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Historien-Drama

Les Misérables

Barrikaden im Kurort


Robert Herzl inszeniert das Barrikadendrama von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg. Darius Merstein-McLeod und Chris Murray spielen die Hauptrollen.

(Text: hh)

Premiere:17.02.2007
Letzte bekannte Aufführung:02.09.2011








Kreativteam

Musikalische LeitungFranz Josef Breznik
InszenierungRobert Herzl
Bühnenbild & KostümeManfred Waba
ChoreographieRosita Steinhauser


Besetzung

Besetzung der Wiederaufnahme im Sommer 2011

Jean ValjeanDarius Merstein-MacLeod
JavertChris Murray
FantinePatricia Nessy
CosetteElisabeth Schwarz
Mme ThenardierFranziska Stanner
M. ThenardierGernot Kranner
EponineNina Weiß
MariusZoltan Tombor
EnjolrasAris Sas
Bischof von DigneChristoph Goetten
EnsembleCaroline Athanasiadis
Julia Tiecher
Dessislava Valeva-Filipov
Beppo Binder
Franz Födinger
Robert Herzl
Artur Ortens
Walter Schwab
Dietmar Seidner
Stephan Wapenhans
Christian Zmek


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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


28 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


18644
durchschnittliche Produktion mit Highlights

31.12.2009 - Eigentlich wollte ich jetzt im nachhinein hier nichts mehr schreiben, aber nach der Lektüre hier habe ich mich anders entschlossen. Vorne weg: Das ist jetzt meine 4. Les Miz - Inszenierung, ich denke also, ich kann mir ein bisschen ein Urteil erlauben-
Zur Produktion: Leider muss ich gestehen, dass mir vieles gar nicht gefallen hat, auch wenn ich andere Dinge wieder sehr gut gelöst fand. So hat mich z.B. der Verzicht auf eine Drehbühne gar nicht gestört, das mit dem Vorhang geht für die Verwandlungen ganz genuaso gut. Was mich allerdings gestört hat, war das Einheitsbühnenbild. Wenn nacheinander das Straflager, Valjeans Fabrik, Thénardiers Kneipe, Paris, Valjeans Haus, die Barrikade usw. alle gleich aussehen, wird die Fantasie des Zuschauers doch etwas überstrapaziert. Wenigstens mit Requisiten hätte man die verschiedenen Schauplaätzeandeuten sollen, sonst kommt es zu Absurditäten, dass beispielsweise Javert im ersten Finale dort auftritt, wo 20 Sekunden früher noch Valjeans verschlossenes Haus war, und sich alle fragen, wie er denn nun dorthin gekommen ist... Was mich noch gestört hat an der Inszenierung, ist die Erschießung der Studenten, das passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Musik in diesem Moment, die ja eine Art glorifizierender Abgesang ist. Außerdem fand ich das Zurückweichen von Marius vor der verletzten Eponine in Nabetracht ihres Texzes nicht ur unpassend, sondern es macht auch Marius sowieso blasse Rolle nicht gerade sympathischer.
Und noch etwas fand ich zum Teil furchtbar: Die Striche! Manche waren nur ärgerlich (z.B. in der Konfrontation Valjean/Javert oder bei Marius Auftritt im ABC-Café), aber manche waren einfach handlungsentstellend: Wenn das Kennenlernen zwischen Valjean und der kleinen Cosette gestrichen ist, versteht niemand, warum sie mit ihm geht. Und wenn man den Hochzeitschor komplett streicht, begreift niemand, welches "Fest" die Thénardiers gerade stören... Kleine Anmerkung am Rande: Der Strich vor "Ich will Cosette ein Vater sein" hat mir buchstäblich Zahnschmerzen bereitet, hat denn der musikalische Leiter keine Ohren im Kopf???
