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Rockoper

Jesus Christ Superstar

Try not to get worried!


Lloyd Webbers Rockmusical über die letzten Tage Jesu kommt mit prominenter Besetzung ans Essener Theater. Henrik Wager ("Poe", Saarbrücken) übernimmt die Titelrolle, Serkan Kaya (Lucheni in der Wiener "Elisabeth"-Inszenierung) spielt den Verräter Judas.

(Text: dv)

Premiere:09.09.2006
Letzte bekannte Aufführung:14.05.2010


Musikalische Leitung - Heribert Feckler
Inszenierung - Michael Schulz
Bühne - Kathrin-Susann Brose
Kostüme - Klaus Bruns
Choreographie - James de Groot, Paul Kribbe


Judas - Serkan Kaya
Jesus - Henrik Wager
Simon - Kai Hüsgen
Petrus - Japheth Myers
Maria Magdalena - Valerie Scott
Kaiphas - Michael Haag
Hannas - Philippe Ducloux
Pontius Pilatus - Erin Caves, Rainer Maria Röhr
König Herodes - Rüdiger Frank

(Text: Theater)




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News: "Chess" mit Kaya und Wager in Essen (20.03.2008)

Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


37 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


einfach nur super

01.01.2010 - Ich war am 25.11 zum zweiten Mal in diesem Musical. Das erste Mal war auf deutsch. Doch das im Aalto Theater war einfach noch besser, weil ich die englische Sprache einfache besser finde. Judas war überwältigend.Ich fand man konnte Serka Kaya nicht wieder erkennen, er war 100% Judas. Die Stimme und die Musik zusammen einfach nur SUPER!Auch der Jesus war klasse. Besonders das Lied Gethsemane fand ich klasse, weil auch da alles perfekt zusammen stimmte. Ich kenne dieses Stück schon auswendig, weil ich meinen Jahresarbeit darüber geschrieben habe.Maria Magdalena war auch sehr Überzeugend. Also ich kann eigendlich nur sagen, das Ihr weiter so machen müsst... Ich seit echt SUPER!

musicalsaremylife


Macht Spaß zuzusehen!

01.01.2010 - In dieser Inszenierung gibt es viele Ansätze die zum Nachdenken anregen sollen, dies ist für einige Zuschauer scheinbar nicht verständlich (siehe einige Berichte hier). Ich finde die Version sehr gut! Man bekommt Lust auf mehr! Die Darsteller, vor allem natürlich Henrik Wager (so heißt er wirklich!), Serkan Kaya, Valerie Scott..., sind super! Schade nur, daß die Tontechnik es nicht schafft die Stimmen über die Musik zu heben. Ich werde mir JCS in Essen nochmal anschauen!

Virginia Usher


Serkan Kaya!

01.01.2010 - Ich kann nur sagen, dass dieses Musikal ein Hit ist!
Der Jesus war nicht besonders gut das stimmt, aber man merkte jedoch trotzdem dass er besser sein könnte.
Der aller beste war der Judas (Serkan Kaya) So hoch wie er bei Juda's Death singt, das ist doch ein Hammer oder?!?! So hoch könnte nicht mal ich singen. Er spielt nie gleich, ich hab ihn schon 2 mal gesehn, aber er hat jedes mal anders gespielt. Man könnte auch meinen dass er seinen eigenen Charakter wiedergibt, doch dass kann unmöglich sein! - Dazu ist er ein viel zu netter Mensch.
Ich kann es mir nur so vorstellen, dass er immer sein Bestes gibt. Serkan ist einfach ein begnadeter Schauspieler. Ich würde alles tun um ihn näher kennen zu lernen....

Die Bühnengestaltung war nicht schlecht, aber es könnte noch etwas besser sein. Die Kostüme waren ausgezeichnet...
Also ich kann nur sagen, dass es auf jeden Fall sehenswert ist! Ich würde es mir noch 100 mal ansehen!

Irene


ZOMG I LOVED IT!

