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Comedy

I Love You, You're Perfect, Now Change (2006)

Geschlechter-Konflikte


Der Wiesbadener Jugendclubtheater zeigt nach "Beautiful Game", "Du bist in Ordnung, Charlie Brown" und "Footloose" die vierte Musicalproduktion innerhalb von eineinhalb Jahren. Die frische Inszenierung und das spielfreudige Ensemble sorgen für einen lustigen Theaterabend.

(Text: Daniel von Verschuer)

Premiere:04.02.2006
Letzte bekannte Aufführung:05.07.2007


Die Schwierigkeit bei der Inszenierung dieser Comedyrevue liegt nicht darin, dem Publikum ein schwer vermittelbares Thema, eine komplizierte Geschichte oder komplexe Musik schmackhaft zu machen. Die Vorlage lässt sich im Grunde einfach umsetzen. Verlässt man sich allerdings nur auf das gute Skript, droht das Stück uninteressant zu werden. Diesen Fehler macht Regisseurin Iris Limbarth in Wiesbaden nicht.
Es ist imponierend, was Limbarth aus ihren jungen Darstellern herausholt, wie pointiert die Gags sitzen, wie sicher das Timing sowohl im Zusammenspiel als auch bei den mehrstimmigen Songs ist. Jeder Szenenaufbau ist gut durchdacht, die Kulissen (Eike-Birte Schräder) sind einfach, aber wirkungsvoll: Vier Ampelmännchen stehen als Dekoration an den Bühnenseiten, vier Hocker, zwei Tische und ein rotes Plüschsofa werden für jede Szene passend kombiniert. Die Kostüme von Heike Ruppmann sind sehr originell und dabei immer passend ausgesucht. Wenn die Darsteller wenige Minuten nach einer abgespielten Szene in völlig neuem Outfit, mit anderer Perücke und angeklebtem Bart wieder auf der Bühne erscheinen, lässt sich erahnen, wie stressig es backstage zugeht.
Von den sechs Darstellern überzeugt Felicitas Geipel sowohl schauspielerisch als auch gesanglich am meisten. Sie wagt sich bei der Operettenpersiflage "Der Anruf" mit kraftvoller und sicherer Stimme in höchste Höhen und unterstreicht ansonsten mit toller Präsenz und erstaunlicher Mimik die karikaturhaften Züge vieler Szenen. Stimmlich kommen Anke Budau und Stefanie Köhm nicht ganz an Geipel heran, aber darstellerisch machen sie ihre Sache großartig. Budau spielt die verzweifelte Frau, die ein Video-Kontaktanzeige aufnimmt und dabei in einen Seelenstriptease abgleitet, mit großem Einsatz. Köhm hat ihren großen Auftritt in "Sex bei Eheleuten" im pink-schwarzen Korsett. Auch Thomas Zimmer, Rainer Maaß und Aleman Stekic interpretieren die unterschiedlichen Rollen sehr gut und sicher. Maaß profitiert dabei von seiner bemerkenswerten Stimme. Sein Solo "Sag mir, ob die Liebe ewig währt" rührt fast zu Tränen.
Die Aufführung in der Wiesbadener Wartburg wäre rundum gelungen, gäbe es nicht ein kleines Ärgernis: Ernst Seitz, der Pianist der dreiköpfigen Band, nimmt es mit den in der Klavierpartitur abgedruckten Noten nicht so genau. Von Haus aus Jazzpianist, erlaubt er sich an einigen Stellen jazzige "Eigenarrangements", die nicht zur Melodieführung der Sänger passen. Das irritiert nicht nur denjenigen Zuschauer, der die Musik bereits im Ohr hat, sondern auch den Rest des Publikums. Zum Glück lassen sich die Darsteller von diesen Eskapaden nicht aus der Ruhe bringen.
Regisseurin Limbarth und ihr Ensemble hatten sich am Premierenabend den frenetischen Jubel des Publikums jedenfalls redlich verdient.