Womit wir zu den Positiva kämen: Das Orchester war erstaunlich gut, die Tempi recht flott (nur der Auftritt der erwachsenen Cosette war in beiden von mir gesehenen Vorstellungen zu langsam, aber das ist ja nun wirklich nicht so schlimm. Auch manche der Sänger waren ausgezeichnet. Allen voran ist hier Chris Murrays Javert zu nennen. Nicht nur hatte er die beste Stimme auf der Bühne - Sterne und Selbstmord waren einsame Höhepunkte - er bot asuch die ausgereifteste Rollendarstellung zwischen sturer Pflichterfüllung nach dem Motto "so ist das eben, was soll ich da tun" und der existenziellen Krise, in die ihn die Erkenntnis stürzt, dass das eben doch nicht reicht, und die er konsequent bis zuletzt mit seinem Abschied aus einer Welt quittiert, die nicht mehr die seine ist. Am nächsten kamen ihm für meine Begriffe Johanna Arrouas, die eine perfekte Eponine sang, nur vom Schauspiel her fehlte mir das "Görenhafte", sie ist vielleicht einen Tick zu weiblich. Zoltan Tombor sang einen tadellosen Marius, der wie immer etwas blass war, was aber nicht an ihm lag. Katrin Fuchs als Cosette war etwas zu patzig für mich (sicher nicht ihre Idee, sondern die der Regie). Sie sang ebenfalls tadellos. Aris Sas als Enjolras versuchte schauspielerisch, den Anführer zu geben, was ihm zum Teil gelang, zum Teil fand ich ihn nicht mitreißend genug. Stimmpower hat er, um so weniger verstehe ich, warum er beide eigentlich geschriebenen hohen Töne wegließ, er müsste sie doch locker haben? Die Thénardiers sangen ok, litten aber extrem darunter, dass die Regie ihnen das übliche Überzogene, das sie witzig wirken lässt, vorenthielt, ohne das etwas anderes dafür sichtbar wurde. Daher waren sie ungewohnt wenig lustig. Patricia Nessys Fantine war im großen und ganzen ok, ohne mich wirklich zu begeistern, obwohl ich nicht sagen könnte, woran das genau lag. Am schwersten tue ich mich bei Darius Merstein als Valjean. Er sang zum großen Teil anständig, hatte aber leider ausgerechnet bei Bring ihn heim Intonationsprobleme. Darstellerisch war er mir nicht sympathisch genug in manchen Szenen (Klein Cosette!) und in anderen nicht energisch genug - niemand glaubte ihm das Anheben des Karrens oder den Niederschlag Javerts wirklich, so luschig war das gespielt. Was mich aber wirklich störte, waren seine musikalischen Fehler (es war in beiden Vorstellungen so, also muss es wohl ein richtiger Fehler sein und kein Versehen). Der ganze Anfang von "Er glaubt, der Mann sei ich..." wasren einfach falsche Noten, desgleichen beim ersten Finale bei "Mach schon Cosette, wir schließen hinter uns die Tür...". So etwas sollte nach zig Wochen Proben einfach nicht vorkommen. Ansonsten war er ok, ohne zu überragen, und das kann man als Fazit für die ganze Produktion stehen lassen.

Aloysia


26917
Angenehm überrascht!

16.08.2008 - 15.August 2008: Als alter "Les Miserabler" geht man natürlich primär vorsichtig skeptisch zu einer Inszenierung, die in diesem Forum schon sehr kontroversiell beurteilt wurde. Manches hat gestört, aber der Gesamteindruck war absolut positiv. Valjean und Javert waren an diesem Abend makellos, die sensiblen Arien "Bring ihn heim" und "Sterne" beeindruckend. Die Inszenierung allgemein sehr schön, die Mit-Einbe-ziehung des Publikums-bereichs eine angenehme Kompensation des ansonst eingeschränkten Bühnenbilds -für die Barrikaden und den Selbstmord Javerts brauchte man da schon einige Phantasie bzw. mitgebrachte Eindrücke anderer Konzepte. Was störte sonst? Marius war hölzern, stimmlich mager, wie kann man nur mit einer sterbenden Eponine so gleichgültig umgehen? Apropos Eponine: Auch sie wirkt ein wenig fremd, die Arie "Nur für mich allein" war wenig berührend (kostet üblicherweise mehrere Taschentücher), und wo blieb ihre Kappe? Beim Gavroche habe ich mich auch gefragt, warum der einen Busen hat- gibt´s denn keinen Nachfolger vom Arik Sas (der übrigens als Enjolras begeisterte)? Aber Caroline Athanasiadis war auch als Bub großartig, Kompliment! Alles in allem: Insgesamt ein wunderschöner Abend, ich bereue es keinesfalls, trotz wilder Unwetter nach Baden gefahren zu sein!

