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Gothical

Jekyll & Hyde

Dies ist die Stunde


© Theater Dortmund
© Theater Dortmund
Gil Mehmert inszeniert Frank Wildhorns düsteres Drama um Wissenschaftler Henry Jekyll, der eigentlich das Gute vom Bösen im Menschen trennen will, dabei aber selbst zum skrupellosen Edward Hyde mutiert. David Jakobs übernimmt die Titelrolle(n); im zur Seite stehen Milica Jovanović und Bettina Mönch.

(Text: cl)

Premiere:12.10.2019








Kreativteam

Musikalische Leitung Philipp Armbruster
Regie Gil Mehmert
Bühne Jens Kilian
Kostüme Falk Bauer
Choreografie Simon Eichenberger
Dramaturgie Laura Knoll
Chor Fabio Mancini


Besetzung

Henry Jekyll
Edward Hyde
David Jakobs
Gabriel John Utterson Morgan Moody
Lisa Carew Milica Jovanovic
Lucy Harris Bettina Mönch
Sir Danvers Carew Tom Zahner
Bischof von Basingstoke Mario Ahlborn
Simon Stride Florian Sigmund
Lady Beaconsfield Johanna Schoppa
Lord Savage Georg Kirketerp
General Lord Glossop Johannes Knecht
Nellie Jessica Trocha
Sir Archibald Proops Thomas Günzler
Spider/ Priester Alejandro Fernández
Poole/Bisset Nico Hartwig
Zeitungsjunge Lara Hofmann




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Theater Dortmund
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


32149
Musical in Bestform

06.01.2020 - Das Theater Dortmund zeigt einmal mehr, was für wunderbare Musicalproduktionen ein Stadttheater auf die Bühne zaubern kann. Toll was möglich ist, wenn man das Genre ernst nimmt. Ich kann mich hier den (meisten) Vorrednern anschließen, dass hier einfach alles zusammen passt. Ich hoffe weiter auf einige Zusatztermine, denn diese Produktion möchte man unbedingt mehr als einmal sehen und erleben. Ein großes Lob an alle beteiligten Künstler und Verantwortliche dieser sehenswerten Inszenierung.

MyMusical (24 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


32147
bieder - stadttheater halt...

02.01.2020 - ich war jetzt auch in dortmund und kann leider die ganzen guten eindrücke nicht teilen . es war sogar so , das ich nach dem ersten akt gegangen bin ..dieser hyde ist so harmlos und bieder. das ist stadtheater at his best. bloss niemanden verschrecken. das musical ist in der ersten halben stunde so balladen lastig , da müssen das bühnenbild und die kostüme knallen . was gibts hier.?  schwarze kostüme auf schwarzem bühnenbild. und weisses licht . dortmund hat eine mega lichtanlage , was wird hier genutzt? weiss und na klar . achtung jetzt wirds böse in dem stück - rot... damit jeder das auch ja versteht...und nur weil sich ständig was dreht , heisst es nicht das es sinn macht.. david jakobs ist soooo ein guter sänger, aber muss er wirklich in jedem seiner lieder immer riffs ohne ende einbauen ? das ging mir bei elisabeth schon auf die nerven . hier in dortmund das gleiche . bedroht gefühlt habe ich mich nicht , und als hyde hat er nicht nicht plötzlich mit links geschrieben. das fand ich schade...alle anderen waren passend besetzt, nur das kirchen oberhaupt hat kaum einen ton getroffen...dies ist alles meine persönliche meinung, verstehe aber natürlich das andere das gesehene beindruckend fanden .. von den ganzen jekyls und besonders hydes die ich gesehen habe, war es für mich der langweiligste und biederste.. 

