zu kreuzen. Harry will gerade Helen heiraten, und auch Sally ist ernsthaft gebunden, doch ansonsten fehlt es ihnen nach wie vor an jeglichen Gemeinsamkeiten. Am Ende des gemeinsamen Fluges trennen sich ihre Wege erneut.
Ende der 80er begegnen sich die beiden erneutin einem Buchladen. Helen hat sich kurz zuvor von Harry scheiden lassen, und Sally hat sich von ihrem Freund getrennt. Der perfekte Zeitpunkt für eine Beziehung? Weit gefehlt: Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine intensive Freundschaft, die systematisch Harrys Anfangsthese von der Unmöglichkeit einer solchen Beziehung zwischen Mann und Frau demontiert. Oder vielleicht doch nicht?

Vorlage für dieses Theaterstück mit Musik ist der gleichnamige Film „Harry & Sally“ von Rob Reiner (*6.3.1947). Auch wer „Harry & Sally“ noch nie gesehen hat, kennt meist trotzdem die bekannteste Szene des Films, in der Sally in einem vollbesetzten Restaurant Harry einen Orgasmus vorstöhnt, um ihm zu beweisen, dass er den Unterschied zu einem echten nicht erkennt. Der Film, mit dessen riesigem Erfolg 1989 nicht einmal die Produzenten gerechnet hatten, hat inzwischen Kultstatus erreicht.

Der spanische Filmkomponist Joan Vives, der für Buch, Musik und Texte in der Bühnenversion verantwortlich ist, hat sich erfreulicherweise eng an die Vorlage gehalten, so dass der Zuschauer eine Menge amüsanter, pointenreicher Dialoge zu hören bekommt, in denen er sich oft selbst wieder erkennt. Die Musik ist abwechslungsreich; von Cha-Cha-Cha über typische Musical-Balladen bis zu Swing-Klängen ist alles vertreten.


(Text: Theater)






Kreativteam

Theaterstück mit Musik vonJoan Vives
Regie Kurt-Achim Köweker
Musikalische Leitung Urs-Michael Theus


Besetzung

HarryKristian Lucas
SallyNatascha Clasing
Jess
Schlafender Fluggast
Dietmar Horcicka
Maria
Amanda Reese
Caroline Kiesewetter
Hellen HilsonElke Tauber-Hesse
JoeFerdinand Steinhöfel
AliceKirsten Patt
RogerAndriy Kulinich
TankwartWlodzimierz Wrobel
KellnerinAstrid Gerken
KellnerMarcus Billen
StewardessDobrinka Kojnova-Biermann



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


19553
Gelungener Musicalabend

31.12.2009 - Ich komme gerade von einem sehr gelungenen Musicalabend mit dem Musical "Harry und Sally" im Theater Lüneburg zurück und kann die vielen negativen Kritiken auf dieser Seite zu diesem Stück nicht nachvollziehen. Ich und meine vielen Mitbesucher erlebten eine unterhaltsame, darstellerisch, inszenatorisch und musikalisch abwechslungsreiche Musicalaufführung mit großartigen charismatischen Sängerdarstellern, die mit sichtbarer Freude bei der Sache waren. Darstellerisch und sängerisch besonders aus dem großen Ensemble herausragend waren Kristian Lucas als Harry, Natascha Clasing als Sally,Caroline Kiesewetter als Maria und Dietmar Horcicka als Harrys Freund Jess. Von hölzernem Spiel keine Spur. Auch die Darsteller der älteren Ehepaare, Uwe Salzmann und Claudine Tadlock, haben mir sehr gut gefallen. Die übrigen Darsteller und das Orchester waren ebenfalls gut.
Die Musik ist recht abwechslungsreich und weist einige schöne Chöre, Songs und Balladen auf, die häufig von Bedeutung für den Verlauf des Stückes sind und die Gefühle und Ängste der verschiedenen Charaktere oftmals sehr gut illustrieren. Auch das Musical selbst ist sehr inhaltreich und beschäftigt sich ausführlich mit den Ängsten, Nöten, Freuden und Problemen liebender Menschen. Die Mehrzahl der Szenen in der Lüneburger Aufführung ist meiner Meinung nach darstellerisch und inszenatorisch sehr gelungen. Echte Musicalfans, die sich auch für kleinere, unbekanntere und weniger populäre Musicals begeistern können und keine ganz grossen Musicalstars erwarten, sollten sich die Lüneburger Aufführung von "Harry und Sally" nicht entgehen lassen.