herbert (erste Bewertung)


26905
Eine Zumutung

13.08.2008 - Das habe ich wirklich noch nicht gesehen, so verwahrlost und herzlos und wirklich unprofessionell geamcht. Schade

schneewittchen (5 Bewertungen, ∅ 0.8 Sterne)


26837
lieber operette

26.07.2008 - wenn sich baden als metropole für musicals bezeichnet dasnn weiss ich nicht.......bis auf frau nessy ein wirklicher rückschritt in sachen musical grauenhaft leider

petzibär (2 Bewertungen, ∅ 2.5 Sterne)


26817
Gefühlvoll - beindruckende Leistung

20.07.2008 - Waren gestern in der Vorstellung und waren begeistert. Top besetzt und gefühlvolle Darstellung. Man kann das Stadttheater Baden nur beglückwünschen zu einer solchen gelungenen Leistung. Es hat bewiesen, dass auch mit nur geringen Mitteln ein gutes Musical machbar ist.

Besucherin aus NÖ (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


18553
schrecklich

25.03.2007 - ich habe früher im theater baden erstklassige musicals gesehen, wie funny girl oder my fair lady, das hatte spitzenqualität, daher fuhr ich zu meiner lieblingsshow les mis. aber es war grauenhaft als wär das siebzigerjahre geschmacklosen fieber ausgebrochen. herr murray hat weder stimme noch ausstrahlung, der rest brauchbar bis furchtbar, schade um soviel energie.

hannelore graser


18534
das ist BADEN!

24.03.2007 - ...und weil es BADEN ist: 5 punkte! ich kenne les mis in so vielen inszenierungen, auch aus deutschen stadttheatern... in BADEN ist das publikum mit einem regisseur/direktor gesegnet, der nicht sein leben lang provinztheater gemacht hat - und sein handwerk versteht!

m. olbrich


18523
ganz anständig

23.03.2007 - Gutes und Schlechtes: Gut an der Inszenierung Dunkles Schweigen und überhaupt Cosettes und Marius Beziehung. Schlecht (meiner Meinung nach) das Erschießen der Studenten und manche Kürzungen. Gut Javert, Marius, Cosette (groß und klein), Eponine, Enjolras (wo waren die hohen Töne?). Weniger gelungen die Thénardiers (lag wohl an der Inszenierung) und vor allem der Valjean, der unsympathisch wirkte und Höhenprobleme hatte. Aber trotzdem ein sehenswerter Abend, das Positive überwiegt.

Norbert


18518
Geschmackssache

23.03.2007 - ..die Inzenierung ist Geschmacksache. Besonders gefallen hat mir Javert - total Klasse v. Chris Murray verkörpert und die Stimme - wahnsinn.

Chrissi


18466
Baden bei Wien hat mein Les Mis nicht verdient!

20.03.2007 - Der einzige Darsteller der mich an diesen Abend voll überzeugt hat, war Chris Murray! Endlich saß ich in der Vorstellung von Les Misérables. Man hat ja nicht viel Gutes von der Aufführung gehört aber eine richtige Les Mis - Anhängerin kann so was nicht abhalten.
Das Licht ging aus und wir saßen unter 100000-jährigem Publikum (also fast nur Rentner). Nun erklang der vertraute Prolog und die Strafgefangen kamen langsam auf die Bühne und als nächstes kam Javert. Herr Murray war ganz schön gestriegelt, mit Brille und einem kleinen Zopf sah er sehr achtungsgebietend aus. Mit perfektem Spiel und grandioser Stimme hauchte er dem Inspektor Javert Leben ein.
Jetzt betrat Jean Valjean den Schauplatz, ach du Scheiße......... Hätte er nicht die zerlumpten Sachen getragen, hätte man meinen können, er kommt gerade vom Golfplatz; und wo war eigentlich seine Strafnummer 24601 tätowiert? Vielleicht am........ nein, nein noch bleib ich NETT.
In der Szene mit dem Bischof konnte ich ihn noch gut ertragen aber dann sang Jeani “Was ist mit mir? Herr Jesus, was ist mit mir! Bin ich ein Dieb in der Nacht!“ OK, nach dem erst gesungenen Wortlaut schaltete ich mein Gehör einfach aus. Bei der Szene “Am Ende vom Tag“ war viel Trubel auf der kleinen Bühne und Fantine machte ihre Sache auch recht passabel.
Das Lied “Leichte Mädels“ war schon lustig. Endlich war Javert wieder im Geschehen. Was für eine Offenbarung, mal wieder einer kraftvollen Stimme zu lauschen. Danach kam bla, bla, bla