01.01.2010 - Bis auf die etwas hapernde Tontechnik war das Musical mehr als großartig! Die inszenierung war mit feingefühl und provokantem Geschmack der heutigen Zeit wie aus dem Leib geschnitten! Doch am meißten zu loben sind wohl die Sänger ... unglaublich welche Stimmkraft sie entwickeln konnten und das bei den ebenso ausdrucksvollen Bewegungen! Jesus, Judas, Herodes, Maria-Magdalena .... alle waren sie GRO?ARTIG und ich wünsche mir nichts weiter als das Stück nochmal zu sehen!

distel


mh

01.01.2010 - Ich fand das Musical an sich ganz okay. Manche Sachen sind meiner Meinung nach nicht sooo verständlich. Aber ich werde sicher nochmal in das Musical gehen, weil Serkan eben einfach toll ist. Er hat mit Abstand die schönste Stimme von allen Musicaldarstellern und ich finds so schade, dass er nicht mehr bei WWRY ist.!
Ansonsten.. es ist Ansichtssache. Jeder hat dazu seine eigene Meinung aber ich finde es lohnt sich, dafür Geld auszugeben. :)

maike.abstract


Toll

01.01.2010 - Ich war im September dort und muss sagen,das Musical war fantastisch!
Einziges Manko ist der etwas seltsame Schluss und die extreme Kürze des Stücks!Nach nicht einmal 2 Stunden war auch schon alles vorbei.
Henrik Wager als Jesus war sehr gut,auch Valerie Scott hat überzeugt.
Aber das Highlight war "Judas", Serkan Kaya.
Seine Stimme ist einfach der absolute Wahnsinn!Auch die schauspielerische Leistung war beeindruckend.
Alles in allem lohnt es sich auf jeden Fall hinzugehen.

katrin


Serkan ist einfach super !

01.01.2010 - Serkan ist einfach der Beste !
Er ist wirklich spitze, kann super singen und schauspielern und sieht auch noch geil aus !

Vampir_Lady111


Einfach der Hammer!

01.01.2010 - Boa einfach Klasse war gerade drinund bin begeistert geh auf jeden Fall nochmal rein.... Serkan Kaya ist einfach nur volll geil... der Typ ist einfach Klasse und was für ne stimme der hat *schwaäääärm*
Naja müsst selbst reingehen also ist wieklich klasse!

obiwanlenobi


Super Show !

01.01.2010 - Mir hat es sehr gut gefallen ...und ich bereue nicht dabei gewesen zu sein ...Henrik , Serkan , Valerie...und vor allem Jeremy als neuer Simon haben voll überzeugt und natürlich auch alle anderen aus dem Ensemble...was vielleicht etwas störend war , die vielen ...viel zu viele Komparsen auf der Bühne ...weniger hätten auch gerreicht aber es war okay :) Werd mir die Show auf jedenfall nochmal ansehen..ganz bestimmt !

LG Mary

Mary


Bemüht und recht Schlampig

26.02.2008 - leider wars mir zu schlampig,hab vor kurzem auch die Klagenfurter Produktion gesehen und die hats wirklicham Punkt gebracht, hie nur Ideenansätze dort Durchführung.

troy


Naja

22.02.2008 - Ich kann mich den Lobeshymnen nicht anschliessen.
Das Stück ist nur auf Effekt inszeniert,die Geschichte bleibt ohne Tiefgang und berührt nicht wirklich.Zugegeben:Die Show als solche ist beeindruckend,aber eben nur Show.
Die Choreographie ist ein Sammelsurium der bekanntesten und gängigsten Musicalschrittchen,dazu ein sehr schlichtes (einfallsloses?) Bühnenbild.
Der Cast ist gut,am besten haben mir neben Judas die Soulgirls gefallen.
Jesus war mir zu pathetisch aufgesetzt,zuopernhaft.
Ich hab das Stück schon besser gesehen,zB zuletzt in Essen, da wars mehr als nur ein Hairverschnitt

Michael


Großartig

13.01.2008 - Wunderbare Inszenierung sehr einfallsreich und innovativ. Jesus singen zu hören, war eine Wonne

