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Historiendrama

Les Misérables

Du weißt nichts von wahrem Leid


Das Revolutions-Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg ist in einer Neuinszenierung am Theater Hof zu sehen. Die Lebensgeschichte des Jean Valjean zur Zeit der Juli-Revolution in Frankreich wird in diesem Stück erzählt. Das Werk selbst zählt längst zu den Klassikern auf deutschen Bühnen.

(Text: sb)

Premiere:27.10.2006
Letzte bekannte Aufführung:30.06.2007


Frankreich, 1815: Jean Valjean wird nach 19jähriger Haft entlassen. Acht Jahre später hat er es geschafft, sich unter falschem Namen eine neue Existenz als Fabrikbesitzer und Bürgermeister in einer Stadt in der Provinz aufzubauen. Doch er hat einen Erzfeind: Inspektor Javert. Er entdeckt "Monsieur Madeleines" wahre Identität. Valjean muss fliehen. Seine Verbundenheit zur völlig mittellosen Arbeiterin Fantine hindert ihn, sich dem fanatischen Gesetzeshüter zu stellen.
Fantine stirbt und hinterlässt ihre uneheliche Tochter Cosette, die in einer Spelunke Unterschlupf findet, wo sie all die Arbeiten verrichten muss, die für Eponine, die Tochter der Wirtsleute, zu schmutzig sind. Valjean nimmt Cosette zu sich und flieht mit ihr nach Paris. Er schenkt dem Kind seine ganze Liebe, verheimlicht ihm jedoch seine Vergangenheit.
Während der Revolutionswirren in Paris verliebt sich Cosette in den Revolutionär Marius, der von Javert gejagt wird - so gerät Jean Valjean erneut ins Fadenkreuz seines alten Häschers. In den Wirren des Juli-Aufstandes von 1832 kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung zwischen den beiden. Einzig die Konfrontation von Jäger und Gejagtem kann der noch jungen Liebe den Weg ebnen ...
Die Geschichte von Les Misérables beruht auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo, einer Abfolge stark emotionaler Ereignisse vor historischem Hintergrund - Restauration, Julirevolution und Arbeiteraufstände im Frankreich der Jahre 1832 - 1834.

Musikalische Leitung: Arn Goerke
Inszenierung: Ulf Reiher
Bühne: Michael Engel
Kostüme: Marlis Knoblauch
Choreografie: Barbara Buser
Chor: Michel Roberge

Jean Valjean: Karsten Jesgarz
Javert: Werner Kraus
Thénardier: Jürgen Schultz
Marius: Radoslaw Rydlewski
Enjolras: Thilo Andersson
Fantine: Stefanie Rhaue
Mme. Thénardier: Marianne Lang
Eponine: Christina Lagao
Cosette: Christine Merz
Gavroche: Julia Kunze
Bischof/Monteparnasse/Armeeoffizier: Michael Lion
Knecht/Seemann/Trinker/Joly/Major Domus: Jan Henning Kraus
Sträfling: Roman Fraszczyk
Sträfling/Zuhälter/Trinker/Courfeyrac: Matthias Kaspar
Sträfling/Seemann/Gast/Feuilly: Jozef Trzaskalik
Sträfling/Trinker/Babet: Wojciech Miazga
Wirt/Fauchelevant/Claquesous: Miesczyslaw Rusznica
Polizist/Vorarbeiter/Trinker/Combeferre: Hans-Peter Leinhos
Bambatbois/Trinker/Grantaire: Christian Seidel
Bauer/Arbeiter/Trinker/Prouvaire: Daniel Milos
Polizist/Arbeiter/Seemann/Lesgles: Wladimir Polatynski
Sträfling/Brujon: Anton Pramatarov
Frau: Cristina Seidler-Schäfer
Junge Hure/Frau: Aki Yamamura
Arbeiterin/Hure/Trinkerin: Dagmar Zeiske
Arbeiterin/Frau: Susanne Hagen
Arbeiterin/Hure/Frau: Andrea Herold
Fabrikmädchen/Trinker/Bettlerin/Frau: Annett Tsoungui
Frau: Katarina Belicová-Schille
Arbeiterin/Hure/Frau: Zene Kruzikaite
Wirtin/Arbeiterin/Alte Frau/Gast/Bettlerin/Frau:
Iwona Lukaszynska