Nun zum Doppelten Schwur, ich habe selten so was Niederschlagendes gesehen... Jeani hatte nichts gegen Javert gegenzusetzen, überhabt keine Ausstrahlung und schon gar keine Stimme! Aber die kleine Cosette war absolut niedlich, man sah ihr den vollen Tatendrang an. Bei “Herr im Haus“ wackelte die Bühne, Thenardier versuchte eisern Stimmung auf die Bühne zu bekommen, was leider misslang und seine Gäste froren immer ein (Was soll das???!). Und warum bedroht Valjean mit der Pistole den Thénardier, obwohl er geschworen hat, ein friedlicher Mann zu sein? Und außerdem hat er schon klein Cosette bezahlt. Fragen über fragen...
Jetzt betrat der kleine Gavroche den Schauplatz...... Der Kleine ist eine junge, sehr vollbusige Frau..... EINE FRAU! WARUM wurde er zu einem Transvestit?
OK, ok weiter im Stück! Der Bettelchor sang “Schaut her“, was auch gut über den Orchestergraben kam. Beim Überfall nahm man Darius schon mehr den alten Herren ab.

Und, und, und... dann kamen endlich meine Sterne! Was besonders toll war, man konnte Chris Murray sehr gut ohne Mikrofon verstehen.
Nach dem Lied war die Versuchung doch sehr groß, die Räumlichkeiten zu verlassen. Aber ich hielt durch. Bald darauf befanden wir uns dann im ABC-Café, was ganz nett war mit Marius und Enjolras. Am liebsten hätte ich laut mitgesungen, denn ich war genauso textsicher und bestimmt auch nicht so viel weniger falsch im ton... Der 1. Akt endete dann auch bald mit dem Lied
„Morgen schon“. Natürlich war das nicht so ergreifend, wie in Berlin oder Tecklenburg aber sie taten wohl alle man ihr Bestes.