DerDoc


Genial

19.11.2007 - Waren am 17.11.2007 im JCSS , war einfach - Super - kommen bestimmt nochmals - nur zu empfehlen .

maulwurf


Super - mit kleinen Abstrichen

24.10.2007 - Wir waren am Sonntag zum
zweiten Mal bei Jesus Christ
Superstar. Das erste Mal war
im letzten Jahr. Da war ich
restlos begeistert. In diesem
Jahr fand ich den Chor wirklich grottenschlecht - man muß es einfach so sagen.
Es war wirklich eine Katastrophe. Entschädigt dafür haben die Hauptdarsteller. Ich bin ein großer Serkan Kaya Fan, und er war, wie nicht anders zu erwarten war, sehr gut.
Der Hammer aber war Henrik Wager als Jesus. Er hat am Sonntag wirklich alle an die Wand gesungen - super toll !

Claudia


Einfach klasse!

28.08.2007 - Also ich muß sagen, mir hat die Show super gefallen! Hatte das Stück bisher noch nie gesehen und war daher auch der modernen Inszenierung gegenüber ganz unvoreingenommen. Die Besetzung war top! Henryk, Serkan, Valerie...einfach super und natürlich der neue Simon-Jeremy Cummins war der Hammer! Die Inszenierung war sehr modern und zum Ende hin etwas schräg, aber toll gemacht. Alles in allem eine super gelungene Show, die ich sicherlich noch mal sehen werde!
LG Tina

Tina


Prepremiere 23.08.07

25.08.2007 - Sensationell, wie ein Rock Musical, dessen Premiere im Jahre 1971 war, in der damaligen Zeit für Schlagzeilen, Demonstrationen und sogar Anschläge auf Theater sorgte, in die heutige Zeit transformiert wurde, und warum die Kritik daran?! Haben sich einige Zuschauer ertappt gefühlt, in ihrer eigenen Denk- und Handlungsweise?
Ich war und bin immer noch begeistert, ein weiterer Besuch wird folgen, und das liegt nicht nur an den beiden Hauptakteuren Serkan Kaya (Judas) und Henrik Wager (Jesus).
Von Serkan habe ich sehr viel erwartet und wurde definitiv nicht enttäuscht. Bei Henrik war ich mir nicht sicher, wie der den Jesus auf die Bühne bringen würde, ich kannte ihn vorher nicht, er hat mich nicht enttäuscht. Beide kamen sehr ehrlich, kraftvoll und voller Emotionen mit einer sgenhafte Stimme bei mir an, ein wahrer Genuss.
Die Kreuzigungsszene neu aber sehr geschickt inziniert und regt zum Nachdenken an, perfekt.
Wer bereit ist sich darauf einzulassen, was einem dieses Stück letzten Endes mitteilen will, wird nicht enttäuscht.

Alexandra


Gelungene Wiederaufnahmepremiere, aber

24.08.2007 - Sehenswerte Produktionen mit durchweg hervorragenden Darstellern, aber weniger opernbelastete Symbolhaftigkeit auf der Bühne wäre wünschenswert gewesen!

Martina


es kommt!

26.07.2007 - Mittlerweile habe ich das Stück ca. 6x gesehen.. Das erste Mal kannte ich nicht mal die Musik u. ich muss zugeben, es hat mich nicht sofort erreicht. Die Stimmen- allen voran Henrik Wager u. Serkan Kaya waren zwar wundervoll, aber manche Melodien..doch gewähnungsbedürftig (die Geschichte kennt vermutlich jeder- bis auf die besondere Rolle des Judas hier). Hat sich geändert- ich liebe JCS! Sogar Valerie Scott, die ich anfangs kaum wahrgenommen habe, singt mit einer emotionalen Stärke.. Das Stück an sich kann man nächtelang interpretieren u. wird doch nie zum Ende kommen- das finde ich jedoch weniger unschlüssig als herausfordernd. Eine gelungene Inzenierung, die nur leider ab und an mit der Tontechnik zu kämpfen hat. Immer wieder!