Musik von Jimmy Roberts
Buch und Liedtexte von Joe DiPietro

(Text: dv)






Kreativteam

Musikalische Leitung Michael Geyer
Regie / Choreografie Iris Limbarth
Bühnenbild Eike-Birte Schräder
Kostüme Heike Ruppmann
Dramaturgie Iris Limbarth
Stefanie Momper


Besetzung

Mit Anke Budau
Felicitas Geipel
Stefanie Köhm
Verena Thumser
Rainer Maaß
Aleman Stekic
Thomas Zimmer
Piano Ernst Seitz
Michael Geyer
Drums Jörg Fabig
Detlef Biedermann
Violine Kathrin Beyer
Angela Fischer



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


16 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


16868
Ich spiele es!

31.12.2009 - Ich finde das stück einfach genial zumal ich selbst demnächst bei diesem stück mitspiele.
wir führen es mit dem schultheater auf...
ich hoffe es kommt als theater genauso gut an wie das musical.

sherly


20350
Saukomisch!

06.07.2007 - Habe es gestern gesehen und mich gekringelt vor LAchen!
Großes Lob an alle Darsteller!

Ina


16896
Super!

21.01.2007 - Kann mich der vorrangegangenen Bewertung nur anschließen, habe es zum zweiten Mal gesehen und war auch gestern wieder restlos begeistert! Alle Darsteller machen ihre Sache hervorragend, wirklich eine Wahnsinnstruppe!
Werde es bestimmt nochmal sehen!

Zuschauer


16894
ich liebe es!

20.01.2007 - ich habe es heute zum dritten oder vierten Mal gesehen und finde es eigentlich mit jedem Mal besser - und ich kann immer noch drüber lachen! bei vielen Stücken verliert sich der Witz, bei diesem nicht. Die Mimik von Felicitas Geipel ist einfach zu gut, ob als Mutter in 'Und jetzt die Eltern' oder als alte Dame in 'Beerdigungen zum Verlieben' Auch gesanglich überzeugt sie. Auch Anke Budau macht ihre Sache, z.B. im 'Lasagnezwischenfall wirklich gut' Rainer Maass, ein wirklich wandelbarer Schauspieler der auch in anderen Jugendclub Produktionen überzeugt, bietet stimmlich sehr gute Leistungen (z.B. Viele Jahre später). Thomas Zimmer überzeugt in der Rolle des Häflingsinsassen Kevin Trentell und kurz darauf als Pfarrer der das zweifelnde Brautpaar (Stefanie Köhm und Rainer Maass), ganz Trentell, mit vorgehaltenen Waffen zum Eheversprechen zwingt (Das Grauen jagt sie zum Altar).
Ein tolles Stück, super Inszenierung auf jeden Fall sehenswert.

???


16354
Lustig ohne Ende

26.12.2006 - Das ist ja sowas von eines meiner Lieblings-Musicals ^^
Die Szenen sind witzig inszeniert, die einen können besser Schauspielen, die meisten können aber beides: Singen und Schauspielen!
Die Kostüme sind passend gewählt, das Bühnenbild spartanisch, aber es erfüllt seinen Zweck in jeder Weise.
Ich habe mir das Stück jetzt schon 3x angesehen und ich würde es auch immer wieder tun! Werde ich bestimmt auch...
großes Lob an alle, die mitwirken! Vor allem auch an Cindy und Bob(so hießen doch die puppen?): Ihr habt super Stimmen!

=^.^=


15088
Super!

13.10.2006 - Super Stück! Das ganze Ensemble bringt eine großartige Leistung auf der Bühne! Ein sehr schöner Abend den ich gerne nochmal Wiederholen werde! Sehr Empfehlenswert!