Nun weiter mit dem 2. Akt.
Es ging los mit Eponine, wie sie ihr “Nur für mich“ sang. Aber was soll ich sagen, der Funke kam einfach nicht über den Orchestergraben, man hat einfach nicht mit ihrer Trauer mitfühlen können. Bald darauf sollten die Barrikaden kommen... SOLLTEN, denn sie kamen nicht! Okay, wir hatten es mit unsichtbaren Barrikaden zu tun, die man sich mit sehr viel Phantasie einbilden musste. Nach der Entlarvung von Javert holte Jeani doch tatsächlich ein Schweizer Klappmesser heraus, um ihn zu befreien... Ein Schweizer Klappmesser zu diesem Jahrzehnt? Ein großes Dankeschön an die Requisite!
Gavroche starb den typischen Heldentod... als Frau, was wiederum nicht so typisch war...
Um noch mal auf Eponine zurückzukommen... In der Szene als sie stirbt, wurde sie bestimmt nach Minuten bezahlt, da sie einfach nicht auf der Bühne sterben wollte. So tödlich, wie sie auch verletzt sein sollte, lief sie noch mal ein paar Schritte auf der Bühne umher (Marius schaute irgendwie ein wenig verwirrt von hinten herein), um dann endlich wie ein Baumstamm umzufallen (jeder Holzfäller wäre mit dieser Arbeit zufrieden gewesen ;-)).
Nun kam das “schönste“ Lied des Abends: “Bring ihn heim“. Von den schiefen Tönen mal ganz abgesehen, war der Text dieses Mal eindeutig anders. “Ich bin alt und kann nicht mehr...“ ??! Es passte wahrlich zu Darius aber nicht zu dem Stück selbst! Man hat deutlich gesehen, dass er nicht mehr konnte, da er Marius lediglich Huckepack durch die Kanalisation getragen hat, was relativ lächerlich aussah, eher wie eine Krötenwanderung...
Was mir auch total unverständlich war (dies war in keiner anderen Produktion so), wieso wurden die Studenten hingerichtet? Und wie durch Zufall hatte auch jeder dafür passend seine eigene schwarze Augenbinde dabei. Auch hierfür besten Dank an die Requisite!
Was mir total unverständlich war bei Javert’s Selbstmord, wieso geht er mit Handschellen in die Seine???
So, als Auflockerung sollte nun die Hochzeitsszene kommen. Es kam nur keine. Die Thénardiers waren zwar sehr schick gekleidet auf der Bühne und erpressten Marius aber von einer Hochzeit war weit und breit nichts zu sehen. Und Bettler am Buffet kam dadurch überhaupt nicht rüber.
Und nun endlich der Epilog... Wäre Darius nicht bald gestorben, ich hätte wahrscheinlich Sterbehilfe gegeben... Nun zum absoluten Schluss, dabei waren alle, die schon längst gestorben waren, ich betone, absolut alle auf der Bühne, sogar die beiden Kontrahenten. Javert und Valjean standen beide nebeneinander und alle sangen das Lied gemeinsam. Was natürlich schön für mich war aber es passte nicht wirklich. Gott müsste dann wohl viel Sinn für Humor haben, Valjean und Javert gemeinsam in eine Himmelsecke zu stecken *grins*
Ich saß immer noch fassungslos in meinem Theaterstuhl. Am liebsten möchte man nach so einem “Erlebnis“ doch glatt mal mit dem Regisseur einen gepflegten Kaffee zusammen trinken...

Heike


18446
ein einziges Desaster

20.03.2007 - Was in Baden mit diesem grossartigen Stück passiert ist grenzt leider wirklich an eine Katastrophe und völlige Themenverfehlung! Das Bühnenbild mit dem platzverschwendenden Holzgerüst und den nervenden ständig auf- und abfahrenden Vorhängen samt den unkreativen Powerpointpräsentationen zum gähnen langweilig. Die Kostüme lieblos und ohne Details. Das Orchester unter dem Dirigenten ständig viel zu schnell sodass keinerlei Emotion aufkommen kann. Chormitglieder die ohne jeden Ausdruck sicher 15 Mal in zwei dafür gesperrte Logen kommen (aus Platzmangel auf der Bühne?) und teilweise nichtmal ihre Texte können. Fantine viel zu alt und kaum zerbrechlich, Valjean knödelnd und undeutlich, Javert eine Parodie seiner selbst, Marius alles andere als ein romantischer Jüngling, Enjolras viel zu weich, seine Kumpanen farblos, Cosette absolut fehlbesetzt, sie wirkt wie ein Dummchen, ausserdem erreicht sie weder Tiefen noch Höhen ihrer Partien und die Thenardiers kaum komisch und schlecht in Szene gesetzt. Die kleine Cosette hat völlig schief gesungen und was ist dem Creative Team bloss eingefallen den "kleinen" Gavroche von einer erwachsenen Frau spielen zu lassen?? Gibt es in der Musikstadt Baden wirklich keine Kinder die diesen Rollen gerecht werden? Einzig Eponine konnte mit einer soliden Leistung hervorstechen, musste jedoch auch fast nur torkelnd und stehend sterben, auch hier leider kaum Emotionen. Stellvertretend für die unzähligen, absolut unnötigen und meist sinnlosen Textänderungen soll der Beginn von Eponines Solo stehen: "Und wieder bin ich ganz allein, wo soll ich hin, was soll ich machen" - so in dieser Art... Zum Abschluss muss ich leider noch die - durch den riesen Bühnenbau schon sehr spärlichen - entsetzlichen Umbauten erwähnen, die gerade in ruhigen Momenten so laut waren, dass jeder Funke an Emotion gleich wieder erstickt wurde.
Alles in allem ein einizges Desaster!