carry


Mutig

22.06.2007 - Eine mutige und in sich schlüssige Produktion jenseits jeden Sandalenklischees. Dazu noch toll gesungen, gut musiziert und eine wunderbare Optik ( lichtdesign )- sicher für viele ungewohnt aber mit Hand und Fuß, Sinn und Verstand

Shakespeare


genial

18.04.2007 - Ich war jetzt schon 2 mal in dieser Oper und kann einfach nich genug von ihr bekommen, wäre sie nicht ausgebucht würde ich bestemmt wieder rein gehe. Wir haben sie in der Schule in Musik durchgenommen und sind dann freiwillig (da es nach ende der 10 war) hin gegangen mit unserem Musiklehrer, und als dieses Jahr die jetztzige 10 hingegangen ist (Pflichtveranstaltung wie bei uns damals Fallstaff) sind eine Freundin und ich noch einmal mitgegangen. Ich finde es einfach super Klasse. Auch die Darsteller spielen ihre Rollen einfach grandios, mit hin und wieder kleinen Sachen die bei der einen Aufführen da sind und bei einer anderen dafür was anderes, aber nichts was in der Haupthandlung passiert.

Fazit: Einfach mal ansehen und begeistern lassen!

Jennifer


serkan ROCKS!

24.03.2007 - so nun muss ich auch mal meinen senf dazugeben da ich die inszenierung gade gesehen habe.
als fazit auf jedenfallein toller abend!
serkan kaya ist einfach nur wahnsinn die stimme und die schauspielerische leistung einfach perfekt.henryk ein stimmlich ganz starker jesus jedenfalls an diesem abend.valerie scott ist nich mmein fall zu kratzig und rauchig ist ihre stimme ich hatte des öfteren den eindruck das der ton kippt (was allerdings nicht passiert ist ;-)...)
kai hüsgen hat den part des simon zu meiner zufriedenheit erfüllt.
herodes war bei pilates dream unter aller sau ganz ehrlich richtig miserabl aber alles andere war okay.
herodes war ein knaller wirklich genial(ich möchte jetzt nicht mehr dazu sagen schauts euch einfach an)
was mir nicht bganz so gut gefallen hat war das opernlastige ensemble welches grade bei hosanna oder whatz the buzz echt genervt hat.
der ton war nicht gut abgemischt die mikros waren etwas leise.die regie naja es gab gute aber auch schlechte momente.
alles in allem gebe der inszenierung 5 sterne an denne serkan nicht ganz unbeteiligt ist^^

punksta


Überwiegend geniale Inszenierung

25.02.2007 - Habe das Stück bereits zweimal gesehen und bin total begeistert.

Die Inszenierung ist insgesamt eine gute Deutung des Stückes.
Szenen wie der Tempel oder Hosanna sind sehr gelungen.

Der Sound ist z.T. etwas übersteuert.

Serkan ist der Hammer.

Ich teile nicht die Meinung vieler Rezensenten, dass das Stück "überdeutet" ist. Viele Songs werden in ein geschicktes Licht gerückt und gut dargestellt.

Dave


hm

23.11.2006 - Serkan war toll, stimmt. Aber eine Show, bei der nur der Judas toll ist und vielleicht noch der Pilatus, hat einen Hauptdarsteller zu wenig.

KAROLINE


ABSOLUT GIGANTISCH!

17.11.2006 - Ich fand das Musical JCS absolut gigantisch. Die Darsteller (Serkan Kaya, Henrik Wager und Japheth Myers insbesondere) haben mir sehr gut gefallen. "Judas" und "Jesus" haben eine sehr ausdrucksstarke, gefühlvolle Stimme und sehen ziemlich gut aus.
Was ich nicht sehr toll fande, war dass sie uns(unserer Musik-Lehrerin) gesagt haben, um 9 Uhr sei Schluss und wir würden den Zug noch kriegen. Das Musical ging länger und wir haben den stündlich fahrenden Zug leider verpasst).

Aber das Musical insgesamt hat mir (bis auf den ziemlich hochhängenden Deutschen Text) sehr sehr gut gefallen...

Natha


Einfach wundervoll!

