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Komödie

Otello darf nicht platzen!

Lend Me a Tenor!


© Bettina Stöß
© Bettina Stöß
Bei Shakespeares "Othello" steht eigentlich die Tragik im Vordergrund – nicht so jedoch in diesem aberwitzigen Musical, das den Opernbetrieb parodiert.

(Text: kw)

Premiere:01.09.2019


Musical nach der Komödie von Ken Ludwig / Buch und Gesangstexte von Peter Sham / Musik von Brad Carroll / Deutsch von Roman Hinze

(Text: Theater)






Kreativteam

Musikalische LeitungWilliam Ward Murta
InszenierungThomas Winter
AusstattungUlv Jakobsen
ChoreografieDominik Büttner


Besetzung

Henry SaundersDirk Audehm
Bernie Guter, InspizientCarlos Horacio Rivas
Max Garber, AssistentJonas Hein
Anna 1 (Dame der Operngilde)Evelina Quilichini
Anna 2 (Dame der Operngilde)Franziska Hösli
Anna 3 (Dame der Operngilde)Michaela Thiel
Diana Divane, OperndivaNavina Heyne
Maggie Saunders, Henrys TochterJeannine Michèle Wacker
Tito Merelli, StartenorJoshua Farrier
Maria Merelli, seine FrauRoberta Valentini
(Carina Sandhaus)

PresseleuteYun-Geun Choi
Christin Enke-Mollnar
Patricia Forbes
HotelpersonalMichaela Ataalla
Vladimir Lortkipanidze
Sofio Maskharashvili
Ramon Riemarzik
Seung-Koo Lim
Mickey, PolizistKrzysztof Gornowicz
Joe, auch PolizistMark Coles
Bielefelder Opernchor, Bielefelder Philharmoniker





Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Bettina Stöß
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


32082
Ein Triumph in jeglicher Hinsicht!

15.09.2019 - Bielefeld kann West End!
Das war gerade das Stimmigste, was ich je an einem Deutschen Stadttheater gesehen habe.
Orchester, Gäste, Chor, Abmischung:
Alles rund, keine Wünsche offen.
Doch erkunden wir dieses Wunder Stück für Stück:
Fast holt das reale Leben die Showhandlung von der beinahe geplatzten Opernvorstellung ein;
die Abendspielleitung tritt vor den Vorhang und verkündet, dass dieser Otello tatsächlich beinahe "geplatzt" wäre, wäre nicht ein Kollege kurzfristig eingesprungen, der die tragende Rolle des Henry Saunders vor mehr als einem Jahr in einer völlig anderen Inszenierung in Krefeld gespielt hat.
Exakt einen Probentag hatte Markus Heinrich zur Verfügung.
Was soll ich sagen? Ein Triumph!
Dieser "Ersatz" wirft sich vollkommen in die Rolle, setzt alle Pointen, singt und spielt vortrefflich und tanzt auch fehlerfrei alle Bewegungschoreografien mit. Bravo!
Insgesamt ist die Darstellerriege namhaft und exquisit:
Sei es Jeannine Michèle Wacker ("We will rock you") als Tenorfetischistin Maggie oder der immer wunderbare Jonas Hein ("Der Glöckner von Notre Dame") als Souffleur Max mit versteckten Star-Qualitäten.
Ein großartiges Kabinettstück liefert Navina Heine ("Rock of Ages") als Sopranistin Diana Divane im 2.Akt ab, wenn sie im Speed-Audition-Stil in einem schier unmenschlichen Kraftakt die größten Hits der Opern- und Operettenwelt zum Besten gibt.
Apropos Oper:
Wenn Joshua Farrier als Tenor Tito Merelli mit seiner Frau Maria in einen Streit gerät und dieser zum stilisiert-dramatischen Opernduett auf italienisch samt deutschen Übertiteln (!) mutiert, dann ist das ganz, ganz große Musicalkunst.
Da gibt es auch im Publikum vor Lachsalven der Begeisterung kein Halten mehr.
Maria wird gespielt von niemand geringerem als Roberta Valentini, die hier den Beweis erbringt, dass es keine kleinen Rollen gibt.
Ihre Darstellung der eifersüchtigen Ehefrau, stilecht mit pointiertem italienischen Akzent, ist nichts anderes als eine Masterclass in Sachen komödiantisches Timing und "Acting through song". Eine Klasse für sich.
Und das Stück selbst?
Ein wunderbare "Tür auf - Tür zu" Screwball-Komödie gespickt mit einem mitreißenden jazzig-swingenden Score.
Sogar einen Ohrwurm-Hit a la Lloyd Webber gibt es mit dem eingängigen "Sei Du selbst".
Die Show ist was für's Herz und für's Hirn und es steckt sichtbar viel Liebe im Detail, beispielsweise inklusive hysterischer Steppeinlage.
Das traumhaft aufspielende Orchester hat Phantom-London-Größe und gerade mit dem roten Vorhang fühle ich mich beim Entracte kurzzeitig verzückt uns "Her Majesty's Theatre" versetzt.
Wenn Stadttheater eine Show mit so viel Liebe, in solcher Opulenz, in dieser Perfektion und zu diesem Preis zeigen kann, dann ist die Stage Entertainment tatsächlich obsolet.
Die Stadttheater-Musicalproduktion des Jahres!

AdamPascal (63 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


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