sunny


18431
Murray laut - Merstein super

20.03.2007 - Also Chris Murray war als Javert echt eine Katastrophe. Ich war wirklich froh als die Selbsmordszene kam und er von der Bühne verschwand. Ich hatte das Gefühl dass ihm die Rolle nicht wirklich Spaß gemacht hat, er hatte in keiner Szene irgendeine Emotion, weder merkte man Hass noch Wut noch die Verzweiflung am Ende, er brüllte einfach nur laut rum.
Darius Merstein hingegegen spielte mit soviel Gefühl und sein "Bring ihn heim", war mit Abstand das Beste der Show, zumal ich nach einigen Stimmen dieser Seite schon Bedenken hatte, aber ich kann nur allen widersprechen... ich war viermal hintereinander in der Show und an jedem Abend war Darius Merstein stimmlich und schauspielerisch hervorragend und jeder Ton saß! Ich würde ihn gerne als mal als Javert sehen, denn er würde es im Gegensatz zu Herrn Murray sicher schaffen dieser Figur Leben zu geben....

Kerstin


18393
Nicht überheugt

18.03.2007 - Ich habs jetzt auch gesehen und wurde leider ziemlich enttäuscht.
Besonders Katrin Fuchs als Cosette war stimmlich ein Graus. Patricia Nessy war stimmlich auch noch nie mein Fall. Sie hat mich überhaupt nicht gefesselt.
Darius Merstein ist zwar ein fantastischer Sänger. Den Jean Valjean hab ich ihm aber nicht abgenommen. Er war in einer komplett falschen Emotion. Mit seinem arroganten Geschau und der stapfigen Körperhaltung fand ich ihn gänzlich unsymphatisch. Im Gegensatz dazu war Chris Murrays Schauspiel einfach nur lächerlich. Javert - als Comikfigur. Mich hat er irgendwie an Inspektor Gadget erinnert.

Johanna Arrouas war schauspielerisch ok - stimmlich etwas dünn, aber im Prinzip ganz in Ordnung. Etwas zu brav.

Aris Sas war der einzige, dem ich abgenommen hab dass er in den Krieg ziehen wird. Von den anderen kam leider gar nichts dergleichen.

Seltsame Textänderungen und Kürzungen. Die Regie hat ebenfalls nicht überzeugt. Nicht mal eine Barrikade war vorhanden!

Der einzige Lichtblick an diesem Abend was die junge Cosette und die beiden Thenadiers!

Musicalfan


18374
Les Miz ist immer gut

17.03.2007 - Gut Baden ist halt Baden und nicht der Broadway aber Les Miz (das ich auch schon in besseren Inzinierungen gesehen habe) kann gar nicht schlecht sein. Die Streicher haben irritiert waren aber nicht so schlimm, das Ensemble hat eine durchwegs gute Leistung geboten - wirklich fehlerfrei war keiner! - schlimm fand ich eigentlich nur Chris Murray als Javert. Kann ja sein, dass er ein toller Valjean ist, als Javert ist er fehlbesetzt, noch nie habe ich einen Javert so lustlos in der Gegend herumstiefeln sehen.

Ancella


18348
peinliche schlachten

16.03.2007 - alles ist eine katastrophe,dass das haus klein ist ist kein grund, so einen miesen darsteller wie chris murray zu haben, ein opernparodie der besonders schlimmen art. abstand halten.

hanspeter deutz


18265
für dieses Theater gut

11.03.2007 - Im Gegensazu zu manch anderem hier war ich von Les Miz in Baden sehr positiv überrrascht. Ok, es gab ein Einheitsbühnenbild, das recht einfallslos war, aber bei der kleinen Bühne fand ich das ok. Dass so ein kleines Haus es schafft, prominente Künstler wie Merstein und Murray zu besetzen, ist aller Achtung wert (obwohl ich mich nach dem grandiosen "Sterne" des Eindrucks nicht erwehren konnte, man hätte die Rollen umgekehrt besetzen sollen). Auch Tombor, Arrouas, Fuchs und Nessy waren mehr als anständig, uns Sass ist ja auch recht bekannt - alles in allem also für ein Theater dieser Größe eine gute Leistung. Wenn man SE Niveau erwartet in der Ausstattung, darf man nicht in ein kleines Theater gehen, und gesungen wird da auch nicht immer besser.