30.10.2006 - Diese Aufführung ist eines der besten Musicals, dass ich je gesehen habe!

An vielen Stellen(z.B. Poor Jerusalem, Could we start again) war ich total von den überwältigenden Stimmen der Darsteller berührt.
Hendrik Wagner zeigt die Verletzlichkeit von Jesus so intensiv, wie ich es noch nie gesehen habe. Ein großes Lob natürlich auch an Sekan Kaya, tolle Stimme, tolle Darstellung des Judas!
Das Bühnenbild hat mir persönlich ganz besonders gut gefallen: bei der Szene auf dem Weinachtsmarkt oder dem Song von Herodes hat der Regisseur tolle Ideen gehabt und umgesetzt. Die Welt von JCS ist nunmal nicht in Ordnung, sondern grausam und gefährlich. Ich finde, dass die Bezüge zur Gegenwart auf jeden Fall in dem Stück stecken und gezeigt werden sollten.
Das Orchester, fand ich, spielte einfach traumhaft schön, ich hatte nicht den Eindruck, dass Darsteller und Musiker nicht harmoniert hätten. Dem Dirigenten beim dirigieren zuzusehen war allein schon den Eintritt wert, er war total begeistert von der Musik.
Allerdings muss ich sagen, dass auf den hinteren Plätzen die Musik nicht so groß rausgekommt wie vorne. Da lohnt es sich wirklich, mehr Geld für PK 1 auszugeben.

Aber trotzdem ist Jesus Christ Superstar ein wundervolles Erlebnis, dass man auf KEINEN Fall verpassen sollte.

Jenny


Gelungene Inszenierung

23.10.2006 - Ich bin gestern mit äußerst
gemischten Geführen nach
Essen gefahren, da ich nicht
wirklich wußte, was auf mich
zukommt.
Die Inszenierung war sehr
modern, hat mir aber trotzdem
gut gefallen.
Starke Lieder, gute Darsteller !
Besonders hervorzuheben war
meiner Meinung nach Judas,
gesungen von Serkan Kaya.

Claudia


Musical goes zeitgenössische Oper

22.10.2006 - (Vorstellung vom 20.10.2006)
Tja ... was war das?
Am ehesten könnte man es wohl so beschreiben:
Zeitgenössische deutsche Opernregie dreht Rockmusical in staatstheaterlicher Drei-Sparten-Arbeitsteilung durch den Fleischwolf
oder wie hochkarätige Musicaldarsteller ins Leere laufen

Obwohl das Aalto mit einer hervorragenden Akustik ausgestattet ist, macht das Stück, bedingt durch die Rockmusik, eine elektronische Verstärkung nötig. Leider gibt es aber dort offensichtlich keinen, der dieses Metier beherrscht (übrigens: Bei manchem Einsatz wurde vom Tontechniker des Abends verschlafen das Mikro aufzuziehen). Die installierten Lautsprecher verwandeln alles, was durchs Mikro kommt, in einen flachen dürren Klang, der den Sängern von Vornherein jedes Volumen nimmt und sie in der Wucht des Orchesters und des Chors untergehen lässt.
Auch wenn man sich über einen so großen Chor klassischer Stimmen in manchen Passagen freut (Overtüre, Judas´ Death, Kreuzigung), ist diese geballte Opernmacht musikalisch (und durchaus auch szenisch) oft kontraproduktiv. Für revolutionäre Stimmung im „Volk“ braucht es etwas mehr als bedeutungsschwangeres Hin-und Hergewoge. Da konnte einem Kai Hüsgen als Simon richtig leid tun, zumal man ihn zu allem Überfluss auch musikalisch nicht die Führung übernehmen ließ. Welche Verschwendung!

Apropos Verschwendung: Es erschließt sich mir nicht wirklich, wozu es zwei (hervorragende) Choreografen und ein 8 Frauen-Ballett braucht, um eine praktisch tanzfreie Musicalinszenierung auf die Bühne zu bringen. Einmal ganz abgesehen von den gecasteten Musicaldarstellern, die ebenfalls allesamt dieser Kunst mächtig sind. Nur in „Superstar“ dürfen sie ein wenig loslegen. Vielleicht weil Tanz nicht ernsthaft genug ist? Zu klischeehaft?