Kirmesboxer (14 Bewertungen, ∅ 2.8 Sterne)


32146
Ein Geniestreich

01.01.2020 - Ganze 26 Jahre musste ich auf den gestrigen Nachmittag warten.
Genau 1994 erschien nämlich das legendäre "The Complete Works"-Concept-Album von "Jekyll&Hyde", welches maßgeblich meine Erwartungshaltung an diese epische Show geprägt hat.
Bisher konnte sich keine Produktion mit eben dieser Vorgabe messen, beziehungsweise klang keine Inszenierung so oder sah gar so aus, wie ich mir die Show immer vorgestellt hatte.
Da gab es 1998 den ersten mehr oder weniger gelungenen Versuch, das Musical in Bremen zu etablieren.
Mehr oder weniger gelungen deshalb, weil die Regie offensichtlich zu viele eigene Ideen hatte, die nicht dem entsprachen, was der Autor vielleicht vorgesehen hat. Das war alles zu viel, zu überfrachtet, zu verkopft.
Es gab 1997 eine Broadway-Produktion, die zu viel am Original-Score verändert hatte, um meinen Vorstellungen entsprechen zu können.
Dann durfte ich eine extreme reduzierte Version im English Theatre erleben, der gerade essenzielle musikalische Basics gefehlt haben.
In Schwerin sah ich noch eine ganz gelungene Variante, die aber auch nicht meine sehr hohen Erwartungen an die Vorlage erfüllen konnte.
Mein vorgeprägtes Bild war einfach zu klar.
Und dann kam eben, nach Jahren des Wartens, der gestrige Nachmittag:
Gil Mehmert hat ein in allen Belangen betörendes Kunstwerk geschaffen.
So unwahrscheinlich detailverliebt, so berauschend-bombastisch ausgestattet, so schlau und wertig inszeniert.
Jeder Ab- und Aufgang der Darsteller ist gesetzt und motiviert, manchmal wird das gigantische Bühnenbild nur gedreht, um einen fantastischen Abgang in eine Nebelwand zu zaubern.
Wie gesagt, so viele wunderbare klar durchdachte Details, dass man zeitweise gar nicht mehr weiß, wo man überhaupt hinschauen soll.
Und doch ist das ganze stringent, jede Sekunde packend und trotz der Balladendichte der Partitur niemals auch nur ansatzweise zu lang.
Mehmert weiß eben, was man einem Werk schuldig ist und wie man eine Vorlage schlüssig bedient, ohne sie mit eigenen "Hirngespinsten" zu überfrachten.
Das rund 30-köpfigen Orchester spielt den Score, dass ist eine Wonne ist:
Endlich sind auch hier Details zu hören, die all die Jahre an anderen Bühnen schmerzlich vermisst worden.
Wildhorns beste Partitur lebt, atmet und berührt tief.
Dabei ist das ganze auch noch hervorragend abgemischt.
Die Hauptdarsteller sind alle samt exquisit, sei es Milica Jovanovic, die eine lebhafte, emanzipierte Lisa weitab von Rollenklischees gibt, oder auch die immer herausragende Bettina Mönch, die mit großer Stimme und mindestens genauso großer Bühnenpräsenz die Hure Lucy spielt.
Mit David Jacobs steht in der Titelrolle der in meinen Augen vielleicht authentischste, glaubhafteste Schauspieler auf der Bühne, den die deutsche Musicalszene derzeit zu bieten hat:
Sein Gesang entsteht immer aus dem Spiel und dem Moment. Darum sind alle seine Phrasierungen und Töne jederzeit aufrichtig-glaubhaft und zum Niederknien gut.
Hier wird sich weder stimmlich, noch körperlich geschont und der Lohn ist die wohl beste Darstellung, die diese Rolle jemals gesehen hat:
Jakobs' Dr. Jekyll ist ein Getriebener, der mit voller Überzeugung seinem Ideal nachjagt.
Der Showstopper "This is the Moment" wird zur Masterclass, nicht nur von Jakobs' Seite aus, sondern auch was Bühnen(bild)-Bewegung und Dirigat angeht.
Ein fesselnder Hochgenuss!
Jakobs' Mister Hyde ist bedrohlich, grausam und sowohl körperlich als auch stimmlich enorm furchteinflößend.
Wenn am Ende in der "Confrontation" endgültig das Gute gegen das Böse kämpft, wird man förmlich von Jakobs' Kraft und Energie atemlos in den Sitz gedrückt.
"Jekyll&Hyde" in Dortmund ist ein Triumph für das deutsche Stadttheater.
Es ist ein Triumph für den Komponisten, den Regisseur und den Hauptdarsteller.
Es ist "Jekyll & Hyde", wie es schon immer aussehen und klingen sollte.
Die wenigen Shows, die bis Februar noch gezeigt werden, sind alle bereits ausverkauft.
Ich kann nur inständig hoffen, dass diese Inszenierung in dieser Besetzung noch ein Leben nach dieser Spielzeit hat.
Ich möchte nicht noch einmal 26 Jahre darauf warten müssen.