Tim


18233
daneben

09.03.2007 - als les mis fan muss ich leider sagen ein operettendebakel der geschmacklosesten art, schade fürs publikum

garry


18149
Gut aber nicht das Beste

05.03.2007 - Zuerst dachte ich mir: LesMis in einem Stadttheater? Geht das denn. Man muss sagen es geht, aber als Preis mit einigen Mängeln.
Darius Merstein, der sich bei Valjeans Monolog einmal den Text vergass, und beim letzten Ton von "Bring ihn Heim" sehr gekrächst hat, hat mich demzufolge eher entäuscht.
Johanna Arrouas, die ich schon in "Sound of Music" und "La Cage aux Folls" super fand, war auch hier als Eponine extrem gut finde ich.
Zur Regie: Prinziell zwar etwas einfallslos aber gute Idee die beiden Logen miteinzubeziehen.
Aber warum wurde so maches gekürtzt?
Die erste Konfrontation von Valjean und Javert nach: "The runaway Cart" war gekürtzt, so das Javert nichts vom Brandmahl auf der Haut singen konnte. Was letzten Endes zum eingefügten Satz mit dem Brief: Für Javert. Führte.
Die Hochzeit ganz und gar weggelassen. Dafür das Wirtshausesamble vor "Ich bin Herr im Haus" schon gezeigt, was normalerweise reine Umbau-Musik ist und in London nur dazukomponiert wurde um die Bühne ins Wirtshaus zu verwandeln. Dafür gibt es schon Abzug. Sonst aber ganz in Ordnung im Großen und Ganzen.

ColePorter


18133
musikalisch besser als szenisch

04.03.2007 - Die Sänger waren größtenteils ok, manche sogar besser (Javert, Fantine...), Orchester auch, nur z.T. zu langsam, aber das Einheitsnühnenbild nervte, manche Regieeinfälle waren abstrus (sollen die Thénardiers nicht lustig sein?), und manche Striche sind einfach nur grausam.

Charlotte


18063
gute Stimmen

28.02.2007 - Mir haben einige Sänger sher gut gefallen, allen voran der Sämger des Javert, Chris Murray, und die Sängerin der Eponine, Joanna Arrouas. Auch Zoltan Tombor als Marius gefiel mir, mit einigen Abstrichen bei den Kieksern in der höhe und dem doch etwas argen Rumgestehe war auch Darius Merstein als Valjean vertretbar. Über Bühnenbild und Regie kann man streiten, das habe ich schon besser gesehen. Ein paar Striche waren furchtbar, warum eigentlich gab es welche? Orchester ok, Tempi z.T. zu langsam. Lohnt sich für Les Mis Fans und wegen einiger guter Stimmen.

Karoline


17984
wo bleibt das stück

24.02.2007 - als liebhaber der show muss ich ganz und gar, leider, sagen ein flop.vielleicht reichts für das kleine baden, aber auch ein paar gute stimmen machen keinen theaterabend, ohne regie und ein entsetzlicher dirigent,....schade.