Einer meiner Vorrezensenten, der sich so begeistert von der Werktreue dieser Aufführung zeigte und lobte, dass es keine Abweichung zur Partitur gebe, muss allerdings eine andere Inszenierung gesehen und gehört haben.
Schon in der Overtüre darf die Gitarre erste Zusatzsoli beisteuern, „John Nineteen Forty One“ Zitate finden sich übers Stück verstreut, „King Herod´s Song“ ist mit Zirkusmusik verziert, etc. und schließlich dürfte ein nicht unerheblicher Teil der Gesangsparts der Solisten so schwerlich in den Noten zu finden sein (ganz zu Schweigen von den Texteinwürfen!). Ist das ein Manko? Ganz sicher nicht! Ganz im Gegenteil; die Freiheit der Sänger in der Interpretation kommt der Aufführung sehr entgegen. Diese Dynamik hätte man sich auch vom Orchester gewünscht, das ganz hervorragend ist, aber in vielen Teilen arg vom Dirigenten ausgebremst wird oder an unpassenden Stellen zu vollem Volumen auflaufen muss.
Am meisten hatte der wunderbare Henrik Wagner gegen diese Vorgaben zu kämpfen und wurde nicht nur von der Regie völlig verlassen. Ausgerechnet in „Gethsemane“ ist die Orchesterführung alles andere als hilfreich. Schon beim ersten „...want to know...“geht es ins volle Forte, bleibt aber konstant und undynamisch in einem Tempo anstatt bis “...see how I´ll die ...“ zu forcieren und zuzuspitzen. Für Wagner war es so nahezu unmöglich, die nötigen Spannungsbögen aufzubauen. Dabei reicht sein stimmliches Vokabular, das er auch einzusetzen weis, von zarten leisen und feinen Tönen über strahlende Gesangsperlen bis hin zu kraftvoll voluminöser Aggressivität. Auch dem fantastischen Serkan Kaya ergeht es kaum anders. Doch hin und wieder trifft sich das Potential von Orchester und Gesang und produziert solche Schätze wie das flirrende „Poor Jerusalem“ mit einer wunderbar sensiblen Begleitung. Man traut sich gar nicht sich auszumalen zu welchen Höhenflügen die Konstellation Orchester, Wagner, Kaya, Scott, Hüsgen, Ducloux, Myers und der unglaubliche Rüdiger Frank unter optimalen Soundbedingungen und einer etwas dienlicheren Orchesterführung fähig gewesen wäre. Traumhaft!

Doch was nützt all das, wenn das Konzept nicht taugt bzw. in Beliebigkeit versinkt.
Offensichtlich hat Michael Schulz derart Angst vor dem Genre Musical, dass er zwanghaft alles zu vermeiden sucht, was danach riechen könnte. Stattdessen bedient er sich des hinlänglich bekannten kryptischen Repertoires aktueller deutscher Opernregie nach dem Motto: Je symbolischer und intellektueller desto lieber. So könnte man beispielsweise den wie ein Kleinkind vor dem gefangenen Jesus sitzenden Kaiphas, der Jesus mitteilt, dass sich dieser jetzt vor dem hohen Gericht befände, so interpretieren, dass diese Pose seine tatsächliche Machtbefugnis entlarvt oder diese widersinnige Anordnung ist schlicht weit hergeholte aufgesetzte und meist beliebig interpretierbare Symbolik. (Mit etwas Zeit fänden sich sicher auch noch viel verkopftere Deutungen).
Während Serkan Kaya wenigstens noch einem roten Faden in seiner Figur folgen kann, schafft es die Regie nicht ihrem Anspruch gerecht zu werden und eine wirklich neue Deutung von Jesus zu finden. So muss der arme Henrik Wagner immer zwischen hochsymbolischer, oft in die Leere laufender Geste und dem Kontext folgender logischer Handlung ziellos irrlichtern ohne dass die Inszenierung ihm auch nur eine Art Grundkonzept seiner Figur an die Hand gibt. Dabei bietet der Regie zum Beispiel das gute Bühnenbild von Kathrin-Susann Brose jede Menge Steilvorlagen, die aber nicht aufgenommen werden. In all dem Durcheinander bleibt Mary völlig auf der Strecke. Trotz dieses Umstandes macht Valerie Scott das Beste daraus und steht mit ihrer souligen Gänsehautstimme berechtigt einfach über den Dingen.