Gudrun Bardowicks

Gudrun Bardowicks


19973
Ich fands toll!

15.06.2007 - Ich kann mich den eher schlechten Bewertungen überhaupt nicht anschließen. Ich hatte allerdings auch nicht ein Musical im herkömmlichen Sinne erwartet. Angekündigt wird das Stück doch als Theaterstück mit Musik und das war es auch. Ich und alle die mit mir im Theater waren, haben sich köstlich amüsiert. Ich finde die Darsteller haben schauspielerisch und gesanglich vollkommen überzeugt. Für mich ist bei einem Stück wichtig, dass es mich gefühlsmäßig anspricht, d.h. dass es mich zum Lachen, zum Weinen oder zum Nachdenken bringt. Ich habe in dieser Inszenierung sehr viel gelacht. Besonders gut haben mir Uwe Salzmann und Claudine Tadlock als Darsteller der älteren Ehepaare gefallen. Ich bedaure, dass das Stück nicht mit in die neue Spielzeit übernommen wird, denn ich hätte es mir gerne nochmal in einer größeren Runde angesehen.

Tamara


19864
Als Film top - auf der Bühne ein echter Flop

09.06.2007 - Der Film ist wirklich Kult und sehr gut. Doch das Bühnenstück, das auf Biegen und Brechen versucht, zur Gattung der Musicals gehören zu wollen, ist eine absolute Niete. Abgedroschene und in die Jahre gekommene Sprüche, begleitet von schlechtester Musik. Auch die Darstellerin der Sally konnte uns gesanglich nicht überzeugen.

Wenigstens ein kleiner Teil des weiblichen Publikums, der sich mit Sallys durchgeknallten und klischeehaften Ansichten zu identifizieren schien, hatte offensichtlich seinen Spaß im Theater Lüneburg.

Wie Beziehungen zwischen Mann und Frau überzeugender und als Ohrwürmer dargestellt werden können, ist eigentlich seit MY FAIR LADY bekannt. Wir könnten an dieser Stelle aber auch viele moderne Musicals der letzten Jahre erwähnen, die ebenfalls äußerst empfehlenswert sind.

Harry und Sally gehört für uns ganz eindeutig n i c h t zu den guten und wohlklingenden Musicals. So stellt sich uns die Frage, wie tief das Theater Lüneburg gesunken sein muss, wenn es aus einem Strauß an Musical-Möglichkeiten eine der schlechtesten wählt.

Harald + Sascha


19846
leider nicht gut

08.06.2007 - Ich dachte mir, ich gebe dem Stück eine zweite Chance. In Berlin 2004 (mit der großartigen Katja Berg) gab es doch arge Längen. Auch die Musik geht nicht unbedingt leicht ins Ohr.
Das bestätigt sich leider auch in Lüneburg. Hier hätte es einer straffenden Regie bedurft.
Die Darsteller gefallen. Leider sind die stimmlichen Möglichkeiten manchmal nicht gerade sehr groß.
Ne, das Stück kann gerne wieder aus dem Spielplänen genommen werden.
Schade, denn es ist ja ansonsten sehr gut, wenn neue Shows on stage geschickt werden.

Hardy


19281
hat gefallen

07.05.2007 -

edelhorst


19269
Musste das sein?

06.05.2007 - Eine schöne Geschichte wird zu einem belanglosen Musical. Ich kann mir nicht voratellen, eiene der Songs jemals irgendwo wieder zu hören.

Renzo


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