tim


17976
baden bleibt baden

23.02.2007 - frau nessy ist ein star, das hört man,leider immer nur in baden, da sollte sie jetzt weg,bemüht war alles, der ton schlecht das dirigat eine katastrophe,valjean gut,der rest überflüssig.baden bleibt halt doch baden.leider

leila


17888
Les Mis lohnt sich immer

21.02.2007 - Ich liebe Les Mis sehr, es ist eines meiner Lieblingsstücke. Da ich es im letzten Jahr in Tecklenburg mehrmals gesehen habe, war ich besonders auf die Inszenierung und die beiden Protagonisten gespannt. Die Inszenierung war deutlich unkonventioneller, das kann man mögen oder nicht. Die Fassung war in Tecklenburg deutlich besser, keine dieser schmerzhaften Striche - wenn man es nicht wusste, merkte man nicht einmal, dass es die Hochzeit von Marius und Cosette war, ganz ohne Hochzeitschor! Darius Merstein war solide (bis auf ein paar Kiekser am Sonntag) und legte sicher ein ansprechendes Rollendebüt hin. Chris Murray als Javert gefiel mir ausnehmend gut. Eines verstehe ich allerdings nicht: Wenn man mit Chris Murray einen der weltbesten Valjeans im Ensemble hat, wie man letzttes Jahr in Tecklenburg bewundern konnte, warum verschwendet man sein Talent als Javert??? Mit ihm als Valjean wäre das Erlebnis mit Sicherheit viel intensiver geworden...

Tanja


17878
Ziemlich Gut

21.02.2007 - Mir hat die Produktion eigentlich gut gefallen. Im Gegensatz zu den Rezensenten vor mir muß ich Darius Merstein als Valjean sehr loben, seine Darstellung war intim, niemals aufgesetzt und auch stimmlich hat er mich sehr beeindruckt (im Gegensatz zu Chris Murray als Javert den ich als sehr affektiert empfand). Außerdem stachen für mich noch Johanna Arrouas als Eponine und Aris Sas als Enjolras aus dem Ensemble hervor. Über die Inszenierung und die Umsetzung kann man sicher geteilter Meinung sein allerdings denke ich, daß ein Theater dieser Größe seine Möglichkeiten mit dieser Produktion sicherlich ausgeschöpft hat. Empfehlenswert!

Gabriele Kranzl


17877
teilweise super

21.02.2007 - Die les mis in baden ist ein ziehmliches wechselbad. grandios ist chris murray als javert. super. die eponine johanna arrouas war auch sehr gut. In der von mir besuchten vorstellung erwies der valjean sich als sehr schwach und unsimpatisch. Der herrr darius meerstein kieckste oft war oft nicht auf dem ton oder es wurden ganz falsche töne gesungen die strich fassung ist auch indiskutabel. ansonsten fand ich das dirigat anständig und das licht ok. warum es keine barikade gab ist mir unerklärlich.

anton kranzer


17829
alles in allem gut

19.02.2007 - Ich fand es alles in allem gut. Bei den Hauptrollen sind Javert, Eponine und Marius herauszuheben, die anderen hatten kleinere stimmliche Probleme, waren aber auch alle sehr anständig. Abzug für die fürchterlichen Striche!

Ludwig2


17745
guter Abend mit Abstrichen

18.02.2007 - Mit hat Les Mis in Baden insgesamt sehr gut gefallen. Leider fehlten mir manche Dinge (wurde hier wild rumgekürzt oder täusche ich mich da?) Es gab zum Teil sehr gute sängerische Leistungen, allen voran Javert (Chris Murray). Sterne war der am besten gesungene Song des Abends! Valjean (Darius Merstein) kämpfte leider teilweise ein bisschen mit den richtigen Noten und sprach zu viel. Trotzdem eine anständige Leistung. Sher schön Marius (Zoltan Tombor) und Eponine (Johanna Arrouas). Die Thénardiers hätten lusitger sein können, aber das war wohl so gedacht. Eigentümlich die Massenerschießung der Studenten, das gefiel mir gar nicht. Der Rest war mehr oder minder unauffällig. Für ein kleines Theater aber eine super Leistung, Kompliment!

Karl Inzenshofer


17726
Ergreifend!

17.02.2007 - Eine schöne Produktion. Im Vergleich mit der Slave Holding oder dem Raimundtheater mal im etwas kleineren Rahmen - m.E. dadurch angenehm transparent und überschaubar. Darsteller und Musiker sehr gut. Bis auf ein paar Fehlbesetzungen und kleine Schwächen von Regie und Ausstattung gelungen und genießbar!

Paul Corter


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