Ungeachtet all dieser Widrigkeiten finden sich auch perfekt gelungene Momente:
Der höllisch gute Auftritt des Herodes, der zu einem guten Teil der starken Präsenz Rüdiger Franks zu verdanken ist, gehört definitiv in die Top Ten aller Herodese ever und die szenische Interpretation von „Could we start again“ gibt dem Duett eine bisher ungekannte Tiefe.

Es bleibt trotz so vieler positiver Einzelaspekte eine seltsam unstimmige Inszenierung und die Frage, ob zeitgenössisches Opernausdeutungswerkzeug wirklich das adäquate Mittel darstellt Musicals die nachgesagte Kischeehaftigkeit mit angeblichem Hang zum Kitsch auszutreiben.

Trotz des hervorragenden, speziell musikalischen, Potentials aufgrund des letztlichen Gesamteindrucks und insbesondere der Regie nur ein Punkt.

Aurora


Gute Ansätze

15.10.2006 - ... bei manchen Sängern (Pilatus, Judas), aber die Produktion kann wohl mit dem Stück nichts anfangen und wollte es deswegen umschreiben. Außerdem fehlte das Zentrum der Aufführung - Jesus! Er durfte oder konnte kaum etwas Interessantes singen (wo waren all die hohen Töne?), war nicht sympathisch und einfach nur blass. Das ist zu wenig!

Mario


Hervorragend

13.10.2006 - Während dieser hervorragenden Inszenierung von "Jesus Christ Superstar" fielen (neben der tollen Leistung des Ensembles) vorallem Serkan Kaya und Velerie Scott auf, die ihre Parts in großartiger Weise verkörperten und sowohl stimmlich als auch schauspielerisch vollkommen überzeugten. Das gelungene Bühnenbild und das sehr gute Orchester sind ebenfalls nennenswert. Zum Nachdenken regen der (zunächst) unklare Beginn und das Schlussbild an- Nachdenken, das sich lohnt! Hier wird dem Publikum eine neue Sichtweise der Geschichte nähergebracht; und diese Inszenierung zählt zum Besten , was ich in den letzten Jahren gesehen habe!

KTH


Zunächst etwas ungewöhnlich...

04.10.2006 - ... aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat - überwältigend gut. Zuerst hat mich ein wenig gestört, dass Jesus KEINE langen Haare hatte, zum Schluss hin wusste ich auch warum! Tolle Darsteller (ich verneige mich tief).

Jan D.


so toll!

24.09.2006 - die DVD ist nix dagegen

noah


perfekte Show

22.09.2006 - es gibt "leider" nichts auszusetzen. besonders hervorzuheben ist vielleicht noch der ort des geschehens. die bühne des aalto-theaters ist der absolute wahnsinn.
das stück selber für mich perfekt umgesetzt. faszinierend fand ich, dass das publikum während der vorstellung sehr wenig geklatscht hat. es hatte den anschein, dass alle tief in der geschichte versunken sind. so war es jedenfalls bei mir. umso mehr wurde jedoch nach der show begeistert applaudiert.
okay, ein klitzekleiner kritikpunkt ist vielleicht doch noch anzumerken, jedoch so verschwinden gering, dass ein abzug der punktzahl nicht fair wäre. maria magdalena hat mir bei den lauten/tiefen tönen (man möge mir die bezeichnung verzeihen, aber ich bin kein musikexperte und weiss daher nicht wie man die einzelnen stimmlagen nennt) sehr, sehr gut gefallen. allerdings fand ich bei den leisen, ruhigen, traugigen szenen, dass die stimme ein klein wenig "krächzte". vielleicht nicht wirklich die perfekte besetzung, aber es muss ja nicht immer alles perfekt sein.

nachtlilie


Gewöhnungsbedüfrtig

21.09.2006 - Ich kannte die Musik zu dem Stück bisher nur von der Cd und war gespannt auf die Inszenierung, allen voran auf Serkan Kaya als Judas.
Er hat mir auch ausgesprochen gut gefallen, den Rest fand ich eher gewöhnungsbedüftig.
Einige Dinge hab ich einfach nicht verstanden, besonders beim Bühnenbild.