AdamPascal (67 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


32128
ziemlich perfekt!

01.12.2019 - Insgesamt einer der besten Jekyll Inszenierungen, die ich bisher gesehen habe. "Schön klassische" Umsetzung, tolles Bühnenbild, großes Orchester, ziemlich perfekte Cast/Besetzung. Allerdings wird unverständerlicherweise der altgediente Butler Poole jung besetzt? Leider, leider sind auch einige Lieder gestrichen worden...
Viele schöne Regieeinfälle, z.B. mutiert Jekyll beim Frauenduett "Nur sein Blick" zu Hyde. David Jakobs gefiel mir sehr gut, besonders die unterschiedliche Körpersprache, z.B. ein gefährlich "geschmeidig tänzelnder" Hyde (weiss es nicht anders auszudrücken). Also am besten selbst einen Eindruck verschaffen!
Ich war jetzt in 2 Vorstellungen und es gab sofort Standing Ovations und ein absolut begeistertes Publikum. Unbedingt anschauen!

dolcetto (22 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


32104
Wundervolle Produktion

28.10.2019 - "Jekyll & Hyde" war mein erster Besuch im Theater Dortmund. Ich kenne das Musical aus Bremen und Köln und habe diese Inszenierung geliebt. Daher war ich in Dortmund etwas skeptisch, denn ein Stadttheater kann alleine schon bei der Ausstattung sicher kaum mit einer Ensuite-Produktion mithalten.

Falsch gedacht! Was geboten wurde, war ganz großes Kino. Eine Drehbühne mit vier einzelnen Szenen. Nicht beliebig angeordnet, sondern hier hat man sich ganz offensichtlich viele Gedanken gemacht. So spielen mehrere Lieder in mehreren Szenen. Durch das sich bewegende und dynamische Bühnenbild passt dies ganz hervorragend und besser, als man es mit einem einzelnen Bühnenbild pro Szene darstellen könnte. Dazu noch das Labor, welches aus der Bühne hochfährt. Von der Austattung und Inszenierung ein ganz großes Lob an die Beteiligten. Hier hat man sogar die Inszenierung aus Bremen/Köln geschlagen!

Die 3 Hauptdarsteller sind sicher vielen Musicalbesuchern ein Begriff. David Jakobs spielt sehr gut. Doch leider nehme ich ihm den Hyde nur bedingt ab, es fehlt ihm an Boshaftigkeit. Milica Jovanovic ist eine ganz wunderbare Lisa mit toller Stimme. Mein Highlight war aber ganz klar Bettina Mönch. Vor Beginn der Vorstellung wurde das Publikum "vorgewarnt", dass sie stark erkältet sei. Trotzdem wolle sie spielen. Wie bitte? Diese Frau ist eine Sensation. Was für eine großartige Stimme. Von der Erkältung ließ sie sich nichts anmerken. Hut ab! Das restliche Ensemble war auch gut, Tom Zahner stach wieder einmal positiv hervor. Morgan Moody gefiel mir nicht sehr gut, sein Schauspiel ist doch recht steif und sein Gesang glitt teilweise ins opernhafte ab.

Vermisst habe ich leider Mädchen der Nacht und die Welt ist völlig irr. Ich mag diese Lieder sehr. Schade, dass sie hier entfallen sind.