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


15452
Ich könnt vor Glück verglüh´n!

01.11.2006 - Auch ich habe eine Les Mis Vorstellung gesehen, und zwar die Premiere. Dafür bin ich ganze 370km bis nach Hof gefahren. Und ich muss sagen: Es hat sich wirklich gelohnt! Besonders hervorzuheben finde auch ich Christina Lagao (Eponine), was nicht weiter verwunderlich ist, da sie der Grund dafür war, dass ich diese für ein Theaterstück doch etwas lange Reise angetreten bin. Sie überzeugte sowohl spielerisch als auch stimmlich und riss das Publikum -ähnlich wie Valjean und Javert- zu Begeisterungsstürmen hin. Schade war nur, dass ihr Mikrofon gerade im zweiten Teil oft aussetzte, was teilweise zu Verständnisschwierigkeiten führte (Gut ich kannte den Text, aber ich denke, dass nicht alle Theaterbesucher erstmal eine CD kaufen und dann schon das halbe Musical mitsingen könnten!).
Das gesamte Ensemble gab sein Bestes, was mit tosendem Beifall belohnt wurde.
Also, Appell an alle Hofer und jeden der drumherum wohnt: Ab ins Theater und Les Mis sehen! Es lohnt sich!

Lisa


15389
Hätt ich nicht gedacht

30.10.2006 - Nach diversen Stadttheatern macht nun auch Hof "Les Miserables". Und das gar nicht mal so schlecht.
Hervorzuheben sind vor allem die Hofer Symphoniker, die grandios aufspielten. Die Darsteller waren durchaus okay, hervorzuheben sind die Eponine, der Enjolras und der Valjean. Letzterer zeigte zwar in der besuchten Vorstellung anfangs Schwierigkeiten in den Höhen, sein "Bring ihn Heim" hat jedoch alles wieder wettgemacht.
Die Inszenierung mag zwar im ersten Teil einige Längen haben, dafür war der zweite Akt umso spannender.
Die kleine Bühne des Theater Hof bietet zwar keine großen Bühnenbildmöglichkeiten, nichtsdestotrotz wurde eine sehr überzeugende Barrikade konstruiert. Generell ist das Bühnenbild in erster Linie einfach und praktikabel gebaut, hätte jedoch etwas düsterer und weniger steril sein dürfen.
Der an sich guten Regie muss ich leider vorwerfen, dass sie zu erklärend ist. Man darf sich durchaus mal darauf verlassen, dass das Publikum mitdenkt. Entsprechend die projezierten Texte über den Fortgang der Handlung: Es hätte sie nicht in dieser Detailgenauigkeit gebraucht, das Stück erklärt sich schon von selbst.
Hervorzuheben sind jedoch viele spannende Regieideen insbesondere im zweiten Akt, die neue Facetten in der Personenzeichnung eröffnen (beispielsweise wendet sich Marius tw. von der sterbenden Eponine ab, weil er den Anblick nicht erträgt versinkt danach nicht in Trauer sondern in Wut und möchte sich auf die Armee stürzen, wovon ihn seine studentischen Freunde abhalten).
Abzüge gibts für die Tontechnik: Leider war insbesondere der Javert in der besuchten Vorstellung schlecht abgemischt, was dieser wichtigen Figur viel Kraft nahm: Man hat ihn schlicht und einfach nicht verstanden.
Positiv ist zu erwähnen, dass die Studenten wirklich relativ junge Darsteller sind, was in anderen Stadttheatern oft nicht der Fall war und so dieser Gruppe so einiges an Dynamik und Glaubwürdigkeit nahm.

Alles in allem: Für das begeisternde Orchester und für den Mut eines kleinen Theaters, dieses Mammutprojekt zu stemmen und eine recht gute Produktion zu machen, gibt es von mir fünf Sterne.

Marius


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