Positiv fand ich jedoch das große Ensemble, da kamen die Massenszenen toll zur Geltung.

Alles in allem fand ich es gut, dass ich als Studentin nur den halben Preis gezahlt habe, ich glaube andernfalls hätte ich mich geärgert.

Aber wie bei allem ist es auch einfach Geschmackssache ob einem eine Show gefällt oder nicht.

Noor


Der Schluss Unsinnig?

12.09.2006 - Ich kann mich Dom nur anschließen und gerade der Schluss war das Besondere an dem Schluss.

Es wurde gezeigt das Jesus und Judas in dieser Interpretation "nur" Erzähler waren!

Nicht das selbst interpretierte einiger Jesus Darsteller (z.B. C. Murray) zählt, sondern die Noten! Dies erkennen viele (Name siehe oben viele nicht)!

Es war genial!

Aber auch neben Wager und Kaya war der Rest des Cast super!

Nathy


hmmmm

12.09.2006 - Ich kann mich da leider nur begrenzt anschließen. Judas und Pilatus waren super, aber der Jesus war selten blass. Da habe ich schon viel Bessere gehört und gesehen. Die Produktion war zum Teil recht unsinnig (Schluss!) Daher nur drei Sterne.

Marion


Unglaublich gut!

12.09.2006 - Unter der Regie von Herrn Schulz ist dem Aalto Theater ein großer Wurf gelungen.

Diese Inszenierung sprüht voll Ideen und ist weit von jenem Kitsch und Klischedenken der überwiegenden Anzahl von Inszenierungen dieses Stückes entfernt. Diese Inszenierung zeigt großartig und eindrucksvoll, dass Häuser von dem Niveau des Aaltotheaters, Produktionen der Stage Entertainment und anderen kommerziellen Theatern um Längen überlegen sind. Herrn Schulz muss man huldigen, die Idee der Erzählung des Stückes durch Judas und Jesus und der auf einmal dastehende tote Jesus ist großartig.

Heribert Feckler und Band, hervorragende Hauptdarsteller und ein sehr harmonischer Chor sorgen wohl für die musikalisch Beste Inszenierung der letzten 20 Jahre. Die Darbietung von Serkan Kaya und Henrik Wager ist perfekt. Man könnte mit der Partitur im Schoße keine Abweichung finden. Trotzdem und gerade deshalb ist Ihr Schauspiel eigen und von ihrer Seele geführt. Eine perfekte Leistung!

Diese Produktion ist mehr als SEHENSWERT; sie ist ein muss für jeden Musicalliebhaber.

Dom


Überwältigend!

10.09.2006 - Ich durfte bereits die Generalprobe erleben und bin restlos begeistert. Jenseits aller Klischees wurde eine beeindruckende Inszenierung geschaffen, abgesehen von ein paar Ideenklaus( Tempelszene : Weihnachtsmänner, Einkaufswagen-Kosumrausch kennen wir u.a. von den Domstufen in Erfurt, 39 Lashes mit blutigen Händen aus dem letzten Film) Großartige Solisten ( Bravo Henrik, Serkar, Maria M.; Pilatus umwerfend satte schöne Stimme) Hingehen, ansehen, staunen!

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Handlung
Die letzten sieben Tage Jesu Christi. mehr

Weitere Infos
Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 18. Februar 1972 in der Halle Münsterland (Münster) mit Reiner Schöne in der Hauptrolle statt.

 Leserbewertung
(37 Leser)


Ø 4.22 Sterne

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