Ich kann nur jedem raten, sich diese herausragende Produktion anzusehen!

sus70 (15 Bewertungen, ∅ 2.7 Sterne)


32093
Dortmunds beste Musicalproduktion

14.10.2019 - Habe mir gestern die Premiere von Jekyll & Hyde in Dortmund angesehen, hier Stichpunktartig einige Eindrücke:

- Klasse Drehbühne, ständig in Bewegung, Theater wie ein Film
- insgesamt das bisher beste Bühnenbild zu J + H
stark beendruckt solch ein Bühnenbild für so wenige Vorstellungen, Hut ab
- schöne Kostüme: bis auf Lucy
- es fehlen: Mädchen der Nacht, die Welt ist völlig irr (evtl. Reprisen von Fassade ???)
- kann ja verstehen, wenn man Mädchen der Nacht an einer anderen Stelle bringt, aber nicht dass man dieses Lied streicht
- das Lied "Das Gefühl von Edward Hyde" nimmt nicht die Fahrt auf, die ich gewohnt bin, verpufft irgendwie
das Lied "Gefährliches Spiel" hat nicht die Erotik wie in Bremen o Köln od. wie in Schwerin die Gewalt die in Vergewaltigung mündet
- bei der Konfrontation soll die Sache im Film im Spiegel nicht geklappt haben (bin auf die nächste Show gespannt)
- es fehlte die starke Unterscheidung Hyde/Jekyll bei der Konfrontation (Lichtsteuerung in anderer Farbe)
- Mönch gefällt mir nicht so gut (Gesang/Ausstrahlung), ein Kopf größer als Jakobs, schreit oft zu sehr, da hätte ich mir jemand anderen für den Dortmunder Jekyll gewünscht
- lustig: Jekylls Nebenbuhler liegt später bei der Verlobungsparty betrunken an der Treppe
- Jekyll hängt an der Infusion, aber die rote Flüssigkeit fließt nicht
- das Ende gefällt mir nicht so gut wie sonst: Jekyll liegt auf dem Bauch und bleibt nicht in Lisas Armen
- warum die weißen Gesichter, die würden erst nach dem Tod Sinn machen (sollen sie vom Tod gezeichnet sein???)
- David Jakobs ein guter Jekyll, aber kein erotischer kraftvoller Hyde (das Tier), vielleicht entwickelt sich das noch … (gesehen in dieser Rolle habe ich bisher Freeman, Gasoy-Romdal, Clear, Wager)
- Hyde´s Morde finde ich nicht so gut in Szene gesetzt (Bahnhof), erstmalig wird Lucy nicht mit dem Messer getötet

So dass waren ein paar Sachen, die mir durch den Kopf gehen. Für mich ist das die beste Musicalproduktion aus Dortmund. Die Drehbühne ist klasse. Das Labor wird aus der Keller hochgefahren. Ein paar Sachen würde ich ändern oder finde ich in anderen Produktionen besser, aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Unbedingt ansehen!

Lisa09 (28 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


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Handlung
Der junge Arzt Henry Jekyll will das Gute vom Bösen im Menschen trennen - um das Böse zu eleminieren und die Menschheit vom Wahnsinn zu befreien. mehr

Weitere Infos
Das Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Texte) basiert auf dem vielfach verfilmten Roman von Robert Louis Stevenson. Uraufgeführt wurde es 1990 in Houston - die Doppel-CD halten viele Fans immer noch für die beste Aufnahme der Show. 1997 kam das Musical an den Broadway. 1999 erlebte es unter der Regie von Dietrich Hilsdorf seine europäische Erstaufführung in Bremen (in der Übersetzung von Susanne Dengler, die auch die Lisa spielte). Diese Produktion wurde auch in Wien und Köln gezeigt. Seit März 2007 (Premiere in Chemnitz) gehört "Jekyll & Hyde" im deutschsprachigen Raum auch zum Stadttheater-Repertoire.

 Leserbewertung
(6 Leser)


Ø 4.33 Sterne

 Termine
Sa06.02.2119:30 UhrWieder­aufnahme
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