Tanja


12963
Wie im echten Leben

13.06.2006 - Wer kann da noch sagen, dass Musicals mit sinnlosem Klamauk gleichzusetzen wären. Bei diesem Stück ist das definitiv nicht der Fall!
Wer hat nicht schon mal ein "Horror-Date" erebt? Wem ist das Gefühl des Verliebtseins unbekannt? Wer hat noch keine schmerzhafte Trennung hinter sich und wer kennt nicht die kleinen Tücken des alltäglichen Zusammenlebens?
Gerade die Vertrautheit von uns Zuschauern mit der hier gezeigten Thematik führt wohl zu einem solch überdurchschnittlichen Unterhaltungsfaktor.
Hinzu kommt natürlich die durchaus gelungene Inszenierung von Iris Limbarth, der es gelingt, in jeder einzelnen Episode einen komplexen Spannungsbogen zu erzeugen und - anders als in der Broadway-Fassung - die einzelnen Szenen durch wiederkehrende Intermezzi miteinander zu verbinden.
Last but not least ist die Kurzweiligkeit des Abends aber auch dem Können der Akteure zu verdanken. Insbesondere Rainer Maass und Felicitas Geipel treten durch ihr beindruckenden gesanglichen Leistungen hervor. Schauspielerisch ist das gesamte Ensemble von Anfang bis Ende durchweg überzeugend und ausdrucksstark.
Einzig Aleman Stekic neigt gelegentlich zur Übertreibung und bricht damit die ansonsten so perfekt aufgebaute Atmosphäre.
Alles in Allem ist "I Love You..." unbedingt einen Besuch wert und als Zwerchfelltraining absolut empfehlenswert.

Papageno


12850
Gelungen!

09.06.2006 - Wir haben uns gestern "I love you ..." in der Wartburg (Spielstätte des Staatstheaters Wiesbaden) angeschaut.

Natürlich ist eine solche Aufführung in diesem intimen Rahmen nicht vergleichbar mit den großen En-Suite-Stücken.

Trotz der ein oder anderen Schwäche im stimmlichen oder darstellerischen Bereich hat das Ensemble jedoch insgesamt eine schöne runde Aufführung gezeigt. Ein Lob auch an die Regie!

Lächeln und Lachen sind bei diesem Theaterbesuch auf jeden Fall vorprogrammiert!

Das "Drumherum" - also die Wartburg - könnte allerdings ein paar Renovierungsarbeiten vertragen.

4 Sterne für das engagierte Jugendclub-Theater!

Daisy


11939
Sehr unterhaltsamer Abend!

16.04.2006 - Mit dem Partner war das ein sehr unterhaltsamer, lustiger und GUTER Theaterabend! Sollte man sich gerade erst kennengelernt haben, kann diese Show sicher auch sehr nützlich sein! ;-)

Chris


11745
Genial!

04.04.2006 - Super Darsteller, absolut empfehlenswert!

Pat


10742
..viel gelacht...

14.02.2006 -

Matze


10728
Ein sehr gelungener Abend

13.02.2006 -

***


10725
nie wieder!

13.02.2006 -

enttäuschter Zuschauer


10671
Absolut super!

09.02.2006 - Also ich kann nur sagen: Einfach spitze!
Zusätzlich muss ich zugeben ich habe selten so gelacht.
Nach einem 'roten Faden' brauchte man hier nicht suchen, dennoch erkennt man doch einiges aus dem eigenen Leben wieder und kann sich prächtig darüber amüsieren.
Stimmlich wie auch im Schauspiel haben mich die Darsteller mehr als nur überzeugt! Ich wüsste nicht, was man noch hätte besser machen können und auch die Besetzung scheint mir allererste Wahl zu sein!
Hut ab für solch eine Leistung!
Wenn mein Bauchmuskelkater abgeklungen ist, werde ich gerne wieder kommen!

xxx


10649
Rundum gelungene Premiere

08.02.2006 - Amüsant und manchmal auch peinlich - was eben bei einem Date und später alles passieren kann. Sehr gute schauspielerische Darbietung in den unterschiedlichsten Rollen.

FANTOMAS66


10611
Toller Abend!

06.02.2006 - Wirklich wieder ein toller Abend des Jugendclubs! Super Darsteller, mit sehr ausgewogenen Leistungen! Macht Spaß und man erkennt doch viele Situationen wieder! Absolut empfehlenswert!

Jugendclubfan


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Handlung
In einer Folge von thematisch nicht zusammenhängenden Szenen werden in dieser Comedyrevue verschiedenste Irrungen und Wirrungen des Liebeslebens karikiert. mehr

Weitere Infos
Deutsche Übersetzung: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

 Leserbewertung
(16 Leser)


Ø 4.44 Sterne

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